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                    <title><![CDATA[News & Presse der IU Internationalen Hochschule | IU News]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 14:50:13 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 08:42:53 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[News & Presse der IU Internationalen Hochschule | IU News]]></title>
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                        <title>IU Internationale Hochschule gründet neues KI-Forschungsinstitut</title>
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                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-gruendet-neues-ki-forschungsinstitut/</guid><pp:caseid>785315</pp:caseid><pp:subtitle>Langfristige Forschung untersucht, wie KI menschliches Lernen, Urteilsvermögen und berufliche Kompetenz verändert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU gründet das AI Research Institute. Die Forschung untersucht langfristig, wie KI menschliches Lernen, Urteilsvermögen und berufliche Kompetenz verändert.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 18. August 2026.</strong> Mit dem <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-research-institute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AI Research Institute</a> gründet die IU Internationale Hochschule ein neues Forschungsinstitut, das die langfristigen Auswirkungen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz erforscht – ein Forschungsfeld, das bislang nur unzureichend empirisch untersucht ist. </p><p>Im Mittelpunkt steht eine zentrale Zukunftsfrage: Wie verändert der dauerhafte Einsatz von Künstlicher Intelligenz menschliches Urteilsvermögen, Problemlösungsfähigkeit und berufliche Kompetenz? </p><p>„Nicht die Technologie ist der Engpass. Entscheidend ist vielmehr, dass Menschen lernen, Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einzusetzen, ihre Ergebnisse kritisch zu beurteilen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Genau hier sehen wir einen der größten Forschungsbedarfe der kommenden Jahre“, erklärt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Prorektor für Forschung und Transfer sowie Professor für Computer Science an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>„Mit dem AI Research Institute an der IU schaffen wir nun die wissenschaftliche Grundlage, um zu verstehen, wie sich diese Kompetenzen unter dauerhafter KI-Nutzung entwickeln und wie Bildung sie gezielt fördern kann. Denn genau diese Fähigkeiten lassen sich wissenschaftlich erforschen, vermitteln, messen und weiterentwickeln“, so Bhattacharya weiter.</p><h3>KI-Forschung unter Realbedingungen</h3><p>Mit rund 130.000 Studierenden in digitalen und hybriden Lernumgebungen bietet die IU die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI unter Realbedingungen über Fachgebiete, Lernkontexte und längere Zeiträume hinweg zu erforschen. So können erstmals langfristige Entwicklungen von Urteilsvermögen, Problemlösungsfähigkeit und beruflicher Kompetenz empirisch untersucht werden – statt lediglich kurzfristiger Nutzungseffekte.</p><p>„Ob Pflegekraft, Marketingmanager oder Pädagoge: Die entscheidende Frage lautet künftig nicht mehr, ob Menschen KI nutzen, sondern wann sie ihr vertrauen können und wann bewusst der Mensch die Entscheidung treffen muss. Wir wollen daher nicht nur untersuchen, was KI technisch leisten kann. Wir wollen verstehen, was ihre dauerhafte Nutzung mit menschlichem Lernen, Urteil und beruflicher Kompetenz macht, und wie daraus ein überprüfbarer Nutzen für Studierende und Gesellschaft entsteht“, sagt Institutsleiter Prof. Dr. Thorsten Fröhlich, Professor für IT-Management und BigData an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Zukunftsorientierte Forschungsfelder</h3><p>Das Institut bündelt seine Forschung in vier zentralen Themenfeldern:</p><ul><li><strong>Mensch-KI-Kompetenz: </strong>Welche Kompetenzen brauchen Menschen, um KI zielgerichtet einzusetzen und ihre Ergebnisse kritisch zu bewerten, statt Urteile unreflektiert zu delegieren?</li><li><strong>Lernen, Lehren und Bewerten: </strong>Wie kann KI Lernen, Feedback und Prüfungen personalisiert und wissenschaftlich fundiert unterstützen, und dies bei gleichzeitiger Wahrung menschlicher Entscheidungshoheit?</li><li><strong>Arbeit, Berufe und Organisationen: </strong>Wie verändert die dauerhafte Nutzung von KI berufliche Rollen, Expert:innen-Urteile und organisationale Entscheidungsprozesse?</li><li><strong>Verantwortungsvolle Mensch-KI-Systeme:</strong> Nach welchen Gestaltungsprinzipien entstehen faire, nachvollziehbare KI-Systeme mit einem angemessenen Verhältnis von Unterstützung und Automatisierung? </li></ul><h3>Vier Forschungsprojekte zum Start</h3><p>Zum Start des Instituts werden bereits vier Forschungsprojekte umgesetzt:</p><ul><li><strong>Fairgrade</strong> untersucht, wie KI die wissenschaftliche Bewertung von Abschlussarbeiten unterstützen kann. Ziel ist es, Bewertungsprozesse nachvollziehbarer und konsistenter zu gestalten – die prüfende Person bleibt dabei jederzeit die entscheidende Instanz.</li><li><strong>KI Reflex</strong> erforscht, wie ein selbst entwickelter KI-Chatbot die berufliche Selbstreflexion von Fernstudierenden der IU unterstützen kann. Analysiert werden dabei Nutzererfahrung, Interaktionsmuster sowie die didaktische Einbindung des Chatbots in den Lehr- und Lernprozess im Fernstudium.</li><li><strong>Adaptive Learning</strong> untersucht, wie Persönlichkeitsmerkmale die Zusammenarbeit mit KI-basierten Lernumgebungen beeinflussen und wie daraus individuellere und wirksamere Lernangebote entstehen können.</li><li><strong>DigiLearn</strong> erforscht, welche Lernstrategien Fernstudierende erfolgreich machen und wie Persönlichkeit sowie Lebenssituation den Studienerfolg beeinflussen. Auf dieser Grundlage sollen wissenschaftlich fundierte Maßnahmen entwickelt werden, um Studierende gezielt zu unterstützen und Studienabbrüche zu vermeiden.</li></ul><h3>Forschung mit direktem Nutzen für Studium und Beruf</h3><p>Das AI Research Institute verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit konkretem Praxisbezug. Studierende werden freiwillig, datenschutzkonform sowie unter wissenschaftlichen und ethischen Standards in Forschungsprojekte einbezogen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung KI-gestützter an der IU sowie in die Gestaltung zukünftiger Arbeits- und Bildungsprozesse ein.</p><h3>Über das AI Research Institute</h3><p>Das AI Research Institute der IU Internationalen Hochschule vereint interdisziplinäre Expertise aus Künstlicher Intelligenz, Informatik, Pädagogik, Sozialwissenschaften und Wirtschaft. Als eines der insgesamt <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/iu-research-institutes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">drei IU Research Institutes</a> ist es langfristig angelegt und verbindet Forschung, Lehre und Praxis mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar für Bildung und Arbeitswelt nutzbar zu machen. Der institutionelle Rahmen der IU Research Institutes ist auf Forschungsgruppen mit in der Regel fünfjähriger Förderung ausgelegt. Damit schafft die IU die Voraussetzungen für nachhaltige Forschung mit langfristiger Perspektive.</p><p>Zum Gründungsteam gehören: </p><ul><li><span>Prof. Dr. Thorsten Fröhlich — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/frohlich-thorsten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Tim Schlippe — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/schlippe-tim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Christina Buschle — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/buschle-christina/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Karin Thier — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/thier-karin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Florian Heßdörfer — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/hessdoerfer-florian/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Svenja Krämer — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kramer-svenja/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr.-Ing. Kristina Schaaff — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/schaaff-kristina/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Marc-André Heidelmann — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/heidelmann-marc-andre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr.-Ing. Florian Simroth — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/simroth-florian/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Mario Herrmann — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/herrmann-mario/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a></li><li><span>Prof. Dr. Immanuel Ulrich — </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/ulrich-immanuel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Profil</span></a><br /> </li></ul><p>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-research-institute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-research-institute/</a></p><p>Kontakt: <a href="mailto:thorsten.froehlich@iu.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thorsten.froehlich@iu.org</a></p><h3>Information für interessierte Journalist:innen</h3><p>Für Rückfragen, Interviewanfragen mit den oben genannten Professor:innen sowie Bildmaterial wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der IU Internationalen Hochschule: <a href="mailto:presse@iu.org%C2%A0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">presse@iu.org </a><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 08:24:41 +0200</pubDate>
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                        <title>Weltweit größte Analyse zur Nutzung von KI-Lernassistenten an Hochschulen zeigt: KI-gestütztes Lernen ist im Studienalltag angekommen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/weltweit-groesste-analyse-zur-ki-nutzung-an-hochschulen-zeigt-ki-gestuetztes-lernen-ist-im-studienalltag-angekommen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/weltweit-groesste-analyse-zur-ki-nutzung-an-hochschulen-zeigt-ki-gestuetztes-lernen-ist-im-studienalltag-angekommen/</guid><pp:caseid>778013</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Studie an der IU analysiert erstmals das tatsächliche Nutzungsverhalten von mehr als 77.000 Studierenden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Eine neue Forschungsarbeit der IU Internationalen Hochschule liefert erstmals belastbare Antworten darauf, wie Studierende KI-Lernassistenten tatsächlich nutzen – auf Basis anonymisierter Nutzungsdaten von rund 77.000 IU-Fernstudierenden mit dem Learning Companion Syntea.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 31. Juli 2026</strong><span> </span>–<span> </span>Wie nutzen Studierende KI-Lernassistenten tatsächlich? Eine neue Forschungsarbeit der IU Internationalen Hochschule liefert darauf erstmals belastbare Antworten. Für die Studie „<a href="https://arxiv.org/pdf/2607.08748" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Using AI-based Learning Assistants in Higher Education: A Large-Scale Descriptive Analysis</a>“ analysierte das Forschungsteam um Prof. Dr.-Ing. Kristina Schaaff, Dr. Valerie Hekkel und Quintus Stierstorfer anonymisierte Nutzungsdaten von rund 77.000 IU-Fernstudierenden, die den<span> </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-macht-syntea-zum-umfassenden-learning-companion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Learning Companion Syntea</a><span> </span>zum Forschungszeitpunkt nutzten. Damit handelt es sich um die bislang weltweit größte empirische Analyse zur tatsächlichen Nutzung eines dedizierten KI-Lernassistenten im Hochschulkontext. Aktuell steht Syntea mehr als 80.000 Fernstudierenden der IU Internationalen Hochschule sowie ca. 5.000 Lernenden an der<span> </span><a href="https://www.iu.de/news/ki-lernassistent-kommt-erstmals-in-der-gefoerderten-weiterbildung-zum-einsatz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IU Akademie</a><span> </span>zur Verfügung.</p><p>Anders als bisherige Forschung, die überwiegend auf Befragungen und Selbstauskünften basieren, untersuchte die Forschungsarbeit das tatsächliche Nutzungsverhalten von Studierenden.</p><p>„Bisherige Forschung zu KI-Lernassistenten stützte sich überwiegend auf kleinere Befragungen. Unsere Arbeit zeigt erstmals<span> </span><i>anhand realer Nutzungsdaten, wie Studierende eine Lern-KI wie Syntea tatsächlich einsetzen</i>. Damit schaffen wir eine<span> </span><i>fundierte empirische Grundlage für die Weiterentwicklung KI-gestützter Lernassistenten</i><span> </span>und leisten zugleich einen wichtigen Forschungsbeitrag zum Einsatz von KI in der Hochschulbildung“,<span> </span>erklärt Autorin Prof. Dr.-Ing<i>.</i><span> </span>Kristina Schaaff, Professorin für Digitale Transformation mit Schwerpunkt AI an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Analyse zeigt: KI-Nutzung folgt dem Studienrhythmus</h3><p>Die Analyse lieferte unter anderem folgende Erkenntnisse:</p><ul><li>Syntea wird breit genutzt: Rund 58 Prozent der in der Studie betrachteten Studierenden nutzten Syntea innerhalb des Beobachtungszeitraums.</li><li>Die Nutzung von Syntea folgt den unterschiedlichen Studien- und Lebensrealitäten der Studierenden:<span> </span>Während die meisten Interaktionen werktags tagsüber stattfinden, greifen Teilzeitstudierende häufiger auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten, insbesondere abends und am Wochenende, auf den KI-Lernassistenten zurück.</li><li>Studierende aller Altersgruppen setzen den KI-Lernassistenten ein: Während rund 64 Prozent der Generation Z (Jahrgänge 1997–2012) Syntea nutzen, liegt der Anteil bei der Generation X (1965–1980) bei rund 50 Prozent und bei den Babyboomern (1946–1964) noch bei 38 Prozent.</li><li>Frauen nutzen Syntea etwas häufiger als Männer<span> </span>(59 gegenüber 55 Prozent).</li><li>Besonders intensiv<span> </span>wird Syntea in den Fächergruppen „Psychologie & Education“ sowie „Marketing & Communication“ genutzt.</li></ul><p>Die Ergebnisse zeigen, dass sich KI-gestütztes Lernen<span> </span><i>nicht losgelöst vom Studienalltag vollzieht, sondern sich an den individuellen Lebensrealitäten der Studierenden orientiert</i>. So nutzen Teilzeitstudierende Syntea häufiger abends und am Wochenende, während Vollzeitstudierende den KI-Lernassistenten überwiegend werktags tagsüber einsetzen.</p><p>„Die Ergebnisse belegen eindeutig, dass KI-gestütztes Lernen an der IU längst Teil des Studienalltags geworden ist. Besonders spannend ist, dass einige Befunde unseren ursprünglichen Annahmen widersprechen – etwa die hohe Nutzung auch durch ältere Studierende. Solche Erkenntnisse lassen sich nur durch die Analyse realer Nutzungsdaten gewinnen und helfen uns, Syntea gezielt weiterzuentwickeln“, sagt Quintus Stierstorfer, Senior Director AI Product, Erfinder von Syntea und Co-Autor der Studie.</p><h3>Erkenntnisse fließen in Syntea-Weiterentwicklung ein</h3><p>Für die IU sind Studienergebnisse wie diese zugleich ein<span> </span><i>konkreter Entwicklungsauftrag</i>. Syntea wird auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, realer Nutzungsdaten sowie des Feedbacks der Studierenden kontinuierlich weiterentwickelt.</p><p>Künftig soll Syntea, das vor Kurzem<span> </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-macht-syntea-zum-umfassenden-learning-companion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vom KI-Assistenten zum Learning Companion weiterentwickelt wurde</a>, multimodale Funktionen insbesondere für visuell geprägte Studiengänge erhalten und Studierende noch individueller begleiten. Neben der Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensrealitäten setzt Syntea künftig verstärkt auf personalisierte Lerndialoge, die sich an den individuellen Karrierezielen- und Interessen orientieren, um so den Praxisbezug des Studiums zu stärken. Begleitende Forschung<span> </span><sup>1</sup><span> </span>zeigt, dass dieser Ansatz sowohl die Zufriedenheit als auch das Engagement der Studierenden steigern kann.</p><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Using AI-based Learning Assistants in Higher Education: A Large-Scale Descriptive Analysis“ wurde im Rahmen der Konferenz „AIET 2026 (Artificial Intelligence in Education Technologies)” vorgestellt, die vom 29. bis 31. Juli 2026 in Zagreb, Kroatien, stattfand (<a href="https://www.aiet.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.aiet.org/</a>).</p><p>Die Autor:innen sind Prof. Dr.-Ing. Kristina Schaaff, Dr. Valerie Hekkel und Quintus Stierstorfer von der IU Internationalen Hochschule. Grundlage der Studie sind anonymisierte Log-Daten von über 77.000 Fernstudierenden (bereinigt: 76.000), die im Februar 2025 in Bachelor- oder Masterstudiengängen im Fernstudium an der IU eingeschrieben waren.</p><p>Die vollständige Studie ist bei ArXiv kostenlos abrufbar:<span> </span><a href="https://arxiv.org/pdf/2607.08748" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://arxiv.org/pdf/2607.08748</a></p><p>Außerdem wird die Studie bei Springer Professional veröffentlicht.</p><h3>Über Syntea</h3><p>Syntea ist der KI-gestützte Learning Companion der IU Internationalen Hochschule. Er begleitet Studierende während ihres gesamten Studiums und unterstützt sie dabei, Lerninhalte besser zu verstehen, Prüfungen vorzubereiten und ihre individuellen Lernziele zu erreichen. Der Learning Companion beantwortet fachliche Fragen, erklärt komplexe Inhalte, unterstützt bei der Lernorganisation und bietet personalisierte Prüfungsvorbereitung. Durch individuelles Feedback und auf die persönlichen Lernziele abgestimmte Unterstützung fördert Syntea selbstgesteuertes und flexibles Lernen. Die aktuelle Version wird von den Studierenden durchschnittlich viermal länger genutzt als die Vorgängerversion und wurde im Dezember 2025 mit dem Gold Award der QS Reimagine Education Awards ausgezeichnet.</p><p>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/syntea/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.iu.de/syntea/</a></p><p><sup>1</sup><span> </span><a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2508.04070" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.48550/arXiv.2508.04070</a><span> </span>Mehlan, R., Hess, C., Stierstorfer, Q., Schaaff, K. (2026). Personalized Knowledge Transfer Through Generative AI: Contextualizing Learning to Individual Career Goals. In: Schlippe, T., Cheng, E.C.K., Wang, T. (eds) Artificial Intelligence in Education Technologies: New Development and Innovative Practices. AIET 2025. Lecture Notes on Data Engineering and Communications Technologies, vol 279. Springer, Singapore.<span> </span><a href="https://doi.org/10.1007/978-981-95-4423-3_5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1007/978-981-95-4423-3_5</a></p>]]></description><category><![CDATA[Syntea,Forschung,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:20:43 +0200</pubDate>
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                        <title>ZRP im NRW-Landtag: Austausch zu Radikalisierung und Prävention</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/zrp-im-nrw-landtag-austausch-zu-radikalisierung-und-praevention/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/zrp-im-nrw-landtag-austausch-zu-radikalisierung-und-praevention/</guid><pp:caseid>744867</pp:caseid><pp:subtitle>Wissenschaft trifft Landespolitik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Am 7. Mai sowie am 17. Juli&nbsp;2026 war das&nbsp;Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP) zu Gesprächen im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf zu Gast.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Essen, 21. Juli 2026.</strong><span> </span>Am 7. Mai sowie am 17. Juli 2026 war das <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-zrp/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP)</a> unter der Leitung von Prof. Dr. Burak Çopur, dem Institutsmitglied Prof. Dr. Kemal Bozay und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Michel Bergmann zu Gesprächen im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf zu Gast. Im Mittelpunkt der beiden Besuche stand der Austausch zwischen Wissenschaft und Landespolitik zu aktuellen Herausforderungen der Radikalisierung und ihrer Prävention.</p><p>Neben einem Empfang durch die Landtagsvizepräsidentin Berîvan Aymaz führte das Institut am 07. Mai 2026 Gespräche mit den beiden Regierungsfraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Am 17. Juli 2026 fand ein Treffen mit der SPD-Landtagsfraktion statt.</p><p>Die CDU war vertreten durch Dr. Christos Katzidis, innenpolitischer Sprecher, und Raphael Tigges, Sprecher für Wissenschaft und Forschung.  </p><p>Im Gespräch mit Bündnis 90/Die Grünen waren beteiligt Dr. Julia Höller, innenpolitische Sprecherin sowie Julia Eisentraut, Sprecherin für Wissenschaft, Digitalisierung und Weiterbildung.</p><p>Die SPD-Landtagsfraktion wurde durch Dr. Bastian Hartmann, wissenschaftspolitischer Sprecher, und Christina Kampmann, innenpolitische Sprecherin, vertreten.</p><p><span>Diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Radikalisierung, gesellschaftliche Präventionsansätze sowie Möglichkeiten einer stärkeren Zusammenarbeit und eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Forschung und Landespolitik.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 16:44:57 +0200</pubDate>
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                        <title>Neues Branchen-Tool für verantwortungsvollere Media- und Marketingentscheidungen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/neues-branchen-tool-fuer-verantwortungsvollere-media--und-marketingentscheidungen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/neues-branchen-tool-fuer-verantwortungsvollere-media--und-marketingentscheidungen/</guid><pp:caseid>763554</pp:caseid><pp:subtitle>Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week entwickelten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft die erste Sustainable Media Development Goals Map</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week entwickelten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft die erste Sustainable Media Development Goals Map.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Hamburg, 20. Juli 2026.</strong><span> </span>Wie lässt sich der Zielkonflikt zwischen effizientem Mediabudget und gesellschaftlicher Verantwortung lösen? Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung zählen laut Global Risks Report 2026 des World Economic Forum zu den größten globalen Risiken – beide werden maßgeblich über Medien und Kommunikation vermittelt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien wird damit zur zentralen Stellschraube, auch für Unternehmen.</p><p>Vor diesem Hintergrund stand das Thema Medien und Kommunikation erstmals auf der Agenda der Hamburg Sustainability Week. In einer Nachhaltigkeits-Werkstatt des <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>IU Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM)</strong></a> brachten Expert:innen aus Medien, Kommunikation und Wirtschaft ihre Perspektiven zusammen.</p><h3>Orientierung für eine Branche, die sie sucht</h3><p>Für Unternehmen, die Medien zur Kommunikation mit ihren Zielgruppen nutzen, wächst der Bedarf an Orientierung für verantwortungsvollere Entscheidungen. In einer Keynote zeigte Eva Nemela (Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung) den Wert von Medien und Journalismus für die Gesellschaft auf. Weitere Impulse kamen von Prof. Dr. Daniel Graewe (Akademischer Beirat IU RCSMM) sowie von Medien- und Werbeschaffenden des IU RCSMM Boards (u.a. NDR Media, Welect, radiozentrale, teads, RMS, 720Health, bvdw/OVK, GWA, iq digital).</p><h3>Zentrales Ergebnis: die Sustainable Media Development Goals Map</h3><p><span>Im Rahmen der Werkstatt entstand die erste <strong>Sustainable Media Development Goals Map</strong>. Sie soll Mediennutzer:innen, Politik und Wirtschaft helfen, Chancen und Risiken des Medienkonsums besser zu verstehen und daraus verantwortungsvollere Entscheidungen sowie innovative Angebotsformate abzuleiten. </span>Die Lösungsansätze wurden am selben Abend im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert.</p><p>Gern steht Ihnen Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter für nähere Informationen und Interviews zur Verfügung.</p><h3><strong>Kontakt</strong></h3><p>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter <br />Leiterin IU Research Center for Sustainable Media & Marketing<br /><a href="mailto:lisa-charlotte.wolter@iu.org">lisa-charlotte.wolter@iu.org</a></p><h6>Über das Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) der IU Internationalen Hochschule</h6><p>Das IU Research Center for Sustainable Media & Marketing erforscht und entwickelt mit interdisziplinären Teams nachhaltige Ansätze für Medien- und Marketingmanagement. Damit sollen Grundlagen für nachhaltigere Entscheidungen im Umgang mit Medien und Kommunikation in der Praxis geschaffen werden. Über das Value Media Board wird der systematische Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert.<br /><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/">https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/</a> </p><h6>Über die Hamburg Sustainability Week</h6><p>Die Hamburg Sustainability Week lädt Bürger:innen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen ein, eine Woche lang gemeinsam an zentralen Herausforderungen der Stadt zu arbeiten und Nachhaltigkeitsthemen erlebbar zu machen. Ziel ist es, die lokale Transformation voranzubringen und neue Lösungen für die SDGs zu entwickeln. <a href="https://www.sustainability-conference.org/en/sustainability-week">https://www.sustainability-conference.org/en/sustainability-week</a> </p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Events,Kooperationen]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:17:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Zwischen Atelier und Algorithmus: Wie Digitalität die Kulturelle Bildung verändert</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/zwischen-atelier-und-algorithmus-wie-digitalitaet-die-kulturelle-bildung-veraendert/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/zwischen-atelier-und-algorithmus-wie-digitalitaet-die-kulturelle-bildung-veraendert/</guid><pp:caseid>759083</pp:caseid><pp:subtitle>IU-Forschung zeigt: Pädagogische Fachkräfte begegnen digitalen Medien mit Zurückhaltung - Chancen bleiben teilweise ungenutzt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Forschung zeigt: Viele Fachkräfte der Kulturellen Bildung begegnen digitalen Medien zurückhaltend. Warum neue Konzepte und Weiterbildungen nötig sind.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li data-list-item-id="e371e56e3773198d46942e07bc490639d">Fachkräfte stehen vor neuen Anforderungen: Die zunehmende Nutzung digitaler Medien erfordern ein Umdenken in Bildung und Kulturvermittlung.</li><li data-list-item-id="e72cf0e944a030b08a01b0d4debf59124">IU-Forschende fordern: Digitale Medien nicht der Ökonomie überlassen, sondern neue pädagogische und kulturelle Ansätze entwickeln.</li></ul><p style="text-align:start;"><strong>Erfurt/Köln, 25. Juni 2026. </strong>Wie verändert die zunehmende Verschmelzung digitaler und analoger Lebenswelten die Kulturelle Bildung? Funktionieren die bisherigen Konzepte und Leitmotive noch oder müssen diese neu gedacht werden? Welcher Fortbildungsbedarf für Fachkräfte ergibt sich daraus? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Fachtags<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/fachkraefte-zwischen-atelier-und-algorithmus/" target="_blank">„Fachkräfte zwischen Atelier und Algorithmus"</a>, zu dem das<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-kulturelle-bildung/" target="_blank">IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität</a><span>&nbsp;</span>am 24. Juni an den IU-Campus Köln eingeladen hatte.</p><p style="text-align:start;">Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der postdigitalen Transformation?" diskutierten Teilnehmer:innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung im digitalen Wandel. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten wurden veränderte Anforderungen an Fachkräfte sowie zeitgemäße und zukunftsorientierte Fortbildungsansätze erörtert.</p><p style="text-align:start;">Im Zentrum standen erste Erkenntnisse aus der laufenden IU-Forschung mit Fachkräften der Kulturellen Bildung. Die Ergebnisse zeigen:</p><ul><li data-list-item-id="e27bd243d4a58a7d472c4cfe5b1746d27">Das Feld kultureller Bildung versteht sich in Gegenwart und Zukunft als weitgehend analog.</li><li data-list-item-id="e2a332b750245ebc2536f51340491a56a">Es fehlt bislang eine geteilte fachliche Position, welche Rolle digitale Medien im diversen Feld der kulturellen Bildung spielen sollen.</li></ul><p style="text-align:start;">„Die digitale Transformation verändert nicht nur Technologien, sondern auch pädagogische Anforderungen. Fachkräfte brauchen Unterstützung, Weiterbildung und Raum, um neue digitale Formen kultureller Bildung praktisch auszuprobieren und sich dem anzunähern", erklären die Projektleiter:innen Prof. Dr. Jule Korte und Prof. Dr. Tom Braun vom IU Research Center Kulturelle Bildung.</p><h3><strong>Über das Projekt</strong></h3><p style="text-align:start;">Das Forschungsprojekt „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der postdigitalen Transformation?" läuft von 2024 bis 2026 und wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Kooperationspartnerinnen sind die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW (LKD) sowie der Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke).</p><p style="text-align:start;">Das Projekt untersucht, wie Fachkräfte der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung auf digitale Medienphänomene blicken und welche Leitbilder ihre Arbeit prägen. Ziel ist es, praxisnahe Impulse für die Qualifizierung von Fachkräften sowie für die Gestaltung kultur- und medienpädagogischer Angebote im digitalen Wandel zu entwickeln.</p><h3><strong>Über den Studiengang Kultur- und Medienpädagogik</strong></h3><p style="text-align:start;">Der<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu-fernstudium.de/bachelor/kultur-und-medienpadagogik/" target="_blank">Bachelorstudiengang Kultur- und Medienpädagogik</a>, den die IU Internationale Hochschule (IU) im Fernstudium anbietet, vermittelt Kompetenzen im Rahmen von Kultureller Bildung, Medienwissen und pädagogischer Praxiserfahrung. Er befähigt die Studierenden als zukünftige Pädagog:innen, mediale und kulturelle Inhalte gesellschaftlich einzuordnen, kulturelle Ausdrucksformen zu verstehen und verschiedene Perspektiven einzunehmen.</p><p style="text-align:start;">&nbsp;</p><p style="text-align:start;">Weitere Informationen zum IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-kulturelle-bildung/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-kulturelle-bildung/</a></p><p style="text-align:start;">IU-Pressemitteilung vom 4.6.2025 zum Research Center sowie zum Studiengang Kultur- und Medienpädagogik:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/news/zwischen-tiktok-und-theater/" target="_blank">https://www.iu.de/news/zwischen-tiktok-und-theater/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 13:59:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Studie zeigt: Bleisure Travel und Workation schaffen neue touristische Nachfrage</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-zeigt-bleisure-travel-und-workation-schaffen-neue-touristische-nachfrage/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-zeigt-bleisure-travel-und-workation-schaffen-neue-touristische-nachfrage/</guid><pp:caseid>758570</pp:caseid><pp:subtitle>Der erste Bleisure &amp; Workation Monitor Deutschland zeigt erhebliche Potenziale für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Der erste Bleisure & Workation Monitor Deutschland zeigt erhebliche Potenziale für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt/Mainz, 24. Juni 2026.</strong> Geschäftsreisen werden zunehmend zum Ausgangspunkt zusätzlicher touristischer Nachfrage. Bereits 44 Prozent aller Geschäftsreisenden verlängern ihre Dienstreise für private Aktivitäten, jeder Fünfte nutzt bereits Workation-Angebote. Das zeigt der neue und erste „<a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">Bleisure & Workation Monitor Deutschland</a>", dessen Ergebnisse heute im Rahmen einer Fachveranstaltung in der Rheingoldhalle Mainz vorgestellt wurden. An der hybriden Ergebnispräsentation nahmen mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil.&nbsp;</p><p>Das Besondere des Monitors: Erstmals in Deutschland wurden Angebot und Nachfrage von Bleisure Travel und Workation gemeinsam untersucht. Die Befragung von mehr als 1.000 Geschäftsreisenden und rund 300 touristischen Anbietern liefert einen umfassenden Einblick in dieses wachsende Marktsegment. Die von der IU Internationalen Hochschule durchgeführten Untersuchungen schaffen damit erstmals eine belastbare Datengrundlage für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende. Die sechs Thesen des „Mainzer Impulses“ bildeten die Grundlage für die anschließenden Diskussionen im Podiumgespräch und Praxisworkshop. Die zentrale Erkenntnis: Die Nachfrage nach Bleisure Travel und Workation ist bereits da – vielerorts entwickelt sie sich schneller als die entsprechenden Angebote.&nbsp;</p><h3>Marktpotenzial bereits heute sichtbar&nbsp;</h3><p>Bleisure Travel ist längst im Reisemarkt angekommen: Fast die Hälfte der befragten Geschäftsreisenden verbindet berufliche Termine mit privaten Aktivitäten und verlängert ihren Aufenthalt im Durchschnitt um zwei zusätzliche Nächte. Das Marktpotenzial liegt bei rund 60 Prozent aller Geschäftsreisenden.&nbsp;</p><p>Auch Workation – das Arbeiten von einer Urlaubsdestination aus – gewinnt an Bedeutung. Bereits rund ein Viertel der befragten Geschäftsreisenden verfügt über eigene Workation-Erfahrungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei rund sechs Tagen. Besonders gefragt sind Destinationen mit hoher Aufenthaltsqualität und guter digitaler Infrastruktur.&nbsp;</p><p>Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Bleisure Travel und Workation keineswegs nur auf Großstädte beschränkt sind. Gerade ländliche Regionen mit hoher Lebensqualität, attraktiven Natur- und Freizeitangeboten und guter Erreichbarkeit bieten Rahmenbedingungen, die für Bleisure- und Workation-Gäste besonders attraktiv sind.&nbsp;</p><p>„Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Bleisure Travel und Workation längst keine Nischenthemen mehr sind. Gerade für Bundesländer wie Rheinland-Pfalz ergeben sich neue Chancen, Geschäftsreisende länger in der Destination zu halten und sie als spätere Urlaubsgäste wiederzugewinnen. Entscheidend ist jetzt, diese Potenziale durch sichtbare Angebote und starke regionale Netzwerke gezielt zu erschließen“, erklärt Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.&nbsp;</p><h3>Geschäftsreisen werden zum Türöffner für spätere Urlaubsreisen&nbsp;</h3><p>Besonders bemerkenswert ist der Einfluss von Bleisure und Workation auf die spätere Freizeitnachfrage. Reisende, die Arbeit und Freizeit miteinander verbinden, kehren deutlich häufiger als private Gäste an ihre Geschäftsreisedestination zurück.&nbsp;</p><p>Während unter allen Geschäftsreisenden 51 Prozent später privat zurückkehren, liegt dieser Anteil bei Bleisure Travel-Reisenden sowie Workation-Nutzenden jeweils auf etwa 64 Prozent. Geschäftsreisen werden damit zunehmend zum Erstkontakt mit einer Destination und können langfristig zusätzliche, private Urlaubsreisen auslösen. Bleisure Travel und Workation wirken somit als Treiber der touristischen Nachfrage und stärken die touristische Wertschöpfung weit über die eigentliche Geschäftsreise hinaus.&nbsp;</p><h3>Nachfrage wächst schneller als das Angebot&nbsp;</h3><p>Neben der Befragung der Geschäftsreisenden wurden erstmals auch touristische Anbieter in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Lücke zwischen dem bestehenden Marktpotenzial und der Marktbearbeitung.&nbsp;</p><p>Zwar erkennen viele Betriebe die Chancen von Bleisure und Workation – etwa durch zusätzliche Umsätze, bessere Auslastung oder neue Zielgruppen. Gleichzeitig verfügen jedoch knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe über keine spezifischen Angebote für diese Zielgruppen. Auch strategisch ist das Thema vielerorts noch wenig verankert: Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe reagiert bislang eher kurzfristig und situativ auf entsprechende Anfragen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/70c5bb77-32d0-4ff8-a816-c9816fb4a4ac/1920_prof.dr.peterneumann-professorfuumlrtourismuswirtschaft.jpg?10000"><p>„Viele Destinationen und Betriebe haben diese Zielgruppen bereits im Haus, ohne sie gezielt auf Bleisure- und Workation-Angebote anzusprechen. Genau darin liegen erhebliche Wachstumschancen für den Deutschlandtourismus: Die Gäste sind bereits vor Ort – aus Geschäftsreisenden können zusätzliche Freizeitgäste und Wiederkehrer werden“, so Prof. Dr. Peter Neumann von der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><h3>Arbeitgebende werden zu neuen Akteuren touristischer Nachfrage&nbsp;</h3><p>Ein weiteres zentrales Ergebnis betrifft die Rolle der Arbeitgebenden. Viele Hürden für Bleisure Travel und Workation liegen nicht auf Seiten der Destinationen oder Betriebe, sondern in fehlenden Regelungen oder unternehmensinternen Richtlinien der Arbeitgebenden. Flexible Arbeitsmodelle verändern zunehmend auch das Reiseverhalten von Beschäftigten.&nbsp;</p><p>Für viele Geschäftsreisende erhöhen Bleisure Travel und Workation die Attraktivität eines Arbeitgebenden und werden zunehmend als Merkmal moderner Arbeitsbedingungen wahrgenommen.&nbsp;</p><p>„Bleisure Travel und Workation sind längst zu wichtigen Impulsgebern über den klassischen Tourismus hinaus geworden. Gerade für den Tagungs- und Kongressstandort Deutschland eröffnen sich damit neue Chancen, Geschäftsreisen zeitgemäßer zu gestalten, zusätzliche Wertschöpfung zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Destinationen nachhaltig zu stärken“, sagt Katja Mailahn, Geschäftsführerin der mainzplus GmbH und Sprecherin des Convention Bureau Rheinland-Pfalz.&nbsp;</p><h3>Über den Monitor&nbsp;</h3><p>Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ wird von der IU Internationalen Hochschule gemeinsam mit Partnerregionen und Praxisunternehmen durchgeführt. Ziel ist es, die Entwicklung von Bleisure Travel und Workation in Deutschland wissenschaftlich zu begleiten und touristischen Akteur:innen erstmals eine belastbare Datengrundlage zu Marktpotenzialen, Zielgruppen und Angebotsstrukturen bereitzustellen. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Peter Neumann, Prof. Dr. Sven Pastowski, Prof. Dr. Claudia Strassburger und Dr. Andreas Zimmer führte zwischen 2025 und 2026 umfangreiche Onlinebefragungen, Fokusgruppen und Expert:inneninterviews mit Geschäftsreisenden, touristischen Leistungsträger:innen und Destinationsmanagement-Organisationen durch. Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ soll künftig regelmäßig fortgeführt werden, um der Tourismusbranche aktuelle und belastbare Daten zur Entwicklung von Bleisure Travel und Workation bereitzustellen.&nbsp;<br>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">https://www.bleisure-workation-monitor.de/</a>&nbsp;</p><h3>Ansprechpartner für Interviews&nbsp;</h3><p>Prof. Dr. Peter Neumann&nbsp;<br>Professor Tourismuswirtschaft&nbsp;<br><a href="mailto:peter.neumann@iu.org" target="_blank">peter.neumann@iu.org</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen,Events,Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU gründet Forschungsinstitut für gesellschaftsrelevante Bildung</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-gruendet-forschungsinstitut-fuer-gesellschaftsrelevante-bildung/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-gruendet-forschungsinstitut-fuer-gesellschaftsrelevante-bildung/</guid><pp:caseid>758317</pp:caseid><pp:subtitle>Neues REGE-Institut erforscht, wie Bildung Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung hat die IU Internationale Hochschule am 17. Juni das Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) gegründet.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eabd33e239abfad6bb754a125cf765ace">Kick-off am IU-Campus Hannover brachte Wissenschaft, Praxispartner und gesellschaftliche Akteure zusammen</li><li data-list-item-id="ed13cb4889afa5c0cb8d045eac6fe0f9e">Forschungsschwerpunkte reichen von Demokratieförderung bis zu sozialer Ungleichheit</li><li data-list-item-id="e0c47d41e2bee919b6bb2d8c61bf60042">Mit neuem Institut stärkt die IU ihr Forschungsprofil im Bereich gesellschaftlicher Verantwortung</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Hannover, 18. Juni 2026.</strong> Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung hat die IU Internationale Hochschule am 17. Juni das <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE</a>) gegründet. Mit dem neuen Forschungsinstitut bündelt die IU wissenschaftliche Expertise zu gesellschaftlichen Herausforderungen im Bildungsbereich – von sozialer Ungleichheit über demokratische Teilhabe bis hin zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.&nbsp;<br><br>Zur Auftaktveranstaltung am IU-Campus Hannover kamen Forschende, Fachkräfte sowie Vertreter:innen aus Bildungspraxis und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen für Bildungsinstitutionen und die Frage, wie Forschung künftig noch stärker in die gesellschaftliche und bildungspolitische Praxis wirken kann.&nbsp;<br><br>„Bildung entscheidet maßgeblich darüber, ob Menschen gesellschaftliche Teilhabe erleben und demokratische Prozesse mitgestalten können“, erklärt Prof. Dr. Okka Zimmermann, Professorin der Sozialen Arbeit, die das Institut gemeinsam mit Prof. Dr. Stefanie Kessler leitet.&nbsp;<br><br>Zimmermann ergänzt: „Mit REGE möchten wir Forschung sichtbar machen und stärken, die konkrete Impulse für gerechtere, demokratischere und nachhaltigere Bildungsräume in die Gesellschaft einbringt und Forschung so direkt nutzbar macht.“&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;">Forschung mit gesellschaftlicher Wirkung</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Gesellschaftliche Polarisierung, Bildungsungleichheit und wachsende Unsicherheiten stellen Schulen, Hochschulen und soziale Einrichtungen vor immer größere Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Forschung, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft.&nbsp;<br><br>Das REGE versteht sich deshalb als interdisziplinäres und praxisorientiertes Forschungsinstitut. Ziel ist es, Bildungsprozesse wissenschaftlich zu untersuchen und Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie unmittelbar in Bildungseinrichtungen, Organisationen und gesellschaftliche Debatten einfließen können.</p><h3 style="margin-left:0px;">Interdisziplinärer Forschungsansatz</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Hierfür bündelt das REGE-Institut Expertise aus den Bereichen Soziale Arbeit, Psychologie, Hochschul- und Bildungsforschung sowie weiteren gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen.&nbsp;<br><br>Zum Forschungsteam gehören <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kessler-stefanie/" target="_blank">Prof. Dr. Stefanie Kessler</a> mit den Schwerpunkten Demokratiebildung und organisationale Lernkulturen, <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/zimmermann-okka/" target="_blank">Prof. Dr. Okka Zimmermann</a> mit Forschung zu sozialer Ungleichheit und transformativer Bildung und Geschlechtergerechtigkeit, <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/trautwein-caroline/" target="_blank">Prof. Dr. Caroline Trautwein</a> im Bereich hochschulisches Lehren und Lernen, <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/konig-karsten/" target="_blank">Prof. Dr. Karsten König</a> mit Fokus auf Theorie-Praxis-Transfer und Professionalisierung sozialer Berufe sowie <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/lichtinger-ulrike/" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Lichtinger</a> mit den Forschungsschwerpunkten Wohlbefinden in der Schule und Positive Bildung.</p><h3 style="margin-left:0px;">Austausch zwischen Forschung und Praxis</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Im Rahmen des Kick-offs stellten die beteiligten Wissenschaftler:innen ihre aktuellen Forschungsprojekte vor und diskutierten mit den Teilnehmenden Perspektiven für die gesellschaftsrelevante Bildungsforschung.&nbsp;<br><br>„Gesellschaftliche Spannungen zeigen, wie wichtig Bildung für demokratischen Zusammenhalt und kritisches Denken ist“, sagt Prof. Dr. Stefanie Kessler. „Forschungseinrichtungen wie das REGE können wichtige Impulse liefern, um Bildungsangebote stärker an gesellschaftlichen Herausforderungen auszurichten“, so Kessler weiter.</p><h3 style="margin-left:0px;">Strategische Weiterentwicklung der Bildungsforschung</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bereits seit August 2025 forschten die am Institut beteiligten Wissenschaftler:innen gemeinsam im Rahmen des <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/" target="_blank">REsearch Center GEsellschaftsrelevante Bildung (REGE)</a>. Mit der offiziellen Gründung des Instituts erhalten die bisherigen Forschungsaktivitäten einen langfristigen institutionellen Rahmen. Gleichzeitig unterstreicht die IU Internationale Hochschule ihr strategisches Engagement in diesem Forschungsfeld.&nbsp;<br><br><span style="color:#000000;">„Mit dem neuen Research Institute schaffen wir eine dauerhafte Struktur für gesellschaftsrelevante Bildungsforschung an der IU“, erklärt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Prorektor für Forschung und Transfer an der IU Internationalen Hochschule. „Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in Bildungspraxis, Organisationen und gesellschaftliche Debatten zu übertragen.“&nbsp;</span><br><br>Das REGE wird künftig <a href="https://www.iu.de/forschung/" target="_blank">Forschungsprojekte</a> zu zentralen Bildungsfragen an der IU bündeln und weiterentwickeln. Die Schwerpunkte liegen unter anderem auf Bildungsgerechtigkeit und den Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf Bildung.</p><h3 style="margin-left:0px;">Weitere Informationen:&nbsp;</h3><ul><li data-list-item-id="e2e825f20195d88e32edd0ba8899654b8"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Website des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung mit Informationen zur Kick-off-Veranstaltung: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/">https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/</a></p></li><li data-list-item-id="e50579714475661bc15540c7aeac9a1c9"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Website des REsearch Center „GEsellschaftsrelevante Bildung“: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/">https://www.iu.de/forschung/projekte/rege/</a></p></li><li data-list-item-id="ea4db7c3fd6f66c1757fa304db5291639"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Forschungsprojekte an der IU: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung" name="https://www.iu.de/forschung" href="https://www.iu.de/forschung/">https://www.iu.de/forschung</a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Events]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:25:20 +0200</pubDate>
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                        <title>Hamburg gestaltet die Zukunft der Medien: Werkstatt zu verantwortungsvollen Media- und Marketingentscheidungen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/hamburg-gestaltet-die-zukunft-der-medien-werkstatt-zu-verantwortungsvollen-media--und-marketingentscheidungen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/hamburg-gestaltet-die-zukunft-der-medien-werkstatt-zu-verantwortungsvollen-media--und-marketingentscheidungen/</guid><pp:caseid>758314</pp:caseid><pp:subtitle>Einladung zur Nachhaltigkeits-Werkstatt des IU Research Center for Sustainable Media &amp; Marketing (RCSMM) im Rahmen der Hamburg Sustainability Week am 1. Juli 2026</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Einladung zur Nachhaltigkeits-Werkstatt des IU Research Center for Sustainable Media & Marketing im Rahmen der Hamburg Sustainability Week am 1. Juli 2026.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span style="text-align:start;"><strong>Hamburg, 17. Juni 2026.</strong> Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung zählen laut Global Risks Report 2026 des World Economic Forum zu den größten globalen Risiken – beide werden maßgeblich über Medien vermittelt. Wie kann ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien gelingen, der Vertrauen, Vielfalt und den Medienstandort Hamburg zugleich stärkt?</span><br><br><span style="text-align:start;">Dieser Frage widmet sich erstmals eine <strong>Nachhaltigkeits-Werkstatt zum Thema Medien und Kommunikation</strong> im Rahmen der Hamburg Sustainability Week. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein oder für Interviews und Aufnahmen vorbeizuschauen.</span><br><br><span style="text-align:start;">Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft erarbeiten die Teilnehmenden eine erste <strong>Sustainable Media Development Goals Map</strong> – einen praxisnahen Orientierungsrahmen, der Mediennutzer:innen, Politik und Wirtschaft hilft, Chancen und Risiken des Medienkonsums besser zu verstehen und verantwortungsvollere Entscheidungen sowie innovative Angebotsformate abzuleiten.</span></p><h3><span style="text-align:start;">Für Ihre Berichterstattung bieten wir an:</span></h3><ul><li data-list-item-id="e9728a636339610e97438d0d8865b476c"><span style="text-align:start;">O-Töne und Interviewmöglichkeiten mit den Referent:innen</span></li><li data-list-item-id="e7c083655445e9b275381692d679992cb"><span style="text-align:start;">Einblick in die live entstehende Sustainable Media Development Goals Map</span></li><li data-list-item-id="efaa14022d27c63e394bbe140974c9a9f"><span style="text-align:start;">Bildmaterial auf Anfrage</span></li></ul><h3><span style="text-align:start;">Programm-Highlights:</span></h3><ul><li data-list-item-id="eb8c2d1402d1eeb8f173e66f6e56acb54"><span style="text-align:start;"><strong>Keynote</strong>: Eva Nemela, Vorständin der Körber-Stiftung – „Welchen Wert Medien und Journalismus für unsere Gesellschaft haben"</span></li><li data-list-item-id="e87a9ec821d9d4694e7bdff7be175b8b8"><span style="text-align:start;"><strong>Impulse</strong>: Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter (Leiterin IU RCSMM), Prof. Dr. Daniel Graewe (Akademischer Beirat IU RCSMM) sowie Medien- und Werbeschaffende des IU RCSMM Boards (u. a. NDR Media, Welect, radiozentrale, teads, RMS, 720Health, bvdw/OVK, GWA)</span></li></ul><h3><span style="text-align:start;">Die Eckdaten:</span></h3><ul><li data-list-item-id="ed611161a787d84e8b5daf66c6f424336"><span style="text-align:start;"><strong>Was</strong>: Nachhaltigkeits-Werkstatt „Hamburg gestaltet die Zukunft der Medienlandschaft"</span></li><li data-list-item-id="edd69dac5ada30554d8a660d2987fcfd7"><span style="text-align:start;"><strong>Wann</strong>: Mittwoch, 1. Juli 2026, 10 – 13 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e5083f951af652e3ba64a9b1be89aac53"><span style="text-align:start;"><strong>Wo</strong>: Handelskammer Hamburg</span></li><li data-list-item-id="e09d554fc280cb19a4818aef0f9b3b216"><span style="text-align:start;"><strong>Ergebnispräsentation</strong>: ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt (gesonderte Anmeldung erbeten)</span></li></ul><h3><span style="text-align:start;">Presseanmeldung/Akkreditierung:&nbsp;</span></h3><p><span style="text-align:start;">bis Montag, 29. Juni 2026 an&nbsp;</span><br><a href="mailto:rcsmm@iu.org" target="_blank"><span style="text-align:start;">rcsmm@iu.org</span></a><br><span>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter&nbsp;</span><br><span>Leiterin IU Research Center for Sustainable Media & Marketing</span></p><p><span>Weitere Infos unter: </span><a href="https://www.sustainability-conference.org/en/werkstatt-programm/fur-eine-nachhaltige-medienwelt-der-zukunft " target="_blank">https://www.sustainability-conference.org/en/werkstatt-programm/fur-eine-nachhaltige-medienwelt-der-zukunft&nbsp;</a></p><p><span style="text-align:start;">Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen auch abseits der Veranstaltung gern für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung,ESG]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 12:26:55 +0200</pubDate>
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                        <title>KI-Sonderpreis bei Jugend forscht: IU Internationale Hochschule kürt Bundessieger</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/ki-sonderpreis-bei-jugend-forscht-iu-internationale-hochschule-kuert-bundessieger/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/ki-sonderpreis-bei-jugend-forscht-iu-internationale-hochschule-kuert-bundessieger/</guid><pp:caseid>756560</pp:caseid><pp:subtitle>Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit KI-Sprachmodell für Leichte Sprache den Sonderpreis Künstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit seinem KI-Sprachmodell für Leichte Sprache den Sonderpreis Künstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von <i>Jugend forscht</i>.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span><strong>Herzogenaurach/Erfurt, 1. Juni 2026.</strong> Zum ersten Mal vergibt </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> zusammen mit der IU Internationalen Hochschule einen nationalen Sonderpreis für Künstliche Intelligenz. Bundespreisträger ist Magnus Schlinsog aus Potsdam mit seiner KI „Jacob“. Mithilfe Künstlicher Intelligenz übersetzt das Sprachmodell Texte in Leichte Sprache. &nbsp;&nbsp;</span></p><p><span>Die 61. Bundespreisverleihung des renommierten Schüler- und Jugendwettbewerbs fand vom 28. bis 31. Mai 2026 bei der Schaeffler AG in Herzogenaurach statt, für den sich 159 Jungforschende qualifiziert hatten. Insgesamt haben sich über 11.000 Nachwuchs-Forscher:innen mit mehr als 6.000 Projekten für </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> 2026 angemeldet.</span></p><p><span>Übergeben hat den KI-Sonderpreis Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Pro-Rektor für Forschung und Transfer und Professor für Informatik an der IU, der die Schirmherrschaft der Hochschule für den KI-Sonderpreis übernommen hat. Zuvor hatte die IU bereits 16 KI-Sonderpreise bei den Landeswettbewerben von </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> verliehen. Die IU dotiert den Sonderpreis auf Bundesebene mit 1.000 Euro und unterstützt damit gezielt Nachwuchstalente, die KI verantwortungsvoll einsetzen und mit ihren Projekten einen gesellschaftlichen Mehrwert leisten.</span></p><p><span>„Es ist beeindruckend, welch vielfältige und innovative KI-Projekte die Jugendlichen auf die Beine gestellt haben. Damit zeigen sie eindrucksvoll: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz hebt Lernen und Forschen auf ein neues Level“, sagt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese Initiativen mit dem KI-Sonderpreis zu unterstützen.“</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/71240cd1-dd46-4f49-a02b-8c49e40819da/1920_jugendforscht_iu_bundessieger_ki-sonderpreis_2026.jpg?10000"><h3><span>KI-Sonderpreis beim Bundesfinale für Sprachmodell „Jacob“</span></h3><p><span>Mit seinem Projekt &nbsp;„Jacob“ entwickelte der Gewinner Magnus Schlinsog ein KI-Sprachmodell, das Texte mithilfe Künstlicher Intelligenz in Leichte Sprache überträgt. Ziel ist es, Informationen für Menschen zugänglicher zu machen, die auf besonders verständliche Sprache angewiesen sind. Dafür trainierte Schlinsog ein bestehendes Modell mit aufbereiteten Beispielen in Leichter Sprache und überprüfte die Ergebnisse unter anderem mit Rückmeldungen aus der Zielgruppe. Die Jury würdigte das Projekt als besonders innovatives Beispiel für den verantwortungsvollen und gesellschaftlich relevanten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Bereits auf Landesebene hatte Magnus Schlinsog mit seinem Projekt überzeugt und den </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-verleiht-ki-sonderpreis-bei-jugend-forscht/" target="_blank"><span>KI-Sonderpreis in Brandenburg gewonnen</span></a><span>. An diesen Erfolg knüpft er nun an. „Ich gratuliere Magnus Schlinsog im Namen der IU herzlich zu dieser herausragenden Leistung“, sagt Prof. Dr. Bhattacharya.</span></p><h3><span>IU: Umgang mit KI so früh wie möglich erlernen</span></h3><p><span>Als größte Hochschule Deutschlands und Vorreiterin bei der Integration von KI-Kompetenzen in das Studium ist die IU überzeugt: Wer die Zukunft gestalten will, muss KI verstehen und verantwortungsvoll einsetzen können – in der Wissenschaft, auf dem Arbeitsmarkt und darüber hinaus. Aus diesem Grund setzt die IU Internationale Hochschule unter anderem seit 2023 den KI-gestützten </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-macht-syntea-zum-umfassenden-learning-companion/" target="_blank"><span>Learning Companion Syntea</span></a><span> ein und integriert KI-Kompetenzen mit dem selbstentwickelten </span><a href="https://www.iu.de/news/fuer-die-ki-gepraegte-arbeitswelt-iu-internationale-hochschule-integriert-eigenes-kompetenzmodell-in-die-lehre/" target="_blank"><span>Job Readiness Framework</span></a><span> systematisch in ihren Hochschulcurricula. „Wir sehen tagtäglich im Hochschulbetrieb den Mehrwert von KI-Kompetenzen bei Studierenden. Je früher Jugendliche und junge Erwachsene verstehen, an welcher Stelle KI ihnen hilft und bei welchen Aufgaben der Mensch unerlässlich bleibt, desto besser – für sie selbst und ihre Ausgangslage für den Berufseinstieg, aber auch für wissenschaftliche Projekte“, sagt Prof. Dr. Bhattacharya.</span></p><p><span>Mehr Informationen zu allen Bundespreisträger:innen von </span><i><span>Jugend forscht</span></i><span> 2026 </span><a href="https://www.jugend-forscht.de/fileadmin/user_upload/Downloadcenter/Bundeswettbewerb/Bundeswettbewerb_2026/Broschuere_Preistraegerinnen_Preistraeger_Bundeswettbewerb_Jugend_forscht_2026.pdf" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.</span></p><h6 style="margin-left:0cm;"><span>ÜBER DIE STIFTUNG JUGEND FORSCHT E. V.&nbsp;</span></h6><p><span>Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Bundesweit führt Jugend forscht jedes Jahr 130 Wettbewerbe durch, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern. Jugend forscht richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich selbst eine Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Pro Wettbewerbsrunde werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Das Jugend forscht Netzwerk mit rund 250 Partnern ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Mehr als 5.000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht ehrenamtlich als Projektbetreuende und Wettbewerbsleitungen, über 3.000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft engagieren sich in den Jurys. Mehr Informationen zu „Jugend forscht“ unter: </span><a href="https://www.jugend-forscht.de/" target="_blank"><span><strong>Jugend-forscht.de</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Auszeichnungen,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU macht Bildung zum gesellschaftlichen Auftrag</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-macht-bildung-zum-gesellschaftlichen-auftrag/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-macht-bildung-zum-gesellschaftlichen-auftrag/</guid><pp:caseid>744642</pp:caseid><pp:subtitle>Einladung zum offiziellen Kick-off des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) am 17. Juni 2026 in Hannover</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU Internationale Hochschule lädt zum offiziellen Kick-off des neu gegründeten Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) am 17. Juni 2026 in Hannover ein. Das interdisziplinäre Institut verbindet Wissenschaft und Praxis und forscht zu Bildungsgerechtigkeit, demokratischer Resilienz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<div class="event-details"><p><strong>Datum: Dienstag, 17. Juni 2026</strong><br><strong>Ort: IU Internationale Hochschule, Campus Hannover</strong><br><strong>Zeit: 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr (offizielles Programm & Networking)</strong></p></div><p><strong>Erfurt/Hannover, 12. Mai 2026.</strong> Mit der <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">Gründung des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE)</a> setzt die IU Internationale Hochschule ein Zeichen für Bildung als Schlüssel zu demokratischer Resilienz, gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Gerechtigkeit – gerade jetzt, wo diese Werte unter Druck geraten. Weltweit gewinnen autoritäre Strukturen an Einfluss, geopolitische Krisen – von Osteuropa bis zum Nahen Osten – verstärken Unsicherheit und Polarisierung. In diesem Kontext ist wissenschaftlich fundierte, gesellschaftsorientierte Bildungsforschung dringlicher denn je.</p><p>Das Institut steht für interdisziplinäre, praxisnahe Forschung mit einem klaren Ziel: Bildung als demokratische, gerechte und nachhaltige Kraft zu gestalten, die gesellschaftlicher Spaltung und Radikalisierung entgegenwirkt, sozialen Zusammenhalt stärkt und Menschen befähigt, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Das Institut versteht sich dabei als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und vereint Expertise aus den Bereichen Soziale Arbeit, Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und weiteren Disziplinen.</p><h3>Kick-off-Event zur Institutsgründung in Hannover</h3><p>Zum Auftakt der <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">offiziellen Institutsgründung </a>lädt das <strong>Forschungsteam des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE)</strong> am <strong>17.06.2026 ab 10 Uhr</strong> zu einem intensiven Austausch auf dem <strong>Campus Hannover der IU</strong> ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis, Gesellschaft und Politik.</p><h3>Das Forschungsteam des REGE-Instituts</h3><p>Hervorgegangen aus dem Research Center REGE (<a href="https://iubhfs.sharepoint.com/sites/PublicRelations696/Shared Documents/General/Textvorlagen für PMs etc/REsearch Center" target="_blank">REsearch Center „GEsellschaftsrelevante Bildung</a>), versammelt das Institut fünf anerkannte Expert:innen, die Bildung konsequent mit den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit verbinden:</p><p><strong>Prof. Dr. Ulrike Lichtinger </strong>(Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Regensburg). Schwerpunkte: Wohlbefinden in der Schule, Positive Bildung, Führung in Bildungseinrichtungen, Schul- und Organisationsentwicklung (siehe <a href="https://www.mdr.de/ratgeber/familie/pruefungsangst-tipps-100.html" target="_blank">Beitrag im MDR</a>) – sie ist überzeugt: “Wohlbefinden in der Bildung ist kein Luxus, es ist die Grundlage für Leistung und Demokratiefähigkeit.”</p><p><strong>Prof. Dr. Stefanie Kessler</strong> (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Hannover). Schwerpunkte: qualitativ-rekonstruktive Bildungsforschung, Demokratieförderung, Diversität, organisationale Lernkulturen (Stefanie Kessler ist u.a. Verbundsleiterin des <a href="https://www.iu.de/news/private-hochschulen-als-moegliche-wegbereiter-fuer-chancengleichheit/" target="_blank">Forschungsprojekts FIPHO</a>) – sie ist überzeugt: "First-Generation-Studierende gehören längst zur Hochschulrealität. Wer sie gewinnen will, muss sie gezielt ansprechen – und im Studium konsequent unterstützen."</p><p><strong>Prof. Dr. Karsten König</strong> (Professor der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Dresden) erforscht die Verzahnung von Theorie und Praxis insbesondere in dualen Studienangeboten, die Professionalisierung sozialer Berufe und Beteiligungsprozesse in der Jugendarbeit (<a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/konig-karsten/" target="_blank">mehr Infos</a>).<strong> </strong>Er vertritt: "Theorie-Praxis-Transfer ist kein Luxusproblem – die Kernfrage ist, wie wir Theorie und Praxis so verbinden, dass Unternehmen und Gesellschaft vorankommen!”</p><p><strong>Prof. Dr. Caroline Trautwein</strong> (Professorin der Psychologie im Fernstudium, Hamburg) widmet sich in ihrer Forschung hochschulischem Lehren und Lernen, insbesondere dem Studieneingang, Studierfähigkeit, digitaler Hochschulbildung & akademischer Lehrkompetenz (siehe <a href="https://www.iu.de/news/studienabbruch-vermeiden-iu-und-fernuniversitaet-in-hagen-erforschen-kritische-eingangsphase-im-fernstudium/" target="_blank">Forschungsprojekt TiDE</a>) – sie behauptet: “Ein gut gestalteter Studieneingang macht nicht nur den Zugang, sondern auch den Erfolg im (Fern-)Studium sozial gerechter.”</p><p><strong>Prof. Dr. Okka Zimmermann</strong> (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Braunschweig). Ihre Forschungsschwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Geschlechterrollen, transformative Bildung, forschendes Lehren und Lernen (siehe <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/kostenlose-schulranzen-fuer-familien-mit-wenig-geld/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8yNDlkOGE1OS1jMzA0LTRjODctYWE5Yy1iZDA4YzgxYjUzOTM" target="_blank">Beitrag im NDR – ab Min. 2:02</a>) – sie hat die klare Botschaft: “Bildungsgerechtigkeit ist keine Charity-Aufgabe, sie ist eine gesellschaftliche Pflicht und Notwendigkeit.”</p><h3>Information für interessierte Journalist:innen</h3><ul><li data-list-item-id="e76e3b673620a527dfa42ac9df0e0615a">Lernen Sie beim Kick-off das <strong>Forschungsteam kennen</strong> und erleben Sie ein <strong>vielseitiges Programm aus Keynote, Workshops und praxisorientiertem Austausc</strong>h.</li><li data-list-item-id="eef88c28e6f5a5c7a158172d9b0c0cbaa">Der Kick-off gibt Ihnen einen <strong>kompakten Einblick in die Perspektiven und Arbeitsweisen</strong> des Instituts und lädt zugleich zum <strong>fachlichen Austausch</strong> ein.</li><li data-list-item-id="ea121446bfa8ee6bf2cca8372a4876ecd">Vor Ort besteht auch die Möglichkeit, <strong>Interviews mit den oben genannten Professor:innen</strong> zu führen. Bitte wenden Sie sich hierfür an die <strong>Pressestelle der IU Internationalen Hochschule</strong> (Mail an: <a href="mailto:presse@iu.org">presse@iu.org</a>).</li><li data-list-item-id="e40964d973f5c1f90bc79e28020004ed0">Sollten Sie nicht vor Ort sein können, besteht auch die Möglichkeit vorab zum Event oder im Nachgang, ein <strong>Remote-Interview per Videokonferenz</strong> zu führen.</li></ul><h3>Programmüberblick</h3><ul><li data-list-item-id="e193e6e8d022a20222037927da061301f"><strong>Ab 10:00 Uhr</strong> – Ankommen</li><li data-list-item-id="e83bf85aaccc0292a811094069fbd347f"><strong>Ab 10:30 Uhr</strong> – Begrüßung</li><li data-list-item-id="ee3e305fef2c387bfa9daa454d3962203"><strong>Ab 11:00 Uhr</strong> – Keynote</li><li data-list-item-id="ec6376ff2b1dd3aca2d147882e6399fb8"><strong>Ab 11:45 Uhr</strong> – Pause</li><li data-list-item-id="e217d4ead26d81d033144f47ad87f933a"><strong>Ab 12:00 Uhr</strong> – Vorstellung des Research Institute</li><li data-list-item-id="eac7609927296bfbf76c9bde055679a6d"><strong>Ab 12:45 Uhr</strong> – Fragen & Diskussion – Verbindung zur Forschungsagenda des Instituts</li><li data-list-item-id="e912129bc77673b25eaf068b637f7e16d"><strong>Ab 13:00 Uhr</strong> – Mittagspause</li><li data-list-item-id="e43a15a8bf0626c923d98a92832a0c82a"><strong>13:30 – 14:30 Uhr</strong> – Workshops</li><li data-list-item-id="e6e140881205d11df145521654a853a38"><strong>Ab 14:30 Uhr</strong> – Vorstellung der Workshopergebnisse im Plenum</li><li data-list-item-id="ea996e5fae75e7a95281ea04a0d5e2312"><strong>Ab 15:00 Uhr</strong> – Kaffee, Tee, Sekt – offener Ausklang</li></ul><p><strong>Ort:</strong> IU Internationale Hochschule Hannover, Schiffgraben 49–51, 30175 Hannover (<a href="https://maps.google.com/?q=IU+Internationale+Hochschule+Hannover,+Schiffgraben+49-51,+30175+Hannover" target="_blank">Google Maps-Link</a>)</p><h3>Weitere Informationen zum Programm und den Speaker:innen</h3><ul><li data-list-item-id="e51e3de7548b38741faf6ae807c26d209"><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-rege/" target="_blank">Website zum Event</a></li><li data-list-item-id="e11bdd5c57e20507213a52434d12109c9"><a href="https://res.cloudinary.com/iugroup/image/upload/v1778572438/26_05_08_Programm_Kick-Off_REGE_yb6m4o.pdf" target="_blank">Ablaufplan</a></li><li data-list-item-id="ed77072890f2b484d418b837bd6f75a30"><a href="https://res.cloudinary.com/iugroup/image/upload/v1778572438/26_04_27_Programm_Kick-Off_vqjx90.pdf" target="_blank">Programmdetails</a></li></ul><h3>Akkreditierung und Rückfragen sowie Anfragen für Interview mit den Professor:innen an</h3><p>E-Mail an Pressestelle der IU Internationalen Hochschule: <a href="mailto:presse@iu.org">presse@iu.org</a><br>Oder direkte Anmeldung über <a href="https://forms.office.com/e/xQyWiYnTq8?origin=lprLink" target="_blank">Link</a>.</p><h3>Portraitbilder zu den Professor:innen des Instituts</h3><ul><li data-list-item-id="e399a77193ddadce86b21d9343062e102"><a href="https://www.iu.de/news/asset/5b55dda3-b428-45dd-a5b8-b3144c70f0db/profdrulrikelichtinger-iuinternationalehochschule/" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Lichtinger</a>, Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Regensburg</li><li data-list-item-id="e6b7d734e566b206bc78def682ee936c5"><a href="https://www.iu.de/news/asset/05a79d01-4d33-441c-a7ad-15dc3d13ca57/prof-kessler-iu/" target="_blank">Prof. Dr. Stefanie Kessler</a>, Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Hannover</li><li data-list-item-id="e9f8920b823269204eb9575ff9276cf75"><a href="https://www.iu.de/news/asset/5899b2a9-3358-466d-8416-09c07edc7759/karsten-koenig/" target="_blank">Prof. Dr. Karsten König</a>, Professor der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Dresden</li><li data-list-item-id="eca4c16fd0c7e311f5ea5331eb1734164"><a href="https://www.iu.de/news/asset/b69b8490-4564-4f4e-9b0e-c41d25fa0722/trautwein-caroline/" target="_blank">Prof. Dr. Caroline Trautwein</a>, Professorin der Psychologie im Fernstudium, Hamburg</li><li data-list-item-id="ee60e6f26f56c9cf3bef1a16dcac87001"><a href="https://www.iu.de/news/asset/a362931c-2915-4790-9742-f6c47adbb57c/zimmermann-okka/" target="_blank">Prof. Dr. Okka Zimmermann</a>, Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Braunschweig</li></ul>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:02:40 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Analyse zeigt: Wahrnehmungslücke und psychologische Faktoren prägen finanzielle Zufriedenheit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-analyse-zeigt-wahrnehmungsluecke-und-psychologische-faktoren-praegen-finanzielle-zufriedenheit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-analyse-zeigt-wahrnehmungsluecke-und-psychologische-faktoren-praegen-finanzielle-zufriedenheit/</guid><pp:caseid>744307</pp:caseid><pp:subtitle>Tiefenanalyse einer IU-Studie offenbart Wahrnehmungs-Pessimismus: Viele Menschen in Deutschland fühlen sich ärmer, als sie tatsächlich sind</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Tiefenanalyse zeigt: Finanzielle Zufriedenheit hängt stärker von Zukunftssorgen und Selbstwirksamkeit ab als vom Einkommen. Ab 5.000 Euro netto flacht die Wirkung zusätzlichen Einkommens deutlich ab.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e0928242598a5d130bdf1aecafc85a431">Menschen fühlen sich finanziell unsicherer, als objektive Kennzahlen zeigen – mit zunehmendem Alter wächst diese „Wahrnehmungslücke"</li><li data-list-item-id="eca40e4f4e5a06ca34616409ffcbb6534">Zukunftssorgen und das Gefühl, Finanzen nicht im Griff zu haben, beeinflussen das finanzielle Wohlbefinden stärker als Einkommen, Geschlecht oder Bildung</li><li data-list-item-id="e0b2538e28fe8751b3cbd62003d23bd14">Ab etwa 5.000 Euro netto flacht die Wirkung zusätzlichen Einkommens auf das Wohlbefinden deutlich ab&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p><strong>Erfurt, 12. Mai 2026.</strong> Wie gut kommen Menschen in Deutschland finanziell zurecht? Und warum fühlen sich viele von ihnen unsicherer, als es ihre objektive Lage nahelegt? Nachdem die IU Internationale Hochschule im November 2025 erste Ergebnisse ihrer repräsentativen Studie „<a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland</a>" veröffentlicht hatte, liegt nun eine wissenschaftliche Tiefenanalyse zum in der Studie verwendeten OECD-Toolkit<sup>1</sup> vor. Diese zeigt: Das finanzielle Wohlbefinden liegt im Durchschnitt nur knapp über der Mitte, ist aber stark ungleich verteilt. Gleichzeitig bewerten viele ihre Situation subjektiv schlechter als sie objektiv ist. Dabei wurden nicht nur harte Faktoren wie das Einkommen, sondern auch Faktoren wie Sorgen über die wirtschaftliche Lage und das Gefühl, die eigenen Finanzen im Griff zu haben, berücksichtigt.</p><p><strong>Repräsentative Befragung mit 2.000 Teilnehmenden</strong><br>Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Onlinebefragung von 2.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren in Deutschland (Juni 2025). Gemessen wurde mit einem international etablierten OECD-Instrument, das einen Gesamtwert von 0 bis 100 Punkten sowie getrennte Werte für subjektives und objektives finanzielles Wohlbefinden erfasst.</p><p><strong>Nur moderates Niveau – aber große Unterschiede</strong><br>Die erste Auswertung im November hatte bereits gezeigt, dass das finanzielle Wohlbefinden in Deutschland mit durchschnittlich <strong>52,6 von 100 möglichen Punkten</strong> (OECD-Index) nur moderat ausgeprägt ist.</p><p>„Damals haben wir vor allem beschrieben, <i>wer</i> sich <i>wie</i> fühlt", erklärt Dr. Johannes Treu, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der IU Internationalen Hochschule. „Mit der nun vorliegenden statistischen Detailanalyse können wir zeigen, <i>warum</i> Menschen sich finanziell unsicher fühlen – und dass die Antwort weit über das Einkommen hinausgeht", so Treu weiter.</p><p>Auffällig ist die sehr breite Streuung: In der Bevölkerung gibt es stark unterschiedliche finanzielle Lebenslagen. Die Daten zeigen große Unterschiede – von finanziell gut abgesicherten Menschen bis hin zu stark belasteten.</p><p><strong>Wahrnehmungspessimismus: Menschen fühlen sich ärmer, als sie sind</strong><br>Ein zentrales Ergebnis der Tiefenanalyse ist jedoch: Das subjektive finanzielle Wohlbefinden fällt im Schnitt deutlich niedriger aus als das objektive. Anders gesagt: Viele Menschen fühlen sich finanziell weniger sicher, als es ihre messbare Lage nahelegt. Diese Lücke zwischen „gefühlter" und „gemessener" Situation nimmt mit dem Alter zu. Jüngere (16 – 20 Jahre) liegen bei subjektiven und objektiven Werten noch fast gleichauf; bei älteren Gruppen wächst die Diskrepanz.</p><p><strong>Sorgen und Selbstwirksamkeit schlagen Einkommen</strong><br>Die Detailanalyse offenbart zudem, welche Faktoren das finanzielle Wohlbefinden wirklich beeinflussen: Mit höherem Einkommen steigt das finanzielle Wohlbefinden deutlich. Doch ab etwa 5.000 Euro netto monatlich flacht dieser Effekt merklich ab – mehr Einkommen bringt dann deutlich weniger Zuwachs an finanziellem Wohlbefinden.</p><p>Noch wichtiger wird das Bild, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig betrachtet werden. In statistischen Modellen erweisen sich zwei psychologische Faktoren als stärkste Prädiktoren – stärker als das Einkommen selbst:</p><p>1. <strong>Ökonomische Sorgen und Unsicherheit</strong> (z. B. Inflation, Zukunft, Altersabsicherung)<br>2. <strong>Finanzielle Selbstwirksamkeit</strong> (z. B. Überblick, Kompetenzgefühl, Vermeidung von Finanzthemen)</p><p>Wenn man die Kontrolle über bestimmte Faktoren hat, verlieren viele soziodemografische Merkmale – wie Geschlecht, Familienstand oder große Teile der Bildungseffekte – ihre eigenständige Bedeutung für das finanzielle Wohlbefinden.</p><p><strong>Unterschiedliche Hebel für „Gefühl" und „Fakten"</strong><br>Die Studie zeigt außerdem: Sorgen wirken vor allem auf das subjektive Wohlbefinden – sie beeinflussen also stark, wie Menschen ihre Lage bewerten. Eine geringe finanzielle Selbstwirksamkeit hingegen schlägt sich besonders in der objektiven finanziellen Situation nieder – etwa durch Vermeidungsverhalten, fehlende Vorsorge oder suboptimale Finanzentscheidungen.</p><p>„Diese Unterscheidung ist wichtig", erklärt Treu. „Wer sich sorgt, braucht vor allem Sicherheit und Perspektive. Wer sich überfordert fühlt, braucht konkrete Unterstützung und Kompetenzaufbau. Beides erfordert unterschiedliche Ansätze – politisch wie gesellschaftlich."</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> <i>Das OECD-Toolkit for Financial Literacy and Financial Inclusion ist ein Instrument, das von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) entwickelt wurde, um unter anderem das finanzielle Wohlbefinden in verschiedenen Ländern zu bewerten und zu vergleichen.</i></p><p><i>Der in der IU-Studie ermittelte Gesamtwert von ø 53 Punkten (max. 100) ergibt sich aus zwei Dimensionen:</i></p><p><i>• Objektives finanzielles Wohlbefinden: ø 30 Punkte (von 50)</i><br><i>• Subjektives finanzielles Wohlbefinden: ø 23 Punkte (von 50)</i></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong><br>Die Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, welche finanziellen Sorgen und Herausforderungen die Menschen belasten und welche Ziele sie antreiben. Für die IU-Studie wurden 2.000 Menschen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung fand vom 12. Juni bis 23. Juni 2025 statt. Die vollständige Studie ist unter folgendem Link abrufbar: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weiterführende Links:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e77a81c548a02345a485ecb6617e99edc">Pressemitteilung vom 18.11.2025 zum Launch der Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland": <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/</a></li><li data-list-item-id="e6b97d25fdaa5261b53a55da2df6cbfa2">Originalstudie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland": <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Studien,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:26:49 +0200</pubDate>
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                        <title>Studienabbruch vermeiden: IU und FernUniversität in Hagen erforschen kritische Eingangsphase im Fernstudium</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studienabbruch-vermeiden-iu-und-fernuniversitaet-in-hagen-erforschen-kritische-eingangsphase-im-fernstudium/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studienabbruch-vermeiden-iu-und-fernuniversitaet-in-hagen-erforschen-kritische-eingangsphase-im-fernstudium/</guid><pp:caseid>736642</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>IU und FernUniversität Hagen erforschen erstmals die kritische Studieneingangsphase – mit Handlungsempfehlungen für staatliche und private Hochschulen.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e2b3f1a90248a64aa61555d6fe2759266">Erstmaliger Vergleich von staatlichen und privaten Fernstudienangeboten aus Studierendenperspektive</li><li data-list-item-id="e699f0c538ff4c5872135209e2dab26cb">Handlungsempfehlungen für Hochschulen: Wie Studierende trotz Verpflichtungen wie Beruf und Familie erfolgreich starten und studieren</li><li data-list-item-id="e392331f41251e62347ad78145900d66a">BMFTR-gefördertes Projekt stellt Ergebnisse auf Arbeitstagung am 23. Februar in Köln vor</li></ul><p><strong>Erfurt, 19. Februar 2026.</strong> Fernstudium in Deutschland boomt: Seit 2006 hat sich die Zahl der Fernstudierenden laut Zahlen des Statistischen Bundesamt fast vervierfacht – auf heute über 250.000, dies entspricht rund neun Prozent aller Studierenden in Deutschland.<sup>1 </sup>Die <strong>zwei größten Anbieter von Fernstudiengängen, die IU Internationale Hochschule (IU) und die FernUniversität in Hagen (FeU)</strong>, untersuchen im gemeinsamen Forschungsprojekt „<a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/tide/" target="_blank">TiDE – Transition into Distance Education</a>" erstmals systematisch den Studieneingang aus Perspektive von Studierenden.</p><p>Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt zielt darauf ab, Erkenntnisse zum Fernstudium an privaten Hochschulen im organisationalen Vergleich mit der einzigen staatlichen Fernuniversität, der FeU, in Deutschland zu gewinnen. Dabei fokussiert es sich auf die <strong>Studieneingangsphase, die als wegweisend für den Studienerfolg gilt</strong> – besonders bei nicht-traditionellen Studierenden, die neben Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen studieren. Denn rund <strong>63 Prozent der Studierenden in Deutschland sind während des Studiums erwerbstätig und etwa 8 Prozent haben Kinder oder familiäre Verpflichtungen<sup>2</sup></strong>, was den Studieneinstieg organisatorisch und zeitlich besonders herausfordernd macht.</p><p><strong>Warum die Studieneingangsphase entscheidend ist</strong></p><p>Die ersten Wochen und Monate im Studium gelten als besonders wegweisend für den weiteren Studienverlauf, da in dieser Phase viele Studierende entscheiden, ob das Studium zu ihnen passt und tragfähige Lern- und Selbstorganisationsstrategien entwickeln.</p><ul><li data-list-item-id="e37d0d03944ccd1c37dc49e4e7050d4be">Studien zeigen, dass ein großer Teil der Studienabbrüche früh im Studium erfolgt – etwa 11 Prozent aller Studienanfänger:innen brechen ihr Studium innerhalb der ersten drei Semester ab.<sup>3</sup></li><li data-list-item-id="e856e6fd7638b8d637ce937405d46e7ef">Fernstudierende, die in der Regel autonom und flexibel studieren, sind besonders herausgefordert. Da physische Strukturen, wie der Vorlesungsbesuch oder der direkte soziale Kontakt zu Mitstudierenden und Lehrenden fehlen, bestehen hohe Anforderungen an ihre Selbstorganisation und -regulation.<sup>4</sup></li></ul><p><strong>Forschungslücke: Der Studieneingang ins Fernstudium</strong></p><p>“Während immer mehr Studierende in Distanz studieren und viele davon an privaten Hochschulen, wie der IU Internationalen Hochschule, eingeschrieben sind, fehlt es bisher an systematischen Befunden zur erfolgskritischen Studieneingangsphase”, erklärt Prof. Dr. Caroline Trautwein, Leiterin des Projekts an der IU und Professorin für Business Psychology. “Wir wissen bisher noch wenig darüber, wie Studierende den Einstieg ins Fernstudium erleben und inwiefern sich ihre Erfahrungen zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Hochschulen unterscheiden. TiDE soll hier wesentliche Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen liefern”, so Trautwein weiter.</p><p>Das Projekt untersucht die konkreten Erfahrungen von Fernstudierenden in unterschiedlichen organisationalen Kontexten:</p><ul><li data-list-item-id="e8de9cc34e44b1de1b5f280752bf25579"><strong>Im Zentrum</strong> steht dabei die Frage, wie ein <strong>gelungener Übergang (Transition) ins Fernstudium gelingt</strong> und welche <strong>Rahmenbedingungen</strong> und <strong>Studierkompetenzen</strong> Studierende benötigen, um die kritischen Anforderungen der Eingangsphase zu bewältigen.</li><li data-list-item-id="e102b3d98781ba9c14c855b09fb902b86"><strong>Besonders relevant</strong> ist zudem, <strong>wie Studierende mit unterschiedlichen Hintergründen und nicht-traditionellen Studienwegen</strong> den Einstieg erleben, „da sie im Fernstudium überproportional häufig vertreten sind und welche Rolle digitale Lehr- und Lernformate sowie mediendidaktische Konzepte dabei spielen", erläutert etwa Dr. Sabrina Schaper, Leiterin des FeU-Teilprojekts.</li><li data-list-item-id="e0a4203fe6f7510687a18f529d4600539"><strong>Darauf aufbauend</strong> werden <strong>praktische Empfehlungen</strong> für die Gestaltung der Studieneingangsphase und passgenaue Unterstützungsangebote an staatlichen und privaten Hochschulen abgeleitet.</li></ul><p>„Aus den Erkenntnissen des Vergleichs können wir ableiten, wie Hochschulen Studierende künftig besser beim Einstieg unterstützen können – unabhängig davon, ob staatlich oder privat", erklärt Prof. Dr. Michael Hast, Professor für Psychologie an der IU und Projektbeteiligter.</p><p><strong>Relevanz des Projekts</strong></p><p>Das TiDE-Projektteam geht davon aus, dass die Digitalisierung den akademischen Bildungsmarkt künftig noch stärker prägen wird. Mit den zwei größten Fernstudienanbietenden Deutschlands – der IU mit über 80.000 Studierenden im Fernstudium und den rund 79.000 Studierenden der FernUniversität Hagen<sup>5</sup> – ermöglicht das Projekt Einblicke in ein wachsendes Feld und erweitert den (inter-) nationalen Diskurs zu nicht-traditionellen Studierenden um die Perspektive des deutschen Fernstudiums.</p><p><strong>Arbeitstagung am 23. Februar 2026 in Köln</strong></p><p>Die Ergebnisse des Projekts werden auf der TiDE-Arbeitstagung „Der Eingang ins Fernstudium – Herausforderungen, Perspektiven und Gelingensfaktoren" am 23. Februar 2026 am IU Campus Hildeboldplatz in Köln vorgestellt. Die Veranstaltung bietet:</p><ul><li data-list-item-id="ee11e4b593b27f958e42ba8230c043f9f">Aktuelle Einblicke aus Forschung und Praxis zum Studieneingang ins Fernstudium, eine Übersicht über die Studienanforderungen, die Studierende als kritisch erleben und interaktive Workshops mit praktischen Impulsen zur Gestaltung der Studieneingangsphase</li><li data-list-item-id="ea23f6ff29327a269a7f1a435bd1ddbb8">Austausch und Vernetzung mit Kolleg:innen aus Forschung und Lehre</li></ul><p>Die Teilnahme ist vor Ort oder digital per Livestream möglich. Anmeldung unter <a href="https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=_skZ9LD3h02-6OjfshkMq3znuJ65SZVFvUqdWXuja_lUNUlHUVRTOExEQUoyUEFKTjRCTU5MSFExVy4u" target="_blank">diesem Link.&nbsp;</a></p><p>Weitere Informationen: <a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/tide-2026/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/tide-2026/</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Projekt TiDE</strong></p><p>Das Verbundprojekt „Transition into Distance Education" (TiDE) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Förderlinie „Wissenschafts- und Hochschulforschung – Forschung über nicht-staatliche Hochschulen" gefördert. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/tide/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/tide/</a></p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> DeStatis (2023b), zitiert in: <a href="https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/steigende-studierendenzahlen-beim-fernstudium-6906" target="_blank">https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/steigende-studierendenzahlen-beim-fernstudium-6906</a></p><p><sup>2</sup> <a href="https://www.vdi-nachrichten.com/karriere/bildung/so-leben-studierende-in-deutschland/" target="_blank">https://www.vdi-nachrichten.com/karriere/bildung/so-leben-studierende-in-deutschland/</a></p><p><sup>3</sup> <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/05/PD24_200_213.htm" target="_blank">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/05/PD24_200_213.htm</a></p><p><sup>4</sup> Schweighart, R., Hast, M., Pampel, A. M., Rebien, J. A., & Trautwein, C. (2024). Transition into Distance Education: A Scoping Review. Education Sciences, 14(10), Article 10. <a href="https://doi.org/10.3390/educsci14101130" target="_blank">https://doi.org/10.3390/educsci14101130</a> ; <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s41239-022-00342-w" target="_blank">https://link.springer.com/article/10.1186/s41239-022-00342-w</a></p><p><sup>5</sup> <a href="https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/zahlen.shtml" target="_blank">https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/zahlen.shtml</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:15:03 +0100</pubDate>
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                        <title>IU-Forschungsprojekt zeigt: Arbeit und Urlaub rücken immer näher zusammen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-arbeit-und-urlaub-ruecken-immer-naeher-zusammen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-arbeit-und-urlaub-ruecken-immer-naeher-zusammen/</guid><pp:caseid>734150</pp:caseid><pp:subtitle>Bleisure Travel und Workation etablieren sich im deutschen Tourismusmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Mit dem neuen „Bleisure und Workation Monitor Deutschland“ wurde 2025 erstmals ein Forschungsprojekt gestartet, das die wachsende Bedeutung von Bleisure Travel und Workation für den deutschen Tourismus systematisch beleuchtet.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span><strong>Erfurt, 29. Januar 2026. </strong></span>Mit dem neuen „<a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">Bleisure und Workation Monitor Deutschland</a>“ wurde 2025 erstmals ein Forschungsprojekt gestartet, das die wachsende Bedeutung von Bleisure Travel und Workation für den deutschen Tourismus systematisch beleuchtet. Eine bundesweite Online-Befragung unter touristischen Leistungsträgern sowie begleitende Branchendialoge schaffen erstmals fundierte Transparenz in diesem Teilmarkt des Geschäftsreisens. Nach Abschluss der Feldphase beginnt das Forscherteam der IU Internationalen Hochschule nun mit der Auswertung der umfangreichen Daten. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Bleisure Travel und Workation derzeit noch nicht systematisch auf Angebotsseite verankert sind. Klare Produktstrukturen und konsistente Vermarktungsansätze befinden sich vielfach erst im Aufbau.</p><p>Geschäftsreisen verändern sich – und mit ihnen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Erste Ergebnisse aus dem „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ der IU Internationalen Hochschule zeigen, dass Bleisure Travel, die Kombination aus Geschäftsreise und privater Verlängerung, in der touristischen Praxis bereits deutlich weiter verbreitet ist als bislang vielfach angenommen.</p><p>Für die aktuelle Erhebung wurden bundesweit über 1.000 touristische Betriebe eingeladen. Knapp 300 auswertbare Fragebögen bilden die Grundlage der vorliegenden ersten Ergebnisse. Diese zeigen, dass Bleisure Travel bereits gelebte Praxis bei den Geschäftsreisenden ist, auch wenn viele touristische Betriebe diese Reiseform bisher noch nicht bewusst als eigenständiges Produkt begreifen. Angebot und Nachfrage entwickeln sich dynamischer, als es die derzeitige öffentliche Diskussion vermuten lässt.</p><p>Rund zwei Drittel der Betriebe geben an, bereits Gäste beherbergt zu haben, die Bleisure Travel oder Workation (das Arbeiten am Urlaubsort) in Anspruch nahmen. Bleisure Travel dominiert dabei deutlich: Mehr als die Hälfte der Unterkunftsbetriebe berichtet von entsprechenden Gästen, die ihre Geschäftsreise privat verlängern. Bleisure Travel erzeugt damit eine zusätzliche Wertschöpfung für Betriebe wie auch Destinationen, ohne dass zwangsläufig neue Kostenstrukturen entstehen. Gerade aus betriebswirtschaftlicher Perspektive liegt hier ein erhebliches, bislang nur teilweise genutztes Potenzial.</p><p>Gleichzeitig zeigen die ersten Ergebnisse strukturelle Defizite auf: Nur rund ein Viertel der Betriebe, die bereits Bleisure Gäste hatten, verfügt über explizit formulierte Angebote. In vielen Fällen entsteht Bleisure eher situativ als strategisch. Klassische Pauschalen, klare Preislogiken oder systematische Kooperationen sind aktuell eher die Ausnahme.</p><p>Beim Thema Workation ergibt sich ein differenziertes Bild. Workation wird von den befragten Unternehmen zunächst seltener eindeutig benannt als Bleisure Travel. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein Teil der Betriebe beide Formen hybrider Reisen parallel adressiert oder nicht klar voneinander trennt.</p><p>Zudem werden Bleisure Travel und Workation derzeit meist nur unternehmensspezifisch vermarktet. Akteure auf Destinationsebene wie Destinations-Managementorganisationen oder Convention Bureaus spielen bislang nur eine untergeordnete Rolle – obwohl knapp 70 Prozent der Betriebe davon ausgehen, dass ohne lokale Netzwerke und koordinierte Ansätze kein nachhaltiger Markt entstehen kann.</p><p>Die vorliegenden Ergebnisse bieten einen ersten Einblick. Eine vertiefte Analyse mit regionalen Auswertungen und konkreten Handlungsempfehlungen für Betriebe, Destinationen und Politik folgt mit der Veröffentlichung der Gesamtstudie im Sommer 2026.</p><h3>Über das Projekt</h3><p>Der Bleisure & Workation Monitor Deutschland ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von drei Professoren der IU Internationalen Hochschule aus den Fachgebieten Hospitality, Tourism & Event sowie Wirtschaft. Ziel ist der Aufbau einer langfristigen Datengrundlage zu neuen hybriden Reiseformen an der Schnittstelle von Arbeit, Freizeit und Urlaub.</p><h3>Ansprechpartner</h3><p>Prof. Dr. Peter Neumann<br>Professor Tourismuswirtschaft<br><a href="mailto:peter.neumann@iu.org" target="_blank">peter.neumann@iu.org</a></p><p>Prof. Dr. Sven Pastowski<br>Professur Allgemeine BWL<br><a href="mailto:sven.pastowski@iu.org" target="_blank">sven.pastowski@iu.org</a></p><p>Prof. Dr. Andreas Zimmer<br>Professur Tourismusmanagement<br><a href="mailto:andreas.zimmer@iu.org" target="_blank">andreas.zimmer@iu.org</a></p><p>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">https://www.bleisure-workation-monitor.de/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:29:13 +0100</pubDate>
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                        <title>Projekt ZuKo4Saxony fördert Zukunftskompetenzen von sächsischen Unternehmen und Dualstudierenden</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/projekt-zuko4saxony-foerdert-zukunftskompetenzen-von-saechsischen-unternehmen-und-dualstudierenden/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/projekt-zuko4saxony-foerdert-zukunftskompetenzen-von-saechsischen-unternehmen-und-dualstudierenden/</guid><pp:caseid>733294</pp:caseid><pp:subtitle>Die IU Internationale Hochschule ist Forschungspartner im Verbundprojekt zur Entwicklung einer digitalen Lernumgebung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU Internationale Hochschule ist Forschungspartner im Verbundprojekt zur Entwicklung einer digitalen Lernumgebung.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ea01afe0da2ce1889a63b76b79fa4545d">Das vom Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen geförderte Projekt will sächsische Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) fit für die Zukunft machen und das duale Ausbildungsmodell stärken.</li><li data-list-item-id="e2e4bf53bf0d97303816062016d0b9880">Eine neue digitale Lernplattform verbessert Personal- und Organisationsentwicklung zur Förderung und Bindung von Dualstudierenden.</li><li data-list-item-id="e24849be241698d5ec4d42f7b9952cd6b">Laut KMU-Befragung sind vor allem Kompetenzen wie <span>Problemlösefähigkeit</span>, kooperative Arbeitsweise und Kommunikationsskills entscheidende Hebel, um zukunftsfähig zu bleiben.</li></ul><p><br><strong>Dresden, 16. Januar 2026. </strong>Im Rahmen des <a href="https://www.zuko4saxony.de/" target="_blank">Forschungsprojekts <strong>ZuKo4Saxony</strong></a> entwickelt die IU Internationale Hochschule gemeinsam mit den Projektpartnern Lerninhalte für eine digitale Plattform, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Sachsen befähigt, Dualstudierenden gezielt jene Zukunftskompetenzen zu vermitteln, die in einer zunehmend digitalen, dynamischen Arbeitswelt unverzichtbar werden.</p><p>Duale Studienmodelle, wie sie beispielsweise die IU in Dresden und Leipzig anbietet, schaffen Praxiserfahrung vom ersten Tag an – doch gerade Klein- und Kleinstunternehmen stehen häufig vor der Herausforderung, dass ihnen die notwendigen Kapazitäten und Strukturen fehlen, um die Studierenden während ihrer Praxisphasen zukunftsorientiert zu begleiten.</p><p>Während große Unternehmen hierfür eigene Abteilungen unterhalten und interne Programme etablieren, fehlen kleineren Betrieben oftmals Zeit, systemische Weiterbildungsinstrumente sowie das Bewusstsein für nachhaltigen und strategischen Ressourceneinsatz. Genau hier setzt ZuKo4Saxony an. Das vom Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen geförderte Projekt wird gemeinsam unter d<span>er Federführung der Technischen Universität Dresden (TUD) zusammen mit der IU Internationalen Hochschule,</span> der Hochschule Mittweida (MIKOMI) sowie der TU Dresden Institute of Further and Continuous Education GmbH (TUDFaCE) umgesetzt. Die IU übernimmt innerhalb des Projekts unter der Leitung von Prof. Dr. Helge Fischer, Ulrike Schroer sowie Sophie Hollmann die Erarbeitung der Fachinhalte und Konzepte für Zukunftskompetenzen sowie den direkten Einbezug der Praxispartner.</p><p>„Ziel des Projekts ist es, eine innovative und modulare digitale Lernplattform zu entwickeln, die den Praxisbetrieben einen schnellen, flexiblen und praxisnahen Zugang zu relevanten Zukunftskompetenzen bietet“, so <strong>Prof. Dr. Helge Fischer</strong>. „Reines Fachwissen und klassische Qualifikationen reichen perspektivisch allein nicht mehr aus. Wir möchten KMU in die Lage versetzen, Qualität, Betreuung und Weiterentwicklung ihrer Studierenden nachhaltig zu steigern. Das stärkt sowohl ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch ihre Attraktivität als Arbeitgebende.“</p><h3>Future Skills – Anforderungen einer neuen Arbeitswelt</h3><p>Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel erfordern zukünftig neue Kompetenzen, um in komplexen Arbeitsstrukturen handlungsfähig zu bleiben. Während der Begriff „Future Skills“ in Hochschulkreisen etabliert ist, fehlt vielen KMU bislang ein konkreter Praxisbezug. ZuKo4Saxony überträgt das Konzept erstmals systematisch in den sächsischen Mittelstand.</p><p>Im Rahmen der ersten Phase des Projekts wurde eine umfassende empirische Erhebung unter 113 sächsischen KMU durchgeführt, die wesentliche Erkenntnisse über ihre Herausforderungen und Bedürfnisse liefert.</p><p><span>Die höchste Relevanz sehen kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen in den Kompetenzen wie Selbststeuerung/Reflexion, Ambiguitäts- und Problemlösefähigkeit in Kombination mit starken Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten.</span></p><p>In einer tieferen Betrachtung bewerten die sächsischen KMU folgende Fähigkeiten als äußerst relevant, um zukunftsfähig zu bleiben:</p><ul><li data-list-item-id="e78e3207189307065e94430d94299dfdf"><strong>Dimension 1: Subjekt-entwicklungsbezogene Kompetenzen</strong>&nbsp;<br>Hier sind Selbstreflexion (96 Prozent), Eigenmotivation (96 Prozent) Anpassungsfähigkeit (96 Prozent), selbstgesteuertes Lernen (95 Prozent) und Verantwortungsbereitschaft (93 Prozent) die tragenden Säulen für Zukunftsfähigkeit.</li><li data-list-item-id="e36af53d403ebff271f332911d316abbc"><strong>Dimension 2:</strong> <strong>Individuell-objektbezogene Kompetenzen</strong>&nbsp;<br>Hier stechen Problemlösen (96 Prozent), Informationskompetenz (93 Prozent), Flexibilität (91 Prozent), Kreativität & innovatives Denken (86 Prozent) heraus.</li><li data-list-item-id="ed93dc5a7b6968dbcb5f82209ee432bc7"><strong>Dimension 3:</strong> <strong>Organisationsbezogene Kompetenzen</strong>&nbsp;<br>Hier sind Teamfähigkeit (96 Prozent), Dialog-/Konsens- & Kritikfähigkeit (je 93 Prozent), Sprachkompetenz (92 Prozent) und soziale Intelligenz (91 Prozent) zentrale Hebel für KMU in Sachsen.</li></ul><p>Deutlich wird auch: KMU benötigen praxisnahe, digitale und arbeitsintegrierte Weiterbildungsformate. In der Bewertung der Unternehmen stehen projektorientiertes Arbeiten und digitale Lernangebote mit über 80 Prozent besonders hoch im Kurs. Interaktive und fachlich fokussierte Online-Formate, Videos und Vorträge sind die bevorzugten Lernformen. Für die Hälfte der Befragten ist auch die Zusammenarbeit mit Hochschulen relevant. <a href="https://www.zuko4saxony.de/Ergebnisse%20Befragung.pdf" target="_blank">Weitere Ergebnisse finden Sie hier im Whitepaper zur Studie</a> (erhoben von TUDFaCE).</p><p>Die Ergebnisse der ersten Projektphase fließen direkt in die Entwicklung der digitalen Lerninhalte ein.</p><h3 style="text-align:justify;">Praxisnutzen für KMU</h3><p>ZuKo4Saxony richtet sich gezielt an sächsische klein- und mittelständische Unternehmen, die ohne großen finanziellen oder organisatorischen Aufwand moderne Kompetenzentwicklung ermöglichen möchten. Die digitale Lernplattform soll sie zukünftig dabei unterstützen, Dualstudierende bedarfsgerecht zu fördern, Transformation aktiv zu gestalten und Fachkräfte langfristig zu binden.</p><p>Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag, um Sachsens Mittelstand für zukünftige Herausforderungen zu stärken und die Attraktivität dualer Studienmodelle weiter auszubauen.</p><h3>KMU für Pilotphase gesucht</h3><p>Sächsische Unternehmen sind eingeladen, die Lernplattform vorab zu testen und ihre Weiterentwicklung bis zum offiziellen Start aktiv mitzugestalten. Alle Mitarbeitenden – unabhängig von Ebene oder Funktion – erhalten vollen Zugang zu den Schulungsinhalten. Über eine kurze Evaluation zu Beginn und am Ende des Zeitraums sammelt das Projektteam Feedback zur Plattform. Im Februar startet der erste Testlauf. Der offizielle Start der Lernumgebung ist für 2027 anvisiert.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><p>Interessierte finden weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: <a href="https://www.zuko4saxony.de/">https://www.zuko4saxony.de/</a></p><p><br>Die Projektverantwortlichen stehen Ihnen gern für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung. Anfragen richten Sie bitte an <a href="mailto:zuko4saxony@iu.org">zuko4saxony@iu.org</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen,Dualstudium]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 07:56:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wie Inklusion in Hamburgs Kitas gelingen kann</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/wie-inklusion-in-hamburgs-kitas-gelingen-kann/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/wie-inklusion-in-hamburgs-kitas-gelingen-kann/</guid><pp:caseid>732954</pp:caseid><pp:subtitle>Jenny Elisa Pabst entwickelt Handlungsleitlinien und wird mit dem IU Diversity Award 2025 ausgezeichnet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Jenny Elisa Pabst entwickelt Handlungsleitlinien für die inklusive Kita-Praxis und wird mit dem IU Diversity Award 2025 ausgezeichnet.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, 12. Januar 2026.</strong> Wie gelingt echte Inklusion in Kitas? Diese Frage gewinnt in Deutschland angesichts wachsender Vielfalt und struktureller Herausforderungen aktuell zusätzliche Dringlichkeit. Zwar werden in etwa 41 Prozent aller Kitas Kinder betreut, die Eingliederungshilfe erhalten (siehe </span><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1448373/umfrage/inklusion-in-kitas-nach-bundesland/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"><span>Statista</span></a>)<span> – doch gleichzeitig sind pädagogische Fachkräfte vielerorts noch nicht ausreichend auf die spezifischen Bedürfnisse neurodivergenter Kinder vorbereitet, was Betroffene und ihre Familien vor Hürden stellt.</span></p><p><span>Die Hamburgerin <strong>Jenny Elisa Pabst</strong> untersuchte im Rahmen ihrer Masterarbeit an der IU Internationalen Hochschule, wie Hamburger Kitaleitungen die Diversitätskompetenzen ihrer Teams im Hinblick auf die Inklusion autistischer Kinder fördern. Pabst erhält für diese Arbeit den <strong>IU Diversity Award 2025</strong>. Diese Auszeichnung wird zweimal jährlich von der IU vergeben und würdigt herausragende Abschlussarbeiten, die sich wissenschaftlich fundiert und praxisnah mit Vielfalt, Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe auseinandersetzen.</span></p><p><span>„Mit ihrer Arbeit leistet Jenny Elisa Pabst einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Praxis in der frühkindlichen Bildung. Ihre Ergebnisse verdeutlichen, welche Schlüsselrolle Leitungskräfte im Hinblick auf das Thema Inklusion einnehmen und wie sie dazu beitragen können. Ihre Arbeit verbindet fachliche Tiefe mit großer Professionalität und Empathie“, begründet Ariane Weber, Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro der IU Internationalen Hochschule und Projektleiterin des IU Diversity Awards, die Entscheidung der Jury.</span></p><h3><span>Inklusive Kitas brauchen starke Leitung</span></h3><p><span>Im Zentrum der prämierten Masterarbeit von Jenny Elisa Pabst steht die Frage, <strong>wie Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen gezielt die Diversitätskompetenzen ihrer Mitarbeitenden fördern können</strong>, um eine inklusive und diskriminierungssensible Praxis zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf der Inklusion autistischer Kinder, die im Kita-Alltag nach wie vor mit strukturellen Barrieren sowie mit normativen und teilweise diskriminierenden Vorstellungen von „Behinderung“ und „Autismus“ konfrontiert sind.</span></p><p><span>Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen deutlich: <strong>Kita-Leitungen nehmen eine Schlüsselrolle ein</strong>. Sie wirken als Multiplikator:innen zwischen Kind, Team, Träger und Familie und können maßgeblich zu einer inklusiven Organisationskultur beitragen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Deutschland weiterhin erheblichen Nachholbedarf bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat – insbesondere im Bereich Barrierefreiheit und struktureller Unterstützung.</span></p><p><span>Dennoch beobachtet Pabst eine positive Entwicklung: „Das gesellschaftliche Verständnis für Autismus und Neurodiversität wächst spürbar.“</span></p><h3><span>Wissenschaft, Praxis und persönliche Perspektive</span></h3><p><span>Die Motivation für die Thesis ist bei Jenny Elisa Pabst über mehrere Jahre gewachsen. Bereits während ihres Bachelorstudiums in Sozialer Arbeit arbeitete sie kontinuierlich in pädagogischen Settings mit neurodivergenten Kindern, absolvierte Praktika und engagierte sich in universitären Forschungsprojekten zur Chancengleichheit von Kita-Kindern.</span> <span>Dieses Engagement setzte sie anschließend selbst als Leitungskraft in einer inklusiven Kita fort. Aktuell arbeitet Pabst in der&nbsp;<strong>Kita-Trägerberatung&nbsp;der Hamburger BSFB</strong>&nbsp;(Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung) und berät&nbsp;Kita-Träger sowie&nbsp;Kindertageseinrichtungen, auch&nbsp;zu den Themen Inklusion und Autismus.</span></p><p><span>Ihre empirische Untersuchung basiert unter anderem auf Interviews mit Kita-Leitungen, die trotz hoher Motivation häufig durch begrenzte zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen in ihrer Arbeit eingeschränkt sind. Diese fehlenden Ressourcen können letztlich zu Barrieren in der Betreuung autistischer Kinder in Kitas führen und ihren Zugang zum Betreuungsangebot einschränken. Eine besondere Tiefe erhält die Arbeit durch ihre <strong>eigene neurodivergente Perspektive</strong>, die reflektiert und professionell in die Forschung einbezogen wird.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d9f59aa7-658c-41fb-95e0-6e8563e311cf/1920_jennyelisapabst.jpg?10000"><p><span>„Das Besondere an dieser Arbeit ist die konsequente Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit beruflicher Praxis“, so Pabst. „Mein Ziel ist es, dass Forschung nicht im Regal steht, sondern ganz konkret Kinder, Familien, Fachkräfte und Träger unterstützt.“</span></p><p><span>Pabst hat im Rahmen ihrer Masterarbeit mit Kita-Leitungen aus sechs von sieben Hamburger Bezirken zusammengearbeitet, die sie beruflich nicht betreut. Die gewonnenen Erkenntnisse wird sie gezielt in ihrem Berufsbereich teilen sowie in der Beratungspraxis einsetzen, damit möglichst viele Hamburger Kitas, Kinder und Familien davon profitieren.</span></p><h3><span>Per Studium zur Selbstverwirklichung</span></h3><p><span>Jenny Elisa Pabst stammt aus einem Nicht-Akademiker-Haushalt und ist daher besonders stolz auf ihren Masterabschluss in „</span><a href="https://www.iu.de/master/padagogik-bildungsberatung-und-leitung/"><span>Pädagogik, Bildungsberatung und Leitung</span></a><span>“, den sie unter anderem mithilfe eines <strong>Deutschlandstipendiums</strong> finanzieren konnte. Das Fernstudium an der IU gab ihr maximale Flexibilität, um Beruf, Familie und Studium miteinander zu vereinen. Dank moderner digitaler Lehre sowie Zusatzangeboten zur Aneignung von Zukunftskompetenzen, gilt sie heute zudem als „KI-Expertin“ in ihrem Team.</span></p><p><span>„Ein besonderer Dank gilt meiner Studiengangsleitung Karin Thiel. Der fachliche Austausch mit ihr sowie mit zahlreichen anderen Lehrenden und Mitstudierenden half mir ungemein bei meinem erfolgreichen Abschluss“, so Pabst. Für die Zukunft schließt sie eine Promotion nicht aus, möchte aber vor allem im Berufsfeld bleiben und aktiv an der Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung mitwirken.</span></p><h5><span>Über den IU Diversity Award</span></h5><p><span>Die IU Internationale Hochschule verleiht den IU Diversity Award seit 2018 zweimal pro Jahr. Die Jury des IU Diversity Awards besteht aus einem zehnköpfigen Team von Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Fachabteilungen. Studierende der IU haben die Möglichkeit, ihre Bachelor- oder Masterarbeit einzureichen. Im Jahr 2025 erhielt neben Jenny Elisa Pabst auch die Bochumerin Alina Klein die Auszeichnung für ihre </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-diversity-award-fuer-bochumerin/"><span>Arbeit zum besseren Umgang mit queeren Geflüchteten in Deutschland</span></a><span>. Der IU Diversity Award möchte einen Beitrag dazu leisten, die öffentliche Wahrnehmung für das Forschungsfeld Diversität zu erhöhen und ist mit einer Prämie in Höhe von 500 Euro dotiert. Weitere Informationen zu Gleichstellung und Diversität an der IU unter: </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/diversity-und-gleichstellung/"><span>https://www.iu.de/hochschule/diversity-und-gleichstellung/</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Auszeichnungen,ESG,Fernstudium,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:12:54 +0100</pubDate>
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                        <title>IU Internationale Hochschule setzt Online-Vortragsreihe zur Zukunft des nachhaltigen Bauens fort</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-setzt-online-vortragsreihe-zur-zukunft-des-nachhaltigen-bauens-fort/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-setzt-online-vortragsreihe-zur-zukunft-des-nachhaltigen-bauens-fort/</guid><pp:caseid>732911</pp:caseid><pp:subtitle>Kostenfreie Vortragsreihe startet am 16. Januar</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die kostenfreie Vortragsreihe startet am 16. Januar 2026.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 9. Januar 2026.</strong> Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Sommer setzt die IU Internationale Hochschule ihre öffentliche Online-Vortragsreihe "digital discourse - aspects of sustainability" (= Aspekte der Nachhaltigkeit) fort. Die Veranstaltungsreihe mit insgesamt 14 Vorträgen schafft Raum für Austausch, Vernetzung und kritische Reflexion. Sie richtet sich an Studierende, Fachleute und alle, die sich für die Zukunft des Bauens interessieren. Die Reihe wird von Professorinnen und Professoren aus dem Fachbereich Architektur der IU organisiert und startet am 16. Januar 2026. Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis kommen zusammen, um unterschiedliche, teils auseinandergehende Perspektiven auf nachhaltiges Bauen zu beleuchten – von experimenteller Forschung bis hin zur gebauten Realität.</p><h3><span>Bauwende erfordert radikales Umdenken</span></h3><p>Der Bausektor steht weltweit vor einem tiefgreifenden Wandel: Ressourcenknappheit, Klimawandel und gesellschaftliche Veränderungen fordern ein radikales Umdenken in Planung, Materialwahl und Bauprozessen. Welche Rolle spielen experimentelle Ansätze, Reallabore oder zirkuläre Wertschöpfungsketten für die Bauwende? Wie lassen sich ökologische, ökonomische und soziale Aspekte in der Praxis zusammenbringen? Wie kann der Transfer von Forschungsergebnissen in die gebaute Realität gelingen? Und wie verändert sich dabei die Ästhetik und die Baukultur?</p><p>Die eingeladenen Referentinnen und Referenten präsentieren inspirierende Projekte, stellen neueste Forschungsergebnisse vor und diskutieren Ansätze – von der Entwicklung kreislauffähiger Materialien über digitale Planungsprozesse bis hin zu gebauten Beispielen nachhaltiger Architektur.</p><h3><span>Termine & Themen</span></h3><p><strong>16. Januar 2026, 14:00 Uhr</strong><br><i>Systemische Transformation für die Bauwende</i><br>Martin Bittmann & Julia Dorn (BuildSystems, München)</p><p><strong>16. Januar 2026, 16:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Die Mobilitätswende beginnt im Quartier</i><br>Sophie Stigliano (Urban Standards, München)</p><p><strong>20. Januar 2026, 12:00 Uhr</strong><br><i>Empathie und Umbau / Über Zeit</i><br>Serafina Eipert (eipert winter Architekt*innen) & Elena Masla (etal. ArchitektInnen, München)</p><p><strong>20. Januar 2026, 14:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Typostrukturen als bewusster Verzicht</i><br>Daniel Penzis & Giulio Bettini (PENZISBETTINI. Architekten, Zürich)</p><p><strong>22. Januar 2026, 14:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>We Connect – Nikken Wood Lab</i><br>Takuya Oba (Nikken Sekkei LTD, Nikken Wood Lab, Tokio)</p><p><strong>26. Januar 2026, 10:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Treibhausgasemissionen in der Tragwerksplanung – Planungsansätze aus der Schweiz</i><br>Fabio Pesavento (ZPF-Ingenieure, Basel/Zürich)</p><p><strong>27. Januar 2026, 10:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Denken in Bewegung</i><br>Andrea Wiegelmann (Verlagsleiterin Triest Verlag, HTA Freiburg, Schweiz)</p><p><strong>27. Januar 2026, 12:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Wieviel ist genug? Über das Haus ohne Heizung und weitere Projekte aus Holz im Kontext von Suffizienz und Nachhaltigkeit</i><br>Jan Bohnert & Christian Neuburger (*neuburger, bohnert und müller Architekten, München)</p><p><span><strong>30. Januar 2026, 10:00 Uhr</strong>&nbsp;</span><br><i><span>Never waste a good resource</span></i><br><span>Kim le Roux (LXSY Architektur, Berlin)</span></p><p><span><strong>30. Januar 2026, 14:00 Uhr</strong>&nbsp;</span><br><i><span>Yesterday. Status Quo. What’s next?</span></i><br><span>Prof. Matthias Rudolph (Transsolar, ABK Stuttgart)</span></p><p><strong>03. Februar 2026, 10:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Planungspraxis: Komfort, Energie, Ressource</i><br>Prof. Michael Wengert (MW Energiebuero, Hochschule Biberach)</p><p><strong>03. Februar 2026, 12:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Island Ecologies&nbsp;</i><br>Prof. Susanne Brorson (Susanne Brorson Studio, Akademie der Bildenden Künste Wien)</p><p><strong>10. Februar 2026, 10:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Tageslicht und Kunstlicht für den Menschen und die Umwelt gestalten</i><br>Robert Müller (Kardorff Ingenieure, Innsbruck)</p><p><strong>10. Februar 2026, 12:00 Uhr</strong>&nbsp;<br><i>Hüttenzauber</i><br>Prof. Tobias Maisch (FRIDA Architekten, Dresden) & Prof. Michael Weichler (NEW Architekten, Köln)</p><h3><span>Teilnahme & Zugang</span></h3><p>Die Vorträge finden online über Zoom statt.<br>Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle.</p><p><strong>Zoom-Link zur Teilnahme: </strong><a href="https://tinyurl.com/32JSD6B5">https://tinyurl.com/32JSD6B5</a></p><p><br>Die Reihe wird von folgenden IU-Professor:innen aus dem Fachbereich Architektur organisiert:</p><p><strong>Prof. Dipl.-Ing. m.arch Ulrike Wietzorrek</strong></p><p><span><strong>Prof. Dipl.-Ing. Thorsten Klooster</strong></span></p><p><span><strong>Prof. Dr. Dipl.-Ing. Bettina-Maria Müller</strong></span></p><p><span><strong>Prof. Dipl.-Ing. Stefan Rappold</strong></span></p><p><span><strong>Prof. Dipl.-Ing. Manuel Du</strong></span></p><h3><span>Kontakt für Fragen zur Vortragsreihe</span></h3><p><span>Ulrike Wietzorrek</span><br><a href="mailto:ulrike.wietzorrek@iu.org"><span>ulrike.wietzorrek@iu.org</span></a>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung,ESG]]></category>
            <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 09:40:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Werden Games bald von KI programmiert?</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/werden-games-bald-von-ki-programmiert/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/werden-games-bald-von-ki-programmiert/</guid><pp:caseid>732046</pp:caseid><pp:subtitle>Forschungsprojekt der IU Internationalen Hochschule geht Frage nach, inwiefern KI bei der Entwicklung von interaktiven Produkten kreativ unterstützen kann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt AI-KI-DO der IU Internationalen Hochschule geht Frage nach, inwiefern KI bei der Entwicklung von interaktiven Produkten kreativ unterstützen kann.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 19. Dezember 2025.</strong> Das PC-Spiel <i>Codex Mortis</i> <a href="https://winfuture.de/news,155661.html" target="_blank">sorgt derzeit für Diskussionen in der Entwicklerszene und bei Gamern</a>, denn der Spieleentwickler Grolaf beschreibt den Einsatz von KI-generierten Inhalten in diesem Spiel auf <a href="https://store.steampowered.com/app/4084120/CODEX_MORTIS/?l=german" target="_blank">Steam</a> wie folgt: „<i>AI is used for entire code of the game, text, arts, sounds and musi</i>c“. Damit beansprucht dieses Spiel für sich, das vermutlich weltweit erste Videospiel zu sein, das zu 100 Prozent mit KI-Hilfe erschaffen wurde – von der Grafik bis zum Programmcode. Mit der Frage, ob und wie generative KI in der Games-Entwicklung sinnvoll eingesetzt werden kann, beschäftigte sich ein Team der IU Internationale Hochschule im Forschungsprojekt <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-ki-do/" target="_blank">AI-KI-DO – KI-Systeme in kreativer Praxis & Lehre</a>.</p><h3>Forschungsprojekt AI-KI-DO: KI in kreativer Praxis und Lehre</h3><p>Im Rahmen von AI-KI-DO gingen die Wissenschaftler:innen Prof. Jörg Burbach, Prof. Marion Plank und Prof. Nadine Trautzsch aus dem Bachelor-Studiengang Game Design der IU Internationalen Hochschule bereits in den Jahren 2023 bis 2024 der Frage nach, welche effektiven Einsatzmöglichkeiten KI in der Entwicklung interaktiver Produkte hat und wie KI-Kompetenzen in der Hochschullehre verantwortungsvoll und zukunftsorientiert vermittelt werden können. Daraus entstand unter anderem der<a href="https://res.cloudinary.com/iugroup/image/upload/v1707126992/DP_DESIGN_Leitfaden_KI_Kompetenzen_2024_noun6r.pdf" target="_blank"> Leitfaden für mehr KI-Kompetenz</a>, eine komprimierte Anleitung für die Integration von KI in Lernprozesse und (Game)-Designprozesse.</p><p>„Unser Ziel an der IU ist es, KI-Kompetenzen zu vermitteln, die Studierende befähigen, den zukünftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes reflektiert und souverän zu begegnen“, so Studiengangsleiterin Prof. Nadine Trautzsch. Ihr Kollege, Forschungsprojektleiter Prof. Jörg Burbach, fügt hinzu: „Wir verstehen KI nicht als Ersatz für kreative Köpfe. Sie kann kreative Prozesse ergänzen und inspirieren, vor allem bei repetitiven Aufgaben. Aber die eigentliche kreative Leistung bleibt bei den Gestalter:innen.“ Zuletzt weist Prof. Marion Plank noch darauf hin, dass die Teams durch „übermäßige KI-Nutzung potenzielle Käufer verlieren und ihre Zielgruppe sich dadurch verkleinern kann. Ein Einsatz in der Produktion oder gar im finalen Produkt sollte daher getestet und gut abgewogen werden.“</p><p>Die Professor:innen fördern ihre Studierenden in Veranstaltungen und Tutorien, aber auch durch das kuratierte Veröffentlichen von Spielen auf dem <a href="https://iu-gamedesign.itch.io/" target="_blank">Studiengangs-Bereich auf der Indie-Plattform itch.io</a>. Ob mit oder ohne KI-Hilfe, ist den Studierenden überlassen, solange sie den Einsatz belegen.</p><h3>Generative KI: Handbuch für Praxis und Lehre</h3><p>Aus dem Forschungsprojekt und mit Hilfe des entstandenen Wissens gründeten Prof. Trautzsch, Prof. Burbach und ihr Medienmanagement-Kollege <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/bruckerhoff-bjorn/" target="_blank">Prof. Dr. Björn Brückerhoff</a> das Projekt <a href="https://ki-handbuch.info/" target="_blank">KI-Handbuch</a>, in dem Wissenschaftler über ihre Erkenntnisse im Bereich der KI-Nutzung schreiben. Das von Springer Nature verlegte Werk kann <a href="https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-47898-8" target="_blank">online eingesehen</a> werden. Der Zugriff ist über viele institutionelle Zugänge (z. B. Online-Bibliotheken) ohne zusätzliche Kosten möglich.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul><li data-list-item-id="ee99316fac5a1ee0acbbd847268cb2a11">Projekt AI-KI-DO: <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-ki-do/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-ki-do/</a></li><li data-list-item-id="eb98e021f10a342a18fa6bce8b7f13898">Das Sanatorium (Spiel aus dem Projekt AI-KI-DO): <a href="https://iu-gamedesign.itch.io/das-sanatorium" target="_blank">https://iu-gamedesign.itch.io/das-sanatorium</a></li><li data-list-item-id="ed70ee51553ad156859497688e765447f">KI-Handbuch: <a href="https://ki-handbuch.info/" target="_blank">https://ki-handbuch.info/</a> und <a href="https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-47898-8" target="_blank">Springer-Link</a></li></ul><h3>Über den Studiengang Game Design</h3><p>Das Bachelor-Studium Game Design an der IU vermittelt Studierenden sowohl kreative als auch technische Kompetenzen, um interaktive Medien wie Spiele konzeptionell und praktisch zu entwickeln. Studierende erlernen Grundlagen in Storytelling, User Experience, Game Art, technischen Prozessen und Projektmanagement. Auf diese Weise werden sie darauf vorbereitet, komplexe Medienprodukte wie Games nicht nur zu entwerfen, sondern auch kritisch zu reflektieren.</p><p>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de/bachelor/game-design/" target="_blank">https://www.iu.de/bachelor/game-design/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Fernstudium,Forschung]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 15:58:33 +0100</pubDate>
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                        <title>Expert:innen diskutieren Zukunftschancen für First-Generation-Studierende</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/expertinnen-diskutieren-zukunftschancen-fuer-first-generation-studierende/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/expertinnen-diskutieren-zukunftschancen-fuer-first-generation-studierende/</guid><pp:caseid>730192</pp:caseid><pp:subtitle>Forschungsverbund FiPHo und IU Internationale Hochschule versammeln Expert:innen aus Wissenschaft, Hochschulpraxis und Studierendenschaft in Hannover</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Der Forschungsverbund FiPHo und die IU Internationale Hochschule bringen Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Studierendenschaft in Hannover zusammen.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><i><strong>Hannover/Erfurt, 02. Dezember 2025</strong> – Mit rund 73 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Forschung, Hochschulpraxis und Studierendenschaft hat die </i><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/fipho/" target="_blank"><i>Fachtagung „First-Generation-Studierende als Bildungsadressatinnen und Kund*innen privater und öffentlicher Hochschulen“</i></a><i> an der IU Internationalen Hochschule in Hannover gezeigt, wie stark die soziale Herkunft die Hochschulentwicklung prägt. Vom 26. bis 27. November 2025 diskutierten die Teilnehmenden, wie Bildungsaufstiege gelingen, welche Barrieren First-Generation-Studierende erleben und wie Hochschulen ihre Strukturen, Angebote und Kultur verändern müssen, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu ermöglichen.</i></p><p>Ausgangspunkt der Tagung war die Frage, wie First-Generation-Studierende – also Studierende, deren Eltern nicht studiert haben – in einem zunehmend ausdifferenzierten Hochschulsystem adressiert, unterstützt und ernst genommen werden. Der <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/fipho/" target="_blank">FiPHo-Forschungsverbund</a> in Kooperation mit der IU Internationalen Hochschule und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hatte hierfür Forschende und Praktiker:innen aus verschiedenen Hochschulen eingeladen und ein Programm aufgesetzt, das wissenschaftliche Analysen, Erfahrungsberichte und Praxisbeispiele systematisch zusammenführt. Im Mittelpunkt standen zwei Perspektiven: die biografischen Erfahrungen von Bildungsaufsteiger:innen sowie die organisationalen Orientierungen von Hochschulen. Insbesondere private Hochschulen konnten in den vergangenen Jahren einen überdurchschnittlich hohen Anteil an First-Generation-Studierenden gewinnen.</p><p>&nbsp;<span>Prof. Dr. Stefanie Kessler, Leiterin des FiPHo-Verbunds und Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule, betonte:</span></p><p>„First-Generation-Studierende bringen enorme Potenziale mit, doch sie stoßen häufig auf strukturelle Barrieren, die ihnen den Studienzugang und Erfolge im Studium erschweren. Unser Ziel ist es, Ansätze und Einblicke durch Forschung zu liefern, um Hochschulen so zu gestalten, dass sie diese nicht-traditionellen Studierenden nicht nur aufnehmen, sondern gezielt fördern – damit Bildung wirklich allen offensteht.“</p><p>In fünf thematisch fokussierten Panels nahmen die Referierenden unterschiedliche Facetten des Themas in den Blick: Bildungswege und Erfahrungen von First-Generation-Studierenden, Strategien im Hochschulmanagement zur Verbesserung von Teilhabe und Chancengleichheit, vertiefende analytische Perspektiven sowie konkrete Unterstützungsformate in Lehre, Organisation und Beratung. Die Beiträge reichten von empirischen Studien zu Bildungswegen an privaten Hochschulen, zu Studienabbruchsrisiken und institutioneller Ausdifferenzierung über Analysen von Diversitäts- und Lehrorientierungen bis hin zu Projekten, die die Bedeutung von Coaching oder Mental-Health-Angeboten für First-Generation-Studierende untersuchten. Auch Aspekte wie Disability, Neurodivergenz, berufliche Vorerfahrungen und atypische Bildungsverläufe wurden diskutiert.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung lag auf der Rolle privater Hochschulen: Im Vortrag des FiPHo-Verbundteams wurden organisationskulturelle Orientierungen einer privaten Hochschule gegenüber First-Generation-Studierenden aus drei Perspektiven analysiert – aus Sicht der Studierenden selbst, der Studienberatung/-begleitung und der Lehrenden. Die Auswertung zeigt, inwiefern private Hochschulen Bildungsaufsteiger:innen unterstützen, wo implizite Normen und Erwartungen eher den Zugang erschweren und wie sich aus den unterschiedlichen Perspektiven Reibungen, aber auch Ansatzpunkte für Reformen ergeben.</p><p>Im abschließenden Fish-Bowl-Format diskutierten Studierende, Vertreter:innen von Arbeiterkind.de, Hochschullehrende und der FiPHo-Verbund gemeinsam die Leitfrage der Tagung: Inwiefern sind First-Generation-Studierende Bildungsadressat:innen – und zugleich „Kund:innen“ – privater wie öffentlicher Hochschulen? In der Debatte wurde deutlich, dass die Metapher vom „Kunden“ zwar auf Serviceorientierung, Transparenz und Berechenbarkeit von Studienbedingungen zielt, zugleich aber Spannungen mit dem Bildungsauftrag der Hochschulen erzeugt. First-Generation-Studierende formulierten Erwartungen an verlässliche Unterstützung, klare Strukturen und respektvolle Kommunikation, warnten aber auch vor einer reinen „Dienstleistungslogik“, die Bildungsprozesse auf Produktlogik und Kennzahlen verkürzen könnte. Studierende sollten als Partner in Bildungsprozessen verstanden werden, mit denen Hochschulen gemeinsam geeignete Formen des Lehrens und Lernens finden und entwickeln.</p><p>Die Ergebnisse der Tagung fließen in die laufende Arbeit des FiPHo-Verbunds ein. Für die kommenden Monate planen die beteiligten Forschenden und Praxispartner, Forschungserkenntnisse zu publizieren sowie auf wissenschaftlichen Tagungen und in unterschiedlichen Transferformaten zu vermitteln. Zugleich zeigte die Tagung, dass Fragen der sozialen Herkunft, der kulturellen Passung und der organisationalen Verantwortung nicht nur ein „Spezialthema“ für bestimmte Zielgruppen sind, sondern die Hochschulpolitik insgesamt betreffen.</p>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 11:19:41 +0100</pubDate>
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                        <title>KI-Patient:innenmodelle ermöglichen praxisnahes Lernen für IU-Fernstudierende</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/ki-patientinnenmodelle-ermoeglichen-praxisnahes-lernen-fuer-iu-fernstudierende/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/ki-patientinnenmodelle-ermoeglichen-praxisnahes-lernen-fuer-iu-fernstudierende/</guid><pp:caseid>729419</pp:caseid><pp:subtitle>Die digitalen Trainingsformate stärken das interprofessionelle Lernen und werden von Studierenden positiv bewertet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Im Rahmen des Forschungsprojekts „KI-Patient:in IPL“ entwickelt ein interdisziplinäres Team der IU Internationalen Hochschule KI-gestützte Patient:innen-Modelle.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Erfurt, 25. November 2025.</strong><span>&nbsp;</span><i>Im Rahmen des Forschungsprojekts „</i><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ki-patient-ipl/" target="_blank"><i>KI-Patient:in IPL</i></a><i>“ entwickelt ein interdisziplinäres Team der IU Internationalen Hochschule KI-gestützte Patient:innen-Modelle. Diese textbasierten Chatbots können in verschiedenen Modulen eingesetzt werden, in denen die Interaktion mit Patient:innen trainiert wird. Somit erweitern sie gezielt das digitale Lernangebot der IU. Studierende der Fernstudiengänge im Bereich Gesundheitsversorgung können damit unabhängig von Zeit und Ort Patient:innengespräche praxisnah trainieren und gleichzeitig interprofessionelle – also fächerübergreifende – Versorgungskonzepte, entwickeln.&nbsp;Die KI-Bots simulieren reale Patient:innen und beantworten während der Anamnese Fragen zu Symptomen, Krankheitsbildern und Beschwerden. So lernen die Studierenden, Gespräche systematisch zu führen, relevante Informationen zu sammeln und diese im Team auszuwerten. All das geschieht in einer sicheren, flexiblen und wiederholbaren Lernumgebung (siehe auch </i><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GX2AnvXleEs" target="_blank"><i>Video zur Virtuellen Hochschulklinik</i></a><i>).&nbsp;</i></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bislang wurden für das Training von Patient:innen-Gesprächen und weiteren praxisnahen Übungen in Pflege- und Gesundheitsstudiengängen hauptsächlich Schauspielpatient:innen eingesetzt – ein Verfahren, das sowohl zeit- als auch kostenintensiv ist. Die KI-gestützten Modelle ergänzen dieses Training nun auf effiziente Weise: Auf Basis der sogenannten LLM-Technologie (Large-Language-Models) können die Studierenden direkt in einen textbasierten Dialog mit den virtuellen Patient:innen treten. Die Bots reagieren realitätsnah wie echte Gesprächspartner:innen und passen sich den klinischen Situationen an. So lernen die Studierenden, Patient:innen gezielt zu befragen, Symptome einzuschätzen und die Ergebnisse anschließend gemeinsam in interprofessionellen Teams zu reflektieren.</p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>Interdisziplinäres Forschungsprojekt</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Projekt „KI-Patient:in IPL“ ist ein IU-Forschungsprojekt (IU Incubator), das von acht IU-Professor:innen getragen wird. Gemeinsam entwickeln sie das interdisziplinäre Modul „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GX2AnvXleEs" target="_blank">Interprofessionelle Zusammenarbeit in der virtuellen Hochschulklinik</a>“ weiter. Ziel ist es, Studierenden aus verschiedenen gesundheitsnahen Fernstudiengängen praxisnahe und vernetzte Lernszenarien zu eröffnen – darunter <a href="https://www.iu.de/bachelor/pflege/" target="_blank">Pflege</a>, <a href="https://www.iu.de/bachelor/physiotherapie/" target="_blank">Physiotherapie</a>, <a href="https://www.iu.de/bachelor/ergotherapie/" target="_blank">Ergotherapie</a> und <a href="https://www.iu.de/bachelor/logopadie/" target="_blank">Logopädie</a>, <a href="https://www.iu-fernstudium.de/bachelor/ernahrungswissenschaften/" target="_blank">Ernährungswissenschaften</a> und <a href="https://www.iu-fernstudium.de/bachelor/diatetik/" target="_blank">Diätetik</a> sowie <a href="https://www.iu.de/bachelor/gesundheitspadagogik/fernstudium/" target="_blank">Gesundheits</a>- und <a href="https://www.iu-fernstudium.de/bachelor/pflegepadagogik/" target="_blank">Pflegepädagogik</a>. Im Sinne des interprofessionellen Lernens arbeiten Studierende und Lehrende hierbei nicht nur innerhalb ihres Fachs, sondern trainieren auch die Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg.</p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>Integration in IU-Fernstudiengänge</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Über die Hochschul-Lernplattform und das jeweilige Lernmodul können Studierende direkt auf KI-Szenarien zugreifen. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist der virtuelle Patient „Karl von Hausen“, der nach einem Fahrradunfall eine Gehirnblutung erlitt, die mit Begleitsymptomen wie Sprach- und Schluckstörungen einherging. Die Studierenden schlüpfen in diesem Szenario in die Rolle einer Gesundheitsfachkraft und sollen die Gesundheitssituation des virtuellen Patienten anhand von Fragen einschätzen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Der Fachkräftebedarf in Gesundheits- und Pflegeberufen ist hoch. KI-Trainingsmodelle, wie sie im Rahmen unseres interdisziplinären Moduls eingesetzt werden, ermöglichen es Studierenden, Theorie direkt mit praxisnahen Szenarien zu verknüpfen und kommunikative Fähigkeiten, strukturiertes Vorgehen sowie klinisches Denken gezielt zu trainieren“, erklärt Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass. Sie ist Professorin für Pflege an der IU Internationalen Hochschule und examinierte Krankenschwester sowie beteiligte Professorin an „KI-Patient-IPL“. Ergänzend betont Prof. Dr. Cornelia Schlick, Professorin für Physiotherapie an der IU Internationalen Hochschule, dass „Beratungskompetenz aufgrund zunehmender digitaler Therapieangebote gerade in den Therapieberufen besonders wichtig wird. Das gezielte Trainieren kommunikativer Fähigkeiten ist daher heute unerlässlich.“</p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>Begleitende Evaluation: Positive Resonanz der Studienteilnehmer:innen</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Wirksamkeit der KI-gestützten Trainings wurde in einer <a href="https://www.researchgate.net/publication/389100773_Teaching_opportunities_for_anamnesis_interviews_through_AI_based_teaching_role_plays_a_survey_with_online_learning_students_from_health_study_programs" target="_blank">Forschungsarbeit</a> von den Professor:innen Katharina Rädel-Ablass, Klaus Schliz, Claudia Miersch und Cornelia Schlick untersucht. Dabei führten Studierende aus unterschiedlichen Gesundheitsstudiengängen Anamnesegespräche mit einem KI-basierten Bot.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Ergebnisse zeigen eine klare Zustimmung der Teilnehmenden:</p><ul><li data-list-item-id="e010be5da9988a1a07f8408fa52150ca7"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">73,6 Prozent empfanden die Simulation als realitätsnah im Vergleich zu klassischen Gesprächen.</p></li><li data-list-item-id="e0352b329c1fbffa927cf982e86aa8abb"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Über 81 Prozent bewerteten die Verständlichkeit und die inhaltliche Präzision des Bots als „gut“ bis „sehr gut“.&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="ecfa6175e5ac41348a7906fbdf008bb4a"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Rund 79 Prozent zogen das KI-gestützte Training klassischen Rollenspielen mit Schauspieler:innen vor.</p></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Die Rückmeldungen unserer Studierenden zeigen, dass KI-gestützte Szenarien ein realistisches, praxisnahes und zugleich ressourcenschonendes Trainingsformat darstellen. Damit lassen sich Lernkapazitäten erweitern und Kompetenzen gezielt aufbauen“, so Prof. Dr. Klaus Schliz, Professor für Pflegemanagement an der IU Internationalen Hochschule und beteiligter Professor an „KI-Patient-IPL“. Er betont jedoch: „Aspekte wie Empathie, nonverbale Kommunikation und Flexibilität lassen sich durch KI nur eingeschränkt abbilden. Solange Lehrende und Studierende sich dieser Grenzen bewusst sind, bereichert der Einsatz solcher Modelle das praxisnahe Lernen erheblich.“&nbsp;</p><p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/GX2AnvXleEs?si=OlAnap_g4pC-kx81" width="560" height="315" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>Weiterführende Links&nbsp;</strong></h3><ul><li data-list-item-id="e2f3eb5a6e3590f73c40c4eadd0f783de"><strong>YouTube-Video </strong>zur Virtuellen Hochschulklinik der IU Internationalen Hochschule:&nbsp;<br><a class="ck-anchor" id="https://www.youtube.com/watch?v=GX2AnvXleEs" name="https://www.youtube.com/watch?v=GX2AnvXleEs" href="https://www.youtube.com/watch?v=GX2AnvXleEs">https://www.youtube.com/watch?v=GX2AnvXleEs</a></li><li data-list-item-id="e5e71f561f03e8a4c6d64c7464fccb263">Eine<strong> Übersicht über alle Fernstudiengänge</strong> an der IU Internationalen Hochschule im Bereich <strong>Gesundheit und Soziale</strong>s ist hier zu finden: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/bachelor/gesundheit-und-soziales/fernstudium/" name="https://www.iu.de/bachelor/gesundheit-und-soziales/fernstudium/" href="https://www.iu.de/bachelor/gesundheit-und-soziales/fernstudium/">https://www.iu.de/bachelor/gesundheit-und-soziales/fernstudium/</a></li><li data-list-item-id="e4400287e541c6938d7dd5181ed66082b"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Informationen zum <strong>IU-Inkubator „KI-Patient IPL“</strong> sind hier abrufbar: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/ki-patient-ipl/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/ki-patient-ipl/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ki-patient-ipl/">https://www.iu.de/forschung/projekte/ki-patient-ipl/</a></p></li><li data-list-item-id="ef3ade124ef968116ff88720afb450061"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Link zur <strong>Forschungsarbeit </strong>„Rädel-Ablass, K., Schliz, K., Schlick, C., Meindl, B., Pahr-Hosbach, S., Schwendemann, H., Rupp, S., Roddewig, M., & Miersch, C. (2025). Teaching opportunities for anamnesis interviews through AI-based teaching role plays: A survey with online learning students from health study programs: <a class="ck-anchor" id="https://www.researchgate.net/publication/389100773_Teaching_opportunities_for_anamnesis_interviews_through_AI_based_teaching_role_plays_a_survey_with_online_learning_students_from_health_study_programs" name="https://www.researchgate.net/publication/389100773_Teaching_opportunities_for_anamnesis_interviews_through_AI_based_teaching_role_plays_a_survey_with_online_learning_students_from_health_study_programs" href="https://www.researchgate.net/publication/389100773_Teaching_opportunities_for_anamnesis_interviews_through_AI_based_teaching_role_plays_a_survey_with_online_learning_students_from_health_study_programs">https://www.researchgate.net/publication/389100773_Teaching_opportunities_for_anamnesis_interviews_through_AI_based_teaching_role_plays_a_survey_with_online_learning_students_from_health_study_programs</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 10:47:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Private Hochschulen als mögliche Wegbereiter für Chancengleichheit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/private-hochschulen-als-moegliche-wegbereiter-fuer-chancengleichheit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/private-hochschulen-als-moegliche-wegbereiter-fuer-chancengleichheit/</guid><pp:caseid>728264</pp:caseid><pp:subtitle>Forschungsprojekt FIPHO untersucht Bildungsaufstieg von First-Generation-Studierenden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Das IU-Forschungsprojekt FIPHO untersucht den Bildungsaufstieg von First-Generation-Studierenden.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e4ec865f65261f40cc1f79e4237760143">Das Forschungsprojekt der IU Internationalen Hochschule in Kooperation mit der Universität Magdeburg&nbsp;beleuchtet Chancen und Herausforderungen für Studierende ohne familiäre Hochschulerfahrung.</li><li data-list-item-id="e6775e32e9365090e37000808e93500ff">Ziel des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Politik zu erarbeiten.</li><li data-list-item-id="efe08d09065aaa00519233b55a8b2e229">Laut Studie spielt die persönliche und schnelle Beratung privater Hochschulen eine zentrale Rolle beim Studienzugang von Studierenden der ersten Generation.</li></ul><p><br><span><strong>Erfurt, 13. November 2025. </strong></span>Wer als Erste oder Erster in der Familie studiert, steht häufig vor einem doppelten Aufbruch: dem in die akademische Welt und dem aus traditionellen Milieus heraus. Das Forschungsprojekt „<a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/fipho/" target="_blank">FIPHO – First Generation Studierende als Zielgruppe privater Hochschulen</a>“, das an der IU Internationalen Hochschule in Kooperation mit der Universität Magdeburg durchgeführt wird, beleuchtet diesen Übergang. Ein vorläufiges Ergebnis der <span>Untersuchung: Private Hochschulen können entscheidend zur sozialen Durchlässigkeit im deutschen Bildungssystem beitragen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/2bd36696-ce03-4bf5-852d-02dceddce603/1920_stefanie_kessler.jpg?10000"><p>Im Rahmen des vom <i>Bundesministerium</i> <i>für</i> <i>Forschung</i>, <i>Technologie und Raumfahrt</i> (BMFTR) geförderten Projekts untersuchen Prof. Dr. Stefanie Kessler und ihr Team, wie private Hochschulen Studierende der ersten Generation – also junge Menschen ohne familiäre Hochschulerfahrung – in ihrem Bildungsweg unterstützen. Erstmals werden dabei strukturelle, habituelle und organisationale Faktoren privater Hochschulen systematisch analysiert. „An der IU sind rund <span>70 Prozent der Studierenden&nbsp;</span>die ersten in ihrer Familie, die ein Studium aufnehmen“, konstatiert Prof. Dr. Kessler. „Das zeigt, dass private Hochschulen längst keine elitären Inseln mehr sind, sondern Orte der Öffnung und des sozialen Aufstiegs“, so die Professorin für Soziale Arbeit weiter.</p><h3>Studienberatung als Schlüsselfaktor</h3><p>Die qualitative Erhebung, die sich über drei Teilprojekte erstreckt, kommt zu einem weiteren zentralen Ergebnis: Die Studienberatung privater Hochschulen spielt eine Schlüsselrolle beim Hochschulzugang. Viele Erstakademiker:innen erfahren erstmals echte Unterstützung bei der Bewerbung und Zulassung, eine „positive Resonanzkette“, wie Prof. Dr. Kessler es nennt. Bewerbungen werden ernst genommen, Rückmeldungen erfolgen schnell, die Beratenden begleiten den Prozess bis zur Immatrikulation persönlich. <span>Doch der Erfolg in der Eingangsphase birgt auch einen Bruch: „Mit dem Studienstart endet diese intensive Betreuung abrupt“, sagt Prof. Dr. Kessler. Für viele First-Generation-Studierende entstehe dann eine Lücke. Sie fühlten sich plötzlich allein. Studienbegleitungen seien oft stark standardisiert und weniger empathisch ausgerichtet, wodurch sich Enttäuschung und Orientierungslosigkeit verstärken könnten.</span></p><h3>Zwischen Praxisnähe und akademischem Habitus</h3><p>Das Projekt untermauert ebenso, dass private Hochschulen – insbesondere mit dualen und praxisorientierten Studienmodellen – strukturell besser auf die Bedürfnisse nicht-traditioneller Studierender reagieren können. Die Nähe zu Unternehmen, die klare Anwendungsorientierung und der Verzicht auf NC-Hürden senken Barrieren. Gleichwohl bleiben laut Prof. Dr. Kessler „implizite Erwartungen an den akademischen Habitus“, die für First-Generation-Studierende zu Stolpersteinen werden können. Hier sieht sie einen Reformbedarf: „Die Passung zwischen Hochschulstrukturen und Bildungsbiografien muss aktiv gestaltet werden – mit mehr Reflexion über Lehrkulturen, differenzierter Betreuung und gezielter Förderung.“</p><p>Fest steht: Private Hochschulen haben sich in den vergangenen Jahren von einem Nischensegment zu einem zentralen Element des deutschen Hochschulsystems entwickelt. Rund dreizehn Prozent<sup>1</sup> aller Studierenden sind inzwischen an privaten Einrichtungen <span>eingeschrieben.</span></p><h3>Über das Projekt FIPHO</h3><p>Das Verbundprojekt FIPHO („First Generation Studierende als Zielgruppe privater Hochschulen – Formen und Bedingungen organisationaler Unterstützung“) läuft noch bis Mitte 2026 und wird vom BMFTR im Rahmen der Förderlinie „Nichtstaatliche Hochschulen“ finanziert. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Hochschulleitungen, Politik und Studienberatung zu entwickeln.</p><h4>Hinweis für Redaktionen: FIPHO-Fachtagung in Hannover</h4><p>Im Rahmen des Forschungsprojekts FIPHO findet von 26. - 27. November 2025 die gleichnamige Fachtagung am Standort der IU Internationalen Hochschule Hannover statt. Dort werden erste Ergebnisse und Perspektiven zur Förderung von First-Generation-Studierenden vorgestellt und diskutiert.</p><p>Interessierte Pressevertreter:innen werden gebeten, sich zeitnah per E-Mail an <a href="mailto:presse@iu.org" target="_blank">presse@iu.org</a> zur Teilnahme anzumelden.</p><p>Weitere Informationen zum Forschungsprojekt und zur Fachtagung unter:</p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/fipho/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/fipho/</a></p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/fipho" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/fipho</a></p><p>&nbsp;</p><p><span><sup>1</sup> </span><a href="https://hochschuldaten.che.de/deutschland/studierende/"><span>https://hochschuldaten.che.de/deutschland/studierende/</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 08:21:37 +0100</pubDate>
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                        <title>IU und Healthyfy erforschen KI-Gesundheitsbegleiter für Kinder</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-und-healthyfy-erforschen-ki-gesundheitsbegleiter-fuer-kinder/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-und-healthyfy-erforschen-ki-gesundheitsbegleiter-fuer-kinder/</guid><pp:caseid>726729</pp:caseid><pp:subtitle>Forschungsprojekt „AI-Buddy Luna“ untersucht, wie digitale Empathie zur Gesundheitsprävention beiträgt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt „AI-Buddy Luna“ der IU und Healthyfy untersucht, wie digitale Empathie zur Gesundheitsprävention beiträgt.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e7e8f830c33508b29dbaaaa8e342648d5">IU Internationale Hochschule und Münchner Startup Healthyfy entwickeln KI-Chatbot für kindgerechte Gesundheitsberatung.</li><li data-list-item-id="effdcc74968a1a22b005d87cbdb6969ac">Qualitative Interviews erforschen Bedürfnisse und Kommunikationsgewohnheiten von 9- bis 14-Jährigen.</li><li data-list-item-id="eb8f998c0873c4f85d43df2fc64e03953">Aktuell werden Teilnehmer:innen aus Mittel- und Realschulen für die Studienteilnahme gesucht.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 30. Oktober 2025.</strong><span>&nbsp;</span>An der IU Internationalen Hochschule (IU) ist in Kooperation mit dem Münchner Startup <a href="https://www.healthyfy.io/" target="_blank">Healthyfy</a> ein innovatives Forschungsprojekt zur Entwicklung eines KI-gestützten Gesundheitsbegleiters für Kinder und Jugendliche gestartet. Im Mittelpunkt steht „<a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-buddy-luna/" target="_blank">AI-Buddy Luna</a>“ – ein Chatbot, der junge Menschen in gesundheitlichen Fragen rund um Bewegung, Ernährung und mentales Wohlbefinden unterstützen soll. Das Besondere am KI-Bot: Er soll nicht nur informieren, sondern auch empathisch kommunizieren, Vertrauen aufbauen, altersgerecht auf individuelle Bedürfnisse eingehen und sogar Gamification-Elemente enthalten. Und auch Eltern, Lehrkräfte und Coaches werden eingebunden, um ein umfassendes Umfeld für Gesundheitsprävention zu schaffen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Digitale Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche müssen mehr leisten als bloße Informationsvermittlung. Sie müssen die Lebenswelt junger Menschen verstehen und ihre Sprache sprechen“, sagt Prof. Dr. Laura-Maria Altendorfer, Professorin für Journalismus mit Schwerpunkt digitale Kommunikation an der IU und Leiterin des Forschungsprojekts. „Mit AI-Buddy Luna untersuchen wir derzeit, wie ein KI-Chatbot gestaltet sein muss, um für diese sensible Zielgruppe wirklich hilfreich und vertrauenswürdig zu sein. Denn hier geht es um Minderjährige, ihre mentale und physische Gesundheit sowie ihr Selbstbild.“</p><h3 style="margin-left:0px;">Wissenschaftlich fundierte Entwicklung durch Co-Creation</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Projekt wurde von der <a href="https://www.iu.de/forschung/ethikkommission/" target="_blank">Ethik-Kommission der IU</a> geprüft und verfolgt einen partizipativen Forschungsansatz: In qualitativen Interviews werden Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis vierzehn Jahren zu ihren Erwartungen, Bedürfnissen und Kommunikationsgewohnheiten befragt. Dabei stehen zentrale Gestaltungsfragen im Fokus: Welche Sprache und Interaktionsformen sprechen verschiedene Altersgruppen an? Welche Gesundheitsthemen sind relevant? Wie sollte der familiäre Kontext berücksichtigt werden? Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelt Healthyfy Chatbot-Prototypen von Buddy Luna, die anschließend getestet und weiterentwickelt werden. Dieser schrittweise Prozess stellt sicher, dass die Lösung wissenschaftlich fundiert und auf die Bedürfnisse der Anwender: innen abgestimmt ist.</p><h3 style="margin-left:0px;">Digitale Gesundheitsprävention für alle zugänglich machen&nbsp;</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der KI-Buddy soll in die Familienplattform von Healthyfy integriert werden, die durch einen mobile-first-Ansatz niedrigschwelligen Zugang für nahezu alle sozialen Schichten ermöglicht, und sich an die Gesundheit junger Menschen richtet. Studien belegen, dass sich nur ein kleiner Teil der Jugendlichen bis 17 Jahre ausreichend bewegt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfüllt lediglich etwa jeder fünfte Jugendliche im Alter zwischen 11 und 17 Jahren die Empfehlung, sich täglich mindestens 60 Minuten moderat bis intensiv körperlich zu betätigen. Gleichzeitig nehmen Ernährungsprobleme und psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen zu – Herausforderungen, die durch personalisierte, digitale Präventionsangebote adressiert werden können.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Wir möchten mit diesem Projekt eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und der Alltagswelt junger Menschen schlagen", so Prof. Dr. Altendorfer. „Gesundheitsförderung im digitalen Zeitalter funktioniert nicht nur über Algorithmen, sondern vor allem über Verständnis und echte Bedürfnisorientierung.“</p><h3 style="margin-left:0px;">Teilnehmer:innen für Forschungsprojekt gesucht</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die meisten bisherigen Interviews wurden mit Grundschüler:innen und Gymnasiast:innen geführt. Aktuell werden Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis vierzehn Jahren aus Mittel- und Realschulen gesucht, die Interesse haben, an Interviews teilzunehmen. Ihr Feedback fließt direkt in die Entwicklung der ersten Prototypen ein und trägt dazu bei, „AI-Buddy Luna“ zu einem hilfreichen und vertrauenswürdigen Alltagsbegleiter zu machen. Aber auch wer aus der Grundschule oder vom Gymnasium kommt und gerne mitmachen möchte, ist herzlich willkommen.&nbsp;<br><br>Rückfragen zum Forschungsprojekt sowie Anfragen für eine Teilnahme an den Interviews können an Prof. Dr. Laura-Maria Altendorfer von der IU Internationalen Hochschule gerichtet werden: <a class="ck-anchor" id="mailto:laura-maria.altendorfer@iu.org" name="mailto:laura-maria.altendorfer@iu.org" href="mailto:laura-maria.altendorfer@iu.org">laura-maria.altendorfer@iu.org</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-buddy-luna/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-buddy-luna/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-buddy-luna/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/ai-buddy-luna/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 10:48:06 +0100</pubDate>
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                        <title>Finanzielle Bildung im Alter: IU Internationale Hochschule startet Forschungsprojekt „FinBiSen“</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/finanzielle-bildung-im-alter-iu-internationale-hochschule-startet-forschungsprojekt-finbisen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/finanzielle-bildung-im-alter-iu-internationale-hochschule-startet-forschungsprojekt-finbisen/</guid><pp:caseid>723635</pp:caseid><pp:subtitle>Die aus dem interdisziplinären Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen als Empfehlungen für zielgerichtete Finanzbildungsangebote dienen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die IU Internationale Hochschule startet das interdisziplinäre Forschungsprojekt „FinBiSen“, das den Wissensstand und die Bedarfe älterer Menschen in Bezug auf finanzielle Bildung untersucht.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Erfurt, 1. Oktober 2025.</strong><span>&nbsp;</span>Studien¹ belegen, dass ältere Menschen – insbesondere Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, ehemalige Selbstständige und Migrant:innen – häufig über weniger Finanzwissen verfügen und ein höheres Armutsrisiko tragen. Bisher gibt es kaum systematisch entwickelte Bildungs- und Beratungsangebote, die auf ältere Menschen zugeschnitten sind. Diese Angebote würden jedoch Senior:innen dabei helfen, ihre finanziellen Entscheidungen im Ruhestand sicher zu treffen und sich wirtschaftlich langfristig abzusichern.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die IU Internationale Hochschule startet in diesem Zusammenhang das interdisziplinäre Forschungsprojekt „<a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/fibisen/" target="_blank">FinBiSen</a>“, das den Wissensstand und die Bedarfe älterer Menschen in Bezug auf finanzielle Bildung untersucht. Das Ziel des Projekts besteht darin, fundierte Daten zu gewinnen, um auf dieser Grundlage passgenaue Bildungsangebote zu entwickeln. Diese sollen Senior:innen in die Lage versetzen, ihre finanzielle Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">"Angesichts des demographischen Wandels ist fundierte Finanzbildung insbesondere für Senior:innen entscheidend – nicht nur für ihre individuelle Sicherheit, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer die finanzielle Absicherung der älteren Generation stärkt, fördert zugleich die Generationengerechtigkeit und legt den Grundstein für eine stabile Zukunft“, betont Projektleiter Johannes Treu, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Interdisziplinärer Ansatz für praxisnahe Lösungen</h3><p>Das im Rahmen eines IU-Incubators geförderte Projekt der IU Internationalen Hochschule vereint drei Expert:innen aus Betriebswirtschaft, Kindheitspädagogik und Sozialer Arbeit:</p><ul><li data-list-item-id="e250198f4967bb8f4cfe47bca6350dc14"><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/treu-johannes/" target="_blank">Prof. Dr. Johannes Treu</a> (Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre) ist Projektleiter und leitet den quantitativen Teil der Studie, entwickelt Online-Fragebögen und analysiert die Daten, um Wissenslücken und Bedarfe systematisch zu erfassen.</li><li data-list-item-id="eae440766ae46e63626998be6dc44d3be"><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/otto-stephan/" target="_blank">Prof. Dr. Stephan Otto</a> (Kindheitspädagogik) verantwortet die qualitative Untersuchung, wertet Interviews mit Senior:innen aus und berücksichtigt intersektionale Aspekte der Zielgruppe.</li><li data-list-item-id="ea2a50290b6c01ac1f85db33d6c7856e8"><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/zimmermann-okka/" target="_blank">Prof. Dr. Okka Zimmermann</a> (Soziale Arbeit) bringt ihre Expertise zu sozialen Benachteiligungen ein und verbindet qualitative und quantitative Forschung, um die Heterogenität der Senior:innen angemessen abzubilden.&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p>„Durch unseren interdisziplinären Ansatz verbinden wir wirtschaftliche, pädagogische und soziale Perspektiven, um die finanziellen Bedürfnisse älterer Menschen umfassend zu verstehen und gezielte Bildungsangebote zu entwickeln, die wirklich unterstützen“, erklärt Okka Zimmermann, Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>„Finanzielle Bildung im Alter bedeutet nicht nur Zahlenwissen, sondern ist eng mit individuellen Lebensumständen und sozialen Kontexten wie etwa einem Migrationshintergrund verknüpft – dies muss berücksichtigt werden“ ergänzt Stephan Otto, Professor für Kindheitspädagogik an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Untersuchungsfokus: Bedarfe und Wissenslücken älterer Menschen</h3><p>Zentrale Untersuchungsgegenstände des Projekts sind unter anderem:</p><ul><li data-list-item-id="e8b996acae620c7bd7873ab54d6a67140">Welche Bereiche finanzieller Bildung sind für Senior:innen besonders wichtig?</li><li data-list-item-id="e95191266d89aa38a9d744c8e1f191b90">Wo bestehen konkrete Wissenslücken?</li><li data-list-item-id="e8820d09ca769e7f2133e8fd04630d72f">Welche Fortbildungs-, Beratungs- und Informationsangebote wünschen sich Senior:innen?</li><li data-list-item-id="ea44f05d420a1413c452f30723c8e8606">Welche Barrieren und Motivatoren beeinflussen die Teilnahme an Bildungsangeboten im Alter?</li></ul><p>Das Forschungsvorhaben verbindet verschiedene Methoden: Zunächst werden in Interviews die Erfahrungen der Senior:innen gesammelt. Im Anschluss erfolgt eine Befragung, um die Ergebnisse zu bestätigen und sowohl persönliche Eindrücke als auch tatsächliche Wissenslücken zu erfassen.</p><h3><strong>IU-Forschung als Grundlage für konkrete Angebote</strong></h3><p>Die erhobenen Daten sollen politischen Entscheidungsträger:innen und Bildungsanbieter:innen konkrete Handlungsempfehlungen aufzeigen, wie sie ihre Angebote im Bereich Finanzielle Bildung zielgruppenspezifisch, praxisnah und bedarfsgerecht gestalten können. So könnten ältere Menschen ihre finanzielle Zukunft selbstbestimmter und sicherer planen.&nbsp;<br>Weitere Informationen zum Forschungsprojekt „FinBiSen“: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/projekte/fibisen/" name="https://www.iu.de/forschung/projekte/fibisen/" href="https://www.iu.de/forschung/projekte/fibisen/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/fibisen/</a></p><h3>Finanzbildung als Forschungsthema an der IU</h3><p>Prof. Dr. Johannes Treu forscht an der IU zum Thema finanzielle Bildung und ist regelmäßig als Experte in den Medien präsent. So war er unter anderem Mitautor der im August 2023 veröffentlichten IU-Studie „Finanzielle Bildung – Wie steht es um das Finanzwissen in Deutschland?“. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit der IU an einer weiteren Studie zum <i>Finanziellen Wohlbefinden</i> in Deutschland.</p><p>Pressemitteilung der IU Internationalen Hochschule vom 2. August 2023 zur Studie „Finanzielle Bildung – wie steht es um das Finanzwissen in Deutschland?“: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/news/repraesentative-kurzstudie-zu-finanzieller-bildung/" name="https://www.iu.de/news/repraesentative-kurzstudie-zu-finanzieller-bildung/" href="https://www.iu.de/news/repraesentative-kurzstudie-zu-finanzieller-bildung/" target="_blank">https://www.iu.de/news/repraesentative-kurzstudie-zu-finanzieller-bildung/</a></p><p>Webseite der Studie: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielle-bildung/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielle-bildung/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielle-bildung/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielle-bildung/</a></p><p>&nbsp;<br><strong>Kontakt für Rückfragen</strong>&nbsp;<br>Prof. Dr. Johannes Treu – <a class="ck-anchor" id="mailto:johannes.treu@iu.org" name="mailto:johannes.treu@iu.org" href="mailto:johannes.treu@iu.org">johannes.treu@iu.org</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> Quellen:&nbsp;<br><a class="ck-anchor" id="https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html" name="https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html" href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html" target="_blank">https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html</a><br><a class="ck-anchor" id="https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/Daten/IW-Trends-3-2012-Niehues-Pimpertz.pdf" name="https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/Daten/IW-Trends-3-2012-Niehues-Pimpertz.pdf" href="https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/Daten/IW-Trends-3-2012-Niehues-Pimpertz.pdf" target="_blank">https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/Daten/IW-Trends-3-2012-Niehues-Pimpertz.pdf</a><br><a class="ck-anchor" id="https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb18-aeltere-migranten.pdf" name="https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb18-aeltere-migranten.pdf" href="https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb18-aeltere-migranten.pdf" target="_blank">https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb18-aeltere-migranten.pdf</a><br>&nbsp;<a class="ck-anchor" id="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2023/fa_bj_2304_Finanzwissen.html" name="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2023/fa_bj_2304_Finanzwissen.html" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2023/fa_bj_2304_Finanzwissen.html" target="_blank">https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2023/fa_bj_2304_Finanzwissen.html</a><br>&nbsp;<a class="ck-anchor" id="https://www.cash-online.de/a/rentner-studie-ein-drittel-der-ehemaligen-selbststaendigen-muss-mit-weniger-als-700-euro-auskommen-680247/" name="https://www.cash-online.de/a/rentner-studie-ein-drittel-der-ehemaligen-selbststaendigen-muss-mit-weniger-als-700-euro-auskommen-680247/" href="https://www.cash-online.de/a/rentner-studie-ein-drittel-der-ehemaligen-selbststaendigen-muss-mit-weniger-als-700-euro-auskommen-680247/" target="_blank">https://www.cash-online.de/a/rentner-studie-ein-drittel-der-ehemaligen-selbststaendigen-muss-mit-weniger-als-700-euro-auskommen-680247/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 09:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studierende präsentieren innovatives Kita-Screening-Instrument</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studierende-praesentieren-innovatives-kita-screening-instrument/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studierende-praesentieren-innovatives-kita-screening-instrument/</guid><pp:caseid>715621</pp:caseid><pp:subtitle>Studierende der Kindheitspädagogik stellen gemeinsam entwickeltes Instrument zur Einschätzung von Vorläuferkompetenzen auf Fachtagung in Köln vor</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Studierende der Kindheitspädagogik stellen ein gemeinsam entwickeltes Instrument zur Einschätzung von Vorläuferkompetenzen auf einer Fachtagung in Köln vor.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf/Köln, 29. Juli 2025.</strong> Studierende der IU Internationalen Hochschule präsentierten Ende Juni ein neu entwickeltes Screening-Instrument für den Kita-Bereich auf einer Fachtagung der Universität zu Köln zum Thema <i>„Lernwege verstehen, begleiten, gestalten – mit dem GRID-Modell“</i>. Unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Ramacher-Faasen stellte der Kurs aus dem dualen Studiengang Kindheitspädagogik das <strong>GRID-Kita-Screening</strong> vor – ein Instrument zur strukturierten und frühzeitigen Einschätzung kindlicher Vorläuferkompetenzen im Übergang von der Kita zur Grundschule. Damit gaben sie Fachkräften aus Wissenschaft, Schule und Lerntherapie wichtige Impulse zur Bedeutung frühpädagogischer Perspektiven in der Bildungsbiografie von Kindern.&nbsp;</p><h3>GRID-Kita-Screening schließt diagnostische Lücke im frühpädagogischen Bereich</h3><p>Das GRID-Modell ist ein multiprofessionell verankertes Konzept zur mehrdimensionalen Diagnostik und Förderplanung bei Lern- und Verhaltensschwierigkeiten. Es wurde von Dr. Edeltraud Hammes-Schmitz an der Universität zu Köln entwickelt, umfangreich validiert und seither kontinuierlich weiterentwickelt – insbesondere im schulischen Kontext. Dass das Modell auch für den Übergang von der Kita in die Grundschule enormes Potenzial birgt, zeigten die Studierenden aus dem sechsten Semester vom IU-Campus Düsseldorf mit ihrem entwickelten <strong>GRID-Kita-Screening</strong>, das eine zentrale diagnostische Lücke im vorschulischen Bereich schließt.&nbsp;</p><p>Als einzige Vertretung aus dem frühpädagogischen Feld gaben die IU-Studierenden damit neue Denkanstöße – sowohl für die Erweiterung des GRID-Modells als auch für die Relevanz kindheitspädagogischer Perspektiven in multiprofessionellen Diskursen.&nbsp;</p><h3>Paradebeispiel für Theorie-Praxis-Transfer</h3><p>Der Entstehungsprozess des <strong>GRID-Kita-Screenings</strong> ist ein eindrucksvolles Beispiel für einen gelungenen Transfer zwischen Theorie und Praxis. Im Rahmen des Moduls <i>“Supervision, Intervision & Coaching“</i> erarbeiteten die Dualstudierenden ein Konzept zur strukturierten Beobachtung kindlicher Vorläuferkompetenzen. Ziel war es, ein alltagsnahes, anschlussfähiges Instrument zu schaffen, das die Kompetenzen von Kindern im letzten Kita-Jahr sichtbar macht – in sieben zentralen Bereichen von Selbstständigkeit bis Elternkontext.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/0d4fc329-e1b5-483d-aeb2-9f36651377f0/1920_kita-screening02.jpg?10000"><p>Gemeinsam mit Kursleiterin Prof. Dr. Nicole Ramacher-Faasen wurde Fachliteraturrecherche betrieben, Input von Dr. Hammes-Schmitz eingeholt, Diskussionen im Seminar geführt, Tests in den eigenen Praxisstellen durchgeführt und Rückmeldungen von Fachkräften und aus Reflexionsschleifen gesammelt. Alle Bemühungen führten zu einem Screening-Instrument, das sowohl wissenschaftlich fundiert als auch praxisorientiert einsetzbar ist.</p><p>Besonderer Fokus lag auf der digitalen Umsetzbarkeit: Das Instrument ist für die Anwendung per Tablet oder PC optimiert und minimiert den Dokumentationsaufwand für Fachkräfte. Es umfasst 49 Items, die durch Beobachtungen im Alltag eingeschätzt werden und mithilfe von Bewertungshilfen, Bemerkungsfeldern und automatisierten Auswertungen eine strukturierte Förderplanung ermöglichen.</p><h3>Studierende als Mitgestaltende wissenschaftlich fundierter Praxis</h3><p>Die IU-Studierenden waren nicht nur an der Konzeptentwicklung beteiligt, sondern begleiteten auch erste Implementierungen in Kitas, schulten Fachkräfte, erarbeiteten begleitende Materialien und führten eine erste Evaluation durch. Das Feedback aus der Praxis bestätigt: Das Screening ist intuitiv, praxisnah und anschlussfähig.</p><p>„Unsere Studierenden haben eindrucksvoll gezeigt, wie anwendungsorientierte Forschung in der Ausbildung gelingen kann“, betont Prof. Dr. Nicole Ramacher-Faasen. „Der Beitrag wurde nicht nur fachlich positiv aufgenommen, sondern auch als Beispiel für gelungene Kooperation zwischen Hochschule und Praxis gewürdigt.“</p><h3>Interaktiver Workshop und Fachvortrag überzeugten Fachpublikum</h3><p>Auf dem Fachtag in Köln übernahmen die Studierenden neben ihrem Fachvortrag auch die eigenständige Moderation einer interaktiven Arbeitsgruppe zum Thema „GRID – zwischen Vision, Realität und Kritik“. Der Workshop regte intensive Diskussionen über die Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen des GRID-Modells in verschiedenen Praxisfeldern an.</p><p>Mit ihrem Engagement zeigen die Studierenden der IU, wie wissenschaftlich fundierte Konzepte im dualen Studium in die praktische Anwendung gelangen können – und wie Bildungskarrieren bereits im Studium aktiv mitgestaltet werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/6bd60c79-4aaf-477c-b629-a63406fe581e/1920_ramacher-faasen-nicole.jpg?10000"><p>„Der Auftritt der IU auf dem Fachtag war mehr als eine Präsentation – er war ein Beitrag zur Weiterentwicklung eines praxisnahen, evidenzbasierten Diagnostikinstruments“, fasst Ramacher-Faasen zusammen. „Die Studierenden übernahmen Verantwortung, brachten ihre Praxiserfahrungen ein und zeigten, dass Studium und Forschung nicht in der Theorie verharren müssen, sondern konkrete Lösungen für pädagogische Herausforderungen entstehen lassen können. Ich bin super stolz auf sie.“&nbsp;&nbsp;</p><p>Mehr Informationen zum dualen Studiengang Kindheitspädagogik unter: <a href="https://www.iu.de/bachelor/kindheitspadagogik/duales-studium/" target="_blank">https://www.iu.de/bachelor/kindheitspadagogik/duales-studium/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Dualstudium,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 09:43:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Diversity Award für Bochumerin</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-diversity-award-fuer-bochumerin/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-diversity-award-fuer-bochumerin/</guid><pp:caseid>714344</pp:caseid><pp:subtitle>IU-Absolventin entwickelt Handlungsempfehlungen für soziale Arbeit im Umgang mit queeren Geflüchteten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Absolventin entwickelt Handlungsempfehlungen für soziale Arbeit im Umgang mit queeren Geflüchteten.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Bochum, 21. Juli 2025.</strong> Queer und geflüchtet: Zwei Identitätsmerkmale, die für sich allein schon Herausforderungen mit sich bringen – und im Zusammenspiel eine mehrfach diskriminierte, häufig übersehene Zielgruppe ergeben. Alina Klein, wohnhaft in Bochum und Absolventin des dualen Studiengangs Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule am Standort Dortmund, widmet ihre Bachelorarbeit genau diesen Menschen: queeren Geflüchteten in Deutschland. Sie wurde dafür mit dem <i>IU Diversity Award 2025</i> ausgezeichnet.&nbsp;</p><p>In ihrer Abschlussarbeit mit dem Titel „LGBTQIA+ im Kontext von Flucht“ erforscht Alina Klein intersektionale Herausforderungen und Bedürfnisse queerer Menschen mit Fluchterfahrung. Ziel ihrer Arbeit ist es, Sichtbarkeit zu schaffen, Verständnis zu fördern und Fachkräften konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Praxis an die Hand zu geben.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/294a6b81-1b36-4729-9c2f-54bcf7ebc7c8/1920_alina-klein.png?10000"><p>„Viele queere Geflüchtete erleben doppelte Ausgrenzung – sowohl wegen ihrer Herkunft als auch aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität“, erklärt die 28-jährige Absolventin. „Meine Arbeit soll zeigen, dass es mehr braucht als Symbolik – nämlich echte Räume, Schutzkonzepte und eine Sensibilisierung im Arbeitsalltag.“&nbsp;</p><h3>Theorie und Praxis eng verzahnt&nbsp;</h3><p>Ihre Abschlussarbeit entstand in enger Verzahnung mit ihrer praktischen Tätigkeit bei der Evangelischen Jugendhilfe Bochum. Dort arbeitet sie in einem Verselbständigungsprojekt für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Ergänzend führte sie Interviews mit Fachkräften eines Netzwerkpartners, der in Bochum Aufklärungsarbeit im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt leistet und gezielte Angebote für queere Geflüchtete bereitstellt.&nbsp;</p><p>Das duale Studienmodell der IU bot ihr die ideale Grundlage, um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden: „Ich konnte mein Wissen direkt in meinen Berufsalltag einfließen lassen – und umgekehrt wissenschaftlich fundiert die Themen bearbeiten, die mich in der Praxis bewegen. Die hohe Flexibilität in der Ausgestaltung der Prüfungsleistungen hat mir erlaubt, meine Leidenschaft in eine akademische Arbeit zu übersetzen.“&nbsp;</p><p>Bereits während ihres Studiums engagierte sich Alina Klein über das reine Curriculum hinaus. Sie organisierte Fortbildungen zum Diskriminierungsschutz und setzte im eigenen Arbeitsumfeld Aufklärungsaktionen um wie Workshops für junge Geflüchtete, Flyer, Sticker und Regenbogen-Pins. „Es sind oft die kleinen Dinge, die eine große Wirkung haben. Eine Klientin hat mir gesagt, dass sie sich durch unsere Aktion wirklich gesehen fühle. Das war sehr berührend“, erinnert sie sich.&nbsp;</p><h3>Ausgezeichnet mit dem IU Diversity Award&nbsp;</h3><p>Für ihre besondere gesellschaftliche Relevanz und praxisorientierte Tiefe wurde Alina Kleins Arbeit mit dem IU Diversity Award 2025 ausgezeichnet.&nbsp;</p><p>„Alina gelingt es auf beeindruckende Weise, ein hochsensibles Thema nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern auch mit spürbarer Empathie und Praxisnähe zu beleuchten. Ihre Arbeit macht sichtbar, was im Alltag oft übersehen wird – und liefert konkrete Impulse, wie Fachkräfte queere Geflüchtete besser unterstützen können. Ein herausragendes Beispiel dafür, wie Wissenschaft gesellschaftlichen Wandel mitgestalten kann“, so Ariane Weber, Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro und Projektleiterin des Diversity Awards an der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><p>Auch über ihren Abschluss hinaus verfolgt Alina Klein ihre Vision weiter. Sie hat kürzlich ein Masterstudium in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Traumapädagogik, Flucht und Migration begonnen und kann sich langfristig auch eine Promotion vorstellen. Ihr Ziel: künftig selbst Erfahrungen an Studierende weitergeben und sie in ihrer künftigen Rolle als Sozialarbeitende zu ermutigen.&nbsp;</p><h3>IU als größter akademischer Ausbilder für Soziale Arbeit&nbsp;</h3><p>Die IU bildet derzeit rund 30.000 Menschen im Bereich Gesundheit und Soziales aus und ist damit der größte akademische Ausbilder in diesem Bereich. Im Fernstudium (<a href="https://www.iu.de/bachelor/gesundheit-und-soziales/" target="_blank">Bachelor</a>, <a href="https://www.iu.de/master/gesundheit-und-soziales/" target="_blank">Master</a>, <a href="https://www.iu.de/mba/gesundheit-soziales/" target="_blank">MBA</a>), im <a href="https://www.iu.de/duales-studium/" target="_blank">dualen Studium</a> sowie in <a href="https://www.iu-akademie.de/weiterbildungen/?c=3" target="_blank">Weiterbildungskursen an der IU Akademie</a> können Interessierte fundierte Kenntnisse erwerben und sich für eine Vielzahl von Berufen im sozialen Bereich qualifizieren.&nbsp;</p><h3>Über den IU Diversity Award&nbsp;</h3><p>Die IU Internationale Hochschule verleiht den IU Diversity Award seit 2018 zweimal pro Jahr. Die Jury des IU Diversity Awards besteht aus einem zehnköpfigen Team von Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Fachabteilungen. Studierende der IU aus Deutschland sowie aus dem internationalen Raum haben die Möglichkeit, ihre Bachelor- oder Masterarbeit einzureichen. Im Jahr 2024 erhielten Felix Würkner aus Berlin und Melissa Ockelmann aus Hamburg die wertschätzende Auszeichnung. Während Felix Würkner mit einer <a href="https://www.iu.de/news/iu-diversity-award-fuer-queere-aufklaerungskampagne/" target="_blank">crossmedialen Medienkampagne</a> für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zur Prävention von Homo- und Transphobie überzeugte, befasste sich Ockelmann mit dem Thema Inklusion im Alter und präsentierte ein <a href="https://www.iu.de/news/iu-absolventin-erhaelt-auszeichnung-fuer-queersensibles-konzept-in-der-offenen-seniorinnenarbeit/" target="_blank">queer*sensibles Leitbild für die Offene Senior:innenarbeit</a>. Der IU Diversity Award möchte einen Beitrag dazu leisten, die öffentliche Wahrnehmung für das Forschungsfeld Diversität zu erhöhen und ist mit einer Prämie in Höhe von 500 Euro dotiert. Weitere Informationen zu Gleichstellung und Diversität an der IU unter: <a href="https://www.iu.de/hochschule/diversity-und-gleichstellung/&nbsp;" target="_blank">https://www.iu.de/hochschule/diversity-und-gleichstellung/&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Diversity,Auszeichnungen,Forschung,Dualstudium]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 07:50:46 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/iu-logo-d-black-rgb-horizontal.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Logo IU Internationale Hochschule (horizontal)]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Erhebung gestartet: IU Internationale Hochschule untersucht Bleisure Travel und Workation in Deutschland</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/erhebung-gestartet-iu-internationale-hochschule-untersucht-bleisure-travel-und-workation-in-deutschland/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/erhebung-gestartet-iu-internationale-hochschule-untersucht-bleisure-travel-und-workation-in-deutschland/</guid><pp:caseid>713097</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Interessierte Unternehmen können sich ab sofort beteiligen. Die Umfrage dauert etwa 15 bis 20 Minuten.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 8. Juli 2025.</strong> Die IU Internationale Hochschule hat eine bundesweite Umfrage zum Thema <i>Bleisure Travel</i> und <i>Workation</i> gestartet. Ziel des Projekts ist es, mit dem <strong>Bleisure & Workation Monitor Deutschland</strong> erstmals deutschlandweit systematisch die Perspektiven touristischer Anbieterinnen und Anbieter zu erfassen – darunter Hotels, Ferienwohnungsbetriebe, Coworking-Spaces, Tagungslocations und Campingplätze.</p><p>Die Untersuchung beleuchtet, wie diese Betriebe das aktuelle und zukünftige Potenzial von Bleisure Travel und Workation einschätzen. Im Fokus stehen dabei aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen sowie Chancen für touristische Regionen und Betriebe.</p><p>Interessierte Unternehmen können sich ab sofort beteiligen. Die Umfrage dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist unter folgendem Link abrufbar: <a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de">www.bleisure-workation-monitor.de</a>.</p><p>Die Ergebnisse der Studie werden den Teilnehmenden auf Wunsch kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Erhebung erfolgt anonym und unter Einhaltung der geltenden Datenschutzrichtlinien.</p><h3>Kontakt für Rückfragen</h3><p><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/neumann-peter/" target="_blank">Prof. Dr. Peter Neumann&nbsp;</a><br>Professor Tourismuswirtschaft an der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>peter.neumann@iu.org&nbsp;<br><br><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/pastowski-sven/" target="_blank">Prof. Dr. Sven Pastowski&nbsp;</a><br>Professur Allgemeine BWL an der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>sven.pastowski@iu.org&nbsp;<br><br><a href="https://de.linkedin.com/in/prof-dr-andreas-zimmer-0456a5153" target="_blank">Prof. Dr. Andreas Zimmer&nbsp;</a><br>Professur Tourismusmanagement an der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>andreas.zimmer@iu.org</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 08:05:05 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Internationale Hochschule beleuchtet Zukunft des nachhaltigen Bauens mit einer Online-Vortragsreihe</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-beleuchtet-zukunft-des-nachhaltigen-bauens-mit-einer-online-vortragsreihe/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-beleuchtet-zukunft-des-nachhaltigen-bauens-mit-einer-online-vortragsreihe/</guid><pp:caseid>713217</pp:caseid><pp:subtitle>Kostenfreie Vortragsreihe „Aspekte der Nachhaltigkeit“ läuft noch bis Ende Juli</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU lädt derzeit zu ihrer öffentlichen Online-Vortragsreihe <strong>„Aspekte der Nachhaltigkeit“</strong> ein. Die Veranstaltungsreihe bietet eine Plattform zur Diskussion über die Zukunft des nachhaltigen Bauens und der Architektur.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 7. Juli 2025</strong> – Die IU Internationale Hochschule (IU) lädt derzeit zu ihrer öffentlichen Online-Vortragsreihe <strong>„Aspekte der Nachhaltigkeit“</strong> ein. Die Veranstaltungsreihe bietet eine Plattform zur Diskussion über die Zukunft des nachhaltigen Bauens und der Architektur. Sie richtet sich nicht nur an Fachpublikum, sondern steht allen Interessierten offen – auch externen Gästen und Nicht-Architekt:innen.</p><p>Renommierte Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis geben Einblicke, wie der gebaute Raum auf die Klima- und Ressourcenkrise reagieren kann – durch innovative Gestaltung, Forschung und Zusammenarbeit.</p><p>Nach einem erfolgreichen Auftakt im Juni setzt sich die Reihe mit spannenden Vorträgen bis Ende Juli fort. Weitere Termine sind für das kommende Wintersemester ab Oktober 2025 geplant.</p><h3>Über die Reihe „Aspekte der Nachhaltigkeit“</h3><p>Die Vortragsreihe reflektiert den aktuellen Diskurs zur Transformation des Bauwesens und zeigt auf, wie Nachhaltigkeit in Architektur und Bauwirtschaft heute und künftig gedacht, erforscht und umgesetzt werden kann. Angesichts der hohen Klimarelevanz der Baubranche rückt die IU besonders zukunftsorientierte Ansätze und innovative Praktiken in den Fokus.</p><p>Die Vorträge beleuchten verschiedene – teils konträre – Perspektiven: von experimenteller Forschung bis hin zu realisierten Projekten. Dabei werden ökologische, technische, kulturelle und soziale Dimensionen nachhaltigen Gestaltens sichtbar gemacht.</p><h3>Kommende Termine im Juli:</h3><ul><li><strong>10. Juli, 11:30 Uhr</strong> – Amandus Samsøe Sattler (Ensømble, Berlin):&nbsp;<br><i>Die zirkuläre Ästhetik beim nachhaltigen Bauen</i></li><li><strong>16. Juli, 10:00 Uhr</strong> – Thomas Auer (transsolar, Stuttgart/München/New York):&nbsp;<br><i>Einfach (Um-)Bauen!</i></li><li><strong>17. Juli, 09:30 Uhr</strong> – Max Otto Zitzelsberger (München):&nbsp;<br><i>Design Talk: Lernhaus für Umweltbildung in Nabburg und mehr</i><br><i>- abgesagt wegen Krankheit -</i></li><li><strong>18. Juli, 10:00 Uhr</strong> – Maike van Stiphout (DS landscape architects, Amsterdam):&nbsp;<br><i>Nature-Inclusive Design (Englisch)</i></li><li><strong>23. Juli, 10:00 Uhr</strong> – Anne Niemann (TH Rosenheim):&nbsp;<br><i>Einfach Bauen – einfach gut?</i></li><li><strong>24. Juli, 10:00 Uhr</strong> – Boris Peter (c4 engineers, Stuttgart):&nbsp;<br><i>Konstruieren in Zeiten des Klimawandels</i></li><li><strong>24. Juli, 12:00 Uhr</strong> – Matthias Fuchs (ee concept, Darmstadt)<br><i><span>Weniger ist anders – Suffizienz als Planungsstrategie</span></i></li><li><strong>30. Juli, 10:00 Uhr</strong> – Florian Dilg & Julius Klaffke (Taskforce Gebäudetyp E, bogevischs büro):&nbsp;<br><i>Gemeinsam nachhaltig Bauen – Gebäudetyp E</i></li><li><strong>31. Juli, 09:30 Uhr</strong> – Martin Wißmann (bogevischs büro, München):&nbsp;<br><i>Bestand qualifizieren – Design Talk</i></li></ul><p>&nbsp;</p><h3>Teilnahme & Zugang</h3><p>Die Vorträge finden online über Zoom statt.&nbsp;<br>Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle.</p><p><strong>Zoom-Link zur Teilnahme:</strong><br><a href="https://iubh.zoom.us/j/5607247166?pwd=Q2JLSCs4elIzOXJrcE1Id2VyK3Judz09">https://iubh.zoom.us/j/5607247166?pwd=Q2JLSCs4elIzOXJrcE1Id2VyK3Judz09</a></p><p>Die Reihe wird von folgenden IU-Professor:innen organisiert:</p><ul><li><strong>Prof. Ulrike Wietzorrek, </strong>Professur Architektur & Stadt</li><li><strong>Prof. Dipl.-Ing. Bettina-Maria Müller, </strong>Professur Architektur</li><li><strong>Prof. Thorsten Klooster, </strong>Professur Architektur</li><li><strong>Prof. Dipl.-Ing. Hans Nungeßer, </strong>Professur Architektur</li><li><strong>Prof. Stefan Rappold</strong>, Professor Architektur</li><li><strong>Prof. Dipl.-Ing. Henry Ripke, </strong>Professur Architektur</li></ul>]]></description><category><![CDATA[Events,ESG,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Architektur braucht Vielfalt – IU München beteiligt sich am bundesweiten WIA Festival 2025</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/architektur-braucht-vielfalt--iu-muenchen-beteiligt-sich-am-bundesweiten-wia-festival-2025/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/architektur-braucht-vielfalt--iu-muenchen-beteiligt-sich-am-bundesweiten-wia-festival-2025/</guid><pp:caseid>711970</pp:caseid><pp:subtitle>Eventreihe „LET’S TALK TRANSFORMATION“ setzt Zeichen für Chancengleichheit im Bauwesen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die IU Internationale Hochschule am Standort München engagierte sich mit einem eigenen Beitrag am deutschlandweiten Festival WOMEN IN ARCHITECTURE (WIA) 2025, das bundesweit Diversität und Gleichstellung in der Baukultur sichtbar macht.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><br><span><strong>München, 1. Juli 2025.</strong> Mit einer klaren Haltung für mehr Chancengleichheit in Architektur und Bauwesen hat sich die IU Internationale Hochschule (IU) am Standort München aktiv am bundesweiten Festival&nbsp;</span><i><span>WOMEN IN ARCHITECTURE (WIA) 2025</span></i><span>&nbsp;beteiligt. Unter dem programmatischen Titel&nbsp;</span><i><span>„LET’S TALK TRANSFORMATION“</span></i><span>&nbsp;fanden am 26. und 27. Juni drei öffentlich zugängliche Veranstaltungen im Herzen Münchens statt – konzipiert von IU-Professorinnen und Dualstudierenden des Studiengangs Architektur in Zusammenarbeit mit dem Ruffinihaus Creative Hub München und dem Architekturbüro bmquadrat | Architektur + Design.</span></p><h3><span>Diversität ist ein Motor für Innovation, Qualität und Effizienz</span></h3><p><span>Ziel der IU war es, den Diskurs über Gleichstellung im Bauwesen nicht nur zu führen, sondern im öffentlichen Raum sichtbar zu machen – durch Vorträge, Dialogformate und einen temporären Dialog-Kiosk auf dem Rindermarkt. Bereits der erste Tag zeigte das große Interesse an der Thematik: Zahlreiche Gäste aus Praxis, Lehre und Öffentlichkeit diskutierten engagiert über strukturelle Hürden, persönliche Erfahrungen und zukunftsfähige Strategien für ein chancengerechteres Planungsumfeld.</span></p><p><span>Der zweite Veranstaltungstag widmete sich vertiefend der Frage:<strong>&nbsp;</strong></span><i><span><strong>„Was braucht es eigentlich für Chancengleichheit im Bauwesen?“</strong>.</span></i><span>&nbsp;In interdisziplinären Teams wurden Workshop-Formate durchgeführt, in denen Themen wie Gender Pay Gap, Führungspositionen, beruflicher Zugang und Förderstrukturen bearbeitet wurden. Zentrale Leitfragen lauteten:&nbsp;</span><i><span>Wie profitieren Bauprojekte von diversen Teams? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen dazu vor? Wie lässt sich Gleichstellung konkret fördern – an Hochschulen wie in der Berufspraxis?</span></i></p><h3><span>Was ist die gemeinsame Vision von einem chancengerechten Bauwesen?</span></h3><p><span>Der Hintergrund ist deutlich: Über 60 Prozent der Architekturstudierenden sind weiblich. Dennoch liegt der Anteil praktizierender Architektinnen laut Statista 2024 nur bei 34,1 Prozent. In der akademischen Lehre waren 2023 lediglich 27 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt, Führungspositionen in Architektur- und Bauunternehmen sind zu zwei Dritteln männlich dominiert – und das Lohngefälle zwischen Architekten und Architektinnen besteht weiterhin. Und es fehlt das Bewusstsein, dass Baukultur für alle funktionieren muss, egal welches Geschlecht, welche Generation und welche Berufsgruppe.</span></p><h3><span>Diversität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Projekte und Unternehmen</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ff554d58-29e8-41ed-a634-3f8c4297f770/1920_bettina-maria-mueller.jpg?15828"><p><span>„Die Zahlen sprechen für sich. Aber noch entscheidender sind für uns die Potenziale: Divers zusammengesetzte Planungsteams bringen nachweislich bessere Ergebnisse – sie arbeiten effizienter, innovativer und sozial sensibler. Multiperspektivisch angelegte Forschung wird öfter publiziert und ist dadurch relevanter. Bauprozesse, die gemischtgeschlechtlich und vor allem generationsübergreifend entwickelt werden, gestalten eine Baukultur für ALLE“, so die <strong>Projektleiterin Prof. Dr. Bettina-Maria Müller</strong>, Professorin für Architektur an der IU Internationalen Hochschule in München. „Deshalb sehen wir es als unseren Bildungsauftrag, diese Diskussion weiterhin zu fördern und Studierende aktiv in die notwendigen Transformationsprozesse einzubinden.“</span></p><p><span>Mit ihrer Beteiligung am WIA Festival 2025 setzte die IU München ein starkes Zeichen – für mehr Sichtbarkeit, für kritische Reflexion und für einen strukturellen Wandel in Architektur und Stadtplanung – sowohl in der Praxis als auch in der Lehre.</span></p><p><span>Die Auswertung der Workshop-Ergebnisse befindet sich derzeit in Bearbeitung. <strong>Das daraus entstehende Ergebnis-Manifest wird im Anschluss veröffentlicht und interessierten Personen auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p><span>Wir danken unseren teilnehmenden Studierenden, unseren Gästen und weiteren Unterstützenden:</span></p><ul><li><span>Annette Hilpert, Referatsleiterin Stadt- und Regionalentwicklung, IHK für München und Oberbayern&nbsp;</span></li><li><span>Prof. Dr. Kathrin Grewolls, Geschäftsführerin BSKT GmbH&nbsp;</span></li><li><span>Anne Tischer, Gründerin und Vorsitzende von FRAUEN !N FÜHRUNG (F!F) Initiative der deutschen Immobilienwirtschaft für mehr Frauen in Führungspositionen e.V.&nbsp;</span></li><li><span>Helena Heilig, Helena Heilig Photography</span><br>&nbsp;</li></ul><h4 style="margin-left:0cm;"><span>Veranstalter&nbsp;</span></h4><p style="margin-left:0cm;"><span>IU Internationale Hochschule&nbsp;</span><br><span>dualer Studiengang Architektur am Standort München&nbsp;</span><br><a href="https://www.iu-dualesstudium.de/standorte/muenchen/" target="_blank"><span>https://www.iu-dualesstudium.de/standorte/muenchen/</span></a><span> &nbsp;</span><br><span>&nbsp;</span></p><h4 style="margin-left:0cm;"><span>Projektteam&nbsp;</span></h4><ul><li><span>Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Bettina-Maria Müller</span></li><li><span>IU-Studiengang Bauingenieurwesen, Prof. Dr.-Ing. Susanne Hüttner&nbsp;&nbsp;</span></li><li><span>IU-Studierende des 8. Semesters im B.A. Architektur</span></li><li><span>bmquadrat | Architektur + Design&nbsp;</span></li><li><span>Ruffinihaus Creative Hub, Kreativ München&nbsp;&nbsp;</span></li></ul><p style="margin-left:0cm;"><span>Weitere Informationen zum Projekt: </span><a href="mailto:bettina-maria.mueller@iu.org" target="_blank"><span>bettina-maria.mueller@iu.org</span></a></p><h3>LET’S TALK TRANSFORMATION – Das Programm</h3><p><br><strong>Donnerstag, 26. Juni 2025 | LET’S TALK BEGEGNUNG I</strong><br><i>Auf dem Rindermarkt, 80331 München</i></p><p><strong>08 – 10 Uhr</strong> | Aufbau des „Equality in Architecture“-Dialog-Kiosks am Rindermarkt – als öffentlich zugängliche Design-Build-Aktion von IU-Studierenden</p><p><strong>10 – 14 Uhr</strong> | Offener Dialog mit geladenen Gästen und Passant:innen zu Chancengleichheit und Vielfalt im Bauwesen<br>&nbsp;</p><p><strong>Freitag, 27. Juni 2025 | LET’S TALK BEGEGNUNG II</strong><br><i>Ruffinihaus Creative Hub, 1.OG, Sendlinger Str. 1, 80331 München</i></p><p><strong>14 – 18 Uhr</strong> | Interdisziplinäres Mentoring- und Netzwerkforum – mit persönlichen Gesprächen, Mini-Coachings und Diskussionen mit führenden Frauen aus Architektur, Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft</p><p><strong>&nbsp;</strong><br><strong>Freitag, 27. Juni 2025 | LET’S TALK MOVIE</strong><br><i>Ruffinihaus Creative Hub, 1.OG, Sendlinger Str. 1, 80331 München</i></p><p><strong>ab 18 Uhr</strong> | Filmvorführung mit gesammelten Statements und Eindrücken – anschließend moderierte Diskussion zum Thema: „Effizienzsteigerung durch Diversität – Warum vielfältige Teams besser bauen“ unter Einbeziehung wissenschaftlicher Studien zum Mehrwert gemischter Teams<br>&nbsp;</p><h5>ÜBER WOMEN IN ARCHITECTURE: WIA FESTIVAL 2025</h5><p>Vom 19. bis zum 29. Juni 2025 beleuchten zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland die Leistungen von Planerinnen sowie das Thema Diversität in der Baukultur. WIA 2025 stärkt bundesweit die Sichtbarkeit von Frauen in der Baukultur und platziert sie als Impulsgeberinnen im öffentlichen Diskurs, um sich untereinander sowie mit Politik, Medien und Gesellschaft zu Vernetzen und Synergien zu nutzen. Neben den regionalen Architektenkammern engagieren sich unter anderem Verbände, Stiftungen, Architekturbüros, Hochschulen, Städte und Initiativen im Rahmen des WIA-Festivals. Insgesamt 265 Projekte von über 200 Akteur:innen bieten vielseitige Perspektiven und setzen ein starkes Zeichen für Gleichstellung und Vielfalt in der Baukultur, die alle betrifft; nicht nur Planende. Die IU ist Teil dieses bundesweiten Netzwerkes. Mehr Informationen unter: <a href="https://wia-festival.de/" target="_blank">https://wia-festival.de/</a></p><h5>Weiterführende Informationen und Quellen</h5><p><a href="https://yesweplan.eu/" target="_blank">https://yesweplan.eu/</a><span>&nbsp;</span><br><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37278/umfrage/geschlechterverteilung-bei-architekten/" target="_blank">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37278/umfrage/geschlechterverteilung-bei-architekten/</a><span> &nbsp;</span><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160365/umfrage/professoren-und-professorinnen-an-deutschen-hochschulen/" target="_blank">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160365/umfrage/professoren-und-professorinnen-an-deutschen-hochschulen/</a><span>&nbsp;</span><br><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s12144-022-03534-9" target="_blank">https://link.springer.com/article/10.1007/s12144-022-03534-9</a><span>&nbsp;</span><br><a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/10591478241260723" target="_blank">https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/10591478241260723</a><br><a href="https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/gemischte-teams-forschen-besser-4971" target="_blank">https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/gemischte-teams-forschen-besser-4971</a><span>&nbsp;</span><br><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s12144-022-03534-9" target="_blank">https://link.springer.com/article/10.1007/s12144-022-03534-9</a></p>]]></description><category><![CDATA[Events,ESG,Dualstudium,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 09:29:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Kostenloser Diversity-Selbsttest der IU und der Charta der Vielfalt für Unternehmen ab heute verfügbar</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/kostenloser-diversity-selbsttest-der-iu-und-der-charta-der-vielfalt-fuer-unternehmen-ab-heute-verfuegbar/</link>
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Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Selbsttest für alle Unternehmensgrößen ab heute frei verfügbar und niedrigschwellig einsetzbar.&nbsp;</li><li>IU-Professorin Sonja Würtemberger: „<i>Für uns ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um eine klare Haltung zu Diversität, Gleichberechtigung, Teilhabe und Inklusion zu zeigen!</i>“&nbsp;</li><li>Gemeinsames Projekt IU Internationale Hochschule und der Charta der Vielfalt, unterstützt durch die D² - Denkfabrik Diversität.</li></ul><p><br><strong>Berlin/Erfurt, 19. Mai 2025. </strong>Mit dem „<a href="https://www.diversity-reifegrad.de/" target="_blank">Diversity-Reifegradmodell</a>“ stellen die IU Internationale Hochschule (IU), Deutschlands größte Hochschule, und die Charta der Vielfalt, Deutschlands größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversität in der Arbeitswelt, ein gemeinsames Instrument vor, das Unternehmen durch eine Selbsteinschätzung dabei unterstützt, ihre Diversity-Maßnahmen systematisch einzuordnen. Entwickelt wurde das Modell von den IU-Professorinnen Sonja Würtemberger und Katharina-Maria Rehfeld zusammen mit Heiko Holz (wissenschaftlicher Mitarbeiter) sowie Corina Christen und Şeyma Erdi von der Charta der Vielfalt.&nbsp;</p><p>Das mit dem heutigen Tag erhältliche Diversity-Reifegradmodell ist bundesweit das erste frei verfügbare Modell dieser Art. Zwei Eigenschaften zeichnen das Modell aus: Es ist trotz des beträchtlichen Entwicklungsaufwands kostenlos und trotz der großen Komplexität des Themas sehr niedrigschwellig einsetzbar. Das Modell soll Unternehmen in Deutschland helfen, im Selbsttest ihren aktuellen Stand in Bezug auf DEI (Diversity, Equity & Inclusion, zu Deutsch „Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe“) zu bewerten und praktische Schritte hin zu mehr Diversität und Teilhabe zu definieren. Es eignet sich für alle Organisationsformen und -größen: Kleinst- und Kleinunternehmen, Mittelstand, Konzerne.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1fb3d43c-f581-4292-a536-d3b4e462194e/1920_radar.jpg?10000"><h3>Diversity und Teilhabe: „Jetzt erst recht!“</h3><p>„Für uns ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um eine klare Haltung zu Diversität, Gleichberechtigung und Teilhabe zu zeigen“, sagt IU-Professorin<strong> Sonja Würtemberger</strong> angesichts der Order des US-Präsidenten, DEI-Programme zu streichen – eine Entwicklung, die auch deutsche Unternehmen betrifft.&nbsp;</p><p><strong>Katharina-Maria Rehfeld</strong>, ebenfalls Professorin an der IU und Mitentwicklerin des Reifegradmodells, betont: „Aber Haltung allein reicht uns nicht: Mit dem Radar geben wir Unternehmen in Deutschland das Werkzeug zum Handeln mit auf den Weg, damit sie ihre eigenen DEI-Bemühungen verstärken statt einstellen.“</p><p>„Das Diversity-Reifegradmodell bietet internationalen Unternehmen wie unserem wissenschaftlich fundierte und objektive Empfehlungen zur Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds“, sagt <strong>Stephan Schütz</strong>, DEI-Manager bei der Daimler Truck AG, der Teil des Projektteams zur Entwicklung des Modells war. „Besonders die Anbindung an den Employee Lifecycle bietet einen klaren Praxisbezug. Das Assessment zeigt, wo Unternehmen gut aufgestellt sind und wo Verbesserungspotenzial besteht.“</p><p>„Das Diversity-Reifegradmodell ist ein bisher einzigartiger Wegweiser für Unternehmen in Deutschland – praxisnah, vielschichtig und wissenschaftlich fundiert“, ergänzt <strong>Dr. Eva Voß</strong>, Vorstandsvorsitzende von Charta der Vielfalt e. V. „Es ermöglicht eine präzise Selbsteinschätzung und wird es vielen erleichtern, ihre DEI-Arbeit strategisch zu strukturieren und wirksam weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, das Modell künftig in meinem Berufsalltag anzuwenden."</p><p>Dass ein solches Engagement von Unternehmen auch bei Arbeitnehmenden ein entscheidender Faktor bei der Berufswahl ist, <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/diversity-und-inklusion/" target="_blank">zeigt eine Studie der IU über die Bedeutung von Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz</a>: 75,1 Prozent der Fachkräfte von morgen erwarten von potenziellen Arbeitgebenden, dass sie Maßnahmen zu Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz ergreifen. Für 38,2 Prozent ist Chancengleichheit unter den Top-3-Gründen für ein Unternehmen bei der Job-Wahl.&nbsp;</p><h3>Diversity-Reifegradmodell: Projektstart im Sommer 24, Go live im Mai 25&nbsp;</h3><p>Das Diversity-Reifegradmodell beruht auf insgesamt 24 qualitativen Interviews, die die beiden IU-Wissenschaftlerinnen nach dem Start des Projekts im Sommer vergangenen Jahres mit DEI-Expert:innen aus Unternehmen führten. Ergänzt wurde das Projekt durch eine umfassende Literaturrecherche zur wissenschaftlichen Fundierung der Interviews und durch eine mehrstufige Validierung der Ergebnisse durch Fachleute aus der Praxis. Das methodische Vorgehen wird im <a href="https://repository.iu.org/items/3ebcda5e-8e1c-45c8-9e7b-b6fad008d8d8" target="_blank">jüngst veröffentlichten Paper</a> detailliert beschrieben. Den Reifegrad ihrer DEI-Bemühungen können Unternehmen in einer Art Assessment ab heute kostenlos und frei zugänglich selbst überprüfen.&nbsp;</p><p>Programmiert wurde das Modell von der <a href="https://denkfabrik-diversitaet.de/" target="_blank">D<sup>2</sup> - Denkfabrik Diversität</a>, einem Startup aus Würzburg, das neben Beratungsangeboten auch digitale Tools für das Diversity Management im öffentlichen und privaten Sektor entwickelt. Das Ergebnis in der Zusammenarbeit ist ein praxisnahes Reifegradmodell für Diversity Management in Unternehmen.&nbsp;</p><h3>Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnt Deutschland&nbsp;</h3><p>Beim <a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/deutscher-diversity-tag" target="_blank">Deutschen Diversity-Tag</a> am 27. Mai wird das Diversity-Reifegradmodell ein Programmpunkt der Live-Veranstaltung der Charta der Vielfalt in Berlin sein. Unter dem Motto <i>Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnt Deutschland</i> schafft die Charta der Vielfalt zum 13. Mal einen Aktionstag für Unternehmen und Institutionen, um deutschlandweit ihr Engagement für Diversity und eine wertschätzende, vorurteilsfreie Arbeitswelt zu zeigen. Bei der diesjährigen Live-Veranstaltung in Berlin werden Projektleiterin Şeyma Erdi von der Charta der Vielfalt sowie IU-Professorin Würtemberger zusammen mit Heiko Holz vor Ort sein und Einblicke in den Entwicklungsprozess des Modells geben.&nbsp;</p><p>Für Interviews und Hintergrundgespräche erreichen Sie uns unter: <a href="mailto:presse@iu.org" target="_blank">presse@iu.org</a> und <a href="mailto:presse@charta-der-vielfalt.de" target="_blank">presse@charta-der-vielfalt.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><h3>Diversity-Reifegradmodell jetzt selbst testen</h3><p><a href="https://www.diversity-reifegrad.de/" target="_blank">https://www.diversity-reifegrad.de/</a><br>&nbsp;</p><h6><br>ÜBER DIE CHARTA DER VIELFALT&nbsp;</h6><p>Der Charta der Vielfalt e.V. ist die größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in Unternehmen und Institutionen Deutschlands. Sie setzt sich für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein, in dem alle Mitarbeitenden – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft – ihre Potenziale entfalten können. Mehr unter: <a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/" target="_blank">https://www.charta-der-vielfalt.de/</a></p>]]></description><category><![CDATA[ESG,Kooperationen,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 May 2025 11:06:17 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Internationale Hochschule gründet neues Institut für praxisorientierte Forschung zu Radikalisierung und Prävention</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-gruendet-neues-institut-fuer-praxisorientierte-forschung-zu-radikalisierung-und-praevention/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-gruendet-neues-institut-fuer-praxisorientierte-forschung-zu-radikalisierung-und-praevention/</guid><pp:caseid>703363</pp:caseid><pp:subtitle>Mit dem neuen ZRP-Institut setzt die IU ein starkes Zeichen für demokratische Werte und gegen Extremismus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Mit dem neuen ZRP-Institut setzt die IU ein starkes Zeichen für demokratische Werte und gegen Extremismus.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Essen, 30. April 2025. </strong>Die IU Internationale Hochschule (IU) hat am 29. April am Campus Essen das Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP) als eigenständiges Institut gegründet.<span> Mit einem gemeinsamen Fachtag, der führende Forschende und Fachkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenbrachte, setzte das ZRP gemeinsam mit dem Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) den inhaltlichen Auftakt zur Institutsgründung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Damit wird ein starkes Signal gesetzt: Wissenschaftliche Forschung soll künftig noch stärker eine tragende Rolle im Kampf gegen antidemokratische und extremistische Strömungen einnehmen. Das ZRP versteht sich als praxisorientiertes, interdisziplinäres Institut im Bereich der Sozialen Arbeit mit einzigartigem Profil und Alleinstellungsmerkmal in der Forschungslandschaft. Die Forschung des ZRP zielt darauf ab, blinde Flecken im Themenfeld Radikalisierung zu erhellen und belastbare, evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und einzelne Berufsfelder zu erarbeiten. Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse aktiv in die Präventionsarbeit einfließen zu lassen, um aktuellen Herausforderungen mit neuen Konzepten begegnen zu können.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/e3eaa909-4391-4dda-814e-1a729390c34e/1920_prof.dr.burakccedilopur-leiterdeszentrumsfuumlrradikalisierungsforschungundpraumlvention.jpg?10000"><p><strong>Prof. Dr. Burak Çopur</strong>, <span>Leiter des Instituts: „</span><i><span>Die Wahl des Ruhrgebiets als Standort des Instituts ist dabei von uns bewusst getroffen: Die Region steht wie kaum eine andere für soziale Vielfalt, Urbanität und gleichzeitig strukturelle Herausforderungen. Das Institut positioniert sich mit seinem exzellenten Forschungsteam damit als erstes seiner Art in Nordrhein-Westfalen mit dezidiertem Praxisfokus – und ergänzt die bestehende Forschungslandschaft im Bereich Radikalisierung und Prävention um eine dringend benötigte, praxisorientierte Perspektive der Sozialen Arbeit</span></i><span>.“&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Bedeutung dieses Schritts unterstreicht auch die am Fachtag anwesende <strong>Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert</strong> (Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen):&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/fe488b72-063a-4b39-8696-ac33d247efc6/1920_fotostsintuumlrkeli-dehnertcopyrupertoberhaumluser.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;"><i><span>„Der Aufstieg rechtsextremer und antidemokratischer Bewegungen ist ein Appell an unsere gesellschaftliche Verantwortung. Wir müssen die demokratische Resilienz stärken und vor allem Kinder und Jugendliche früh befähigen, radikale Parolen und Einstellungen kritisch zu hinterfragen. Das Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention hilft uns dabei, die Erkenntnisse aus dem interdisziplinären Forschungsfeld im Alltag nutzbar zu machen. Deshalb freue ich mich, dass das ZRP nun als Institut in Nordrhein-Westfalen angesiedelt ist und ein deutliches Zeichen für die Demokratie setzt.“</span></i></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Prävention und Forschung als Bollwerk gegen Extremismus</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Die zunehmende Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft stellt eine ernsthafte Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratische Grundordnung dar. Die Ereignisse des vergangenen und dieses Jahres verdeutlichen die Dringlichkeit wissenschaftlich fundierter Analysen und präventiver Strategien: Das Bekanntwerden rechtsextremer Deportationspläne in Potsdam, islamistische Demonstrationen mit Kalifat-Forderungen in Hamburg und Essen, der islamistisch motivierte Angriff auf den Pegida-Aktivisten Michael Stürzenberger sowie die tödlichen Angriffe in Mannheim, Magdeburg und Aschaffenburg. Diese Vorfälle haben die ohnehin hitzige Debatte um Migration, Sicherheit und gesellschaftliche Integration weiter angeheizt.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Begleitender Fachtag zur Institutsgründung</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Im Rahmen der Institutsgründung organisierte das ZRP in Kooperation mit dem Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) einen Fachtag am Campus Essen. Hierzu brachte das Team des ZRP renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Fachkräfte aus der Praxis zum Thema „Zeichen erkennen! Entwicklungen des Rechtspopulismus nach der Bundestagswahl 2025 – Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe“ zusammen. Eingeladene Gäste und Fachpublikum erwartete ein abwechslungsreiches Programm. Im Mittelpunkt standen praxisorientierte Workshops zu Social Media in Radikalisierungsdynamiken, Erkennen und Umgang mit rechtsextremen Einstellungen in Familien sowie Opferschutz, ergänzt durch Raum für Diskussion und Vernetzung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Veranstaltung war ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit von Forschung und Fachpraxis - und zeigte, dass konkrete Lösungen und gemeinsames Handeln möglich und notwendig sind.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><i><span>„Mit dem Fachtag zur Institutsgründung des ZRP konnten wir deutlich machen, wie wichtig es ist, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit der Fachpraxis und Forschung Wege und Antworten zu finden, um Rechtspopulismus und Radikalisierung zu begegnen“, betont der <strong>EREV</strong>.</span></i></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Institutsgründung verstärkt strategische Planbarkeit und operativer Schlagkraft&nbsp;&nbsp;</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Bereits 2022 formierte sich innerhalb der IU Internationalen Hochschule ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um diesen alarmierenden Entwicklungen mit einem interdisziplinären und praxisnahen Forschungsansatz zu begegnen. Aus diesem Verbund ist nun das ZRP-Institut hervorgegangen – finanziert durch die IU und verankert am Campus Essen. Angesichts der wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen erhält die interdisziplinäre Forschungsarbeit nun einen institutionellen Rahmen und wird substanziell gestärkt. Die heutige Institutsgründung geht mit einer strukturellen Aufwertung der Forschungsarbeit einher. Mit besserer personeller und finanzieller Ausstattung gewinnt das ZRP an strategischer Planbarkeit und operativer Schlagkraft. Bereits zugesicherte Projekte fokussieren Themen wie Antisemitismus, religiös begründeten Extremismus, Ultranationalismus sowie (De-)Radikalisierung im Jugendkontext.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Das ZRP verbindet Forschung, Verantwortung und gesellschaftliche Resilienz</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Die bisherigen Erfolge unterstreichen die Dynamik des Forschungsinstituts. Das ZRP forscht mit einem interdisziplinären Ansatz: Fachliche Perspektiven aus Sozialer Arbeit, Politikwissenschaft, Kriminologie und Pädagogik fließen ebenso ein wie methodische Vielfalt. Über die Fachexpertise und das Wissen aus der Praxis analysieren die Forschenden des ZRPs Ursachen und Dynamiken von Radikalisierungsprozessen – etwa im familiären Umfeld, in Schulen, im digitalen Raum oder in zivilgesellschaftlichen Kontexten. Dabei wird interkulturell und mehrsprachig gearbeitet, sowohl national als auch international, etwa in Kooperation mit der Universität Wien. Im Fokus steht auch die Evaluation bestehender Ausstiegs- und Beratungsprogramme. Ziel ist es, die Ursachen von Radikalisierung zu erforschen und konkrete Konzepte für Prävention, Interventionsstrategien und politische Handlungsempfehlungen bereitzustellen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Wissenstransfer ist dabei ein zentraler Auftrag: In Fortbildungen, Workshops, Studien und Seminarkonzepten fließen die Forschungsergebnisse direkt zurück in die Praxis. Die IU positioniert sich mit dem ZRP gezielt als Hochschule, die Haltung zeigt – und gesellschaftliche Verantwortung im Ausbildungs- wie Forschungsbereich übernimmt.</span></p><h4><span>Weitere Informationen zum ZRP und dem Forschungsteam</span></h4><ul><li><a href="https://content.presspage.com/uploads/2867/de7bbdef-946e-413d-892b-0504dc900897/pressemappe-zrp.pdf?10000" target="_blank"><span>Pressemappe downloaden</span></a></li><li><span>zur Landingpage: </span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-zrp/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/projekte/forschungsinstitut-zrp/</a><span>&nbsp;&nbsp;</span></li><li><span>Programmablauf des Fachtags: </span><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/zrp-fachtag-2025/"><span>https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/zrp-fachtag-2025/</span></a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Events,Meilensteine,Forschung,Kooperationen]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 08:39:48 +0200</pubDate>
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                        <title>IU setzt deutliches Zeichen für Demokratie</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-setzt-deutliches-zeichen-fuer-demokratie/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-setzt-deutliches-zeichen-fuer-demokratie/</guid><pp:caseid>693582</pp:caseid><pp:subtitle>Einladung zur offiziellen Institutsgründung und zum Fachtag des Zentrums für Radikalisierungsforschung und Prävention</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Einladung zur offiziellen Institutsgründung und zum Fachtag des Zentrums für Radikalisierungsforschung und Prävention.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Datum: </strong>Dienstag, 29. April 2025&nbsp;<br><strong>Ort:</strong> IU Internationale Hochschule, Campus Essen, Kruppstr. 16&nbsp;<br><strong>Zeit: </strong>10:00 – 18:00 Uhr (offizielles Programm & Networking)<br>&nbsp;</p><p><strong>Essen, 10. April 2025.</strong> Mit dem <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-zrp/" target="_blank">Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention </a>(ZRP) setzt die IU Internationale Hochschule bereits seit mehreren Jahren ein Zeichen für demokratische Resilienz, Präventionskonzepte und gesellschaftliche Verantwortung. In einer Zeit, in der sich antidemokratische und radikale Bewegungen zunehmend normalisieren, ist der Bedarf an evidenzbasierter Forschung und strategischer Handlungsorientierung dringlicher denn je.&nbsp;</p><p>Das ZRP steht für praxisnahe, interdisziplinäre Forschung mit einem klaren Ziel: Radikalisierung verstehen, präventive Strategien entwickeln und demokratische Resilienz stärken. Es versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis und bündelt Kompetenzen aus Sozialer Arbeit, Kriminologie, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft.&nbsp;</p><p>Zum Auftakt der offiziellen Institutsgründung lädt das Forschungsteam gemeinsam mit dem <strong>Evangelischen Erziehungsverband e. V. (EREV)</strong> zu einem intensiven Austausch ein – zwischen Wissenschaft, Fachpraxis, Zivilgesellschaft und Politik.&nbsp;</p><h3>Über die Leitung und das Forschungsteam des ZRP&nbsp;</h3><p>Geleitet wird das Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP) von <strong>Prof. Dr. Burak Çopur</strong>, einem renommierten Politikwissenschaftler mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Migration, Integration sowie türkeibezogener Extremismus. Als Sachverständiger in Staatsschutzverfahren und engagierter Wissenschaftler verbindet er politische Analyse mit praktischer Präventionsarbeit. <span>Das Team besteht aus anerkannten interdisziplinären Expert:innen</span> – darunter <strong>Prof. Dr. Bärbel Bongartz </strong>(Kriminologie & Radikalisierung der Mittelschicht), <strong>Prof. Dr. Emre Arslan</strong> (Rassismus- und Demokratieforschung), <strong>Prof. Dr. Dr. Veronika Zimmer</strong> und <strong>Prof. Dr. Mehmet Kart</strong> (Extremismusprävention mit Fokus auf Islamismus und Rechtsextremismus), <strong>Prof. Dr. Kemal Bozay</strong> (Rassismuskritik & Ungleichwertigkeitsideologien) sowie <strong>Prof. Dr. Jens Ostwaldt</strong> und <strong>Yannick von Lautz</strong> (Evaluationsforschung & Deradikalisierung).&nbsp;</p><h3>Seien Sie bei der offiziellen Gründung des Instituts vor Ort!&nbsp;</h3><p>Lernen Sie das Forschungsteam kennen und nehmen Sie am begleitenden Fachtag teil: „Zeichen erkennen! Entwicklungen des Rechtspopulismus nach der Bundestagswahl 2025 – Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe“.&nbsp;</p><p>Der begleitende Fachtag nimmt die <strong>gesellschaftlichen Folgen der Bundestagswahl 2025</strong> in den Blick und beleuchtet die <strong>Auswirkungen rechtspopulistischer Ideologien</strong> insbesondere auf das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe.&nbsp;</p><p>Medienvertreter:innen erwartet ein vielseitiges Programm mit renommierten Speaker:innen, darunter Prof. Dr. Fabian Virchow (HSD) und Michaela Glaser (Berghof Foundation), praxisnahe Workshops zu Einflüssen von Social Media in Radikaliserungsdynamiken, Erkennung und Umgang mit rechtsextremen Haltungen in Familien, Opferschutz sowie Raum für Debatte und Vernetzung.&nbsp;</p><h3>Programmüberblick:&nbsp;</h3><ul><li><strong>9:15 – 9:45 Uhr </strong>Pressegespräch mit der Leitung des ZRP&nbsp;</li><li><strong>10:00 – 10:30 Uhr</strong> Begrüßung und Eröffnung durch Leitung ZRP & Partner&nbsp;<ul><li>Prof. Dr. Burak Çopur, Institutsleitung ZRP, IU Internationale Hochschule, Essen&nbsp;</li><li>Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Pro-Rektor für Forschung & Transfer, IU Internationale Hochschule&nbsp;</li><li>Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW&nbsp;</li><li>Dr. Björn Hagen, Geschäftsführer Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV)&nbsp;</li></ul></li><li><strong>10:30 – 11:15 Uhr</strong> Keynote I: <i>Der Aufschwung der Demokratieverächter: vor autoritären Jahrzehnten?</i> – Prof. Dr. Fabian Virchow&nbsp;</li><li><strong>11:30 – 12:15 Uhr </strong>Keynote II: <i>Rechtsaußen im Trend? Herausforderungen aus Sicht von Jugendforschung und Jugendhilfe</i> – Michaela Glaser&nbsp;</li><li><strong>13:30 – 15:30 Uhr</strong> Workshops zu Social Media, Familienarbeit & Opferschutz&nbsp;</li><li><strong>15:30 – 16:00 Uhr</strong> Abschlussrunde mit Panelgästen&nbsp;</li><li><strong>16:00 – 18:00 Uhr</strong> Ausklang & Networking&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Teilnehmendenzahl begrenzt auf 60 Personen&nbsp;</strong><br><span>Nähere Informationen zum Programm und den Speaker:innen finden Sie unter: </span><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/zrp-fachtag-2025/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/zrp-fachtag-2025/</a></p><h4>Akkreditierung & Rückfragen&nbsp;</h4><p><a href="mailto:f.puckschamel@faktor3.de" target="_blank">f.puckschamel@faktor3.de&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Events]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 14:52:22 +0200</pubDate>
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                        <title>IU Internationale Hochschule startet den „Bleisure &amp; Workation Monitor Deutschland“</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-startet-den-bleisure-und-workation-monitor-deutschland/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-startet-den-bleisure-und-workation-monitor-deutschland/</guid><pp:caseid>688710</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Forschungsprojekt untersucht innovative Reiseformen und liefert Marktdaten für die Tourismusbranche</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Neues Forschungsprojekt untersucht innovative Reiseformen und liefert Marktdaten für die Tourismusbranche.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 21. Februar 2025</strong>. Die IU Internationale Hochschule hat ein neues Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das die wachsende Bedeutung von Bleisure Travel und Workation in Deutschland untersucht. Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ zielt darauf ab, diese zwei innovativen Reiseformen, die berufliche Tätigkeiten mit Freizeit und Urlaub kombinieren, systematisch zu analysieren und praxisrelevante Erkenntnisse für die Tourismusbranche zu liefern.&nbsp;<br><br>Erstmalig wird ein deutschlandweites Befragungsinstrument entwickelt, das speziell die Perspektive von touristischen Anbietern in den Blick nimmt. Damit sollen fundierte Marktdaten gewonnen werden, die eine regelmäßige Analyse und Nachverfolgung von Trends und Entwicklungen ermöglichen. Unternehmen, Destinationen, Start-ups sowie politische Entscheidungstragende erhalten dadurch wertvolle Einblicke in dieses dynamische Marktsegment.&nbsp;<br><br>Das Forschungsprojekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und startet in diesem Jahr mit einer Pilotstudie in ausgewählten Destinationen. 2026 folgt eine bundesweite Erhebung und ab 2027 ist eine kontinuierliche Durchführung des Bleisure & Workation Monitors vorgesehen, um eine nachhaltige Datenbasis für die Tourismusbranche zu schaffen.<br><br>Für weitere Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner des Projekts:&nbsp;<br><br><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/neumann-peter/" target="_blank">Prof. Dr. Peter Neumann&nbsp;</a><br>Professor Tourismuswirtschaft an der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>peter.neumann@iu.org&nbsp;<br><br><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/pastowski-sven/" target="_blank">Prof. Dr. Sven Pastowski&nbsp;</a><br>Professur Allgemeine BWL an der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>sven.pastowski@iu.org&nbsp;<br><br><a href="https://de.linkedin.com/in/prof-dr-andreas-zimmer-0456a5153" target="_blank">Prof. Dr. Andreas Zimmer&nbsp;</a><br>Professur Tourismusmanagement an der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>andreas.zimmer@iu.org</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 15:08:26 +0100</pubDate>
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                        <title>Umnutzung statt Abriss</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/umnutzung-statt-abriss/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/umnutzung-statt-abriss/</guid><pp:caseid>688303</pp:caseid><pp:subtitle>URBAN VACANCIES der IU Internationalen Hochschule präsentiert: Leerstand als Ressource</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Ergebnisse der IU-Zukunftswerkstatt “URBAN VACANCIES” zeigen, wie Leerstand als Ressource nachhaltig und <span style="text-align:left;">zukunftsfähig&nbsp;</span>genutzt werden kann.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Best Case: Transformation der Nikodemuskirche in München</li><li>Kreislaufgerechte Architektur als Schlüsselkonzept für nachhaltige Transformation im Bausektor</li><li>Zeitgemäße und lösungsorientierte Konzepte für die Transformation des Gebäudebestands</li><li>Veranstalter-Team sieht großes Potential für Forschung und Umsetzung<br>&nbsp;</li></ul><p><strong>München, 19. Februar 2025.</strong> Der Leerstand von Büro- und Ladenflächen, Gebäuden, Wohnungen und Gemeinschaftsräumen ist ein vertrautes Bild in deutschen Städten, nicht nur in München. Dabei sollte Leerstand im urbanen Kontext als wertvolle Ressource erkannt werden. Diese ungenutzten Flächen bieten enormes Potential für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung: München beispielsweise bietet aktuell mehr als 6.000 m² leerstehende Gewerbefläche* und über 1 Million m² freie Büroflächen**.</p><p style="margin-left:0px!important;"><span>*</span><i><span>siehe Statista „Leerstand von Büroflächen in München bis 2023“&nbsp;</span></i><br><span>**</span><i><span>siehe Leerstandbericht 2024 Kommunalreferat in der Ausschusssitzung 11/24</span></i></p><h3><span>URBAN VACANCIES: Veranstaltung als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung</span></h3><p>Dass diese Potentialflächen Chancen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtgesellschaft bedeuten, wenn der Gebäudebestand mit zeitgemäßen und lösungsorientierten Konzepten transformiert wird<span>, </span>zeigte die Zukunftswerkstatt <span>„</span>URBAN VACANCIES<span>“</span> der IU Internationalen Hochschule am Standort München. Sie fand am 30. Januar 2025 im Zirka-Space mit rund 100 Teilnehmenden aus Bildung, Politik, Kommunikation, Wirtschaft und Bürgerschaft statt. Die Veranstaltung folgte der zentralen Frage, wie sich Städte heute erfolgreich entwickeln lassen und dabei genügend Raum für Begegnungen und einen vielfältigen Mix an Nutzungen und Zwischennutzungen schaffen.</p><p><span>Der Forschungs- und Studienbereich des Studiengangs Architektur im Dualen Studium der IU Internationalen Hochschule „Bauen im Bestand“ zeigte konkret das große Spektrum an interdisziplinär bespielbaren Themenfeldern und Potentialen, um Leerstand zukunftsfähig zu transformieren. Gemeinsam gingen IU-Professor:innen und -Studierende mit Expert:innen aus Architektur, Stadtplanung, Politik und Wirtschaft sowie interessierten Bürger:innen in den Austausch, um Konzepte zur nachhaltigen Nachnutzung urbaner Leerstände für eine zirkuläre Stadt zu entwickeln. Für den Austausch griff URBAN VACANCIES auf das Werkstattformat zurück, bei dem das gesamte Publikum an moderierten Themen-Tischen in die Veranstaltung eingebunden wird.</span>&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/fec31e52-7fcc-4371-ae52-e15cac65bf88/1920_iu-urban-vacancies-20253.jpg?10000"><p><br>An acht unterschiedlichen Werkbänken wurden z.B. Projektvorschläge zu neuen Wirtschaftsmodellen, Barrieren bei der Umnutzung von Büros zu Wohnungen oder digitale und analoge Experimentierräume diskutiert. Auch die Umnutzung von Kirchen kam zur Sprache.</p><h3><span>Die zentralen Ergebnisse der Veranstaltung:</span></h3><ol><li><span><strong>Inklusive und partizipative Stadtentwicklung</strong></span><br><span>Die aktive Einbindung aller relevanten Akteure – von Unternehmen über lokale Behörden bis zu Nachbarschaften – fördert die Akzeptanz und Umsetzbarkeit städtebaulicher Maßnahmen. Flexible Planungsprozesse, systemische Entscheidungsinstrumente und interdisziplinäre Kooperationen sind dabei essenziell, um nachhaltige und sozial gerechte Lösungen zu entwickeln.</span><br>&nbsp;</li><li><span><strong>Nachhaltige Raumnutzung durch adaptive Konzepte</strong></span><br><span>Modulare, zirkuläre und gemeinwohlorientierte Nutzungsmodelle ermöglichen eine ressourcenschonende und inklusive Stadtentwicklung. Bürokratische Hürden sollten durch digitale Werkzeuge und regulatorische Anpassungen abgebaut werden, um adaptive Umnutzungen – von Office-to-Living bis zur Aktivierung von Leerständen – effizient zu gestalten.</span><br>&nbsp;</li><li><span><strong>Innovative Nutzung brachliegender Ressourcen</strong></span><br><span>Leerstände und untergenutzte Flächen bieten Potenzial für neue Raumkonzepte wie Co-Working-Spaces, Pop-up-Stores oder soziale Projekte. Digitale Plattformen erleichtern die Vermittlung solcher Räume. Die Umnutzung kirchlicher Gebäude als soziale und kulturelle Begegnungsorte dient als beispielhaftes Modell für die nachhaltige Transformation von Stadtquartieren.</span><br>&nbsp;</li><li><span><strong>Förderung experimenteller und nutzerzentrierter Ansätze</strong></span><br><span>Physische und digitale Experimentierräume schaffen die Grundlage zur Erprobung innovativer Nutzungsstrategien. Design Thinking als iterative, nutzerzentrierte Methode kann zur Belebung von Leerständen beitragen und bedarfsgerechte Lösungen für unterschiedliche soziale Gruppen hervorbringen.</span><br>&nbsp;</li><li><span><strong>Neue wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen</strong></span><br><span>Gezielte Förderung, steuerliche Anreize und kreative Finanzierungsmodelle erleichtern die gemeinwohlorientierte Nutzung von Immobilien. Die Unterstützung zirkulärer Geschäftsmodelle und regulatorische Flexibilität ermöglichen eine langfristige, nachhaltige Transformation urbaner Räume.</span><br>&nbsp;</li></ol><h3><span>Best Case: Transformation der Nikodemuskirche in der Alten Heide</span></h3><p><span>Wie eine solche Transformation kirchlicher Gebäude aussehen kann, wurde in insgesamt neun nachhaltigen Nutzungsperspektiven für die </span><a href="https://www.nikodemuskirche-muenchen.de/" target="_blank"><span>Nikodemuskirche in der Alten Heide</span></a><span> zwischen Schwabing und Freimann im Münchner Norden erarbeitet und auf der Veranstaltung vorgestellt. „YES TO NIKODEMUS“ heißt das Pilotprojekt der IU Internationalen Hochschule unter der Projektleitung von Prof. Dr.-Ing. Bettina-Maria Müller, welches im Rahmen des Dualen Studiengangs Architektur an der IU München entwickelt wurde. Sinkende Mitgliederzahlen gefährden die finanzielle Tragfähigkeit der Nikodemuskirche. Ziel ist ein Nutzungskonzept, das die Bausubstanz wahrt, eine funktionale Weiternutzung ermöglicht und langfristig Erträge zur Sicherung des Gebäudeerhalts sowie potenzielle Mehreinnahmen generiert.</span></p><p><span>Die Entwürfe der Studierenden sind durch einen intensiven Austausch mit der Kirchengemeinde, dem kirchlichen Bauamt, den Anwohnenden und der Quartiersgemeinschaft entstanden und zeigen innovative Lösungsansätze mit jeweils geöffneter Nutzung - von der Stipendiatenakademie für junge Musiker, Wohnraum für Engagierte in der Nachbarschaft, Kinderbetreuung, einer Quartierswerkstatt bis hin zu anmietbaren Gemeinschaftsflächen für alle.&nbsp;</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/e55c9298-a4b2-495c-adb8-5d11cecca500/1920_nikodemuskirche-modell-small.jpg?10000"><p><br><span>Einer der Entwürfe sieht beispielsweise die Aufstockung des Gebäudes vor, wodurch zusätzlich zum bestehenden Raum weitere Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Konzept des Faltwerks sieht Räume für Yoga und kreative Workshops bis hin zu einem gemütlichen Café – einem Quartierswohnzimmer – vor. Im Obergeschoss erweitert ein neues Stockwerk die Kirche, das Platz für einen geplanten Kindergarten bietet. Die Kirchengemeinde würde als einer von vielen Nutzern in einer offenen Quartiersgemeinschaft verbleiben. Eine markante Dachlandschaft, die wie ein gespanntes Tuch über dem Neubau liegt und an einzelnen Stellen emporgehoben ist, verleiht dem Gebäude seine prägnante Silhouette und erinnert an seine historische Nutzung.</span></p><h3><span>Veranstalter-Team zieht positive Bilanz und sieht großes Forschungspotenzial</span></h3><p><span>Die Organisatoren Prof. Dr. Bettina-Maria Müller und Prof. Dr. Georg Leppelmann zogen noch am Veranstaltungsabend positive Bilanz:</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ff554d58-29e8-41ed-a634-3f8c4297f770/1920_bettina-maria-mueller.jpg?15828"><p><span>„Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz aller Beteiligten und spüren, dass unser Werkstattformat das Potenzial hat, neben digitalen Angeboten eine analoge Plattform zu sein, die wichtige Akteure rund um brennende Fragen der Architektur und Stadtentwicklung zusammenzuführen. Konzepte wie Design Thinking, Kreislaufwirtschaft und die stringente Aufarbeitung von erfolgreichen Fallbeispielen inklusive der Akteurskonstellationen und genutzten rechtlichen Instrumente sind dabei auch Ansatzpunkte für unsere Forschung und Bildungsarbeit.“</span></p><p><span>Die Veranstaltung verdeutlichte, dass zirkuläres Bauen und die Aktivierung von Leerständen erhebliche Chancen für eine nachhaltige Stadtentwicklung bieten, deren Potenziale jedoch erst durch politische Weichenstellungen, wirtschaftliche Anreize und interdisziplinäre Zusammenarbeit vollständig ausgeschöpft werden können, wobei die Zukunftswerkstatt URBAN VACANCIES zeigte, dass bestehende Teillösungen nur durch ihre Kombination und konsequente Umsetzung zu nachhaltigem Erfolg führen.</span></p><p><span>Für Prof. Dr. Bettina-Maria Müller ist hier lange noch nicht Schluss. Für mindestens drei der in den acht Werkbänken präsentierten Projekte sollen Förderanträge gestellt werden, darunter auch zur Transformation der Nikodemuskirche.</span></p><p><span>Für mehr Informationen und Ergebnisse zur Veranstaltung und den dort vorgestellten Projekten melden Sie sich gerne bei der Pressestelle der IU Internationalen Hochschule unter </span><a href="mailto:presse@iu.org" target="_blank"><span>presse@iu.org</span></a><span>. Die Projektverantwortlichen stehen gerne für Pressegespräche zur Verfügung.</span></p><h3>Video</h3>]]></description><category><![CDATA[Dualstudium,ESG,Events,Forschung,Kooperationen]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 05:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Studie: Reiseverhalten von Studierenden zur Weihnachtszeit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-reiseverhalten-von-studierenden-zur-weihnachtszeit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-reiseverhalten-von-studierenden-zur-weihnachtszeit/</guid><pp:caseid>681894</pp:caseid><pp:subtitle>Praxisprojekt an der IU Internationalen Hochschule Hannover liefert Einblicke für Niedersachsen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Wie verbringen Studierende in Niedersachsen die Weihnachtszeit? Welche Reiseziele bevorzugen sie? Diese und weitere Fragen haben Dualstudierende in Tourismusmanagement an der IU am Standort Hannover untersucht.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Mehr als die Hälfte (52,7 Prozent) der befragten Studierenden verreist zu Weihnachten nicht.&nbsp;</li><li>Die Befragten geben durchschnittlich 110 Euro für ihre Weihnachtsreise im Jahr 2024 aus.&nbsp;</li><li>Teleportation wäre das Transportmittel Nummer eins, wenn sie die freie Wahl hätten.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Hannover, 19. Dezember 2024.</strong> Wie verbringen Studierende in Niedersachsen die Weihnachtszeit? Welche Reiseziele bevorzugen sie? Und welches Transportmittel würden sie am liebsten nutzen, wenn wirklich alles möglich wäre? Diese und weitere Fragen haben Dualstudierende des Studiengangs Tourismusmanagement im Rahmen eines Forschungsprojekts an der IU Internationalen Hochschule (IU) am Standort Hannover untersucht. Die Ergebnisse der Studie im Modul „Angewandte Marktforschung im Tourismus“ unter der Leitung von Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus geben einen Einblick in das Reiseverhalten junger Menschen in Niedersachsen.&nbsp;</p><h3>Tradition schlägt Fernweh&nbsp;</h3><p>Die Ergebnisse der Studie zeigen: Weihnachten bleibt für Studierende in Niedersachsen ein traditionsreiches Fest. Über die Hälfte (52,7 Prozent) der Befragten verreist zu Weihnachten nicht, sondern bleibt zu Hause. Wenn doch gereist wird, sind Städte (31,7 Prozent), Ziele in kälteren Regionen (24,6 Prozent) und der Besuch der Familie (18,6 Prozent) die Top 3-Reiseziele der Befragten. Die Reisedauer fällt dabei mit 4 bis 7 Tagen für ein Viertel (25,5 Prozent) der Reisenden eher kurz aus. Längere Reisen sind deutlich seltener unter den Studierenden. IU-Studentin Benita Kalms, die am Forschungsprojekt beteiligt war, hat eine Erklärung dafür: „Nach Weihnachten geht es direkt schon wieder los mit Vorlesungen und Prüfungen, daher fehlt Studierende in den meisten Fällen die Zeit, länger über Weihnachten zu verreisen.“&nbsp;</p><h3>Lieber schnell als nachhaltig ans Ziel&nbsp;</h3><p>Das Auto ist mit 77,7 Prozent das bevorzugte Transportmittel für die Weihnachtsreise, unabhängig davon, ob es sich um das eigene oder ein fremdes Auto handelt. Bequemlichkeit und Zeitersparnis sind dabei wesentliche Entscheidungsfaktoren. Nachhaltigkeit spielt für viele Studierende bei der Transportmittelwahl hingegen eine untergeordnete Rolle. Nur 36,9 Prozent entscheiden sich für Reisen mit dem Zug bzw. öffentlichen Personennahverkehr.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/85773f99-e74a-4527-bde5-d53344b06698/1920_ina-oven-krockhaus.jpg?10000"><p>Dennoch zeigt die Studie – mit einem kleinen Augenzwinkern –, dass innovative und zukunftsweisende Mobilitätskonzepte großes Interesse wecken: „Meine Studierenden wollten die Befragung auflockern und haben daher eine humorvolle Zusatzfrage eingeführt, die zu interessanten Ergebnissen führte: 40,2 Prozent der Befragten nannten Teleportation als ihr Wunschtransportmittel für die Weihnachtszeit, gefolgt vom Weihnachtsmann-Schlitten mit 24 Prozent“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus. „Diese kreative Herangehensweise machte die Vorlesung lebendig und bot die Gelegenheit, eigene Erfahrungen mit quantitativer Forschung zu sammeln.“&nbsp;</p><h3>Es wird aufs Geld geachtet&nbsp;</h3><p>Bei der Reiseplanung beeinflusst Studierende vor allem die persönliche wirtschaftliche Situation. Faktoren wie Inflation, Krieg oder die weltpolitische Lage beeindrucken sie dagegen wenig. „Mit durchschnittlich 110 Euro Budget für eine Weihnachtsreise wird deutlich, dass viele von uns aus finanziellen Gründen entweder zu Hause bleiben oder kurze, kostengünstige Reisen bevorzugen“, sagt IU-Studentin Benita Kalms. „Für diejenigen, die eine längere Reise planen, liegt die Ausgabe-Bereitschaft bei 610 Euro.“&nbsp;</p><h3>Studierende forschen praxisnah&nbsp;</h3><p>Das Forschungsprojekt zeigt exemplarisch, wie praxisorientiert das Studium an der IU Internationalen Hochschule gestaltet ist. Ziel der Studie war es, wissenschaftlich fundierte Daten zu einem aktuellen Thema zu erheben. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre theoretischen Kenntnisse in angewandter Marktforschung direkt in der Praxis erproben. „Wir legen großen Wert darauf, unseren Studierenden die Möglichkeit zu geben, eigene Forschungserfahrungen zu sammeln und dabei innovative Ansätze auszuprobieren“, betont zur Oven-Krockhaus.</p><p>Mit dem Forschungsprojekt konnten die angehenden Tourismusexpert:innen nicht nur ihr Wissen vertiefen, sondern auch einen Beitrag zu einem aktuellen Thema leisten.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/2f0672c7-12a8-4235-b36c-a0ddb3fc7d11/1920_241206-5.sem.marktforschung.jpg?10000"><h6><br>ÜBER DIE STUDIE&nbsp;</h6><p>Der Forschungsbericht „Reiseverhalten von Studierenden zur Weihnachtszeit“ wurde von Studierenden der IU Internationalen Hochschule am Standort Hannover erstellt. Er untersucht Fragestellungen zum Reiseziel, zur Motivation sowie zu Einflussfaktoren auf das Reiseverhalten von Studierenden während der Weihnachtszeit. Die Ergebnisse basieren auf einer Stichprobe von 188 immatrikulierten Studierenden an Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen im Wintersemester 2024/25 und sind daher nicht repräsentativ, geben aber wertvolle Einblicke in das Themenfeld. Die Befragung fand im Zeitraum vom 22. bis 29.11.2024 statt.&nbsp;</p><p>Bei Fragen zu den Ergebnissen steht <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/zur-oven-krockhaus-ina/" target="_blank">Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus</a> per E-Mail zur Verfügung: <a href="mailto:ina.zok@iu.org" target="_blank">ina.zok@iu.org&nbsp;</a><br>&nbsp;</p><h6>ÜBER DEN STUDIENGANG TOURISMUSMANAGEMENT&nbsp;</h6><p>Von Nachhaltigkeit bis Tech und KI im Tourismus, vom Management von Hotelbetrieben bis zur Vermarktung ganzer Urlaubsregionen – das Studium in Tourismusmanagement an der IU Internationalen Hochschule ist die Eintrittskarte für eine vielseitige und spannende Karriere in der Tourismusbranche. Handfeste betriebswirtschaftliche Kenntnisse und ein Fokus auf Kundenkontakt und Schaffung von Kundenerlebnissen auf einem digitalen Zukunftsweg ermöglichen das Management von touristischen Betrieben entlang der Customer Journey: Reiseinspiration, Reisebuchung, Transport, Beherbergung, Destination und Events. Der Tourismusmanagement-Bachelor kann in verschiedenen Studienformen studiert werden: als duales Studium in 38 deutschen Städten, komplett online per Fernstudium oder hybrid per myStudium. Weitere Informationen zum Studiengang unter: <a href="https://www.iu.de/bachelor/tourismusmanagement/" target="_blank">https://www.iu.de/bachelor/tourismusmanagement/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Dualstudium,Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:13:24 +0100</pubDate>
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                        <title>Anerkennung für das Ehrenamt: KI-basierter PR-Assistent für mehr Sichtbarkeit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/anerkennung-fuer-das-ehrenamt-ki-basierter-pr-assistent-fuer-mehr-sichtbarkeit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/anerkennung-fuer-das-ehrenamt-ki-basierter-pr-assistent-fuer-mehr-sichtbarkeit/</guid><pp:caseid>681494</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Das Projekt Comms4Good erforschte in einer Studie, was gemeinnützige Organisationen für ihre Öffentlichkeitsarbeit benötigen. Darauf basierend entstand ein virtueller PR-Assistent, der Vereinen kostenfrei zur Verfügung steht.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><i>Das Projekt Comms4Good erforschte in einer Studie, wie gemeinnützige Organisationen ihre Öffentlichkeitsarbeit gestalten und was sie dafür benötigen. Darauf basierend entstand ein virtueller PR-Assistent, der Vereinen und sozialen Organisationen kostenfrei zur Verfügung steht.&nbsp;</i><br><br><strong>Erfurt, 17. Dezember 2024. </strong>Ob Feuerwehr, Tennisclub, Künstlergruppe oder Naturschutzbund – viele, die sich ehrenamtlich engagieren, fühlen sich in ihrem Engagement oft nicht ausreichend wertgeschätzt. Doch Vorstände der Organisationen haben zu wenig Zeit und oft auch kaum Wissen über Öffentlichkeitsarbeit.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d5b8de57-8846-41ff-aa65-d24477d3633f/1920_arweck-josef.jpg?10000"><p>„Die Leistungen von gemeinnützigen Organisationen in Deutschland sichtbarer machen – das ist das Ziel unseres Forschungsprojekts“, sagt Prof. Dr. Josef Arweck, Initiator von Comms4Good und Professor für Medienmanagement an der IU Internationalen Hochschule. „Die Ergebnisse unserer Umfrage unter fast 1.300 Personen beleuchtet nicht nur den Status quo, sondern liefert die Basis für ein pragmatisches Instrument, das auch Laien professionelle Kommunikation ermöglicht. Ergebnis ist der Prototyp eines <a href="https://comms4good.de/" target="_blank">KI-basierten PR-Assistenten</a>, der gemeinnützigen Organisationen kostenlos für ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung steht.“&nbsp;</p><p>Der PR-Assistent hilft bei der Kommunikationsarbeit, indem er beim Verfassen von Texten aller Art, aber auch beim Erstellen von PR-Konzepten unterstützt. Über eine Chat-Funktion sind auch Unterhaltungen und gezielte Fragen möglich. Das Tool ist DSGVO-konform, eingegebene Daten werden nicht zu Trainingszwecken genutzt, Prompt-Kenntnisse sind nicht erforderlich, vor allem aber bietet er mit seinem „NPO-Mindset“ (NPO = Non Profit Organisation/ gemeinnützige Organisation) ein inhaltliches Verständnis für die Bedürfnisse der Zielgruppe.&nbsp;</p><h3>Was gemeinnützige Organisationen kommunizieren wollen&nbsp;</h3><p>Die zentralen Kommunikationsziele sind „öffentliche Aufmerksamkeit erhöhen“ (88 Prozent) und das „Informieren der Öffentlichkeit“ (80 Prozent). Als Anlässe für eine Kommunikation werden laut Umfrage „geplante Veranstaltungen“ (93 Prozent) oder „Berichte über vergangene Veranstaltungen“ (84 Prozent) genutzt. Etwa zwei Drittel (65 Prozent) kommunizieren, weil sie die Wirksamkeit ihrer Organisation in die Öffentlichkeit bringen oder ihre Erfolge darstellen möchten (60 Prozent). Insgesamt scheint die Öffentlichkeitsarbeit selten strategisch geplant zu werden, was neben den mangelnden Ressourcen auf unklare Verantwortlichkeiten oder unzureichende Strukturen zurückzuführen ist.&nbsp;</p><p>Als Kommunikationskanäle nutzen die gemeinnützigen Organisationen eine eigene Webseite (96 Prozent), Veranstaltungen, Vorträge, Workshops oder Podiumsdiskussionen (90 Prozent), persönliche Kontakte (88 Prozent), Social Media (86 Prozent), Berichterstattung in traditionellen Medien (72 Prozent) und Messenger-Dienste wie WhatsApp und Signal (45 Prozent).&nbsp;</p><h3>Das soll ein KI-Tool für gemeinnützige Organisationen können&nbsp;</h3><p>Die Studie hat ermittelt, welche Eigenschaften ein neues KI-Tool mitbringen soll, um für die Kommunikationsarbeit gemeinnütziger Organisationen geeignet zu sein. Ganz oben stehen die kostenlose Verfügbarkeit (89 Prozent), „die Sprache der Organisation schnell lernen“ (88 Prozent) und „Angebote für sinnvolle Kommunikationsmaßnahmen machen“ (80 Prozent). Jeweils 78 Prozent wünschen sich, dass das Tool jede und jeder nutzen kann und keine Schulung nötig ist.&nbsp;</p><p>Am liebsten würden die Befragten das KI-Tool für die Social Media-Arbeit einsetzen, für das Überarbeiten von Texten, für die Analyse ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Umwandlung von Texten in Leichte Sprache.&nbsp;</p><h3>Klare Mehrheit hält professionelle Kommunikation durch KI für möglich&nbsp;</h3><p>Bei der Umfrage zeigte sich eine große Offenheit: 69 Prozent der Befragten gaben an, den Einsatz von KI bei sich zu begrüßen; nur 15 Prozent sprechen sich klar dagegen aus; 16 Prozent sind unentschlossen. Beim Gewinnen neuer Mitglieder sowie beim Einwerben von Spenden sieht knapp die Hälfte der Befragten Potenzial in KI; etwa ein Fünftel ist unentschlossen – ein knappes bzw. gutes Drittel sieht in KI bei diesen Themen keine Hilfe.&nbsp;</p><p>Viele der Organisationen erhoffen sich von KI vor allem Unterstützung bei ihrer Kommunikationsarbeit und eine bessere Wirkung: Deutlich mehr als zwei Drittel (72 Prozent) sind der Meinung, dass sie mit KI professioneller kommunizieren könnten, 81 Prozent erwarten sich sogar eine effizientere Kommunikation durch KI. 14 Prozent bzw. 10 Prozent verneinen dies; 15 Prozent bzw. 10 Prozent sind unentschlossen.&nbsp;</p><p><a href="https://comms4good.de/" target="_blank">Hier können gemeinnützige Organisationen in Deutschland den virtuellen PR-Assistenten nutzen</a>. Der kostenlose Einsatz ist pro Monat auf 15.000 Wörter (entspricht etwa 50 DIN A4-Seiten) begrenzt.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h6>ÜBER COMMS4GOOD (C4G)&nbsp;</h6><p>C4G ist eine Initiative von <a href="https://www.iu.de/" target="_blank">IU Internationale Hochschule</a>, <a href="https://www.phineo.org/" target="_blank">Phineo gAG</a> und <a href="https://producer-services.com/" target="_blank">Producer Media UG</a>. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der <a href="https://www.civic-innovation.de/start" target="_blank">Civic Innovation Platform</a> gefördert. An der Online-Umfrage haben sich im Sommer/Herbst 2024 1.272 Vertreterinnen und Vertreter von gemeinnützigen Organisationen aus ganz Deutschland beteiligt, davon haben 814 den Fragebogen vollständig abgeschlossen; ergänzt wurde die Untersuchung durch qualitative Leitfadeninterviews. Teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter von eingetragenen Vereinen (69 Prozent), gemeinnützigen Kapitalgesellschaften (16 Prozent), Stiftungen (9 Prozent) sowie Non-Profit-Organisationen ohne Rechtsform (3 Prozent). Sie stammen thematisch aus allen Bereichen – ein Schwerpunkt liegt jedoch auf „Bildung und Erziehung“ (45 Prozent), gefolgt von „Soziale Dienste“ (27 Prozent). Basis für die Umfrage waren 22 Interviews im Frühjahr 2024 mit Vertreterinnen und Vertretern von 15 Vereinen, 5 Stiftungen, 2 gemeinnützigen Kapitalgesellschaften, die insgesamt Organisationen mit Mitgliederzahlen zwischen 18 und 55.000 repräsentieren. Die Studie zeichnet ein umfassendes Bild der aktuellen Öffentlichkeitsarbeit von gemeinnützigen Organisationen in Deutschland.&nbsp;</p><p><a href="https://comms4good.de/wissenschaftliche-studien/" target="_blank">Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung.&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 09:43:25 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltige Impulse für Medien und Marketing gesetzt</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/nachhaltige-impulse-fuer-medien-und-marketing-gesetzt/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/nachhaltige-impulse-fuer-medien-und-marketing-gesetzt/</guid><pp:caseid>679863</pp:caseid><pp:subtitle>Erfolgreicher Auftakt des &quot;IU Research Center for Sustainable Media and Marketing&quot; in Hamburg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Rund 70 Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien kamen zusammen, um über zukunftsweisende und transparente Standards für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Mediaplanung in der Medienbranche zu diskutieren.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><span>Mit BVDW, NDR Media, IQ Digital, Radiozentrale, Wort & Bild Verlag, RMS Radio Marketing Service und Teads kollaborieren bereits starke und repräsentative Stakeholder der Medienbranche mit dem IU Research Center for Sustainable Media and Marketing (RCSMM).</span></li><li><span>„Das Research Center setzt einen wichtigen Impuls für eine nachhaltige Medien- und Marketingbranche. Unser Ziel ist es, transparentere und verantwortungsvollere Standards zu etablieren, die langfristig positive Veränderungen bewirken“, erklärt Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter, Leiterin des IU RCSMM.</span></li><li><span>Die kürzliche Auftaktveranstaltung bot eine Plattform für wertvolle Diskussionen und den Austausch über innovative Ansätze für verantwortungsvolles Marketing und Medienmanagement.</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 2. Dezember 2024.</strong><span>&nbsp;Mit einer inspirierenden Auftaktveranstaltung am 26. November 2024 feierte das </span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/" target="_blank"><span>IU Research Center for Sustainable Media and Marketing (RCSMM)</span></a><span> seinen Start in Hamburg. Rund 70 Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien kamen zusammen, um über zukunftsweisende und transparente Standards für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Mediaplanung in der Medienbranche zu diskutieren.</span></p><p><span>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter, Leiterin des IU RCSMM, und Alex Čaičics, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit und ESG-Kommunikation der IU Group, begrüßten die Gäste mit einer Vorstellung der IU Internationalen Hochschule und des Forschungsprojekts.</span></p><p><span>„Die Wertschöpfungskette in der Medien- und Werbebranche wird zunehmend komplexer – geprägt von globalen Playern, vielfältigen Mediengattungen und neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz. Um nachhaltige Strategien zu entwickeln, die wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung verbinden, ist eine detaillierte Analyse der Prozesse und die Einbindung vielfältiger Stakeholder unerlässlich“, erklärt Wolter und ergänzt: „Mit <strong>Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., NDR Media, IQ Digital, Radiozentrale, Wort & Bild Verlag, RMS Radio Marketing Service und Teads</strong> kollaborieren bereits starke und repräsentative Stakeholder mit uns, die die Medienlandschaft in ihrer Vielfalt abbilden – von Verbänden über digitale Plattformen bis hin zu Vermarktern und öffentlich-rechtlichen Akteuren, was für die Entwicklung praxisnaher und nachhaltiger Strategien entscheidend ist.“</span></p><h3><span><strong>Keynote und Diskussion: „Value Media“ im Fokus</strong></span></h3><p><span>Ein Höhepunkt war die Keynote von Prof. Dr. Sylvia Chan-Olmsted (University of Florida), die zum Thema „Value Media & AI That Enhances Human Value“ sprach. Ihre Ausführungen betonten die Chancen, die sich durch den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz für eine nachhaltige und menschzentrierte Wertschöpfung ergeben.</span></p><p><span>Anschließend moderierte Dr. Moritz Holzgraefe (BVDW) eine lebhafte Panel-Diskussion über „Verantwortung für eine nachhaltige Medienlandschaft – welche Lösungen liefert die Industrie und wie kommen wir ins Handeln?“</span></p><p><span>Beteiligt waren Expert:innen aus verschiedenen Initiativen und Unternehmen:</span></p><ul><li><span>Nadja Schick (Group M) präsentierte die Initiative „Back to News“, die vertrauenswürdige Medien durch gezielte Werbegelder stärken möchte.</span></li><li><span>Florian Ecker (Media Plus) stellte die Nachhaltigkeitsstrategie von Mediaplus vor.</span></li><li><span>Holger Thalheimer&nbsp;(Initiative18) sprach über die Bedeutung von Bildung und Empowerment in den Medien und stellte in diesem Zusammenhang die Initiative18 vor, ein Zusammenschluss engagierter Expert:innen aus der Medienbranche, dem Journalismus und der Forschung.</span></li><li><span>Steffen Johann Hubert (Seven.One Media und IAB Europe) gab Einblicke in die Nachhaltigkeitsstandards von Seven.One Media und deren europäische Relevanz.</span></li></ul><p><span>Ein weiteres Highlight war das Bühnen-Panel, bei dem die Stakeholder die Relevanz und den Nutzen des neuen RCSMM-Forschungszentrums unterstrichen. Stimmen der Partner-Unternehmen über die Bedeutung des IU Research Centers für die Branche finden Sie am Ende der Meldung.</span></p><h3><span><strong>Neue Partnerschaften willkommen: Chancen für Werbekunden, Social Media und Digitalplattformen&nbsp;</strong></span></h3><p><span>Abgerundet wurde der Tag durch eine Vorstellung der nächsten Schritte des Forschungszentrums. „Wir haben gemeinsam mit unseren Partner-Unternehmen über die zentralen Herausforderungen und Chancen gesprochen. Der Diskurs verdeutlicht, wie wertvoll der Austausch war und welche Dynamik in der Zusammenarbeit steckt. Das Research Center wird auch in Zukunft eng mit der Branche zusammenarbeiten, um innovative und praxisnahe Lösungen zu schaffen, die die Medien- und Werbewirtschaft nachhaltig transformieren. Unser Ziel ist es, die Forschung mit konkretem Nutzen für Gesellschaft und Industrie voranzutreiben“, so Wolter abschließend.</span></p><h3><span><strong>Stimmen der Partner über die Bedeutung des IU Research Centers für die Medienbranche</strong></span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/63c17147-5e56-4c2e-81d6-4aa16f77a93c/1920_ab-05778.jpg?10000"><p><i>v.l.n.r.: Tino Meitz (Universität Münster), <span>Alex Čaičics (Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit und ESG-Kommunikation der IU Group), Dr. Moritz Holzgraefe (BVDW-Vizepräsident), Prof. Dr. Sylvia Chan-Olmsted (University of Florida), Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter (Leiterin des IU RCSMM), Maik Rogge (COO IQ Digital), Ronja Böhlke (Leitung Vermarktung und stv. Leitung Media Management&nbsp;Wort & Bild Verlag), Niclas Hübner (Verkaufsleiter NDR Media), Grit Leithäuser (Geschäftsführerin Radiozentrale), Sven Thölen (CEO Radio Marketing Service)</span></i></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Dr. Moritz Holzgraefe, BVDW-Vizepräsident</strong>: „Für den BVDW ist klar, dass nachhaltige Standards für die digitale Wirtschaft unerlässlich sind. Gemeinsam mit der IU wollen wir die relevanten Stakeholder involvieren und einen faktenbasierten Ansatz schaffen, der Vertrauen aufbaut und Nachhaltigkeit fördert.“</span></p><p><span><strong>Niclas Hübner, Verkaufsleiter NDR Media</strong>: „Vertrauen, Transparenz und Relevanz prägen erfolgreiche Medien – und sollten auch die Mediaplanung leiten. Gemeinsam mit dem IU Research Center for Sustainable Media & Marketing entwickeln wir Standards, die sowohl ESG-Prinzipien integrieren als auch eine zukunftsfähige und verantwortungsvolle Mediaplanung sicherstellen.“</span></p><p><span><strong>Steffen Bax, Geschäftsführer IQ Digital</strong>: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der IU Internationalen Hochschule und dem Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) unter der Leitung von Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter. Für uns sind die Themen Value Media und Nachhaltigkeit immens wichtig, darum unterstützen wir eine faktenbasierte und wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich. Wir haben darüber hinaus ein großes Interesse an transparenten Rahmenbedingungen und Standards in der Medienbranche, damit verantwortungsvolle Entscheidungen in der Mediaplanung messbar gemacht werden können.“</span></p><p><span><strong>Grit Leithäuser, Geschäftsführerin Radiozentrale</strong>: „Radio erreicht jeden Tag 52 Millionen Menschen mit guten, sicheren Informationen und begleitet Jung wie Alt durch den Tag. Deshalb ist es uns die Macht des Mediums sehr bewusst und der Wert des Mediums sehr wichtig. Diese Werte auch kenntlich und intermedial vergleichbar zu machen, ist für uns von besonderem Interesse. In der Unterstützung der Entwicklung von Media Value Standards durch das unabhängige Projekt des IU Research Centers, sehen wir die große Chance für unsere sich verändernde Mediawelt, neue wertvolle Aspekte in der Medienbewertung zu verankern.“</span></p><p><span><strong>Ronja Böhlke, Leitung Vermarktung und stv. Leitung Media Management&nbsp;Wort & Bild Verlag</strong>: „Als Wort & Bild Verlag tragen wir eine besondere Verantwortung für unsere Gesellschaft. Gesundheit ist Vertrauenssache und Gesundheit braucht Wissen. Unsere Medien schlagen eine Brücke zwischen der Medizin und den Menschen. Denn der Mensch steht für uns im Mittelpunkt: Unsere Leserinnen und Leser, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Teile unserer Gesellschaft. Entsprechend gerne beteiligen wir uns als Wort & Bild Verlag an der richtigen und wichtigen Zusammenarbeit aus Forschung und Praxis zur Entwicklung eines neutralen und transparenten Value Media Standards, der soziale Nachhaltigkeit in der Mediaplanung ganzheitlich fordert und fördert.“</span></p><p><span><strong>Stefan Mölling, CEO RMS Radio Marketing Service: </strong>„Eine für uns als Vermarkter zunehmend wichtige Fragestellung ist die nach dem Beitrag, den wir als Gattung Audio gemeinsam mit unseren Sendern und Publishern für eine nachhaltige Marketingplanung leisten. Zwar wissen wir heute schon, dass Audio mit seiner enormen täglichen Reichweite einen hohen Public Value als vertrauensvolle Informationsquelle hat und dass Radiowerbung im Vergleich mit anderen Gattungen deutlich weniger CO2 verursacht. Um unseren Impact aber ESG-konform valide bewerten zu können, auch im intermedialen Vergleich, braucht es einheitliche, evidenzbasierte Kennzahlen als Branchen-Standard. Das Research Center hat sich vorgenommen, diesen Standard zu entwickeln und wir freuen uns, dieses Ziel vom Start weg als Pioneer Partner inhaltlich zu unterstützen.“</span></p><p><span><strong>Christian Zimmer, Managing Director Teads: </strong>„Responsible Media ist essenziell, um Vertrauen in Marken zu fördern, Fehlinformationen entgegenzuwirken und Qualitätsjournalismus zu unterstützen. Es schützt Marken vor ungeeigneten Umfeldern, schafft nachhaltige digitale Ökosysteme und sorgt für ein besseres Nutzererlebnis, indem es ethische und transparente Werbepraktiken sicherstellt.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[Kooperationen,ESG,Events,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 12:08:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Einladung zum Auftakt-Event des IU Research Center for Sustainable Media &amp; Marketing in Hamburg</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/einladung-zum-auftakt-event-des-iu-research-center-for-sustainable-media-and-marketing-in-hamburg/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/einladung-zum-auftakt-event-des-iu-research-center-for-sustainable-media-and-marketing-in-hamburg/</guid><pp:caseid>677369</pp:caseid><pp:subtitle>Am 26. November 2024 findet das Auftakt-Event „Shaping the Future: Sustainable Media and Marketing Strategies Through Innovative Integration of ESG, AI, and Value Media“ in Hamburg statt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Am 26. November 2024 findet das Auftakt-Event „Shaping the Future: Sustainable Media and Marketing Strategies Through Innovative Integration of ESG, AI, and Value Media“ in Hamburg statt.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>In Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und dem Consortium on Trust in Media & Technology (CTMT) gestalten führende Expert:innen den Tag mit Vorträgen und Diskussionsrunden.&nbsp;</li><li>Prof. Dr. Sylvia Chan-Olmsted von der University of Florida spricht in ihrer Keynote über „Value Media & AI that Enhances Human Value“.&nbsp;</li><li>Dr. Moritz Holzgraefe vom BVDW leitet die Panel-Diskussion „Verantwortung für eine nachhaltige Medienlandschaft – welche Lösungen liefert die Industrie und wie kommen wir ins Handeln?“&nbsp;</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/564c4948-54c3-4b58-b15e-b3dba6406510/1920_prof.dr.lisa-charlottewolterprofessorinundstudiengangsleiterinonlinemarketinganderiuinternationalenhochschule.png?10000"><p><strong>Hamburg, 7. November 2024. </strong>Das IU Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) bündeln ihre Expertise zur Forschung und Entwicklung eines „Value Media“-Standards. Diese neue Kooperation zwischen Forschung und Praxis soll transparente und fundierte Standards in der Medienbranche etablieren, die eine verantwortungsvolle Mediaplanung unterstützen.</p><p>„Durch die Kooperation mit dem BVDW und die wissenschaftliche Expertise des IU Research Centers stellen wir sicher, dass die Skalenentwicklung auf neutraler, faktenbasierter Forschung beruht und die Anforderungen verschiedener Stakeholder berücksichtigt werden“, sagt <strong>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter</strong>, Leiterin des IU RCSMM sowie Professorin und Studiengangsleiterin Online Marketing an der IU Internationalen Hochschule (IU).&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ce69e43a-a310-4243-bbb3-284ca628aded/1920_dr.moritzholzgraefe-vizepraumlsidentdesbdvw.jpg?10000"><p><strong>Dr. Moritz Holzgraefe</strong>, Vizepräsident des BVDW, betont: „Im BVDW arbeiten wir am Thema Sustainable Digital Advertising bereits segmentübergreifend für die Digitale Wirtschaft. Uns alle eint das Ziel, Nachhaltigkeit in all ihren Facetten zu stärken. Gemeinsam mit der IU und durch unabhängige Forschung gehen wir jetzt die nächsten notwendigen Schritte, um Standards zu schaffen, die langfristig Vertrauen aufbauen und Nachhaltigkeit in der Mediaplanung fördern. Ziel unserer Zusammenarbeit ist es, den Weg für faktenbasierte und faire Marktansätze zu ebnen.“&nbsp;</p><h3>Über das IU Research Center for Sustainable Media & Marketing&nbsp;</h3><p>Das IU Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) entstand aus dem wachsenden Bedarf an transparenten Rahmenbedingungen und Standards in der Medien- und Kommunikationsbranche, um verantwortungsvolle Entscheidungen in der Mediaplanung messbar zu machen und zu unterstützen. Untersuchungen des RCSMM zeigen, dass solche Standards wissenschaftlich fundiert sein müssen, insbesondere bei einem gesellschaftlich relevanten Bewertungsobjekt wie Medien. Die Etablierung dieser Standards wird als Gemeinschaftsaufgabe verstanden, die in enger Zusammenarbeit mit der Praxis – darunter Medienhäuser, Vermarkter, Media-Agenturen und Werbungtreibende sowie Verbänden wie dem BVDW – umgesetzt werden sollte. Die Zusammenarbeit mit diesen Stakeholdern stellt sicher, dass die entwickelten „Value Media“-Standards auf breite Akzeptanz stoßen und praxisorientiert in Mediaplanungsprogramme integriert werden können.&nbsp;</p><p>Zusätzlich arbeitet das RCSMM mit internationalen Forschungspartnern wie der University of Florida zusammen, die zu den führenden Forschungseinrichtungen im Medienbereich zählt. „Eine global ausgerichtete Standardentwicklung ist essenziell, um den Anforderungen international agierender Unternehmen sowie unserer Medienrealität mit globalen Akteuren wie Google oder Meta gerecht zu werden“, so Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter.&nbsp;</p><h3>Programm und Veranstaltungsinformationen&nbsp;</h3><p>Sie sind herzlich eingeladen zum Auftaktevent „Shaping the Future: Sustainable Media and Marketing Strategies Through Innovative Integration of ESG, AI, and Value Media“ am 26. November 2024 am Campus der IU Internationalen Hochschule in Hamburg, Waterloohain 9, 22769 Hamburg. Beginnend um 14 Uhr erwarten Sie vier Stunden inspirierende Diskussionen und Einblicke in die neuesten Entwicklungen zu nachhaltigen und transparenten Standards in der Medienbranche – präsentiert von führenden Expert:innen aus Forschung und Praxis.&nbsp;</p><h4>Programm-Highlights:&nbsp;</h4><ul><li>Begrüßung & Opening durch Alex <span style="text-align:left;">Čaičics, ESG Manager an der IU, und </span>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter, Leiterin des IU RCSMM&nbsp;</li><li>Keynote von Prof. Dr. Sylvia Chan-Olmsted (University of Florida) über „Value Media & AI that Enhances Human Value“&nbsp;</li><li>Panel-Diskussion, moderiert von Dr. Moritz Holzgraefe (BVDW) über „Verantwortung für eine nachhaltige Medienlandschaft – welche Lösungen liefert die Industrie und wie kommen wir ins Handeln?“&nbsp;</li><li><span>Vorstellung des IU Research Center for Sustainable Media & Marketing</span></li><li>Gelegenheit zum Networken mit Wissenschaftler:innen und Branchenexpert:innen&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><h2><a href="mailto:presse@iu.org?subject=Anmeldung%2026.%20November%20IU%20Research%20Center&body=Ich%20möchte%20teilnehmen.%0D%0A%0D%0AVorname:%0D%0A%0D%0ANachname:" target="_blank">Jetzt Plätze sichern</a></h2><p>&nbsp;</p><p>Die Teilnehmerzahl ist limitiert, sichern Sie sich daher rechtzeitig Ihren Platz.&nbsp;</p><p><strong>Die Teilnahme ist kostenfrei.&nbsp;</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Für weitere Informationen oder Fragen kontaktieren Sie bitte:</p><p>Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter&nbsp;<br>IU Research Center for Sustainable Media & Marketing&nbsp;<br><a href="mailto:lisa-charlotte.wolter@iu.org" target="_blank">lisa-charlotte.wolter@iu.org</a>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Wir freuen uns darauf, Sie am 26. November zu begrüßen.&nbsp;</p><p>Informationen zum IU Research Center for Sustainable Media & Marketing <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen,ESG]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 11:53:25 +0100</pubDate>
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                        <title>&quot;Heimspiel Wissenschaft&quot; mit IU-Professorin Laura-Maria Altendorfer</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/heimspiel-wissenschaft-mit-iu-professorin-laura-maria-altendorfer/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/heimspiel-wissenschaft-mit-iu-professorin-laura-maria-altendorfer/</guid><pp:caseid>662643</pp:caseid><pp:subtitle>Zwischen Schein und Sein: Gestalten wir soziale Medien oder gestalten sie uns?</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Am 9. Oktober 2024 lädt Prof. Dr. Laura-Maria Altendorfer zu einem spannenden Austausch über soziale Medien in ihrer Heimat Landau an der Isar ein.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 27. September 2024</strong>. Liken, posten, folgen, kommentieren: Viele Menschen sind täglich auf Instagram, TikTok und Co. unterwegs. Dabei werden die Plattformen oft selbstverständlich und meist unreflektiert genutzt. Meist aus Unterhaltungsgründen, aber auch zur Information, Inspiration oder Motivation. Soziale Medien prägen unseren Alltag und beeinflussen unser Verhalten. Neben positiven Entwicklungen hat die Nutzung auch ihre Schattenseiten: So können soziale Medien zum Beispiel (soziale) Ängste fördern und Falschnachrichten verbreiten.&nbsp;<br><br><strong>Das Heimspiel von Laura-Maria Altendorfer gibt Einblicke in die Forschung der Medien- und Kommunikationspsychologie und illustriert, was die Nutzung sozialer Medien mit uns macht</strong>. Dabei geht Sie darauf ein, wie soziale Medien wirken und welche Rolle zum Beispiel Influencer*innen, Beauty-Filter, aktuelle Trends und unseriöse Inhalte dabei spielen. Das Heimspiel richtet sich an Interessierte aller Altersgruppen. Es ist kein Vorwissen oder die Nutzung sozialer Medien nötig, alle Inhalte werden verständlich erklärt.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/507e3cd0-8faa-4ad6-b0ff-824942089837/1920_altendorfer-laura-maria.png?10000"><p>Laura-Maria Altendorfer hat ihre Wurzeln in Landau, wo sie heute auch wieder lebt. Nach dem Abitur 2010 am Gymnasium Landau studierte sie zunächst im Doppelstudium Angewandte Medien und Gesundheitsmanagement in München und Mittweida, anschließend Psychologie und Journalistik an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Dort promovierte sie am Lehrstuhl für Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Transformation über Influencer in der digitalen Gesundheitskommunikation.&nbsp;<br><br>Seit Anfang 2022 bekleidet sie die Professur für Journalismus mit Schwerpunkt digitale Kommunikation an der IU Internationalen Hochschule und ist damit eine der jüngsten Professor*innen Deutschlands in ihrem Fachgebiet. Seit Mitte diesen Jahres leitet sie zudem den Studiengang Journalismus an der IU Internationalen Hochschule und lehrt und forscht zu digitaler Kommunikation aus kommunikationswissenschaftlicher und psychologischer Perspektive.&nbsp;<br><br>Altendorfer ist nebenberuflich beratend tätig, hält Vorträge und gibt Fortbildungen im Bereich der sozialen Medien und digitalen Kommunikation. Zudem ist sie als Interviewpartnerin und Expertin regelmäßig in Medienbeiträgen wie z.B. im WDR, ZDF oder SWR zu sehen. Ehrenamtlich engagiert sich die 33-Jährige als Krisenberaterin für Kinder und Jugendliche bei krisenchat. Auf ihrer Webseite www.mediendings.com klärt sie über Auswirkungen digitaler Medien auf die (mentale) Gesundheit auf.&nbsp;<br><br><strong>Der Eintritt zum Heimspiel ist frei</strong>, für Häppchen und Getränke ist gesorgt.</p><h3>Details</h3><p>Datum: 9. Oktober 2024&nbsp;<br>Zeit: 18:00 Uhr<br>Veranstaltungsort: Kastenhof (Herzogssaal)&nbsp;<br>Oberer Stadtplatz 20&nbsp;<br>Landau an der Isar<br>94405 Deutschland</p><p>Heimspiel Wissenschaft bringt Wissenschaftler:innen, die aus ländlichen Regionen stammen, zurück in ihre Heimatorte. Dort erzählen sie, worüber, wie und warum sie forschen und was das mit unser aller Leben zu tun hat. So wird Wissenschaft und Forschung in der Kneipe um die Ecke, im Gemeindehaus, im Sportvereinsheim oder auf dem Dorfplatz greifbar. Heimspiel Wissenschaft ist ein BMBF-gefördertes Verbundprojekt der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Wissenschaftskommunikationsagentur con gressa und dem #WisskommLab der Universität Heidelberg.</p><p>Weitere Informationen unter:&nbsp;<br><a href="https://heimspiel-wissenschaft.de/" target="_blank">https://heimspiel-wissenschaft.de/</a>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Events]]></category>
            <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 10:18:29 +0200</pubDate>
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                        <title>Evaluationsergebnisse des Projekts „Stadtteilmütter Mülheim“</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/evaluationsergebnisse-des-projekts-stadtteilmuetter-muelheim/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/evaluationsergebnisse-des-projekts-stadtteilmuetter-muelheim/</guid><pp:caseid>651437</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Professor:innen Katrin Sen sowie Holger Spieckermann stellten Evaluationsergebnisse des Kölner Sozialprojekts im Bürgerhaus Müze vor</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Stadtteilmütter schließen eine bedeutende Lücke im sozialen Unterstützungssystem&nbsp;</li><li>IU-Professor:innen empfehlen Weiterfinanzierung und Ausweitung des Kölner Sozialprojekts&nbsp;</li><li>70 Gäste nahmen an der Ergebnisvorstellung im Bürgerhaus Müze teil</li></ul><p><br><strong>Köln, 8. Juli 2024.</strong> Prof. Dr. Katrin Sen sowie Prof. Dr. Holger Spieckermann von der IU Internationalen Hochschule stellten am 3. Juli 2024 die Evaluationsergebnisse des Projekts „Stadtteilmütter Mülheim“ in den Räumlichkeiten des Bürgerhaus Müze in Köln-Mülheim vor.&nbsp;</p><p>Das Projekt existiert seit 2011 und befindet sich in der Trägerschaft der Christlichen Sozialhilfe Köln gGmbH (CSH). Das Ziel des Projekts ist, Familien, unabhängig von ihrem Migrationshintergrund, in verschiedenen Lebensbereichen zu unterstützen und eine Orientierung und Integration in das deutsche Bildungs- und Sozialsystem zu ermöglichen. Sechs Stadtteilmütter sind derzeit im Einsatz. Sie sprechen zwölf Sprachen und bieten umfassende Beratung, Sprach- und Kulturvermittlung, Begleitservice sowie psychosoziale Betreuung an.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/bcc0b649-9e10-4beb-85fb-f43515f1f6ff/1920_iu-professorenstellenevaluationsergebnissedesprojektsstadtteilmuumlttermuumllheimvor.jpg?10000"><p>Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des Projekts erfolgten durch <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/sen-katrin/" target="_blank">Prof. Katrin Sen</a> und <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/spieckermann-holger/" target="_blank">Prof. Holger Spieckermann</a>. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Wirkungsweise und den Mehrwert dieses Projekts. Etwa 70 Gäste aus der Zivilgesellschaft, Politik, Trägervertretenden sowie Familien der Stadtteilmütter nahmen an der Vorstellung teil. Die Evaluation besteht auf Basis quantitativer Daten, erhoben über ein Dokumentationssystem, sowie qualitativer Daten, gesammelt durch Gruppendiskussionen mit den Stadtteilmüttern und leitfadengestützte Einzelinterviews mit zehn Klient:innen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Lebenssituationen.&nbsp;</p><h3>Stadtteilmütter schließen eine bedeutende Lücke im sozialen Unterstützungssystem&nbsp;</h3><p>Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass der Erfolg des Projekts in der niedrigschwelligen Zugangsmöglichkeit und der Pflege von informellen Netzwerken liegt. Die kontinuierliche Erreichbarkeit der Stadtteilmütter, auch abends und an Wochenenden, sowie der aufsuchende Ansatz, beispielsweise durch Hausbesuche, sind zentrale Faktoren. Die Stadtteilmütter leisten wertvolle Übersetzungsarbeit, die andere kommunale Einrichtungen zeitlich und finanziell entlastet. Ihre Unterstützung ermöglicht häufig eine dauerhafte Vermittlung zu Einrichtungen des Regelsystems. Der Spracherwerb ist der Schlüssel, denn eine Verbesserung der Sprachkompetenzen der Klient:innen führt zu einer geringeren Abhängigkeit von den Stadtteilmüttern.&nbsp;</p><p>Die Evaluation zeigt, dass die Stadtteilmütter eine bedeutende Lücke im sozialen Unterstützungssystem schließen. Der Bedarf an den Leistungen der Stadtteilmütter ist in Köln-Mülheim und darüber hinaus größer als das aktuelle Angebot.&nbsp;</p><h3>Ausweitung des Projekts dringend empfohlen&nbsp;</h3><p>Angesichts der wachsenden Flucht- und Migrationsbewegungen sollte eine Ausweitung des Projekts auf weitere Stadtbezirke und eine entsprechende Erhöhung der Ressourcen geprüft werden. Diese Empfehlung tragen auch die anwesenden Rats- und Kommunalpolitiker:innen einhellig mit. Fraktionsübergreifend bekräftigten die Politiker:innen, dass sie sich in den Haushaltsplanverhandlungen für die Fortführung der Finanzierung der Stadtteilmütter einsetzen werden, damit eine gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen in den jeweiligen Sozialräumen gewährleistet bleibt.&nbsp;</p><p>Abschließend stellten die Wissenschaftler:innen der IU fest, dass sie trotz kritischer Untersuchungen im Rahmen der Evaluation der Stadtteilmütter <span>nichts zu bemängeln</span> finden konnten und eine Weiterfinanzierung des Projektes dringend empfehlen.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zum Projekt unter: <a href="https://www.csh-koeln.de/einrichtung/muelheimer-stadtteilmuetter/" target="_blank">https://www.csh-koeln.de/einrichtung/muelheimer-stadtteilmuetter/</a>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 13:22:52 +0200</pubDate>
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                        <title>Zweites IU-Symposium Gesundheit: Digitales Empowerment im Gesundheitswesen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/zweites-iu-symposium-gesundheit-digitales-empowerment-im-gesundheitswesen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/zweites-iu-symposium-gesundheit-digitales-empowerment-im-gesundheitswesen/</guid><pp:caseid>631114</pp:caseid><pp:subtitle>Die Fachtagung der IU Internationalen Hochschule widmete sich dem digitalen Empowerment im Gesundheitswesen und gab Impulse für innovative Ansätze und Strategien für Wissenschaft und Praxis</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die Fachtagung der IU widmete sich dem digitalen Empowerment im Gesundheitswesen und gab Impulse für innovative Ansätze und Strategien für Wissenschaft und Praxis.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span><strong>Erfurt, 8. Mai 2024:&nbsp;</strong> Das Fachgebiet Gesundheit und Soziales der IU Internationalen Hochschule (IU) veranstaltete zum zweiten Mal das IU-Symposium Gesundheit. Unter dem Leitmotiv des digitalen Empowerments im Gesundheitswesen begrüßte das Programmkomitee rund 150 Teilnehmende zu einem interaktiven Online-Format. Die Fachtagung, die am 24. April 2024 stattfand, bot eine Plattform für einen konstruktiven Austausch zwischen interessierten Personen aus Praxis und Wissenschaft<strong> </strong>und widmete sich in drei Sessions den Möglichkeiten neuer Technologien im Gesundheitswesen. Diskutiert wurde unter anderem darüber, wie digitale Innovationen die Motivation der Nutzenden steigern, welche Chancen in der Digitalisierung gesehen werden und wie durch den Einsatz von Digitalisierung und Technologien dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegengewirkt werden kann.&nbsp;</span></p><h3><span><strong>Effizienzsteigerung und Workflow-Verbesserung</strong></span></h3><p><span>Im Rahmen der ersten Session ging es um effiziente Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen. </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kreuzenbeck-cordula/" target="_blank">Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Cordula Kreuzenbeck</span></a><span>, Professorin für Gesundheitsökonomie an der IU, moderierte die Diskussion. Es wurde die Digitalisierung in der ambulanten ärztlichen Versorgung diskutiert, zukünftige digitale Entwicklungen aufgezeigt und verschiedene Cloud- und Technologie-Services vorgestellt. Es konnte aufgezeigt werden, wie innovative KI-gestützte Technologien dazu beitragen, den Wissensaustausch im Gesundheitswesen zu verbessern und Arbeitsabläufe in Gesundheitseinrichtungen zu optimieren.</span></p><h3><span><strong>Fortbildung und Wissensaufbau</strong></span></h3><p><span>Ein weiterer zentraler Programmpunkt war die Session „Fortbildung und Wissensaufbau“, geleitet und moderiert von </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/rupp-stephanie/" target="_blank">Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Stephanie Rupp</span></a><span>, Professorin für Logopädie an der IU. Die Session beleuchtete die Rolle neuer Technologien in der Bildung innerhalb des Gesundheitswesens. Diskutiert wurden das digitale Empowerment, zum Beispiel anhand eines spezialisierten Hubs bei der Betreuung von Studierenden mit Lese-Rechtschreibschwäche. Auch der Einfluss von Social Media auf das Gesundheitsverhalten wurde untersucht. Eine Patient:innenperspektive wurde beim Thema des unerfüllten Kinderwunsches und der Digitalisierung eingebunden. Zudem wurde die Optimierung digitaler Lehrformate durch Hochschullehrende besprochen, zum Beispiel durch interprofessionelles Lernen und den Einsatz eines KI-gestützten Patientenmodells. Zusätzlich wurde die Erklärbarkeit von KI kritisch reflektiert. Die Abschlussdiskussion bildete einen gelungenen Höhepunkt der Session vor der Mittagspause, indem Stephanie Rupp die diskutierten Themen zusammenfasste und wertvolle Perspektiven für zukünftige Entwicklungen und Forschungen im Bereich der Gesundheitstechnologien eröffnete.</span></p><h3><span><strong>Telemedizin und digitale Beratung</strong></span></h3><p><span>In der dritten Session, moderiert von </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/schwendemann-hanna/" target="_blank">Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Hanna E. Schwendemann</span></a><span>, Professorin für Gesundheits- und Pflegepädagogik an der IU, ging es um Telemedizin und digitale Beratung. Die Diskussion umfasste die Vor- und Nachteile von virtueller Realität und Apps im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier wurde sehr praxisnah aus Projekten berichtet, die beispielsweise Senior:innen mit eingeschränkter Mobilität auf eine virtuelle Reise in vergangene Urlaubsorte führt, um unter anderem Erinnerungen hervorzurufen. Ein appgestütztes Physiotherapie-Training in der Rehabilitation eröffnete neue Möglichkeiten therapiefreie Zeiten zu gestalten. Außerdem wurden Möglichkeiten der digitalen psychologischen Beratung diskutiert, zum Beispiel über die Therapieapp „My7Steps“ sowie digitale Unterstützungsangebote für geflüchtete Frauen in der Schwangerschaft, im Wochenbett und bei der Geburt. Ethische Fragen der Digitalisierung wurden angesprochen und Ansätze zum Umgang mit ethischen Fragen vorgestellt. Zum Abschluss der Tagung diskutierten alle Referent:innen der Session über die Bedeutung und Notwendigkeit des digitalen Empowerments im Gesundheitswesen.</span></p><p><span>Organisiert wurde das IU-Symposium Gesundheit von Hanna Schwendemann und Cordula Kreuzenbeck. Die Tagung brachte führende Experten aus der Gesundheitstechnologie und akademischen Kreisen zusammen, um die neuesten Entwicklungen und zukünftigen Trends in dieser Branche zu diskutieren. Die IU plant, die Ergebnisse und Empfehlungen dieser Tagung in einem Sammelband zu veröffentlichen und eine Weiterführung wichtiger und aktueller Diskussionen in einem nächsten IU-Symposium zu ermöglichen.</span></p><p><span>„Ich blicke auf eine gelungene Veranstaltung zurück. Das Symposium hat faszinierende Einblicke in das digitale Empowerment im Gesundheitswesen aufgezeigt und lieferte zukunftsweisende Ansätze und Strategien für die Wissenschaft und Praxis. Als Institution der angewandten Wissenschaften streben wir danach, eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu schlagen, um fundierte Diskussionen über die Rolle der Digitalisierung, Telematikinfrastruktur und künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen zu führen. Das IU-Symposium Gesundheit bietet eine ideale Plattform, um die vielfältigen Aspekte und Potenziale des digitalen Empowerments in Theorie und Praxis zu beleuchten,“ so Schwendemann.</span></p><p><span>Mehr Informationen unter </span><a href="https://www.iu.de/forschung/fachtagungen/2-iu-symposium-gesundheit/" target="_blank"><span>iu.de/forschung/fachtagungen/2-iu-symposium-gesundheit/</span></a></p><h3><span>Über den Fachbereich Gesundheit und Soziales an der IU</span></h3><p><span>Die IU Internationale Hochschule bildet derzeit rund 30.000 Menschen im Bereich Gesundheit und Soziales aus. Im Fernstudium (</span><a href="https://www.iu.de/bachelor/gesundheit-und-soziales/" target="_blank"><span>Bachelor</span></a><span>, </span><a href="https://www.iu.de/master/gesundheit-und-soziales/" target="_blank"><span>Master</span></a><span>, </span><a href="https://www.iu.de/mba/gesundheit-soziales/" target="_blank"><span>MBA</span></a><span>), im </span><a href="https://www.iu.de/duales-studium/" target="_blank"><span>dualen Studium</span></a><span> sowie in </span><a href="https://www.iu-akademie.de/weiterbildungen/?c=3" target="_blank"><span>Weiterbildungskursen an der IU Akademie</span></a><span> können Studierende fundierte Kenntnisse erwerben und sich für eine Vielzahl von Berufen im Gesundheitswesen qualifizieren. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften verbindet der Fachbereich Gesundheit die Praxis und Wissenschaft auf hohem Niveau.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 May 2024 13:29:59 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zeigt Potenzial von KI für gerechtere Notengebung</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-potenzial-von-ki-fuer-gerechtere-notengebung/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-potenzial-von-ki-fuer-gerechtere-notengebung/</guid><pp:caseid>627616</pp:caseid><pp:subtitle>Forschungsarbeit der IU Internationalen Hochschule zeigt erstmals in großem Maßstab, dass Benotung mithilfe von KI insgesamt gerechter erfolgen kann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Mit ihrer Forschungsarbeit ‚Beyond human subjectivity and error: a novel AI grading system (2024)‘ zeigt ein Team der IU erstmals in großem Maßstab, wie künstliche Intelligenz Lehrende bei der automatisierten Benotung unterstützen kann.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><span>Ein Forschungsteam der IU hat ein neuartiges KI-Modell trainiert, indem es eine große Anzahl von Prüfungsdatensätzen aus verschiedenen Fächern der IU verwendet hat.</span></li><li><span>Die mehrstufige Analyse der Daten zeigt, dass KI-gestützte Benotung in der Lage ist, menschliche Subjektivität und Ungenauigkeit zu reduzieren.</span></li><li><span>Das Forschungsteam empfiehlt aus rechtlichen und akademischen Gründen, die KI zunächst nur zur Unterstützung des menschlichen Urteilsvermögens einzusetzen.</span></li><li><span>Das KI-Modell ist in vielen Disziplinen anwendbar und anpassungsfähig.</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 12. April 2024.</strong><span>&nbsp;Die Automatisierung der Benotung von Prüfungen mit offenen Fragen stellt für Lehrende eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und kann zu besseren Ergebnissen für Studierende führen, indem durch einen automatisierten Bewertungsmechanismus <strong>menschliche Ungenauigkeiten</strong> und <strong>Fehler vermieden</strong> werden können.</span></p><p><span>Mit ihrer Forschungsarbeit ‚</span><a href="https://iu-international-university-of-applied-sciences-research-papers.s3.eu-central-1.amazonaws.com/Beyond_human_subjectivity_and_error_a_novel_AI_grading_system.pdf" target="_blank"><span>Beyond human subjectivity and error: a novel AI grading system (2024)</span></a><span>‘ zeigt ein Team der IU Internationalen Hochschule (IU) erstmals in großem Maßstab, <strong>wie künstliche Intelligenz Lehrende bei der automatisierten Benotung unterstützen kann.</strong> Das IU-Forschungsteam hat dafür ein neuartiges Bewertungssystem entwickelt, das sogenannte Automatic Short Answer Grading (ASAG) System, das <strong>Antworten auf offene Fragen, die aus wenigen Sätzen bestehen</strong>, automatisch bewerten kann.</span></p><p><span>Das vom IU-Forschungsteam entwickelte ASAG-System basiert auf einem großen Sprachmodell (Large Language Model), das mit einem sehr großen Datensatz aus Prüfungsdaten zusätzlich trainiert wurde. Die <strong>Daten stammen aus einer Vielzahl von Studiengängen </strong>der IU Internationalen Hochschule, die ein<strong> breites Spektrum von Disziplinen </strong>abdecken – von Geisteswissenschaften bis hin zu den MINT-Fächern. Dieses breite Spektrum soll laut Studie dafür sorgen, dass das ASAG-Modell der IU <strong>über verschiedene Disziplinen anwendbar und anpassungsfähig</strong> ist.</span></p><h3><span><strong>KI-Modell liegt im Durchschnitt näher an der Referenznote&nbsp;</strong></span></h3><p><span>In einer mehrstufigen Datenanalyse hat das Forscher:innen-Team mit seinem ASAG-Modell in einem ersten Schritt gezeigt, dass <strong>KI auch Antworten aus bisher unbekannten Themengebieten gut auswerten kann</strong>. Ein anschließender Vergleich mit den Fachexpert:innen zeigte, dass ASAG bei der Bewertung der Studierendenantworten <strong>im Durchschnitt näher an der offiziellen Referenznote lag als die Bewertung durch Fachexpert:innen</strong>.<strong> </strong>Die größere Übereinstimmung bei der Bewertung deutet darauf hin, dass eine KI-gestützte Benotung <strong>menschliche Subjektivität</strong> <strong>bei der Benotung reduzieren</strong> und so potenziell die <strong>Fairness verbessern</strong> kann. Die Automatisierung der Benotung von Prüfungen mit offenen Fragen stellt für Lehrende eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und kann zu besseren Ergebnissen für Studierende führen, indem durch einen automatisierten Bewertungsmechanismus <strong>menschliche Ungenauigkeiten</strong> und <strong>Fehler vermieden</strong> werden können.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/0cac62aa-a55b-44a4-9ee4-5774efc02dca/1920_iu-fig-1-summary-results.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Schaubild: </strong>Dargestellt sind die Verteilung der Abweichungen von der Referenznote sowohl für die menschlichen Prüfer:innen (links, blau) als auch für das ASAG-Modell (rechts, orange). Der Median der absoluten Abweichungen liegt bei 20,0 bzw. 11,1. Der Median des absoluten Fehlers des ASAG-Modells ist also 44 Prozent geringer als der Median des absoluten Fehlers menschlicher Prüfer:innen.</span></p><p><span><strong>Quelle: ‘</strong></span><a href="https://iu-international-university-of-applied-sciences-research-papers.s3.eu-central-1.amazonaws.com/Beyond_human_subjectivity_and_error_a_novel_AI_grading_system.pdf" target="_blank"><span><strong>Beyond human subjectivity and error: a novel AI grading system</strong></span></a><span><strong>’ (2024). IU Internationale Hochschule.</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p><span>„Unsere Forschungsergebnisse sind ein weiterer Beweis dafür, wie KI das Bildungssystem in Zukunft verändern wird. Mit diesem Modell wollen wir die Idee vorantreiben, KI zusätzlich zur menschlichen Benotung einzusetzen, um damit die Konsistenz und Fairness für die Studierenden zu erhöhen und gleichzeitig negative Auswirkungen zu minimieren. Dieser völlig neue Ansatz verspricht nicht nur genauere Ergebnisse bei der Benotung, sondern eröffnet auch ungeahnte Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Benotungssystemen“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule.</span></p><p><span>„Die Einbindung von KI-gestützten Modellen in die Benotungsprozesse bietet erhebliche Vorteile: Zum einen erhalten Prüfer:innen dadurch einen externen Maßstab zum Abgleich ihrer eigenen Bewertung. Dies führt zu verminderter Varianz und somit erhöhter Fairness der Bewertung, was den Studierenden zugutekommt. Zum anderen entlastet es Professor:innen und Tutor:innen von langwierigen und sich wiederholenden Aufgaben, sodass sie sich stärker auf die Lehre und Betreuung der Studierenden konzentrieren können“, sagt Prof. Dr. Thomas Zöller, Professor für Data Science und Artificial Intelligence an der IU Internationalen Hochschule.</span></p><h3><span><strong>IU-Expert:innen geben Ausblick auf Zukunft</strong></span></h3><p><span>Das ASAG-Modell könnte nach Ansicht des IU-Forschungsteams bereits als Bewertungssystem eingesetzt werden. Die rechtlichen und akademischen Voraussetzungen sind laut den IU-Expert:innen jedoch noch nicht gegeben, da die KI-Technologie noch neu ist und Rahmenbedingungen fehlen, und aufgrund der schnellen technologischen Entwicklung im Bereich KI entstehen ständig neue Regelungen. Die Expert:innen und Prüfer:innen der IU empfehlen daher, sich zunächst auf ein Modell zu konzentrieren, bei dem menschliche Prüfer:innen durch KI-gestützte Automatisierung unterstützt werden, beispielsweise um Fehler abzugleichen und zu vermeiden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung]]></category>
            <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 12:00:58 +0200</pubDate>
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                        <title>Neue Publikation: Scheitern als Herausforderung in der Sozialen Arbeit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/neue-publikation-scheitern-als-herausforderung-in-der-sozialen-arbeit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/neue-publikation-scheitern-als-herausforderung-in-der-sozialen-arbeit/</guid><pp:caseid>623936</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="background-color:white;">Während das Scheitern in Wirtschaft und Gründungsszene inzwischen breit thematisiert und vielfach als Chance begriffen wird, scheint das Scheitern in der Sozialen Arbeit noch ein Tabuthema zu sein.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e9a3c3fd8df0d2554399cbb4a8e290c29"><span>Professor:innen der IU Internationalen Hochschule (IU) geben Sammelband heraus: „Scheitern in Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit. Reflexions- und Bewältigungspraktiken von Fehlern und Krisen.“</span></li><li data-list-item-id="ef0ff3f869e69389816a7dbcc537e74e5"><span style="padding:0cm;">Die Autorinnen und Autoren zeigen, dass Scheitern der eigenen Praxis in der Sozialen Arbeit im Vergleich zur Wirtschaft und Gründungszene immer noch tabuisiert wird.</span></li><li data-list-item-id="e76ad64d80893bf5a0fdba622c274b9da"><span>Herausgeber:innen des Bandes sind Prof. Dr. Stefanie Kessler und Prof. Dr. Karsten König. &nbsp;</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 15. März 2024.</strong><span>&nbsp;</span><span style="background-color:white;">Während das Scheitern in Wirtschaft und Gründungsszene inzwischen breit thematisiert und vielfach als Chance begriffen wird, scheint das Scheitern in der Sozialen Arbeit noch ein Tabuthema zu sein. Wichtige Prinzipien wie ‚Kein Kind zurücklassen!‘ oder ‚Hilfe darf nicht scheitern!‘ führen dazu, dass Fehler und Probleme eher verschwiegen, als zum Anlass für Verbesserungen genommen werden. </span><span>In dem neuen Sammelband <strong>„Scheitern in Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit. Reflexions- und Bewältigungspraktiken von Fehlern und Krisen.“</strong> befassen sich 26 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Scheitern als Herausforderung für die Soziale Arbeit. </span><span style="padding:0cm;">Herausgeber:innen des Bandes sind Prof. Dr. Stefanie Kessler und Prof. Dr. Karsten König von der IU Internationalen Hochschule. Beide haben eine Professur für Soziale Arbeit inne und beleuchten zusammen mit den Autorinnen und Autoren des Bandes unterschiedliche Dimensionen des Scheiterns in Praxis und Wissenschaft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/05a79d01-4d33-441c-a7ad-15dc3d13ca57/1920_prof-kessler-iu.png?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>„In der Sozialen Arbeit offenbart sich unsere Stärke nicht in der Angst vor Fehlern, sondern in der Fähigkeit, wie wir andere Menschen, mit denen wir tagtäglich zu tun haben, noch besser unterstützen können. Jeder Rückschlag kann auch eine Gelegenheit sein, die in der Praxis angewandten Ansätze und Konzepte kritisch zu hinterfragen und sie auf der Basis von Feedback zu verbessern. Damit können wir Menschen, die unsere Unterstützung benötigen, noch besser helfen“, sagt </span><span style="padding:0cm;">Dr. Stefanie Kessler, Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule, Hannover.</span></p><h3><span><strong>Praxis der Sozialen Arbeit besonders aufmerksam für das Scheitern</strong></span></h3><p><span>Trotz der Tatsache, dass die Praxis der Sozialen Arbeit besonders aufmerksam für das Scheitern ist, bleiben Fragen offen: Warum gelingt es in der Sozialen Arbeit nicht, sich mit dem eigenen Scheitern auseinander zu setzen? Warum wird die Kompetenz des Scheiterns nicht in die aktuelle gesellschaftliche Debatte eingebracht, in der das Scheitern von Veränderungsprozessen allgegenwärtig erscheint? Die Soziale Arbeit ist besonders sensibel dafür, wenn etwas in der Praxis schief geht. Ob präventiv oder als direkte Intervention, sozialarbeiterisches Handeln ist darauf ausgerichtet, Krisen- und Problemlagen zu bewältigen. Viele Methoden zielen darauf ab, möglichem Scheitern vorzubeugen oder mit Situationen umzugehen, die ausweglos erscheinen.</span></p><h3><span><strong>Umgang mit dem Scheitern in Praxis und Studium</strong></span></h3><p><span style="padding:0cm;">Sechs Beiträge beleuchten spezifisch das Tabuthema Scheitern in der Praxis der Sozialen Arbeit. Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, dass Scheitern immer noch verschwiegen wird und wie schwierig es ist, sich eigene Erfahrungen mit dem Scheitern einzugestehen: Es gilt als Schwäche, Fehler zuzugeben und es gefährdet die Finanzierung von Maßnahmen und Projekten, wenn über Scheitern gesprochen wird. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Studierende lernen können, Scheitern zu erkennen und eine positive Fehlerkultur zu entwickeln.</span></p><p><span>Der Band ist das Ergebnis eines Symposiums der Volkswagen-Stiftung, das im Dezember 2022 in den Herrenhäuser Schlössern in Hannover stattgefunden hat.</span></p><h3><span><strong>Über den Studiengang Soziale Arbeit an der IU</strong></span></h3><p><span>Wie vermittelt man zwischen zerstrittenen Familienmitgliedern? Welche Voraussetzungen gibt es bei der Gewährung von Asyl? Wie können Menschen in Krisensituationen unterstützt werden? Wie können Menschen mit Behinderung neue Perspektiven aufgezeigt werden? </span><a href="https://www.iu.de/bachelor/soziale-arbeit/duales-studium/" target="_blank"><span>Das duale Studium Soziale Arbeit</span></a><span> widmet sich genau diesen und vielen weiteren Fragen. Es basiert auf einer fundierten fachwissenschaftlichen Grundlage und ist besonders methodenorientiert. Im Studienverlauf setzen sich Studierende mit den Zielen, Konzepten und Strukturen der Sozialen Arbeit auseinander, tauchen tief in die zugehörigen Wissenschaften ein und lernen, wie sie praxisnah Hilfe leisten - stets fallbezogen, lebensnah und ressourcenorientiert. Der Studiengang wird von der IU ebenfalls im </span><a href="https://www.iu.de/fernstudium/studiengaenge/" target="_blank"><span>Fernstudium</span></a><span> angeboten. Mit über 20.000 aktiv Studierenden ist die IU der größte akademische Ausbilder im Bereich Soziale Arbeit.</span></p><h3><span><strong>Über die Herausgebenden</strong></span></h3><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kessler-stefanie/" target="_blank"><span style="padding:0cm;">Prof. Dr. Stefanie&nbsp;</span><span>Kessler</span></a><span style="padding:0cm;">, Professur für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule im dualen Studium am Standort Hannover. Forschungsschwerpunkte: Lernen in und von Organisationen, politisches Handeln und Bildung in Sozialer Arbeit und Schule sowie Wissenschaftspraxis Sozialer Arbeit. Kontakt: </span><a href="mailto:stefanie.kessler@iu.org" target="_blank"><span>stefanie.kessler@iu.org</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/konig-karsten/" target="_blank"><span style="padding:0cm;">Prof. Dr. Karsten König</span></a><span style="padding:0cm;">, Professur für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule im dualen Studium am Standort Dresden. Arbeitsschwerpunkte sind inklusive Bildungsforschung von Förderschule bis zur Hochschule, Soziale Arbeit im öffentlichen Raum sowie empirische Sozialarbeitsforschung und Evaluation. Kontakt: </span><a href="mailto:karsten.koenig@iu.org" target="_blank"><span>karsten.koenig@iu.org</span></a><span style="padding:0cm;">&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;</span></p><p><span>Inhaltsverzeichnis und Leseproben sowie weitere Informationen und Material zum Sammelband „Scheitern in Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit. Reflexions- und Bewältigungspraktiken von Fehlern und Krisen.“ finden Sie </span><a href="https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/52627-scheitern-in-praxis-und-wissenschaft-der-sozialen-arbeit.html" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.<strong>&nbsp;</strong></span></p>]]></description><category><![CDATA[Dualstudium,Forschung,Publikation]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 10:11:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/3798275b-aeae-4d57-ab76-ce566e6e6099/autorinnenfoto-scheitern-xs.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[AutorInnen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Stephan Cinkl, Rebecca Daniel, Prof. Dr. Herbert Effinger, Kristina Enders, Steffi Heger, Prof. Dr. Birgit Hilliger, Prof. Dr. Mehmet Kart, Prof. Dr. Stefanie Kessler, Prof. Dr. Yvonne Knospe, Prof. Dr. Karsten K&amp;ouml;nig, Prof. Dr. Michael May, Prof. Dr. Juliane Noack Napoles, Prof. Dr. Tobias Reichardt, Prof. Dr. Maike Wagenaar, Prof. Dr. Nicole Weydmann]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Medien und Marken nachhaltig managen: IU-Professorin initiiert Forschungsprojekt und Symposium</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/medien-und-marken-nachhaltig-managen-iu-professorin-initiiert-forschungsprojekt-und-symposium/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/medien-und-marken-nachhaltig-managen-iu-professorin-initiiert-forschungsprojekt-und-symposium/</guid><pp:caseid>606811</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Über 100 Wissenschaftler:innen, Medien- und Markenprofis kamen am 8. und 9. November nach Hamburg. Fazit: Das Thema Nachhaltigkeit ist bei Medien und Marken angekommen.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Das „Symposium Sustainable Media & Brand Management – Nachhaltige Mediastrategien für eine werthaltige Markenführung“ der IU Internationalen Hochschule basierend auf einem Forschungsprojekt war ein durchschlagender Erfolg: Über 100 Wissenschaftler:innen, Medien- und Markenprofis kamen am 8. und 9. November nach Hamburg. Fazit: Das Thema Nachhaltigkeit ist bei Medien und Marken angekommen.&nbsp;</strong></p><ul><li>In 15 Vorträgen und Panels wurden Fragen diskutiert, wie Marken, Medien und Agenturen, aber auch Konsumierende nachhaltig in einer dynamischen Medienwelt agieren können.&nbsp;</li><li>Die Ziele: neue Standards sowie die Befähigung der Gesellschaft, werthaltige Medien, Inhalte und Markenkommunikation einzuordnen, um verantwortungsvoll zu handeln.&nbsp;</li><li>Das Symposium basiert auf dem Forschungsprojekt <i>SuMM (Sustainable Media Management)</i>, das Anfang 2022 von der IU-Professorin Lisa-Charlotte Wolter in Kooperation mit der University of Florida (UF), dem Consortium on Trust in Media and Technology und dem Praxispartner Mediaplus Group initiiert wurde.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 16. November 2023.</strong> „Der Erfolg des Sustainable Media & Brand Management Symposiums in Hamburg zeigt, welch hohe Relevanz unser Forschungsthema hat. Mit ihren Marketing- und Mediabudgets haben Marken, Werbungtreibende, aber auch Agenturen enormen Einfluss und tragen große gesellschaftliche Verantwortung“, erklärt Lisa-Charlotte Wolter, Professorin und Studiengangsleiterin Online Marketing an der IU Internationalen Hochschule. „Über den Klima- und Ressourcenschutz hinaus haben Medienmarkt und Konsument:innen zahlreiche Optionen, ‚Gutes zu tun‘. Das reicht von der Auswahl an Medienumfeldern über den Umgang mit Nutzerdaten und das Targeting, sprich: Aussteuerung von Werbung, bis hin zur Auswahl der Agenturen, mit denen Unternehmen zusammenarbeiten.“&nbsp;</p><h4>Viele Köpfe und Hände arbeiten gemeinsam an neuen Standards&nbsp;</h4><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/564c4948-54c3-4b58-b15e-b3dba6406510/1920_prof.dr.lisa-charlottewolterprofessorinundstudiengangsleiterinonlinemarketinganderiuinternationalenhochschule.png?10000"><p>Aus dem Forschungsprojekt SuMM (Sustainable Media Management), entwickelte Lisa-Charlotte Wolter die Idee zum Symposium, für das sie zahlreiche renommierte Expert:innen gewinnen konnte. Das gemeinsame Ziel: Nachhaltigkeitskriterien für die Branche zu entwickeln sowie die Gesellschaft bei der Einordnung werthaltiger Medien und Marken entscheidungsfähiger zu machen. „Wir befinden uns in einem ‚Pre-Competition State‘ im Markt“, beobachtet Lisa-Charlotte Wolter. „Derzeit steht bei den Akteur:innen nicht der Konkurrenzgedanke im Fokus, vielmehr arbeiten viele Köpfe und Hände an einer gemeinsamen Sache.“&nbsp;</p><p>Lisa-Charlotte Wolter weiß auch, warum sich vorhandene ESG-Standards aus der Finanz- oder Automobilbranche zwar auf die Medienindustrie übertragen lassen, aber aus einer wertebewussten Perspektive zu kurz greifen: „Dadurch würden die Besonderheiten der Medienprodukte ausgehebelt. Es geht ja nicht nur darum, ob ein Medienunternehmen klimaneutrale Kantinen unterstützt, sondern auch ganz spezifisch darum, wie es bei der Content-Erstellung mit Informationen, Quellen, Journalist:innen, KI und Daten umgeht.“&nbsp;</p><p>Zu den Arbeitspaketen, die aktuell geschnürt werden, zählen die Bündelung der zahlreichen Einzelmaßnahmen im Markt sowie die Erstellung konkreter Guidelines, etwa zur Entwicklung ethischer Standards im Marketing (Data Ethics). Ein zweites Symposium ist bereits fürs kommende Jahr geplant.&nbsp;<br><br>Informationen zum <strong>Forschungsprojekt SuMM</strong> finden Sie <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/summ-sustainable-media-management/" target="_blank">hier</a>.&nbsp;<br>Weitere Informationen zum <strong>Symposium </strong>und den Speaker:innen finden Sie <a href="https://www.iu.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/events/sustainable-media-and-brand-management-symposium/" target="_blank">hier</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Events,Forschung,ESG]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 09:35:49 +0100</pubDate>
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                        <title>Gamepathy – Empathie in Games</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/gamepathy-empathie-in-games/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/gamepathy-empathie-in-games/</guid><pp:caseid>595718</pp:caseid><pp:subtitle>Professor:innen der IU Internationalen Hochschule schaffen wissenschaftliche Grundlage für die Erforschung von Empathie in Videospielen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die Professor:innen des Studiengangs Gamedesign an der IU Internationalen Hochschule erforschen derzeit Empathie im Gaming und bedienen sich mit „Gamepathy“ einer völlig neuen Wortkreation. &nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e253278a5d2eab2e3874dc18c0bb0d8e1">IU-Forschungsteam prägt mit „Gamepathy“ neuen Begriff</li><li data-list-item-id="ea3aa52867ef06790622198ccdc4963d0">Gamepathy soll praktische Gamedesignziele messbar machen, z.B. bei der Avatar-Spieler-Bindung oder bei Spielemechaniken</li><li data-list-item-id="e22a77a795704654ffad44d79bc66d63a">Erkenntnisse aus neuer Forschungsdisziplin sollen in Ausbildung zukünftiger Gamedesigner:innen einfließen</li><li data-list-item-id="ed7f1e7df513d613b0775a48b5b21fa71">Interdisziplinäre Fachtagung am 27. Oktober als Startschuss für neues Forschungsfeld</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt/Regensburg, 10. Oktober 2023.</strong><span>&nbsp;</span>Bisher stand bei Videospielen der Unterhaltungswert im Vordergrund. Inzwischen gibt es immer mehr Spiele, die Spieler:innen durch ihr erzählerisches Potenzial mit ernsten Themen wie Trauer, Verlust und Tod konfrontieren und sie bewusst dazu anregen, sich in die Spielfiguren hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Gamedesigner sind die kreativen Köpfe hinter der Games-Entwicklung und spielen eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung von Empathie-Ansätzen in Games. Die Professor:innen des Studiengangs Gamedesign an der IU Internationalen Hochschule (IU) erforschen derzeit Empathie im Gaming und bedienen sich mit „Gamepathy“ einer völlig neuen Wortkreation. &nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/43597f73-1860-43e8-afad-ae1014916784/1920_thorsten-zimprich.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Spiele sind interaktive Medien, die nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern auch zum Lehren und Lernen eingesetzt werden können. Daher kann die Messung und Förderung von Empathiefähigkeiten auch im Prozess des Spieledesigns thematisiert werden. Kombiniert man die Suche nach einem passenden Begriff für die Verbindung von Spielen und Empathie mit der Erkundung der vielfältigen Möglichkeiten des Spieledesigns, entsteht der Begriff Gamepathy, also die Verschmelzung von Spiel und Empathie“, erklärt <strong>Prof. Thorsten Zimprich</strong>, Professor für Gamedesign und Studiengangsleitung Gamedesign an der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Mit der neu geschaffenen Forschungsdisziplin Gamepathy will das IU-Forschungsteam praktische Gamedesignziele messbar und vergleichbar machen. In der Gamepathy-Forschung soll beispielsweise untersucht werden, welche Eigenschaften ein Avatar haben muss, um die Empathiefähigkeit von Spieler:innen am besten zu trainieren. Auch Spielmechaniken und -elemente sollen auf ihre unterstützende Wirkung hin untersucht werden.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Gleichzeitig soll Gamepathy als Grundlage dienen, um Gamepathy als Forschungsdisziplin zu etablieren und damit einen größeren Nutzen für die praxisorientierte Ausbildung angehender Gamedesigner:innen zu schaffen. Die Erkenntnisse aus diesem neuen Forschungsfeld sollen so direkt in die Ausbildung angehender Gamedesigner:innen einfließen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Gamepathy ist auch der Leitbegriff der <strong>ersten IU-Fachtagung zu Spielekultur, die am 27. Oktober 2023 am IU-Campus in Regensburg stattfindet</strong>. Diese findet hybrid, online und am Campus, unter dem Titel “GAMEPATHY #1” statt.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Zur Fachtagung laden die IU, das deutschsprachige DiGRA Chapter (D-A-CH-Twittersektion) und das Ressort Spielkultur des Kulturjournals Nahaufnahmen.ch ein. Bei dem ganztägigen Event diskutieren die Professor:innen der IU mit Expert:innen und Studierenden über das Thema Gamepathy sowie über bisherige Forschungsergebnisse. Die Tagung soll durch verschiedene Blickwinkel auf das Thema den Startschuss für das zukunftsträchtige Forschungsfeld bilden.<br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Interdisziplinäre Fachtagung als Kick-off für Gamepathy</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">An der Fachtagung nehmen neben den Gamedesign-Professor:innen der IU auch externe Expert:innen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen teil. So zeigt zum Beispiel die Diplom-Theologin Brigitte Hettenkofer auf, wie Spiele die Team-Resilienz verstärken. Prof. Dr. Sonja Gabriel von der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH) rückt das Thema Serious Games, Empathie und Ethik in den pädagogischen Kontext.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Wir sind auch offen für interdisziplinäre Angebote – dadurch zeichnet sich die moderne wissenschaftliche Arbeit schließlich aus“, sagt Prof. Zimprich.</p><h3>Auch Studierende der IU können sich einbringen</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Sarah Wegmann studiert im vierten Semester Gamedesign (B.A.) an der IU. In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit der Frage, wie das Spielerlebnis von Spieler:innen durch den Wechsel steuerbarer Avatare und ihrem Verhältnis zueinander beeinflusst wird und inwiefern Empathie hier sogar eine Herausforderung darstellen kann.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/07903aaa-9805-4b4b-a86d-f6190c3e5781/1920_sarah-wegmann.png?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Empathie, Perspektivwechsel und Identität in Videospielen sind gerade ein riesiges Thema in der Videospielbranche. Und da mich das Thema sehr interessiert, ist die geplante Konferenz eine sehr gute Gelegenheit, mich hier einzubringen“, sagt <strong>Sarah Wegmann</strong>.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Wir sollten Videospiele als ein Medium wahrnehmen, das sich mit ernsten Themen wie Verlust und Trauer auseinandersetzt. Und vor allem mit dem Potenzial, das sie im Storytelling haben“, so Wegmann weiter.</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Über den Studiengang Gamedesign</h3><p>Der Studiengang <a href="https://www.iu.de/bachelor/game-design/ " target="_blank">Gamedesign (B.A.)</a> vermittelt den Studierenden fundierte Kenntnisse in den Bereichen Softwareentwicklung, Game Art, Game Studies und dem Gamedesignhandwerk. Mit praxisnahen Studieninhalten wie User Experience Design, Storytelling und Balancing bereitet der Studiengang auf den Berufseinstieg in der Gamesbranche vor. Im Laufe des Studiums können sich die Studierenden auf Bereiche wie Concept Gamedesign oder Analytic Gamedesign spezialisieren.&nbsp;</p><p>Gamedesign ist einer von vielen technologie- und zukunftsorientierten Studiengängen an der IU, die darauf abzielen, Fachkräfte für wichtige Branchen praxisnah auszubilden.&nbsp;</p><p>Gamedesign kann flexibel im Fernstudium oder im Studienmodell myStudium an der IU studiert werden. Das Vollzeitstudium myStudium mit bis zu drei professionell angeleiteten Tutorien pro Woche ermöglicht den Studierenden maximale Flexibilität, da es wahlweise vor Ort oder virtuell absolviert werden kann.</p><p>Weitere Informationen zur <strong>Gamepathy-Fachtagung</strong> sowie das Programm sind <a href="https://www.gamepathy.de/" target="_blank">hier</a> verfügbar.</p><p>Anfragen zu einem Interview mit Professor Thorsten Zimprich oder Sarah Wegmann bitte an das Presse-Team der IU via <a href="mailto:presse@iu.org">presse@iu.org</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Fernstudium,Events,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 11:19:27 +0200</pubDate>
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