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                    <title><![CDATA[News & Presse der IU Internationalen Hochschule | IU News]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 15:04:12 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:09:13 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[News & Presse der IU Internationalen Hochschule | IU News]]></title>
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                        <title>IU-Dozent Dr. Florian Perst auf Platz 3 bei „Tutor:in des Jahres 2027“</title>
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            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 07:44:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Vom Aquarell zur Sprühdose: Architekturstudierende der IU sprühen legal im Düsseldorfer Sonnenpark</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/vom-aquarell-zur-spruehdose-architekturstudierende-der-iu-spruehen-legal-im-duesseldorfer-sonnenpark/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/vom-aquarell-zur-spruehdose-architekturstudierende-der-iu-spruehen-legal-im-duesseldorfer-sonnenpark/</guid><pp:caseid>792745</pp:caseid><pp:subtitle>Praxisnahe Lehre führt Studierende vom Hörsaal an die Graffiti-Wand</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Praxisnahe Lehre führt Studierende vom Hörsaal an die Graffiti-Wand.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf, 26. August 2026.</strong> Konzentrierte Blicke, zischende Sprühdosen, leuchtende Farben auf einer rund 100 Meter langen Wand: Am Dienstag, 25. August 2026, haben Architektur-Studierende der IU Internationalen Hochschule am Campus Düsseldorf ihr Modul „Darstellung und Gestaltung“ mit einem Graffiti-Termin an der legalen „Hall of Fame“ im Sonnenpark in Düsseldorf-Oberbilk abgeschlossen. Was mit Aquarell, Freihandzeichnen und Fotografie begann, endete unter realen Bedingungen an der Wand – mit selbst entworfenen Bildern und Schriftzügen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/49b04dbe-b34d-4f68-89d5-693a32d021b0/1920_lumma-marcus.jpg?10000"><p>Was auf den ersten Blick ungewöhnlich für ein Architekturmodul erscheint, folgt dabei einem klaren didaktischen Konzept. „Beim Graffiti geht es nicht einfach darum, eine Wand zu besprühen. Die Studierenden lernen, wie sie einen Entwurf planen, skalieren und schrittweise auf eine große Fläche übertragen“, erklärt Marcus Lumma, Professor für Architektur an der IU Internationalen Hochschule und Leiter des Moduls. „Dabei spielen Proportion, Komposition, Farbe, Kontrast und die Wirkung im Raum eine entscheidende Rolle.“</p><h3>Vom ersten Entwurf zum großformatigen Bild</h3><p>Über das Semester hinweg erarbeiteten die Studierenden in Vorlesungen, Übungen und Exkursionen ein breites Spektrum an Darstellungs- und Gestaltungstechniken: von Corporate Identity/Corporate Design mit eigenem Logo und Schrift über Drucktechniken, Linolschnitt, Fotografie bis hin zum Freihandzeichnen und Urban Sketching sowie Farbgestaltung mit Aquarell. Im Zentrum stand dabei das „Sehen lernen“: Komplexe räumliche Situationen wie Häuser und Fassaden werden analysiert, auf grundlegende Formen reduziert und anschließend gestalterisch weiterentwickelt.</p><p>Den Abschluss bildete das großformatige Zeichnen mit Graffiti-Technik. Nach einer Einführung in Graffitikunst, Streetart und deren Techniken entwickelten die Studierenden ihre eigenen Motive. Eine großformatige Zeichenübung mit geraden Linien, Schwünge und Kreise half ihnen, das Arbeiten auf großen Flächen zu erproben. Anschließend ging es in die Stadtbibliothek am Düsseldorfer Hauptbahnhof. An einer digitalen 3D-Graffitiwand konnten die Studierenden ihre Gestaltungsideen virtuell ausprobieren und erste Erfahrungen mit der Wirkung ihrer Entwürfe sammeln. Im Sonnenpark folgte schließlich der Praxistest.</p><p>„Architektur bedeutet nicht nur, Gebäude zu entwerfen. Architektinnen und Architekten müssen Räume sehen, analysieren, abstrahieren und ihre Ideen vermitteln können“, so Lumma. „Deshalb ist es wichtig, unterschiedliche Techniken kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Gerade das Arbeiten mit Graffiti eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu Maßstab, Fläche, Farbe, Dynamik, Architektur und Stadtraum.“</p><h3>Lernen im Reallabor</h3><p><span>Im Sonnenpark wurde aus dem Seminarraum ein Reallabor: Die Studierenden lernen Gestaltung nicht nur anhand von Beispielen kennen, sondern entwickeln eigene Arbeiten, reflektieren deren Wirkung und setzen sie unter realen Bedingungen um. </span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/7251d5b2-a29c-4f0d-adc3-e0cc2d73ebf9/1920_iu-architekturstudierendespruumlhenlegalimduumlsseldorfersonnenpark13.jpg?10000"><p>„Wir hatten eine Skizze von den Namen unserer Hunde gemacht. Auf dem Blatt Papier zu zeichnen ist tatsächlich was ganz anderes als auf eine große Wand zu sprühen. Das war erstmal super ungewohnt, aber es hat dann doch echt gut funktioniert“, erzählen die IU-Studentinnen Antonia Kock und Nele Lakes. „Das war eine sehr coole Erfahrung“, sind sie sich einig.</p><p>Studentin Milena Maas nutzte den Namen ihrer selbstprogrammierte Tierschutz-App als Inspiration und entwarf einen kreativen Schriftzug für „Pawesome Match“.</p><p>Auch für den späteren Berufsweg sind solche Erfahrungen aus Sicht der Studierenden relevant. Neben den fachlichen Gestaltungskompetenzen trainieren Übungen wie diese Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Flexibilität und den Umgang mit unerwarteten Situationen.</p><p>Wie lange die entstandenen Werke zu sehen sein werden, hängt davon ab, wann sich die nächsten Sprayer auf der „Hall of Fame“ verewigen kommen. Die Graffiti-Fläche im Sonnenpark wird seit 2019 vom Jugendkunstverein Verbunt e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt Düsseldorf betreut und erlaubt das Besprühen der Fläche ausdrücklich.</p>]]></description>
            <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 12:36:55 +0200</pubDate>
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                        <title>Games und Empathie: IU Internationale Hochschule erstmals mit eigenem Stand auf der gamescom 2026</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/games-und-empathie-iu-internationale-hochschule-erstmals-mit-eigenem-stand-auf-der-gamescom-2026/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/games-und-empathie-iu-internationale-hochschule-erstmals-mit-eigenem-stand-auf-der-gamescom-2026/</guid><pp:caseid>787407</pp:caseid><pp:subtitle>Studierendenprojekte, Game Design, XR, Game Studies und Forschung: Vom 26. bis 30. August präsentiert die IU in Köln, wie Games neue Perspektiven eröffnen und Menschen verbinden können</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Vom 26. bis 30. August 2026 präsentiert die IU Internationale Hochschule in Köln, wie Games neue Perspektiven eröffnen und Menschen verbinden können.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Köln, 21. August 2026.</strong> Die IU Internationale Hochschule ist 2026 erstmals mit einem eigenen Hochschulstand auf der gamescom vertreten. Unter dem Motto „<a href="https://www.iu.de/gamescom-26/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Games und Empathie</a>“ lädt der Studiengang Game Design vom 26. bis 30. August in <strong>Halle 10.1, Stand F013</strong> dazu ein, Games nicht nur zu sehen, sondern selbst zu spielen, auszuprobieren und mit Studierenden, Lehrenden und Forschenden ins Gespräch zu kommen.</p><p>Im Mittelpunkt stehen Projekte, die unmittelbar aus Studium, Lehre und Forschung an der IU entstanden sind. Besuchende können analoge und digitale Spiele von Studierenden spielen, ein eigenes Raumschiff bauen und sich durch ein winziges Universum voller Weltraumschrott kämpfen, als überarbeiteter Sensenmann rechtzeitig zum Personalgespräch mit Sir Death gelangen, in einem abgelegenen Dorf nach der verschwundenen Schwester suchen oder an der deutschen Grenze verdächtige Fahrzeuge nach kurioser Schmuggelware durchsuchen: Das sind einige der Games, die Studierende der IU auf der gamescom präsentieren und vor Ort spielbar machen.</p><p>Darunter das im Studienprojekt „Analoges Spiel“ entstandene Kartenspiel <i>Runenschmettern</i>. Hinzu kommen XR-Anwendungen wie VR Charlie aus dem Studiengang AR/VR, eine interaktive Terraforming-Installation, Dungeons & Empathy, Micro-Jams, Workshops und weitere interaktive Formate.</p><p>Auch die Gestaltung des Messestands selbst wurde zum Lehrprojekt: Prof. Marion Plank und Mycha Schekalla entwickelten gemeinsam mit Studierenden das grafische Konzept des IU-Auftritts. In einem gemeinsamen Entwurfsprozess untersuchten die Studierenden, wie sich ein zunächst abstrakter Begriff wie Empathie visuell übersetzen lässt. Entstanden sind unterschiedliche Character-Konzepte – vom RPG-inspirierten Blob über modulare Puzzle-Figuren bis zum kantigen Action-Character.</p><p>Vor Ort treffen Besuchende unter anderem auf Prof. Dr. Armin Grasnick und Steven Koch, die Einblicke in die medizinische XR-Anwendung VR Charlie geben, sowie auf Lehrende und Forschende aus Game Design und Game Studies, darunter Prof. Jörg Burbach, Dr. Stefan Simond und Benedikt Schüler. Damit wird der Stand zugleich zum Treffpunkt für Austausch und Vernetzung zwischen Studierenden, Wissenschaft, Games-Branche und interessierter Öffentlichkeit.</p><h3>Von Gamepathy bis gamescom: Games als Gegenstand von Gestaltung und Forschung</h3><p>Ein weiterer Schwerpunkt ist <strong>Gamepathy</strong>, das seit 2023 Game Studies, Spielkultur und studentische Game Jams miteinander verbindet. Bereits die erste Gamepathy verband 2023 eine wissenschaftliche Spielefachtagung mit einem Game Jam von IU-Studierenden; die Beiträge wurden anschließend auch wissenschaftlich publiziert. Auf der gamescom werden Ergebnisse aus den Game Jams und weitere Projekte aus diesem Umfeld präsentiert.</p><p>Damit führt der Messeauftritt einen Ansatz weiter, der den Studiengang Game Design prägt: <strong>Games werden nicht nur gestaltet, sondern zugleich gespielt, analysiert, erforscht und als kulturelles Medium diskutiert</strong>. Die Frage, wie Games Empathie ermöglichen, Perspektivwechsel anregen und Spielende miteinander in Beziehung setzen können, verbindet dabei studentische Projekte mit Beiträgen aus Game Studies und Designforschung.</p><h3 style="margin-left:0cm;">Twitch-Livestream und digitale Begleitung</h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Wer nicht vor Ort sein kann, kann Teile des Programms digital verfolgen: <strong>Am Sonntag, 30. August, wird live von der gamescom gestreamt - auf Twitch unter:</strong> </span><a href="https://www.twitch.tv/gamesbavaria" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>twitch.tv/gamesbavaria</span></a><span>. Der Stream ist auch nach der Veranstaltung noch jederzeit als Video on Demand abrufbar. </span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Weitere Einblicke, Projekte und Eindrücke von der Messe werden über die Social-Media-Kanäle rund um Gamepathy veröffentlicht.</span></p><h3>„Designing with Empathy“ auf der gamescom dev</h3><p>Bereits während der gamescom Business Week ist die IU auch auf der gamescom dev – ehemals devcom – vertreten. Die internationale Entwicklermesse bringt „top-notch“ Fachleute aus Game Development, Design, Technologie und Forschung zusammen.</p><p><strong>Prof. Nadine Trautzsch</strong> spricht dort am Dienstag auf Stage 11 zum Thema „<a href="https://bizcommunity.gamescom.global/event/gamescom-biz-2026/planning/UGxhbm5pbmdfNDU1MjIyNw==" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Designing with Empathy</a>“. Der Vortrag verbindet Perspektiven aus Designforschung, Game Design und Game Studies und fragt, wie Empathie nicht nur als Thema eines Spiels, sondern als konkrete gestalterische Kompetenz und Methode verstanden werden kann. Der Ansatz knüpft an die Forschung im IU-Studiengang Game Design und an die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Gamepathy im <a href="https://repository.iu.org/items/dd23cd3b-cb07-4af9-bc67-61749f658f61" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagungsband gamepathy#2</a> an.</p><p>Der Auftritt auf gamescom und gamescom dev macht damit sichtbar, wie eng an der IU <strong>Lehre, gestalterische Praxis, studentische Projekte und Forschung </strong>miteinander verbunden werden: vom ersten Entwurf über spielbare Prototypen und Game Jams bis hin zur wissenschaftlichen Reflexion und zum internationalen Fachaustausch.</p><h3>Besuchen Sie uns auf der gamescom 2026</h3><p>26.–30. August 2026 <br />Halle 10.1 | Stand F013 | Köln</p><h3>Weitere Informationen zum Programm,<span> IU-Stand und zu Gamepathy</span></h3><p><a href="https://www.iu.de/gamescom-26/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.iu.de/gamescom-26/ </a><br /><a href="https://www.instagram.com/reel/DbVNM0lApnO/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/reel/DbVNM0lApnO/?hl=de</a>  <br /><a href="https://www.youtube.com/@Gamepathy"><span>https://www.youtube.com/@Gamepathy</span></a><span> </span><br /><a href="https://iu-gamedesign.itch.io/"><span>https://iu-gamedesign.itch.io/</span></a><span> </span></p>]]></description><category><![CDATA[Events]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:50:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Internationale Hochschule gründet neues KI-Forschungsinstitut</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-gruendet-neues-ki-forschungsinstitut/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-gruendet-neues-ki-forschungsinstitut/</guid><pp:caseid>785315</pp:caseid><pp:subtitle>Langfristige Forschung untersucht, wie KI menschliches Lernen, Urteilsvermögen und berufliche Kompetenz verändert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU gründet das AI Research Institute. Die Forschung untersucht langfristig, wie KI menschliches Lernen, Urteilsvermögen und berufliche Kompetenz verändert.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 18. August 2026.</strong> Mit dem <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-research-institute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AI Research Institute</a> gründet die IU Internationale Hochschule ein neues Forschungsinstitut, das die langfristigen Auswirkungen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz erforscht – ein Forschungsfeld, das bislang nur unzureichend empirisch untersucht ist. </p><p>Im Mittelpunkt steht eine zentrale Zukunftsfrage: Wie verändert der dauerhafte Einsatz von Künstlicher Intelligenz menschliches Urteilsvermögen, Problemlösungsfähigkeit und berufliche Kompetenz? </p><p>„Nicht die Technologie ist der Engpass. Entscheidend ist vielmehr, dass Menschen lernen, Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einzusetzen, ihre Ergebnisse kritisch zu beurteilen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Genau hier sehen wir einen der größten Forschungsbedarfe der kommenden Jahre“, erklärt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Prorektor für Forschung und Transfer sowie Professor für Computer Science an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>„Mit dem AI Research Institute an der IU schaffen wir nun die wissenschaftliche Grundlage, um zu verstehen, wie sich diese Kompetenzen unter dauerhafter KI-Nutzung entwickeln und wie Bildung sie gezielt fördern kann. Denn genau diese Fähigkeiten lassen sich wissenschaftlich erforschen, vermitteln, messen und weiterentwickeln“, so Bhattacharya weiter.</p><h3>KI-Forschung unter Realbedingungen</h3><p>Mit rund 130.000 Studierenden in digitalen und hybriden Lernumgebungen bietet die IU die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI unter Realbedingungen über Fachgebiete, Lernkontexte und längere Zeiträume hinweg zu erforschen. So können erstmals langfristige Entwicklungen von Urteilsvermögen, Problemlösungsfähigkeit und beruflicher Kompetenz empirisch untersucht werden – statt lediglich kurzfristiger Nutzungseffekte.</p><p>„Ob Pflegekraft, Marketingmanager oder Pädagoge: Die entscheidende Frage lautet künftig nicht mehr, ob Menschen KI nutzen, sondern wann sie ihr vertrauen können und wann bewusst der Mensch die Entscheidung treffen muss. Wir wollen daher nicht nur untersuchen, was KI technisch leisten kann. Wir wollen verstehen, was ihre dauerhafte Nutzung mit menschlichem Lernen, Urteil und beruflicher Kompetenz macht, und wie daraus ein überprüfbarer Nutzen für Studierende und Gesellschaft entsteht“, sagt Institutsleiter Prof. Dr. Thorsten Fröhlich, Professor für IT-Management und BigData an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Zukunftsorientierte Forschungsfelder</h3><p>Das Institut bündelt seine Forschung in vier zentralen Themenfeldern:</p><ul><li><strong>Mensch-KI-Kompetenz: </strong>Welche Kompetenzen brauchen Menschen, um KI zielgerichtet einzusetzen und ihre Ergebnisse kritisch zu bewerten, statt Urteile unreflektiert zu delegieren?</li><li><strong>Lernen, Lehren und Bewerten: </strong>Wie kann KI Lernen, Feedback und Prüfungen personalisiert und wissenschaftlich fundiert unterstützen, und dies bei gleichzeitiger Wahrung menschlicher Entscheidungshoheit?</li><li><strong>Arbeit, Berufe und Organisationen: </strong>Wie verändert die dauerhafte Nutzung von KI berufliche Rollen, Expert:innen-Urteile und organisationale Entscheidungsprozesse?</li><li><strong>Verantwortungsvolle Mensch-KI-Systeme:</strong> Nach welchen Gestaltungsprinzipien entstehen faire, nachvollziehbare KI-Systeme mit einem angemessenen Verhältnis von Unterstützung und Automatisierung? </li></ul><h3>Vier Forschungsprojekte zum Start</h3><p>Zum Start des Instituts werden bereits vier Forschungsprojekte umgesetzt:</p><ul><li><strong>Fairgrade</strong> untersucht, wie KI die wissenschaftliche Bewertung von Abschlussarbeiten unterstützen kann. Ziel ist es, Bewertungsprozesse nachvollziehbarer und konsistenter zu gestalten – die prüfende Person bleibt dabei jederzeit die entscheidende Instanz.</li><li><strong>KI Reflex</strong> erforscht, wie ein selbst entwickelter KI-Chatbot die berufliche Selbstreflexion von Fernstudierenden der IU unterstützen kann. Analysiert werden dabei Nutzererfahrung, Interaktionsmuster sowie die didaktische Einbindung des Chatbots in den Lehr- und Lernprozess im Fernstudium.</li><li><strong>Adaptive Learning</strong> untersucht, wie Persönlichkeitsmerkmale die Zusammenarbeit mit KI-basierten Lernumgebungen beeinflussen und wie daraus individuellere und wirksamere Lernangebote entstehen können.</li><li><strong>DigiLearn</strong> erforscht, welche Lernstrategien Fernstudierende erfolgreich machen und wie Persönlichkeit sowie Lebenssituation den Studienerfolg beeinflussen. Auf dieser Grundlage sollen wissenschaftlich fundierte Maßnahmen entwickelt werden, um Studierende gezielt zu unterstützen und Studienabbrüche zu vermeiden.</li></ul><h3>Forschung mit direktem Nutzen für Studium und Beruf</h3><p>Das AI Research Institute verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit konkretem Praxisbezug. Studierende werden freiwillig, datenschutzkonform sowie unter wissenschaftlichen und ethischen Standards in Forschungsprojekte einbezogen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung KI-gestützter an der IU sowie in die Gestaltung zukünftiger Arbeits- und Bildungsprozesse ein.</p><h3>Über das AI Research Institute</h3><p>Das AI Research Institute der IU Internationalen Hochschule vereint interdisziplinäre Expertise aus Künstlicher Intelligenz, Informatik, Pädagogik, Sozialwissenschaften und Wirtschaft. Als eines der insgesamt <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/iu-research-institutes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">drei IU Research Institutes</a> ist es langfristig angelegt und verbindet Forschung, Lehre und Praxis mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar für Bildung und Arbeitswelt nutzbar zu machen. Der institutionelle Rahmen der IU Research Institutes ist auf Forschungsgruppen mit in der Regel fünfjähriger Förderung ausgelegt. Damit schafft die IU die Voraussetzungen für nachhaltige Forschung mit langfristiger Perspektive.</p><p>Zum Gründungsteam gehören: </p><ul><li><span>Prof. Dr. Thorsten Fröhlich — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/frohlich-thorsten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Tim Schlippe — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/schlippe-tim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Christina Buschle — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/buschle-christina/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Karin Thier — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/thier-karin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Florian Heßdörfer — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/hessdoerfer-florian/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Svenja Krämer — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kramer-svenja/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr.-Ing. Kristina Schaaff — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/schaaff-kristina/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Marc-André Heidelmann — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/heidelmann-marc-andre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr.-Ing. Florian Simroth — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/simroth-florian/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Mario Herrmann — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/herrmann-mario/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Immanuel Ulrich — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/ulrich-immanuel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a><br /> </li></ul><p>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-research-institute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-research-institute/</a></p><p>Kontakt: <a href="mailto:thorsten.froehlich@iu.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thorsten.froehlich@iu.org</a></p><h3>Information für interessierte Journalist:innen</h3><p>Für Rückfragen, Interviewanfragen mit den oben genannten Professor:innen sowie Bildmaterial wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der IU Internationalen Hochschule: <a href="mailto:presse@iu.org%C2%A0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">presse@iu.org </a><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 08:24:41 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Karlsruhe veranstaltet zweiten Diversity Day</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-karlsruhe-veranstaltet-zweiten-diversity-day/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-karlsruhe-veranstaltet-zweiten-diversity-day/</guid><pp:caseid>807759</pp:caseid><pp:subtitle>Studierende setzen sich mit Ungleichheit und Menschenrechten auseinander</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Am 6. August 2026 brachte der IU-Campus in Karlsruhe Lehrende, Dualstudierende sowie Praxisanleiter:innen aus Partnerorganisationen in der Region zu einem lebhaften Austausch zusammen.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Karlsruhe, 7. August 2026.</strong> Diversität und soziale Ungleichheit sind für Studierende der Sozialen Arbeit selten abstrakte Themen – vielmehr sind es gesellschaftliche Bedingungen, mit denen sie bereits an ihrem ersten Tag in der beruflichen Praxis konfrontiert werden. Am 6. August machte der Campus der IU Internationalen Hochschule in Karlsruhe diese Erkenntnis zum Mittelpunkt des zweiten Diversity Days. Unter dem Titel <strong>„Diversity International</strong>“ fand die Veranstaltung von 10 bis 12 Uhr am Campus in der Blücherstraße 20 statt. Die Teilnahme war kostenlos. Zusammengebracht wurden Lehrende und Studierende der IU aus dem dualen Studiengang Soziale Arbeit sowie Praxisanleiter:innen aus Partnerorganisationen der Region. Moderiert wurde die Veranstaltung von <strong>Prof. Dr. Sabine Bährer-Kohler </strong>von der IU.</p><p>Den Auftakt machte <strong>Prof. Dr. Jens Rieger</strong> von der IU. Er beschäftigte sich mit der Frage, wie Narrative, die gesellschaftliche Vielfalt infrage stellen, die Versprechen von Gleichheit und Teilhabe schwächen können, auf denen demokratische Gesellschaften beruhen. Besonders deutlich zeigen sich diese Entwicklungen bei Gruppen, die bereits von Marginalisierung bedroht sind. Seine Schlussfolgerung richtete sich unmittelbar an die anwesenden Fachkräfte: Soziale Arbeit muss sich ausdrücklich an Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit, Diversität und Teilhabe orientieren und ausgrenzenden Tendenzen mit professioneller Klarheit begegnen.</p><p>Anschließend widmete sich Prof. Dr. Marit Cremer dem Thema <strong>„Menschenrechte und Diversität“</strong> und erläuterte, welche Bedeutung Menschenrechte für die alltägliche Praxis Sozialer Arbeit haben. Anhand von Beispielen aus der internationalen Sozialen Arbeit zeigte sie, wie gelebte Vielfalt in unterschiedlichen nationalen und insti-tutionellen Kontexten unter Druck geraten kann. Gleichzeitig stellte sie die Frage, welche professionelle und ethische Haltung die Soziale Arbeit einnehmen sollte, wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändern.</p><p>Danach übernahmen die Studierenden das Wort. Lara Katine und Lennert Müller präsentierten ihren Beitrag <strong>„Soziale Ungleichheit – Soziale Arbeit – Eine Theorie“</strong>. Sie führten zunächst in die Grundlagen sozialer Ungleichheit ein und vertieften diese anschließend anhand der soziokulturellen Theorie Pierre Bourdieus zu Habitus, Kapital und sozialem Feld. Dabei zeigten sie auf, wie gesellschaftliche Strukturen den Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beeinflussen. Begleitet wurde der Vortrag von einem selbst gestalteten Poster.</p><p>Den Abschluss des Vormittags bildete eine Diskussionsrunde mit <strong>Josef Held</strong>, Musiker und Sonderpädagoge. Er hat die Entwicklung der Sonderpädagogik in Deutschland und Europa seit Ende der 1970er-Jahre miterlebt und mitgeprägt und war damit die erfahrenste Stimme in der Runde. Weitere Poster der Studierenden wurden vorgestellt und durch einen Informationstisch ergänzt. Auch nach dem offiziellen Ende des Programms wurde bei einem Empfang, der vom Team des IU-Campus Karlsruhe organisiert wurde, intensiv weiterdiskutiert.</p><p>Das Veranstaltungsformat spiegelt zugleich wider, wie das Thema an der IU vermittelt wird: Studierende des dualen Studiengangs Soziale Arbeit setzen sich ein ganzes Semester lang mit Diversität und sozialer Ungleichheit auseinander. Der Diversity Day gibt diesen Studieninhalten eine öffentliche Bühne – und bringt die Studierenden zugleich mit den Praktiker:innen zusammen, die sie später in ihrem beruflichen Alltag begleiten und anleiten.</p>]]></description><category><![CDATA[Events,Dualstudium,Diversity]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 13:47:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Weltweit größte Analyse zur Nutzung von KI-Lernassistenten an Hochschulen zeigt: KI-gestütztes Lernen ist im Studienalltag angekommen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/weltweit-groesste-analyse-zur-ki-nutzung-an-hochschulen-zeigt-ki-gestuetztes-lernen-ist-im-studienalltag-angekommen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/weltweit-groesste-analyse-zur-ki-nutzung-an-hochschulen-zeigt-ki-gestuetztes-lernen-ist-im-studienalltag-angekommen/</guid><pp:caseid>778013</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Studie an der IU analysiert erstmals das tatsächliche Nutzungsverhalten von mehr als 77.000 Studierenden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Eine neue Forschungsarbeit der IU Internationalen Hochschule liefert erstmals belastbare Antworten darauf, wie Studierende KI-Lernassistenten tatsächlich nutzen – auf Basis anonymisierter Nutzungsdaten von rund 77.000 IU-Fernstudierenden mit dem Learning Companion Syntea.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 31. Juli 2026</strong><span> </span>–<span> </span>Wie nutzen Studierende KI-Lernassistenten tatsächlich? Eine neue Forschungsarbeit der IU Internationalen Hochschule liefert darauf erstmals belastbare Antworten. Für die Studie „<a href="https://arxiv.org/pdf/2607.08748" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Using AI-based Learning Assistants in Higher Education: A Large-Scale Descriptive Analysis</a>“ analysierte das Forschungsteam um Prof. Dr.-Ing. Kristina Schaaff, Dr. Valerie Hekkel und Quintus Stierstorfer anonymisierte Nutzungsdaten von rund 77.000 IU-Fernstudierenden, die den<span> </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-macht-syntea-zum-umfassenden-learning-companion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Learning Companion Syntea</a><span> </span>zum Forschungszeitpunkt nutzten. Damit handelt es sich um die bislang weltweit größte empirische Analyse zur tatsächlichen Nutzung eines dedizierten KI-Lernassistenten im Hochschulkontext. Aktuell steht Syntea mehr als 80.000 Fernstudierenden der IU Internationalen Hochschule sowie ca. 5.000 Lernenden an der<span> </span><a href="https://www.iu.de/news/ki-lernassistent-kommt-erstmals-in-der-gefoerderten-weiterbildung-zum-einsatz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IU Akademie</a><span> </span>zur Verfügung.</p><p>Anders als bisherige Forschung, die überwiegend auf Befragungen und Selbstauskünften basieren, untersuchte die Forschungsarbeit das tatsächliche Nutzungsverhalten von Studierenden.</p><p>„Bisherige Forschung zu KI-Lernassistenten stützte sich überwiegend auf kleinere Befragungen. Unsere Arbeit zeigt erstmals<span> </span><i>anhand realer Nutzungsdaten, wie Studierende eine Lern-KI wie Syntea tatsächlich einsetzen</i>. Damit schaffen wir eine<span> </span><i>fundierte empirische Grundlage für die Weiterentwicklung KI-gestützter Lernassistenten</i><span> </span>und leisten zugleich einen wichtigen Forschungsbeitrag zum Einsatz von KI in der Hochschulbildung“,<span> </span>erklärt Autorin Prof. Dr.-Ing<i>.</i><span> </span>Kristina Schaaff, Professorin für Digitale Transformation mit Schwerpunkt AI an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Analyse zeigt: KI-Nutzung folgt dem Studienrhythmus</h3><p>Die Analyse lieferte unter anderem folgende Erkenntnisse:</p><ul><li>Syntea wird breit genutzt: Rund 58 Prozent der in der Studie betrachteten Studierenden nutzten Syntea innerhalb des Beobachtungszeitraums.</li><li>Die Nutzung von Syntea folgt den unterschiedlichen Studien- und Lebensrealitäten der Studierenden:<span> </span>Während die meisten Interaktionen werktags tagsüber stattfinden, greifen Teilzeitstudierende häufiger auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten, insbesondere abends und am Wochenende, auf den KI-Lernassistenten zurück.</li><li>Studierende aller Altersgruppen setzen den KI-Lernassistenten ein: Während rund 64 Prozent der Generation Z (Jahrgänge 1997–2012) Syntea nutzen, liegt der Anteil bei der Generation X (1965–1980) bei rund 50 Prozent und bei den Babyboomern (1946–1964) noch bei 38 Prozent.</li><li>Frauen nutzen Syntea etwas häufiger als Männer<span> </span>(59 gegenüber 55 Prozent).</li><li>Besonders intensiv<span> </span>wird Syntea in den Fächergruppen „Psychologie & Education“ sowie „Marketing & Communication“ genutzt.</li></ul><p>Die Ergebnisse zeigen, dass sich KI-gestütztes Lernen<span> </span><i>nicht losgelöst vom Studienalltag vollzieht, sondern sich an den individuellen Lebensrealitäten der Studierenden orientiert</i>. So nutzen Teilzeitstudierende Syntea häufiger abends und am Wochenende, während Vollzeitstudierende den KI-Lernassistenten überwiegend werktags tagsüber einsetzen.</p><p>„Die Ergebnisse belegen eindeutig, dass KI-gestütztes Lernen an der IU längst Teil des Studienalltags geworden ist. Besonders spannend ist, dass einige Befunde unseren ursprünglichen Annahmen widersprechen – etwa die hohe Nutzung auch durch ältere Studierende. Solche Erkenntnisse lassen sich nur durch die Analyse realer Nutzungsdaten gewinnen und helfen uns, Syntea gezielt weiterzuentwickeln“, sagt Quintus Stierstorfer, Senior Director AI Product, Erfinder von Syntea und Co-Autor der Studie.</p><h3>Erkenntnisse fließen in Syntea-Weiterentwicklung ein</h3><p>Für die IU sind Studienergebnisse wie diese zugleich ein<span> </span><i>konkreter Entwicklungsauftrag</i>. Syntea wird auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, realer Nutzungsdaten sowie des Feedbacks der Studierenden kontinuierlich weiterentwickelt.</p><p>Künftig soll Syntea, das vor Kurzem<span> </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-macht-syntea-zum-umfassenden-learning-companion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vom KI-Assistenten zum Learning Companion weiterentwickelt wurde</a>, multimodale Funktionen insbesondere für visuell geprägte Studiengänge erhalten und Studierende noch individueller begleiten. Neben der Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensrealitäten setzt Syntea künftig verstärkt auf personalisierte Lerndialoge, die sich an den individuellen Karrierezielen- und Interessen orientieren, um so den Praxisbezug des Studiums zu stärken. Begleitende Forschung<span> </span><sup>1</sup><span> </span>zeigt, dass dieser Ansatz sowohl die Zufriedenheit als auch das Engagement der Studierenden steigern kann.</p><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Using AI-based Learning Assistants in Higher Education: A Large-Scale Descriptive Analysis“ wurde im Rahmen der Konferenz „AIET 2026 (Artificial Intelligence in Education Technologies)” vorgestellt, die vom 29. bis 31. Juli 2026 in Zagreb, Kroatien, stattfand (<a href="https://www.aiet.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.aiet.org/</a>).</p><p>Die Autor:innen sind Prof. Dr.-Ing. Kristina Schaaff, Dr. Valerie Hekkel und Quintus Stierstorfer von der IU Internationalen Hochschule. Grundlage der Studie sind anonymisierte Log-Daten von über 77.000 Fernstudierenden (bereinigt: 76.000), die im Februar 2025 in Bachelor- oder Masterstudiengängen im Fernstudium an der IU eingeschrieben waren.</p><p>Die vollständige Studie ist bei ArXiv kostenlos abrufbar:<span> </span><a href="https://arxiv.org/pdf/2607.08748" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://arxiv.org/pdf/2607.08748</a></p><p>Außerdem wird die Studie bei Springer Professional veröffentlicht.</p><h3>Über Syntea</h3><p>Syntea ist der KI-gestützte Learning Companion der IU Internationalen Hochschule. Er begleitet Studierende während ihres gesamten Studiums und unterstützt sie dabei, Lerninhalte besser zu verstehen, Prüfungen vorzubereiten und ihre individuellen Lernziele zu erreichen. Der Learning Companion beantwortet fachliche Fragen, erklärt komplexe Inhalte, unterstützt bei der Lernorganisation und bietet personalisierte Prüfungsvorbereitung. Durch individuelles Feedback und auf die persönlichen Lernziele abgestimmte Unterstützung fördert Syntea selbstgesteuertes und flexibles Lernen. Die aktuelle Version wird von den Studierenden durchschnittlich viermal länger genutzt als die Vorgängerversion und wurde im Dezember 2025 mit dem Gold Award der QS Reimagine Education Awards ausgezeichnet.</p><p>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/syntea/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.iu.de/syntea/</a></p><p><sup>1</sup><span> </span><a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2508.04070" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.48550/arXiv.2508.04070</a><span> </span>Mehlan, R., Hess, C., Stierstorfer, Q., Schaaff, K. (2026). Personalized Knowledge Transfer Through Generative AI: Contextualizing Learning to Individual Career Goals. In: Schlippe, T., Cheng, E.C.K., Wang, T. (eds) Artificial Intelligence in Education Technologies: New Development and Innovative Practices. AIET 2025. Lecture Notes on Data Engineering and Communications Technologies, vol 279. Springer, Singapore.<span> </span><a href="https://doi.org/10.1007/978-981-95-4423-3_5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1007/978-981-95-4423-3_5</a></p>]]></description><category><![CDATA[Syntea,Forschung,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:20:43 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn Gestaltung Demokratie sichtbar macht</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/wenn-gestaltung-demokratie-sichtbar-macht/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/wenn-gestaltung-demokratie-sichtbar-macht/</guid><pp:caseid>763560</pp:caseid><pp:subtitle>150 Teilnehmende, elf Workshops, drei Tage: Das Design Democracy Camp an der IU Frankfurt verband Design, Architektur und Soziale Arbeit zu neuen Formen gesellschaftlicher Beteiligung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Drei Tage lang wurde der Campus der IU Internationalen Hochschule in Frankfurt beim Design Democracy Camp zu einem offenen Arbeitsraum für Zukunftsfragen.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Frankfurt am Main, 23. Juli 2026.</strong><span> Drei Tage lang wurde der Campus der IU Internationalen Hochschule am Diesterwegplatz in Frankfurt zu einem offenen Arbeitsraum für Zukunftsfragen. Beim Design Democracy Camp kamen vom 12. bis 14. Juni 2026 rund 150 Menschen zusammen, um in ko-kreativen Werkstätten, Stadterkundungen und Workshops zu erproben, was Gestaltung leisten kann, wenn sie als demokratische Praxis verstanden wird. Das dreitägige Werkstattformat war offizieller Bestandteil des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.</span></p><p><span>In drei Themenwelten und elf Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Fragen von Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Ergänzt wurden die praktischen Formate durch öffentliche Panels und Diskussionsrunden, die Perspektiven aus Gestaltung, Architektur, Sozialer Arbeit und Zivilgesellschaft zusammenführten. Im Mittelpunkt stand nicht die Suche nach schnellen Lösungen, sondern die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir Zukunft gestalten wollen.</span></p><p><span>Die Teilnehmenden entwickelten Interventionen im öffentlichen Raum, untersuchten Leerstand als Ressource für Gemeinschaft, gestalteten demokratische Zukunftsbilder, übersetzten Stimmen in visuelle Formen und erprobten neue Wege der Beteiligung. Aus Gesprächen wurden Ideen. Aus Ideen entstanden Artefakte, Installationen, Prototypen, Aktionen und Diskussionen.</span></p><p><span>Im Themenfeld <strong>„Protest & Intervention“ </strong>arbeiteten Teilnehmende im Lab „Wir kommen um zu stören!“ mit Stadtspaziergängen, Perspektivwechseln und temporären Interventionen daran, urbane Ausschlüsse sichtbar zu machen. </span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d99625ad-29c7-4058-8d21-a67e9ba7cefd/1920_stoeren13_@designcamp2026.jpeg?10000"><p><br /><i><span>„Gestaltung kann sichtbar machen, was im Stadtraum systematisch übersehen wird. Im Lab ‚Wir kommen um zu stören‘ haben wir gemeinsam erkundet, wer im öffentlichen Raum wenig Platz findet und wie aus dem gemeinsamen Hinschauen Solidarität und Zivilcourage als gestaltbare Frage werden“,</span></i><span> sagt Prof. <strong>Annelie Franke</strong>, Professorin für Mediendesign an der IU Internationalen Hochschule und Initiatorin des Camps.</span></p><p><br /><span><strong>„Zeichen & Gemeinschaft“ </strong>übersetzte das Lab „Stimme zeigen“ Stimmen, Sprache und Geräusche mit audioreaktiven Techniken in visuelle Formen. </span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/984cc3e6-d95e-4c6d-8bc2-8054ec0180f2/1920_stimme_zeigen01_@designcamp2026.jpg?10000"><p><br /><i><span>„Gemeinsame Zukunft entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Design schafft die Anlässe und Räume, in denen aus Austausch neue Ideen und Zukunftsbilder werden“,</span></i><span> sagt Prof. <strong>Tanja Godlewsky</strong>, Professorin für Mediendesign an der IU Internationalen Hochschule.</span></p><p><br /><span><strong>„Stadt & Teilhabe“</strong> verstand das Lab „Leerstand für alle“ Stadt als Aushandlungsraum und diskutierte Bestand und Obsoleszenz als Ressource für Dritte Orte. Ergänzt wurde dies durch das Design-Build-Projekt „<strong>Dialogkiosk</strong>“, ein temporäres, modulares Stadtmöbel aus wiederverwendeten Materialien, das als öffentlicher Ort für Begegnung und Austausch konzipiert wurde. </span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/268f63fb-62b9-4128-9273-f25bc28b356e/1920_dialogkiosk9_@designcamp2026.jpeg?10000"><p><br /><i><span>„Gute Architektur beginnt mit Zuhören. Der Dialogkiosk zeigt, wie aus Leerstand durch Austausch, Beteiligung und gemeinsames Handeln neue Orte des Lernens, der Begegnung und der Transformation entstehen können.“,</span></i><span> sagt Prof. Dr.-Ing. <strong>Bettina-Maria Müller</strong>, Professorin für Architektur an der IU Internationalen Hochschule und Projektleitung Architektur.</span></p><p><br /><span>Der Sprint „<strong>Gemeinsam Raum nehmen</strong>“ der Sozialen Arbeit fragte bei einer Stadtteilbegehung, wer in Frankfurter Quartieren Raum einnimmt und wer nicht.</span></p><p><span>Weitere Sprints widmeten sich Grundrechten als Gestaltungsaufgabe, dem Begriff „Demokratie in einem Wort“, „Zeichen für den Frieden“ in der Tradition von Matisse, der Rolle von Marken in demokratischen Diskursen sowie demokratischen Utopien in autoritären Zeiten.</span></p><p><span>Ergänzt wurde das Programm durch den <strong>Schulworkshop „Memes for Democracy“</strong>. Frankfurter Schüler:innen entwickelten dabei eigene visuelle Antworten auf Hate Speech und Fake News.</span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/38c7356e-fadc-427f-8ecd-758ae82f568a/1920_memes_ddc26_ffm_silke_dani_bestof_088_3744.jpg?10000"><p><br /><span>Die aktuellen gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen erfordern neue, transdisziplinäre Herangehensweisen. Besonders die Aktivierung von Leerständen birgt Potenzial. Sie kann sogenannte Dritte Orte schaffen, also offene Räume für Begegnung, Austausch und Teilhabe, und kann damit demokratische Prozesse im Alltag stärken.</span></p><p><span>Eine zentrale Rolle spielt dabei Design. Denn Gestaltung macht Themen sichtbar, übersetzt Ideen in konkrete Erfahrungen und eröffnet neue Formen der Beteiligung. Im Zusammenspiel mit Architektur und Sozialer Arbeit entstehen Formate, die gesellschaftliche Mitwirkung fördern und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.</span></p><p><span>Das Design Democracy Camp verband Diskussion, Gestaltung und öffentliche Präsentation. Ideen wurden in Workshops und Labs entwickelt, in Panels diskutiert und in Interventionen, Prototypen sowie einer öffentlichen Ausstellung sichtbar gemacht.</span></p><p><span>Besonders deutlich wurde das Potenzial dieses Ansatzes in den zahlreichen Begegnungen mit Passant:innen und Besucher:innen. Die entwickelten Arbeiten dienten als Gesprächsanlass und öffneten Räume für Austausch, Reflexion und gemeinsames Nachdenken über gesellschaftliche Fragen. Die öffentliche Abschlussausstellung machte sichtbar, wie groß das Interesse an solchen Formaten ist und wie stark das Bedürfnis vieler Menschen ist, sich einzubringen, mitzudenken und mitzugestalten.</span></p><p><span>Die Ergebnisse aller Workshops, darunter Plakate, Mappings, Interventionen, Installationen, der Dialogkiosk und visuelle Statements, wurden am letzten Abend in einer öffentlichen Ausstellung auf dem Campus präsentiert.</span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/cb5f1f76-e6ac-412d-9775-14f90de7e4c3/1920_werkschau_ddc26_ffm_@designcamp2026_095_4770.jpg?10000"><p><br /><span>Eine zentrale Erkenntnis des Camps lautet: Denken entsteht nicht nur durch Diskussion, sondern durch gemeinsames Handeln. Gestaltung schafft konkrete Anlässe für Austausch, macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und eröffnet Räume, in denen gesellschaftliche Zukunft gemeinsam entworfen werden kann.</span></p><p><span>Das Design Democracy Camp versteht sich deshalb nicht als einmalige Veranstaltung. Das Format ist als Prototyp für neue Formen des Lernens, Forschens und Zusammenarbeitens angelegt und ist damit auch auf andere Städte und Kontexte übertragbar. Es zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Hochschulen ihre Türen öffnen und zu Orten werden, an denen gesellschaftliche Zukunft gemeinsam gestaltet wird.</span></p><p><span>Getragen wurde das Camp von rund 16 Professor:innen aus den Bereichen Mediendesign, Architektur und Soziale Arbeit. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Annelie Franke, Prof. Tanja Godlewsky, Prof. Dr.-Ing. Bettina-Maria Müller und Prof. Holger Ziemann. Die Teilnahme war kostenfrei.</span></p><h6><span>Hintergrund: World Design Capital 2026</span></h6><p><span>Die World Design Organization vergibt alle zwei Jahre den Titel „World Design Capital" an eine Stadt oder Region, die Design gezielt für gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung einsetzt. 2026 trägt die Region Frankfurt RheinMain diesen Titel unter dem Leitmotiv „Design for Democracy — Atmospheres for a better life".</span></p>]]></description><category><![CDATA[ESG,Events]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 16:53:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/df3106b7-6dc8-4bbc-8089-c8d13ea9e10c/collagen_@designcamp2026.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Design Democracy Camp 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Collagen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Studie zu KI an Hochschulen: Studierende lernen schneller und effizienter</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-zu-ki-an-hochschulen-studierende-lernen-schneller-und-effizienter/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-zu-ki-an-hochschulen-studierende-lernen-schneller-und-effizienter/</guid><pp:caseid>758714</pp:caseid><pp:subtitle>Besonders private Hochschulen setzen KI schon in der Lehre ein</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026" zeigt: Der Großteil der Studierenden und Alumni arbeitet durch KI schneller und effizienter. </span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 22. Juli 2026.</strong><span> </span>In einer sich wandelnden Arbeitswelt sollten Bildung und Weiterbildung Kompetenzen vermitteln, die direkt im Job einsetzbar sind (<a href="https://www.weforum.org/stories/2025/01/future-of-jobs-report-2025-jobs-of-the-future-and-the-skills-you-need-to-get-them/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WEF 2025</a>) – darunter auch der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Hochschulen stehen daher besonders vor der Aufgabe, Studierende auf diese Anforderungen vorzubereiten. </p><p>Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026" zeigt: Der Großteil der Studierenden und Alumni arbeitet durch KI schneller und effizienter. Das gaben drei Viertel der Studierenden und Alumni staatlicher Hochschulen an. Bei den privaten Hochschulen (exkl. IU) sind es fast acht von zehn. An der größten privaten Hochschule Deutschlands, der IU Internationalen Hochschule, sprechen sogar 85 Prozent von Effizienzgewinnen durch KI. Befragt wurden über 4.000 Studierende und Absolvent:innen durch Kantar Profiles im Auftrag der IU Internationalen Hochschule. </p><p>„Die politische Debatte über einen produktiveren Arbeitsmarkt ist gleichzeitig eine Debatte über Tools, die uns im Job effizienter machen. Genau dafür setzen wir uns bei der IU ein: Wir bringen den Studierenden die nötigen KI-Kompetenzen bei, damit sie sie während des Studiums und im Job direkt anwenden können“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule. <br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/632fc57f-afce-42fc-87af-000e4eb3125e/1920_1de.png?10000"><h3><span>KI besonders bei privaten Hochschulen Teil des Lehrplans</span></h3><p><span>Damit Kompetenzen nicht abstrakt bleiben, müssen Studierende sie im Studium praktisch einüben und anwenden. Während mehr als zwei Drittel der Befragten von staatlichen Hochschulen angeben, dass Künstliche Intelligenz in Aufgaben, Projekten und Bewertungsformaten Einzug gehalten haben (68 Prozent), sind es an privaten Hochschulen (exkl. IU) fast drei Viertel (73 Prozent). An der IU berichten sogar acht von zehn davon, dass KI ein Bestandteil dessen sei. Außerdem stimmt die große Mehrheit (83 Prozent) der IU-Studierenden und -Absolvent:innen der Aussage zu, dass sie den sinnvollen Einsatz von KI-Tools gelernt haben. Zum Vergleich: Bei anderen privaten Hochschulen sind es sieben von zehn und bei staatlichen Hochschulen sind es zwei Drittel (67 Prozent).</span></p><p><span>„In Deutschland lehren wir noch zu oft an der Realität vorbei. Wir haben es uns bei der IU zur Aufgabe gemacht, das zu ändern – und wir sind stolz darauf, dass das bei den Studierenden und Absolvent:innen auch ankommt“, sagt Schütt. „Mit unserem persönlichen </span><a href="https://www.iu.de/syntea/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>KI-Lernassistenten Syntea</span></a><span> zeigen wir schon lange, wie eine sinnvolle Integration von KI in der Lehre funktioniert“, sagt Schütt. „Mit unserem </span><a href="https://www.iu.de/news/fuer-die-ki-gepraegte-arbeitswelt-iu-internationale-hochschule-integriert-eigenes-kompetenzmodell-in-die-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Job Readiness Framework</span></a><span> etablieren wir zudem in einem großen Pilotprojekt seit April feste KI-Kurse in unsere Curricula. Damit adressieren wir ganz praxisnah den Bedarf der Unternehmen: Wir lehren heute die Kompetenzen, die morgen auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden.“ </span></p><p><span>In der Befragung geben neun von zehn der IU-Absolvent:innen an, dass sie sich sicher fühlen, KI-Tools verantwortungsvoll einzusetzen und liegen damit im Vergleich mit anderen Hochschulen vorne (Benchmark: 73 Prozent).</span></p><h3><span>Future Skills im Studium zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt</span></h3><p><span>Spätestens seit dem breiten Einsatz generativer KI in der Arbeitswelt ist klar: Vor allem repetitive und standardisierte Aufgaben lassen sich zunehmend automatisieren (</span><a href="https://reports.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs_Report_2025.pdf?" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>WEF 2025</span></a><span>). „Hochschulen müssen Studierenden deshalb verstärkt Fähigkeiten wie kritisches Denken, Problemlösung, Kommunikation und digitale Kollaboration vermitteln“, sagt Schütt. Dem stimmt die große Mehrheit der IU-Absolvent:innen zu: 96 Prozent geben an, dass ihr Studium ihre Future Skills gestärkt habe (Benchmark: 83 Prozent). „Mit diesen Zukunftskompetenzen bereiten wir sie auf eine Arbeitswelt vor, in der es nicht reicht zu wissen, was KI kann. Entscheidend ist, zu verstehen, worin Menschen weiterhin stärker sind – und wie sie gemeinsam mit KI zu besseren Ergebnissen kommen“, sagt Schütt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ad5be6ff-ffb0-4813-a9a3-775e404f4e4c/1920_7_de.png?10000"><h5 style="margin-left:0cm;"><br /><span>ÜBER DIE STUDIE </span></h5><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Befragung wurde vom 27.08. bis 20.10.2025 durch Kantar Profiles durchgeführt. Befragt wurden 4.004 Studierende und Absolvent:innen staatlicher und privater Hochschulen, darunter 1.597 Alumni, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Zielgruppe waren Alumni der letzten fünf Jahre, Studierende sowie Studienabbrecher:innen. Die Befragung wurde von der IU Internationalen Hochschule bei Kantar Profiles in Auftrag gegeben. Die Daten wurden von Kantar Profiles entsprechend der internen Qualitätsstandards unabhängig erhoben.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Zur Methodik: Für eine bestmögliche Vergleichbarkeit der Hochschulen untereinander wurden drei unterschiedliche Vergleiche gewählt: a) Vergleich „Staatliche Hochschule vs. Private Hochschule (exkl. IU) vs. IU“ und b) „IU vs. Benchmark“ und c) Staatlich vs. Private Hochschulen: Bei a) wird die IU mit staatlichen Hochschulen und privaten Hochschulen verglichen. Personen, die bei der IU studieren oder studiert haben werden gesondert betrachtet und nicht den privaten Hochschulen zugeordnet. Betrachtet man die IU vs. Benchmark (b), werden staatliche und private Hochschulen in einer Kohorte zusammengefasst und mit Studierenden und Alumni der IU gegenübergestellt. Bei c) werden gebündelt jeweils alle staatlichen und privaten Hochschulen zusammengefasst (inkl. IU).</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 07:58:30 +0200</pubDate>
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                        <title>ZRP im NRW-Landtag: Austausch zu Radikalisierung und Prävention</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/zrp-im-nrw-landtag-austausch-zu-radikalisierung-und-praevention/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/zrp-im-nrw-landtag-austausch-zu-radikalisierung-und-praevention/</guid><pp:caseid>744867</pp:caseid><pp:subtitle>Wissenschaft trifft Landespolitik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Am 7. Mai sowie am 17. Juli&nbsp;2026 war das&nbsp;Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP) zu Gesprächen im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf zu Gast.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Essen, 21. Juli 2026.</strong><span> </span>Am 7. Mai sowie am 17. Juli 2026 war das <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-zrp/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP)</a> unter der Leitung von Prof. Dr. Burak Çopur, dem Institutsmitglied Prof. Dr. Kemal Bozay und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Michel Bergmann zu Gesprächen im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf zu Gast. Im Mittelpunkt der beiden Besuche stand der Austausch zwischen Wissenschaft und Landespolitik zu aktuellen Herausforderungen der Radikalisierung und ihrer Prävention.</p><p>Neben einem Empfang durch die Landtagsvizepräsidentin Berîvan Aymaz führte das Institut am 07. Mai 2026 Gespräche mit den beiden Regierungsfraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Am 17. Juli 2026 fand ein Treffen mit der SPD-Landtagsfraktion statt.</p><p>Die CDU war vertreten durch Dr. Christos Katzidis, innenpolitischer Sprecher, und Raphael Tigges, Sprecher für Wissenschaft und Forschung.  </p><p>Im Gespräch mit Bündnis 90/Die Grünen waren beteiligt Dr. Julia Höller, innenpolitische Sprecherin sowie Julia Eisentraut, Sprecherin für Wissenschaft, Digitalisierung und Weiterbildung.</p><p>Die SPD-Landtagsfraktion wurde durch Dr. Bastian Hartmann, wissenschaftspolitischer Sprecher, und Christina Kampmann, innenpolitische Sprecherin, vertreten.</p><p><span>Diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Radikalisierung, gesellschaftliche Präventionsansätze sowie Möglichkeiten einer stärkeren Zusammenarbeit und eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Forschung und Landespolitik.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 16:44:57 +0200</pubDate>
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                        <title>Neues Branchen-Tool für verantwortungsvollere Media- und Marketingentscheidungen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/neues-branchen-tool-fuer-verantwortungsvollere-media--und-marketingentscheidungen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/neues-branchen-tool-fuer-verantwortungsvollere-media--und-marketingentscheidungen/</guid><pp:caseid>763554</pp:caseid><pp:subtitle>Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week entwickelten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft die erste Sustainable Media Development Goals Map</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week entwickelten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft die erste Sustainable Media Development Goals Map.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Hamburg, 20. Juli 2026.</strong><span> </span>Wie lässt sich der Zielkonflikt zwischen effizientem Mediabudget und gesellschaftlicher Verantwortung lösen? Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung zählen laut Global Risks Report 2026 des World Economic Forum zu den größten globalen Risiken – beide werden maßgeblich über Medien und Kommunikation vermittelt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien wird damit zur zentralen Stellschraube, auch für Unternehmen.</p><p>Vor diesem Hintergrund stand das Thema Medien und Kommunikation erstmals auf der Agenda der Hamburg Sustainability Week. In einer Nachhaltigkeits-Werkstatt des <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>IU Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM)</strong></a> brachten Expert:innen aus Medien, Kommunikation und Wirtschaft ihre Perspektiven zusammen.</p><h3>Orientierung für eine Branche, die sie sucht</h3><p>Für Unternehmen, die Medien zur Kommunikation mit ihren Zielgruppen nutzen, wächst der Bedarf an Orientierung für verantwortungsvollere Entscheidungen. In einer Keynote zeigte Eva Nemela (Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung) den Wert von Medien und Journalismus für die Gesellschaft auf. Weitere Impulse kamen von Prof. Dr. Daniel Graewe (Akademischer Beirat IU RCSMM) sowie von Medien- und Werbeschaffenden des IU RCSMM Boards (u.a. NDR Media, Welect, radiozentrale, teads, RMS, 720Health, bvdw/OVK, GWA, iq digital).</p><h3>Zentrales Ergebnis: die Sustainable Media Development Goals Map</h3><p><span>Im Rahmen der Werkstatt entstand die erste <strong>Sustainable Media Development Goals Map</strong>. Sie soll Mediennutzer:innen, Politik und Wirtschaft helfen, Chancen und Risiken des Medienkonsums besser zu verstehen und daraus verantwortungsvollere Entscheidungen sowie innovative Angebotsformate abzuleiten. </span>Die Lösungsansätze wurden am selben Abend im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert.</p><p>Gern steht Ihnen Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter für nähere Informationen und Interviews zur Verfügung.</p><h3><strong>Kontakt</strong></h3><p>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter <br />Leiterin IU Research Center for Sustainable Media & Marketing<br /><a href="mailto:lisa-charlotte.wolter@iu.org">lisa-charlotte.wolter@iu.org</a></p><h6>Über das Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) der IU Internationalen Hochschule</h6><p>Das IU Research Center for Sustainable Media & Marketing erforscht und entwickelt mit interdisziplinären Teams nachhaltige Ansätze für Medien- und Marketingmanagement. Damit sollen Grundlagen für nachhaltigere Entscheidungen im Umgang mit Medien und Kommunikation in der Praxis geschaffen werden. Über das Value Media Board wird der systematische Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert.<br /><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/">https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/</a> </p><h6>Über die Hamburg Sustainability Week</h6><p>Die Hamburg Sustainability Week lädt Bürger:innen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen ein, eine Woche lang gemeinsam an zentralen Herausforderungen der Stadt zu arbeiten und Nachhaltigkeitsthemen erlebbar zu machen. Ziel ist es, die lokale Transformation voranzubringen und neue Lösungen für die SDGs zu entwickeln. <a href="https://www.sustainability-conference.org/en/sustainability-week">https://www.sustainability-conference.org/en/sustainability-week</a> </p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Events,Kooperationen]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:17:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Dr. Frank Appel verstärkt Fachbeirat der IU Internationalen Hochschule</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/dr-frank-appel-verstaerkt-fachbeirat-der-iu-internationalen-hochschule/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/dr-frank-appel-verstaerkt-fachbeirat-der-iu-internationalen-hochschule/</guid><pp:caseid>762078</pp:caseid><pp:subtitle>Die IU gewinnt ehemaligen DHL-CEO und Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Telekom für strategisches Beratungsgremium</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU gewinnt den ehemaligen DHL-CEO und Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Telekom für ihr strategisches Beratungsgremium.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Erfurt, 8. Juli 2026.</strong><span>&nbsp;Die IU Internationale Hochschule erweitert ihren Fachbeirat um einen der erfahrensten Digitalisierungs- und Wirtschaftsexperten Deutschlands: Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutsche Post DHL Group Dr. Frank Appel ist heute externer Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG und von RWE. Künftig bringt er seine langjährige Erfahrung in der Führung und strategischen Weiterentwicklung großer Organisationen in das Beratungsgremium der IU ein.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Appel ergänzt damit den IU-Fachbeirat um eine Perspektive, die unternehmerische Praxis, wissenschaftliches Verständnis und technologische Veränderung miteinander verbindet. Der promovierte Neurobiologe kennt sowohl die Anforderungen wissenschaftlicher Organisationen als auch die Strukturen großer, digital geprägter Unternehmen. Mit dieser Erfahrung stärkt er die strategische Ausrichtung der IU als Hochschule, die fundierte, praxisnahe und moderne akademische Bildung konsequent mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes verbindet.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>„Mit Dr. Frank Appel gewinnen wir für unseren Beirat eine herausragende Persönlichkeit, die wissenschaftliche Erfahrung, wirtschaftliche Weitsicht und ein tiefes Verständnis für digitale Transformation verbindet – genau diese Haltung brauchen wir, wenn wir Studierende bestmöglich auf die KI-geprägte Arbeitswelt von morgen vorbereiten wollen. Seine Perspektive wird uns dabei unterstützen, die IU strategisch weiterzuentwickeln und digitale Bildung noch stärker an den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt auszurichten“, sagt Prof. Dr. Holger Sommerfeldt, Rektor der IU Internationalen Hochschule.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>„Die IU hat verstanden, dass Bildung nur dann wirkt, wenn sie Menschen wirklich auf die Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereitet. Der konsequente Einsatz von Technologie als Lernverstärker, der Fokus auf Praxisnähe und Beschäftigungsfähigkeit und der Anspruch, Hochschulbildung für mehr Menschen zugänglich zu machen, überzeugen mich. Ich freue mich darauf, diesen Weg im Fachbeirat mitzugestalten und Impulse aus meiner Erfahrung einzubringen", sagt Dr. Frank Appel.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Dr. Frank Appel studierte Chemie an der Universität München und promovierte 1993 in Neurobiologie an der ETH Zürich. Nach seiner Tätigkeit bei McKinsey & Company wechselte er im Jahr 2000 zur Deutsche Post DHL Group. Ab 2002 gehörte er dem Vorstand an, von 2008 bis 2023 führte er das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender. Während seiner Amtszeit trieb er die digitale Transformation des Konzerns voran und richtete das Unternehmen konsequent auf nachhaltige Geschäftsmodelle und neue Wachstumsfelder aus. Seit 2022 ist Appel Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, seit 2025 auch von RWE. Im Jahr 2024 wurde er zum externen Vizepräsidenten der Max-Planck-Gesellschaft berufen, deren Senat er bereits seit 2017 angehört. Seine heutigen Aufgaben verbinden damit zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Forschung und Innovation.</span></p><h6><span>ÜBER DEN FACHBEIRAT DER IU&nbsp;</span></h6><p><span>Der Fachbeirat wurde 2022 von der IU Internationalen Hochschule ins Leben gerufen und besteht aus hochkarätigen Vertreter:innen von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen. Er berät die IU Internationale Hochschule in grundlegenden praxisrelevanten Fragen der Forschung und Lehre.&nbsp;Mit der IU verbindet diese profilierten Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die gemeinsame Vision einer zukunftsgerichteten Hochschulbildung für mehr Bildungsgerechtigkeit und die Schlüsselqualifikationen von morgen. Zum Beirat der IU gehören:&nbsp;</span></p><ul><li data-list-item-id="e09189bac5d501b9f9e61e1292daca7a4"><strong>Jimmy Wales&nbsp;</strong><br>Gründer von Wikipedia und prominenter Verfechter der Demokratisierung von Wissen auf globaler Ebene</li><li data-list-item-id="e0e27dadf359381b51b1b68dbed8d7188"><strong>Lucy Stonehill</strong><br>Gründerin und ehem. CEO von EdTech BridgeU, das KI nutzt, um Studierende weltweit zu akademischen Möglichkeiten zu beraten</li><li data-list-item-id="ea52d5ad634e98062109a20e2d96404e3"><strong>Raffaela Rein&nbsp;</strong><br>Gründerin von CareerFoundry, führend in digitalen Bildungsangeboten und Karriereentwicklung</li><li data-list-item-id="e835433a8c4c992d197366b4122e8f1f5"><strong>Sascha Lobo&nbsp;</strong><br>Journalist, Bestsellerautor und anerkannter Experte für digitale Themen sowie zentrale Figur der deutschen KI-Debatte</li><li data-list-item-id="e73c8bcfce74ecfeea3c9c28b5bc7298e"><strong>Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer</strong><br>Neurowissenschaftler und Direktor am Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz mit Schwerpunkt auf Forschung zu Gehirn und Lernen</li><li data-list-item-id="ed23cedb8b3e746fdefad1533d3f53a5c"><strong>Frank Weise&nbsp;</strong><br>Vorstandsvorsitzender mit Expertise in Bildung und Arbeitsmarktentwicklung, ehemaliger CEO der Bundesagentur für Arbeit</li><li data-list-item-id="e27521346962e283e31464a0dd48c9b21"><span><strong>Dr. Frank Appel&nbsp;</strong></span><br><span>Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG und RWE, externer Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft</span></li></ul><p><span>Weitere Informationen </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/hochschulleitung/" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Beirat]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:49:28 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Internationale Hochschule feiert über 300 Absolvierende aus 26 Ländern in Berlin</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-feiert-ueber-300-absolvierende-aus-26-laendern-in-berlin/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-feiert-ueber-300-absolvierende-aus-26-laendern-in-berlin/</guid><pp:caseid>762111</pp:caseid><pp:subtitle>308 internationale Talente schließen ihr Studium in den Bereichen Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwesen ab</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>308 internationale Talente schließen ihr Studium in den Bereichen Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwesen ab.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span><strong>Berlin/Erfurt, 7. Juli 2026. </strong>Die IU Internationale Hochschule hat am 1. Juli 2026 die Absolvierenden ihrer englischsprachigen Studienprogramme myStudies English (MSE) und Campus Studies English (CSE) in Berlin geehrt. Insgesamt feierten 308 Studierende aus 14 Bachelor-, Master- und MBA-Studiengängen ihr erfolgreich absolviertes Studium bei der Graduierungsfeier in Deutschlands größtem Hotel „Estrel“.&nbsp;</span></p><p><span>„Ein Hochschulabschluss ist ein Meilenstein in der Karriere aller Studierender. Wir freuen uns sehr, so viele internationale Talente über den Dächern Berlins für ihre Leistung zu feiern und sie mit ihrem verdienten Abschlusszeugnis auszuzeichnen“, sagt Prof. Dr. Regina Cordes, Prorektorin für Internationales, Akkreditierung und Angebotsformate an der IU, anlässlich der Graduierung.</span></p><h3><span>300 Alumni aus über 20 Ländern erhalten Abschlüsse in den Fachbereichen Ingenieurwesen, Informatik und Management &nbsp;</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Die mehr als 300 Alumni stammen aus fünf Bachelor-, sieben Master- und zwei MBA-Studiengängen aus den Bereichen Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwesen. Den größten Anteil machen Alumni des MBA Administration aus (54,2 Prozent), gefolgt vom M.A. International Management (17,9 Prozent) sowie dem M.Sc. Computer Science (7,8 Prozent) und dem M.Eng. Engineering Management (7,5 Prozent). Daneben schlossen Studierende in Fächern wie Artificial Intelligence, Data Science, Cyber Security und Business and IT ab – Disziplinen, die gerade in einer KI-geprägten Arbeitswelt von hoher Relevanz sind.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>„Hinter jedem Abschluss steht eine ganz persönliche Geschichte von Mut, Ausdauer und Leistungsbereitschaft. Unsere Absolvent:innen aus vielen Ländern haben sich bewusst für ein Studium in Deutschland entschieden und haben sich ihren Abschluss an einer staatlich anerkannten Hochschule mit viel Einsatz verdient. Darauf können sie mit Recht stolz sein. Und wir sind stolz, sie auf diesem Weg begleitet zu haben”, sagt Prof. Dr. Cordes.</span></p><h3><span>Masterarbeiten in M.A. International Management und M.Sc. Computer Science als „Best Thesis“ ausgezeichnet</span></h3><p><span>Die Graduierungsfeier für die internationalen Studienprogramme findet zweimal jährlich in Berlin statt. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm wurden zudem vor rund 125 Gästen zwei Masterarbeiten als „Best Thesis“ ausgezeichnet: Die Abschlussarbeiten von Mansi Raghuwanshi (M.A. International Management, Titel: "Process Optimization as a Strategic Tool for Improving Operational Efficiency in European Digital Organizations") und Sameer Patil (M.Sc. Computer Science, Titel: "Design and Implementation of an End-to-End Automation Pipeline for Semiconductors in the Area of Product Management") erhielten eine besondere Würdigung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Events,international]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 08:37:07 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zeigt: Dauerbegleiter Smartphone – vom ersten Blick am Morgen bis zur letzten Nachricht am Abend</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-dauerbegleiter-smartphone--vom-ersten-blick-am-morgen-bis-zur-letzten-nachricht-am-abend/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-dauerbegleiter-smartphone--vom-ersten-blick-am-morgen-bis-zur-letzten-nachricht-am-abend/</guid><pp:caseid>761781</pp:caseid><pp:subtitle>Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass digitale Gewohnheiten uns fest im Griff haben</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Studie belegt: Digitale Gewohnheiten sind tief im Alltag verankert – oft unbewusst und entgegen gängiger Empfehlungen zur Schlafhygiene.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e663fb44b8dc23c7449c9eeccf567cd7a">Jeweils drei Viertel nutzen digitale Geräte innerhalb von weniger als 30 Minuten nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen</li><li data-list-item-id="ea6a2e5cd39b085da966f6724f577bed1">Fast drei Viertel checken digitale Nachrichten und Apps aus reiner Gewohnheit – ohne konkreten Anlass</li><li data-list-item-id="ed6900237aa9ceebd37afd1b6f2326e95">Mehr als sechs von zehn nutzen ihr Smartphone parallel zu anderen Tätigkeiten wie Essen oder Gesprächen</li><li data-list-item-id="eb3d3cfa3ae306523df38736cd7e1fee7">Junge Menschen bis 30 Jahre sind insgesamt deutlich stärker in digitale Routinen eingebunden als ältere Personen</li></ul><p style="text-align:start;"><strong>Erfurt, 1. Juli 2026.</strong><span>&nbsp;</span>Vom ersten Blick nach dem Aufwachen bis zum letzten Scrollen vor dem Einschlafen: Digitale Geräte begleiten die Menschen in Deutschland durch den gesamten Tag. Das zeigt eine neue IU-Studie. Die Umfrage „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank">Always-on: Digitaler Stress in Deutschland</a>" der IU Internationalen Hochschule, für die im Januar 2.000 Menschen in Deutschland repräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt wurden, belegt: Digitale Gewohnheiten sind tief im Alltag verankert – oft unbewusst und entgegen <a href="https://www.dgsm.de/gesellschaft/aktionstag/informationen-zum-thema-schlaf/tipps-fuer-ihr-schlafverhalten-selbsttest-schlafstoerung" target="_blank">gängiger Empfehlungen zur Schlafhygiene</a>.</p><h3>Morgenroutine mit Smartphone und Co.</h3><p style="text-align:start;">Für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland beginnt der Tag digital: 75,1 Prozent der Befragten nutzen laut IU-Studie innerhalb von weniger als 30 Minuten nach dem Aufwachen ein digitales Gerät. Mehr als ein Drittel (36,2 Prozent) greift sogar direkt nach dem Aufwachen zu Smartphone, Tablet, Laptop oder Smartwatch – als Teil der Morgenroutine. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei jungen Menschen: 86,9 Prozent der 16- bis 30-Jährigen nutzen digitale Geräte innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen, jede:r Zweite (50,4 Prozent) bis dreißig greift sogar unmittelbar nach dem Aufwachen zum Smartphone und Co.</p><h3>Schlafhygiene? Fehlanzeige</h3><p style="text-align:start;">Auch am Abend gehören digitale Geräte zur Routine: 73,8 Prozent der Befragten nutzen Smartphone und Co. innerhalb von weniger als 30 Minuten vor dem Schlafengehen, 40,4 Prozent sogar direkt vor dem Schlafen. Weniger als jede:r Zehnte (9,5 Prozent) folgt den gängigen Empfehlungen zur Schlafhygiene und legt digitale Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen zur Seite. Bei den jungen Erwachsenen bis 30 Jahre sind die Zahlen noch deutlicher: 86,3 Prozent nutzen digitale Geräte innerhalb von weniger als 30 Minuten vor dem Schlafen, mehr als die Hälfte (55,9 Prozent) direkt vor dem Schlafengehen.</p><p style="text-align:start;">„Die Menschen in Deutschland sind in einem permanenten mentalen Aktivierungszustand – vom Aufwachen mit Blick auf das Smartphone bis zum Einschlafen mit erneuter Bildschirmzeit", so Prof.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Dr.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule. „Gerade junge Erwachsene nutzen das Smartphone häufig als schnellen Emotionsregulator. Langfristig kann das jedoch dazu führen, dass echte Erholung verdrängt, Stress verstärkt und das Abschalten – besonders am Abend – erschwert wird."</p><h3>Jede:r Zehnte hat Smartphone ständig in Reichweite</h3><p style="text-align:start;">Digitale Geräte sind nicht nur morgens und abends präsent, sondern ziehen sich durch den gesamten Alltag: 62,8 Prozent der Befragten nutzen ihr Smartphone parallel zu anderen Tätigkeiten – etwa beim Essen, in Gesprächen oder beim Fernsehen. Bei jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren tun dies sogar fast drei Viertel (73,1 Prozent). Die IU-Studie zeigt zudem: 81,0 Prozent der Menschen in Deutschland schauen mindestens ein- bis zweimal pro Stunde auf ihre digitalen Geräte – auch ohne konkrete Benachrichtigung. Fast die Hälfte (47,1 Prozent) checkt diese sogar dreimal oder häufiger pro Stunde, 12,4 Prozent haben ihr digitales Gerät immer in Reichweite.</p><p style="text-align:start;">Mit Blick auf die Altersgruppen zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Je jünger die Befragten sind, desto häufiger greifen sie zum Smartphone und Co. 90,6 Prozent der 16- bis 30-Jährigen schauen mindestens ein- bis zweimal pro Stunde auf ihre digitalen Geräte, 68,1 Prozent sogar dreimal oder häufiger.</p><h3>Der Habit Loop: Gewohnheit statt bewusster Nutzung</h3><p style="text-align:start;">Was treibt diese intensive Nutzung an? Oft ist es wohl schlicht Gewohnheit, wie die Ergebnisse zeigen: 71,3 Prozent der Befragten überprüfen ihre digitalen Nachrichten oder Apps aus Gewohnheit, ohne einen konkreten Anlass. Bei den bis 30-Jährigen sind es sogar 79,6 Prozent.</p><p style="text-align:start;">„Bei unseren digitalen Gewohnheiten greift der typische Gewohnheitskreislauf, auch ‚Habit Loop' genannt. Auslöser sind oft Langeweile oder kurze Leerlaufmomente. Darauf folgt die Routine, nämlich das automatische Greifen zum Smartphone. Die Belohnung ist häufig ein kurzer Moment der Stimulation durch etwas Neues oder soziale Signale. So lernt das Gehirn: ‚Checken lohnt sich', und der Kreislauf verstärkt sich bei jeder Wiederholung, bis das Verhalten langfristig zur Gewohnheit wird", erklärt Prof. Dr. Timo Kortsch, Professor für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule.</p><p style="text-align:start;">Eine weitere Erkenntnis: Fast zwei Drittel der Befragten (64,6 Prozent) geben an, digitale Geräte zur Ablenkung zu nutzen, wenn sie schlecht gelaunt sind. Bei den 16- bis 30-Jährigen sind es sogar 78,2 Prozent.</p><h3>Wahrnehmung und Wirklichkeit: Die Kontrollfalle</h3><p style="text-align:start;">Obwohl digitale Geräte den Alltag stark prägen, haben viele Menschen das Gefühl, die Kontrolle zu behalten: Fast drei Viertel (73,7 Prozent) der Befragten stimmen der Aussage „Ich habe das Gefühl, selbst gut steuern zu können, wie stark digitale Geräte meinen Alltag bestimmen" eher oder voll und ganz zu. Dieses Gefühl<span>&nbsp;</span>scheint mit dem Alter zuzunehmen: Während 57,5 Prozent der 16- bis 30-Jährigen dieser Aussage voll und ganz oder eher zustimmen, sind es unter den 61- bis 65-Jährigen mit 85,8 Prozent im Vergleich deutlich mehr.</p><p style="text-align:start;">Insgesamt fällt auf, dass Jüngere weniger Kontrolle über ihre Nutzung digitaler Geräte zu haben scheinen: 43,3 Prozent der jungen Erwachsenen bis zu 30 Jahre stimmen folgender Aussage eher oder voll und ganz zu: „Ohne Smartphone in Reichweite werde ich schnell unruhig".</p><p style="text-align:start;">Ein Blick auf das konkrete Nutzungsverhalten relativiert das oben<span>&nbsp;</span>geschilderte Selbstbild deutlich:</p><ul><li data-list-item-id="ea6a854703710fb551b544707bc8a8c95">64,6 Prozent aller Befragten schauen direkt nach, wenn eine neue Nachricht oder Benachrichtigung eingeht.</li><li data-list-item-id="ee121b5938837f306accb4692ba2bf0f8">53,2 Prozent machen ständig eingehende Push-Benachrichtigungen unruhig.</li><li data-list-item-id="e31557e503f4d49c1ab4ebcdf056aa9b2">55,9 Prozent nutzen ihr Smartphone länger als geplant.</li><li data-list-item-id="e90f2c8fa616094974b8f20059ef686ca">52,0 Prozent fällt es schwer, digitale Benachrichtigungen zu ignorieren.</li></ul><h3>Über die Studie</h3><p style="text-align:start;">Die Studie „Always-on: Digitaler Stress in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, wie digitale Dauererreichbarkeit den Alltag prägt und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit, Konzentration und Lebensqualität hat. Für die Studie wurden 2.000 Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 13.01. bis 19.01.2026 durchgeführt.</p><p style="text-align:start;">Die vollständige Studie ist abrufbar unter:<br><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/</a></p><h3>Für Interviewanfragen der Studienexpert:innen Prof.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Dr.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>André und Prof. Dr. Kortsch</h3><p style="text-align:start;">Gerne stehen Ihnen Prof.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Dr.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>André und Prof. Dr. Kortsch für ein Interview zur Verfügung. Anfragen bitte über:</p><p style="text-align:start;"><strong>Pressestelle – IU Internationale Hochschule</strong><br>E-Mail:<span>&nbsp;</span><a href="mailto:presse@iu.org" target="_blank">presse@iu.org</a><br>Telefon:<span>&nbsp;</span><a href="tel:+491737426113" target="_blank">+49 (0)173/7426 113</a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:38:57 +0200</pubDate>
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                        <title>Zwischen Atelier und Algorithmus: Wie Digitalität die Kulturelle Bildung verändert</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/zwischen-atelier-und-algorithmus-wie-digitalitaet-die-kulturelle-bildung-veraendert/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/zwischen-atelier-und-algorithmus-wie-digitalitaet-die-kulturelle-bildung-veraendert/</guid><pp:caseid>759083</pp:caseid><pp:subtitle>IU-Forschung zeigt: Pädagogische Fachkräfte begegnen digitalen Medien mit Zurückhaltung - Chancen bleiben teilweise ungenutzt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Forschung zeigt: Viele Fachkräfte der Kulturellen Bildung begegnen digitalen Medien zurückhaltend. Warum neue Konzepte und Weiterbildungen nötig sind.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li data-list-item-id="e371e56e3773198d46942e07bc490639d">Fachkräfte stehen vor neuen Anforderungen: Die zunehmende Nutzung digitaler Medien erfordern ein Umdenken in Bildung und Kulturvermittlung.</li><li data-list-item-id="e72cf0e944a030b08a01b0d4debf59124">IU-Forschende fordern: Digitale Medien nicht der Ökonomie überlassen, sondern neue pädagogische und kulturelle Ansätze entwickeln.</li></ul><p style="text-align:start;"><strong>Erfurt/Köln, 25. Juni 2026. </strong>Wie verändert die zunehmende Verschmelzung digitaler und analoger Lebenswelten die Kulturelle Bildung? Funktionieren die bisherigen Konzepte und Leitmotive noch oder müssen diese neu gedacht werden? Welcher Fortbildungsbedarf für Fachkräfte ergibt sich daraus? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Fachtags<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/fachkraefte-zwischen-atelier-und-algorithmus/" target="_blank">„Fachkräfte zwischen Atelier und Algorithmus"</a>, zu dem das<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-kulturelle-bildung/" target="_blank">IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität</a><span>&nbsp;</span>am 24. Juni an den IU-Campus Köln eingeladen hatte.</p><p style="text-align:start;">Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der postdigitalen Transformation?" diskutierten Teilnehmer:innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung im digitalen Wandel. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten wurden veränderte Anforderungen an Fachkräfte sowie zeitgemäße und zukunftsorientierte Fortbildungsansätze erörtert.</p><p style="text-align:start;">Im Zentrum standen erste Erkenntnisse aus der laufenden IU-Forschung mit Fachkräften der Kulturellen Bildung. Die Ergebnisse zeigen:</p><ul><li data-list-item-id="e27bd243d4a58a7d472c4cfe5b1746d27">Das Feld kultureller Bildung versteht sich in Gegenwart und Zukunft als weitgehend analog.</li><li data-list-item-id="e2a332b750245ebc2536f51340491a56a">Es fehlt bislang eine geteilte fachliche Position, welche Rolle digitale Medien im diversen Feld der kulturellen Bildung spielen sollen.</li></ul><p style="text-align:start;">„Die digitale Transformation verändert nicht nur Technologien, sondern auch pädagogische Anforderungen. Fachkräfte brauchen Unterstützung, Weiterbildung und Raum, um neue digitale Formen kultureller Bildung praktisch auszuprobieren und sich dem anzunähern", erklären die Projektleiter:innen Prof. Dr. Jule Korte und Prof. Dr. Tom Braun vom IU Research Center Kulturelle Bildung.</p><h3><strong>Über das Projekt</strong></h3><p style="text-align:start;">Das Forschungsprojekt „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der postdigitalen Transformation?" läuft von 2024 bis 2026 und wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Kooperationspartnerinnen sind die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW (LKD) sowie der Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke).</p><p style="text-align:start;">Das Projekt untersucht, wie Fachkräfte der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung auf digitale Medienphänomene blicken und welche Leitbilder ihre Arbeit prägen. Ziel ist es, praxisnahe Impulse für die Qualifizierung von Fachkräften sowie für die Gestaltung kultur- und medienpädagogischer Angebote im digitalen Wandel zu entwickeln.</p><h3><strong>Über den Studiengang Kultur- und Medienpädagogik</strong></h3><p style="text-align:start;">Der<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu-fernstudium.de/bachelor/kultur-und-medienpadagogik/" target="_blank">Bachelorstudiengang Kultur- und Medienpädagogik</a>, den die IU Internationale Hochschule (IU) im Fernstudium anbietet, vermittelt Kompetenzen im Rahmen von Kultureller Bildung, Medienwissen und pädagogischer Praxiserfahrung. Er befähigt die Studierenden als zukünftige Pädagog:innen, mediale und kulturelle Inhalte gesellschaftlich einzuordnen, kulturelle Ausdrucksformen zu verstehen und verschiedene Perspektiven einzunehmen.</p><p style="text-align:start;">&nbsp;</p><p style="text-align:start;">Weitere Informationen zum IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-kulturelle-bildung/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-kulturelle-bildung/</a></p><p style="text-align:start;">IU-Pressemitteilung vom 4.6.2025 zum Research Center sowie zum Studiengang Kultur- und Medienpädagogik:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/news/zwischen-tiktok-und-theater/" target="_blank">https://www.iu.de/news/zwischen-tiktok-und-theater/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 13:59:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Studie zeigt: Bleisure Travel und Workation schaffen neue touristische Nachfrage</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-zeigt-bleisure-travel-und-workation-schaffen-neue-touristische-nachfrage/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-zeigt-bleisure-travel-und-workation-schaffen-neue-touristische-nachfrage/</guid><pp:caseid>758570</pp:caseid><pp:subtitle>Der erste Bleisure &amp; Workation Monitor Deutschland zeigt erhebliche Potenziale für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Der erste Bleisure & Workation Monitor Deutschland zeigt erhebliche Potenziale für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt/Mainz, 24. Juni 2026.</strong> Geschäftsreisen werden zunehmend zum Ausgangspunkt zusätzlicher touristischer Nachfrage. Bereits 44 Prozent aller Geschäftsreisenden verlängern ihre Dienstreise für private Aktivitäten, jeder Fünfte nutzt bereits Workation-Angebote. Das zeigt der neue und erste „<a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">Bleisure & Workation Monitor Deutschland</a>", dessen Ergebnisse heute im Rahmen einer Fachveranstaltung in der Rheingoldhalle Mainz vorgestellt wurden. An der hybriden Ergebnispräsentation nahmen mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil.&nbsp;</p><p>Das Besondere des Monitors: Erstmals in Deutschland wurden Angebot und Nachfrage von Bleisure Travel und Workation gemeinsam untersucht. Die Befragung von mehr als 1.000 Geschäftsreisenden und rund 300 touristischen Anbietern liefert einen umfassenden Einblick in dieses wachsende Marktsegment. Die von der IU Internationalen Hochschule durchgeführten Untersuchungen schaffen damit erstmals eine belastbare Datengrundlage für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende. Die sechs Thesen des „Mainzer Impulses“ bildeten die Grundlage für die anschließenden Diskussionen im Podiumgespräch und Praxisworkshop. Die zentrale Erkenntnis: Die Nachfrage nach Bleisure Travel und Workation ist bereits da – vielerorts entwickelt sie sich schneller als die entsprechenden Angebote.&nbsp;</p><h3>Marktpotenzial bereits heute sichtbar&nbsp;</h3><p>Bleisure Travel ist längst im Reisemarkt angekommen: Fast die Hälfte der befragten Geschäftsreisenden verbindet berufliche Termine mit privaten Aktivitäten und verlängert ihren Aufenthalt im Durchschnitt um zwei zusätzliche Nächte. Das Marktpotenzial liegt bei rund 60 Prozent aller Geschäftsreisenden.&nbsp;</p><p>Auch Workation – das Arbeiten von einer Urlaubsdestination aus – gewinnt an Bedeutung. Bereits rund ein Viertel der befragten Geschäftsreisenden verfügt über eigene Workation-Erfahrungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei rund sechs Tagen. Besonders gefragt sind Destinationen mit hoher Aufenthaltsqualität und guter digitaler Infrastruktur.&nbsp;</p><p>Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Bleisure Travel und Workation keineswegs nur auf Großstädte beschränkt sind. Gerade ländliche Regionen mit hoher Lebensqualität, attraktiven Natur- und Freizeitangeboten und guter Erreichbarkeit bieten Rahmenbedingungen, die für Bleisure- und Workation-Gäste besonders attraktiv sind.&nbsp;</p><p>„Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Bleisure Travel und Workation längst keine Nischenthemen mehr sind. Gerade für Bundesländer wie Rheinland-Pfalz ergeben sich neue Chancen, Geschäftsreisende länger in der Destination zu halten und sie als spätere Urlaubsgäste wiederzugewinnen. Entscheidend ist jetzt, diese Potenziale durch sichtbare Angebote und starke regionale Netzwerke gezielt zu erschließen“, erklärt Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.&nbsp;</p><h3>Geschäftsreisen werden zum Türöffner für spätere Urlaubsreisen&nbsp;</h3><p>Besonders bemerkenswert ist der Einfluss von Bleisure und Workation auf die spätere Freizeitnachfrage. Reisende, die Arbeit und Freizeit miteinander verbinden, kehren deutlich häufiger als private Gäste an ihre Geschäftsreisedestination zurück.&nbsp;</p><p>Während unter allen Geschäftsreisenden 51 Prozent später privat zurückkehren, liegt dieser Anteil bei Bleisure Travel-Reisenden sowie Workation-Nutzenden jeweils auf etwa 64 Prozent. Geschäftsreisen werden damit zunehmend zum Erstkontakt mit einer Destination und können langfristig zusätzliche, private Urlaubsreisen auslösen. Bleisure Travel und Workation wirken somit als Treiber der touristischen Nachfrage und stärken die touristische Wertschöpfung weit über die eigentliche Geschäftsreise hinaus.&nbsp;</p><h3>Nachfrage wächst schneller als das Angebot&nbsp;</h3><p>Neben der Befragung der Geschäftsreisenden wurden erstmals auch touristische Anbieter in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Lücke zwischen dem bestehenden Marktpotenzial und der Marktbearbeitung.&nbsp;</p><p>Zwar erkennen viele Betriebe die Chancen von Bleisure und Workation – etwa durch zusätzliche Umsätze, bessere Auslastung oder neue Zielgruppen. Gleichzeitig verfügen jedoch knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe über keine spezifischen Angebote für diese Zielgruppen. Auch strategisch ist das Thema vielerorts noch wenig verankert: Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe reagiert bislang eher kurzfristig und situativ auf entsprechende Anfragen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/70c5bb77-32d0-4ff8-a816-c9816fb4a4ac/1920_prof.dr.peterneumann-professorfuumlrtourismuswirtschaft.jpg?10000"><p>„Viele Destinationen und Betriebe haben diese Zielgruppen bereits im Haus, ohne sie gezielt auf Bleisure- und Workation-Angebote anzusprechen. Genau darin liegen erhebliche Wachstumschancen für den Deutschlandtourismus: Die Gäste sind bereits vor Ort – aus Geschäftsreisenden können zusätzliche Freizeitgäste und Wiederkehrer werden“, so Prof. Dr. Peter Neumann von der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><h3>Arbeitgebende werden zu neuen Akteuren touristischer Nachfrage&nbsp;</h3><p>Ein weiteres zentrales Ergebnis betrifft die Rolle der Arbeitgebenden. Viele Hürden für Bleisure Travel und Workation liegen nicht auf Seiten der Destinationen oder Betriebe, sondern in fehlenden Regelungen oder unternehmensinternen Richtlinien der Arbeitgebenden. Flexible Arbeitsmodelle verändern zunehmend auch das Reiseverhalten von Beschäftigten.&nbsp;</p><p>Für viele Geschäftsreisende erhöhen Bleisure Travel und Workation die Attraktivität eines Arbeitgebenden und werden zunehmend als Merkmal moderner Arbeitsbedingungen wahrgenommen.&nbsp;</p><p>„Bleisure Travel und Workation sind längst zu wichtigen Impulsgebern über den klassischen Tourismus hinaus geworden. Gerade für den Tagungs- und Kongressstandort Deutschland eröffnen sich damit neue Chancen, Geschäftsreisen zeitgemäßer zu gestalten, zusätzliche Wertschöpfung zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Destinationen nachhaltig zu stärken“, sagt Katja Mailahn, Geschäftsführerin der mainzplus GmbH und Sprecherin des Convention Bureau Rheinland-Pfalz.&nbsp;</p><h3>Über den Monitor&nbsp;</h3><p>Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ wird von der IU Internationalen Hochschule gemeinsam mit Partnerregionen und Praxisunternehmen durchgeführt. Ziel ist es, die Entwicklung von Bleisure Travel und Workation in Deutschland wissenschaftlich zu begleiten und touristischen Akteur:innen erstmals eine belastbare Datengrundlage zu Marktpotenzialen, Zielgruppen und Angebotsstrukturen bereitzustellen. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Peter Neumann, Prof. Dr. Sven Pastowski, Prof. Dr. Claudia Strassburger und Dr. Andreas Zimmer führte zwischen 2025 und 2026 umfangreiche Onlinebefragungen, Fokusgruppen und Expert:inneninterviews mit Geschäftsreisenden, touristischen Leistungsträger:innen und Destinationsmanagement-Organisationen durch. Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ soll künftig regelmäßig fortgeführt werden, um der Tourismusbranche aktuelle und belastbare Daten zur Entwicklung von Bleisure Travel und Workation bereitzustellen.&nbsp;<br>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">https://www.bleisure-workation-monitor.de/</a>&nbsp;</p><h3>Ansprechpartner für Interviews&nbsp;</h3><p>Prof. Dr. Peter Neumann&nbsp;<br>Professor Tourismuswirtschaft&nbsp;<br><a href="mailto:peter.neumann@iu.org" target="_blank">peter.neumann@iu.org</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen,Events,Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: Sommerferien beginnen – doch Erholung bleibt aus</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-sommerferien-beginnen--doch-erholung-bleibt-aus/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-sommerferien-beginnen--doch-erholung-bleibt-aus/</guid><pp:caseid>758705</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule zeigt, wie Erreichbarkeit und Arbeitsdruck die Erholung beeinträchtigen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die repräsentative Studie “Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt” der IU Internationalen Hochschule zeigt, wie Erreichbarkeit und Arbeitsdruck die Erholung beeinträchtigen.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 23. Juni 2026</strong> – In den ersten Bundesländern beginnen bald die Sommerferien – für viele Beschäftigte die wichtigste Erholungsphase des Jahres. Doch vielen gelingt es selbst im Urlaub nicht, wirklich abzuschalten. Arbeitsstress, ständige Erreichbarkeit und das Gefühl, verfügbar sein zu müssen, wirken oft bis in die Freizeit hinein.</p><p>Die Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" target="_blank">Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt</a>“ der IU Internationalen Hochschule zeigt, warum Erholung vielen Menschen schwerfällt:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e3d3d5a6ff4efffb1b51a9748fef7d4ba">Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmenden (54,4 Prozent) gibt an, dass Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten ihre Erholung beeinträchtigt.</li><li data-list-item-id="e61ebf372861b47e78ea5532495057561">Rund ein Drittel (33,5 Prozent) fühlt sich verpflichtet, auch in der Freizeit erreichbar zu sein – bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 42,6 Prozent.&nbsp;</li></ul><p>Entsprechend verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben:</p><ul><li data-list-item-id="e9be1b9231d850c4f38626b0968b6180b">Knapp die Hälfte der Befragten (47,4 Prozent) ruft auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten berufliche E-Mails oder Nachrichten ab.</li><li data-list-item-id="efb1a3c8b21dd37eb1648166da24140e9">Mehr als ein Drittel (36,7 Prozent) tut dies sogar während des Urlaubs.&nbsp;</li></ul><p><br>„Die Zahlen zeigen: Viele Beschäftigte in Deutschland finden auch im Urlaub keine echte Erholung – sie bleiben erreichbar, können deshalb nicht abschalten, werden krank und kommen erschöpft zurück. Das Phänomen der Leisure Sickness macht deutlich: Wer dauerhaft unter Druck steht, kann selbst die Ferienzeit nicht mehr als Ausgleich nutzen“, sagt Prof. Dr. Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Freizeit wird geschätzt – Erholung gelingt dennoch oft nicht</h3><p>Dabei ist den meisten Beschäftigten die Bedeutung von Erholung durchaus bewusst: So sehen 94,1 Prozent der Befragten ihre Freizeit als wertvolle Möglichkeit, Energie zu tanken und sich zu regenerieren. Gleichzeitig zeigt die IU-Studie, wie schwer vielen dies im Alltag fällt:</p><ul><li data-list-item-id="e0c89529103615c68014e596f9b686183">40,1 Prozent geben an, dass ihr Privatleben nicht genügend Erholung bietet, um den Anforderungen im Beruf gerecht zu werden.</li><li data-list-item-id="efd6f976f0eab6740160ad5e39bb8bda6">38,4 Prozent sagen, dass sie nach der Arbeit nicht gut abschalten und sich auf ihre Freizeit konzentrieren können.</li></ul><p>"Erholung ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wenn Beschäftigte selbst in ihrer Freizeit Schwierigkeiten haben, mental Abstand von der Arbeit zu gewinnen, fehlt oft die notwendige Regeneration, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Urlaub kann seine gesundheitsförderliche Wirkung insbesondere dann entfalten, wenn Erholung nicht auf wenige freie Tage beschränkt bleibt, sondern bereits im Alltag durch regelmäßige Entlastungsphasen, psychologisches Abschalten und eine ausgeprägte Erholungskompetenz unterstützt wird“, so André.&nbsp;<br><br><br><br><strong>Über die Studie&nbsp;</strong><br>Die Studie „Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt“ der IU Internationalen Hochschule beleuchtet Symptome und Ursachen der Freizeitkrankheit, die Rolle von Erholung als Ausgleich zur Arbeit sowie mögliche Maßnahmen zur Prävention. Für die IU-Studie befragte die IU 2.004 Menschen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum 24.01.2025 bis 06.02.2025 durchgeführt. Die vollständige Studie ist abrufbar unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/">https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/</a></p><h3>&nbsp;<br>Weiterführende Links und Bildmaterial:&nbsp;</h3><ul><li data-list-item-id="ef5a0778da11e0d4e60429770e72f2ec0">Link zur Studie Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/">https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/</a></li><li data-list-item-id="e14b0cefacc391657d59278ea3f4a230f">Auf der Landingpage zur Studie ist auch ein <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/interview-und-tipps/" target="_blank">Interview mit Stefanie André</a> zu finden, in dem sie erklärt, wie Leisure Sickness entsteht und woran man die Freizeitkrankheit erkennt. Zudem gibt die Expertin konkrete Tipps, wie man ihr vorbeugen kann.</li><li data-list-item-id="ed956fdf5d859fb91ce620a44b9dc5b16">Erklärvideo mit Stefanie André: <a class="ck-anchor" id="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c" name="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c" href="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c">https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c</a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 10:51:41 +0200</pubDate>
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                        <title>IU gründet Forschungsinstitut für gesellschaftsrelevante Bildung</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-gruendet-forschungsinstitut-fuer-gesellschaftsrelevante-bildung/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-gruendet-forschungsinstitut-fuer-gesellschaftsrelevante-bildung/</guid><pp:caseid>758317</pp:caseid><pp:subtitle>Neues REGE-Institut erforscht, wie Bildung Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung hat die IU Internationale Hochschule am 17. Juni das Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) gegründet.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eabd33e239abfad6bb754a125cf765ace">Kick-off am IU-Campus Hannover brachte Wissenschaft, Praxispartner und gesellschaftliche Akteure zusammen</li><li data-list-item-id="ed13cb4889afa5c0cb8d045eac6fe0f9e">Forschungsschwerpunkte reichen von Demokratieförderung bis zu sozialer Ungleichheit</li><li data-list-item-id="e0c47d41e2bee919b6bb2d8c61bf60042">Mit neuem Institut stärkt die IU ihr Forschungsprofil im Bereich gesellschaftlicher Verantwortung</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Hannover, 18. Juni 2026.</strong> Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung hat die IU Internationale Hochschule am 17. Juni das <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE</a>) gegründet. Mit dem neuen Forschungsinstitut bündelt die IU wissenschaftliche Expertise zu gesellschaftlichen Herausforderungen im Bildungsbereich – von sozialer Ungleichheit über demokratische Teilhabe bis hin zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.&nbsp;<br><br>Zur Auftaktveranstaltung am IU-Campus Hannover kamen Forschende, Fachkräfte sowie Vertreter:innen aus Bildungspraxis und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen für Bildungsinstitutionen und die Frage, wie Forschung künftig noch stärker in die gesellschaftliche und bildungspolitische Praxis wirken kann.&nbsp;<br><br>„Bildung entscheidet maßgeblich darüber, ob Menschen gesellschaftliche Teilhabe erleben und demokratische Prozesse mitgestalten können“, erklärt Prof. Dr. Okka Zimmermann, Professorin der Sozialen Arbeit, die das Institut gemeinsam mit Prof. Dr. Stefanie Kessler leitet.&nbsp;<br><br>Zimmermann ergänzt: „Mit REGE möchten wir Forschung sichtbar machen und stärken, die konkrete Impulse für gerechtere, demokratischere und nachhaltigere Bildungsräume in die Gesellschaft einbringt und Forschung so direkt nutzbar macht.“&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;">Forschung mit gesellschaftlicher Wirkung</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Gesellschaftliche Polarisierung, Bildungsungleichheit und wachsende Unsicherheiten stellen Schulen, Hochschulen und soziale Einrichtungen vor immer größere Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Forschung, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft.&nbsp;<br><br>Das REGE versteht sich deshalb als interdisziplinäres und praxisorientiertes Forschungsinstitut. Ziel ist es, Bildungsprozesse wissenschaftlich zu untersuchen und Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie unmittelbar in Bildungseinrichtungen, Organisationen und gesellschaftliche Debatten einfließen können.</p><h3 style="margin-left:0px;">Interdisziplinärer Forschungsansatz</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Hierfür bündelt das REGE-Institut Expertise aus den Bereichen Soziale Arbeit, Psychologie, Hochschul- und Bildungsforschung sowie weiteren gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen.&nbsp;<br><br>Zum Forschungsteam gehören <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kessler-stefanie/" target="_blank">Prof. Dr. Stefanie Kessler</a> mit den Schwerpunkten Demokratiebildung und organisationale Lernkulturen, <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/zimmermann-okka/" target="_blank">Prof. Dr. Okka Zimmermann</a> mit Forschung zu sozialer Ungleichheit und transformativer Bildung und Geschlechtergerechtigkeit, <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/trautwein-caroline/" target="_blank">Prof. Dr. Caroline Trautwein</a> im Bereich hochschulisches Lehren und Lernen, <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/konig-karsten/" target="_blank">Prof. Dr. Karsten König</a> mit Fokus auf Theorie-Praxis-Transfer und Professionalisierung sozialer Berufe sowie <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/lichtinger-ulrike/" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Lichtinger</a> mit den Forschungsschwerpunkten Wohlbefinden in der Schule und Positive Bildung.</p><h3 style="margin-left:0px;">Austausch zwischen Forschung und Praxis</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Im Rahmen des Kick-offs stellten die beteiligten Wissenschaftler:innen ihre aktuellen Forschungsprojekte vor und diskutierten mit den Teilnehmenden Perspektiven für die gesellschaftsrelevante Bildungsforschung.&nbsp;<br><br>„Gesellschaftliche Spannungen zeigen, wie wichtig Bildung für demokratischen Zusammenhalt und kritisches Denken ist“, sagt Prof. Dr. Stefanie Kessler. „Forschungseinrichtungen wie das REGE können wichtige Impulse liefern, um Bildungsangebote stärker an gesellschaftlichen Herausforderungen auszurichten“, so Kessler weiter.</p><h3 style="margin-left:0px;">Strategische Weiterentwicklung der Bildungsforschung</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bereits seit August 2025 forschten die am Institut beteiligten Wissenschaftler:innen gemeinsam im Rahmen des <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/" target="_blank">REsearch Center GEsellschaftsrelevante Bildung (REGE)</a>. Mit der offiziellen Gründung des Instituts erhalten die bisherigen Forschungsaktivitäten einen langfristigen institutionellen Rahmen. Gleichzeitig unterstreicht die IU Internationale Hochschule ihr strategisches Engagement in diesem Forschungsfeld.&nbsp;<br><br><span style="color:#000000;">„Mit dem neuen Research Institute schaffen wir eine dauerhafte Struktur für gesellschaftsrelevante Bildungsforschung an der IU“, erklärt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Prorektor für Forschung und Transfer an der IU Internationalen Hochschule. „Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in Bildungspraxis, Organisationen und gesellschaftliche Debatten zu übertragen.“&nbsp;</span><br><br>Das REGE wird künftig <a href="https://www.iu.de/forschung/" target="_blank">Forschungsprojekte</a> zu zentralen Bildungsfragen an der IU bündeln und weiterentwickeln. Die Schwerpunkte liegen unter anderem auf Bildungsgerechtigkeit und den Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf Bildung.</p><h3 style="margin-left:0px;">Weitere Informationen:&nbsp;</h3><ul><li data-list-item-id="e2e825f20195d88e32edd0ba8899654b8"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Website des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung mit Informationen zur Kick-off-Veranstaltung: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/">https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/</a></p></li><li data-list-item-id="e50579714475661bc15540c7aeac9a1c9"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Website des REsearch Center „GEsellschaftsrelevante Bildung“: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/">https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/</a></p></li><li data-list-item-id="ea4db7c3fd6f66c1757fa304db5291639"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Forschungsprojekte an der IU: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung" name="https://www.iu.de/forschung" href="https://www.iu.de/forschung/">https://www.iu.de/forschung</a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Events]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:25:20 +0200</pubDate>
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                        <title>Hamburg gestaltet die Zukunft der Medien: Werkstatt zu verantwortungsvollen Media- und Marketingentscheidungen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/hamburg-gestaltet-die-zukunft-der-medien-werkstatt-zu-verantwortungsvollen-media--und-marketingentscheidungen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/hamburg-gestaltet-die-zukunft-der-medien-werkstatt-zu-verantwortungsvollen-media--und-marketingentscheidungen/</guid><pp:caseid>758314</pp:caseid><pp:subtitle>Einladung zur Nachhaltigkeits-Werkstatt des IU Research Center for Sustainable Media &amp; Marketing (RCSMM) im Rahmen der Hamburg Sustainability Week am 1. Juli 2026</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Einladung zur Nachhaltigkeits-Werkstatt des IU Research Center for Sustainable Media & Marketing im Rahmen der Hamburg Sustainability Week am 1. Juli 2026.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span style="text-align:start;"><strong>Hamburg, 17. Juni 2026.</strong> Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung zählen laut Global Risks Report 2026 des World Economic Forum zu den größten globalen Risiken – beide werden maßgeblich über Medien vermittelt. Wie kann ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien gelingen, der Vertrauen, Vielfalt und den Medienstandort Hamburg zugleich stärkt?</span><br><br><span style="text-align:start;">Dieser Frage widmet sich erstmals eine <strong>Nachhaltigkeits-Werkstatt zum Thema Medien und Kommunikation</strong> im Rahmen der Hamburg Sustainability Week. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein oder für Interviews und Aufnahmen vorbeizuschauen.</span><br><br><span style="text-align:start;">Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft erarbeiten die Teilnehmenden eine erste <strong>Sustainable Media Development Goals Map</strong> – einen praxisnahen Orientierungsrahmen, der Mediennutzer:innen, Politik und Wirtschaft hilft, Chancen und Risiken des Medienkonsums besser zu verstehen und verantwortungsvollere Entscheidungen sowie innovative Angebotsformate abzuleiten.</span></p><h3><span style="text-align:start;">Für Ihre Berichterstattung bieten wir an:</span></h3><ul><li data-list-item-id="e9728a636339610e97438d0d8865b476c"><span style="text-align:start;">O-Töne und Interviewmöglichkeiten mit den Referent:innen</span></li><li data-list-item-id="e7c083655445e9b275381692d679992cb"><span style="text-align:start;">Einblick in die live entstehende Sustainable Media Development Goals Map</span></li><li data-list-item-id="efaa14022d27c63e394bbe140974c9a9f"><span style="text-align:start;">Bildmaterial auf Anfrage</span></li></ul><h3><span style="text-align:start;">Programm-Highlights:</span></h3><ul><li data-list-item-id="eb8c2d1402d1eeb8f173e66f6e56acb54"><span style="text-align:start;"><strong>Keynote</strong>: Eva Nemela, Vorständin der Körber-Stiftung – „Welchen Wert Medien und Journalismus für unsere Gesellschaft haben"</span></li><li data-list-item-id="e87a9ec821d9d4694e7bdff7be175b8b8"><span style="text-align:start;"><strong>Impulse</strong>: Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter (Leiterin IU RCSMM), Prof. Dr. Daniel Graewe (Akademischer Beirat IU RCSMM) sowie Medien- und Werbeschaffende des IU RCSMM Boards (u. a. NDR Media, Welect, radiozentrale, teads, RMS, 720Health, bvdw/OVK, GWA)</span></li></ul><h3><span style="text-align:start;">Die Eckdaten:</span></h3><ul><li data-list-item-id="ed611161a787d84e8b5daf66c6f424336"><span style="text-align:start;"><strong>Was</strong>: Nachhaltigkeits-Werkstatt „Hamburg gestaltet die Zukunft der Medienlandschaft"</span></li><li data-list-item-id="edd69dac5ada30554d8a660d2987fcfd7"><span style="text-align:start;"><strong>Wann</strong>: Mittwoch, 1. Juli 2026, 10 – 13 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e5083f951af652e3ba64a9b1be89aac53"><span style="text-align:start;"><strong>Wo</strong>: Handelskammer Hamburg</span></li><li data-list-item-id="e09d554fc280cb19a4818aef0f9b3b216"><span style="text-align:start;"><strong>Ergebnispräsentation</strong>: ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt (gesonderte Anmeldung erbeten)</span></li></ul><h3><span style="text-align:start;">Presseanmeldung/Akkreditierung:&nbsp;</span></h3><p><span style="text-align:start;">bis Montag, 29. Juni 2026 an&nbsp;</span><br><a href="mailto:rcsmm@iu.org" target="_blank"><span style="text-align:start;">rcsmm@iu.org</span></a><br><span>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter&nbsp;</span><br><span>Leiterin IU Research Center for Sustainable Media & Marketing</span></p><p><span>Weitere Infos unter: </span><a href="https://www.sustainability-conference.org/en/werkstatt-programm/fur-eine-nachhaltige-medienwelt-der-zukunft " target="_blank">https://www.sustainability-conference.org/en/werkstatt-programm/fur-eine-nachhaltige-medienwelt-der-zukunft&nbsp;</a></p><p><span style="text-align:start;">Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen auch abseits der Veranstaltung gern für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung,ESG]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 12:26:55 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Innovationspreis 2026 zeichnet die besten Forschungsideen der Immobilienwirtschaft aus</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-innovationspreis-2026-zeichnet-die-besten-forschungsideen-der-immobilienwirtschaft-aus/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-innovationspreis-2026-zeichnet-die-besten-forschungsideen-der-immobilienwirtschaft-aus/</guid><pp:caseid>757814</pp:caseid><pp:subtitle>Preisverleihung auf der Real Estate Arena in Hannover</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal hat die IU Internationale Hochschule herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden aus ganz Deutschland für die Immobilienwirtschaft ausgezeichnet.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span><strong>Hannover, 12. Juni 2026.</strong> Künstliche Intelligenz im Investment Management, KI-gestützte Mieterservices und zirkuläres Bauen: Für ihre wegweisenden Abschlussarbeiten sind am 10. Juni 2026 drei Nachwuchstalente mit dem IU Innovationspreis 2026 ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Real Estate Arena in Hannover verlieh die IU Internationale Hochschule zusammen mit der meravis Immobiliengruppe den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis zum zweiten Mal. Studierende von sieben deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten ein.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/e71f1c64-a925-4b4d-a22e-9f982d9d2a2e/1920_rea2026179.jpg?10000"><p><span>Die Auszeichnung würdigt herausragende Bachelor- und Masterarbeiten, die innovative Antworten auf die drängendsten Fragen der Branche liefern. Denn die Immobilienwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel und veränderte Kundenerwartungen wirken sich zunehmend auf Geschäftsmodelle, Prozesse und Wertschöpfungsketten aus. Der IU Innovationspreis macht wissenschaftliche Arbeiten sichtbar, die diesen Wandel aktiv mitgestalten, und fördert den Austausch zwischen Hochschule und Praxis.</span></p><p><span>„Mit dem IU Innovationspreis möchten wir jungen Talenten eine Bühne geben und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis weiter stärken. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft, Kreativität und fachliche Exzellenz in der nächsten Generation der Immobilienwirtschaft steckt“, sagt Florian Ebrecht, Professor für Immobilienmanagement an der IU Internationalen Hochschule und Mitinitiator des Preises.</span></p><p><span>Die Auswahl der Preisträger:innen erfolgte durch eine unabhängige Jury aus Vertreter:innen der Immobilienwirtschaft, Wissenschaft und Fachpresse. Ausschlaggebend für die Bewertung waren Innovationsgrad, Praxisrelevanz, wissenschaftliche Qualität und Umsetzbarkeit.</span></p><h3><span>Die Preisträger:innen des IU Innovationspreises 2026</span></h3><p><span><strong>1. Platz: Niklas Will (Preisgeld: 2.500 Euro)</strong></span><br><i><span>TH Aschaffenburg, Studiengang Immobilienmanagement</span></i><br><span>In seiner Masterarbeit untersucht Niklas Will den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Investment Management der Immobilienwirtschaft. Dabei analysiert er die Unterschiede zwischen menschlichen und KI-gestützten Entscheidungsprozessen und entwickelt einen konkreten KI-basierten Entscheidungsagenten für Investitionsentscheidungen.</span></p><p><span><strong>2. Platz: Johanna Marie Popp (Preisgeld: 1.500 Euro)</strong></span><br><i><span>IU Internationale Hochschule, Studiengang Bauprojektmanagement</span></i><br><span>Johanna Marie Popp widmet sich in ihrer Bachelorarbeit den Potenzialen und Herausforderungen des zirkulären Bauens. Sie zeigt auf, wie sich Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz künftig stärker in Bau- und Immobilienprojekte integrieren lassen.</span></p><p><span><strong>3. Platz: Ruben Witz (Preisgeld: 1.000 Euro)</strong></span><br><i><span>BU Hamburg, MBA Künstliche Intelligenz</span></i><br><span>Ruben Witz analysiert in seiner Masterarbeit die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz in mieterbezogenen Serviceprozessen von Wohnungsunternehmen. Seine Forschung macht deutlich, welche organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit KI-Lösungen erfolgreich implementiert werden können.</span></p><h3><span>Sichtbarkeit für Zukunftsthemen der Branche</span></h3><p><span>Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr etabliert sich der IU Innovationspreis zunehmend als feste Plattform für die Zukunftsthemen der Immobilienwirtschaft. Die Preisverleihung auf der Real Estate Arena brachte erneut Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden zusammen.</span></p><p><span>„Die Qualität der eingereichten Arbeiten zeigt, dass Antworten auf viele Herausforderungen unserer Branche schon heute an den Hochschulen entstehen. Es lohnt sich, diesen Ideen Gehör zu verschaffen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis aktiv zu fördern“, so Florian Ebrecht.</span></p><p><span>Mehr Informationen zum IU Innovationspreis unter:&nbsp;</span><br><a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/lp/iu-innovationspreis/" name="https://www.iu.de/lp/iu-innovationspreis/" href="https://www.iu.de/lp/iu-innovationspreis/" target="_blank"><span>https://www.iu.de/lp/iu-innovationspreis/</span></a></p><h3>Jury 2026:&nbsp;</h3><ul><li data-list-item-id="e2281914798da6160863974de49a403a2">Aygül Özkan (Hauptgeschäftsführerin ZIA)</li><li data-list-item-id="e5f882bec062d6ff92072a043c3c87030">Iris Jachertz (Chefredakteurin DW)</li><li data-list-item-id="ef5f5dc9628c5950cd0f6e7208824fe64">Dr. Frank Eretge (Geschäftsführer Firmengruppe Gundlach)</li><li data-list-item-id="eff0ff34309985e98a93648ad8d291ebd">Matthias Herter (CEO meravis Immobiliengruppe)</li><li data-list-item-id="e79b37c43397258a24414865d8ff2f85b">Prof. Dr. Florian Ebrecht (CFO + COO meravis Immobiliengruppe, Professur <span style="text-align:left;">Immobilienmanagement an der IU)</span></li><li data-list-item-id="e883c53d79a9fbe1840d0be78ace98b11">Prof. Dr. Sigrid Schaefer (Studiengangsleitung Immobilienmanagement an der IU)</li></ul><h6><span>ÜBER MERAVIS</span></h6><p><span>Die meravis Immobiliengruppe ist ein überregional tätiger Immobilien-Dienstleister in den Geschäftsfeldern Vermietung, Verwaltung, Neubau, Projektierung und Verkauf. Seit über 75 Jahren ist sie in der Immobilienwirtschaft zu Hause. Der Hauptsitz befindet sich in Hannover, die zweite Geschäftsstelle in Hamburg. Derzeit betreut die meravis Immobiliengruppe ca. 12.350 eigene Wohn- und Gewerbeeinheiten. Als Projektentwickler hat meravis in den letzten Jahrzehnten im Siedlungsbau und als Partner für Stadtentwicklung über 23.500 Wohneinheiten realisiert. Neben dem klassischen Wohnungsbau gehören auch Studentenwohnungen, Hotels, Seniorenheime, betreutes Wohnen und weitere Gewerbeimmobilien dazu. meravis bedeutet vielfältiges, nachhaltiges und modernes Bauen. Das Team der meravis besteht aus ca. 220 Mitarbeitern. Geführt wird das Unternehmen von Matthias Herter (Vorsitzender Geschäftsführer und CEO meravis und Spiri.Bo) und von Prof. Dr. Florian Ebrecht (Geschäftsführer COO/CFO). Der nächste Schritt sind zukunftsorientierte, nachhaltige Wohnquartiere mit digitalen Lösungen und Services. Hierfür hat meravis unter anderem ein eigenes PropTech/WoWiTech mit dem Namen SPIRI.BO gegründet. Die Serviceplattform für den digitalen Mieterservice und wohnungswirtschaftliche Prozesse. Um für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt zu sein, wurde ein New Work,- Nachhaltigkeits- sowie Digitalisierungsmanagement implementiert.</span></p>]]></description>
            <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 12:48:43 +0200</pubDate>
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                        <title>Zukunft der Arbeit: Politik, Wirtschaft und Bildung fordern systematische Vermittlung von KI-Kompetenzen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/politik-wirtschaft-und-bildung-fordern-systematische-vermittlung-von-ki-kompetenzen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/politik-wirtschaft-und-bildung-fordern-systematische-vermittlung-von-ki-kompetenzen/</guid><pp:caseid>757062</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Diskussion unter Expert:innen auf Einladung der IU Internationalen Hochschule zeigt Handlungsbedarf bei der Vorbereitung von Menschen auf die KI-Gesellschaft.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li data-list-item-id="e9d470f3f705aa09589ea648947443e66"><span>Diskussion unter Expert:innen auf Einladung der IU Internationalen Hochschule zeigt Handlungsbedarf bei der Vorbereitung von Menschen auf die KI-Gesellschaft</span></li><li data-list-item-id="e17081470347fad89bc2218813e9cd0ee"><span>Johannes Schätzl, MdB und digitalpolitischer Sprecher SPD: „KI ersetzt weder Urteilskraft, Fachwissen noch Verantwortung."</span></li><li data-list-item-id="e901ba0e30e522cea0adc29104f31321f"><span>Pilotphase des Job Readiness Frameworks für die systematische Lehre von KI-Skills erfolgreich angelaufen</span></li></ul><p><br><span><strong>Berlin, 10. Juni 2026</strong>. KI-Kompetenzen müssen von der Schule bis in den Arbeitsmarkt systematisch ermittelt werden. Darin waren sich Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Bildung einig, die am 9. Juni 2026 auf Einladung der IU Internationalen Hochschule in Berlin diskutierten. Im Zentrum der Veranstaltung stand das neue </span><a href="https://www.iu.de/news/fuer-die-ki-gepraegte-arbeitswelt-iu-internationale-hochschule-integriert-eigenes-kompetenzmodell-in-die-lehre/" target="_blank"><span>Job Readiness Framework</span></a><span>, mit dem die IU KI-Kompetenzen im Studium systematisch in die Lehre integrieren und messbar machen will.</span></p><p><span><strong>Johannes Schätzl</strong>, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, machte deutlich, dass die Anforderungen der heutigen und zukünftigen Gesellschaft weit über die Bedienung von KI-Tools hinausgehen: „KI verändert Bildung und Arbeitsmarkt radikal. Junge Menschen müssen deshalb nicht nur lernen, KI zu nutzen, sondern ihre Ergebnisse kritisch einzuordnen und sinnvoll weiterzuverarbeiten. Denn KI macht vieles einfacher, aber sie ersetzt nicht Urteilskraft, Fachwissen und Verantwortung. Am Ende eines modernen Bildungswegs müssen die Kompetenzen stehen, die einen Einstieg in den veränderten Arbeitsmarkt ermöglichen."</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/6efb2eed-19fa-44eb-96fa-92c8c9cb8146/1920_some-iu-jrf-47.jpg?10000"><p><span><strong>Dr. Sven Schütt</strong>, CEO der IU Internationalen Hochschule, betonte die Rolle von Bildungseinrichtungen bei der Vermittlung dieser Kompetenzen: „Der Umgang mit KI wird in immer mehr Jobs vorausgesetzt.<strong> </strong>Doch die systematische Ausbildung der benötigten Fähigkeiten hinkt dieser Entwicklung hinterher. Wir dürfen KI-Kompetenz nicht dem Zufall überlassen. Hochschulen müssen sie systematisch in die Lehre einbinden, um Studierende bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Genau dafür haben wir das Job Readiness Framework entwickelt."</span></p><h3><span>Verschiedene Perspektiven, ein Thema: Die Vorbereitung der Gesellschaft auf eine KI-geprägte Arbeitswelt</span></h3><p><span>In einer Diskussion mit Johannes Schätzl und weiteren Verterter:innen aus Arbeitsmarkt und Bildung betonte IU-Prorektor für Forschung und Transfer <strong>Prof. Dr. Kamal Bhattacharya</strong> die Notwendigkeit, KI-Kompetenzen strukturiert zu vermitteln: „Solange wir KI-Kompetenzen nicht vergleichbar und überprüfbar machen, bleiben sie ein abstrakter Anspruch. Auf der einen Seite müssen Arbeitgebende&nbsp;wissen, ob und wie jemand mit KI umgehen kann.&nbsp;Auf der anderen Seite hilft Messbarkeit den Studierenden selbst, indem sie transparent ihre Entwicklungsmöglichkeiten sehen.&nbsp;Mit dem Job Readiness Framework zeigen wir einen Weg, wie die systematische Lehre von Zukunftskompetenzen gelingen kann und laden ausdrücklich dazu ein, diesen Ansatz auch außerhalb unserer Hochschule weiterzudenken“, betonte</span><i><span> </span></i><span>Prof. Dr. Bhattacharya.</span></p><p><span><strong>Dr. Diana Knodel</strong>, Geschäftsführerin von fobizz, lenkte den Blick auf die Bildungskette vor der Hochschule: KI-Kompetenz dürfe nicht erst im Studium beginnen. Entscheidend sei, Lehrkräfte zu befähigen, KI souverän und didaktisch reflektiert im Unterricht einzusetzen. „KI gehört in die Schule. Die eigentliche Frage ist, wie wir Lehrkräfte dabei begleiten. Sie brauchen Fortbildungen und die Chance, selbst wieder zu Lernenden zu werden, gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern. KI ist ein Werkzeug, das uns unterstützen, aber nicht ersetzen soll“, sagte Dr. Knodel.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/836071a1-ec64-4826-9f77-9204d455d6f5/1920_some-iu-jrf-78.jpg?10000"><p><span>Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt brachte <strong>Maria Zerhusen</strong>, Head of Research beim HR-Tech-Unternehmen Empion, in der Paneldiskussion ein.</span> <span>Eine zentrale Rolle spiele, wie offen Beschäftigte für neues Wissen sind und wie gut sie sich auf veränderte Anforderungen einlassen können. „Deutschland steht vor einem paradoxen Arbeitsmarkt: Über drei Millionen Arbeitslose - Akademiker-Arbeitslosigkeit auf Rekordhoch - und gleichzeitig ein projizierter Fachkräftemangel von bis zu sieben Millionen bis 2035. Die Ursache: ein struktureller Mismatch; die vom Markt geforderten Kompetenzen und die tatsächlich verfügbaren differieren. Steigende Arbeitslosigkeit bedeutet daher nicht automatisch mehr Verfügbarkeit für Arbeitgeber: Der Arbeitsmarkt bleibt schwierig für beide Seiten. Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft als zentrale Fähigkeiten bestimmen, wie schnell und erfolgreich Menschen - und damit die Unternehmen, in denen sie arbeiten - mit den technologischen Entwicklungen Schritt halten können“, betonte Zerhusen.</span></p><p><span>Einig waren sich alle Panelist:innen: Die KI-Transformation gelingt nur im Zusammenspiel von Politik, Bildung und Wirtschaft. Es brauche eine enge Kooperation aller verantwortlichen Beteiligten und gemeinsame Standards für die Vermittlung von KI-Kompetenzen.</span></p><h3><span>Pilotphase des KI-Kompetenzmodells bei der IU bereits erfolgreich gestartet</span></h3><p><span>Seit April 2026 rollt die IU das Job Readiness Framework in der Hochschullehre aus. Das neue Lehrmodell soll Studierende auf den Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Berufsalltag vorbereiten. Dabei geht es nicht nur darum, KI-Tools zu nutzen, sondern zu verstehen, wann KI sinnvoll ist, wie Ergebnisse überprüft werden und wo menschliches Urteilsvermögen entscheidend bleibt. In der Pilotphase testen sieben Projektkurse im Fernstudium und über 800 Studierenden den Ansatz – darunter „Unternehmensgründung“, „Social Entrepreneurship“, „Customer Journey“ und „Agiles Projektmanagement“. Bis Ende des Jahres soll das Framework in allen Studiengängen verfügbar sein – von IT über Soziale Arbeit bis Design. Die IU ist damit die erste Hochschule in Deutschland, die ein eigenes KI-Kompetenzmodell systematisch in die Lehre integriert.</span></p>]]></description>
            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:47:08 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/4dc14f91-d3dd-4c34-a67e-0791e119d4fb/iu-jrf-schaetzl-5.jpg?42667</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Zukunft der Arbeit | Event zum &amp;quot;Job Readiness Framework&amp;quot;]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Kamal Bhattacharya (IU), Dr. Diana Knodel (fobizz), Johannes Sch&amp;auml;tzl (MdB)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>IU und University of Oxford vertiefen Partnerschaft: Neues „Certificate Programme“ zu nachhaltigen Energiesystemen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-und-university-of-oxford-vertiefen-partnerschaft-neues-certificate-programme-zu-nachhaltigen-energiesystemen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-und-university-of-oxford-vertiefen-partnerschaft-neues-certificate-programme-zu-nachhaltigen-energiesystemen/</guid><pp:caseid>757389</pp:caseid><pp:subtitle>Theorie, Praxis und kulturelle Erfahrung in historischer Umgebung: IU-Studierende entdeckten Oxfords Oriel College</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Im April 2026 forschten IU-Studierende zwei Wochen lang am traditionsreichen Oriel College zu „Sustainable Energy Systems" – ein Intensivprogramm zwischen akademischer Exzellenz und Praxisbezug.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><i><span>Im April 2026 forschten IU-Studierende zwei Wochen lang am traditionsreichen Oriel College zu „Sustainable Energy Systems" – ein Intensivprogramm zwischen akademischer Exzellenz und Praxisbezug.</span></i></p><p><span><strong>Oxford/Erfurt, 9. Juni 2026. </strong>Wie treffen Unternehmen in der Energiewende fundierte, datenbasierte Entscheidungen? Mit genau dieser Zukunftsfrage befassten sich IU-Studierende im April 2026 zwei Wochen lang am Oriel College der University of Oxford. Im Rahmen eines gemeinsam entwickelten </span><i><span>Certificate Programme</span></i><span> analysierten sie unter dem Titel „Sustainable Energy Systems – Strategic Data Driven Decisions" die Herausforderungen moderner Energiesysteme – inmitten einer der traditionsreichsten Universitäten der Welt. Mit dem neuen Programm baut die IU Internationale Hochschule ihre Zusammenarbeit mit der University of Oxford weiter aus.</span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/2b257caa-c8bd-4877-9dbd-f0b807e8695f/1920_oriel_college_certificate_programme2026.png?10000"><p><br /><span>Das zweiwöchige akademische Intensivprogramm richtet sich exklusiv an Studierende der IU. Gemeinsam mit der IU entwickelt und vom Oriel College durchgeführt, bietet es eine vertiefte Auseinandersetzung mit modernen Energiesystemen und der globalen Transformation hin zu nachhaltigen Lösungen. In Vorlesungen, interaktiven Workshops und projektbasierten Lernformaten analysieren die Teilnehmenden die Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Energiesysteme sowie datenbasierter Entscheidungsprozesse. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Grundlagen mit praxisnaher Anwendung zu verbinden und die Studierenden gezielt auf zentrale Fragestellungen der Energie- und Datenökonomie vorzubereiten.</span></p><p><span>Entsprechend den hohen Lehrstandards und der akademischen Exzellenz Oxfords verbindet das Programm wissenschaftliche Tiefe mit konkretem Praxisbezug. Die Studierenden bearbeiten sowohl individuelle als auch gruppenbasierte, betreute Projekte und sind angehalten, kritisch, datenbasiert und lösungsorientiert zu arbeiten. Die praxisorientierten Aufgabenstellungen fördern analytische Kompetenzen, Innovationsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit sowie interkulturelle Zusammenarbeit – und ermutigen die Teilnehmenden, sich auch außerhalb ihrer Komfortzone weiterzuentwickeln.</span></p><p><span>Neben den fachlichen Inhalten profitieren die Teilnehmenden vom einzigartigen Studienumfeld vor Ort. Das Programm eröffnet Einblicke in die historische College-Struktur Oxfords und ermöglicht es, die kollegiale Atmosphäre einer der traditionsreichsten Hochschulen weltweit unmittelbar zu erleben. Der direkte Austausch mit internationalen Lehrenden und Mitstudierenden stärkt zudem die interkulturelle Kompetenz und erweitert persönliche wie akademische Netzwerke.</span></p><p><span>Die Zusammenarbeit zwischen der IU Internationalen Hochschule und dem Oriel College unterstreicht den Anspruch beider Institutionen, innovative internationale Lernformate zu entwickeln und Studierenden frühzeitig Zugang zu globalen akademischen Netzwerken zu eröffnen. Mit dem </span><i><span>Certificate Programme</span></i><span> setzen die Partner ein starkes Zeichen für praxisorientierte Internationalisierung und exzellente akademische Weiterbildung im Zukunftsfeld nachhaltiger Energiesysteme.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/3ada1fb4-fe85-438e-bad5-9e058c957d6f/1920_saigal-kunal.jpg?10000"><p><span>„Das Programm zielt darauf ab, global denkende IU-Absolvierende zu fördern, die sowohl über die analytischen Fähigkeiten als auch über die kreative Perspektive verfügen, die erforderlich sind, um die größten Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung weltweit zu bewältigen. Es verbindet akademische Exzellenz mit praktischem Wissen: Eine Gelegenheit für IU-Studierende, in dem inspirierenden intellektuellen Umfeld von Oxford zu lernen, Kontakte zu knüpfen und sich weiterzuentwickeln“, sagt Prof. Kunal Saigal, akademischer Direktor für internationale Märkte an der IU Internationalen Hochschule und Leiter des Programms.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Kooperationen,international,ESG]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:43:00 +0200</pubDate>
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                        <title>KI-Sonderpreis bei Jugend forscht: IU Internationale Hochschule kürt Bundessieger</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/ki-sonderpreis-bei-jugend-forscht-iu-internationale-hochschule-kuert-bundessieger/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/ki-sonderpreis-bei-jugend-forscht-iu-internationale-hochschule-kuert-bundessieger/</guid><pp:caseid>756560</pp:caseid><pp:subtitle>Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit KI-Sprachmodell für Leichte Sprache den Sonderpreis Künstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit seinem KI-Sprachmodell für Leichte Sprache den Sonderpreis Künstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von <i>Jugend forscht</i>.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span><strong>Herzogenaurach/Erfurt, 1. Juni 2026.</strong> Zum ersten Mal vergibt </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> zusammen mit der IU Internationalen Hochschule einen nationalen Sonderpreis für Künstliche Intelligenz. Bundespreisträger ist Magnus Schlinsog aus Potsdam mit seiner KI „Jacob“. Mithilfe Künstlicher Intelligenz übersetzt das Sprachmodell Texte in Leichte Sprache. &nbsp;&nbsp;</span></p><p><span>Die 61. Bundespreisverleihung des renommierten Schüler- und Jugendwettbewerbs fand vom 28. bis 31. Mai 2026 bei der Schaeffler AG in Herzogenaurach statt, für den sich 159 Jungforschende qualifiziert hatten. Insgesamt haben sich über 11.000 Nachwuchs-Forscher:innen mit mehr als 6.000 Projekten für </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> 2026 angemeldet.</span></p><p><span>Übergeben hat den KI-Sonderpreis Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Pro-Rektor für Forschung und Transfer und Professor für Informatik an der IU, der die Schirmherrschaft der Hochschule für den KI-Sonderpreis übernommen hat. Zuvor hatte die IU bereits 16 KI-Sonderpreise bei den Landeswettbewerben von </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> verliehen. Die IU dotiert den Sonderpreis auf Bundesebene mit 1.000 Euro und unterstützt damit gezielt Nachwuchstalente, die KI verantwortungsvoll einsetzen und mit ihren Projekten einen gesellschaftlichen Mehrwert leisten.</span></p><p><span>„Es ist beeindruckend, welch vielfältige und innovative KI-Projekte die Jugendlichen auf die Beine gestellt haben. Damit zeigen sie eindrucksvoll: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz hebt Lernen und Forschen auf ein neues Level“, sagt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese Initiativen mit dem KI-Sonderpreis zu unterstützen.“</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/71240cd1-dd46-4f49-a02b-8c49e40819da/1920_jugendforscht_iu_bundessieger_ki-sonderpreis_2026.jpg?10000"><h3><span>KI-Sonderpreis beim Bundesfinale für Sprachmodell „Jacob“</span></h3><p><span>Mit seinem Projekt &nbsp;„Jacob“ entwickelte der Gewinner Magnus Schlinsog ein KI-Sprachmodell, das Texte mithilfe Künstlicher Intelligenz in Leichte Sprache überträgt. Ziel ist es, Informationen für Menschen zugänglicher zu machen, die auf besonders verständliche Sprache angewiesen sind. Dafür trainierte Schlinsog ein bestehendes Modell mit aufbereiteten Beispielen in Leichter Sprache und überprüfte die Ergebnisse unter anderem mit Rückmeldungen aus der Zielgruppe. Die Jury würdigte das Projekt als besonders innovatives Beispiel für den verantwortungsvollen und gesellschaftlich relevanten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Bereits auf Landesebene hatte Magnus Schlinsog mit seinem Projekt überzeugt und den </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-verleiht-ki-sonderpreis-bei-jugend-forscht/" target="_blank"><span>KI-Sonderpreis in Brandenburg gewonnen</span></a><span>. An diesen Erfolg knüpft er nun an. „Ich gratuliere Magnus Schlinsog im Namen der IU herzlich zu dieser herausragenden Leistung“, sagt Prof. Dr. Bhattacharya.</span></p><h3><span>IU: Umgang mit KI so früh wie möglich erlernen</span></h3><p><span>Als größte Hochschule Deutschlands und Vorreiterin bei der Integration von KI-Kompetenzen in das Studium ist die IU überzeugt: Wer die Zukunft gestalten will, muss KI verstehen und verantwortungsvoll einsetzen können – in der Wissenschaft, auf dem Arbeitsmarkt und darüber hinaus. Aus diesem Grund setzt die IU Internationale Hochschule unter anderem seit 2023 den KI-gestützten </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-macht-syntea-zum-umfassenden-learning-companion/" target="_blank"><span>Learning Companion Syntea</span></a><span> ein und integriert KI-Kompetenzen mit dem selbstentwickelten </span><a href="https://www.iu.de/news/fuer-die-ki-gepraegte-arbeitswelt-iu-internationale-hochschule-integriert-eigenes-kompetenzmodell-in-die-lehre/" target="_blank"><span>Job Readiness Framework</span></a><span> systematisch in ihren Hochschulcurricula. „Wir sehen tagtäglich im Hochschulbetrieb den Mehrwert von KI-Kompetenzen bei Studierenden. Je früher Jugendliche und junge Erwachsene verstehen, an welcher Stelle KI ihnen hilft und bei welchen Aufgaben der Mensch unerlässlich bleibt, desto besser – für sie selbst und ihre Ausgangslage für den Berufseinstieg, aber auch für wissenschaftliche Projekte“, sagt Prof. Dr. Bhattacharya.</span></p><p><span>Mehr Informationen zu allen Bundespreisträger:innen von </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> 2026 </span><a href="https://www.jugend-forscht.de/fileadmin/user_upload/Downloadcenter/Bundeswettbewerb/Bundeswettbewerb_2026/Broschuere_Preistraegerinnen_Preistraeger_Bundeswettbewerb_Jugend_forscht_2026.pdf" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.</span></p><h6 style="margin-left:0cm;"><span>ÜBER DIE STIFTUNG JUGEND FORSCHT E. V.&nbsp;</span></h6><p><span>Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Bundesweit führt Jugend forscht jedes Jahr 130 Wettbewerbe durch, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern. Jugend forscht richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich selbst eine Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Pro Wettbewerbsrunde werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Das Jugend forscht Netzwerk mit rund 250 Partnern ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Mehr als 5.000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht ehrenamtlich als Projektbetreuende und Wettbewerbsleitungen, über 3.000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft engagieren sich in den Jurys. Mehr Informationen zu „Jugend forscht“ unter: </span><a href="https://www.jugend-forscht.de/" target="_blank"><span><strong>Jugend-forscht.de</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Auszeichnungen,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:37:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/71240cd1-dd46-4f49-a02b-8c49e40819da/jugendforscht_iu_bundessieger_ki-sonderpreis_2026.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Jugend forscht Bundessieger f&amp;uuml;r den KI-Sonderpreis 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit KI-Sprachmodell f&amp;uuml;r Leichte Sprache den Sonderpreis K&amp;uuml;nstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht, &amp;uuml;berreicht von Schirmherr Prof. Dr. Kamal Bhattacharya von der IU Internationalen Hochschule]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>IU-Studie: Deutschland im digitalen Dauerstress</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-deutschland-im-digitalen-dauerstress/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-deutschland-im-digitalen-dauerstress/</guid><pp:caseid>744894</pp:caseid><pp:subtitle>Vier von zehn Befragte sind gedanklich ständig ‚online‘ – mit Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die IU-Studie „Always-on: Digitaler Stress in Deutschland" zeigt die Auswirkungen permanenter digitaler Bereitschaft auf Gesundheit und Lebensqualität.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3fbe50f59544b054eaeba8f4a6607543">81,0 Prozent der Befragten checken ihre digitalen Geräte mindestens einmal pro Stunde – auch ohne Benachrichtigung.</li><li data-list-item-id="ef67edef6cde7fab7f5d93b128657d244">Ein Drittel der Befragten fühlt sich am Ende des Tages häufig oder täglich emotional oder mental erschöpft; ebenso fühlt sich ein Drittel der Arbeitnehmenden verpflichtet, auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein.</li><li data-list-item-id="e0ab8319dba6356134f63105613e3d787">Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich, häufiger offline zu sein – schafft es aber nicht.</li><li data-list-item-id="e9918f61f2db2fc460f945a468cae234f">22,3 Prozent berichten, dass es in ihrem Umfeld nicht akzeptiert wird, nicht sofort auf digitale Nachrichten zu reagieren.</li></ul><p><strong>Erfurt, 21. Mai 2026.</strong> Always-on statt Abschalten: Die Menschen in Deutschland befinden sich in einem Zustand permanenter digitaler Bereitschaft. Das zeigt eine neue repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule. Die IU-Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank">Always-on: Digitaler Stress in Deutschland</a>" belegt, dass 44,2 Prozent der Befragten das Gefühl haben, gedanklich ständig „auf Empfang" zu sein; 46,9 Prozent fühlen sich im Kopf angespannt, obwohl sie eigentlich abschalten möchten. Je jünger die Befragten sind, desto häufiger geben sie an, solche Always-on-Muster zu erleben (siehe Grafik 1 und 2).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/0ffd42ec-8ce1-43be-97d1-2cc45992b127/1920_iu-studie-always_on_rgb_01_auf_empfang.jpg?10000"><p><i><span>(Grafik 1: Frage: Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu: „Ich habe das Gefühl, gedanklich ständig ‚auf Empfang‘ zu sein.“ In %; Auszug aus abgefragten Statements; Altersvergleich)</span></i></p><p>Laut der IU-Studie prägt die digitale Dauerbereitschaft den gesamten Alltag der Menschen in Deutschland: 81,0 Prozent schauen mindestens ein- bis zweimal pro Stunde auf ihr Smartphone, Tablet oder Laptop – auch ohne konkrete Benachrichtigung. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei jungen Menschen: 90,6 Prozent der 16- bis 30-Jährigen checken ihre digitalen Geräte mindestens ein- bis zweimal pro Stunde, 68,1 Prozent tun dies sogar mindestens dreimal.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/98deaaf3-fba3-408f-a4ff-634860cb19c4/1920_iu-studie-always_on_rgb_02_staendig_angespannt.jpg?10000"><p><span>(Grafik 2: Frage: Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu: „Ich fühle mich im Kopf angespannt, auch wenn ich eigentlich abschalten möchte.“ In %; Auszug aus abgefragten Statements; Altersvergleich)</span></p><h3>Von der mentalen Daueraktivierung zur digitalen Erschöpfung</h3><p>Diese permanente Erreichbarkeit kann Folgen haben: 32,0 Prozent der Befragten fühlen sich am Ende des Tages häufig oder sogar täglich emotional oder mental erschöpft. 31,9 Prozent berichten von häufigen oder täglichen Ein- oder Durchschlafproblemen. Besonders betroffen von Erschöpfung und Schlafproblemen sind Frauen (38,5 bzw. 38,6 Prozent).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/a059106c-752c-46d2-a7a4-5cb314f207ce/1920_prof_dr_stefanie_andre_iu.jpeg?10000"><blockquote><p>„Die Ergebnisse belegen einen lebensweltlichen Always-on-Zustand: mentale Daueraktivierung vom Aufwachen bis zum Einschlafen über Arbeit, Familie und Alltag hinweg. Viele Menschen wollen häufiger offline sein, schaffen es aber strukturell kaum. Das ist nicht nur ein individuelles Selbstmanagementproblem, sondern ein gesellschaftliches Belastungsmuster mit gesundheitlichen und ökonomischen Folgen", ordnet Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule, die Ergebnisse ein.</p></blockquote><h3>&nbsp;</h3><h3>Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit</h3><p>Mehr als die Hälfte der Befragten (56,0 Prozent) gibt an, gerne häufiger offline sein zu wollen.</p><p>Was hindert Menschen daran, abzuschalten? Die IU-Studie zeigt, dass:</p><ul><li data-list-item-id="e7ff429693600bf27842fc96d0722c5a8">42,2 Prozent der Arbeitnehmenden das Gefühl haben, sowohl im beruflichen und privaten Alltag permanent erreichbar sein zu müssen;</li><li data-list-item-id="e1091d98ae37508b34db1f05b88d93bc1">32,9 Prozent der Arbeitnehmenden fühlen sich dazu verpflichtet, auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein;</li><li data-list-item-id="e53631f924ce80b858a89783c091f1156">und 56,2 Prozent der Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass ihr Umfeld von ihnen erwartet, dass sie zeitnah auf digitale Nachrichten antworten; bei 22,3 Prozent sei es im Umfeld nicht akzeptiert, wenn man nicht sofort auf digitale Nachrichten reagiere.</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/dfafd27b-3401-4e5b-9fe5-4f24ddc31e29/1920_prof_dr_timo_kortsch_iu.jpeg?10000"><blockquote><p>„Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Offline-Zeit, schafft es aber nicht, diesen Wunsch umzusetzen. Das spricht nicht für fehlendes Wissen, sondern für einen starken äußeren Erwartungsdruck: s<span style="margin-bottom:0px;margin-top:0px;padding-bottom:0px;padding-top:0px;">oziale Normen, berufliche Erreichbarkeit und die Angst, etwas zu verpassen (FOMO – Fear of Missing Out). Dahinter stecken komplexe psychologische Mechanismen, die über das individuelle Verhalten hinausgehen.</span>", so Prof. Dr. Timo Kortsch, Professor für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule.</p></blockquote><h3>&nbsp;</h3><h3>Fragmentierte Aufmerksamkeit: Digitale Störungen als Stressfaktor</h3><p>Der Druck hinter der digitalen Dauererreichbarkeit und die digitale Ablenkung bringen Konzentrationsprobleme mit sich:</p><ul><li data-list-item-id="e0906a0231d8b9c8582a6b62663ab26d1">51,7 Prozent geben an, dass ihre Aufmerksamkeit ständig zwischen verschiedenen Dingen hin- und herspringt.</li><li data-list-item-id="e44586f6a065b192857a430626a524d18">37,2 Prozent verlieren schnell den Faden, wenn sie durch digitale Nachrichten unterbrochen werden.</li><li data-list-item-id="ee6f99cb634f6f0c5086c56c5d86f2b02">44,3 Prozent der Befragten fühlen sich von der Menge an digitalen Informationen überfordert.</li></ul><h3>Jüngere und Frauen besonders betroffen</h3><p>Die IU-Studie zeigt Unterschiede nach Geschlecht und Alter: Frauen erleben häufiger negative Auswirkungen durch digitale Erreichbarkeit als Männer – sie geben häufiger an, leicht ablenkbar zu sein (40,3 vs. 29,9 Prozent) und von digitalen Medien abhängig zu sein (31,6 vs. 20,3 Prozent) (siehe auch Grafik 3).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/05bfa831-d4be-40cd-8125-d95d27950cfd/1920_iu-studie-always_on_rgb_03_folgen_dauererreichbarkeit.jpg?10000"><p><i>(Grafik 3: Frage: Welche der folgenden negativen Auswirkungen erleben Sie durch digitale Erreichbarkeit im Alltag? In %; Top-15-Nennungen; Geschlechtervergleich)</i></p><p>Auch wenn es um die Quelle des stärksten Erwartungsdrucks in Sachen Erreichbarkeit geht, nennen Frauen (43,3 Prozent) die Familie häufiger als Männer (37,5 Prozent), während Männer häufiger Druck von Seiten der Arbeit in Sachen Erreichbarkeit verspüren (33,7 Prozent: Männer vs. 27,2 Prozent: Frauen).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/6c375730-14c8-46de-bd5d-177a662b06f6/1920_iu-studie-always_on_rgb_04_erwartungsdruck_frauen_haeufiger.jpg?10000"><p><i>(Grafik 4: Frage: In welchen Bereichen empfinden Sie den stärksten Erwartungsdruck, erreichbar zu sein? Bitte wählen Sie maximal drei Aspekte aus. In %; Top-6-Nennungen; Geschlechtervergleich)</i></p><blockquote><p>„Wir alle kennen die Lesebestätigungen bei Nachrichten – und die Erwartung dahinter: Wann kommt die Antwort? Viele Menschen verspüren deshalb nicht nur den Druck, erreichbar sein zu müssen, sondern auch rasch zu reagieren. Im familiären Kontext ist dieser Erwartungsdruck besonders hoch, vor allem bei Frauen, die in vielen Haushalten nach wie vor einen großen Teil des Mental Load rund um Care-Arbeit und Alltagsorganisation tragen", erklärt Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ André.</p></blockquote><p>Bei jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren ist die digitale Dauerbereitschaft besonders ausgeprägt: Fast die Hälfte (48,6 Prozent) der Befragten hat Angst, etwas Wichtiges zu verpassen (FOMO), wenn sie offline sind.</p><h3>Was hilft gegen digitalen Stress?</h3><p>Die am häufigsten genannten hilfreichen Maßnahmen gegen digitalen Stress<sup>1</sup> sind laut der Menschen in Deutschland: Push-Benachrichtigungen ausschalten (38,4 Prozent), den „Nicht-stören"-Modus aktivieren (29,5 Prozent) und Bewegung bzw. Sport – ganz ohne digitale Geräte (28,7 Prozent) (für weitere Maßnahmen: siehe folgende Grafik)</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/0d4ce5bb-6af0-476d-b72b-f4a55c9516ec/1920_iu-studie-always_on_rgb_05_massnahmen_gegen_stress.jpg?10000">&nbsp;<p><i>(Grafik 5: Frage: Frage: Welche der folgenden Maßnahmen helfen Ihnen persönlich dabei, Ihre digitale Erreichbarkeit zu steuern? In %; Top-13-Nennunge</i>n)</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span><sup>1</sup> Definition: Digitaler Stress: <strong>Digitaler Stress</strong> bezeichnet eine psychische und körperliche Belastungsreaktion, die im Umgang mit digitalen Anforderungen entsteht, wenn diese als nicht bewältigbar oder unkontrollierbar bewertet werden und / oder dauerhaft präsent sind, ohne ausreichende Möglichkeiten zur Erholung und Regulation.</span></i></p><p><i><span><strong>Digitaler Stress betrifft sowohl das Arbeits- als auch das Privatleben</strong> und manifestiert sich in anhaltender Anspannung, Konzentrationsproblemen, Erschöpfung, Schlafstörungen sowie in einer eingeschränkten Fähigkeit, abzuschalten und sich zu erholen.</span></i></p><p><i><span>Häufig entsteht digitaler Stress nicht primär durch digitale Technik selbst, sondern durch <strong>strukturelle Rahmenbedingungen</strong> in Kombination mit <strong>unzureichenden Möglichkeiten zur Selbstregulation</strong> und ist damit Ausdruck eines gestörten Gleichgewichts zwischen Aktivierung und Regulation.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Always-on: Digitaler Stress in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, wie digitale Dauererreichbarkeit den Alltag prägt und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit, Konzentration und Lebensqualität hat. Für die Studie wurden 2.000 Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 13.01. bis 19.01.2026 durchgeführt.</p><p>Die vollständige Studie ist abrufbar unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank"><span>https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Für Interviewanfragen der Studienexpert:innen Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ André und Prof. Dr. Kortsch</strong></span><br><span>Gerne stehen Ihnen Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ André und Prof. Dr. Kortsch für ein Interview zur Verfügung. Anfragen bitte über:&nbsp;</span><br><span>Pressestelle – IU Internationale Hochschule</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:presse@iu.org" name="mailto:presse@iu.org" href="mailto:presse@iu.org"><span>presse@iu.org</span></a><br><span>Telefon: +49 (0)173/7426 113</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 09:14:22 +0200</pubDate>
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                        <title>IU macht Bildung zum gesellschaftlichen Auftrag</title>
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                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-macht-bildung-zum-gesellschaftlichen-auftrag/</guid><pp:caseid>744642</pp:caseid><pp:subtitle>Einladung zum offiziellen Kick-off des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) am 17. Juni 2026 in Hannover</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU Internationale Hochschule lädt zum offiziellen Kick-off des neu gegründeten Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) am 17. Juni 2026 in Hannover ein. Das interdisziplinäre Institut verbindet Wissenschaft und Praxis und forscht zu Bildungsgerechtigkeit, demokratischer Resilienz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<div class="event-details"><p><strong>Datum: Dienstag, 17. Juni 2026</strong><br><strong>Ort: IU Internationale Hochschule, Campus Hannover</strong><br><strong>Zeit: 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr (offizielles Programm & Networking)</strong></p></div><p><strong>Erfurt/Hannover, 12. Mai 2026.</strong> Mit der <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">Gründung des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE)</a> setzt die IU Internationale Hochschule ein Zeichen für Bildung als Schlüssel zu demokratischer Resilienz, gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Gerechtigkeit – gerade jetzt, wo diese Werte unter Druck geraten. Weltweit gewinnen autoritäre Strukturen an Einfluss, geopolitische Krisen – von Osteuropa bis zum Nahen Osten – verstärken Unsicherheit und Polarisierung. In diesem Kontext ist wissenschaftlich fundierte, gesellschaftsorientierte Bildungsforschung dringlicher denn je.</p><p>Das Institut steht für interdisziplinäre, praxisnahe Forschung mit einem klaren Ziel: Bildung als demokratische, gerechte und nachhaltige Kraft zu gestalten, die gesellschaftlicher Spaltung und Radikalisierung entgegenwirkt, sozialen Zusammenhalt stärkt und Menschen befähigt, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Das Institut versteht sich dabei als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und vereint Expertise aus den Bereichen Soziale Arbeit, Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und weiteren Disziplinen.</p><h3>Kick-off-Event zur Institutsgründung in Hannover</h3><p>Zum Auftakt der <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">offiziellen Institutsgründung </a>lädt das <strong>Forschungsteam des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE)</strong> am <strong>17.06.2026 ab 10 Uhr</strong> zu einem intensiven Austausch auf dem <strong>Campus Hannover der IU</strong> ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis, Gesellschaft und Politik.</p><h3>Das Forschungsteam des REGE-Instituts</h3><p>Hervorgegangen aus dem Research Center REGE (<a href="https://iubhfs.sharepoint.com/sites/PublicRelations696/Shared Documents/General/Textvorlagen für PMs etc/REsearch Center" target="_blank">REsearch Center „GEsellschaftsrelevante Bildung</a>), versammelt das Institut fünf anerkannte Expert:innen, die Bildung konsequent mit den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit verbinden:</p><p><strong>Prof. Dr. Ulrike Lichtinger </strong>(Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Regensburg). Schwerpunkte: Wohlbefinden in der Schule, Positive Bildung, Führung in Bildungseinrichtungen, Schul- und Organisationsentwicklung (siehe <a href="https://www.mdr.de/ratgeber/familie/pruefungsangst-tipps-100.html" target="_blank">Beitrag im MDR</a>) – sie ist überzeugt: “Wohlbefinden in der Bildung ist kein Luxus, es ist die Grundlage für Leistung und Demokratiefähigkeit.”</p><p><strong>Prof. Dr. Stefanie Kessler</strong> (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Hannover). Schwerpunkte: qualitativ-rekonstruktive Bildungsforschung, Demokratieförderung, Diversität, organisationale Lernkulturen (Stefanie Kessler ist u.a. Verbundsleiterin des <a href="https://www.iu.de/news/private-hochschulen-als-moegliche-wegbereiter-fuer-chancengleichheit/" target="_blank">Forschungsprojekts FIPHO</a>) – sie ist überzeugt: "First-Generation-Studierende gehören längst zur Hochschulrealität. Wer sie gewinnen will, muss sie gezielt ansprechen – und im Studium konsequent unterstützen."</p><p><strong>Prof. Dr. Karsten König</strong> (Professor der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Dresden) erforscht die Verzahnung von Theorie und Praxis insbesondere in dualen Studienangeboten, die Professionalisierung sozialer Berufe und Beteiligungsprozesse in der Jugendarbeit (<a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/konig-karsten/" target="_blank">mehr Infos</a>).<strong> </strong>Er vertritt: "Theorie-Praxis-Transfer ist kein Luxusproblem – die Kernfrage ist, wie wir Theorie und Praxis so verbinden, dass Unternehmen und Gesellschaft vorankommen!”</p><p><strong>Prof. Dr. Caroline Trautwein</strong> (Professorin der Psychologie im Fernstudium, Hamburg) widmet sich in ihrer Forschung hochschulischem Lehren und Lernen, insbesondere dem Studieneingang, Studierfähigkeit, digitaler Hochschulbildung & akademischer Lehrkompetenz (siehe <a href="https://www.iu.de/news/studienabbruch-vermeiden-iu-und-fernuniversitaet-in-hagen-erforschen-kritische-eingangsphase-im-fernstudium/" target="_blank">Forschungsprojekt TiDE</a>) – sie behauptet: “Ein gut gestalteter Studieneingang macht nicht nur den Zugang, sondern auch den Erfolg im (Fern-)Studium sozial gerechter.”</p><p><strong>Prof. Dr. Okka Zimmermann</strong> (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Braunschweig). Ihre Forschungsschwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Geschlechterrollen, transformative Bildung, forschendes Lehren und Lernen (siehe <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/kostenlose-schulranzen-fuer-familien-mit-wenig-geld/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8yNDlkOGE1OS1jMzA0LTRjODctYWE5Yy1iZDA4YzgxYjUzOTM" target="_blank">Beitrag im NDR – ab Min. 2:02</a>) – sie hat die klare Botschaft: “Bildungsgerechtigkeit ist keine Charity-Aufgabe, sie ist eine gesellschaftliche Pflicht und Notwendigkeit.”</p><h3>Information für interessierte Journalist:innen</h3><ul><li data-list-item-id="e76e3b673620a527dfa42ac9df0e0615a">Lernen Sie beim Kick-off das <strong>Forschungsteam kennen</strong> und erleben Sie ein <strong>vielseitiges Programm aus Keynote, Workshops und praxisorientiertem Austausc</strong>h.</li><li data-list-item-id="eef88c28e6f5a5c7a158172d9b0c0cbaa">Der Kick-off gibt Ihnen einen <strong>kompakten Einblick in die Perspektiven und Arbeitsweisen</strong> des Instituts und lädt zugleich zum <strong>fachlichen Austausch</strong> ein.</li><li data-list-item-id="ea121446bfa8ee6bf2cca8372a4876ecd">Vor Ort besteht auch die Möglichkeit, <strong>Interviews mit den oben genannten Professor:innen</strong> zu führen. Bitte wenden Sie sich hierfür an die <strong>Pressestelle der IU Internationalen Hochschule</strong> (Mail an: <a href="mailto:presse@iu.org">presse@iu.org</a>).</li><li data-list-item-id="e40964d973f5c1f90bc79e28020004ed0">Sollten Sie nicht vor Ort sein können, besteht auch die Möglichkeit vorab zum Event oder im Nachgang, ein <strong>Remote-Interview per Videokonferenz</strong> zu führen.</li></ul><h3>Programmüberblick</h3><ul><li data-list-item-id="e193e6e8d022a20222037927da061301f"><strong>Ab 10:00 Uhr</strong> – Ankommen</li><li data-list-item-id="e83bf85aaccc0292a811094069fbd347f"><strong>Ab 10:30 Uhr</strong> – Begrüßung</li><li data-list-item-id="ee3e305fef2c387bfa9daa454d3962203"><strong>Ab 11:00 Uhr</strong> – Keynote</li><li data-list-item-id="ec6376ff2b1dd3aca2d147882e6399fb8"><strong>Ab 11:45 Uhr</strong> – Pause</li><li data-list-item-id="e217d4ead26d81d033144f47ad87f933a"><strong>Ab 12:00 Uhr</strong> – Vorstellung des Research Institute</li><li data-list-item-id="eac7609927296bfbf76c9bde055679a6d"><strong>Ab 12:45 Uhr</strong> – Fragen & Diskussion – Verbindung zur Forschungsagenda des Instituts</li><li data-list-item-id="e912129bc77673b25eaf068b637f7e16d"><strong>Ab 13:00 Uhr</strong> – Mittagspause</li><li data-list-item-id="e43a15a8bf0626c923d98a92832a0c82a"><strong>13:30 – 14:30 Uhr</strong> – Workshops</li><li data-list-item-id="e6e140881205d11df145521654a853a38"><strong>Ab 14:30 Uhr</strong> – Vorstellung der Workshopergebnisse im Plenum</li><li data-list-item-id="ea996e5fae75e7a95281ea04a0d5e2312"><strong>Ab 15:00 Uhr</strong> – Kaffee, Tee, Sekt – offener Ausklang</li></ul><p><strong>Ort:</strong> IU Internationale Hochschule Hannover, Schiffgraben 49–51, 30175 Hannover (<a href="https://maps.google.com/?q=IU+Internationale+Hochschule+Hannover,+Schiffgraben+49-51,+30175+Hannover" target="_blank">Google Maps-Link</a>)</p><h3>Weitere Informationen zum Programm und den Speaker:innen</h3><ul><li data-list-item-id="e51e3de7548b38741faf6ae807c26d209"><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">Website zum Event</a></li><li data-list-item-id="e11bdd5c57e20507213a52434d12109c9"><a href="https://res.cloudinary.com/iugroup/image/upload/v1778572438/26_05_08_Programm_Kick-Off_REGE_yb6m4o.pdf" target="_blank">Ablaufplan</a></li><li data-list-item-id="ed77072890f2b484d418b837bd6f75a30"><a href="https://res.cloudinary.com/iugroup/image/upload/v1778572438/26_04_27_Programm_Kick-Off_vqjx90.pdf" target="_blank">Programmdetails</a></li></ul><h3>Akkreditierung und Rückfragen sowie Anfragen für Interview mit den Professor:innen an</h3><p>E-Mail an Pressestelle der IU Internationalen Hochschule: <a href="mailto:presse@iu.org">presse@iu.org</a><br>Oder direkte Anmeldung über <a href="https://forms.office.com/e/xQyWiYnTq8?origin=lprLink" target="_blank">Link</a>.</p><h3>Portraitbilder zu den Professor:innen des Instituts</h3><ul><li data-list-item-id="e399a77193ddadce86b21d9343062e102"><a href="https://www.iu.de/news/asset/5b55dda3-b428-45dd-a5b8-b3144c70f0db/profdrulrikelichtinger-iuinternationalehochschule/" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Lichtinger</a>, Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Regensburg</li><li data-list-item-id="e6b7d734e566b206bc78def682ee936c5"><a href="https://www.iu.de/news/asset/05a79d01-4d33-441c-a7ad-15dc3d13ca57/prof-kessler-iu/" target="_blank">Prof. Dr. Stefanie Kessler</a>, Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Hannover</li><li data-list-item-id="e9f8920b823269204eb9575ff9276cf75"><a href="https://www.iu.de/news/asset/5899b2a9-3358-466d-8416-09c07edc7759/karsten-koenig/" target="_blank">Prof. Dr. Karsten König</a>, Professor der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Dresden</li><li data-list-item-id="eca4c16fd0c7e311f5ea5331eb1734164"><a href="https://www.iu.de/news/asset/b69b8490-4564-4f4e-9b0e-c41d25fa0722/trautwein-caroline/" target="_blank">Prof. Dr. Caroline Trautwein</a>, Professorin der Psychologie im Fernstudium, Hamburg</li><li data-list-item-id="ee60e6f26f56c9cf3bef1a16dcac87001"><a href="https://www.iu.de/news/asset/a362931c-2915-4790-9742-f6c47adbb57c/zimmermann-okka/" target="_blank">Prof. Dr. Okka Zimmermann</a>, Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Braunschweig</li></ul>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:02:40 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Analyse zeigt: Wahrnehmungslücke und psychologische Faktoren prägen finanzielle Zufriedenheit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-analyse-zeigt-wahrnehmungsluecke-und-psychologische-faktoren-praegen-finanzielle-zufriedenheit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-analyse-zeigt-wahrnehmungsluecke-und-psychologische-faktoren-praegen-finanzielle-zufriedenheit/</guid><pp:caseid>744307</pp:caseid><pp:subtitle>Tiefenanalyse einer IU-Studie offenbart Wahrnehmungs-Pessimismus: Viele Menschen in Deutschland fühlen sich ärmer, als sie tatsächlich sind</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Tiefenanalyse zeigt: Finanzielle Zufriedenheit hängt stärker von Zukunftssorgen und Selbstwirksamkeit ab als vom Einkommen. Ab 5.000 Euro netto flacht die Wirkung zusätzlichen Einkommens deutlich ab.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e0928242598a5d130bdf1aecafc85a431">Menschen fühlen sich finanziell unsicherer, als objektive Kennzahlen zeigen – mit zunehmendem Alter wächst diese „Wahrnehmungslücke"</li><li data-list-item-id="eca40e4f4e5a06ca34616409ffcbb6534">Zukunftssorgen und das Gefühl, Finanzen nicht im Griff zu haben, beeinflussen das finanzielle Wohlbefinden stärker als Einkommen, Geschlecht oder Bildung</li><li data-list-item-id="e0b2538e28fe8751b3cbd62003d23bd14">Ab etwa 5.000 Euro netto flacht die Wirkung zusätzlichen Einkommens auf das Wohlbefinden deutlich ab&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p><strong>Erfurt, 12. Mai 2026.</strong> Wie gut kommen Menschen in Deutschland finanziell zurecht? Und warum fühlen sich viele von ihnen unsicherer, als es ihre objektive Lage nahelegt? Nachdem die IU Internationale Hochschule im November 2025 erste Ergebnisse ihrer repräsentativen Studie „<a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland</a>" veröffentlicht hatte, liegt nun eine wissenschaftliche Tiefenanalyse zum in der Studie verwendeten OECD-Toolkit<sup>1</sup> vor. Diese zeigt: Das finanzielle Wohlbefinden liegt im Durchschnitt nur knapp über der Mitte, ist aber stark ungleich verteilt. Gleichzeitig bewerten viele ihre Situation subjektiv schlechter als sie objektiv ist. Dabei wurden nicht nur harte Faktoren wie das Einkommen, sondern auch Faktoren wie Sorgen über die wirtschaftliche Lage und das Gefühl, die eigenen Finanzen im Griff zu haben, berücksichtigt.</p><p><strong>Repräsentative Befragung mit 2.000 Teilnehmenden</strong><br>Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Onlinebefragung von 2.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren in Deutschland (Juni 2025). Gemessen wurde mit einem international etablierten OECD-Instrument, das einen Gesamtwert von 0 bis 100 Punkten sowie getrennte Werte für subjektives und objektives finanzielles Wohlbefinden erfasst.</p><p><strong>Nur moderates Niveau – aber große Unterschiede</strong><br>Die erste Auswertung im November hatte bereits gezeigt, dass das finanzielle Wohlbefinden in Deutschland mit durchschnittlich <strong>52,6 von 100 möglichen Punkten</strong> (OECD-Index) nur moderat ausgeprägt ist.</p><p>„Damals haben wir vor allem beschrieben, <i>wer</i> sich <i>wie</i> fühlt", erklärt Dr. Johannes Treu, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der IU Internationalen Hochschule. „Mit der nun vorliegenden statistischen Detailanalyse können wir zeigen, <i>warum</i> Menschen sich finanziell unsicher fühlen – und dass die Antwort weit über das Einkommen hinausgeht", so Treu weiter.</p><p>Auffällig ist die sehr breite Streuung: In der Bevölkerung gibt es stark unterschiedliche finanzielle Lebenslagen. Die Daten zeigen große Unterschiede – von finanziell gut abgesicherten Menschen bis hin zu stark belasteten.</p><p><strong>Wahrnehmungspessimismus: Menschen fühlen sich ärmer, als sie sind</strong><br>Ein zentrales Ergebnis der Tiefenanalyse ist jedoch: Das subjektive finanzielle Wohlbefinden fällt im Schnitt deutlich niedriger aus als das objektive. Anders gesagt: Viele Menschen fühlen sich finanziell weniger sicher, als es ihre messbare Lage nahelegt. Diese Lücke zwischen „gefühlter" und „gemessener" Situation nimmt mit dem Alter zu. Jüngere (16 – 20 Jahre) liegen bei subjektiven und objektiven Werten noch fast gleichauf; bei älteren Gruppen wächst die Diskrepanz.</p><p><strong>Sorgen und Selbstwirksamkeit schlagen Einkommen</strong><br>Die Detailanalyse offenbart zudem, welche Faktoren das finanzielle Wohlbefinden wirklich beeinflussen: Mit höherem Einkommen steigt das finanzielle Wohlbefinden deutlich. Doch ab etwa 5.000 Euro netto monatlich flacht dieser Effekt merklich ab – mehr Einkommen bringt dann deutlich weniger Zuwachs an finanziellem Wohlbefinden.</p><p>Noch wichtiger wird das Bild, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig betrachtet werden. In statistischen Modellen erweisen sich zwei psychologische Faktoren als stärkste Prädiktoren – stärker als das Einkommen selbst:</p><p>1. <strong>Ökonomische Sorgen und Unsicherheit</strong> (z. B. Inflation, Zukunft, Altersabsicherung)<br>2. <strong>Finanzielle Selbstwirksamkeit</strong> (z. B. Überblick, Kompetenzgefühl, Vermeidung von Finanzthemen)</p><p>Wenn man die Kontrolle über bestimmte Faktoren hat, verlieren viele soziodemografische Merkmale – wie Geschlecht, Familienstand oder große Teile der Bildungseffekte – ihre eigenständige Bedeutung für das finanzielle Wohlbefinden.</p><p><strong>Unterschiedliche Hebel für „Gefühl" und „Fakten"</strong><br>Die Studie zeigt außerdem: Sorgen wirken vor allem auf das subjektive Wohlbefinden – sie beeinflussen also stark, wie Menschen ihre Lage bewerten. Eine geringe finanzielle Selbstwirksamkeit hingegen schlägt sich besonders in der objektiven finanziellen Situation nieder – etwa durch Vermeidungsverhalten, fehlende Vorsorge oder suboptimale Finanzentscheidungen.</p><p>„Diese Unterscheidung ist wichtig", erklärt Treu. „Wer sich sorgt, braucht vor allem Sicherheit und Perspektive. Wer sich überfordert fühlt, braucht konkrete Unterstützung und Kompetenzaufbau. Beides erfordert unterschiedliche Ansätze – politisch wie gesellschaftlich."</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> <i>Das OECD-Toolkit for Financial Literacy and Financial Inclusion ist ein Instrument, das von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) entwickelt wurde, um unter anderem das finanzielle Wohlbefinden in verschiedenen Ländern zu bewerten und zu vergleichen.</i></p><p><i>Der in der IU-Studie ermittelte Gesamtwert von ø 53 Punkten (max. 100) ergibt sich aus zwei Dimensionen:</i></p><p><i>• Objektives finanzielles Wohlbefinden: ø 30 Punkte (von 50)</i><br><i>• Subjektives finanzielles Wohlbefinden: ø 23 Punkte (von 50)</i></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong><br>Die Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, welche finanziellen Sorgen und Herausforderungen die Menschen belasten und welche Ziele sie antreiben. Für die IU-Studie wurden 2.000 Menschen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung fand vom 12. Juni bis 23. Juni 2025 statt. Die vollständige Studie ist unter folgendem Link abrufbar: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weiterführende Links:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e77a81c548a02345a485ecb6617e99edc">Pressemitteilung vom 18.11.2025 zum Launch der Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland": <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/</a></li><li data-list-item-id="e6b97d25fdaa5261b53a55da2df6cbfa2">Originalstudie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland": <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Studien,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:26:49 +0200</pubDate>
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