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                    <title><![CDATA[News & Presse der IU Internationalen Hochschule | IU News]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 15:03:56 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 07:58:30 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[News & Presse der IU Internationalen Hochschule | IU News]]></title>
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                        <title>Studie zu KI an Hochschulen: Studierende lernen schneller und effizienter</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-zu-ki-an-hochschulen-studierende-lernen-schneller-und-effizienter/</link>
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Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span> </span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>. </p><p> </p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 22. Juli 2026.</strong><span> </span>In einer sich wandelnden Arbeitswelt sollten Bildung und Weiterbildung Kompetenzen vermitteln, die direkt im Job einsetzbar sind (<a href="https://www.weforum.org/stories/2025/01/future-of-jobs-report-2025-jobs-of-the-future-and-the-skills-you-need-to-get-them/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WEF 2025</a>) – darunter auch der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Hochschulen stehen daher besonders vor der Aufgabe, Studierende auf diese Anforderungen vorzubereiten. </p><p>Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026" zeigt: Der Großteil der Studierenden und Alumni arbeitet durch KI schneller und effizienter. Das gaben drei Viertel der Studierenden und Alumni staatlicher Hochschulen an. Bei den privaten Hochschulen (exkl. IU) sind es fast acht von zehn. An der größten privaten Hochschule Deutschlands, der IU Internationalen Hochschule, sprechen sogar 85 Prozent von Effizienzgewinnen durch KI. Befragt wurden über 4.000 Studierende und Absolvent:innen durch Kantar Profiles im Auftrag der IU Internationalen Hochschule. </p><p>„Die politische Debatte über einen produktiveren Arbeitsmarkt ist gleichzeitig eine Debatte über Tools, die uns im Job effizienter machen. Genau dafür setzen wir uns bei der IU ein: Wir bringen den Studierenden die nötigen KI-Kompetenzen bei, damit sie sie während des Studiums und im Job direkt anwenden können“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule. <br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/632fc57f-afce-42fc-87af-000e4eb3125e/1920_1de.png?10000"><h3><span>KI besonders bei privaten Hochschulen Teil des Lehrplans</span></h3><p><span>Damit Kompetenzen nicht abstrakt bleiben, müssen Studierende sie im Studium praktisch einüben und anwenden. Während mehr als zwei Drittel der Befragten von staatlichen Hochschulen angeben, dass Künstliche Intelligenz in Aufgaben, Projekten und Bewertungsformaten Einzug gehalten haben (68 Prozent), sind es an privaten Hochschulen (exkl. IU) fast drei Viertel (73 Prozent). An der IU berichten sogar acht von zehn davon, dass KI ein Bestandteil dessen sei. Außerdem stimmt die große Mehrheit (83 Prozent) der IU-Studierenden und -Absolvent:innen der Aussage zu, dass sie den sinnvollen Einsatz von KI-Tools gelernt haben. Zum Vergleich: Bei anderen privaten Hochschulen sind es sieben von zehn und bei staatlichen Hochschulen sind es zwei Drittel (67 Prozent).</span></p><p><span>„In Deutschland lehren wir noch zu oft an der Realität vorbei. Wir haben es uns bei der IU zur Aufgabe gemacht, das zu ändern – und wir sind stolz darauf, dass das bei den Studierenden und Absolvent:innen auch ankommt“, sagt Schütt. „Mit unserem persönlichen </span><a href="https://www.iu.de/syntea/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>KI-Lernassistenten Syntea</span></a><span> zeigen wir schon lange, wie eine sinnvolle Integration von KI in der Lehre funktioniert“, sagt Schütt. „Mit unserem </span><a href="https://www.iu.de/news/fuer-die-ki-gepraegte-arbeitswelt-iu-internationale-hochschule-integriert-eigenes-kompetenzmodell-in-die-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Job Readiness Framework</span></a><span> etablieren wir zudem in einem großen Pilotprojekt seit April feste KI-Kurse in unsere Curricula. Damit adressieren wir ganz praxisnah den Bedarf der Unternehmen: Wir lehren heute die Kompetenzen, die morgen auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden.“ </span></p><p><span>In der Befragung geben neun von zehn der IU-Absolvent:innen an, dass sie sich sicher fühlen, KI-Tools verantwortungsvoll einzusetzen und liegen damit im Vergleich mit anderen Hochschulen vorne (Benchmark: 73 Prozent).</span></p><h3><span>Future Skills im Studium zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt</span></h3><p><span>Spätestens seit dem breiten Einsatz generativer KI in der Arbeitswelt ist klar: Vor allem repetitive und standardisierte Aufgaben lassen sich zunehmend automatisieren (</span><a href="https://reports.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs_Report_2025.pdf?" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>WEF 2025</span></a><span>). „Hochschulen müssen Studierenden deshalb verstärkt Fähigkeiten wie kritisches Denken, Problemlösung, Kommunikation und digitale Kollaboration vermitteln“, sagt Schütt. Dem stimmt die große Mehrheit der IU-Absolvent:innen zu: 96 Prozent geben an, dass ihr Studium ihre Future Skills gestärkt habe (Benchmark: 83 Prozent). „Mit diesen Zukunftskompetenzen bereiten wir sie auf eine Arbeitswelt vor, in der es nicht reicht zu wissen, was KI kann. Entscheidend ist, zu verstehen, worin Menschen weiterhin stärker sind – und wie sie gemeinsam mit KI zu besseren Ergebnissen kommen“, sagt Schütt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ad5be6ff-ffb0-4813-a9a3-775e404f4e4c/1920_7_de.png?10000"><h5 style="margin-left:0cm;"><br /><span>ÜBER DIE STUDIE </span></h5><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Befragung wurde vom 27.08. bis 20.10.2025 durch Kantar Profiles durchgeführt. Befragt wurden 4.004 Studierende und Absolvent:innen staatlicher und privater Hochschulen, darunter 1.597 Alumni, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Zielgruppe waren Alumni der letzten fünf Jahre, Studierende sowie Studienabbrecher:innen. Die Befragung wurde von der IU Internationalen Hochschule bei Kantar Profiles in Auftrag gegeben. Die Daten wurden von Kantar Profiles entsprechend der internen Qualitätsstandards unabhängig erhoben.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Zur Methodik: Für eine bestmögliche Vergleichbarkeit der Hochschulen untereinander wurden drei unterschiedliche Vergleiche gewählt: a) Vergleich „Staatliche Hochschule vs. Private Hochschule (exkl. IU) vs. IU“ und b) „IU vs. Benchmark“ und c) Staatlich vs. Private Hochschulen: Bei a) wird die IU mit staatlichen Hochschulen und privaten Hochschulen verglichen. Personen, die bei der IU studieren oder studiert haben werden gesondert betrachtet und nicht den privaten Hochschulen zugeordnet. Betrachtet man die IU vs. Benchmark (b), werden staatliche und private Hochschulen in einer Kohorte zusammengefasst und mit Studierenden und Alumni der IU gegenübergestellt. Bei c) werden gebündelt jeweils alle staatlichen und privaten Hochschulen zusammengefasst (inkl. IU).</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 07:58:30 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zeigt: Dauerbegleiter Smartphone – vom ersten Blick am Morgen bis zur letzten Nachricht am Abend</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-dauerbegleiter-smartphone--vom-ersten-blick-am-morgen-bis-zur-letzten-nachricht-am-abend/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-dauerbegleiter-smartphone--vom-ersten-blick-am-morgen-bis-zur-letzten-nachricht-am-abend/</guid><pp:caseid>761781</pp:caseid><pp:subtitle>Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass digitale Gewohnheiten uns fest im Griff haben</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Studie belegt: Digitale Gewohnheiten sind tief im Alltag verankert – oft unbewusst und entgegen gängiger Empfehlungen zur Schlafhygiene.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e663fb44b8dc23c7449c9eeccf567cd7a">Jeweils drei Viertel nutzen digitale Geräte innerhalb von weniger als 30 Minuten nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen</li><li data-list-item-id="ea6a2e5cd39b085da966f6724f577bed1">Fast drei Viertel checken digitale Nachrichten und Apps aus reiner Gewohnheit – ohne konkreten Anlass</li><li data-list-item-id="ed6900237aa9ceebd37afd1b6f2326e95">Mehr als sechs von zehn nutzen ihr Smartphone parallel zu anderen Tätigkeiten wie Essen oder Gesprächen</li><li data-list-item-id="eb3d3cfa3ae306523df38736cd7e1fee7">Junge Menschen bis 30 Jahre sind insgesamt deutlich stärker in digitale Routinen eingebunden als ältere Personen</li></ul><p style="text-align:start;"><strong>Erfurt, 1. Juli 2026.</strong><span>&nbsp;</span>Vom ersten Blick nach dem Aufwachen bis zum letzten Scrollen vor dem Einschlafen: Digitale Geräte begleiten die Menschen in Deutschland durch den gesamten Tag. Das zeigt eine neue IU-Studie. Die Umfrage „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank">Always-on: Digitaler Stress in Deutschland</a>" der IU Internationalen Hochschule, für die im Januar 2.000 Menschen in Deutschland repräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt wurden, belegt: Digitale Gewohnheiten sind tief im Alltag verankert – oft unbewusst und entgegen <a href="https://www.dgsm.de/gesellschaft/aktionstag/informationen-zum-thema-schlaf/tipps-fuer-ihr-schlafverhalten-selbsttest-schlafstoerung" target="_blank">gängiger Empfehlungen zur Schlafhygiene</a>.</p><h3>Morgenroutine mit Smartphone und Co.</h3><p style="text-align:start;">Für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland beginnt der Tag digital: 75,1 Prozent der Befragten nutzen laut IU-Studie innerhalb von weniger als 30 Minuten nach dem Aufwachen ein digitales Gerät. Mehr als ein Drittel (36,2 Prozent) greift sogar direkt nach dem Aufwachen zu Smartphone, Tablet, Laptop oder Smartwatch – als Teil der Morgenroutine. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei jungen Menschen: 86,9 Prozent der 16- bis 30-Jährigen nutzen digitale Geräte innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen, jede:r Zweite (50,4 Prozent) bis dreißig greift sogar unmittelbar nach dem Aufwachen zum Smartphone und Co.</p><h3>Schlafhygiene? Fehlanzeige</h3><p style="text-align:start;">Auch am Abend gehören digitale Geräte zur Routine: 73,8 Prozent der Befragten nutzen Smartphone und Co. innerhalb von weniger als 30 Minuten vor dem Schlafengehen, 40,4 Prozent sogar direkt vor dem Schlafen. Weniger als jede:r Zehnte (9,5 Prozent) folgt den gängigen Empfehlungen zur Schlafhygiene und legt digitale Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen zur Seite. Bei den jungen Erwachsenen bis 30 Jahre sind die Zahlen noch deutlicher: 86,3 Prozent nutzen digitale Geräte innerhalb von weniger als 30 Minuten vor dem Schlafen, mehr als die Hälfte (55,9 Prozent) direkt vor dem Schlafengehen.</p><p style="text-align:start;">„Die Menschen in Deutschland sind in einem permanenten mentalen Aktivierungszustand – vom Aufwachen mit Blick auf das Smartphone bis zum Einschlafen mit erneuter Bildschirmzeit", so Prof.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Dr.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule. „Gerade junge Erwachsene nutzen das Smartphone häufig als schnellen Emotionsregulator. Langfristig kann das jedoch dazu führen, dass echte Erholung verdrängt, Stress verstärkt und das Abschalten – besonders am Abend – erschwert wird."</p><h3>Jede:r Zehnte hat Smartphone ständig in Reichweite</h3><p style="text-align:start;">Digitale Geräte sind nicht nur morgens und abends präsent, sondern ziehen sich durch den gesamten Alltag: 62,8 Prozent der Befragten nutzen ihr Smartphone parallel zu anderen Tätigkeiten – etwa beim Essen, in Gesprächen oder beim Fernsehen. Bei jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren tun dies sogar fast drei Viertel (73,1 Prozent). Die IU-Studie zeigt zudem: 81,0 Prozent der Menschen in Deutschland schauen mindestens ein- bis zweimal pro Stunde auf ihre digitalen Geräte – auch ohne konkrete Benachrichtigung. Fast die Hälfte (47,1 Prozent) checkt diese sogar dreimal oder häufiger pro Stunde, 12,4 Prozent haben ihr digitales Gerät immer in Reichweite.</p><p style="text-align:start;">Mit Blick auf die Altersgruppen zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Je jünger die Befragten sind, desto häufiger greifen sie zum Smartphone und Co. 90,6 Prozent der 16- bis 30-Jährigen schauen mindestens ein- bis zweimal pro Stunde auf ihre digitalen Geräte, 68,1 Prozent sogar dreimal oder häufiger.</p><h3>Der Habit Loop: Gewohnheit statt bewusster Nutzung</h3><p style="text-align:start;">Was treibt diese intensive Nutzung an? Oft ist es wohl schlicht Gewohnheit, wie die Ergebnisse zeigen: 71,3 Prozent der Befragten überprüfen ihre digitalen Nachrichten oder Apps aus Gewohnheit, ohne einen konkreten Anlass. Bei den bis 30-Jährigen sind es sogar 79,6 Prozent.</p><p style="text-align:start;">„Bei unseren digitalen Gewohnheiten greift der typische Gewohnheitskreislauf, auch ‚Habit Loop' genannt. Auslöser sind oft Langeweile oder kurze Leerlaufmomente. Darauf folgt die Routine, nämlich das automatische Greifen zum Smartphone. Die Belohnung ist häufig ein kurzer Moment der Stimulation durch etwas Neues oder soziale Signale. So lernt das Gehirn: ‚Checken lohnt sich', und der Kreislauf verstärkt sich bei jeder Wiederholung, bis das Verhalten langfristig zur Gewohnheit wird", erklärt Prof. Dr. Timo Kortsch, Professor für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule.</p><p style="text-align:start;">Eine weitere Erkenntnis: Fast zwei Drittel der Befragten (64,6 Prozent) geben an, digitale Geräte zur Ablenkung zu nutzen, wenn sie schlecht gelaunt sind. Bei den 16- bis 30-Jährigen sind es sogar 78,2 Prozent.</p><h3>Wahrnehmung und Wirklichkeit: Die Kontrollfalle</h3><p style="text-align:start;">Obwohl digitale Geräte den Alltag stark prägen, haben viele Menschen das Gefühl, die Kontrolle zu behalten: Fast drei Viertel (73,7 Prozent) der Befragten stimmen der Aussage „Ich habe das Gefühl, selbst gut steuern zu können, wie stark digitale Geräte meinen Alltag bestimmen" eher oder voll und ganz zu. Dieses Gefühl<span>&nbsp;</span>scheint mit dem Alter zuzunehmen: Während 57,5 Prozent der 16- bis 30-Jährigen dieser Aussage voll und ganz oder eher zustimmen, sind es unter den 61- bis 65-Jährigen mit 85,8 Prozent im Vergleich deutlich mehr.</p><p style="text-align:start;">Insgesamt fällt auf, dass Jüngere weniger Kontrolle über ihre Nutzung digitaler Geräte zu haben scheinen: 43,3 Prozent der jungen Erwachsenen bis zu 30 Jahre stimmen folgender Aussage eher oder voll und ganz zu: „Ohne Smartphone in Reichweite werde ich schnell unruhig".</p><p style="text-align:start;">Ein Blick auf das konkrete Nutzungsverhalten relativiert das oben<span>&nbsp;</span>geschilderte Selbstbild deutlich:</p><ul><li data-list-item-id="ea6a854703710fb551b544707bc8a8c95">64,6 Prozent aller Befragten schauen direkt nach, wenn eine neue Nachricht oder Benachrichtigung eingeht.</li><li data-list-item-id="ee121b5938837f306accb4692ba2bf0f8">53,2 Prozent machen ständig eingehende Push-Benachrichtigungen unruhig.</li><li data-list-item-id="e31557e503f4d49c1ab4ebcdf056aa9b2">55,9 Prozent nutzen ihr Smartphone länger als geplant.</li><li data-list-item-id="e90f2c8fa616094974b8f20059ef686ca">52,0 Prozent fällt es schwer, digitale Benachrichtigungen zu ignorieren.</li></ul><h3>Über die Studie</h3><p style="text-align:start;">Die Studie „Always-on: Digitaler Stress in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, wie digitale Dauererreichbarkeit den Alltag prägt und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit, Konzentration und Lebensqualität hat. Für die Studie wurden 2.000 Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 13.01. bis 19.01.2026 durchgeführt.</p><p style="text-align:start;">Die vollständige Studie ist abrufbar unter:<br><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/</a></p><h3>Für Interviewanfragen der Studienexpert:innen Prof.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Dr.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>André und Prof. Dr. Kortsch</h3><p style="text-align:start;">Gerne stehen Ihnen Prof.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>Dr.<sup>in</sup><span>&nbsp;</span>André und Prof. Dr. Kortsch für ein Interview zur Verfügung. Anfragen bitte über:</p><p style="text-align:start;"><strong>Pressestelle – IU Internationale Hochschule</strong><br>E-Mail:<span>&nbsp;</span><a href="mailto:presse@iu.org" target="_blank">presse@iu.org</a><br>Telefon:<span>&nbsp;</span><a href="tel:+491737426113" target="_blank">+49 (0)173/7426 113</a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:38:57 +0200</pubDate>
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                        <title>Studie zeigt: Bleisure Travel und Workation schaffen neue touristische Nachfrage</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-zeigt-bleisure-travel-und-workation-schaffen-neue-touristische-nachfrage/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-zeigt-bleisure-travel-und-workation-schaffen-neue-touristische-nachfrage/</guid><pp:caseid>758570</pp:caseid><pp:subtitle>Der erste Bleisure &amp; Workation Monitor Deutschland zeigt erhebliche Potenziale für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Der erste Bleisure & Workation Monitor Deutschland zeigt erhebliche Potenziale für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt/Mainz, 24. Juni 2026.</strong> Geschäftsreisen werden zunehmend zum Ausgangspunkt zusätzlicher touristischer Nachfrage. Bereits 44 Prozent aller Geschäftsreisenden verlängern ihre Dienstreise für private Aktivitäten, jeder Fünfte nutzt bereits Workation-Angebote. Das zeigt der neue und erste „<a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">Bleisure & Workation Monitor Deutschland</a>", dessen Ergebnisse heute im Rahmen einer Fachveranstaltung in der Rheingoldhalle Mainz vorgestellt wurden. An der hybriden Ergebnispräsentation nahmen mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil.&nbsp;</p><p>Das Besondere des Monitors: Erstmals in Deutschland wurden Angebot und Nachfrage von Bleisure Travel und Workation gemeinsam untersucht. Die Befragung von mehr als 1.000 Geschäftsreisenden und rund 300 touristischen Anbietern liefert einen umfassenden Einblick in dieses wachsende Marktsegment. Die von der IU Internationalen Hochschule durchgeführten Untersuchungen schaffen damit erstmals eine belastbare Datengrundlage für Destinationen, touristische Betriebe und Arbeitgebende. Die sechs Thesen des „Mainzer Impulses“ bildeten die Grundlage für die anschließenden Diskussionen im Podiumgespräch und Praxisworkshop. Die zentrale Erkenntnis: Die Nachfrage nach Bleisure Travel und Workation ist bereits da – vielerorts entwickelt sie sich schneller als die entsprechenden Angebote.&nbsp;</p><h3>Marktpotenzial bereits heute sichtbar&nbsp;</h3><p>Bleisure Travel ist längst im Reisemarkt angekommen: Fast die Hälfte der befragten Geschäftsreisenden verbindet berufliche Termine mit privaten Aktivitäten und verlängert ihren Aufenthalt im Durchschnitt um zwei zusätzliche Nächte. Das Marktpotenzial liegt bei rund 60 Prozent aller Geschäftsreisenden.&nbsp;</p><p>Auch Workation – das Arbeiten von einer Urlaubsdestination aus – gewinnt an Bedeutung. Bereits rund ein Viertel der befragten Geschäftsreisenden verfügt über eigene Workation-Erfahrungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei rund sechs Tagen. Besonders gefragt sind Destinationen mit hoher Aufenthaltsqualität und guter digitaler Infrastruktur.&nbsp;</p><p>Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Bleisure Travel und Workation keineswegs nur auf Großstädte beschränkt sind. Gerade ländliche Regionen mit hoher Lebensqualität, attraktiven Natur- und Freizeitangeboten und guter Erreichbarkeit bieten Rahmenbedingungen, die für Bleisure- und Workation-Gäste besonders attraktiv sind.&nbsp;</p><p>„Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Bleisure Travel und Workation längst keine Nischenthemen mehr sind. Gerade für Bundesländer wie Rheinland-Pfalz ergeben sich neue Chancen, Geschäftsreisende länger in der Destination zu halten und sie als spätere Urlaubsgäste wiederzugewinnen. Entscheidend ist jetzt, diese Potenziale durch sichtbare Angebote und starke regionale Netzwerke gezielt zu erschließen“, erklärt Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.&nbsp;</p><h3>Geschäftsreisen werden zum Türöffner für spätere Urlaubsreisen&nbsp;</h3><p>Besonders bemerkenswert ist der Einfluss von Bleisure und Workation auf die spätere Freizeitnachfrage. Reisende, die Arbeit und Freizeit miteinander verbinden, kehren deutlich häufiger als private Gäste an ihre Geschäftsreisedestination zurück.&nbsp;</p><p>Während unter allen Geschäftsreisenden 51 Prozent später privat zurückkehren, liegt dieser Anteil bei Bleisure Travel-Reisenden sowie Workation-Nutzenden jeweils auf etwa 64 Prozent. Geschäftsreisen werden damit zunehmend zum Erstkontakt mit einer Destination und können langfristig zusätzliche, private Urlaubsreisen auslösen. Bleisure Travel und Workation wirken somit als Treiber der touristischen Nachfrage und stärken die touristische Wertschöpfung weit über die eigentliche Geschäftsreise hinaus.&nbsp;</p><h3>Nachfrage wächst schneller als das Angebot&nbsp;</h3><p>Neben der Befragung der Geschäftsreisenden wurden erstmals auch touristische Anbieter in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Lücke zwischen dem bestehenden Marktpotenzial und der Marktbearbeitung.&nbsp;</p><p>Zwar erkennen viele Betriebe die Chancen von Bleisure und Workation – etwa durch zusätzliche Umsätze, bessere Auslastung oder neue Zielgruppen. Gleichzeitig verfügen jedoch knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe über keine spezifischen Angebote für diese Zielgruppen. Auch strategisch ist das Thema vielerorts noch wenig verankert: Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe reagiert bislang eher kurzfristig und situativ auf entsprechende Anfragen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/70c5bb77-32d0-4ff8-a816-c9816fb4a4ac/1920_prof.dr.peterneumann-professorfuumlrtourismuswirtschaft.jpg?10000"><p>„Viele Destinationen und Betriebe haben diese Zielgruppen bereits im Haus, ohne sie gezielt auf Bleisure- und Workation-Angebote anzusprechen. Genau darin liegen erhebliche Wachstumschancen für den Deutschlandtourismus: Die Gäste sind bereits vor Ort – aus Geschäftsreisenden können zusätzliche Freizeitgäste und Wiederkehrer werden“, so Prof. Dr. Peter Neumann von der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><h3>Arbeitgebende werden zu neuen Akteuren touristischer Nachfrage&nbsp;</h3><p>Ein weiteres zentrales Ergebnis betrifft die Rolle der Arbeitgebenden. Viele Hürden für Bleisure Travel und Workation liegen nicht auf Seiten der Destinationen oder Betriebe, sondern in fehlenden Regelungen oder unternehmensinternen Richtlinien der Arbeitgebenden. Flexible Arbeitsmodelle verändern zunehmend auch das Reiseverhalten von Beschäftigten.&nbsp;</p><p>Für viele Geschäftsreisende erhöhen Bleisure Travel und Workation die Attraktivität eines Arbeitgebenden und werden zunehmend als Merkmal moderner Arbeitsbedingungen wahrgenommen.&nbsp;</p><p>„Bleisure Travel und Workation sind längst zu wichtigen Impulsgebern über den klassischen Tourismus hinaus geworden. Gerade für den Tagungs- und Kongressstandort Deutschland eröffnen sich damit neue Chancen, Geschäftsreisen zeitgemäßer zu gestalten, zusätzliche Wertschöpfung zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Destinationen nachhaltig zu stärken“, sagt Katja Mailahn, Geschäftsführerin der mainzplus GmbH und Sprecherin des Convention Bureau Rheinland-Pfalz.&nbsp;</p><h3>Über den Monitor&nbsp;</h3><p>Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ wird von der IU Internationalen Hochschule gemeinsam mit Partnerregionen und Praxisunternehmen durchgeführt. Ziel ist es, die Entwicklung von Bleisure Travel und Workation in Deutschland wissenschaftlich zu begleiten und touristischen Akteur:innen erstmals eine belastbare Datengrundlage zu Marktpotenzialen, Zielgruppen und Angebotsstrukturen bereitzustellen. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Peter Neumann, Prof. Dr. Sven Pastowski, Prof. Dr. Claudia Strassburger und Dr. Andreas Zimmer führte zwischen 2025 und 2026 umfangreiche Onlinebefragungen, Fokusgruppen und Expert:inneninterviews mit Geschäftsreisenden, touristischen Leistungsträger:innen und Destinationsmanagement-Organisationen durch. Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ soll künftig regelmäßig fortgeführt werden, um der Tourismusbranche aktuelle und belastbare Daten zur Entwicklung von Bleisure Travel und Workation bereitzustellen.&nbsp;<br>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.bleisure-workation-monitor.de/" target="_blank">https://www.bleisure-workation-monitor.de/</a>&nbsp;</p><h3>Ansprechpartner für Interviews&nbsp;</h3><p>Prof. Dr. Peter Neumann&nbsp;<br>Professor Tourismuswirtschaft&nbsp;<br><a href="mailto:peter.neumann@iu.org" target="_blank">peter.neumann@iu.org</a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,Kooperationen,Events,Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: Sommerferien beginnen – doch Erholung bleibt aus</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-sommerferien-beginnen--doch-erholung-bleibt-aus/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-sommerferien-beginnen--doch-erholung-bleibt-aus/</guid><pp:caseid>758705</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule zeigt, wie Erreichbarkeit und Arbeitsdruck die Erholung beeinträchtigen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die repräsentative Studie “Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt” der IU Internationalen Hochschule zeigt, wie Erreichbarkeit und Arbeitsdruck die Erholung beeinträchtigen.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Erfurt, 23. Juni 2026</strong> – In den ersten Bundesländern beginnen bald die Sommerferien – für viele Beschäftigte die wichtigste Erholungsphase des Jahres. Doch vielen gelingt es selbst im Urlaub nicht, wirklich abzuschalten. Arbeitsstress, ständige Erreichbarkeit und das Gefühl, verfügbar sein zu müssen, wirken oft bis in die Freizeit hinein.</p><p>Die Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" target="_blank">Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt</a>“ der IU Internationalen Hochschule zeigt, warum Erholung vielen Menschen schwerfällt:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e3d3d5a6ff4efffb1b51a9748fef7d4ba">Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmenden (54,4 Prozent) gibt an, dass Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten ihre Erholung beeinträchtigt.</li><li data-list-item-id="e61ebf372861b47e78ea5532495057561">Rund ein Drittel (33,5 Prozent) fühlt sich verpflichtet, auch in der Freizeit erreichbar zu sein – bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 42,6 Prozent.&nbsp;</li></ul><p>Entsprechend verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben:</p><ul><li data-list-item-id="e9be1b9231d850c4f38626b0968b6180b">Knapp die Hälfte der Befragten (47,4 Prozent) ruft auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten berufliche E-Mails oder Nachrichten ab.</li><li data-list-item-id="efb1a3c8b21dd37eb1648166da24140e9">Mehr als ein Drittel (36,7 Prozent) tut dies sogar während des Urlaubs.&nbsp;</li></ul><p><br>„Die Zahlen zeigen: Viele Beschäftigte in Deutschland finden auch im Urlaub keine echte Erholung – sie bleiben erreichbar, können deshalb nicht abschalten, werden krank und kommen erschöpft zurück. Das Phänomen der Leisure Sickness macht deutlich: Wer dauerhaft unter Druck steht, kann selbst die Ferienzeit nicht mehr als Ausgleich nutzen“, sagt Prof. Dr. Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Freizeit wird geschätzt – Erholung gelingt dennoch oft nicht</h3><p>Dabei ist den meisten Beschäftigten die Bedeutung von Erholung durchaus bewusst: So sehen 94,1 Prozent der Befragten ihre Freizeit als wertvolle Möglichkeit, Energie zu tanken und sich zu regenerieren. Gleichzeitig zeigt die IU-Studie, wie schwer vielen dies im Alltag fällt:</p><ul><li data-list-item-id="e0c89529103615c68014e596f9b686183">40,1 Prozent geben an, dass ihr Privatleben nicht genügend Erholung bietet, um den Anforderungen im Beruf gerecht zu werden.</li><li data-list-item-id="efd6f976f0eab6740160ad5e39bb8bda6">38,4 Prozent sagen, dass sie nach der Arbeit nicht gut abschalten und sich auf ihre Freizeit konzentrieren können.</li></ul><p>"Erholung ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wenn Beschäftigte selbst in ihrer Freizeit Schwierigkeiten haben, mental Abstand von der Arbeit zu gewinnen, fehlt oft die notwendige Regeneration, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Urlaub kann seine gesundheitsförderliche Wirkung insbesondere dann entfalten, wenn Erholung nicht auf wenige freie Tage beschränkt bleibt, sondern bereits im Alltag durch regelmäßige Entlastungsphasen, psychologisches Abschalten und eine ausgeprägte Erholungskompetenz unterstützt wird“, so André.&nbsp;<br><br><br><br><strong>Über die Studie&nbsp;</strong><br>Die Studie „Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt“ der IU Internationalen Hochschule beleuchtet Symptome und Ursachen der Freizeitkrankheit, die Rolle von Erholung als Ausgleich zur Arbeit sowie mögliche Maßnahmen zur Prävention. Für die IU-Studie befragte die IU 2.004 Menschen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum 24.01.2025 bis 06.02.2025 durchgeführt. Die vollständige Studie ist abrufbar unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/">https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/</a></p><h3>&nbsp;<br>Weiterführende Links und Bildmaterial:&nbsp;</h3><ul><li data-list-item-id="ef5a0778da11e0d4e60429770e72f2ec0">Link zur Studie Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/">https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/</a></li><li data-list-item-id="e14b0cefacc391657d59278ea3f4a230f">Auf der Landingpage zur Studie ist auch ein <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/interview-und-tipps/" target="_blank">Interview mit Stefanie André</a> zu finden, in dem sie erklärt, wie Leisure Sickness entsteht und woran man die Freizeitkrankheit erkennt. Zudem gibt die Expertin konkrete Tipps, wie man ihr vorbeugen kann.</li><li data-list-item-id="ed956fdf5d859fb91ce620a44b9dc5b16">Erklärvideo mit Stefanie André: <a class="ck-anchor" id="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c" name="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c" href="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c">https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c</a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 10:51:41 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: Deutschland im digitalen Dauerstress</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-deutschland-im-digitalen-dauerstress/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-deutschland-im-digitalen-dauerstress/</guid><pp:caseid>744894</pp:caseid><pp:subtitle>Vier von zehn Befragte sind gedanklich ständig ‚online‘ – mit Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die IU-Studie „Always-on: Digitaler Stress in Deutschland" zeigt die Auswirkungen permanenter digitaler Bereitschaft auf Gesundheit und Lebensqualität.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3fbe50f59544b054eaeba8f4a6607543">81,0 Prozent der Befragten checken ihre digitalen Geräte mindestens einmal pro Stunde – auch ohne Benachrichtigung.</li><li data-list-item-id="ef67edef6cde7fab7f5d93b128657d244">Ein Drittel der Befragten fühlt sich am Ende des Tages häufig oder täglich emotional oder mental erschöpft; ebenso fühlt sich ein Drittel der Arbeitnehmenden verpflichtet, auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein.</li><li data-list-item-id="e0ab8319dba6356134f63105613e3d787">Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich, häufiger offline zu sein – schafft es aber nicht.</li><li data-list-item-id="e9918f61f2db2fc460f945a468cae234f">22,3 Prozent berichten, dass es in ihrem Umfeld nicht akzeptiert wird, nicht sofort auf digitale Nachrichten zu reagieren.</li></ul><p><strong>Erfurt, 21. Mai 2026.</strong> Always-on statt Abschalten: Die Menschen in Deutschland befinden sich in einem Zustand permanenter digitaler Bereitschaft. Das zeigt eine neue repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule. Die IU-Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank">Always-on: Digitaler Stress in Deutschland</a>" belegt, dass 44,2 Prozent der Befragten das Gefühl haben, gedanklich ständig „auf Empfang" zu sein; 46,9 Prozent fühlen sich im Kopf angespannt, obwohl sie eigentlich abschalten möchten. Je jünger die Befragten sind, desto häufiger geben sie an, solche Always-on-Muster zu erleben (siehe Grafik 1 und 2).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/0ffd42ec-8ce1-43be-97d1-2cc45992b127/1920_iu-studie-always_on_rgb_01_auf_empfang.jpg?10000"><p><i><span>(Grafik 1: Frage: Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu: „Ich habe das Gefühl, gedanklich ständig ‚auf Empfang‘ zu sein.“ In %; Auszug aus abgefragten Statements; Altersvergleich)</span></i></p><p>Laut der IU-Studie prägt die digitale Dauerbereitschaft den gesamten Alltag der Menschen in Deutschland: 81,0 Prozent schauen mindestens ein- bis zweimal pro Stunde auf ihr Smartphone, Tablet oder Laptop – auch ohne konkrete Benachrichtigung. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei jungen Menschen: 90,6 Prozent der 16- bis 30-Jährigen checken ihre digitalen Geräte mindestens ein- bis zweimal pro Stunde, 68,1 Prozent tun dies sogar mindestens dreimal.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/98deaaf3-fba3-408f-a4ff-634860cb19c4/1920_iu-studie-always_on_rgb_02_staendig_angespannt.jpg?10000"><p><span>(Grafik 2: Frage: Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu: „Ich fühle mich im Kopf angespannt, auch wenn ich eigentlich abschalten möchte.“ In %; Auszug aus abgefragten Statements; Altersvergleich)</span></p><h3>Von der mentalen Daueraktivierung zur digitalen Erschöpfung</h3><p>Diese permanente Erreichbarkeit kann Folgen haben: 32,0 Prozent der Befragten fühlen sich am Ende des Tages häufig oder sogar täglich emotional oder mental erschöpft. 31,9 Prozent berichten von häufigen oder täglichen Ein- oder Durchschlafproblemen. Besonders betroffen von Erschöpfung und Schlafproblemen sind Frauen (38,5 bzw. 38,6 Prozent).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/a059106c-752c-46d2-a7a4-5cb314f207ce/1920_prof_dr_stefanie_andre_iu.jpeg?10000"><blockquote><p>„Die Ergebnisse belegen einen lebensweltlichen Always-on-Zustand: mentale Daueraktivierung vom Aufwachen bis zum Einschlafen über Arbeit, Familie und Alltag hinweg. Viele Menschen wollen häufiger offline sein, schaffen es aber strukturell kaum. Das ist nicht nur ein individuelles Selbstmanagementproblem, sondern ein gesellschaftliches Belastungsmuster mit gesundheitlichen und ökonomischen Folgen", ordnet Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule, die Ergebnisse ein.</p></blockquote><h3>&nbsp;</h3><h3>Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit</h3><p>Mehr als die Hälfte der Befragten (56,0 Prozent) gibt an, gerne häufiger offline sein zu wollen.</p><p>Was hindert Menschen daran, abzuschalten? Die IU-Studie zeigt, dass:</p><ul><li data-list-item-id="e7ff429693600bf27842fc96d0722c5a8">42,2 Prozent der Arbeitnehmenden das Gefühl haben, sowohl im beruflichen und privaten Alltag permanent erreichbar sein zu müssen;</li><li data-list-item-id="e1091d98ae37508b34db1f05b88d93bc1">32,9 Prozent der Arbeitnehmenden fühlen sich dazu verpflichtet, auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein;</li><li data-list-item-id="e53631f924ce80b858a89783c091f1156">und 56,2 Prozent der Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass ihr Umfeld von ihnen erwartet, dass sie zeitnah auf digitale Nachrichten antworten; bei 22,3 Prozent sei es im Umfeld nicht akzeptiert, wenn man nicht sofort auf digitale Nachrichten reagiere.</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/dfafd27b-3401-4e5b-9fe5-4f24ddc31e29/1920_prof_dr_timo_kortsch_iu.jpeg?10000"><blockquote><p>„Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Offline-Zeit, schafft es aber nicht, diesen Wunsch umzusetzen. Das spricht nicht für fehlendes Wissen, sondern für einen starken äußeren Erwartungsdruck: s<span style="margin-bottom:0px;margin-top:0px;padding-bottom:0px;padding-top:0px;">oziale Normen, berufliche Erreichbarkeit und die Angst, etwas zu verpassen (FOMO – Fear of Missing Out). Dahinter stecken komplexe psychologische Mechanismen, die über das individuelle Verhalten hinausgehen.</span>", so Prof. Dr. Timo Kortsch, Professor für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule.</p></blockquote><h3>&nbsp;</h3><h3>Fragmentierte Aufmerksamkeit: Digitale Störungen als Stressfaktor</h3><p>Der Druck hinter der digitalen Dauererreichbarkeit und die digitale Ablenkung bringen Konzentrationsprobleme mit sich:</p><ul><li data-list-item-id="e0906a0231d8b9c8582a6b62663ab26d1">51,7 Prozent geben an, dass ihre Aufmerksamkeit ständig zwischen verschiedenen Dingen hin- und herspringt.</li><li data-list-item-id="e44586f6a065b192857a430626a524d18">37,2 Prozent verlieren schnell den Faden, wenn sie durch digitale Nachrichten unterbrochen werden.</li><li data-list-item-id="ee6f99cb634f6f0c5086c56c5d86f2b02">44,3 Prozent der Befragten fühlen sich von der Menge an digitalen Informationen überfordert.</li></ul><h3>Jüngere und Frauen besonders betroffen</h3><p>Die IU-Studie zeigt Unterschiede nach Geschlecht und Alter: Frauen erleben häufiger negative Auswirkungen durch digitale Erreichbarkeit als Männer – sie geben häufiger an, leicht ablenkbar zu sein (40,3 vs. 29,9 Prozent) und von digitalen Medien abhängig zu sein (31,6 vs. 20,3 Prozent) (siehe auch Grafik 3).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/05bfa831-d4be-40cd-8125-d95d27950cfd/1920_iu-studie-always_on_rgb_03_folgen_dauererreichbarkeit.jpg?10000"><p><i>(Grafik 3: Frage: Welche der folgenden negativen Auswirkungen erleben Sie durch digitale Erreichbarkeit im Alltag? In %; Top-15-Nennungen; Geschlechtervergleich)</i></p><p>Auch wenn es um die Quelle des stärksten Erwartungsdrucks in Sachen Erreichbarkeit geht, nennen Frauen (43,3 Prozent) die Familie häufiger als Männer (37,5 Prozent), während Männer häufiger Druck von Seiten der Arbeit in Sachen Erreichbarkeit verspüren (33,7 Prozent: Männer vs. 27,2 Prozent: Frauen).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/6c375730-14c8-46de-bd5d-177a662b06f6/1920_iu-studie-always_on_rgb_04_erwartungsdruck_frauen_haeufiger.jpg?10000"><p><i>(Grafik 4: Frage: In welchen Bereichen empfinden Sie den stärksten Erwartungsdruck, erreichbar zu sein? Bitte wählen Sie maximal drei Aspekte aus. In %; Top-6-Nennungen; Geschlechtervergleich)</i></p><blockquote><p>„Wir alle kennen die Lesebestätigungen bei Nachrichten – und die Erwartung dahinter: Wann kommt die Antwort? Viele Menschen verspüren deshalb nicht nur den Druck, erreichbar sein zu müssen, sondern auch rasch zu reagieren. Im familiären Kontext ist dieser Erwartungsdruck besonders hoch, vor allem bei Frauen, die in vielen Haushalten nach wie vor einen großen Teil des Mental Load rund um Care-Arbeit und Alltagsorganisation tragen", erklärt Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ André.</p></blockquote><p>Bei jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren ist die digitale Dauerbereitschaft besonders ausgeprägt: Fast die Hälfte (48,6 Prozent) der Befragten hat Angst, etwas Wichtiges zu verpassen (FOMO), wenn sie offline sind.</p><h3>Was hilft gegen digitalen Stress?</h3><p>Die am häufigsten genannten hilfreichen Maßnahmen gegen digitalen Stress<sup>1</sup> sind laut der Menschen in Deutschland: Push-Benachrichtigungen ausschalten (38,4 Prozent), den „Nicht-stören"-Modus aktivieren (29,5 Prozent) und Bewegung bzw. Sport – ganz ohne digitale Geräte (28,7 Prozent) (für weitere Maßnahmen: siehe folgende Grafik)</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/0d4ce5bb-6af0-476d-b72b-f4a55c9516ec/1920_iu-studie-always_on_rgb_05_massnahmen_gegen_stress.jpg?10000">&nbsp;<p><i>(Grafik 5: Frage: Frage: Welche der folgenden Maßnahmen helfen Ihnen persönlich dabei, Ihre digitale Erreichbarkeit zu steuern? In %; Top-13-Nennunge</i>n)</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span><sup>1</sup> Definition: Digitaler Stress: <strong>Digitaler Stress</strong> bezeichnet eine psychische und körperliche Belastungsreaktion, die im Umgang mit digitalen Anforderungen entsteht, wenn diese als nicht bewältigbar oder unkontrollierbar bewertet werden und / oder dauerhaft präsent sind, ohne ausreichende Möglichkeiten zur Erholung und Regulation.</span></i></p><p><i><span><strong>Digitaler Stress betrifft sowohl das Arbeits- als auch das Privatleben</strong> und manifestiert sich in anhaltender Anspannung, Konzentrationsproblemen, Erschöpfung, Schlafstörungen sowie in einer eingeschränkten Fähigkeit, abzuschalten und sich zu erholen.</span></i></p><p><i><span>Häufig entsteht digitaler Stress nicht primär durch digitale Technik selbst, sondern durch <strong>strukturelle Rahmenbedingungen</strong> in Kombination mit <strong>unzureichenden Möglichkeiten zur Selbstregulation</strong> und ist damit Ausdruck eines gestörten Gleichgewichts zwischen Aktivierung und Regulation.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Always-on: Digitaler Stress in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, wie digitale Dauererreichbarkeit den Alltag prägt und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit, Konzentration und Lebensqualität hat. Für die Studie wurden 2.000 Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 13.01. bis 19.01.2026 durchgeführt.</p><p>Die vollständige Studie ist abrufbar unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/" target="_blank"><span>https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Für Interviewanfragen der Studienexpert:innen Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ André und Prof. Dr. Kortsch</strong></span><br><span>Gerne stehen Ihnen Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ André und Prof. Dr. Kortsch für ein Interview zur Verfügung. Anfragen bitte über:&nbsp;</span><br><span>Pressestelle – IU Internationale Hochschule</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:presse@iu.org" name="mailto:presse@iu.org" href="mailto:presse@iu.org"><span>presse@iu.org</span></a><br><span>Telefon: +49 (0)173/7426 113</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 09:14:22 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Analyse zeigt: Wahrnehmungslücke und psychologische Faktoren prägen finanzielle Zufriedenheit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-analyse-zeigt-wahrnehmungsluecke-und-psychologische-faktoren-praegen-finanzielle-zufriedenheit/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-analyse-zeigt-wahrnehmungsluecke-und-psychologische-faktoren-praegen-finanzielle-zufriedenheit/</guid><pp:caseid>744307</pp:caseid><pp:subtitle>Tiefenanalyse einer IU-Studie offenbart Wahrnehmungs-Pessimismus: Viele Menschen in Deutschland fühlen sich ärmer, als sie tatsächlich sind</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>IU-Tiefenanalyse zeigt: Finanzielle Zufriedenheit hängt stärker von Zukunftssorgen und Selbstwirksamkeit ab als vom Einkommen. Ab 5.000 Euro netto flacht die Wirkung zusätzlichen Einkommens deutlich ab.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e0928242598a5d130bdf1aecafc85a431">Menschen fühlen sich finanziell unsicherer, als objektive Kennzahlen zeigen – mit zunehmendem Alter wächst diese „Wahrnehmungslücke"</li><li data-list-item-id="eca40e4f4e5a06ca34616409ffcbb6534">Zukunftssorgen und das Gefühl, Finanzen nicht im Griff zu haben, beeinflussen das finanzielle Wohlbefinden stärker als Einkommen, Geschlecht oder Bildung</li><li data-list-item-id="e0b2538e28fe8751b3cbd62003d23bd14">Ab etwa 5.000 Euro netto flacht die Wirkung zusätzlichen Einkommens auf das Wohlbefinden deutlich ab&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p><strong>Erfurt, 12. Mai 2026.</strong> Wie gut kommen Menschen in Deutschland finanziell zurecht? Und warum fühlen sich viele von ihnen unsicherer, als es ihre objektive Lage nahelegt? Nachdem die IU Internationale Hochschule im November 2025 erste Ergebnisse ihrer repräsentativen Studie „<a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland</a>" veröffentlicht hatte, liegt nun eine wissenschaftliche Tiefenanalyse zum in der Studie verwendeten OECD-Toolkit<sup>1</sup> vor. Diese zeigt: Das finanzielle Wohlbefinden liegt im Durchschnitt nur knapp über der Mitte, ist aber stark ungleich verteilt. Gleichzeitig bewerten viele ihre Situation subjektiv schlechter als sie objektiv ist. Dabei wurden nicht nur harte Faktoren wie das Einkommen, sondern auch Faktoren wie Sorgen über die wirtschaftliche Lage und das Gefühl, die eigenen Finanzen im Griff zu haben, berücksichtigt.</p><p><strong>Repräsentative Befragung mit 2.000 Teilnehmenden</strong><br>Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Onlinebefragung von 2.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren in Deutschland (Juni 2025). Gemessen wurde mit einem international etablierten OECD-Instrument, das einen Gesamtwert von 0 bis 100 Punkten sowie getrennte Werte für subjektives und objektives finanzielles Wohlbefinden erfasst.</p><p><strong>Nur moderates Niveau – aber große Unterschiede</strong><br>Die erste Auswertung im November hatte bereits gezeigt, dass das finanzielle Wohlbefinden in Deutschland mit durchschnittlich <strong>52,6 von 100 möglichen Punkten</strong> (OECD-Index) nur moderat ausgeprägt ist.</p><p>„Damals haben wir vor allem beschrieben, <i>wer</i> sich <i>wie</i> fühlt", erklärt Dr. Johannes Treu, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der IU Internationalen Hochschule. „Mit der nun vorliegenden statistischen Detailanalyse können wir zeigen, <i>warum</i> Menschen sich finanziell unsicher fühlen – und dass die Antwort weit über das Einkommen hinausgeht", so Treu weiter.</p><p>Auffällig ist die sehr breite Streuung: In der Bevölkerung gibt es stark unterschiedliche finanzielle Lebenslagen. Die Daten zeigen große Unterschiede – von finanziell gut abgesicherten Menschen bis hin zu stark belasteten.</p><p><strong>Wahrnehmungspessimismus: Menschen fühlen sich ärmer, als sie sind</strong><br>Ein zentrales Ergebnis der Tiefenanalyse ist jedoch: Das subjektive finanzielle Wohlbefinden fällt im Schnitt deutlich niedriger aus als das objektive. Anders gesagt: Viele Menschen fühlen sich finanziell weniger sicher, als es ihre messbare Lage nahelegt. Diese Lücke zwischen „gefühlter" und „gemessener" Situation nimmt mit dem Alter zu. Jüngere (16 – 20 Jahre) liegen bei subjektiven und objektiven Werten noch fast gleichauf; bei älteren Gruppen wächst die Diskrepanz.</p><p><strong>Sorgen und Selbstwirksamkeit schlagen Einkommen</strong><br>Die Detailanalyse offenbart zudem, welche Faktoren das finanzielle Wohlbefinden wirklich beeinflussen: Mit höherem Einkommen steigt das finanzielle Wohlbefinden deutlich. Doch ab etwa 5.000 Euro netto monatlich flacht dieser Effekt merklich ab – mehr Einkommen bringt dann deutlich weniger Zuwachs an finanziellem Wohlbefinden.</p><p>Noch wichtiger wird das Bild, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig betrachtet werden. In statistischen Modellen erweisen sich zwei psychologische Faktoren als stärkste Prädiktoren – stärker als das Einkommen selbst:</p><p>1. <strong>Ökonomische Sorgen und Unsicherheit</strong> (z. B. Inflation, Zukunft, Altersabsicherung)<br>2. <strong>Finanzielle Selbstwirksamkeit</strong> (z. B. Überblick, Kompetenzgefühl, Vermeidung von Finanzthemen)</p><p>Wenn man die Kontrolle über bestimmte Faktoren hat, verlieren viele soziodemografische Merkmale – wie Geschlecht, Familienstand oder große Teile der Bildungseffekte – ihre eigenständige Bedeutung für das finanzielle Wohlbefinden.</p><p><strong>Unterschiedliche Hebel für „Gefühl" und „Fakten"</strong><br>Die Studie zeigt außerdem: Sorgen wirken vor allem auf das subjektive Wohlbefinden – sie beeinflussen also stark, wie Menschen ihre Lage bewerten. Eine geringe finanzielle Selbstwirksamkeit hingegen schlägt sich besonders in der objektiven finanziellen Situation nieder – etwa durch Vermeidungsverhalten, fehlende Vorsorge oder suboptimale Finanzentscheidungen.</p><p>„Diese Unterscheidung ist wichtig", erklärt Treu. „Wer sich sorgt, braucht vor allem Sicherheit und Perspektive. Wer sich überfordert fühlt, braucht konkrete Unterstützung und Kompetenzaufbau. Beides erfordert unterschiedliche Ansätze – politisch wie gesellschaftlich."</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> <i>Das OECD-Toolkit for Financial Literacy and Financial Inclusion ist ein Instrument, das von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) entwickelt wurde, um unter anderem das finanzielle Wohlbefinden in verschiedenen Ländern zu bewerten und zu vergleichen.</i></p><p><i>Der in der IU-Studie ermittelte Gesamtwert von ø 53 Punkten (max. 100) ergibt sich aus zwei Dimensionen:</i></p><p><i>• Objektives finanzielles Wohlbefinden: ø 30 Punkte (von 50)</i><br><i>• Subjektives finanzielles Wohlbefinden: ø 23 Punkte (von 50)</i></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong><br>Die Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland" der IU Internationalen Hochschule untersucht, welche finanziellen Sorgen und Herausforderungen die Menschen belasten und welche Ziele sie antreiben. Für die IU-Studie wurden 2.000 Menschen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung fand vom 12. Juni bis 23. Juni 2025 statt. Die vollständige Studie ist unter folgendem Link abrufbar: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weiterführende Links:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e77a81c548a02345a485ecb6617e99edc">Pressemitteilung vom 18.11.2025 zum Launch der Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland": <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/</a></li><li data-list-item-id="e6b97d25fdaa5261b53a55da2df6cbfa2">Originalstudie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland": <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[Studien,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:26:49 +0200</pubDate>
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                        <title>Repräsentative Studie zeigt: Private Hochschulen punkten bei Praxisnähe</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/repraesentative-studie-zeigt-private-hochschulen-punkten-bei-praxisnaehe/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/repraesentative-studie-zeigt-private-hochschulen-punkten-bei-praxisnaehe/</guid><pp:caseid>739530</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Repräsentative Studie zeigt: Private Hochschulen punkten vor allem bei Praxisorientierung, Karriereunterstützung und Qualität.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e9cb95bccb74b63ee3d767429ef322b90"><span>Absolvent:innen und Studierende privater Hochschulen sind mit starker Arbeitsmarktnähe und Qualität der Lehre zufrieden</span></li><li data-list-item-id="e71557244b12fd2abc0582f9278e57c2b"><span>Befragte stimmen unabhängig von Hochschulform zu: Ein Studium zahlt sich aus (staatlich und privat (exkl. IU) jeweils: 84 Prozent, IU: 91 Prozent)</span></li><li data-list-item-id="ea118dca981219a047cf4c834bfded47d"><span>„Gerade in einem angespannten Arbeitsmarkt entscheiden qualitativ hochwertige Ausbildung und praxisnahe Zukunftskompetenzen darüber, wer einen Job bekommt“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule.</span></li></ul><p><br><strong>Erfurt, 18. März 2026.</strong><span>&nbsp;Bereits so früh wie möglich die Fähigkeiten erwerben, die auf dem Jobmarkt wirklich gefragt sind – das wird gerade vor dem Hintergrund einer angespannten Arbeitsmarktlage noch entscheidender (</span><a href="https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2026/arbeitsmarktzahlen-januar-2026.html" target="_blank"><span>BMAS</span></a><span>, Stand Januar 2026). Eine starke Praxisorientierung im Studium kann ein großer Hebel sein, damit der Berufseinstieg gelingt. Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026“ ergab: 81 Prozent der Absolvent:innen und Studierende privater Hochschulen (exkl. IU) schätzen es, dass Lehre und Praxis so eng miteinander verzahnt sind – bei der IU Internationalen Hochschule sind es sogar fast 9 von 10 (86 Prozent). Bei Studierenden und Absolvent:innen staatlicher Hochschulen sind es etwas mehr als drei Viertel (78 Prozent). Befragt wurden über 4.000 Studierende und Absolvent:innen von Kantar Profiles im Auftrag der IU Internationalen Hochschule.</span></p><p><span>„Private Hochschulen sind eine sinnvolle Ergänzung zum staatlichen Hochschulsystem und leisten insbesondere bei der Verzahnung von Studium und Beruf einen wertvollen Beitrag“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU, der größten Hochschule Deutschlands.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/de7abbcc-98d2-41d1-b173-6772c16bd064/1920_1_de.png?10000"><h3><span>Hohe Zufriedenheit mit Qualität und Karriereunterstützung</span></h3><p><span>Von öffentlichen Geldern finanziert, bilden staatliche Hochschulen das Fundament der deutschen Bildungslandschaft. Rund 2,4 Millionen Studierende sind an staatlichen Hochschulen eingeschrieben, etwa 384.000 an privaten Hochschulen (Stand: Wintersemester 2024/25, </span><a href="https://hochschuldaten.che.de/deutschland/studierende/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"><span>Statistisches Bundesamt/CHE</span></a><span>). Die Qualität der Lehre an Deutschlands Hochschulen erfreut sich insgesamt sowohl an staatlichen als auch an privaten Hochschulen hoher Zufriedenheit: Lehrveranstaltungen werden von dem Großteil der befragten Studierenden und Absolvent:innen positiv bewertet (staatliche Hochschulen: 85 Prozent, private Hochschulen (exkl. IU): 84 Prozent) ) und auch mit den Dozierenden und Professor:innen sind sie zufrieden (staatliche Hochschulen: 85 Prozent, private Hochschulen (exkl. IU): 86 Prozent) –&nbsp; ein starkes Zeichen für die Hochschullandschaft in Deutschland insgesamt. Die IU liegt mit jeweils 91 Prozent Zufriedenheitswerten über dem Durchschnitt privater und staatlicher Hochschulen. Auch mit der Organisation ihrer Hochschule sind die meisten Studierenden und Alumni insgesamt zufrieden. Mit 86 Prozent weist die IU dabei den höchsten Zufriedenheitswert im Vergleich auf – vor staatlichen Hochschulen (80 Prozent) und privaten Hochschulen (exkl. IU) (82 Prozent). „Wir legen großen Wert auf einen reibungslosen Ablauf unseres Studiums“, unterstreicht Schütt.</span></p><p><span>Besonders private Hochschulen haben eine weitere Stärke in der Nähe zum Arbeitsmarkt und bei der individuellen Unterstützung der Studierenden. So auch bei der IU: 82 Prozent der Studierenden und Alumni nehmen die Unterstützung beim Berufseinstieg positiv wahr, die sie bekommen bzw. bekommen haben (Benchmark: 77 Prozent), unter den Alumni sind es sogar fast neun von zehn Befragte (IU: 87 Prozent vs. Benchmark: 77 Prozent).</span></p><p><span>„Für welchen Bildungsweg sich Studierende auch entscheiden: Praxisnähe und eine arbeitsmarktorientierte Ausbildung kommen an – bei Unternehmen, aber auch bei Studierenden und Absolvent:innen“, sagt Schütt. „Bei der IU stärken wir nicht nur das Potenzial jedes und jeder Einzelnen, indem wir auf praxisbezogene und qualitativ hochwertige Lehre setzen, sondern auch Deutschlands Wirtschaft, durch digitale Kompetenzvermittlung für den Arbeitsmarkt von morgen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/f8546e97-7279-492d-9162-3e8c3f2995f3/1920_2_de.png?10000"><p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; _<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1811e77b-3e8c-4edb-a131-ff4881bfe386/1920_3_de.png?10000"><h3><br><span>Früherer Job-Einstieg und häufigere Gehaltssteigerungen für Absolvent:innen der IU</span></h3><p><span>Wie attraktiv Menschen mit einem Studium für den Arbeitsmarkt sind, zeigt sich insbesondere daran, wie schnell sie einen Job finden oder Gehaltveränderungen verbuchen können. Bei der IU finden Absolventinnen nach ihrem Abschluss im Durchschnitt in 2,63 Monaten einen Job und sind damit etwa einen Monat schneller als Absolvent:innen anderer Hochschulen der Befragung (Benchmark: 3,69)</span></p><p><span>Auch auf dem Gehaltszettel zeigt sich häufig der Mehrwert eines Studiums: Bei der IU beträgt das Gehaltsplus unter den Absolvent:innen im Durchschnitt 12 Prozent seit ihrem Studium – unter den restlichen Hochschulen sind es im Durchschnitt 9 Prozent. Die große Mehrheit der Befragten ist sich einig: Das eigene Studium zahlt sich aus. Jeweils 84 Prozent aller Studierenden und Absolvent:innen privater und staatlicher Hochschulen geben an, dass sich ihr Investment gelohnt habe. Bei der IU sind es 89 Prozent.</span></p><p><span>„Auch angesichts einer herausfordernden Arbeitsmarktsituation sind wir bei der IU der festen Überzeugung: Eine gute, arbeitsmarktorientierte und qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung ist das A und O – für den Einstieg in den Job und die weitere Karriere“, sagt Schütt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/6e1eeccf-62c7-4428-89d8-8cbe078fbcef/1920_4_de.png?10000"><p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; _<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/11a000af-20e3-4fbb-8885-a53c87775a31/1920_5_de.png?10000"><p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; _<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/534b91c2-ef77-4873-a591-afb6a47b068a/1920_6_de.png?10000"><p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;_<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ad5be6ff-ffb0-4813-a9a3-775e404f4e4c/1920_7_de.png?10000"><h5 style="margin-left:0cm;"><br><span>ÜBER DIE STUDIE&nbsp;</span></h5><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Befragung wurde vom 27.08.-20.10.2025 durch Kantar Profiles durchgeführt. Befragt wurden 4.004 Studierende und Absolvent:innen staatlicher und privater Hochschulen, darunter 1.597 Alumni, repräsentativ nach Alter und Geschlecht.&nbsp; Zielgruppe waren Alumni der letzten fünf Jahre, Studierende sowie Studienabbrecher. Die Befragung wurde von der IU Internationalen Hochschule bei Kantar Profiles in Auftrag gegeben. Die Daten wurden von Kantar Profiles entsprechend der internen Qualitätsstandards unabhängig erhoben.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Zur Methodik: Für eine bestmögliche Vergleichbarkeit der Hochschulen untereinander wurden drei unterschiedliche Vergleiche gewählt: a) Vergleich „Staatliche Hochschule vs. Private Hochschule (exkl. IU) vs. IU“ und b) „IU vs. Benchmark“ und c) Staatlich vs. Private Hochschulen: Bei a) wird die IU mit staatlichen Hochschulen und privaten Hochschulen verglichen. Personen, die bei der IU studieren oder studiert haben werden gesondert betrachtet und nicht den privaten Hochschulen zugeordnet. Betrachtet man die IU vs. Benchmark (b), werden staatliche und private Hochschulen in einer Kohorte zusammengefasst und mit Studierenden und Alumni der IU gegenübergestellt. Bei c) werden gebündelt jeweils alle staatlichen und privaten Hochschulen zusammengefasst (inkl. IU).</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:30:31 +0100</pubDate>
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                        <title>Absolvent:innen privater Hochschulen bei Arbeitgebenden hoch im Kurs</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/absolventinnen-privater-hochschulen-bei-arbeitgebenden-hoch-im-kurs/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/absolventinnen-privater-hochschulen-bei-arbeitgebenden-hoch-im-kurs/</guid><pp:caseid>733167</pp:caseid><pp:subtitle>Studie „Employability Benchmark 2025“ – IU erzielt Spitzenwerte im Hochschulvergleich</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Laut der neuen von Kantar Profiles durchgeführten Studie „Employability Benchmark 2025“ belegt die IU Internationale Hochschule Spitzenplätze.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Erfurt, 16. Februar 2026. </strong>Arbeitgebende bewerten Absolvent:innen privater Hochschulen in Deutschland als attraktiv für das Recruiting und zeigen eine hohe Zufriedenheit mit deren Leistungen. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Employability Benchmark 2025“, die Kantar Profiles im Auftrag der IU Internationalen Hochschule durchgeführt hat. Dafür wurden 689 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen aller Größen und Branchen in Deutschland zu den sieben führenden Hochschulen für Fern- und berufsbegleitendes Studium befragt.</span></p><p><span>Die IU Internationale Hochschule belegt im Vergleich mehrere Spitzenplätze. So erreicht sie bei der Recruiting-Attraktivität den höchsten Wert: 64 Prozent der befragten Arbeitgebenden stufen die IU als „attraktiv“ ein (vor der Euro-FH mit 62 Prozent). In der Zufriedenheit mit den Leistungen und Fähigkeiten der Absolvent:innen liegt die IU mit einem Mittelwert von Ø 3,52 (auf einer Skala von - 5 bis + 5) ebenfalls an der Spitze – gleichauf mit Onlineplus (Hochschule Fresenius) und vor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Die höchste Bekanntheit bei den Arbeitgebenden unter den abgefragten Hochschulen hat die Euro-FH (48 Prozent), vor der FernUni Hagen (46 Prozent) und der IU (42 Prozent).</span></p><p><span>Unter Arbeitgebenden, die IU-Absolvent:innen aus der Praxis kennen, geben 69 Prozent an, diese im Recruiting zu bevorzugen. 93 Prozent dieser Arbeitgebenden sind mit ihren Leistungen zufrieden. Als häufig genannte Stärken werden unter anderem Teamfähigkeit (78 Prozent), digitale & KI-bezogene Kompetenzen (77 Prozent) sowie Praxisnähe (76 Prozent) genannt.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Sven Schütt: „Die Studie macht den Beitrag von Bildung für den Arbeitsmarkt messbar.“</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1920_-ier4425-ret-col.jpg?10000"><p><span>Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule, sagt: „Die Studie macht den Beitrag von Bildung für den Arbeitsmarkt messbar. Sie zeigt erstmals den konkreten Wert, den Studierende von privaten Hochschulen für den Arbeitsmarkt leisten. Wir verstehen die Ergebnisse als Beleg für die Qualität unserer Ausbildung. Wenn Arbeitgeber unsere Absolvent:innen insbesondere für ihre digitalen und KI-Kompetenzen, ihre Teamfähigkeit und ihre Praxisnähe hervorheben, ist das ein starkes Signal dafür, dass unser Studienmodell wirkt. Die sehr guten Werte für die IU bestärken uns darin, unsere Studierenden mit modernen Lernmethoden weiterhin gezielt auf den Arbeitsmarkt von morgen vorzubereiten und ihnen die von der Wirtschaft nachgefragten Zukunftskompetenzen zu vermitteln.“</span></p><h3><span>Arbeitsmarkt: Engpässe und steigender Bedarf an Zukunftskompetenzen</span></h3><p><span>Die Ergebnisse der Befragung fallen in einen weiterhin angespannten Arbeitsmarkt: Laut DIHK-Fachkräftereport 2025/26 können 36 Prozent der Unternehmen offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen. Besonders groß ist die Lücke bei IT-Fachkräften: Nach Angaben des Bitkom fehlen in der deutschen Wirtschaft aktuell rund 109.000 IT-Spezialist:innen. 85 Prozent der Unternehmen berichten von einem Mangel an qualifiziertem IT-Personal. Vor diesem Hintergrund wächst die Rolle privater Hochschulen als Ergänzung zur staatlichen Hochschullandschaft: Im Wintersemester 2023/24 waren bereits rund 13 Prozent aller Studierenden an privaten Hochschulen eingeschrieben.</span></p><h3><span>Employability Benchmark 2025: Kernergebnisse im Überblick</span>&nbsp;</h3><h5 style="margin-left:0cm;"><br><span>Attraktivität im Recruiting – Vergleich&nbsp;</span><br><span>(Anteil „attraktiv“ in %)</span></h5><ul><li data-list-item-id="e11fd05501373ec94b49ececf8ff79d69"><p style="margin-left:0cm;"><span>IU Internationale Hochschule: 64 %</span></p></li><li data-list-item-id="e51bb5b52b2df6fb7728eed11b3e1791b"><p style="margin-left:0cm;"><span>Euro‑FH: 62 %</span></p></li><li data-list-item-id="e4f3207fd3d53acfb7225ad5527420c6a"><p style="margin-left:0cm;"><span>Onlineplus (Hochschule Fresenius): 57 %</span></p></li><li data-list-item-id="e95612d168c4eacad68a93869d4e92ad8"><p style="margin-left:0cm;"><span>FernUni Hagen: 56 %</span></p></li><li data-list-item-id="e1ad61d4193f4b2633525c1edcc64d11b"><p style="margin-left:0cm;"><span>FOM: 56 %</span></p></li><li data-list-item-id="e226f4325db8bafafe9939086d1d44055"><p style="margin-left:0cm;"><span>DHBW: 55 %</span></p></li><li data-list-item-id="e9bdf1105ae4c34ee577d5e6698739842"><p style="margin-left:0cm;"><span>SRH Mobile University: 52 %</span></p></li></ul><h5 style="margin-left:0cm;"><span>Attraktivitäts-Mittelwert im Recruiting&nbsp;</span><br><span>(- 5 bis + 5)</span></h5><ul><li data-list-item-id="e87ac0dd627d3cad847ec1a9e4550fe13"><p style="margin-left:0cm;"><span>IU Internationale Hochschule: Ø 2,88</span></p></li><li data-list-item-id="e039281dc891ba7ffa1afbb64bdb0fccd"><p style="margin-left:0cm;"><span>FernUni Hagen: Ø 2,80</span></p></li><li data-list-item-id="ea27ea9d7843a1444198aec9bcbc86039"><p style="margin-left:0cm;"><span>Euro‑FH: Ø 2,79</span></p></li><li data-list-item-id="e661b595259409e4ed67e86a34bb5dcd0"><p style="margin-left:0cm;"><span>FOM: Ø 2,75</span></p></li><li data-list-item-id="e9951e36dab4ddee24d6643a9b07fe824"><p style="margin-left:0cm;"><span>Onlineplus (Hochschule Fresenius): Ø 2,74</span></p></li><li data-list-item-id="e938616b8fd09a551dbfe66c7bc6ee5a7"><p style="margin-left:0cm;"><span>DHBW: Ø 2,73</span></p></li><li data-list-item-id="e053abdf160ba51d1490f4b6dc24a6bab"><p style="margin-left:0cm;"><span>SRH Mobile University: Ø 2,70</span></p></li></ul><p><span><strong>Benchmark:</strong> Ø 2,75</span></p><h5 style="margin-left:0cm;"><span>Zufriedenheit mit Leistungen und Fähigkeiten der Absolvent:innen</span><br><span>(Vergleich Skala - 5 bis + 5)</span></h5><ul><li data-list-item-id="e623923d3c94bfa9fcdbe1a766efe51ab"><p style="margin-left:0cm;"><span>IU Internationale Hochschule: Ø 3,52</span></p></li><li data-list-item-id="e14e52621abb3c2b6553847fc64455817"><p style="margin-left:0cm;"><span>OnlinePlus (Hochschule Fresenius): Ø 3,52</span></p></li><li data-list-item-id="ee77fac65490199a286ddc684eb1b5f4c"><p style="margin-left:0cm;"><span>DHBW: Ø 3,48</span></p></li><li data-list-item-id="e744990fdd2c3deda14e889b7502587bb"><p style="margin-left:0cm;"><span>FOM: Ø 3,32</span></p></li><li data-list-item-id="ebee1561e5343e5b007360eb4eef7a9c4"><p style="margin-left:0cm;"><span>Euro‑FH: Ø 3,26</span></p></li><li data-list-item-id="e480a6a94c5c2aa5b83c4e84b25998b22"><p style="margin-left:0cm;"><span>FernUni Hagen: Ø 3,25</span></p></li><li data-list-item-id="e169d46717d75b5869978e4ce4eb69dbf"><p style="margin-left:0cm;"><span>SRH Mobile University: Ø 3,20</span></p></li></ul><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Benchmark:</strong> Ø 3,34</span></p><h5 style="margin-left:0cm;"><span>Arbeitgeber-Bekanntheit</span></h5><ul><li data-list-item-id="e9504d26d39934fa109469f4c5f9b09a8"><p style="margin-left:0cm;"><span>Euro-FH: 48 %</span></p></li><li data-list-item-id="e4c058ab2563ac47d0228a710b93fc209"><p style="margin-left:0cm;"><span>FernUni Hagen: 46 %</span></p></li><li data-list-item-id="ed4bc4b0e79857678e19c0eb5b13494e3"><p style="margin-left:0cm;"><span>IU Internationale Hochschule: 42 %</span></p></li><li data-list-item-id="ec1849ffeb19e3b0937af26976bdc19e2"><p style="margin-left:0cm;"><span>Onlineplus (Hochschule Fresenius): 33 %</span></p></li><li data-list-item-id="eedf7146bc712a404a6703063c048385d"><p style="margin-left:0cm;"><span>FOM: 27 %</span></p></li><li data-list-item-id="eb98ac94943499c8a1d40f5af41af688e"><p style="margin-left:0cm;"><span>DHBW: 25 %</span></p></li><li data-list-item-id="eafc89e38640c77b0aa2efe7e7ece1e54"><span>SRH Mobile University: 17 %</span></li></ul><h6 style="margin-left:0cm;"><br><span>ÜBER DIE STUDIE&nbsp;</span></h6><p><span>Die Befragung wurde vom 27.08.2025 bis 15.09.2025 durch Kantar Profiles durchgeführt. Befragt wurden 689 Personalverantwortliche und Entscheidungsträger:innen in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen. Zielgruppe waren HR-Verantwortliche und Führungskräfte mit Personalverantwortung aus Unternehmen aller Größenklassen und Branchen in Deutschland; die Erhebung erfolgte als Online-Befragung (CAWI). Die Studie wurde von der IU Internationalen Hochschule in Auftrag gegeben und von Kantar Profiles unabhängig umgesetzt.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:02:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Grok-Debatte: IU-Studie zeigt Deepfake-Risiken auf</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/grok-debatte-iu-studie-zeigt-deepfake-risiken-auf/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/grok-debatte-iu-studie-zeigt-deepfake-risiken-auf/</guid><pp:caseid>735803</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Untersuchung liefert Daten zu Deepfakes – 15 Prozent sind bereits darauf hereingefallen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Eine repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule liefert Daten zu Deepfakes – 15 Prozent sind bereits darauf hereingefallen.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e71128e9fa12974fcd0efc6f66c0d43e6">Debatte um Grok und sexualisierte Deepfakes zeigt, wie schnell Manipulationen Reichweite bekommen</li><li data-list-item-id="ef130d3b3ffd857e119453ad987280e11">Repräsentative IU-Studie liefert Daten zu Vertrauen, Nutzung und Risiken von Desinformation</li><li data-list-item-id="edc233edd40225dded65dec15a25ca93b">Begleitendes Video mit Prof. Dr. Nele Hansen ordnet Ergebnisse ein und gibt Checkliste, wie Nutzer:innen Deepfakes und Fake News erkennen</li></ul><p><strong>Erfurt, 10. Februar 2026.</strong> Ob in Social Feeds, Messengern oder KI-gestützten Chatdiensten: Manipulierte Inhalte lassen sich heute in Minuten erzeugen und in Sekunden verbreiten. 96,3 Prozent der Menschen in Deutschland kennen Fake News<sup>1</sup> – also bewusst falsche oder irreführende Informationen. Doch nur 34,3 Prozent wissen, was Deepfakes<sup>2</sup> sind: mit Künstlicher Intelligenz erzeugte, täuschend echte Bild-, Audio- oder Videoinhalte. Das zeigt die repräsentative Studie „<a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-90-prozent-sehen-fake-news-als-ernsthafte-bedrohung-fuer-demokratie-und-freiheit/" target="_blank">Fakt oder Fake? Medienkompetenz in Deutschland</a>" der IU Internationalen Hochschule, die im September 2025 veröffentlicht wurde.</p><p>Diese Wissenslücke ist brisant, wie zum Beispiel die aktuelle Debatte um den KI-Chatbot Grok zeigt: Gegen dessen Plattform X hat die EU-Kommission im Januar 2026 ein Verfahren nach dem Digital Services Act eingeleitet<sup>3</sup>. Grok ermöglicht es, in Sekunden fotorealistische Bilder zu generieren – auch sexualisierte Deepfakes ohne Einwilligung der abgebildeten Personen.</p><p>Wie anfällig die Menschen in Deutschland für Deepfakes sind, belegen weitere Zahlen der IU-Studie: Sie zeigen unter anderem, dass 33,1 Prozent der Befragten bereits Fake News geglaubt haben, die sich für sie nachträglich als falsch herausgestellt haben. Bei Deepfakes sind es 15,0 Prozent.</p><p><strong>Zentrale Befunde und konkrete Prüfschritte gegen Fake News und Deepfakes</strong> erläutert Prof. Dr. Nele Hansen, Professorin für Medienmanagement an der IU Internationalen Hochschule, nun im <strong>begleitenden Video</strong> „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=MzvKM5oAxmo" target="_blank">Online sicher? Neue Medienkompetenz-Studie 2026</a>“.</p><p><strong>Weitere Ergebnisse der IU-Studie:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e4b9a7569d5ace58f511894e27a8328ef"><strong>Jüngere kennen Deepfakes besser:</strong> Je jünger die Generation, desto häufiger ist das Wissen über Deepfakes vorhanden. Diese Wissenslücke ist problematisch, denn die Folgen können gravierend sein: Von den 15,0 Prozent der Befragten, die bereits Deepfakes geglaubt haben, berichten 46,0 Prozent von dadurch ausgelöstem Stress oder Angst, 17,7 Prozent haben sich deswegen mit anderen gestritten.</li><li data-list-item-id="e138fdff5e07a4d1086c57a7c8b1c4f00"><strong>KI verstärkt das Problem:</strong> 84,8 Prozent stimmen zudem der Aussage zu, dass durch die Nutzung von KI-basierten Suchmaschinen die Verbreitung von Fake News zukünftig weiter zunehmen wird.</li><li data-list-item-id="e158094b7fd0b0a729209df0788f5bcb2"><strong>Verantwortung bei Plattformen und Politik:</strong> Gleichzeitig verorten 65,1 Prozent der Befragten die Hauptverantwortung für die Bekämpfung von Fake News und Deepfakes bei den Betreiber:innen sozialer Plattformen, 63,1 Prozent bei der Politik.</li></ul><p>„Ob Menschen Informationen lediglich konsumieren oder sie selbstbewusst einordnen, hängt maßgeblich von Medienkompetenz und kritischem Hinterfragen ab“, resümiert Prof. Dr. Nele Hansen, Professorin für Medienmanagement an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong><br>Für die Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/medienkompetenz/" target="_blank">Fakt oder Fake? Medienkompetenz in Deutschland</a>“ wurden 1.999 Menschen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Der Befragungszeitraum lag zwischen 14. und 25. April 2025. Als Panel diente horizoom.</p><p>Link zur Original-Pressemitteilung Studie: <a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-90-prozent-sehen-fake-news-als-ernsthafte-bedrohung-fuer-demokratie-und-freiheit/" target="_blank"><span>https://www.iu.de/news/iu-studie-90-prozent-sehen-fake-news-als-ernsthafte-bedrohung-fuer-demokratie-und-freiheit/</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong><br>Prof. Dr. Nele Hansen, Professorin für Medienmanagement an der IU Internationalen Hochschule, steht für Interviews und Hintergrundgespräche zur Studie sowie zur aktuellen Deepfake-Debatte zur Verfügung. Anfragen bitte per E-Mail an <a href="mailto:presse@iu.org">presse@iu.org</a>.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/MzvKM5oAxmo?si=5D9Exfu9IkC2tJWu" width="560" height="315" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p><p>Im Video „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=MzvKM5oAxmo" target="_blank">Online sicher? Neue Medienkompetenz-Studie 2026</a>“ stellt die IU Internationale Hochschule zentrale Befunde zur Medienkompetenz vor. Prof. Dr. Nele Hansen zeigt, wie Desinformation wirkt, warum Deepfakes die Täuschung erleichtern und welche Routinen von Quellenprüfung bis Faktencheck-Angeboten im Alltag Sicherheit geben.</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> Definition <span>Fake News: Fake News sind absichtlich erfundene oder manipulierte Nachrichten, die als echte Berichterstattung erscheinen, um Menschen zu täuschen. Sie können genutzt werden, um öffentliche Meinungen zu beeinflussen, Aufmerksamkeit zu erlangen oder wirtschaftliche und politische Interessen zu verfolgen.</span></p><p><sup>2</sup> Definition Deepakes: Ein <span>Deepfake ist ein mit Künstlicher Intelligenz bearbeitetes Video, Bild oder Audio, das täuschend echt aussieht bzw. sich täuschend echt anhört und Personen, Szenen oder Stimmen verfälscht.</span></p><p><sup>3</sup> <span>Beispiel-Quellen zur Thematik: </span><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/grok-erzeugt-weiter-sexualisierte-bilder-200502477.html" target="_blank"><span>https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/grok-erzeugt-weiter-sexualisierte-bilder-200502477.html</span></a><span> und </span><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/eu-ermittelt-gegen-x-wegen-sexualisierter-ki-bilder-accg-200475429.html" target="_blank"><span>https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/eu-ermittelt-gegen-x-wegen-sexualisierter-ki-bilder-accg-200475429.html</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:55:25 +0100</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: Großteil der Befragten lehnt Mehrarbeit ab</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-grossteil-der-befragten-lehnt-mehrarbeit-ab/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-grossteil-der-befragten-lehnt-mehrarbeit-ab/</guid><pp:caseid>734827</pp:caseid><pp:subtitle>Laut einer repräsentativen Umfrage bewerten drei Viertel die geplante 48-Stunden-Woche als negativ für das eigene Leben</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Studie „Arbeitszeitmodelle der Zukunft: Mehrarbeit vs. Lebensqualität?“ der IU Internationalen Hochschule untersucht, wie Arbeitnehmende in Deutschland unterschiedliche Arbeitszeitmodelle bewerten.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3043711288959f228d94bbaa40645e46">Fast drei Viertel der Befragten vermuten bei einer 48-Stunden-Woche negative Auswirkungen auf ihr Leben – konkret wären das u.a. zu wenig Zeit für Familie und Freund:innen oder steigende gesundheitliche Probleme.</li><li data-list-item-id="ed7aff697813505598cf5aaa59233103c">Knapp ein Fünftel bevorzugt Teilzeitmodelle; Vollzeit ist aber weiterhin am beliebtesten.</li><li data-list-item-id="efa252e554cfe7920f41c7d0c09f7b1dd">Ein Drittel hält die 4-Tage-Woche<sup>1</sup> für am besten geeignet für ihre Lebenssituation;</li><li data-list-item-id="e970f75532d4c8beabea22cd8dff29743">83,2 Prozent erwarten von der 4-Tage-Woche positive Effekte für ihr Leben.</li><li data-list-item-id="ef004ec39f3bb7530cc93084ac1a05c1b">38,0 Prozent der Befragten erwarten sich durch eine 4-Tage-Woche steigende Produktivität an Arbeitstagen.</li></ul><p><strong>Erfurt, 5. Februar 2026. </strong>Ausweitung der Arbeitszeit auf 48 Stunden, Abschaffung von Teilzeit ohne Betreuungspflichten: Arbeitszeitmodelle stehen aktuell im Fokus der politischen Debatte. Laut der neuen repräsentativen Studie der IU Internationalen Hochschule „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/neue-arbeitszeitmodelle/" target="_blank">Arbeitszeitmodelle der Zukunft: Mehrarbeit vs. Lebensqualität?</a>“ geben 73,5 Prozent der Befragten an, dass sich eine 48-Stunden-Woche<sup>2</sup> „eher negativ“ oder „sehr negativ“ auf ihr Leben auswirken würde.</p><p>Unter den erwarteten Auswirkungen auf das eigene Leben stehen mehrheitlich negative Aspekte im Vordergrund:</p><ul><li data-list-item-id="eabd807345d503312d5237128d80c6868">„zu wenig Zeit für Familie und Freund:innen“ (53,7 Prozent),</li><li data-list-item-id="e1d2833c069baec56acc50eab229beca8">„Minderung der persönlichen Lebensqualität“ (51,7 Prozent),</li><li data-list-item-id="e21735fca7d017bb86ae1c0d3219a0282">„zu wenig Zeit für Hobbys, Sport sowie eigene Projekte und To-dos“ (49,5 Prozent),</li><li data-list-item-id="e3f3000a556220e75941a753e57f6c53d">gesundheitliche Bedenken wie ein „Anstieg körperlicher Probleme / Erkrankungen“ (46,8 Prozent) sowie</li><li data-list-item-id="e4abc233b7abf2653a5762db61cad787d">ein „Anstieg psychischer Probleme / Erkrankungen“ (43,5 Prozent).</li></ul><p>Darüber hinaus erwarten weitere 38,2 Prozent durch eine 48-Stunden-Woche „zu wenig Zeit für Care-Arbeit (z.B. Haushalt, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen)“ zu haben.</p><p>Erst auf Rang 11 wird mit 16,7 Prozent ein erster positiver Aspekt genannt: die „Möglichkeit, auf spontan erhöhten Arbeitsanfall zu reagieren“. Danach folgt mit 15,0 Prozent „mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten“. Ferner gibt jede:r Zwölfte (8,2 Prozent) an, dass sie oder er durch die 48-Stunden-Woche dem "Wunsch, die wirtschaftliche Lage durch die Mehrarbeit voranzutreiben" nachgehen kann.</p><p>Auch hinsichtlich der Arbeitsqualität werden ebenfalls negative Effekte erwartet:</p><ul><li data-list-item-id="e5829b84840214a99d7f207dceddbe3d3">42,9 Prozent befürchten ein „Risiko von Fehlern aufgrund sinkender Konzentration / Leistungsfähigkeit“.</li><li data-list-item-id="e3bbea7bc427ad09cb7f30f1a49910a8a">33,6 Prozent sehen eine „Minderung der Produktivität bei der Arbeit“.</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/32072a48-663b-4de5-a70b-1692e6865376/1920_iu-kurzstudie-einstellung-zu-arbeit_pr-grafik_rgb_02.jpg?10000"><p>Zudem stimmen 84,8 Prozent der Aussage voll und ganz oder eher zu: „Eine tägliche Arbeitszeit von bis zu zwölf Stunden an einzelnen Tagen bei einer maximalen 48-Stunden-Woche würde zu mehr Fehlern führen, da die Konzentration bzw. Leistungsfähigkeit im Laufe des Tages nachlässt.“</p><p>„Die zentrale Frage ist nicht, ob wir mehr oder weniger arbeiten, sondern <i>wie wir Arbeit zukunftsfähig gestalten könne</i>n. Längere Arbeitszeiten führen nachweislich zu mehr Fehlern – mehr Stunden bedeuten nicht automatisch mehr Produktivität. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass eine Ausweitung der Arbeitszeit abgelehnt wird. Für die Zukunftsfähigkeit sind daher eher effizientere Prozesse, eine moderne Arbeitskultur und flexible Modelle entscheidend, die sowohl wirtschaftliche Anforderungen erfüllen als auch Beruf, Privatleben und die physische sowie psychische Gesundheit berücksichtigen“, ordnet Prof. Dr. Malte Martensen, Professor für Allgemeine BWL mit Schwerpunkt Personalmanagement und Organisation an der IU Internationalen Hochschule, die Ergebnisse ein.</p><h3>Vollzeit weiterhin beliebt, ebenso wie 4-Tage-Woche</h3><p>Auf die Frage, welches Arbeitszeitmodell am besten zur eigenen Lebenssituation passt, nennen 44,7 Prozent das klassische Vollzeitmodell mit 35 bis 40 Wochenstunden.</p><p>Mit 33,9 Prozent folgt bereits an zweiter Stelle die 4-Tage-Woche – ein Modell mit 32 Stunden an vier Tagen bei vollem Gehalt und Vollzeit-Anforderungen an das Arbeitsergebnis1.</p><p>Eine klassische Teilzeit-Anstellung mit weniger als 35 Stunden pro Woche bevorzugt knapp ein Fünftel der Befragten (18,5 Prozent).</p><h3>4-Tage-Woche: Ein Drittel erwartet mehr Produktivität</h3><p>Im Einklang mit der oben genannten Präferenz für die 4-Tage-Woche bewerten 83,2 Prozent der Personen, die 32 Stunden oder mehr arbeiten, die Auswirkungen dieses Modells auf ihr Leben als „sehr positiv“ oder „eher positiv“. Wichtig ist hierbei zu beachten: 8,5 Prozent gaben an, dass das Modell in ihrem Beruf nicht umsetzbar ist.</p><p>Bei den erwarteten Auswirkungen auf das eigene Leben dominieren positive Aspekte: Am häufigsten wird „Mehr Zeit für Familie und Freund:innen“ genannt (59,5 Prozent). Es folgen mit 56,1 Prozent „Mehr Zeit für Hobbys, Sport, eigene Projekte / To-dos“, mit 54,8 Prozent „Mehr Erholung an einem Stück“ und mit 53,8 Prozent „Steigerung der persönlichen Lebensqualität und Zufriedenheit durch zusätzlichen freien Tag“.</p><p>Auch ein beruflicher Vorteil wird erwartet: „Steigende Produktivität an Arbeitstagen“ wird von 38,0 Prozent der Befragten genannt.</p><p>Weitere 16,7 Prozent der Befragten befürchten, dass der Druck steigen wird, die Aufgaben in der kürzeren Zeit zu bewältigen. Jede:r Zehnte (10 Prozent) sieht ein Fehlerrisiko aufgrund sinkender Konzentration. Interessant ist zudem, dass bereits ein Prozent im 4-Tage-Modell arbeitet.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/141c10c9-30cf-486e-8ea7-5dd53bb6b253/1920_iu-kurzstudie-einstellung-zu-arbeit_pr-grafik_rgb_01.jpg?10000"><p>„Die Ergebnisse der Studie machen deutlich: Die Mehrheit der Befragten bevorzugt kürzere Arbeitszeiten. Insbesondere Modelle wie die 4-Tage-Woche werden als positiv bewertet, da sie mehr Zeit für Familie, Erholung oder das gesellschaftlich wichtige Ehrenamt ermöglichen. Gleichzeitig wird die Produktivität an Arbeitstagen erhöht. Solche Erkenntnisse können Orientierung bieten, wenn es darum geht, Arbeitszeitmodelle zukunftsfähig zu gestalten“, so Prof. Dr. Martensen.</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> Definition: 4-Tage-Woche: Die 4-Tage-Woche beschreibt ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte 32 Stunden pro Woche arbeiten, jedoch voll vergütet werden und volle Anforderungen an das Arbeitsergebnis erfüllen. Dieses Modell ermöglicht eine Verteilung der Arbeitsaufgaben auf vier Tage, während der fünfte Tag u.a. zur Erholung, für Familie, Hobbys oder ehrenamtliche Tätigkeiten genutzt werden kann.</p><p>In vielen Unternehmen wurde oder wird die 4-Tage-Woche aktuell als Pilotprojekt getestet, um Effekte auf Produktivität, Mitarbeitendenzufriedenheit und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu evaluieren.</p><p><sup>2</sup> Definition: 48-Stunden-Woche: Bei der im Koalitionsvertrag geplanten 48-Stunden-Woche geht es um ein Arbeitszeitmodell, bei dem die bislang geltende tägliche Höchstarbeitszeit in Deutschland (meist 8 Stunden pro Tag bzw. zeitweise bis zu 10 Stunden pro Tag) zugunsten einer wöchentlichen Obergrenze umgebaut werden soll. Beschäftigte könnten dann z. B. bis zu 48 Stunden pro Woche arbeiten, und an einzelnen Tagen auch bis zu 12 Stunden oder mehr, wenn sie an anderen Tagen entsprechend weniger arbeiten. Das Gehalt bleibt unverändert, sofern die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit nicht erhöht wird.</p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Arbeitszeitmodelle der Zukunft: Mehrarbeit vs. Lebensqualität?“ der IU Internationalen Hochschule untersucht, wie Arbeitnehmende in Deutschland unterschiedliche Arbeitszeitmodelle bewerten – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Debatte um eine mögliche Ausweitung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit. Im Fokus stehen dabei die erwarteten Auswirkungen einer 48-Stunden-Woche sowie eines alternativen Vollzeit-Modells der 4-Tage-Woche auf Lebensqualität, Gesundheit und Produktivität. Für die Studie wurden 2.000 Arbeitnehmende in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 10.11. bis 16.11.2025 durchgeführt.</p><p>Die vollständige Studie ist abrufbar unter: <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/neue-arbeitszeitmodelle/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/neue-arbeitszeitmodelle/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:07:03 +0100</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zeigt: Vor allem Gen Z will finanziell unabhängig sein</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-finanzielles-wohlbefinden/</guid><pp:caseid>727725</pp:caseid><pp:subtitle>Eine repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule legt offen, wie es um das finanzielle Wohlbefinden in Deutschland steht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule legt offen, wie es um das finanzielle Wohlbefinden in Deutschland steht.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e0043d203a7f77de847a42eac8f02dfe5">Finanzielle Unabhängigkeit ist für mehr als die Hälfte der in Deutschland lebenden Menschen eines der wichtigsten Ziele – die Gen Z nennt diese am häufigsten.</li><li data-list-item-id="e2c295343da25a14e3e9f74881c6a82a8">Die Gen Z ist vergleichsweise oft von Social Media beeinflusst und tätigt häufiger Spontankäufe.</li><li data-list-item-id="ec51949a4a0e5d5995d6de9974a6cf822">Beim Thema persönliche Finanzen äußert die Gen Z am häufigsten Hoffnung, während die Gen Y häufiger Frustration zeigt als andere Generationen.</li><li data-list-item-id="e5ead05b80bff6a6a1b0236642f146710">Jeweils die Hälfte der Menschen in Deutschland sorgt sich aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage und Altersarmut.&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Erfurt, 18. November 2025.</strong><span>&nbsp;</span>Insbesondere junge Menschen in Deutschland streben nach finanzieller Selbstbestimmung, wie die neue repräsentative Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland</a>” der IU Internationalen Hochschule zeigt: Mit 66,7 Prozent steht bei der Gen Z (16- bis 30-Jährige) finanzielle Unabhängigkeit an erster Stelle, wenn es um finanzielle Ziele geht – ein höherer Wert als der Gesamtdurchschnitt (58,9 Prozent), bei dem dieses Ziel ebenfalls Rang eins belegt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/bb49b544-46e9-4cdf-9e15-1fce315af31a/1920_iu-studie-finanzielles-wohlbefinden_ziele_rgb.jpg?10000"><p>Auf dem zweiten Platz rangiert unter allen Befragten die Altersvorsorge mit 51,4 Prozent. Auf den weiteren Plätzen liegen die Erfüllung persönlicher Wünsche und Lebensziele, wie etwa eine Weltreise (41,8 Prozent), sowie Freiheit, also beispielsweise der Wunsch, nicht mehr erwerbstätig sein zu müssen (31,8 Prozent).</p><p>Im Vergleich zu anderen Generationen verfolgt die Gen Z dabei besonders häufig finanzielle Ziele, die auf persönliche Freiheit und individuelle Lebensgestaltung abzielen: Neben finanzieller Unabhängigkeit sind dies vergleichsweise häufig die Erfüllung von Wünschen und Lebenszielen (58,4 Prozent), Freiheit (34,1 Prozent), der Kauf eines Hauses (34,3 Prozent) und Ausgaben für Bildung (26,5 Prozent).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/5647e1b0-5e37-4207-99c4-efd3fc6e2dc8/1920_iu-studie-finanzielles-wohlbefinden_ziele-gen-vergleich_rgb.jpg?10000"><p>„Die Ergebnisse machen deutlich, dass finanzielle Unabhängigkeit für viele Menschen ein wichtiges Ziel ist. Gleichzeitig wird klar, dass die vorherrschende Mentalität, bis 67 in Vollzeit zu arbeiten, nicht mehr der Maßstab ist. Insbesondere die Generation Z verändert unser Verständnis von Geld grundlegend: Für sie sind Finanzen kein notwendiges Übel, sondern ein wesentliches Instrument für ein selbstbestimmtes Leben. Politik und Finanzbranche müssen diese Realität endlich zur Kenntnis nehmen“, erklärt Johannes Treu, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der IU Internationalen Hochschule und Experte der Studie.</p><h3>Gen Z zwischen Influencer-Einfluss und Impulskauf</h3><p>Die IU-Studie zeigt außerdem, dass junge Menschen in Deutschland deutlich häufiger durch Social Media beeinflusst werden. 21,2 Prozent der Generation Z stimmen der Aussage „Meine finanziellen Entscheidungen werden von dem, was ich in sozialen Medien über Lebensstil und Einkäufe sehe, beeinflusst“ voll und ganz oder eher zu. Damit geben sie mehr als doppelt so häufig an, durch Plattformen wie TikTok, Instagram oder Finanz-Influencer:innen beeinflusst zu werden, wie es etwa bei der Gen X (46- bis 60-Jährige, 10,0 Prozent) und den Babyboomern (61- bis 65-Jährige, 9,3 Prozent) der Fall ist.</p><p>Gleichzeitig durchkreuzen spontane Ausgaben – insbesondere bei den Jüngeren – häufiger langfristige finanzielle Ziele. So stimmen 27,8 Prozent der Gen Z und 24,2 Prozent der Gen Y der Aussage „Ich gebe oft unüberlegt Geld aus, obwohl ich das Geld eigentlich für langfristige finanzielle Ziele sparen wollte“ voll und ganz oder eher zu. Bei den Babyboomern sind es beispielsweise mit 13,7 Prozent weniger als die Hälfte im Vergleich zur Gen Z.&nbsp;</p><p>Auch das persönliche Umfeld spielt insbesondere bei der Gen Z eine größere Rolle bei Finanzentscheidungen: 54,5 Prozent der 16- bis 30-Jährigen geben an, dass Vorbilder aus dem Familien- oder Freundeskreis sie beim verantwortungsvollen Umgang mit Geld unterstützen. Mit zunehmendem Alter unter den Befragten nimmt dieser Einfluss deutlich ab.</p><h3>Gen Z hoffnungsvoll, Gen Y eher frustriert</h3><p>Die Studie legt ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen den Generationen in Bezug auf die Emotionen offen, die sie mit ihrer persönlichen finanziellen Situation verbinden: So äußert die Gen Z im Vergleich zu den anderen Generationen am häufigsten Hoffnung in Bezug auf ihre finanzielle Zukunft (26,9 Prozent), während die Gen Y vergleichsweise oft Frustration empfindet (21,4 Prozent). Bei den Babyboomern steht Gelassenheit auf Platz eins (29,6 Prozent).&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Wirtschaftliche Lage und Altersvorsorge bereiten Sorge</h3><p>Die Ergebnisse der IU-Studie zeigen zudem, dass die gesamtgesellschaftliche Stimmung nach wie vor angespannt ist: Mehr als jede:r Zweite (56,3 Prozent) stimmt der Aussage voll und ganz oder eher zu, dass „die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland Sorgen bereitet“. Zählt man die „teils-teils“-Antworten hinzu, sind es sogar 87,6 Prozent aller Befragten, die wirtschaftliche Unsicherheiten empfinden.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/e9fe63ff-6b84-4ab3-a958-fd4f720d07ca/1920_iu-studie-finanzielles-wohlbefinden_wirtschaft-altersarmut_rgb.jpg?10000"><p>Hinzu kommt die Angst vor Altersarmut: Knapp jede:r Zweite (49,7 Prozent) befürchtet, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein.</p><p>„Wenn sich jede zweite Person in Deutschland um ihre wirtschaftliche Lage und die Absicherung im Alter sorgt, ist das mehr als ein Stimmungsbild – es ist ein Warnsignal. Inflation, Unsicherheit bezüglich der späteren Rente und die Angst vor sinkendem Lebensstandard zählen heute zu den größten Stressfaktoren und belasten das finanzielle Wohlbefinden massiv“, sagt Treu.&nbsp;</p><p><span>Insgesamt zeigt sich: Das finanzielle Wohlbefinden der Menschen in Deutschland hat noch deutlich Luft nach oben. Im Durchschnitt werden lediglich 53 von 100 möglichen Punkten erreicht. Dies geht aus den Ergebnissen der IU-Studie hervor, für die das Financial-Well-Being-Toolkit der OECD genutzt wurde¹.</span><br><br>&nbsp;</p><p><span>¹ </span><i><span>Das OECD-Toolkit for Financial Literacy and Financial Inclusion ist ein Instrument, das von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) entwickelt wurde, um unter anderem das finanzielle Wohlbefinden in verschiedenen Ländern zu bewerten und zu vergleichen.</span></i></p><p><i><span>Der in der IU-Studie ermittelte Gesamtwert von ø 53 Punkten (max. 100) ergibt sich aus zwei Dimensionen:</span></i></p><ul style="list-style-type:disc;"><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="e5880e218d443530c3654999eebcca38c"><i><span>Objektives finanzielles Wohlbefinden: ø 30 Punkte (von 50)</span></i></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="eb2b49d9fd3f55dc619c8c8be0ee6e8ba"><i><span>Subjektives finanzielles Wohlbefinden: ø 23 Punkte (von 50)</span></i></li></ul><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Finanzielles Wohlbefinden: Stimmungslage in Deutschland” der IU Internationalen Hochschule untersucht, welche finanziellen Sorgen und Herausforderungen die Menschen belasten und welche Ziele sie antreiben.&nbsp;<br>Für die IU-Studie wurden 2.000 Menschen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung fand vom 12. Juni bis 23. Juni 2025 statt.</p><p>Die vollständige Studie ist unter folgendem Link abrufbar: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/" target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielles-wohlbefinden/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 09:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: 90 Prozent sehen Fake News als ernsthafte Bedrohung für Demokratie und Freiheit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-90-prozent-sehen-fake-news-als-ernsthafte-bedrohung-fuer-demokratie-und-freiheit/</link>
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Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Bei fast drei Viertel der Befragten ist das Vertrauen in die Medien aufgrund des Aufkommens von Fake News allgemein gesunken.&nbsp;</li><li>Klassische Medien sind für viele Menschen in Deutschland wichtige Informationsquellen – ebenso wie persönliche Netzwerke.&nbsp;</li><li>Fast ein Drittel der Befragten gab an, bereits auf politische Fake News hereingefallen zu sein.</li><li>Jeweils fast zwei Drittel der Befragten sieht die Hauptverantwortung bei Plattformbetreiber:innen bzw. Politik.&nbsp;</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 4. September 2025.</strong><span>&nbsp;</span>Fast neun von zehn Menschen in Deutschland (89,9 Prozent) betrachten Fake News als eine ernsthafte Bedrohung für Demokratie und Freiheit und als einen Treiber für die gesellschaftliche Spaltung. Das zeigt die neue Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/medienkompetenz/" target="_blank">Fakt oder Fake? Medienkompetenz in Deutschland</a>“ der IU Internationalen Hochschule (IU). Für die Untersuchung wurden 1.999 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren repräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Befragten sehen den Einfluss von Desinformation vor allem im politischen Kontext kritisch:&nbsp;</p><ul><li>92,2 Prozent stimmen der Aussage voll und ganz bzw. eher zu, dass Fake News besonders problematisch sind, weil sie gezielt zur Meinungsmanipulation und Wahlbeeinflussung eingesetzt werden.&nbsp;</li><li>71,8 Prozent geben an, dass ihr Vertrauen in die Medien durch das Aufkommen von Fake News allgemein gesunken ist; 64,1 Prozent sagen dies im Zusammenhang mit Deepfakes.&nbsp;</li><li>89,0 Prozent befürchten, dass Deepfakes die Verbreitung politischer Falschinformationen so vorantreiben, dass sie Wahlen beeinflussen und für Unruhe im politischen Klima sorgen.&nbsp;</li></ul><p>Die Sorgen im Zusammenhang mit Entwicklungen wie Fake News und Deepfakes spiegeln sich auch im Medienvertrauen wider:&nbsp;</p><ul><li>30,9 Prozent der Befragten stufen KI-Anwendungen wie ChatGPT als glaubwürdig ein. Bei Sozialen Medien liegt der Wert mit 30,8 Prozent ähnlich niedrig.&nbsp;</li><li>Deutlich höher ist das Vertrauen in klassische Medien: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland vertraut Radio, Fernseh-Nachrichtensendungen und Online-Nachrichtenportalen sowie Zeitungen als Informationsquelle.&nbsp;</li><li>Fast drei Viertel geben zudem ihr persönliches Umfeld – also Freund:innen und Familie – als verlässliche Informationsquelle an.&nbsp;</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1e70d7c5-749b-4bc6-84ae-e6b2f2e644a0/1920_iu-studie-medienkompetenz_vertrauen.jpg?10000"><h3>Tagesschau und Co. dominieren als Informationsquelle</h3><p>Für 91,4 Prozent der Menschen in Deutschland ist es sehr oder eher wichtig, über das aktuelle gesellschaftliche und politische Geschehen auf dem Laufenden zu bleiben.&nbsp;</p><p>Bei der Frage, welche Informationsquelle hauptsächlich verwendet wird, dominieren die traditionellen Medien: An erster Stelle stehen Nachrichtensendungen im Fernsehen mit 68,9 Prozent, gefolgt von Online-Nachrichtenportalen mit 59,3 Prozent und Radio mit 49,9 Prozent. An vierter Stelle stehen soziale Medien (49,0 Prozent), an fünfter Stelle persönliche Netzwerke (34,8 Prozent). Für die Generation Z ist Social Media sogar die am häufigsten genutzte Informationsquelle für Nachrichten.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/624066f7-f01d-4a90-986e-3bbe7cf842ee/1920_iu-studie-medienkompetenz_informationsquellen.jpg?10000"><h3>Jede:r Dritte glaubte bereits politischen Fake News</h3><p>Doch Vertrauen in Inhalte ist nicht immer gerechtfertigt: 33,1 Prozent der Menschen in Deutschland haben schon einmal gesellschaftliche oder politische Informationen geglaubt, die sich später als Fake News herausstellten. Besonders häufig berichten Unter-30-Jährige aus der Generation Z davon.</p><p>Deepfakes erkannten nur 15,0 Prozent der Befragten im Nachhinein, wobei dies ebenfalls von Jüngeren häufiger berichtet wird als von Älteren.&nbsp;</p><p>Die Unsicherheit der Befragten ist allerdings groß: Mehr als ein Viertel (26,7 Prozent) können die Frage, „ob sie schon einmal Fake News zum aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Geschehen für glaubwürdig gehalten und später entlarvt haben“, nicht sicher beantworten. Und das, obwohl 51,9 Prozent der Befragten angaben, Informationen zum aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehen immer oder häufig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.&nbsp;</p><h3>Die Folgen von Desinformation: Fehlgeleitete Wahlentscheidungen, Angst und Streit</h3><p>Die Ergebnisse der IU-Studie verdeutlichen ebenfalls, welche konkreten Auswirkungen Desinformation auf das soziale Miteinander und die Entscheidungen von Menschen haben können:&nbsp;</p><ul><li>Von den 33,1 bzw. 15,0 Prozent der Befragten, die Fake News bzw. Deepfakes zunächst geglaubt haben, geben 13,9 Prozent an, aufgrund von Fake News eine fehlgeleitete Wahlentscheidung getroffen zu haben. Bei Deepfakes liegt dieser Anteil bei 15,0 Prozent.&nbsp;</li><li>42,8 Prozent derjenigen, die bereits auf Fake News hereingefallen sind, berichten von Stress oder Angst als Folge. Bei Deepfakes liegt dieser Anteil bei 46,0 Prozent.&nbsp;</li><li>22,8 Prozent dieser Befragten haben sich infolge von Fake News mit anderen Menschen gestritten, bei Deepfakes waren es 17,7 Prozent.</li></ul><p>Laut den Befragten verstärkt Künstliche Intelligenz die Problematik: 84,4 Prozent stimmen folgendem Statement voll und ganz bzw. eher zu: „Durch die Nutzung von KI-basierten Suchmaschinen (z. B. Google Bard, Perplexity AI) wird die Verbreitung von Fake News zukünftig weiter zunehmen.“&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/b5a27dc2-f968-4f7e-a9bf-50fbd4497de3/1920_iu-studie-medienkompetenz_folgen_fake_news_deepfakes.jpg?10000"><h3>Je jünger, desto größer das Wissen über Deepfakes</h3><p>Zudem zeigt die repräsentative Studie der IU: Fast alle Menschen in Deutschland (96,3 Prozent) kennen den Begriff „Fake News“, unabhängig von ihrem Alter. Bei dem Begriff „Deepfake“ sieht die Lage anders aus: Nur 34,3 Prozent der Befragten kennen die Bedeutung dieses Begriffs. Dabei gilt: Je jünger die Generation, desto größer ist das Wissen über Deepfakes.&nbsp;</p><h3>Mehrheit sieht Politik und Plattformen in der Pflicht&nbsp;</h3><p>Laut Nele Hansen, Studienexpertin und Professorin für Medienmanagement an der IU Internationalen Hochschu<span style="color:#000000;">le, <i>„reicht Medienkompetenz allein nicht aus, um Desinformation in Form von Fake News und Deepfakes zu bekämpfen.“</i>&nbsp;</span></p><p><span style="color:#000000;">Die Stu</span>die ging daher auch der Frage nach, wer in der Verantwortung steht – und welche konkreten Maßnahmen dazu beitragen könnten, die negativen Auswirkungen von Desinformation einzudämmen:&nbsp;</p><ul><li>Fast zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass die Betreiber:innen sozialer Plattformen (65, 1 Prozent) sowie die Regierung und Politik (63,1 Prozent) die Hauptverantwortung bei der Bekämpfung von Fake News und Deepfakes tragen.&nbsp;</li><li>60,3 Prozent sagen, dass jede:r Einzelne und 52,8 Prozent, dass die Medien hauptsächlich Verantwortung tragen.&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/52b0a98c-4ce2-4481-8104-69f351c9d4a3/1920_iu-studie-medienkompetenz_verantwortung.jpg?10000"><ul><li>Fast alle Befragten sprechen sich dafür aus, dass soziale Plattformen Maßnahmen gegen Desinformation ergreifen sollten. Nur 3,9 Prozent halten keine Maßnahmen für nötig.&nbsp;</li><li>Am häufigsten wurde die Kennzeichnung von Fake News (70,9 Prozent) genannt, am zweithäufigsten die aktive Überwachung und Entfernung solcher Inhalte (67,5 Prozent). Maßnahmen wie die Aufklärung von Nutzer:innen über Fake News und Deepfakes (60,8 Prozent) und die Bereitstellung von Faktencheck-Tools (50,7 Prozent) folgen mit größerem Abstand.&nbsp;</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/8dc445ba-6a2f-47dc-a76a-a5e69f220cd8/1920_iu-studie-medienkompetenz_massnahmen.jpg?10000"><h3>Über die Studie</h3><p>Die Studie „Fakt oder Fake? Medienkompetenz in Deutschland” der IU Internationalen Hochschule befasst sich mit dem Vertrauen der Menschen in die Medien, der Rolle der sozialen Medien sowie mit Fake News und Deepfakes und deren Auswirkungen. Für die IU-Studie wurden 1.999 Menschen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung fand vom 14. bis 25. April 2025 statt.&nbsp;<br>Die vollständige Studie ist unter folgendem Link abrufbar:<span style="color:#000000;"> </span><a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/medienkompetenz/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/medienkompetenz/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/medienkompetenz/">https://www.iu.de/forschung/studien/medienkompetenz/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 09:07:13 +0200</pubDate>
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                        <title>Leisure Sickness: Jede:r Fünfte fühlt sich im Urlaub oft krank oder erschöpft</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/leisure-sickness-jeder-fuenfte-fuehlt-sich-im-urlaub-oft-krank-oder-erschoepft/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/leisure-sickness-jeder-fuenfte-fuehlt-sich-im-urlaub-oft-krank-oder-erschoepft/</guid><pp:caseid>708442</pp:caseid><pp:subtitle>Eine repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule befasst sich mit Symptomen, Ursachen und Belastungsfaktoren der Freizeitkrankheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Eine repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule befasst sich mit Symptomen, Ursachen und Belastungsfaktoren der Freizeitkrankheit.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Vier von zehn Befragten (40,1 Prozent) geben an, dass ihr Privatleben nicht genug Erholung bietet, um den beruflichen Anforderungen gerecht zu werden.&nbsp;</li><li>Ein Drittel (33,5 Prozent) fühlt sich verpflichtet, auch in der Freizeit erreichbar zu sein – bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 42,6 Prozent.&nbsp;</li><li>Knapp die Hälfte (47,4 Prozent) ruft auch außerhalb der Arbeitszeit berufliche Mails ab – über ein Drittel (36,7 Prozent) tut dies sogar im Urlaub.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 24. Juni 2025.</strong><span>&nbsp;</span>Rund 72 Prozent der Arbeitnehmer:innen in Deutschland kennen sogenannte Leisure Sickness <sup>(*)</sup>, also das Gefühl, an freien Tagen oder im Urlaub krank zu werden oder sich erschöpft zu fühlen. Jede:r Fünfte (19,3 Prozent) erlebt dies zumindest immer oder häufig an freien Tagen oder im Urlaub. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule (IU) mit dem Titel<span style="color:#000000;"> „</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" target="_blank"><span style="color:#000000;">Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt</span></a><span style="color:#000000;">“.</span> Als immer oder häufig erlebte Symptome gaben die Befragten vor allem Müdigkeit bzw. Erschöpfung (36,1 Prozent), Schlafprobleme (27,6 Prozent), Reizbarkeit (18,9 Prozent), Kopfschmerzen (16,7 Prozent) sowie Erkältungssymptome (14,2 Prozent) an.</p><p>Obwohl 95,5 Prozent der Teilnehmer:innen der IU-Studie es als wichtig einschätzen, sich Zeit für Erholung und Freizeit zu nehmen, stimmen vier von zehn (40,1 Prozent) der Befragten der Aussage voll und ganz oder eher zu, dass ihr Privatleben nicht ausreichend Erholung bietet, um den Anforderungen im Beruf gerecht zu werden. Jüngere Arbeitnehmer:innen bis 25 Jahre stimmen dieser Aussage im Altersvergleich besonders häufig voll und ganz oder eher zu (50,5 Prozent), sprich: Sie finden seltener Erholung in ihrer freien Zeit als ältere Arbeitnehmer:innen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d95ecc53-d732-429e-a4bb-420d7156d4ba/1920_stefanie-andre-iu-internationale-hochschule.jpeg?10000"><p><span>Leisure Sickness kann laut der Expertin der Studie Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule und Expertin für Gesundheit am Arbeitsplatz, als Folge von Stress im Arbeitskontext<strong> </strong>(siehe auch Leisure-Sickness-Definition unten) entstehen und mehrere Ursachen haben. Arbeitnehmer:innen belastet laut IU-Studie vor allem Folgendes: hoher Arbeitsdruck (33,7 Prozent), mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte und Kolleg:innen (30,0 Prozent) sowie eine unklare Aufgabenverteilung (23,4 Prozent) und unklare Aufgabenstellungen (20,8 Prozent). Weitere Belastungsfaktoren sind: lange Arbeitsstunden (17,3 Prozent) und eine ungünstige Work-Life- Balance (21,9 Prozent).</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d1f48e47-f1fc-4757-b560-95b35b04134d/1920_iu-studie-leisure-sickness-pr-grafik-rgb-01.jpg?10000"><h3><strong>Arbeitsdruck und ständige Erreichbarkeit beeinträchtigen Erholung</strong></h3><ul><li>Knapp die Hälfte der befragten Arbeitnehmer:innen in Deutschland (46,4 Prozent) berichten von einem hohen Arbeitsdruck – mit dem sie aber meist zurechtkommen. Für 9,2 Prozent dagegen führt ihre sehr hohe Arbeitsbelastung zu Druck und Überforderung. Lediglich 39,9 Prozent geben an, dass ihre Arbeitsbelastung gut verteilt und handhabbar ist.</li><li>Mehr als die Hälfte der Befragten (54,4 Prozent) geben an, dass Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten ihre Erholung beeinträchtigt. Rund ein Drittel (33,5 Prozent) fühlt sich zudem verpflichtet, auch in der Freizeit erreichbar zu sein – bei den unter 25-Jährigen sind es 42,6 Prozent.</li><li>Trotz des empfundenen Stresses rufen knapp die Hälfte der Befragten (47,4 Prozent) auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten berufliche E-Mails oder Nachrichten ab – über ein Drittel (36,7 Prozent) tut dies sogar im Urlaub.&nbsp;</li><li>Hinzu kommt: 80,6 Prozent der Befragten leisten regelmäßig Überstunden. Davon arbeiten 42,9 Prozent bis zu zwei Stunden zusätzlich pro Woche, 37,6 Prozent sogar drei Stunden oder mehr.</li></ul><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/f737fbeb-f79b-4a35-808d-28a6833d3ff5/1920_iu-studie-leisure-sickness-pr-grafik-rgb-02.jpg?10000"><p><span>„Die Ergebnisse zeigen, dass Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit, hohe Arbeitsbelastung und fehlende Erholung klare Risikofaktoren für Krankheitssymptome an freien Tagen sind. Besonders jüngere Arbeitnehmer:innen fühlen sich häufiger verpflichtet, außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein, was zu einer eingeschränkten Erholung führt“, erklärt Stefanie André.</span></p><h3><strong>Zeit für Erholung ist für viele Befragte sinnvoll und wichtig</strong></h3><p>38,4 Prozent der Arbeitnehmer:innen in Deutschland fällt es schwer, nach der Arbeit abzuschalten und sich auf die Freizeit zu konzentrieren. Gleichzeitig stimmen nahezu alle Befragten (95,6 Prozent) voll und ganz oder eher zu, dass es wichtig und sinnvoll ist, sich Zeit für Erholung und Freizeit zu nehmen. Auffällig dabei: Je älter die Befragten, desto häufiger stimmen sie dem voll und ganz oder eher zu.</p><p>Fast alle (94,1 Prozent) stimmen zudem der Aussage voll und ganz oder eher zu, dass die eigene Freizeit als wertvolle Möglichkeit gesehen wird, Energie zu tanken und sich zu regenerieren. Auch hier zeigt sich: Ältere Arbeitnehmer:innen stimmen dieser Aussage tendenziell häufiger voll und ganz oder eher zu als jüngere.</p><h3><strong>Couch-Potatoe-Dasein kontraproduktiv?</strong></h3><p>Die Hälfte der Befragten (49,8 Prozent) geben an, ihre Freizeit ausgewogen zu gestalten – mit Erholung, Hobbys und sozialen Aktivitäten. Fast ein Fünftel (17,0 Prozent) sagt, dass sie die freie Zeit überwiegend passiv verbringt, etwa mit Fernsehen oder Lesen, empfindet diese Zeit jedoch häufig nicht als erholsam oder bereichernd.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ae901a49-21cb-48a9-bd86-75516d57c3e2/1920_iu-studie-leisure-sickness-pr-grafik-rgb-03.jpg?10000"><p>„Menschen, die ihre Freizeit ausgewogen gestalten und sinnvoll nutzen, erleben seltener Leisure Sickness. Wer dagegen nach einer stressigen Arbeitswoche nur auf passive Erholung wie Fernsehen setzt, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, an freien Tagen Symptome wie Erschöpfung oder Kopfschmerzen zu entwickeln. Unternehmen können hier unterstützen, indem sie zum Beispiel Bewegungspausen und bewusste Entspannungsphasen in den Arbeitsalltag integrieren“, sagt Stefanie André.</p><p><sup>(*)</sup><strong><sup> </sup>Definition von Leisure Sickness</strong></p><p>Leisure Sickness bezeichnet ein Phänomen, bei dem Menschen genau dann Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Erkältungssymptome entwickeln, wenn sie Freizeit haben – etwa am Wochenende oder im Urlaub. Die körperliche Ursache von Leisure Sickness wird im plötzlichen Abfall von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol vermutet. Leisure Sickness wird im Deutschen auch als Freizeitkrankheit (wörtliche Übersetzung) oder Wochenendkrankheit bezeichnet.</p><p>&nbsp;</p><h3><strong>Über die Studie</strong></h3><p>Die Studie „Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt“ der IU Internationalen Hochschule beleuchtet Symptome und Ursachen der Freizeitkrankheit, die Rolle von Erholung als Ausgleich zur Arbeit sowie mögliche Maßnahmen zur Prävention. Für die IU-Studie befragte die IU 2.004 Menschen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum 24.01.2025 bis 06.02.2025 durchgeführt. Vollständige Studie unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/">https://www.iu.de/forschung/studien/leisure-sickness/</a></p><h3><span><strong>Video zur Studie</strong></span></h3><p><span>In einem sechsminütigen Video erklärt Professorin Stefanie André zentrale Ergebnisse der Studie und liefert fundierte Einblicke zum Thema Leisure Sickness. Das Video ist unter folgendem Link abrufbar: </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c"><span>https://www.youtube.com/watch?v=qWiK5vOcQ8c</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 09:15:22 +0200</pubDate>
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                        <title>Umfassende Studie zeigt: Mehr als die Hälfte erzielt bessere Lern- und Prüfungsergebnisse durch KI</title>
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                        <guid>https://www.iu.de/news/umfassende-studie-zeigt-mehr-als-die-haelfte-erzielt-bessere-lern--und-pruefungsergebnisse-durch-ki/</guid><pp:caseid>684631</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Studie „IU Lernreport 2024“ untersucht das Lernverhalten der Menschen in Deutschland</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Laut einer repräsentativen Umfrage der IU haben sich bei 57,9 Prozent der Befragten die Lern- und Prüfungsergebnisse durch KI verbessert.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Über ein Drittel der Befragten hat schon einmal bewusst KI im Lernkontext genutzt.</li><li>Knapp ein Viertel der Befragten mit KI-Erfahrung beim Lernen setzt KI-Technologien zur Prüfungsvorbereitung ein.</li><li>Über die Hälfte der Menschen in Deutschland finden den Einsatz von KI-Tools in der Bildung sehr oder eher positiv.</li><li>Flexibilität und individuelles Lernen werden als häufigste Vorteile von KI beim Lernen genannt.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 21. Januar 2025.</strong><span>&nbsp;</span>Am 24. Januar ist <a href="https://www.unesco.de/aktuelles/internationaler-tag-der-bildung/" target="_blank">Internationaler Tag der Bildung</a>. Generative Künstliche Intelligenz ist seit der Veröffentlichung von ChatGPT vor mehr als zwei Jahren zu einem zentralen Thema im Bildungsbereich geworden.&nbsp;Laut dem „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/" target="_blank">IU Lernreport 2024</a>“, den die IU Internationale Hochschule <a href="https://www.iu.de/news/lernreport-2024-das-treibt-menschen-in-deutschland-zum-lernen-an/" target="_blank">Anfang Dezember veröffentlichte</a>, haben 35,8 Prozent der Befragten schon einmal bewusst Erfahrung mit KI-Technologie im Lernkontext gesammelt. Fast ein Vierteil dieser Befragten (23,4 Prozent) nutzt KI zur Prüfungsvorbereitung.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Besonders interessant ist, dass 57,9 Prozent derjenigen mit KI-Erfahrung beim Lernen angeben, dass sich ihre Lern- oder Prüfungsergebnisse durch den Einsatz von KI-Technologien wie ChatGPT deutlich oder etwas verbessert haben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ebbabfdd-2b75-4201-9c00-01823afd04e9/1920_iu-studie-lernreport-pr-grafiken-rgb-04.jpg?10000"><p><br>Laut der repräsentativen IU Studie bewerten über die Hälfte der Menschen in Deutschland mit KI-Erfahrung beim Lernen (54,5 Prozent) den Einsatz von KI-Tools in der Bildung – ob in Schulen, im Studium oder in Weiterbildungen – als sehr positiv oder eher positiv.&nbsp;Zudem sehen fast die Hälfte der Befragten mit KI-Erfahrung beim Lernen (48,0 Prozent) Lern-Apps und KI-Programme als hilfreiche Unterstützung, wobei 13,6 Prozent diese sogar als sehr hilfreich einstufen.&nbsp;</p><h3>Meistgenannte Vorteile beim KI-Lernen: Flexibilität und individuelleres Lernen</h3><p>Flexibilität und Personalisierung zählen zu den größten Vorteilen, die die Menschen in Deutschland in der Nutzung von KI-Technologien wie ChatGPT oder DeepL beim Lernen sehen. Am häufigsten wurden „ortsunabhängiges Lernen“ (41,8 Prozent), „zeitunabhängiges Lernen“ (39,7 Prozent) und „Lernen in eigener Geschwindigkeit“ (36,1 Prozent) genannt.</p><p>Weitere Vorteile sind die Unvoreingenommenheit beim Stellen vermeintlich „dummer Fragen“ (34,8 Prozent) und „personalisiertes Lernen, z.B. durch Fragen stellen oder Austausch über das Thema“ (33,8 Prozent). Nur 8,0 Prozent der Befragten sehen keine Vorteile beim Einsatz von Lern-Apps und KI.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/569dd45a-6640-4998-b814-2b0e37e8751a/1920_iu-studie-lernreport-pr-grafik-01-2025-rgb-01.jpg?10000"><p>„KI-Technologien und Lern-Apps sind aus dem Lernalltag nicht mehr wegzudenken. Viele Lern-Apps integrieren inzwischen KI-basierte Ansätze, die es den Lernenden ermöglichen, den Lernprozess in hohem Maße zu flexibilisieren und zu individualisieren. Es ist daher wichtig, diese Technologien kontinuierlich weiterzuentwickeln, damit sie dazu beitragen können, personalisiertes Lernen zu fördern und Lernressourcen zugänglicher und effektiver zu gestalten“, sagt Prof. Dr. Kristina Schaaff, Professorin für Digitale Transformation mit Schwerpunkt KI an der IU Internationalen Hochschule.</p><h3>Interne Analyse der IU bestätigt schnelleren Lernerfolg durch KI</h3><p>Die Ergebnisse des Lernreports zeigen auch, dass 21,6 Prozent der Befragten „schnelleres Lernen“ als einen der zentralen Vorteile von KI-Technologien im Lernkontext betrachten. Dies deckt sich mit internen Analysen der IU Internationalen Hochschule, die ebenfalls auf eine gesteigerte Lerneffizienz hinweisen: An der IU haben Studierende Zugang zum KI-gestützten Lernassistenten <a href="https://www.iu.de/syntea/" target="_blank">Syntea</a>, der sie etwa durch personalisierte Vorabwissenstests gezielt bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt. Eine <a href="https://arxiv.org/abs/2403.14642" target="_blank">erste Untersuchung</a> ergab, dass IU-Studierende, die diese Tests nutzen, ihre Kurse um bis zu 27 Prozent schneller abschließen können.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Über die Studie</h3><p>Der „IU Lernreport 2024: So lernt Deutschland“ der IU Internationalen Hochschule untersucht Fragestellungen rund um Bildung und Lernen. Für die Studie befragte die IU 2.512 Menschen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum 27.03.2024 – 09.04.2024 durchgeführt.&nbsp;<br>Die vollständige Studie finden Sie unter: <a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/" name="https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/" href="https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/">https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/</a></p><h3>Über die Expertin</h3><p><a href="https://www.iu.de/news/asset/257a1f0e-69dd-420b-95c7-e55f31e0a113/schaaff-kristina-quer-r9vf0b/" target="_blank">Prof. Dr. Kristina Schaaff</a> ist Professorin für Digitale Transformation mit Schwerpunkt KI an der IU Internationalen Hochschule. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und Affective Computing.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:48:47 +0100</pubDate>
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                        <title>Lernreport 2024: Das treibt Menschen in Deutschland zum Lernen an</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/lernreport-2024-das-treibt-menschen-in-deutschland-zum-lernen-an/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/lernreport-2024-das-treibt-menschen-in-deutschland-zum-lernen-an/</guid><pp:caseid>679944</pp:caseid><pp:subtitle>IU Internationale Hochschule veröffentlicht mit dem „IU Lernreport 2024: So lernt Deutschland“ eine umfassende, repräsentative Studie zum Bildungs- und Lernverhalten der Menschen in Deutschland</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Der „IU Lernreport 2024“ untersucht in einer umfassenden, repräsentativen Studie, was Menschen in Deutschland zum Lernen antreibt, wie sie lernen und welche Ziele sie dabei verfolgen.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Die Menschen in Deutschland lernen am häufigsten aus Neugier und Interesse, gefolgt vom Lernen für den Beruf oder das Studium, Schule oder Ausbildung.&nbsp;</li><li>Lernen wird am häufigsten als Erfolg empfunden, wenn es „praxisnah“ und „nachhaltig“ ist.&nbsp;</li><li>Das Smartphone lenkt vor allem die Generation Z (bis 25-Jährige) beim Lernen ab.&nbsp;</li><li>Künstliche Intelligenz (KI) beim Lernen wird überwiegend als positiv bewertet. Knapp 60 Prozent der Befragten mit KI-Erfahrung beim Lernen geben zudem an, dass sich ihre Lernergebnisse mithilfe von KI verbessert haben.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 3. Dezember 2024. </strong>Der „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/ " target="_blank">IU Lernreport 2024</a>“ der IU Internationalen Hochschule (IU) untersucht, was Menschen in Deutschland zum Lernen antreibt, wie sie lernen und welche Ziele sie dabei verfolgen. Die repräsentative Studie zeigt: 72,1 Prozent der Menschen in Deutschland lernen aktuell – und das am häufigsten aus Neugier und dem Interesse, Neues zu lernen. Besonders im Fokus stehen praxisnahe und nachhaltige Lernerfolge, während digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnen.</p><h3>Gründe zum Lernen: Neugier, Beruf, Studium&nbsp;</h3><p>37,9 Prozent der Befragten geben an, aktuell aus Neugier und Interesse an einem Thema zu lernen, gefolgt von 28,9 Prozent, die für ihren Beruf und 19,3 Prozent, die für ihre Bildung (Studium, Schule, Ausbildung) lernen.<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/bd9c85a5-85b0-4db4-b43f-2194570e9afb/1920_iu-studie-lernreport-pr-grafiken-rgb-01.jpg?10000"><p><br>„Neugier und Interesse am Thema“ ist auch der am häufigsten genannte Motivator zum Lernen, während jeweils rund ein Viertel persönliches Wachstum, persönliche Ziele und Visionen sowie persönlichen Erfolg als Motivationsfaktoren nennen. Fast genauso häufig wird der Aspekt genannt, mit Lernen etwas Sinnvolles zu tun.&nbsp;</p><p>Dr. Ulrike Lichtinger, Professorin für Sozialwissenschaften an der IU Internationalen Hochschule und Expertin für Positive Bildung sagt dazu: „Die Ergebnisse bestätigen: Neugier und Liebe zum Lernen sind mächtiger intrinsischer Antrieb des Menschen und echtes Interesse am Thema ist wesentlich für das Dranbleiben. Im Idealfall und besonders nachhaltig lernen Menschen, wenn sie es wollen und nicht, wenn sie es müssen.“&nbsp;</p><h3>Praxisnah und nachhaltig: Die häufigsten Faktoren für Lernerfolg &nbsp;</h3><p>Lernerfolg bedeutet für einen großen Teil der Befragten, dass er „praxisnah“ und „nachhaltig“ ist – das bedeutet, dass das Gelernte in der Praxis anwendbar ist (54,3 Prozent), der Lernstoff verstanden wurde (47,1 Prozent) und man sich langfristig an das Gelernte erinnern kann (47,1 Prozent).&nbsp;</p><p>„Menschen streben danach, Gelerntes anzuwenden. Oft werden Lerninhalte erst durch die praktische Anwendung zu neuem Wissen, welches sich nachhaltig in unseren Gehirnen verankert und zu neuen Fähigkeiten wächst. Das Gelernte praktisch umzusetzen, stellt dabei ein echtes Erfolgserlebnis dar“, so Lichtinger dazu.&nbsp;</p><h3>Vielfältige Lernstrategien und Tools – von klassisch bis KI&nbsp;</h3><p>Wie lernt man richtig? Das kommt laut Prof. Dr. Ulrike Lichtinger auf den Lerntyp und die Persönlichkeit an. Strategien gebe es viele – konkret seien das beispielsweise Mindmaps, Lernpläne oder Lernziele. Als sehr oder eher hilfreich für effizientes Lernen wurden in der Umfrage von der großen Mehrheit unter anderem das „Wiederholen des gelernten Materials“, „aktives Lernen“, „Selbstreflexion“ und „multisensorisches Lernen (Hören, Schreiben und Lesen)“ von den Befragten eingeschätzt.&nbsp;</p><p>Bei den Tools setzen Lernende in Deutschland am häufigsten auf gedruckte Lernmaterialien (59,9 Prozent) wie Bücher oder Skripte. Fast genauso beliebt sind Videos (54,5 Prozent) mit Lerninhalten oder Erklärungen. Interessant: Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland nutzt selbsterstellte Dokumente zum Lernen (45,8 Prozent), zum Beispiel Zusammenfassungen oder Karteikarten. Diese Top-3-Nennungen sind in allen Generationen gleich, von Jung bis Alt.&nbsp;</p><p>Digitale Methoden wie beispielsweise Lern-Apps und Künstliche Intelligenz nutzen 42,2 Prozent der Befragten immer oder häufig beim Lernen. Bei den 26- bis 40-Jährigen (Generation Y) sind es sogar 48,7 Prozent. Auch beim Lernen mit Videos, Podcasts, Hörbüchern und ähnlichen Medien hat die Generation Y mit knapp 70 Prozent im Altersvergleich die Nase vorn.&nbsp;</p><h3>Lernen zwischen Konzentration und Ablenkung&nbsp;</h3><p>Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland kann ein bis zwei Stunden konzentriert lernen (47,3 Prozent), bei 17,2 Prozent ist es etwa eine halbe Stunde und 14,2 Prozent der Befragten schaffen es, drei bis vier Stunden konzertiert zu lernen.&nbsp;</p><p>Müdigkeit, Smartphone und private Sorgen und Verpflichtungen sind die Top-3-Konzentrationskiller beim Lernen – mit großen Unterschieden im Generationenvergleich: Die Generationen Z und Y (bis 40 Jahre) nennen am häufigsten das Smartphone als einen Störfaktor beim Lernen, die Generation Z (bis 25 Jahre) wird außerdem häufig von Social Media abgelenkt. Für die Generation X und die Babyboomer (41 bis 65 Jahre) ist Müdigkeit die häufigste Ablenkung.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/b882cbe1-cc34-413b-859a-c157b42b783e/1920_iu-studie-lernreport-pr-grafiken-rgb-03.jpg?10000"><p><br>„Die Ablenkung durch Smartphones und Social Media zeigt, dass wir neue Ansätze entwickeln müssen, um die Konzentrationsfähigkeit und Lernumgebung gerade für junge Menschen zu verbessern. Bildungsprogramme sollten verstärkt auf Medienkompetenz setzen, um die jüngere Generation zu befähigen, Ablenkungen zu minimieren und ihre Lernziele effektiver zu erreichen“, fordert Lichtinger.&nbsp;</p><h3>Künstliche Intelligenz beim Lernen: Positive Erfahrungen und verbesserte Ergebnisse&nbsp;</h3><p>35,8 Prozent der Befragten haben bereits bewusst Erfahrung mit KI-Technologien (beispielsweise ChatGPT, DeepL) beim Lernen gemacht. Von diesen Befragten bewerten fast 9 von 10 (87,2 Prozent) ihre Erfahrungen mit KI-Technologien beim Lernen als sehr oder eher positiv.&nbsp;</p><p>Dr. Kristina Schaaff, Professorin für Digitale Transformation mit Schwerpunkt KI an der IU Internationalen Hochschule sagt dazu: „Die große Mehrheit der Befragten, die bereits Erfahrungen mit KI-Technologien beim Lernen gemacht haben, bewerten diese über alle Generationen hinweg als positiv. Dies verdeutlicht das große Potenzial, das KI-basierte Lern-Apps, wie beispielsweise auch ein an der IU entwickelter KI-Lernbuddy für Studierende zur Unterstützung des Lernprozesses, bieten.“&nbsp;</p><p>Besonders interessant ist auch, dass 57,9 Prozent angeben, dass sich ihre Lern- beziehungsweise Prüfungsergebnisse verbessert haben, seit sie KI-Technologien beim Lernen nutzen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ebbabfdd-2b75-4201-9c00-01823afd04e9/1920_iu-studie-lernreport-pr-grafiken-rgb-04.jpg?10000"><p><br>„Der hohe Anteil an Menschen, die angeben, dass KI-Technologien ihre Lernergebnisse verbessert haben, unterstreicht die enorme Leistungsstärke dieser Technologien, das Lernen effizienter und zugänglicher zu gestalten. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse die Notwendigkeit, Menschen einen reflektierten Umgang mit KI-Technologien beizubringen, damit diese sinnvoll eingesetzt werden können“, so Schaaff.&nbsp;</p><h3>Über die Studie</h3><p>Der „IU Lernreport 2024: So lernt Deutschland“ der IU Internationalen Hochschule untersucht Fragestellungen rund um Bildung und Lernen. Für die Studie befragte die IU 2.512 Menschen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum 27.03.2024 – 09.04.2024 durchgeführt.&nbsp;</p><p>Die vollständige Studie finden Sie unter: <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/ " target="_blank">https://www.iu.de/forschung/studien/lernreport-2024/&nbsp;</a></p><h3>Über die Expertinnen</h3><p>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Ulrike Lichtinger ist Professorin für Sozialwissenschaften an der IU Internationalen Hochschule und Expertin für Positive Bildung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Interventions- und Wirkungsforschung mit Schwerpunkt auf qualitativen Methoden, dem lebenslangen Lernen, der positiven Bildung sowie der Führung im Sinne von Leadership.&nbsp;</p><p>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Kristina Schaaff ist Professorin für Digitale Transformation mit Schwerpunkt KI an der IU Internationalen Hochschule. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und Affective Computing.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: Mehr Frauen in der Politik gewünscht - strukturelle Hürden bleiben</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-mehr-frauen-in-der-politik-gewuenscht/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-mehr-frauen-in-der-politik-gewuenscht/</guid><pp:caseid>679225</pp:caseid><pp:subtitle>Ergebnisse der repräsentativen Studie „Frauen und Männer in der Politik“ der IU Internationalen Hochschule zeigen deutliche Geschlechterklischees und Wahlpräferenzen in Deutschland und den USA</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Die IU-Studie untersucht Einstellungen zur Gleichberechtigung und Diversität in politischen Führungspositionen sowie die Wahrnehmung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Deutschland und den USA.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><span>Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass die Welt besser regiert werden würde, wenn mehr Frauen in politischen Machtpositionen vertreten wären.</span></li><li><span>Die meisten Befragten geben an, dass Männer in der Politik in schwierigen Situationen eher als durchsetzungsstark wahrgenommen werden, Frauen in ähnlichen Situationen eher als emotional.</span></li><li><span>In Deutschland werden von Politiker:innen vor allem Integrität und Ehrlichkeit erwartet, gefolgt von Fachwissen in politischen und wirtschaftlichen Themen, Krisenkompetenz und Führungsstärke.</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 26. November 2024.</strong><span>&nbsp;<strong>Mehr Frauen in politische Machtpositionen</strong> – diese Ansicht wird in Deutschland und den USA gleichermaßen vertreten</span>. Laut einer aktuellen Studie der IU Internationalen Hochschule (IU) sind 63,5 Prozent der Befragten in Deutschland überzeugt, dass die Welt besser regiert werden würde, wenn mehr Frauen in politischen Führungsrollen vertreten wären. Doch trotz des Wunsches nach mehr Frauen in der Politik, sind strukturelle Hürden sichtbar: 69,8 Prozent der Befragten in Deutschland glauben, dass Männer eher gewählt werden – selbst dann, wenn gleich gut oder besser qualifizierte Frauen zur Verfügung stehen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den USA ab, wie die Studienergebnisse vor der jüngsten Präsidentschaftswahl verdeutlichen: 69,2 Prozent der Befragten stimmten voll und ganz oder eher zu, dass die Welt besser regiert werden würde, wenn mehr Frauen in Machtpositionen wären. Gleichzeitig sehen 76,3 Prozent der Befragten in den USA Männer im Vorteil, selbst bei vergleichbarer oder sogar besserer Qualifikation von Frauen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/857e21c1-681a-427e-a909-9545154efb75/1920_iu-studie-frauen-und-maenner-politik-pr-grafik-rgb-03.jpg?10000"><h3><span><strong>Geschlechterrollen: Männer durchsetzungsstark, Frauen emotional?</strong></span></h3><p><span>Die IU-Studie zeigt, dass stereotype Rollenbilder in der Wahrnehmung von Politiker:innen weiterhin tief verankert sind – sowohl in Deutschland als auch in den USA. In Deutschland stimmen 73,5 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Männer in schwierigen Situationen eher als durchsetzungsstark wahrgenommen werden. Gleichzeitig werden Frauen in vergleichbaren Situationen eher als emotional wahrgenommen (69,3 Prozent).</span></p><p><span>Ein noch deutlicheres Bild zeigt sich in den USA: Hier stimmen 80,8 Prozent der Befragten voll und ganz oder eher zu, dass Männer in der Politik in schwierigen Situation eher als durchsetzungsstark wahrgenommen werden.</span></p><p><span>„Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie tief verankerte Geschlechterklischees die Wahrnehmung politischer Führungspersönlichkeiten prägen. Sie beeinflussen nicht nur, wie Politikerinnen und Politiker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, sondern wirken sich auch auf die Karrieren und Chancen von Frauen aus, in Führungspositionen aufzusteigen. Vorurteile wie das Bild des durchsetzungsstarken Mannes und der emotionalen Frau führen dazu, dass Frauen trotz gleichwertiger oder sogar besserer Qualifikationen oft übergangen werden. Diese tief verwurzelten Stereotype erschweren nicht nur den individuellen Aufstieg, sondern hemmen auch den gesellschaftlichen Fortschritt hin zu einer gerechteren und diverseren politischen Landschaft“, sagt Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Alexandra Wuttig<strong>, Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Innovation und Entrepreneurship.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/fb70594f-c32f-4522-9fc9-3edd5a8cd401/1920_iu-studie-frauen-und-maenner-politik-pr-grafik-rgb-04.jpg?10000"><h3><span><strong>Erwartungen an politische Führung in Deutschland</strong></span></h3><p><span>Neben den geschlechtsspezifischen Aspekten stehen klare Werte und Kompetenzen im Mittelpunkt der Erwartungen an Politiker:innen. In Deutschland gelten Integrität und Ehrlichkeit (38,0 Prozent) als die am häufigsten genannte Eigenschaft, gefolgt von Fachwissen in politischen und wirtschaftlichen Themen (35,9 Prozent), Krisenkompetenz (34,5 Prozent) und Führungsstärke (31,4 Prozent).</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/2ef3a936-5a4e-4d76-a312-3c45fdb0c65d/1920_iu-studie-frauen-und-maenner-politik-pr-grafik-rgb-01.jpg?10000"><h3><span><strong>Vielfalt in der Politik – ein Blick auf Deutschland</strong></span></h3><p><span>Die Ergebnisse bestätigen auch, dass Diversität in der politischen Führung als Vorteil wahrgenommen wird: 66,8 Prozent der Befragten in Deutschland sehen Vorteile in einer divers aufgestellten Führung, die Aspekte wie Geschlecht, Alter und Herkunft berücksichtigt.</span></p><p><span>„Die Studie unterstreicht den Wunsch der deutschen Bevölkerung nach einer werteorientierten und diverseren Politik“, betont Wuttig, und ergänzt: „Gleichzeitig zeigt sie, dass stereotype Rollenbilder nach wie vor eine Barriere darstellen, die Frauen in politischen Führungspositionen überwinden müssen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/82e7e5b3-7dee-451f-858c-95d292fd9655/1920_iu-studie-frauen-und-maenner-politik-pr-grafik-rgb-02.jpg?10000"><h3><span><strong>Über die Studie</strong></span></h3><p><span>Die Studie „Frauen und Männer in der Politik“ der IU Internationalen Hochschule untersucht Einstellungen zur Gleichberechtigung und Diversität in politischen Führungspositionen sowie die Wahrnehmung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Deutschland und den USA. Für die Studie befragte die IU je 1.200 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren in Deutschland und den USA, repräsentativ für die deutsche bzw. US-amerikanische Bevölkerung nach Alter, Geschlecht* und Bundesland bzw. Census Regions (and Divisions). Die Befragung wurde vom 25.09.2024 bis 03.10.2024 durchgeführt.</span></p><h3><span><strong>Über die Expertin</strong></span></h3><p><span>Alexandra Wuttig ist Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Entrepreneurship, Innovation und Recht im IU Fernstudium. Sie ist Expertin für politische und soziale Gleichberechtigung. Neben ihren Aufgaben an der IU engagiert sie sich für die Gleichstellung von Frauen und ist Mitgründerin mehrerer Start-Ups.</span></p><p>&nbsp;</p><p><i><span>*Obwohl die Geschlechtszugehörigkeit mehr erfordert als eine binäre Klassifizierung in weiblich und männlich, sind die derzeit verfügbaren Daten für eine solche Analyse begrenzt. In der Regel sind die Zahlen zu gering, um eine Aufschlüsselung nach zusätzlichen Variablen zu ermöglichen. Daher wird in dieser Studie das Geschlecht nur in einem binären System betrachtet.</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 09:58:07 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/iu-logo-d-black-rgb-horizontal.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Logo IU Internationale Hochschule (horizontal)]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>IU-Umfrage vor US-Wahl: Mehrheit in Deutschland und den USA wünscht sich mehr Frauen in politischen Machtpositionen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-umfrage-vor-us-wahl-mehrheit-in-deutschland-und-den-usa-wuenscht-sich-mehr-frauen-in-politischen-machtpositionen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-umfrage-vor-us-wahl-mehrheit-in-deutschland-und-den-usa-wuenscht-sich-mehr-frauen-in-politischen-machtpositionen/</guid><pp:caseid>676512</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule zum Thema „Frauen und Männer in der Politik“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>63,5 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, die Welt würde besser regiert werden, wenn mehr Frauen in politischen Machtpositionen wären.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>63,5 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, die Welt würde besser regiert werden, wenn mehr Frauen in politischen Machtpositionen wären.&nbsp;</li><li>Gleichzeitig sind sich 69,8 Prozent der Befragten in Deutschland und 76,3 Prozent der Befragten in den USA einig, dass Männer bei gleicher Qualifikation eher gewählt werden als Frauen.&nbsp;</li><li>Eine divers besetzte politische Führung wird in beiden Ländern von der Mehrheit als Vorteil gesehen, in den USA sind es sogar 87,1 Prozent.&nbsp;</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 1. November 2024.</strong><span>&nbsp;Kurz vor der US-Wahl zeigt eine aktuelle Umfrage zum Thema „Frauen und Männer in der Politik“ der IU Internationalen Hochschule deutliche gesellschaftliche Übereinstimmungen zwischen Deutschland und den USA, wenn es um den Wunsch nach mehr Vielfalt und weiblicher Führung in der Politik geht.</span></p><h3><span>Gleiche Chancen? Mehrheit sieht Männer weiter im Vorteil</span></h3><p><span>Sowohl in den USA als auch in Deutschland sehen viele Menschen Vorteile darin, mehr Frauen in politischen Machtpositionen zu haben. Während in den USA 69,2 Prozent der Befragten glauben, dass die Welt besser regiert wäre, wenn mehr Frauen an der Spitze stünden, teilen 63,5 Prozent der Menschen in Deutschland diese Ansicht. In Deutschland wird gleichzeitig von 69,8 Prozent der Befragten empfunden, dass Männer eher gewählt werden, auch wenn es gleich gut oder besser qualifizierte Frauen für die Position gibt (USA: 76,3 Prozent)​.</span></p><h3><span>USA und Deutschland einig: Politik braucht mehr Vielfalt an der Spitze</span></h3><p><span>Sowohl in den USA als auch in Deutschland sehen große Teile der Bevölkerung Vorteile in einer divers aufgestellten politischen Führung.​ In Deutschland begrüßen 66,8 Prozent eine vielfältigere Führung, und in den USA sind es sogar 87,1 Prozent.</span><br>&nbsp;</p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;"><strong>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Alexandra Wuttig, Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Innovation und Entrepreneurship</strong>, sagt: „</span></span><span dir="ltr">Die Ergebnisse zeigen klar: Die Menschen glauben an die transformative Kraft weiblicher Führung. Diese Zahlen unterstreichen die dringende Notwendigkeit für echte Chancengleichheit und die Bereitschaft, neue Wege in der politischen Führung zu gehen. Frauen können dazu beitragen, indem sie sich gegenseitig stärken, Netzwerke bilden und selbstbewusst in politische Ämter streben – denn Veränderung beginnt mit dem Mut, sichtbar zu werden und einzufordern, was ihnen zusteht.</span><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">“</span></span></p><h3><span>Über die Studie</span></h3><p><span>Die Studie „Frauen und Männer in der Politik“ der IU Internationalen Hochschule untersucht Einstellungen zur Gleichberechtigung und Diversität in politischen Führungspositionen sowie die Wahrnehmung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Deutschland und den USA. Für die Studie befragte die IU je 1.200 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren in Deutschland und den USA, repräsentativ für die deutsche bzw. US-amerikanische Bevölkerung nach Alter, Geschlecht* und Bundesland bzw. Census Regions (and Divisions). Die Befragung wurde vom 25.09.2024 bis 03.10.2024 durchgeführt.</span></p><p><span>Die vollständige Studie mit detaillierten Ergebnissen und weiteren Einblicken wird in Kürze veröffentlicht.</span><br>&nbsp;</p><p><i><span>*Obwohl die Geschlechtszugehörigkeit mehr erfordert als eine binäre Klassifizierung in weiblich und männlich, sind die derzeit verfügbaren Daten für eine solche Analyse begrenzt. In der Regel sind die Zahlen zu gering, um eine Aufschlüsselung nach zusätzlichen Variablen zu ermöglichen. Daher wird in dieser Studie das Geschlecht nur in einem binären System betrachtet.</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 15:54:38 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2867/500_iu-logo-d-black-rgb-horizontal.png?10000" length="0" type="image/png" />
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/iu-logo-d-black-rgb-horizontal.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Logo IU Internationale Hochschule (horizontal)]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>IU-Studie: Junge Menschen sind am häufigsten zufrieden mit der Demokratie in Deutschland</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-demokratie-und-bildung/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-demokratie-und-bildung/</guid><pp:caseid>654640</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule zum Thema „Demokratie und Bildung“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Knapp die Hälfte der Befragten ist allgemein sehr oder eher zufrieden mit der Demokratie in Deutschland: Die Generation Z ist dabei am häufigsten zufrieden. Über 90 Prozent der Befragten ist der Erhalt der Demokratie in Deutschland sehr oder eher wichtig.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><span>Knapp die Hälfte der Befragten ist allgemein sehr oder eher zufrieden mit der Demokratie in Deutschland: Die Generation Z ist dabei am häufigsten zufrieden. Über 90 Prozent der Befragten ist der Erhalt der Demokratie in Deutschland sehr oder eher wichtig.</span></li><li><span>Die Hauptverantwortung für die Vermittlung demokratischer Werte sehen die meisten Befragten im Bildungssystem. Dennoch ist Bildung für die meisten keine Garantie für eine funktionierende Demokratie.</span></li><li><span>Deutlich mehr als die Hälfte der Generation Z informiert sich hauptsächlich über Social Media zu politischen Themen.</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 13. August 2024.</strong><span>&nbsp;Eine aktuelle Studie zum Thema </span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/demokratiebildung-in-deutschland/" target="_blank"><span>„Demokratie und Bildung“</span></a><span> der IU Internationalen Hochschule (IU), der größten Hochschule Deutschlands mit über 130.000 Studierenden, zeigt: Knapp die Hälfte (47,9 Prozent) der Befragten sind sehr oder eher zufrieden mit der Demokratie in Deutschland. Bei der Generation Z sind es sogar mehr als die Hälfte: 54,6 Prozent der 16- bis 25-Jährigen äußern ihre Zufriedenheit. Demgegenüber sind 48,5 Prozent aller Befragten eher oder sehr unzufrieden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Stefanie Kessler, Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule und Expertin für Demokratie-Lernen und politische Bildung, erklärt: „Junge Menschen sind zufriedener mit der Demokratie, sofern sie in Bildungskontexten häufiger Demokratieerfahrungen und damit ihre eigene Wirksamkeit erleben, auch wenn es nicht direkt um große Politik geht. Diese direkten Beteiligungsmöglichkeiten bei der älteren Generation haben oft gefehlt.“</span></p><p><span>Bei der Vermittlung demokratischer Werte sehen 59,0 Prozent der Befragten das Bildungssystem als hauptverantwortlich. 92,5 Prozent aller Befragten sind sich einig: Der Erhalt der Demokratie in Deutschland ist sehr wichtig oder eher wichtig. Diese Ansicht zieht sich durch alle Generationen, von Generation Z bis zu den Babyboomern.</span></p><p><span>„Wie genau das Bildungssystem Einfluss nehmen kann, ist eine zentrale Frage. Es reicht nicht aus, lediglich Fächer wie Politikunterricht, Gesellschafts- oder Sozialkunde anzubieten. Bildungseinrichtungen müssen selbst als Erfahrungsräume gestaltet sein, die demokratische Erfahrungen und Selbstwirksamkeit unterstützen, ermöglichen und erlebbar machen“, so Kessler.</span></p><h3><span>Wählen ist populär, aktives Engagement bleibt gering</span></h3><p><span>Die Mehrheit der Befragten (75,1 Prozent) gibt an, regelmäßig zu wählen, gefolgt von 60,3 Prozent, die sich über politische Themen informieren. 51,6 Prozent diskutieren politische Themen mit anderen, während 43,0 Prozent Petitionen unterzeichnen. Weniger verbreitete Aktivitäten umfassen das Diskutieren in sozialen Medien (19,0 Prozent), die Teilnahme an Demonstrationen (16,1 Prozent) und der Kontakt zu politischen Vertretern (11,0 Prozent). 10,1 Prozent geben an, sich generell nicht mit Politik zu beschäftigen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Wählen die am weitesten verbreitete Form der politischen Beteiligung ist, während die Möglichkeit zur Teilnahme an anderen politischen Aktivitäten wie Demonstrationen weniger genutzt werden.</span></p><p><span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Alexandra Wuttig, Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Innovation und Entrepreneurship, sagt: „Es ist wichtig, den Wert und die Wertschätzung der Demokratie wieder stärker in der Gesellschaft zu verankern. Dies kann durch Bildung, offene Diskussionen und aktive Teilnahme an der Demokratie geschehen. Es ist entscheidend, allen Menschen den Wert und die Bedeutung der Demokratie nahezubringen und sie zu ermutigen, sich einzubringen.“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/3d4f79f3-c667-4bdf-a728-ee96c874ae8d/1920_iu-studie-demokratiebildung-pr-grafik-rgb-1.jpg?10000"><h3><span>Vertrauen und Ungleichheit als zentrale Herausforderungen einer Demokratie</span></h3><p><span>Abnehmendes Vertrauen in die Politik ist die am häufigsten genannte Antwort der Befragten (83,5 Prozent) zu den Herausforderungen in einer Demokratie. Als Vorteil wird die Förderung von Menschenrechten von 87,0 Prozent der Befragten am häufigsten genannt, gefolgt von der Möglichkeit zur Mitbestimmung (85,7 Prozent), der Gewährleistung von Meinungs- und Pressefreiheit (85,1 Prozent), dem Ausbau des Friedens (82,7 Prozent) und der Anerkennung politischer Meinungsvielfalt und Diskurs (79,0 Prozent).&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/b10bcbd7-b7b2-468f-86dd-0e3e45eb3051/1920_iu-studie-demokratiebildung-pr-grafik-rgb-2.jpg?10000"><h3><span>Bildung als Schlüssel zur Demokratie?</span></h3><p><span>Bei der Frage danach, wer hauptverantwortlich für die Vermittlung demokratischer Werte ist, nennen 59,0 Prozent der Befragten das Bildungssystem. Zwischen den Generationen zeigen sich aber Unterschiede: Während die Babyboomer das Elternhaus häufiger in der Hauptverantwortung sehen (57,9 Prozent), sind es für die Generation Z das Bildungssystem (60,8 Prozent) und die Medien (51,5 Prozent).</span></p><p><span>Insgesamt informieren sich die Befragten am häufigsten über Nachrichtensendungen im Fernsehen (55,2 Prozent), gefolgt von Online-Nachrichtenportalen (47,8 Prozent). 58,8 Prozent der jungen Menschen bis 25 Jahre nennen soziale Medien als hauptsächlich genutzte Quelle, wenn es um politische (Weiter-)Bildung geht.</span></p><p><span>Die Generation Z gibt zudem mit 35,6 Prozent an, schon einmal KI-Technologien wie ChatGPT als Quelle für politi­sche Informationen genutzt zu haben. In der Generation der Babyboomer sind es 11,6 Prozent.</span></p><p><span>Für mehr als 4 von 5 Menschen in Deutschland gilt: Bildung kann dabei helfen, informierte Entscheidungen bei Wahlen zu treffen. Fehlende Bildung sehen 79,0 Prozent der Befragten als eine potenzielle Bedrohung für die Demokratie an. Allerdings stimmen auch 66,6 Prozent der Aussage zu, dass Bildung keine Garantie für eine funktionierende Demokratie ist.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d732b06c-e99a-4b2d-a016-0b7cb4bc8242/1920_iu-studie-demokratiebildung-pr-grafik-rgb-3.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Stefanie Kessler sagt: „Informierte Entscheidungen bei Wahlen zu treffen setzt voraus, dass Menschen in der Lage sind, politische Urteile zu fällen. Bildung sollte also eine ganzheitliche Position einnehmen. Das bedeutet, nicht nur Wissen über Politik und das politische System zu vermitteln, sondern auch praktische Erfahrungen zur Beteiligung zu ermöglichen, um demokratische Werte zu stärken.“</span></p><h3><span>Über die Studie</span></h3><p><span>Die Studie „Demokratie und Bildung“ der IU Internationalen Hochschule untersucht die Zufriedenheit mit der Demokratie in Deutschland und welchen Stellenwert Bildung bei der Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung hat. Für die Studie befragte die IU 1.213 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde vom 17.05.2024 bis 29.05.2024 durchgeführt.</span></p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/demokratiebildung-in-deutschland/" target="_blank">Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung.</a></p><h3><span>Über die Expertinnen</span></h3><p><span>Stefanie Kessler ist Professorin für Soziale Arbeit im dualen Studium an der IU in Hannover. Ihre Forschungsgebiete sind unter anderem Demokratie-Lernen und Politische Bildung in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit wie Schule, offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugend- und Erwachsenenbildung.</span></p><p><span>Alexandra Wuttig ist Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Entrepreneurship, Innovation und Recht im IU Fernstudium. Sie ist Expertin für politische und soziale Gleichberechtigung. Neben ihren Aufgaben an der IU engagiert sie sich für die Gleichstellung von Frauen und ist Mitgründerin mehrerer Start-Ups.</span></p><p><strong>In einem 20-minütigen Expertinnenvideo</strong> diskutieren und vertiefen die IU-Professorinnen Stefanie Kessler und Alexandra Wuttig die Ergebnisse der Studie, geben fundierte Einblicke und beleuchten Aspekte rund um das Thema Demokratie und Bildung. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_jbXBLwBFPc" target="_blank">Hier gehts zum Interview.</a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zu Diversity und Inklusion: Das erwarten Fachkräfte von zukünftigen Arbeitgebenden</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zu-diversity-und-inklusion-das-erwarten-fachkraefte-von-zukuenftigen-arbeitgebenden/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zu-diversity-und-inklusion-das-erwarten-fachkraefte-von-zukuenftigen-arbeitgebenden/</guid><pp:caseid>630001</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule belegt die Bedeutung von Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz für die Fachkräfte von morgen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Ergebnisse zeigen deutlich: 75,1 Prozent der angehenden Arbeitnehmer:innen legen großen Wert darauf, dass Unternehmen Maßnahmen zur Förderung von Diversity und Inklusion umsetzen.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><span>75,1 Prozent der zukünftigen Fachkräfte ist es sehr oder eher wichtig, dass Unternehmen Maßnahmen zur Förderung von Diversity und Inklusion umsetzen.</span></li><li><span>Schon im Bewerbungsprozess ist eine professionelle und respektvolle Kommunikation gefragt.</span></li><li><span>Als Maßnahmen in Sachen Vielfalt und Inklusion wünschen sich 57,9 Prozent Chancengleichheit und faire Aufstiegsmöglichkeiten für alle.&nbsp;</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 14. Mai 2024.</strong><span>&nbsp;Wer als Arbeitgeber oder Arbeitgerin neue Talente gewinnen will, sollte Vielfalt anerkennen und Inklusion ermöglichen. Das belegt eine </span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/diversity-und-inklusion/" target="_blank"><span>repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule</span></a><span> (IU), die bundesweit über 1.200 Auszubildende und Studierende befragt hat. Die Ergebnisse zeigen deutlich: 75,1 Prozent der angehenden Arbeitnehmenden ist es sehr oder eher wichtig, dass Unternehmen Maßnahmen zur Förderung von Diversity und Inklusion umsetzen. Das spricht dafür, dass Unternehmen, die diese Maßnahmen offen und transparent kommunizieren, einen klaren Wettbewerbsvorteil bei der Suche nach Bewerbenden haben.</span></p><h3><span>Unternehmen, die Diversity und Inklusion leben, sind attraktiver</span></h3><p><span>Nur knapp ein Viertel (24,7 Prozent) der Befragten nehmen immer beziehungsweise meistens Informationen zu Diversity und Inklusion in Stellenanzeigen oder auf Unternehmenswebsites wahr. „Eine verpasste Chance für die Unternehmen, die ihre Aktivitäten dort nicht darstellen“, sagt </span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Sonja Würtemberger, Professorin für Human Resource Management an der IU Internationalen Hochschule. Denn die Fachkräfte von morgen informieren sich am häufigsten auf Online-Jobportalen (51,7 Prozent) sowie Unternehmenswebsites (37,7 Prozent) über potenzielle Arbeitgebende – also über digitale Quellen, die Unternehmen direkt beeinflussen können.</span></p><p><span>„Unternehmen, die Diversity und Inklusion nicht nur kommunizieren, sondern auch leben, steigern ihre Anziehungskraft. Ein wesentlicher Faktor insbesondere im Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen“, sagt auch </span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Katharina-Maria Rehfeld, Professorin für Personalwesen an der IU Internationalen Hochschule. „Diversity ist ein Fakt, Inklusion das Ziel“, so Rehfeld weiter. „Nur wer nicht diskriminiert oder ausgegrenzt wird, kann sein volles Potenzial entfalten.“</span></p><h3><span>Was im Bewerbungsprozess zählt</span></h3><p><span>Professionelle und respektvolle Kommunikation liegen bei den Antwortmöglichkeiten mit 51,2 Prozent auf Platz eins der „Wunschliste“. Informationen über Vergütung und Leistungen sind für 46,9 Prozent wichtig. 46,8 Prozent erwarten eine zeitnahe Reaktion, fast ebenso viele (46,6 Prozent) legen Wert auf Gleichbehandlung und faire Auswahlkriterien.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/72bb9eb2-151e-4a11-bdbd-c8c50f04fb9d/1920_iu-studie-diversity-inclusion-pr-grafik-cmyk-2.jpg?10000"><h3 style="margin-left:0px;"><span><strong>Must-have vs. Motivator: Diversity macht den Unterschied</strong>&nbsp;</span></h3><p><span>Für die Befragten zählen bei der Job-Wahl die klassischen Must-haves wie faire Vergütung, Arbeitsplatzsicherheit, Entwicklungsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeitmodelle. Bei den Motivatoren liegen Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, Offenheit und Akzeptanz von Vielfalt sowie Sinnhaftigkeit der Arbeit vorn. Basierend auf dem 2-Faktoren-Modell des amerikanischen Psychologen Frederick Herzberg sind die sogenannten „Hygienefaktoren“ wichtig, um Unzufriedenheit zu vermeiden, während die „Motivatoren“ wichtig sind, um die Zufriedenheit zu steigern.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/909bc9c7-9805-41d2-b6b9-d3153ce08f16/1920_iu-studie-diversity-inclusion-pr-grafik-cmyk-1.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Am häufigsten liegt den zukünftigen Fachkräften dabei die Chancengleichheit (38,2 Prozent), unabhängig von Geschlecht, Familienstand, sexueller Orientierung, Herkunft oder Behinderung am Herzen. Interessant ist, dass die Barrierefreiheit mit 7,4 Prozent am seltensten genannt wird. </span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Katharina-Maria Rehfeld meint dazu: „Barrierefreiheit wird immer noch als etwas gesehen, was nur für wenige Menschen relevant ist. Der demografische Wandel und die alternde Gesellschaft zeigt uns aber etwas anderes: Barrierefreiheit wird für uns alle in Zukunft relevant sein. Eine Entwicklung, die wir im Moment noch ignorieren.“</span></p><h3><span>Was tun für mehr Diversity und Inklusion?</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Fast 9 von 10 der Befragten (89,0 Prozent) erwarten, dass Vorgesetzte eine Vorbildrolle für respektvolles und bewusstes Verhalten in Bezug auf Vielfalt und Unterschiede von Mitarbeitenden einnehmen sollten.&nbsp; 91,2 Prozent finden, dass Vorgesetzte regelmäßig Maßnahmen ergreifen sollten, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem jede:r Mitarbeitende gehört und geschätzt wird. Regelmäßige Schulungen für Vorgesetzte zum Thema Vielfalt sind für 79,9 Prozent sehr oder eher wichtig.</span></p><p><span>Bei den Maßnahmen, die sich Auszubildende und Studierende in Sachen Vielfalt und Inklusion von zukünftigen Arbeitgebenden wünschen, wurde eine barrierefreie Arbeitsumgebung mit 46,0 Prozent nach Chancengleichheit (57,9 Prozent) und einem offenen Feedbacksystem (48,2 Prozent) am dritthäufigsten unter die Top-5-Aspekte gewählt. Zum Vergleich: Die Benennung von Gleichstellungsbeauftragten oder Diversity-Manager:innen wurde von 24,3 Prozent am seltensten unter die Top-5-Aspekte gewählt.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/cfcc51c4-57ab-4556-b603-413fe67017b2/1920_iu-studie-diversity-inclusion-pr-grafik-cmyk-3.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p><span>„Inklusion ist die Aufgabe aller im Unternehmen – nicht die einer einzelnen Person oder einer Abteilung für Diversity Management. Vielen ist allerdings nicht klar, was im Hintergrund von diesen Stellen geleistet wird, um Prozesse zu schaffen, die Chancengleichheit und Aufstiegsmöglichkeiten für alle erst ermöglichen. Klar muss auch sein: Die Benennung von Gleichstellungsbeauftragten oder Diversity Manager:innen darf keine Feigenblatt-Aktion sein. Solche Positionen müssen mit konkreter Einflussnahme und Verantwortung verbunden sein, um echten Wandel herbeizuführen,“ betont </span>Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ<span> Sonja Würtemberger.</span></p><h3><span>Über die Expertinnen</span></h3><p><span>Die Professorinnen </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/wurtemberger-sonja/" target="_blank"><span>Sonja Würtemberger</span></a><span> und </span><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/rehfeld-katharina/" target="_blank"><span>Katharina-Maria Rehfeld</span></a><span> lehren und forschen im Bereich Human Resources an der IU Internationalen Hochschule. In einem gemeinsamen Projekt mit der </span><a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/" target="_blank"><span>Charta der Vielfalt e.V.</span></a><span> arbeiten sie an der Entwicklung eines </span><a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/d-und-i-reifegradmodell/" target="_blank"><span>Reifegradmodells für mehr Diversity und Inklusion</span></a><span>, das speziell auf deutsche Unternehmen zugeschnitten ist. Dieses Modell soll Unternehmen dabei unterstützen, ihren aktuellen Stand in Bezug auf Diversity und Inklusion zu bewerten, klare Schritte zur Verbesserung zu definieren und letztendlich eine höhere Integration von Diversity und Inklusion zu erreichen.</span></p><h3><span>Diversity und Inklusion an der IU</span></h3><p><span>Die IU Internationale Hochschule setzt sich mit einer </span><a href="https://www.iu.de/news/culture-of-everyone-iu-internationale-hochschule-startet-kampagne-fuer-vielfalt-toleranz-und-demokratie/" target="_blank"><span>„Culture of Everyone®“</span></a><span>-Unternehmenskultur für Vielfalt, Inklusion und Toleranz ein. In einer kürzlich gestarteten Social Media-Kampagne unter dem Hashtag #CultureOfEveryone haben Mitarbeitende und Studierende persönliche Geschichten geteilt, die die Bedeutung dieser Kultur für sie verdeutlichen. Seit 2019 ist die IU zudem Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt e.V., was sie zu einem integralen Teil einer bundesweiten Bewegung und des größten Netzwerks für Diversity Management in Deutschland macht. Darüber hinaus unterstützt die IU aktiv die Initiative </span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-unterstuetzt-die-initiative-weltoffenes-thueringen/" target="_blank"><span>„Weltoffenes Thüringen“</span></a><span> und verleiht zweimal jährlich den </span><a href="https://www.iu.de/news/digitale-hilfe-bei-demenz-iu-diversity-award-praemiert-bachelorarbeit-im-ux-design/" target="_blank"><span>IU Diversity Award</span></a><span> an Studierende, um die öffentliche Wahrnehmung für das Forschungsfeld Diversität zu stärken. Die IU wird sich auch am bundesweit gefeierten Diversity-Tag am 28. Mai beteiligen, indem sie verschiedene interne Aktionen durchführt.</span></p><p><span>Diversität, Gleichbehandlung, Vielfalt und Toleranz sind grundlegende Werte an der IU. Mit einer Gemeinschaft von Studierenden und Mitarbeitenden aus über 190 Nationen sowie Personen unterschiedlicher sexueller Orientierung, Altersgruppen und Beeinträchtigungen verfolgt die IU die Vision, Bildung für alle zu ermöglichen.</span></p><h3><span>Über die Studie</span></h3><p><span>Die Studie „Diversity und Inklusion – Muss oder Kann?“ der IU Internationalen Hochschule zeigt, was sich Auszubildende und Studierende von ihren zukünftigen Arbeitgebenden zum Thema Diversity und Inklusion wünschen. Für die Studie befragte die IU 1.214 Studierende und Auszubildende in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht.</span></p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/diversity-und-inklusion/" target="_blank"><span>Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung.</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 May 2024 09:32:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie: Die meisten nutzen ChatGPT aus Spaß oder Neugier</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-die-meisten-nutzen-chatgpt-aus-spass-oder-neugier/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-die-meisten-nutzen-chatgpt-aus-spass-oder-neugier/</guid><pp:caseid>613410</pp:caseid><pp:subtitle>Vor allem die jüngeren Arbeitenden nutzen KI-Bots; auch das Interesse an KI-Studiengängen ist seit der Veröffentlichung von ChatGPT und Co gestiegen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Unter den Befragten haben 35,4 Prozent ChatGPT und Co bereits selbst genutzt – allerdings meist aus Spaß oder zum Zeitvertreib beziehungsweise aus Neugier.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><span>Zwei Drittel der Befragten kennen KI-Technologien wie ChatGPT oder Google Bard.</span></li><li><span>Jeweils ungefähr die Hälfte der Befragten aus der Generation Z und Y haben ChatGPT oder ähnliche Tools bereits selbst genutzt; unter den 56 bis 65-jährigen Arbeitenden hat es nicht einmal jede:r Fünfte bereits selbst genutzt.</span></li><li><span>Ein Fünftel der Befragten wissen nicht, wo und wie sie auf ChatGPT und Co zugreifen sollen.</span></li><li><span>Vor allem die Generationen Z und Y erwarten in fünf Jahren einen sehr großen bis großen Einfluss von KI-Tools wie ChatGPT auf ihr Privatleben.&nbsp;</span></li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 13. Dezember 2023.</strong><span>&nbsp;Seit November 2022 ist ChatGPT verfügbar und beeindruckt mit Texten und Lösungen, die von Menschen stammen könnten. Laut der Studie „</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/studie-nutzer-und-nutzen-von-ki-bots-wie-chatgpt/" target="_blank"><span>ChatGPT & Co – persönlich genutzt</span></a><span>“ der IU Internationalen Hochschule (IU) kennen zwei Drittel (66,9 Prozent) der Arbeitenden in Deutschland KI-Bots wie ChatGPT oder Google Bard.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Unter den Befragten haben 35,4 Prozent ChatGPT und Co bereits selbst genutzt – allerdings meist aus Spaß (54,4 Prozent) oder zum Zeitvertreib beziehungsweise aus Neugier (51,3 Prozent). ChatGPT oder ähnliche Technologien werden nur von etwas mehr als einem Drittel (36,5 Prozent) für die Arbeit genutzt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/5ec0360a-efde-4cee-a20a-130229db38ab/1920_iu-studie-chatgpt-privatleben-pr-grafik-a5-rgb-01.jpg?10000"><p>Während der Bekanntheitsgrad von ChatGPT und ähnlichen KI-Technologien in allen Generationen grundsätzlich hoch ist, zeigen sich bei der Nutzung große Unterschiede: Fast zwei Drittel der Befragten aus der Generation Z (59,2 Prozent) haben bereits ChatGPT und ähnliche Technologien selbst genutzt; bei den 56- bis 65-Jährigen („Babyboomer“) sind es 17,0 Prozent.&nbsp;</p><p>Es sind auch die bis 25-Jährigen der Generation Z sowie die 26- bis 40-Jährigen der Generation Y, die unter allen Generationen mittelfristig den größten Einfluss von KI-Technologien sehen: 55,7 Prozent der Befragten der Generation Z sowie 56,6 Prozent der Befragten der Generation Y glauben, dass ChatGPT und Co in den nächsten fünf Jahren einen großen bis sehr großen Einfluss auf ihr Privatleben haben wird. Bei den Babyboomern (56 bis 65 Jahre) sind es hingegen 34,8 Prozent.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/5b2c6718-3f8b-4c69-bf16-aa0a265045c7/1920_iu-studie-chatgpt-privatleben-pr-grafik-a5-rgb-03.jpg?10000"><h3>Ein Fünftel weiß nicht, wie man auf ChatGPT und Co zugreift</h3><p>Die Gründe, warum Beschäftigte in Deutschland ChatGPT und andere KI-Tools noch nicht nutzen, sind vielfältig. Auffallend ist, dass ein Fünftel (20,0 Prozent) der Arbeitenden in Deutschland, die ChatGPT oder andere KI-Tools noch nicht genutzt haben, nicht wissen, wo und wie sie darauf zugreifen können.</p><p>Bei fast ebenso vielen (19,2 Prozent) bestehen Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Etwa die Hälfte (51,3 bzw. 49,3 Prozent) gibt an, dass sie KI-Tools wie ChatGPT privat oder beruflich nicht benötigt. 13,8 Prozent sind der Meinung, dass KI unpersönlich ist. Jede:r zehnte Befragte befürchtet, dass die Antworten der KI falsch sind.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/5f6a89bf-cfba-4621-9134-12e08ee8ae5a/1920_iu-studie-chatgpt-privatleben-pr-grafik-a5-rgb-02.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><strong>Laut der IU-Studie hat die Veröffentlichung von ChatGPT ebenfalls zu einem gestiegenen Interesse an KI-Studiengängen geführt:</strong> 37,3 Prozent der Befragten, die ein Interesse an einem Studium oder einer Weiterbildung haben, stimmen eher bis voll und ganz zu, dass sie sich seit Veröffentlichung von ChatGPT verstärkt für Studiengänge interessieren, die das Thema Künstliche Intelligenz beinhalten.</p><p>„KI wird in den kommenden Jahren zu einem Schlüsselfaktor für Innovationen in vielen Bereichen werden. Die Möglichkeit, an der Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien teilzuhaben, übt eine starke Anziehungskraft auf angehende Studierende aus. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich hoch, und KI-Studiengänge bieten daher sehr gute Karrierechancen. Die Präsenz von ChatGPT hat dem Interesse an KI-Studiengängen einen kleinen Schub verpasst – wie auch die Ergebnisse der Studie zeigen.“, sagt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya Professor für Informatik und Pro-Rektor, Forschung und Transfer an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>Seit Oktober 2023 bietet die IU in allen Studiengängen Wahlpflichtfächer im Bereich KI an: In diesen Wahlpflichtkursen werden die Studierenden mit KI-Prompting vertraut gemacht.</p><p>Unter KI-Prompting versteht man die Verwendung von generativer künstlicher Intelligenz (KI), indem KI-Modellen per Text Anweisungen beeinflusst werden. Der Benutzer gibt eine bestimmte Anfrage oder Anweisung in natürlicher Sprache ein, und die KI antwortet mit generierten Texten oder Informationen. Diese Eingaben werden dann von KI-Modellen wie ChatGPT, MidJourney oder Google Bard interpretiert um Texte, Videos oder Bilder zu erzeugen.</p><p>Mit der Bereitstellung von Wahlpflichtkursen im Bereich KI-Prompting unterstreicht die IU ihre Ausrichtung auf „Future Skills“. Auf diese Weise stellt die IU sicher, dass Studierende Schlüsselkompetenzen erwerben, die in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt stärker nachgefragt werden. Eine dieser wesentlichen Future Skills ist das Erlernen von Fähigkeiten, den Einsatz von KI-Methoden einschätzen zu können und KI-Technologien effizient für Arbeitsaufgaben einsetzen zu können.</p><h3>Über die Studie</h3><p>Für die Studie „ChatGPT & Co – persönlich genutzt“ der IU Internationalen Hochschule (IU) wurden 2.030 Arbeitende in Deutschland im Alter zwischen 16 und 65 Jahren befragt, repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht. Zeitraum der Befragung war der 14. bis 24. April 2023.&nbsp;</p><p>Die vollständige Studie ist <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/studie-nutzer-und-nutzen-von-ki-bots-wie-chatgpt/" target="_blank">hier zum Download</a> verfügbar.<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Dec 2023 11:47:46 +0100</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zu Kindern und Karriere: Traditionelle Rollenbilder sind größtenteils noch vorhanden</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zu-kindern-und-karriere-traditionelle-rollenbilder-sind-groesstenteils-noch-vorhanden/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zu-kindern-und-karriere-traditionelle-rollenbilder-sind-groesstenteils-noch-vorhanden/</guid><pp:caseid>612068</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule zeigt zum Teil noch deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Ein zentrales Ergebnis des zweiten Teils der IU Studie: Kinderkriegen wirkt sich nach wie vor stärker auf Frauen aus als auf Männer: 19,4 Prozent der befragten berufstätigen Frauen geben laut Studie an, ihre beruflichen Ziele aufgrund von Elternschaft neu ausgerichtet zu haben.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Fast doppelt so viele berufstätige Frauen wie Männer richten ihre beruflichen Ziele aufgrund von Elternschaft neu aus.&nbsp;</li><li>Mehr als neun von zehn geben an, allein in Elternzeit gewesen zu sein oder den überwiegenden Teil der Elternzeit genommen zu haben.&nbsp;</li><li>Für fast die Hälfte der Männer, die von Nachteilen wie z.B. finanziellen Einbußen in der Elternzeit ausgehen, wären diese Nachteile ein Grund, nicht in Elternzeit zu gehen.</li><li>Männer wollen häufiger als Frauen mehr Geld verdienen, um ihren Kindern einen gewissen Lebensstandard zu ermöglichen.</li><li>Fast ein Drittel der berufstätigen Frauen geben an, dass sie die Care-Arbeit vollständig übernehmen.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 29. November 2023.</strong><span>&nbsp;Im ersten Teil der repräsentativen IU-Studie “</span><a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-zur-geschlechterverteilung-in-fuehrungspositionen/" target="_blank"><span>Arbeit und Karriere. Gleiche Chancen für alle?</span></a><span>”ergaben sich zum Teil deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen. Was aber mit der Karriere von Frauen und Männern <sup>(*)</sup> passiert, wenn Kinder ins Leben kommen, zeigt der zweite Teil der IU Studie&nbsp;</span><br><span>“</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/vereinbarkeit-familie-und-beruf/" target="_blank"><span>Kind und Karriere. Vereinbar für alle?</span></a><span>”.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Ein zentrales Ergebnis des zweiten Teils der IU Studie: Kinderkriegen <strong>wirkt sich nach wie vor stärker auf Frauen aus als auf Männer:</strong> 19,4 Prozent der befragten berufstätigen Frauen geben laut Studie an, ihre <strong>beruflichen Ziele aufgrund von Elternschaft neu ausgerichtet</strong> zu haben. Bei den berufstätigen Männern sind es nur 11,3 Prozent.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/31af8246-2231-4f6f-a9af-068e501e00ad/1920_iu969a~1.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Kinder führen bei Frauen häufiger zu einem Karriereknick</strong> <strong>als bei Männern</strong>: Mehr als dreimal so viele Frauen (11,4 Prozent) wie Männer (3,2 Prozent) haben ihre Führungsverantwortung wegen der Geburt eines Kindes aufgegeben.</span></p><p><span>Allerdings schätzen <strong>berufstätige Frauen den Kompetenzgewinn durch die Mutterschaft höher ein als Männer: </strong>So glauben 54,4 Prozent der Frauen gegenüber 41,1 Prozent der Männer, dass berufstätige Elternteile hinsichtlich ihrer Elternkompetenzen bessere Organisationsfähigkeiten in den Arbeitsalltag einbringen können. &nbsp;Ähnlich verhält es sich mit dem Zeitmanagement (51,0 Prozent der Frauen vs. 41,0 Prozent der Männer) oder der Fähigkeit zum Multitasking (36,7 Prozent der Frauen vs. 24,2 Prozent der Männer).</span></p><p><span>„Kinder verändern Karrieren – das ist häufig der Fall. Gründe dafür sind unter anderem die Neuausrichtung von Prioritäten und die Entwicklung neuer Soft Skills, die im Job eingebracht werden können. Da Frauen nach wie vor deutlich häufiger Elternzeit in Anspruch nehmen, profitieren sie besonders von diesen Veränderungen“</span><i><span>, </span></i><span>sagt Prof. Dr. Alexandra Wuttig, Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Innovation und Entrepreneurship.</span></p><h3><span><strong>Männer weitaus weniger in Elternzeit, wohl vor allem aus finanziellen Gründen</strong></span></h3><p><span>Weitere große Unterschiede zwischen erwerbstätigen Vätern und Müttern zeigen sich auch bei der Inanspruchnahme und Aufteilung von Elternzeit: Obwohl seit 2007 jeder Elternteil einen gesetzlichen Anspruch auf bis zu 36 Monate Elternzeit hat <sup>(**)</sup>, nehmen Frauen häufiger Elternzeit als Männer: 71,3 Prozent der Frauen gegenüber 28,3 Prozent der Männer mit Kind(ern) haben mindestens einmal Elternzeit in Anspruch genommen.</span></p><p><span>Nach dem Elternzeitgesetz kann die Elternzeit zwischen den Eltern aufgeteilt, nacheinander oder parallel in Anspruch genommen werden. Die IU Studie zeigt jedoch, dass <strong>96,1 Prozent der Frauen und nur 18,9 Prozent der Männer allein oder mehrheitlich Elternzeit</strong> genommen haben. Zwei Drittel der Männer gaben sogar an, dass der:die Partner:in die Elternzeit mehrheitlich genommen hat.&nbsp;</span></p><p><span>Ein Grund dafür, dass Männer vergleichsweise selten Elternzeit nehmen, könnten finanzielle Bedenken sein: 45,1 Prozent der befragten Frauen und 37,4 Prozent der Männer glauben, dass sich das Nehmen von Elternzeit negativ auf sie auswirkt bzw. auswirken kann. Und für <strong>46,7 Prozent derjenigen Männer</strong>, die von Nachteilen der Elternzeit ausgehen, wären diese <strong>ein Grund, gar nicht erst in Elternzeit zu gehen.</strong> Demgegenüber stehen 25,2 Prozent der Frauen.</span></p><h3><span><strong>Unternehmen bieten vor allem Flexibilität</strong></span></h3><p><span>Interessant ist, dass gleich viele berufstätige Frauen wie Männer – nämlich jeweils mehr als zwei Drittel – angeben, dass das Nehmen von Elternzeit in ihrem Unternehmen gut angesehen und unterstützt wird.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/10b22d55-74a9-4c39-a58b-658b94bcc0ed/1920_iu-stu~1.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span>Ein anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn es um die konkreten Maßnahmen geht, die von den Unternehmen geboten werden:&nbsp; <strong>Mehr als vier von fünf Befragten geben an, dass ihr Unternehmen eine gewisse Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung bietet</strong>. Frauen nennen vor allem die Möglichkeit flexibler Arbeitszeitmodelle, Männer am häufigsten flexible Arbeitszeiten und Arbeitsformen.</span></p><p><span><strong>Unterstützung bei der Kinderbetreuung bieten nur wenige Unternehmen</strong>: Nur wenige der Befragten (9,7 Prozent der Frauen und 12,9 Prozent der Männer) geben an, dass sie von ihren Unternehmen bei der Kinderbetreuung unterstützt werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/8bd0a948-f243-483a-8a4a-320003e10f98/1920_iu-stu~3.jpg?10000"><h3><span><strong>Männer sehen sich häufiger in der klassischen Versorgerrolle</strong></span></h3><p><span><strong>Mehr Zeit für die Familie</strong> – das ist bei den befragten berufstätigen Müttern (67,3 Prozent) und Vätern (66,8 Prozent) der meistgenannte Grund für die Anpassung der<strong> beruflichen Ziele aufgrund der Elternschaft</strong>. Viele Befragte (50,6 Prozent der Frauen; 44,4 Prozent der Männer) geben auch an, dass Kinder und Elternschaft ihre Prioritäten verändert haben.</span></p><p><span>Der größte Unterschied zwischen den Geschlechtern <sup>(*)</sup> zeigt sich beim Geld: <strong>42,5 Prozent der Männer wollen mehr Geld verdienen</strong>, um ihren Kindern einen gewissen Lebensstandard zu ermöglichen. Von den erwerbstätigen Frauen sagen dies nur 26,7 Prozent.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/6f293345-bcc2-4f9f-b571-cf241692a393/1920_iu-stu~4.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span><strong>„Durch Elternschaft verfestigen sich oft Rollenbilder, die vor der Familiengründung im wahrsten Sinne des Wortes keine Rolle gespielt haben.</strong> Väter möchten mehr Geld verdienen, Frauen überdenken ihre beruflichen Ziele. Gesellschaftlicher Druck, Strukturen und Klischees verstärken diese individuellen Tendenzen und Verhaltensweisen, die sich auch nach Jahren noch in Erwerbsquoten und Karrierewegen niederschlagen“</span><i><span>, </span></i><span>erklärt Prof. Dr. Malte Martensen, Studiengangsleiter MBA und Professor für Personal & Organisation an der IU Internationalen Hochschule.</span></p><h3><span><strong>Fast ein Drittel</strong>&nbsp;<strong>der Frauen sind allein für Kinderbetreuung zuständig</strong></span></h3><p><span>Die Ungleichheiten und Diskrepanzen zeigen sich auch bei der Aufteilung der Care-Arbeit: <strong>30,2 Prozent der Frauen geben an, die gesamte Care-Arbeit zu übernehmen</strong> und weitere 40,8 Prozent der erwerbstätigen Frauen geben an, den Großteil der Care-Arbeit zu übernehmen. 23,8 Prozent der Frauen und 37,0 Prozent der Männer gaben an, die Care-Arbeit sei gleichwertig unter den Partner:innen aufgeteilt. Interessant ist, dass Männer die Aufteilung von Care- und Hausarbeit häufiger als „gleich verteilt“ einschätzen als Frauen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/ad0d8708-e05e-4f80-abc6-daa700060877/1920_iu-stu~2.jpg?10000"><h3><span><strong>ÜBER DIE STUDIE</strong></span></h3><p><span>Die Studie „Kind und Karriere – Vereinbar für alle?“ der IU Internationalen Hochschule zeigt, was mit der Karriere von Frauen und Männern passiert, sobald Kinder ins Leben treten und wie sich dies vor allem auf Frauen auswirkt. Für die Studie befragte die IU 4.480 Personen zwischen 16 und 65 Jahren, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht (*).&nbsp;</span></p><p><span><strong>Die </strong></span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/vereinbarkeit-familie-und-beruf/" target="_blank"><span>vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung</span></a><span><strong>.</strong></span></p><p><span><strong>Die Studie ist der zweite Teil einer Studienreihe. Der erste Teil mit dem Titel “</strong></span><a href="https://www.iu.de/news/iu-studie-zur-geschlechterverteilung-in-fuehrungspositionen/" target="_blank"><span>Arbeit und Karriere. Gleiche Chancen für alle?</span></a><span>” <strong>erschien im Oktober.</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p><span>(*) Obwohl die Geschlechtszugehörigkeit mehr erfordert als eine binäre Klassifizierung in weiblich und männlich, sind die derzeit verfügbaren Daten für eine solche Analyse begrenzt. In der Regel sind die Zahlen zu gering, um eine Aufschlüsselung nach zusätzlichen Variablen zu ermöglichen. Daher wird in dieser Studie das Geschlecht nur in einem binären System betrachtet.</span></p><p><span>(**) Seit 2007 besteht laut dem Bundesgesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit ein gesetzliches Recht auf Elternzeit. Der Anspruch auf Elternzeit besteht für jeden Elternteil bis zur Vollen­dung des dritten Lebensjahres des Kindes. Die Befragung umfasst auch Männer und Frauen, deren Kinder zu einem früheren Zeitpunkt geboren und aufgewachsen sind. Für diese galten die Regelungen des Erziehungsgeldes / der Erziehungszeit.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 11:03:06 +0100</pubDate>
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                        <title>Führungspositionen: Männer in der Überzahl und Frauen häufiger in Teilzeit</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zur-geschlechterverteilung-in-fuehrungspositionen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zur-geschlechterverteilung-in-fuehrungspositionen/</guid><pp:caseid>601679</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule liefert Erkenntnisse zur Geschlechterverteilung in Führungspositionen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Männer arbeiten fast doppelt so häufig in Führungspositionen wie Frauen. Dies und mehr zeigt die neue repräsentative Studie „Arbeit und Karriere. Gleiche Chancen für alle?“ der IU Internationalen Hochschule.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Männer sind in Führungspositionen in der Überzahl&nbsp;</li><li>Frauen in Führungsrollen arbeiten öfter als Männer in Teilzeit&nbsp;</li><li>Frauen führen häufiger Frauen als männliche Vorgesetzte&nbsp;</li><li>Kinder sind bei Frauen öfter ein Grund gegen erneute Führungsverantwortung&nbsp;</li><li>Frauen wünschen sich doppelt so häufig wie Männer von dem:der Arbeitgeber:in Unterstützung bei der Kinderbetreuung&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 19. Oktober 2023.</strong> Männer arbeiten fast doppelt so häufig in Führungspositionen wie Frauen. Das zeigt die neue repräsentative Studie <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/gleichberechtigung-am-arbeitsplatz/" target="_blank">„Arbeit und Karriere. Gleiche Chancen für alle?“</a> der IU Internationalen Hochschule (IU). Laut der Studie gibt jeder dritte Mann (32,2 Prozent) an, eine leitende Funktion zu haben. Bei den Frauen sind es 17,6 Prozent.&nbsp;</p><p>Und diejenigen <strong>Frauen, die in Führungspositionen sind, arbeiten der Studie zufolge auch häufiger in Teilzeit als Männer</strong>: 31,3 Prozent der Frauen in Führungspositionen arbeiten 21 bis 35 Stunden pro Woche und 11,3 Prozent bis zu 20 Stunden in Teilzeit. Bei den männlichen Führungskräften sind es jeweils halb so viele (15,1 Prozent, 21 bis 35 Wochenstunden und 4,9 Prozent, bis 20 Wochenstunden).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1797f87d-55cb-4483-9f61-192c87928cb3/1920_iu-studie-gleichberechtigung-grafik-rgb-4.jpg?10000"><p><br>Ein weiteres wichtiges Ergebnis der IU-Studie ist, <strong>dass Frauen häufiger Frauen führen</strong>: 42,0 Prozent der Frauen in Führungspositionen haben eine weibliche Führungskraft. Dagegen werden 15,0 Prozent der männlichen Führungskräfte von einer Frau geführt.&nbsp;</p><p>Aber auch <strong>Männer führen deutlich häufiger Männer</strong>: 81,3 Prozent der Männer in Führungspositionen haben einen männlichen Vorgesetzten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d8dc46b7-5061-447d-bc17-3ba5e41ff247/1920_iu-studie-gleichberechtigung-grafik-rgb-2.jpg?10000"><p><br>„Am Ende spielt es keine Rolle, ob Mann oder Frau. Ausschlaggebend sind Leadership-Fähigkeiten, wie etwa Mitarbeitende zu inspirieren und zu motivieren. Und das sollte auch flexibel möglich sein, sowohl für Männer als auch für Frauen“, so <strong>Prof. Dr. Alexandra Wuttig</strong>, Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule und Professorin für Innovation und Entrepreneurship.&nbsp;</p><p>Interessant ist auch die Tatsache, <strong>dass laut IU-Studie das Geschlecht bei der Vorbildfunktion von Führungskräften keine Rolle zu spielen scheint</strong>. Allerdings werden weibliche Führungskräfte von beiden Geschlechtern etwas häufiger als Vorbild wahrgenommen als männliche Führungskräfte: 44,2 Prozent der Männer und 44,4 Prozent der Frauen nehmen ihren direkten männlichen Vorgesetzten als Vorbild wahr; 47,2 Prozent der Männer und 47,3 Prozent der Frauen sehen ihre direkte weibliche Führungskraft als Vorbild.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/40437cc6-7e00-4ef1-9e13-0157161941e1/1920_iu-studie-gleichberechtigung-grafik-rgb-3.jpg?10000"><p><br><strong>Kinder sind bei Frauen öfter ein Grund, nicht wieder in eine Führungsposition zurückzukehren</strong>: 11,4 Prozent der befragten Frauen, die in der Vergangenheit eine Führungsposition innehatten, sind derzeit aufgrund von Geburt und Elternschaft nicht mehr in einer Führungsposition. Bei den Männern sind es 3,2 Prozent.&nbsp;</p><p>Die von beiden Geschlechtern am häufigsten genannten Gründe von Personen, die in einer Führungsposition waren, jetzt aber keine Führungsverantwortung mehr tragen, sind: Unternehmenswechsel (Frauen: 39,2 Prozent; Männer: 34,6 Prozent), berufliche Neuorientierung (25 Prozent; 31,4 Prozent) und veränderte Prioritäten (24,3 Prozent; 27,5 Prozent).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/eab0c91f-2803-4ab7-9878-70ce66114a55/1920_iu-studie-gleichberechtigung-grafik-rgb-5.jpg?10000"><h3><br>Zurück in die Führung: Gehalt für alle Geschlechter Grund Nummer Eins&nbsp;</h3><p>Ein Drittel der Männer (32,8 Prozent), die derzeit keine Führungsverantwortung (mehr) haben, möchte (wieder) eine Führungsposition übernehmen. Bei den Frauen ist es etwas mehr als jede Fünfte (21,7 Prozent), die (wieder) eine Führungsposition übernehmen möchte. Frauen und Männer nennen ähnliche Argumente, warum sie (wieder) eine Führungsposition übernehmen möchten: „Höheres Gehalt“ wird am häufigsten genannt (Frauen: 69,9 Prozent; Männer: 66,2 Prozent), an zweiter Stelle folgt die persönliche Weiterentwicklung (63,6 Prozent; 59,7 Prozent) und an dritter Stelle die Antwort „Ich möchte neue Herausforderungen meistern“ (56,8 Prozent; 46,6 Prozent).&nbsp;<br>Die Antwort „Ich möchte meine Karriere voranbringen“ wurde von beiden Geschlechtern erst an siebter Stelle genannt (43,9 Prozent; 44,0 Prozent).&nbsp;</p><h3>Frauen wünschen sich häufiger Unterstützung bei Kinderbetreuung&nbsp;</h3><p>Eine weitere Frage richtete sich an die Befragten, die derzeit keine Führungsverantwortung haben, aber in Zukunft eine solche Position anstreben: „Welche Maßnahmen Ihres Arbeitgebers würden Sie dabei unterstützen, eine Rolle als Führungskraft einzunehmen und zu behalten?“&nbsp;</p><p>Sowohl Männer als auch Frauen nannten vorrangig Aspekte wie Schulungen und Weiterbildungsprogramme (Frauen: 63,1 Prozent; Männer: 61,1 Prozent) oder Gehaltserhöhung (Frauen: 60,9 Prozent; Männer: 65,8 Prozent).&nbsp;</p><p>Aber auch eine flexible Arbeitsgestaltung wie flexible Arbeitszeiten, flexible Arbeitsformen und Arbeitszeitmodelle werden von beiden Geschlechtern häufig genannt. <strong>Doppelt so viele Frauen wie Männer (21,0 Prozent vs. 10,9 Prozent) wünschen sich vom Unternehmen Unterstützung bei der Kinderbetreuung.</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/459c6233-5eb8-4de4-bffc-bedeb5de4ee8/1920_iu-studie-gleichberechtigung-grafik-rgb-6.jpg?10000"><p><br>„Für Führungspositionen sind Kompetenz und Motivation entscheidend. Aber auch Strukturen, die es erlauben, eine Führungsposition wirksam ausüben zu können. Mütter, aber auch Väter, stehen oft vor der Herausforderung, ihre Karriere mit der Familienverantwortung zu vereinbaren. Arbeitgeber:innen sind in der Pflicht: Eine Kulturveränderung hin zu echter Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit und Arbeitsort fördert Chancengleichheit und Aufstiegsmöglichkeiten“, erklärt <strong>Prof. Dr. Malte Martensen</strong>, Studiengangsleiter MBA und Professor für Personal & Organisation an der IU Internationalen Hochschule.</p><h5>ÜBER DIE STUDIE&nbsp;</h5><p>Die Studie „Arbeit und Karriere. Gleiche Chancen für alle?“ der IU Internationalen Hochschule zeigt, was Arbeitnehmer:innen wichtig ist und warum viele Frauen nicht in Führungspositionen arbeiten. Für die Studie befragte die IU 4.480 Personen zwischen 16 und 65 Jahren, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht (*).&nbsp;</p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/gleichberechtigung-am-arbeitsplatz/" target="_blank">Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung.</a></p><p><i><span>(*) Obwohl die Geschlechtszugehörigkeit mehr erfordert als eine binäre Klassifizierung in weiblich und männlich, sind die derzeit verfügbaren Daten für eine solche Analyse begrenzt. In der Regel sind die Zahlen zu gering, um eine Aufschlüsselung nach zusätzlichen Variablen zu ermöglichen. Daher wird in dieser Studie das Geschlecht nur in einem binären System betrachtet.</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2867/63da32ff-4e69-4a60-90b2-12feb0e7ae0e/500_iu-studie-gleichberechtigung-1200x800px.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
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                        <title>IU-Studie: Lebensverbesserer ChatGPT?</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-lebensverbesserer-chatgpt/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-lebensverbesserer-chatgpt/</guid><pp:caseid>584105</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Drittel der Erwerbstätigen finden, dass KI-Technologien wie ChatGPT die Lebensqualität in den nächsten 10 Jahren sehr verbessern werden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Ein Drittel der Erwerbstätigen finden, dass KI-Technologien wie ChatGPT die Lebensqualität in den nächsten 10 Jahren sehr verbessern werden. Neben allgemeiner Zustimmung gibt es aber auch Bedenken.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p>Neben allgemeiner Zustimmung gibt es aber auch Bedenken.</p><ul><li><strong>Bedenken beim Datenschutz:</strong> 29,0 Prozent der Befragten haben bei der Nutzung von KI-Technologien wie ChatGPT Bedenken bezüglich des Datenschutzes.&nbsp;</li><li><strong>Gen Z mit Wissensvorsprung:</strong> Unter allen Generationen fühlt sich die Gen Z im Generationenvergleich mit 35,0 Prozent noch am ehesten gut über mögliche Chancen und Risiken von KI-Technologien informiert.&nbsp;</li><li><strong>Regulierung gefordert:</strong> 55,1 Prozent der Befragten befürworten enge Regulierungen für die Entwicklung und Nutzung von ChatGPT & Co.; besonders unter den Babyboomern finden sich viele Befürworter (61,4 Prozent).&nbsp;</li><li><strong>Unzureichende Debatte: </strong>47,3 Prozent der Befragten finden nicht, dass eine ausreichende öffentliche Debatte über die Chancen und Risiken von ChatGPT geführt wird.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 17. August 2023.</strong> <i>„ChatGPT und vergleichbare KI-Technologien werden die Lebensqualität der Menschen in den nächsten 10 Jahren sehr verbessern“,</i> dieser Aussage stimmen ein Drittel (32,9) der Befragten einer IU-Studie voll und ganz bzw. eher zu, die unter Erwerbstätigen in Deutschland durchgeführt wurde.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Für die Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/zukunft-ki/" target="_blank">ChatGPT & Co. in der Diskussion</a>“ der IU Internationalen Hochschule (IU) wurden 2.030 Arbeitende in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht im April 2023 befragt. Gefragt wurden sie unter anderem, wie sie KI-Bots bewerten und welche Bedenken sie haben.&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Gen Z fühlt sich noch am ehesten über KI informiert&nbsp;</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">76,5 Prozent der Umfrageteilnehmenden sind grundsätzlich an KI-Technologien wie ChatGPT interessiert. In Bezug auf mögliche Chancen und Risiken, die KI-Software wie ChatGPT mit sich bringen, fühlen sich lediglich 24,0 Prozent der Arbeitenden in Deutschland gut informiert.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">43,1 Prozent der Befragten stimmen eher nicht oder gar nicht zu, gut über die potenziellen Chancen und Risiken informiert zu sein. Unter den Babyboomern, also der Generation der 56- bis 65-Jährigen, sind es sogar 51,0 Prozent.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Am häufigsten (mit 35,0 Prozent) fühlt sich die Generation Z, d.h. Befragte im Alter von 16 bis 25 Jahren, gut über mögliche Chancen und Risiken von KI-Technologien wie ChatGPT informiert.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/d30c1990-454a-4c93-aca7-4f92ef056d92/1920_iu-studie-chatgpt-gesellschaftlicher-impact-viele-nicht-gut-informiert-rgb.jpg?10000"><h3><br>Datenschutz weit oben auf der Liste der Bedenken&nbsp;</h3><p>Laut IU-Studie haben 29,9 Prozent der Befragten Bedenken, dass die Antworten von KI-Bots wie ChatGPT falsch sein könnten. Nahezu ebenso viele Befragte (29,0) Prozent haben bei der Nutzung von KI-Technologien ihre Zweifel hinsichtlich des Datenschutzes. 25,4 Prozent haben Bedenken, weil sie sich nicht sicher sind, woher die Antworten von ChatGPT & Co. kommen.&nbsp;</p><p>Mehr als jede:r zehnte Arbeitende (12,7) in Deutschland hat keine Bedenken, wenn es um die Nutzung von ChatGPT & Co. geht.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/8dcbdb83-04b4-4b85-8ffc-9b89569b6599/1920_iu-studie-chatgpt-gesellschaftlicher-impact-bedenken-rgb.jpg?10000"><h3><br>ChatGPT: Für viele auf einer Ebene mit der Klima-Debatte&nbsp;</h3><p>Für viele Befragte stellen KI-Technologien wie ChatGPT ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema dar: So sind immerhin 29,6 Prozent der Meinung, dass der Umgang und die Regulierung für KI-Technologien wie ChatGPT ähnlich wichtig ist wie der Kampf gegen den Klimawandel.&nbsp;</p><p>Demgegenüber stehen 35,9 Prozent, die der nachfolgenden Aussage eher nicht bzw. überhaupt nicht zustimmen.&nbsp;</p><p>Wenn es um die Relevanz der Regulierung geht, ist die Zustimmung unter den Befragten hoch. Über die Hälfte der Befragten (55,1 Prozent) stimmen voll und ganz oder eher zu, dass es strenge regulatorische Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Anwendung von ChatGPT & Co. geben sollte.&nbsp;</p><p>Insgesamt lassen die Studienergebnisse folgende Entwicklung erkennen: Je älter die Generation, desto häufiger wird die enge Regulierung von ChatGPT und Co. als sehr wichtig gesehen.&nbsp;</p><p>Am häufigsten stimmen die Babyboomer der folgenden Aussage eher oder voll und ganz zu (61,4 Prozent): <i>„Es ist sehr wichtig, dass es enge regulative Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Anwendung von ChatGPT gibt, auch wenn dies die Innovation einschränkt.“&nbsp;</i></p><p>Am seltensten stimmen dem die Vertreter:innen der Gen Z eher oder voll und ganz zu (47,6 Prozent).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1dc2602b-ca88-4fea-b3bb-8dd9393d8b32/1920_iu-studie-chatgpt-gesellschaftlicher-impact-wunsch-nach-regulierung-rgb.jpg?10000"><p><br>„Regulierung von KI kann dazu beitragen, Vertrauen in diese Technologie aufzubauen und ein Gleichgewicht zwischen Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung herzustellen. Da die ältere Generation mehr Lebenserfahrung besitzt, ist es wenig verwunderlich, wenn sie sich eher als die Jüngeren für Rahmenbedingungen einsetzt, die den Missbrauch von KI verhindern sollen“, sagt Prof. Dr. Thomas Zöller, Professor für Data Science und Artificial Intelligence an der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><h3>Vielen ist die öffentliche Debatte zu wenig&nbsp;</h3><p>Vielen ist die derzeit öffentlich geführte Debatte noch zu wenig. Bei der Frage, ob die <i>„Diskussion über die Chancen und Risiken von ChatGPT und Co. ausreichend in der deutschen Öffentlichkeit und Politik geführt wird“</i>, stimmen nahezu die Hälfte der Befragten (47,3 Prozent) dieser Aussage eher nicht bzw. überhaupt nicht zu.&nbsp;</p><p><a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/zoller-thomas/" target="_blank">Prof. Dr. Zöller</a> ordnet die Ergebnisse folgendermaßen ein:&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/7d8da420-edcc-4d03-ab2f-c04b6bc7762f/1920_2023-studie-thomas-zoeller-sw.jpg?10000"><p>„Es fehlen klare Leitlinien und Gesetze zur umsichtigen Regulierung von KI in Deutschland. Dadurch herrschen Unsicherheit und Zögerlichkeit bei der Initiierung einer breiten Debatte über KI. Um diese Lücke zu schließen, müssen sich politische Entscheidungsträger, Expert:innen und die Öffentlichkeit zusammenfinden und umfassend über KI-Technologien wie ChatGPT diskutieren. Dies erfordert eine verbesserte Aufklärung über Potenziale und Risiken von KI sowie eine stärkere Beteiligung der Zivilgesellschaft zur angemessenen Berücksichtigung der Bürgerinteressen. Nur durch diese Diskussion lässt sich eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte KI-Politik schaffen.“&nbsp;</p><h4>Über die Studie&nbsp;</h4><p>Für die IU-Studie „ChatGPT & Co. in der Diskussion“ wurden 2.030 Arbeitende in Deutschland im Alter zwischen 16 und 65 Jahren befragt, repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht. Zeitraum der Befragung war der 14.04. bis 24.04.2023.&nbsp;</p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/zukunft-ki/" target="_blank">Die vollständige Studie ist hier zum Download verfügbar.&nbsp;</a></p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 11:36:30 +0200</pubDate>
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                        <title>Repräsentative Kurzstudie: Finanzielles Verhalten lässt sich deutlich ausbauen</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/repraesentative-kurzstudie-zu-finanzieller-bildung/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/repraesentative-kurzstudie-zu-finanzieller-bildung/</guid><pp:caseid>582791</pp:caseid><pp:subtitle>Finanzielle Bildung hat Luft nach oben, doch 82,1 Prozent der Befragten vertrauen trotzdem ihren eigenen finanziellen Entscheidungen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Bei der finanziellen Bildung in Deutschland besteht Luft nach oben. Dies zeigt die aktuelle Kurzstudie der IU mit dem Titel „Finanzielle Bildung – wie steht es um das Finanzwissen in Deutschland?“.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Fast alle befragten Personen (92,3 Prozent) finden finanzielle Bildung eher bis sehr wichtig.&nbsp;</li><li>Bei einer an das OECD-Toolkit angelehnten Messung finanzieller Bildung erreichten die Teilnehmenden 10,7 von 20 möglichen Punkten.&nbsp;</li><li>82,1 Prozent der Befragten vertrauen bei finanziellen Entscheidungen sich selbst.&nbsp;</li><li>Fast die Hälfte der Befragten (47,3 Prozent) investiert kein Geld und genau 50 Prozent von ihnen hat kein Geld zum Anlegen übrig.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 2. August 2023.</strong><span>&nbsp;</span>Bei der finanziellen Bildung in Deutschland besteht Luft nach oben. Dies zeigt die aktuelle Kurzstudie der IU Internationalen Hochschule (IU) mit dem Titel <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielle-bildung/" target="_blank">„Finanzielle Bildung – wie steht es um das Finanzwissen in Deutschland?“</a>.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/e59451b7-af83-4ad4-89e6-2871060a381f/1920_johannes-treu.png?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Der Umgang mit Geld und das Verstehen von Investitionen, Schulden und Finanzinstrumenten entscheiden darüber, ob Menschen ein finanziell stabiles Leben führen und finanzielle Ziele erreichen“, sagt <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/treu-johannes/" target="_blank">Prof. Dr. Johannes Treu</a>, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der IU Internationalen Hochschule. Darum wäre es von großer Bedeutung, wenn die Menschen in Deutschland ihre finanzielle Bildung ausbauen würden. Unter finanzieller Bildung versteht man das Wissen und die Fähigkeit, fundierte finanzielle Entscheidungen zu treffen.&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Finanzielle Bildung hat hohen Stellenwert&nbsp;</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Fast alle befragten Personen (92,3 Prozent) finden finanzielle Bildung eher bis sehr wichtig, und 79,7 Prozent schätzen ihre finanzielle Bildung selbst als eher gut bis sehr gut ein. Doch die Messung (*) der finanziellen Bildung zeigt: Die Teilnehmenden erreichen von insgesamt 20 möglichen Punkten einen Gesamtwert von durchschnittlich 10,7 Punkten. Schaut man sich die Messung unterteilt in die vier gemessenen Aspekte an, erreichten die Teilnehmenden beim Wissen 4,9 von 7 Punkten, beim Verhalten 3,7 von 9 Punkten und bei der Einstellung zu Finanzen 2,1 von 4 Punkten.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Wir müssen vor allem jungen Menschen besseres Finanzwissen vermitteln“, fordert Prof. Dr. Johannes Treu. „Die Schule sollte ein Basisverständnis schaffen. Und wir brauchen digitale, geprüfte Anlaufpunkte, bei denen alle verständliche Informationen erhalten.“&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/a2dff22b-26ea-4983-9b7b-0e66f825e082/1920_iu-studie-finanzielle-bildung-rgb-01.jpg?10000"><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Familie ist Quelle Nummer Eins für Finanzbildung&nbsp;</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Nur knapp die Hälfte der Befragten (49,2 Prozent) fühlt sich durch ihre schulische Ausbildung, finanziell gebildet, zum Beispiel über Fächer wie Wirtschaft oder Sozialkunde. Doch neun von zehn Befragten (89,3 Prozent) bilden sich weiter, wenn es um finanzielle Themen geht. Sie setzen dafür vor allem auf die Familie: 41,3 Prozent der Befragten nannten diese Quelle für Finanzwissen am häufigsten. In der Generation Z, also den unter 25-Jährigen, gaben sogar 60,6 Prozent der Befragten an, dass die Familie eine Informationsquelle ist.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Nach der Familie folgen Quellen wie allgemeine Ratgeber (37,1 Prozent), Finanzwebseiten mit klassischen Informationen (36,6 Prozent) und Empfehlungen von Freund:innen/Bekannten (35,2 Prozent). Unter den Befragten der Generation Z haben Influencer:innen und soziale Medien mit 38,9 Prozent einen weitaus höheren Stellenwert als beim Durchschnitt aller Befragten (19,6).&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Und wenn es um finanzielle Entscheidungen geht, vertrauen die Befragten vor allem auf ihre eigenen Entscheidungen (82,1 Prozent). Erst danach folgen die Familie (60,4 Prozent) oder Freund:innen (43,6 Prozent). Schlusslicht unter den Vertrauenspersonen sind mit 39,0 Prozent die Finanzberater:innen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Wer sich selbst, der Familie oder Influencer:innen zu stark vertraut, geht ein unnötiges Risiko ein. Bei der unterdurchschnittlichen finanziellen Bildung hierzulande benötigen wir dringend mehr verständliche Aufklärung und Bildungsinvestitionen in diesem Bereich“, sagt Prof. Dr. Johannes Treu.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/36645219-8ea1-4ffa-a4ee-849c79e3f6bb/1920_iu-studie-finanzielle-bildung-rgb-03.jpg?10000"><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Viele haben kein Geld für Finanz-Investitionen&nbsp;</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Etwas mehr als die Hälfte der Befragten investieren in Finanzprodukte wie Fonds, Aktien, Sachwerte – oder legen Geld zurück, zum Beispiel auf dem Girokonto, als Tagesgeld oder per Sparbuch. Die andere Hälfte der Befragten tut dies nicht – vor allem, weil kein Geld dafür bleibt (50,0 Prozent), sie risikoavers sind (24,7 Prozent) oder sich nicht ausreichend über Finanzprodukte informiert fühlen (23,6 Prozent). Letzteres gilt vor allem für die Generationen Z (38,7 Prozent) und Y (31,0 Prozent). Mit zunehmendem Alter fühlen sich die Befragten im Generationsvergleich besser informiert: 38,7 Prozent der unter 25-Jährigen denken, dass sie nicht genug für eine Finanzinvestition wissen, aber nur 10 Prozent der über 56-Jährigen.&nbsp;<br><br>(*) Die Messung der finanziellen Bildung wurde an das „OECD Toolkit for Financial Literacy and Financial Inclusion“ angelehnt. Das OECD-Toolkit ist ein Instrument, das von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelt wurde, um die finanzielle Bildung in verschiedenen Ländern zu bewerten und zu vergleichen.&nbsp;</p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;">ÜBER DIE KURZSTUDIE&nbsp;</h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die IU Internationale Hochschule befragte vom 28.04. – 03.05.2023 in Deutschland 1.202 Personen zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ nach Alter und Geschlecht.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/finanzielle-bildung/" target="_blank">Hier finden Sie das Factsheet zur IU-Kurzstudie "Finanzielle Bildung – wie steht es um das Finanzwissen in Deutschland?“.</a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 10:11:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Studie: Ein Drittel der Arbeitenden erwarten sich durch ChatGPT &amp; Co. Erleichterung im Joballtag</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-auswirkungen-von-chatgpt-und-ki-bots-auf-die-arbeitswelt/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-auswirkungen-von-chatgpt-und-ki-bots-auf-die-arbeitswelt/</guid><pp:caseid>578580</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule über Vorteile, Erwartungen und Unternehmens-Einsatz von KI-Bots wie ChatGPT</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Repräsentative Umfrage der IU über Vorteile, Erwartungen und Unternehmens-Einsatz von KI-Bots wie ChatGPT.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><strong>18,5 Prozent der Arbeitgeber:innen</strong> setzen ChatGPT & Co. bereits ein oder überlegen, es zukünftig einzusetzen.&nbsp;</li><li><strong>45,1 Prozent</strong> der Befragten finden, dass ChatGPT & Co. <strong>die tiefgreifendste Veränderung seit der Erfindung des Internets</strong> ist; ebenso viele sind der Meinung, dass sich die Arbeitswelt durch KI-Bots noch schneller verändern wird als das Internet.&nbsp;</li><li><strong>In fünf Jahren erwarten 40,5 Prozent</strong> der Befragten <strong>große bis sehr große Auswirkungen</strong> durch Technologien wie ChatGPT auf ihr Berufsleben.&nbsp;</li><li><strong>30,8 Prozent </strong>der Befragten in der<strong> Gen Z</strong> stufen ChatGPT & Co. zukünftig als <strong>Gefahr für ihren Arbeitsplatz</strong> ein; dies ist deutlich mehr als der Durchschnitt aller Befragten (19,5 Prozent).&nbsp;</li><li><strong>Dr. Markus Schmitz, CIO der Bundesagentur für Arbeit:</strong> „Die Jüngeren werden am stärksten von den Auswirkungen durch KI betroffen sein.“</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 27. Juni 2023.</strong><span>&nbsp;</span>35,4 Prozent der Arbeitenden in Deutschland gehen davon aus, dass KI-Technologien wie ChatGPT ihnen in Zukunft ihre Routineaufgaben abnehmen und dadurch ihren Arbeitsalltag erleichtern werden. 33,4 Prozent der Befragten glauben, dass diese KI-Bots sie bei ihren beruflichen Kompetenzen und Fähigkeiten unterstützen können. Die Generation Z ist am ehesten über ihre berufliche Zukunft besorgt – ältere Generationen wie die Baby-Boomer stehen den Auswirkungen durch KI im Vergleich tendenziell gelassener gegenüber. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/chatgpt-und-arbeitswelt/" target="_blank">"ChatGPT & Co. im Beruf – Auswirkungen auf die Arbeitswelt</a>" der IU Internationalen Hochschule (IU) unter 2.030 deutschen Arbeitnehmer:innen, Unternehmer:innen und Selbständigen im April 2023.&nbsp;<br><br>Laut der IU-Studie erhofft sich die deutsche arbeitende Bevölkerung von Technologien wie ChatGPT hauptsächlich eine <strong>erleichterte Recherche </strong>(48,3 Prozent) und eine <strong>effizientere sowie schnellere Arbeitsweise </strong>(43,8 Prozent). Nur 9,3 Prozent sehen keine Vorteile, und dies, obwohl 34,3 Prozent der Befragten KI-Technologien wie ChatGPT als nützlich bis sehr nützlich für ihren Beruf erachten.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Für viele Arbeitende bringen die neuen Technologien tiefgreifende Veränderungen mit sich: 45,1 Prozent sehen in KI-Programmen wie ChatGPT die tiefgreifendste Veränderung seit der Erfindung des Internets. Ebenso viele (45,1 Prozent) glauben, dass KI-Bots die Arbeitswelt noch schneller verändern werden als das Internet.&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">Je jünger, desto häufiger der erwartete Einfluss und die Sorgen&nbsp;</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">16,2 Prozent der Befragten sehen einen (sehr) großen Einfluss durch KI-Technologien wie ChatGPT auf das heutige Berufsleben. In fünf Jahren erwarten mit 40,5 Prozent deutlich mehr Arbeitende eine große bis sehr große Auswirkung. Besonders die Generation Z erwartet mit über 50,6 Prozent einen (sehr) großen Einfluss in fünf Jahren. Die Generation X und die Baby-Boomer sehen hingegen mit 36,6 Prozent und 33,0 Prozent seltener Einfluss in fünf Jahren.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/16df6a89-bff0-4a17-bf97-4a375f7b103f/1920_iu-studie-chatgpt-arbeitswelt-pr-grafik-a5-rgb-3.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>Bei Fragen zur beruflichen Zukunft und zum Arbeitsplatz zeigen sich teils deutliche Unterschiede zwischen den Generationen:&nbsp;</p><p>Den Studienergebnissen zufolge macht sich insbesondere die Generation Z Sorgen: Ein Viertel der Befragten aus der Gen Z (24,9 Prozent) äußerten sich in der Befragung „eher besorgt“ oder „sehr besorgt“ über die Auswirkungen von Technologien wie ChatGPT auf ihre berufliche Zukunft. Im Vergleich dazu: Im Durchschnitt taten dies 17,8 Prozent der Befragten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/50118e51-fef3-40d6-b587-59350cf96e03/1920_iu-studie-chatgpt-arbeitswelt-pr-grafik-a5-rgb-1.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>Unter den Befragten der Gen X (41 bis 55 Jahre) und der Baby-Boomer (56 bis 65 Jahre) sind jeweils 16,0 bzw. 16,3 Prozent „eher besorgt“ oder „sehr besorgt über ihre berufliche Zukunft.&nbsp;</p><p>Auch bei der Frage, inwiefern ChatGPT zukünftig eine Gefahr für den Arbeitsplatz darstellt, stimmten mit 30,8 Prozent der Gen Z-Vertreter:innen deutlich mehr Befragte als der Durchschnitt aller Befragten (19,5 Prozent) „voll und ganz“ oder „eher" zu.&nbsp;</p><p>Unter den älteren Generationen stimmten deutlich weniger „voll und ganz“ oder „eher" zu: Generation Y (20,9 Prozent), Generation X (17,5 Prozent), Baby-Boomer (15,5).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1656db5b-5e0b-4111-abd5-8e0f4cccba41/1920_iu-studie-chatgpt-arbeitswelt-pr-grafik-a5-rgb-2.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><strong>Dr. Markus Schmitz</strong>, CIO der Bundesagentur für Arbeit, kommentiert die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt und vor allem auf die Generation Z wie folgt:</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/b15fc014-c75d-4735-b60a-7eee457a9ee6/1920_markus-schmitz-cio-bundesagentur-fuer-arbeit.jpg?10000"><p>„Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden bestimmte Aufgaben automatisiert und effizienter erledigt, was zu Veränderungen in der Art und Weise führt, wie wir arbeiten. KI kann sich wiederholende Aufgaben übernehmen, Daten analysieren und Erkenntnisse liefern, komplexe Probleme lösen und sogar in einigen Fällen menschenähnliche Interaktionen ermöglichen. Dadurch werden bestimmte Tätigkeiten obsolet, aber natürlich entstehen auch neue Arbeitsbereiche. Es ist daher nur verständlich, wenn sich viele Sorgen über die berufliche Zukunft machen. Dies ist bei den Jüngeren umso mehr der Fall, denn sie werden am stärksten von den Auswirkungen durch KI betroffen sein. Ansätze wie Human Friendly Automation bekommen dadurch eine immer wichtigere Bedeutung, ebenso unsere Berufsberatung für Jugendliche und Berufsanfänger.“&nbsp;</p><h3>KI ist noch nicht in der Unternehmensrealität angekommen&nbsp;</h3><p>Seit Ende 2022 ist ChatGPT der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Laut den Befragten setzen 18,5 Prozent der Arbeitgeber:innen oder sie selbst als Unternehmer:innen oder Selbstständige ChatGPT in irgendeiner Form ein oder überlegen sich, es zukünftig einzusetzen.&nbsp;</p><p>61,4 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass eine spezielle Schulung notwendig sei, um ChatGPT & Co. sinnvoll nutzen zu können. Allerdings haben bisher nur 10,0 Prozent der Unternehmen eine solche Schulung angeboten oder planen dies.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1920_th.fink-011-u6ncbh.jpg?10000"><p>„Ich nutze KI wie ChatGPT täglich und erlebe bereits eine deutliche Produktivitätssteigerung. Diese Programme befinden sich jedoch erst am Anfang ihrer evolutionären Reise und werden sich rasch weiterentwickeln. Ich sehe ein enormes Potenzial für transformative Veränderungen in unserer Arbeitsweise und unserem Leben. Schulungen sind der Schlüssel, um diese Revolution zu entfesseln. Ich empfehle jedem Einzelnen und jedem Unternehmen, sich jetzt intensiv mit KI auseinanderzusetzen.“&nbsp;</p><p><strong>Dr. Thomas Fink</strong>, Director der IU Akademie, IU Internationale Hochschule.&nbsp;</p><h4>ÜBER DIE STUDIE</h4><p>Für die IU-Studie „ChatGPT & Co. im Beruf – Auswirkungen auf die Arbeitswelt“ wurden 2.030 Arbeitende in Deutschland im Alter zwischen 16 und 65 Jahren befragt, repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt nach Alter und Geschlecht. Zeitraum der Befragung war der 14.04 bis 24.04.2023.</p><p><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/chatgpt-und-arbeitswelt/" target="_blank">Hier alle Ergebnisse und Whitepaper der Studie aufrufen</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Generation Balance: IU-Befragung zeigt, welche Erwartung die Gen Z an ihren ersten Job hat</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-welche-erwartung-die-gen-z-an-ihren-ersten-job-hat/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-welche-erwartung-die-gen-z-an-ihren-ersten-job-hat/</guid><pp:caseid>575720</pp:caseid><pp:subtitle>82,1 Prozent der Befragten erachten den Job zwar für wichtig, legen aber viel Wert auf eine gesunde Work-Life-Balance</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Laut einer aktuellen Befragung der IU Internationalen Hochschule zum Thema „Erwartungen an den ersten Job“ will die Generation Z vor allem eines: ein gesundes Gleichgewicht.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Flexibilität und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören für viele der Befragten zu den wichtigsten Aspekten im Job.</li><li>Mehrwert und Sinn ist wichtig für die Gen Z – aber nur, wenn das Gehalt stimmt.</li><li>44,2 Prozent wollen sich für mehrere Jahre oder am liebsten für immer an Unternehmen binden.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 1. Juni &nbsp;2023 – </strong>Laut einer aktuellen Befragung der IU Internationalen Hochschule (IU) zum Thema „Erwartungen an den ersten Job“ will die Generation Z vor allem eines: ein gesundes Gleichgewicht. 82,1 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen der Job zwar wichtig ist, sie aber viel Wert auf eine gesunde Work-Life-Balance legen. Nur für 9,5 Prozent ist die Karriere wichtiger als das Privatleben.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Junge Leute haben ein hohes Bewusstsein für ihre eigenen Bedürfnisse. Dies ist keineswegs ein Ausdruck von mangelnder Leistungsbereitschaft, sondern ein Versuch, nachhaltig mit ihren physischen und mentalen Kräften zu haushalten“, erklärt Prof. Dr. Anastasia Hermann, Professorin für Personalmanagement und Prorektorin Qualität der Lehre an der IU Internationalen Hochschule.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Für die Erhebung befragte die IU, die mit 100.000 Studierenden die größte Hochschule Deutschlands ist, 475 IU-Studierende im Alter zwischen 18 und 26 Jahren. Die Befragung wurde vom 15. bis 22. Mai 2023 durchgeführt.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bei der Frage zum Sinn im Job steht laut der Befragung ein ausgewogenes Verhältnis im Vordergrund: 81,5 Prozent möchten eine Tätigkeit mit Sinn und Mehrwert – aber nur, wenn auch das Gehalt angemessen ist. Nur für knapp 12 Prozent ist der Mehrwert der Beschäftigung wichtiger als das Entgelt. Und für gerade mal 6,5 Prozent ist ein hohes Gehalt wichtiger als Sinn und Mehrwert eines Jobs.&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Wichtiger als das Gehalt: Flexible Arbeitsbedingungen&nbsp;</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Gehalt bleibt auch für die Gen Z ein wichtiges Thema – wird aber nur von einer knappen Mehrheit (56,2 Prozent) unter die Top-5 der wichtigsten Aspekte im Job gerankt, wenn es um die Frage geht, was an einer Arbeitsstelle grundsätzlich wichtig ist.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Wichtiger als das Gehalt ist den Befragten die Flexibilität: Zum Beispiel sind Homeoffice und flexible Arbeitszeiten für 62,9 Prozent von größter Bedeutung. „Flexible Arbeitsbedingungen“ ist dabei die mit Abstand am häufigsten gewünschte Arbeitsplatzeigenschaft. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (47,6 Prozent) ist auf dem dritten Platz gerankt, dicht gefolgt von Anerkennung/Wertschätzung/Lob (43,8 Prozent), Interesse am Aufgabengebiet (41,1 Prozent) und einem sicheren Arbeitsplatz (40,6 Prozent). Klassische Employer Branding-Themen, wie das Bewusstsein für gesellschaftlich relevante Themen (9,9 Prozent), Zusatzangebote (8,0 Prozent) oder die Bekanntheit des Unternehmens (3,2 Prozent) sehen die künftigen Arbeitnehmenden eher als nebensächlich an.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Die Arbeitswelt von heute ist komplex und von vielen, kaum zu vorhersagbaren Veränderungen geprägt. Berufe verändern sich, neue Kompetenzen müssen erlernt werden und das bleibt den Studierenden nicht verborgen und erklärt den hohen Stellenwert der Flexibilität“, sagt Hermann.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/215628f6-aacd-4535-bae2-0dd0b01bf183/1920_iu-befragung-erwartungen-an-den-ersten-job-rgb-flexible-arbeitszeiten.jpg?10000"><h3>Studierende in guter Verhandlungsposition</h3><p>Insgesamt finden die befragten Studierenden der IU, dass sie gut für den Arbeitsmarkt aufgestellt sind: Ein Viertel (25,7 Prozent) sieht sich in der Position, Forderungen zu stellen und 47,8 Prozent schätzen sich so ein, dass sie eine Auswahl an Jobs haben, sich aber Mühe bei der Bewerbung geben müssen. Lediglich rund 10 Prozent erwarten nach dem Abschluss Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Sie gehen davon aus, viele Bewerbungen zu schreiben und sich sehr anstrengen zu müssen, um einen Job zu bekommen.&nbsp;</p><h3>Langfristige Bindung statt schneller Wechsel</h3><p>Knapp die Hälfte (44,2 Prozent) der Befragten wünscht sich etwas Langfristiges für den Job und möchte sich für mehrere Jahre oder sogar für immer ans Unternehmen binden. Die andere Hälfte macht das vom Unternehmen abhängig: 52 Prozent entscheiden je nach Job und Arbeitgeber. Der Einstiegsjob, bei dem man kurz beim Arbeitgeber bleibt, ist unter den Befragten der Gen Z sehr unbeliebt: Nicht einmal 1 Prozent möchte möglichst kurz im Unternehmen bleiben.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/1a807bf6-edcd-4f27-92b0-2e1edbaf131b/1920_iu-befragung-erwartungen-an-den-ersten-job-rgb-langfristige-bindung.jpg?10000"><h3>Vernünftige Wünsche und ein Bewusstsein für den eigenen Wert</h3><p>Für Anastasia Hermann sind die Ergebnisse der Befragung nicht überraschend: „Die Generation Z wird gerne als verwöhnt dargestellt, will aber eigentlich nur das, was die Generationen vor ihr auch gerne gehabt hätten: ein erfülltes Leben. Dazu gehört heute ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit, aber auch ein hohes Maß an Flexibilität. Was die Gen Z von Millennials, Gen X und Baby Boomern unterscheidet: Sie kennen ihren eigenen Wert und treten entsprechend selbstbewusst auf.“</p><h4>Über die Befragung</h4><p>Für die Befragung „Erwartungen an den ersten Job“ der IU Internationalen Hochschule wurden im Zeitraum 15.05. bis 22.05.2023 insgesamt 475 Studierende aus dem IU-Fernstudium im Alter zwischen 18 und 26 Jahren befragt.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 13:18:46 +0200</pubDate>
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                        <title>IU-Studie zeigt: 34,9 Prozent verwenden ChatGPT als Lernhilfe</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-wie-ki-bots-zum-lernen-genutzt-werden/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-studie-zeigt-wie-ki-bots-zum-lernen-genutzt-werden/</guid><pp:caseid>572795</pp:caseid><pp:subtitle>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt, wie KI-Bots für das Lernen genutzt werden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Repräsentative Umfrage der IU Internationalen Hochschule zeigt, wie KI-Bots für das Lernen genutzt werden.</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>40,7 Prozent der Befragten, die KI-Bots für das Lernen nutzen, lassen damit Texte für das Studium schreiben; 29,5 Prozent nutzen sie zur Klausurvorbereitung.&nbsp;</li><li>32,9 Prozent aller Befragten verwenden KI-Bots für die Arbeit.&nbsp;</li><li>51,0 Prozent der Befragten können sich eine persönlichere Betreuung durch einen speziellen, KI-gestützten Lernassistenten über einen längeren Zeitraum vorstellen.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 11. Mai 2023.</strong> Laut der aktuellen Kurzstudie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/kurzstudie-lernen-mit-ki/" target="_blank">Lernen mit KI – Einsatz von ChatGPT & Co. beim Lernen</a>" der IU Internationalen Hochschule (IU) haben ein Viertel der Befragten (24,8 Prozent) Erfahrung mit KI-Bots wie ChatGPT, Jasper Chat oder Neuroflash gemacht.&nbsp;Wie die Studie zeigt, sind diese Tools unter den Lernenden bereits recht beliebt: Etwas mehr als ein Drittel der Befragten (34,9 Prozent), die diese KI-Bots nutzen, verwenden diese für das Studium oder zum Lernen. Dabei benutzen die Lernenden die KI-Bots vor allem zur Recherche: 59,8 Prozent gaben an, sie zum Recherchieren oder zum Brainstorming zu gebrauchen. Ferner wurden von den Befragten, die diese Tools zum Lernen nutzen, „Interesse/Neugier“ (49,8 Prozent) oder „Erlernen neuer Fähigkeiten“ (47,5 Prozent) als Verwendungsgründe angegeben.&nbsp;</p><p>Ganze 40,7 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen, die KI-Tools wie ChatGPT zum Lernen benutzen, lassen sie für das Studium Texte schreiben. Knapp ein Drittel (29,5 Prozent) nutzen sie zur Klausurvorbereitung.&nbsp;</p><p>Mehr als die Hälfte der KI-Bot-Nutzer:innen verwendet diese Tools im Übrigen zum Beantworten allgemeiner Fragen (51,4 Prozent); weitere Befragte nutzen sie aus Spaß (47,9 Prozent).&nbsp;</p><p>Auch als Arbeitshelfer stehen KI-Tools wie ChatGPT hoch im Kurs: 32,9 Prozent der Befragten nutzen diese für die Arbeit.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/2d6c1f9d-0d67-4edc-83a2-fc128d52ed3b/1920_iu-studie-ki-in-der-bildung-pr-grafik-a5-rgb.jpg?10000"><h3>Jede:r Fünfte nimmt künstliche Intelligenz im Lernalltag wahr&nbsp;</h3><p>21,5 Prozent der Befragten haben laut der IU-Studie bereits bewusst Erfahrungen mit KI beim Lernen gemacht. 25,3 Prozent hingegen sind sich nicht sicher, ob KI im Spiel war.&nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Professor für Informatik und Pro-Rektor, Forschung und Transfer, an der IU Internationalen Hochschule, meint dazu:&nbsp;</strong><br>„Künstliche Intelligenz ist schon seit einiger Zeit im Hintergrund tätig, sei es bei Suchmaschinen oder in Navigationssystemen. ChatGPT ist der erste erfolgreiche Versuch, eine zunächst nur in der Wissenschaft verwendete KI als breit verfügbaren und direkten Dialogpartner für Menschen zu etablieren. ChatGPT erlebt ein schnelleres Wachstum bei der Anzahl der Benutzenden als irgendein anderes Tool in der Geschichte des Internets“.&nbsp;</p><p>„Eine sinnvolle und Mehrwert-stiftende Nutzung von KI-Bots benötigt allerdings Zeit und Gewöhnung. Denn wir müssen lernen, wie man vom reinen Suchen von Informationen in den Dialog mit dem Bot tritt, um gemeinsam Antworten zu erarbeiten. Neue Nutzerinnen und Nutzer sind unter Umständen deshalb erst einmal überfordert“, so Bhattacharya weiter.&nbsp;</p><h3>Persönliche Betreuung durch speziellen Lernassistenten tritt auf breite Zustimmung &nbsp;</h3><p>Ein digitaler Lernassistent hingegen kann die Nutzenden jederzeit bei Fragen zum Lernstoff unterstützen. Er interagiert mit der:dem Studierenden und passt sich dem individuellen Lernfortschritt an.&nbsp;</p><p>Mehr als die Hälfte der Befragten (51,0 Prozent) können sich eine „persönliche Betreuung“ in Schule/dem Studium oder Ausbildung durch einen Lernassistenten über einen längeren Zeitraum vorstellen.&nbsp;</p><p>Mit 53,6 Prozent wird der Vorteil „Zeitliche und räumliche Flexibilität“ am häufigsten genannt. Am zweithäufigsten nannten die Befragten eine einfachere Recherche, gefolgt von einer niedrigen Hemmschwelle beim Fragenstellen (40,8 Prozent). Ebenfalls hoch im Kurs stehen bei gut einem Drittel der Umfrage-Teilnehmenden die Aspekte „Mehr Motivation durch das spielerische Lernerlebnis“ (30,2 Prozent) und „Besseres Verstehen von Zusammenhängen verwandter Inhalte“ (29,8 Prozent).&nbsp;</p><p>„ChatGPT besitzt bereits erstaunliche Fähigkeiten, konsistente Antworten zu Problemen in vielen Domänen zu finden und es scheint zumindest von allem etwas zu wissen. Aber es ist gewissermaßen ein Universaltool und nicht auf einen Bereich spezialisiert. Um heutigen und zukünftigen Anforderungen an das KI-gestützte Lernen gerecht zu werden, braucht es viel mehr als Domänen-spezifisches Wissen, und auch das Lernverhalten sollte abgebildet werden. Nutzerinnen und Nutzer lernen auf verschiedenste Art und Weise. Und die Lernassistenten der nahen Zukunft bieten die Möglichkeit, das Lernen über den Dialog zu personalisieren“, sagt Bhattacharya.&nbsp;</p><h3>Lernassistent an der IU: Syntea&nbsp;</h3><p>An der IU Internationalen Hochschule (IU) begleitet der Lernassistent Syntea die Studierenden auf ihrer individuellen Lernreise. Syntea ist ein KI-gesteuerter Lehr- und Lernassistent, der aktuell mehr als 10.000 IU-Studierenden zur Verfügung steht und bald für die gesamte Studentenschaft der IU zugänglich gemacht werden soll. Syntea wurde entwickelt, um eine personalisierte Interaktion mit den Studierenden zu ermöglichen und ihre Lernergebnisse zu verbessern.&nbsp;</p><p>Dabei berücksichtigt er den aktuellen Wissensstand und beantwortet jederzeit persönliche Fragen zum Lernstoff. Auf diese Weise erhalten die Studierenden rund um die Uhr Unterstützung bei ihren Studienfragen und können damit noch besser in ihrem persönlichen Lerntempo und -rhythmus lernen.&nbsp;</p><p>Die IU ist weltweit die einzige Hochschule, die einen Lernassistenten in allen englischsprachigen Programmen einsetzt.&nbsp; <a href="https://www.iu.de/news/syntea-ki-gestuetzte-loesung-revolutioniert-online-bildung-und-interaktion-mit-studierenden/" target="_blank">Weitere Informationen zu Syntea in dieser Pressemeldung</a>.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>ÜBER DIE STUDIE&nbsp;</h4><p>Für die Kurzstudie „Lernen mit KI – Einsatz von ChatGPT & Co. beim Lernen“ der IU Internationalen Hochschule (IU) wurden im Zeitraum 21.02. bis 23.02.2023 insgesamt 1.205 Teilnehmer:innen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren repräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt. <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/kurzstudie-lernen-mit-ki/" target="_blank">Das Factsheet zur IU-Studie ist hier verfügbar</a>.<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien,Syntea]]></category>
            <pubDate>Thu, 11 May 2023 12:52:29 +0200</pubDate>
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                        <title>MEHR ALS DIE HÄLFTE DER FERNSTUDIERENDEN ERHALTEN KEINE UNTERSTÜTZUNG VOM ARBEITGEBER</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/trotz-fachkraeftemangel-mehr-als-die-haelfte-der-fernstudierenden-erhalten-keine-unterstuetzung-vom-arbeitgeber/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/trotz-fachkraeftemangel-mehr-als-die-haelfte-der-fernstudierenden-erhalten-keine-unterstuetzung-vom-arbeitgeber/</guid><pp:caseid>566875</pp:caseid><pp:subtitle>IU-TRENDSTUDIE: NUR 6,7 PROZENT DER BEFRAGTEN SAGEN, DASS IHR ARBEITGEBER DIE FINANZIERUNG ÜBERNIMMT</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Laut IU-Trendstudie gaben nur 6,7 Prozent der Befragten an, dass ihr Arbeitgeber die Hauptfinanzierung für ein Fernstudium übernimmt.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Von den Befragten, die keine Unterstützung erhielten, ist dies bei 45,6 Prozent vom Arbeitgeber abgelehnt worden.</li><li>54,6 Prozent der Befragten konnten ihr während des Fernstudiums erworbenes Wissen bereits produktiv im beruflichen Alltag anwenden.</li><li>26,8 Prozent der Befragten, die sich beruflich verändern möchten, streben nach mehr Glück bei der Arbeit.</li><li>Der Großteil der Befragten lernt in Teilzeit, meist an den Wochenenden oder abends</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 23. März 2023.</strong><span>&nbsp;</span>Arbeitgeber unterstützen Mitarbeitende, die sich mit einem Fernstudium weiterbilden, nur selten. Das ist das Ergebnis der<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/trendstudie-fernstudium-2023/" target="_blank">Trendstudie Fernstudium 2023</a>, die von der IU Internationalen Hochschule (IU) im Februar dieses Jahres veröffentlicht wurde. Über die Hälfte der Befragten (51,2 Prozent) erhalten laut Studie keine Unterstützung durch den Arbeitgeber. Von den Befragten, die keine Unterstützung erhielten, wurde dies bei 45,6 Prozent vom Arbeitgeber abgelehnt.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>„Angesichts des eklatanten Fachkräftemangels in Deutschland sind das erschreckende Zahlen, insbesondere weil mehr als die Hälfte der Befragten angeben, dass sie ihr im Studium erworbenes Wissen bereits produktiv im Beruf anwenden konnten. Arbeitgebern entgeht hier ein Riesenpotenzial an Fachwissen und natürlich die Möglichkeit, Motivation und Loyalität ihrer Arbeitnehmenden zu stärken“</i>, sagt Prof. Dr. Holger Sommerfeldt, Rektor der IU Internationalen Hochschule.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Beinahe zwei Drittel der Befragten (60,4 Prozent) finanzieren ihr Fernstudium hauptsächlich durch eigene Erwerbstätigkeit; für 14,9 Prozent übernimmt die Familie oder das private Umfeld die finanzielle Verantwortung. Weniger als eine:r von zehn (6,7 Prozent) gibt an, dass der Arbeitgeber die Hauptfinanzierung übernimmt, beziehungsweise übernommen hat. Doch die fehlende Unterstützung liegt nicht nur an den Unternehmen: Nahezu die Hälfte (49,1 Prozent) von denen, die generell keine Unterstützung von ihrem Arbeitgeber erhalten, möchten auch keine.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Unter den Befragten, die von ihrem Arbeitgeber Unterstützung erhalten (29,2 Prozent – siehe oben), wurde die Unterstützung bei der Organisation, wie beispielsweise „flexiblere Arbeitszeiten“ oder „Planungssicherheit für Klausurtermine“ mit 51,6 Prozent am häufigsten von den Befragten genannt. Mit 48,2 Prozent wurde am zweithäufigsten „zeitliche Unterstützung“ angegeben. Interessant ist, dass immerhin ein Drittel (36,9 Prozent) psychologische Unterstützung, zum Beispiel in Form von Lob, Wertschätzung und Anerkennung, durch den Arbeitgeber erwähnen.</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Glücklich sein – einer der Hauptgründe für berufliche Veränderung</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Wenn die Befragten sich beruflich verändern möchten, steht – wenig überraschend – der finanzielle Aspekt an erster Stelle (38,5 Prozent). Doch auch eine höhere Position (36,2 Prozent) und mehr Verantwortung (28,2 Prozent) streben die Befragten an.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Ebenfalls hoch ist der Wunsch nach beruflicher Erfüllung, also nach einer Arbeit, die glücklich macht. Immerhin 26,8 Prozent möchten sich deshalb beruflich verändern.</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Gelernt wird am Wochenende oder zur „Prime Time“</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der Zeitfaktor spielt gerade bei einem (berufsbegleitendem) Fernstudium eine große Rolle. Fast die Hälfte (47,2 Prozent) der Befragten gibt an, dass sie etwa 11 bis 20 Stunden pro Woche für das Lernen aufbringen können. Etwa 16,0 Prozent der Befragten können 21 bis 30 Stunden dem Lernen widmen, aber nur 7,3 Prozent können mehr als 30 Stunden pro Woche investieren. Viele Befragte haben demnach eher Kapazitäten für ein Teilzeitstudium.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Am häufigsten lernen die Studierenden am Wochenende (71,7 Prozent). Doch auch die freie Zeit in den frühen Abendstunden (ab 18 Uhr) (50,1 Prozent) oder in den späten Abendstunden (ab 20 Uhr) (45,9 Prozent) wird von den Studierenden genutzt. Nur 16,7 Prozent lernen ganztägig. Darüber hinaus wird von einigen Studierenden jede freie Minute genutzt, wie zum Beispiel die Mittagspause (12,4 Prozent) oder die Fahrt zur Arbeit (9,4 Prozent).</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>„Der zeitliche Aufwand eines Fernstudiums wird häufig unterschätzt – so entsteht eine Diskrepanz zwischen gewähltem Zeitmodell und der tatsächlich verfügbaren Zeit. Um das zu verhindern und ein zur Lebenssituation der Studierenden passendes Studienmodell zu finden, muss gute Beratung vor Studienbeginn ansetzen“,</i><span>&nbsp;</span>betont Sommerfeldt.<br>&nbsp;</p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>ÜBER DIE STUDIE</strong></h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Trendstudie Fernstudium 2023 der IU Internationalen Hochschule ist die sechste Ausgabe der deutschlandweit größten Erhebung zu den Lebens- und Studienbedingungen von Fernstudierenden. Hierzu wurden im Oktober und November 2022 6.751 Personen befragt. In der Trendstudie werden nicht nur die Meinungen von Studierenden im Fernstudium abgefragt, sondern auch die Meinungen von Absolvent:innen, Interessierten und Abbrecher:innen eines Fernstudiums. Die Studie bietet so einen umfangreichen Blick auf das Themengebiet.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Whitepaper zur Trendstudie 2023 ist<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/trendstudie-fernstudium-2023/" target="_blank">hier</a><span>&nbsp;</span>verfügbar.</p>]]></description><category><![CDATA[Studien,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 08:40:32 +0100</pubDate>
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                        <title>JUNGE MÄNNER HABEN GRUNDSÄTZLICH INTERESSE, IM SOZIALEN BEREICH ZU ARBEITEN – ES GIBT ABER HÜRDEN</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-soziale-berufe-was-junge-maenner-darueber-denken/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-soziale-berufe-was-junge-maenner-darueber-denken/</guid><pp:caseid>563241</pp:caseid><pp:subtitle>LAUT IU-STUDIE KÖNNEN SICH NUR 21,8 PROZENT DER JUNGEN MÄNNER VORSTELLEN, EINEN SOZIALEN BERUF ZU ERGREIFEN</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Laut Studie der IU Internationalen Hochschule können sich nur 21,8 Prozent der jungen Männer vorstellen, einen sozialen Beruf zu ergreifen.</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li><strong>Das Interesse ist grundsätzlich da:</strong> 65,5 Prozent der befragten Schüler interessieren sich für soziale oder pädagogische Themen.&nbsp;</li><li><strong>Verdienst und Arbeitsbedingungen als Hürde: </strong>Mehr als die Hälfte der Befragten (54,1 Prozent) geht von zu niedrigen Verdienstmöglichkeiten aus; 45,0 Prozent gefallen die Arbeitsbedingungen nicht.&nbsp;</li><li><strong>Erzieher ist der Favorit unter den sozialen Berufen: </strong>26,2 Prozent derjenigen Befragten, für die ein sozialer Beruf infrage kommt, möchten am ehesten Erzieher werden.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 2. März 2023. </strong>Männliche Schüler in Deutschland interessieren sich für soziale und pädagogische Themen. Dies bestätigt die Kurzstudie der IU Internationalen Hochschule (IU) „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/kurzstudie-maenner-in-sozialen-berufen/" target="_blank">Soziale Berufe. Was junge Männer darüber denken</a>“. Dennoch würden sich nur 21,8 Prozent der jungen Männer für eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich entscheiden. Für 51,3 Prozent der Befragten käme dies eher nicht oder überhaupt nicht in Frage.&nbsp;<br><br>Wenig überraschend: Mehr als die Hälfte der befragten Schüler (54,1 Prozent) könnten die zu niedrigen Verdienstmöglichkeiten von einer Ausbildung oder einem Studium im sozialen Bereich abhalten. 45,0 Prozent gefallen die Arbeitsbedingungen nicht.&nbsp;<br><br>Trotzdem sind für mehr als die Hälfte der Befragten (53,0 Prozent) die Herausforderungen in sozialen Berufen kein Grund, der gegen eine Ausbildung oder ein Studium im Sozialwesen spricht. Was andere wie Freund:innen oder Familie über diesen Berufswunsch denken, würde jeweils mehr als die Hälfte der Befragten nicht davon abhalten, eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich zu beginnen.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Fabian van Essen, Professor für Heilpädagogik und Inklusionspädagogik an der IU Internationalen Hochschule ist Mitinitiator der Studie. Er meint dazu:&nbsp;<br><br>„<i>Obwohl das Potenzial grundsätzlich da ist und laut Studie weder die Meinung anderer noch das fordernde Berufsfeld einen Hinderungsgrund darstellen, kommt für viele männliche Schüler ein sozialer Beruf nicht infrage. Was können Gründe sein? Mehr Schulfächer zu sozialen Themen braucht es nicht, aber es fehlt vielen jungen Männern an praxisorientierten Einblicken wie zum Beispiel durch Praktika oder Hospitationen. Ein Kernproblem ist der Wegfall des Zivildienstes, der früher junge Männer für soziale und pädagogische Berufe sozialisierte. Heutzutage fehlt vielen Männern diese Kennenlernmöglichkeit.</i>“&nbsp;</p><h3>Kaum männliche Vorbilder&nbsp;</h3><p>Laut Studienergebnissen sind auch kaum männliche Verwandte oder Bekannte vorhanden, die im Sozialwesen arbeiten und junge Männer für soziale Berufe begeistern oder sozialisieren könnten: Zwar geben 64,3 Prozent der Befragten an, eine oder mehrere Personen zu kennen, die im sozialen Bereich arbeiten. Allerdings sind 65,6 Prozent dieser Bekannten oder Verwandten weiblich. Gerade mal 13,1 Prozent der jungen Männer geben an, dass ihr Vater oder Opa in diesem Bereich arbeitet.&nbsp;<br><br>Den hohen Frauenanteil bestätigen auch Statistiken: Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit(*) arbeiten im sozialen Bereich mehr als 70 Prozent Frauen.&nbsp;<br><br>Laut IU-Studie wirkt sich dieser hohe Frauenanteil kaum auf das Bild aus, das sich männliche Schüler zu sozialen Berufen machen: Nur 24,4 Prozent der befragten Schüler stimmen der Aussage zu, dass „soziale Berufe eher was für Frauen als für Männer sind“.&nbsp;<br><br>„<i>Wie der Klischee-Check der Studie zeigt, scheint die hohe Quote weiblicher Fachkräfte nicht zwangsläufig dazu zu führen, dass junge Männer denken, soziale Berufe seien typische Frauenberufe. Und trotzdem benötigen Kinder und Jugendliche sowohl männliche als auch weibliche Rollenbilder im Bildungs- und Sozialwesen. Das betrifft das Geschlecht, aber auch andere Dimensionen, wie beispielsweise Behinderung, den Migrationshintergrund oder die sexuelle Orientierung</i>“, sagt Prof. Dr. Fabian van Essen.&nbsp;</p><h3>Berufsbild Erzieher ist Favorit bei jungen Männern&nbsp;</h3><p>In ganz Deutschland herrscht Personalmangel in Kindertagesstätten und der Männeranteil in Kitas ist verschwindend gering(**). Doch laut der IU-Studie ist gerade das Berufsbild Erzieher bei den befragten Schülern sehr beliebt: Unter den 21,8 Prozent derjenigen Befragten, für die eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich in Frage käme, würden sich 26,2 Prozent am ehesten für den Beruf des Erziehers entscheiden. An zweiter Stelle folgt mit jeweils 25,4 Prozent das Berufsbild Pädagoge beziehungsweise Sozialpädagoge. Weniger interessant sind Berufe wie Medienpädagoge (14,6 Prozent) oder Schulbegleiter (13,1 Prozent).&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Über die Studie&nbsp;</h3><p>In der im Oktober 2022 durchgeführten IU-Kurzstudie wurden 620 männliche Schüler befragt. Unter den Befragten befanden sich Hauptschüler, Realschüler, Fachoberschüler und Gymnasiasten.&nbsp;<br><br>Das Factsheet zur IU-Kurzstudie ist <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/kurzstudie-maenner-in-sozialen-berufen/" target="_blank">hier verfügbar</a>.&nbsp;<br><br><br>(*) Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt – Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern, Nürnberg, Juli 2022, S. 14&nbsp;<br>(**) Männliche Fachkräfte in der Kinderbetreuung in Deutschland bis 2022, Statista 2022</p>]]></description><category><![CDATA[Studien,ESG,Diversity]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 17:01:11 +0100</pubDate>
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                        <title>TRENDSTUDIE FERNSTUDIUM 2023: EIN FERNSTUDIUM IST ANSTRENGEND, ABER ES LOHNT SICH</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/trendstudie-fernstudium-2023-ein-fernstudium-ist-anstrengend-aber-es-lohnt-sich/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/trendstudie-fernstudium-2023-ein-fernstudium-ist-anstrengend-aber-es-lohnt-sich/</guid><pp:caseid>561672</pp:caseid><pp:subtitle>TROTZ MEHRFACHBELASTUNGEN SAGEN 93,5 PROZENT DER BEFRAGTEN: DIE BELASTUNG HAT SICH GELOHNT</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die Studie der IU Internationalen Hochschule zeigt: Trotz Mehrfachbelastungen sagen 93,5 Prozent der Befragten, die Belastung habe sich gelohnt.&nbsp;</p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Für knapp ein Drittel der Befragten ist der berufliche Aufstieg oder die berufliche Veränderung der Hauptgrund für ein Fernstudium; mehr als jede:r Fünfte gibt lebenslanges Lernen oder persönliche Entwicklung als Hauptgrund an.&nbsp;</li><li>Für 38,5 Prozent der Befragten ergeben sich durch ein Fernstudium sogar positive Veränderungen im Privatleben wie zum Beispiel mehr Selbstbewusstsein oder Lebensfreude.&nbsp;</li><li>Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium empfinden oder empfanden 60,8 Prozent der Befragten als belastend.&nbsp;</li><li>42,9 Prozent der Befragten finden es wichtig, dass eine Hochschule Unterstützung durch Künstliche Intelligenz anbietet.&nbsp;</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Erfurt, 21. Februar 2023</strong> – Die aktuelle <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/trendstudie-fernstudium-2023/" target="_blank">Trendstudie Fernstudium 2023</a> der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt, dass ein Fernstudium viele Vorteile bietet – persönlich wie beruflich. Doch neben positiven Gefühlen löst ein Fernstudium auch negative Gefühle aus. Gerade im Vergleich zur letzten Trendstudie Fernstudium 2021(*) sind positive Emotionen im Hinblick auf das Fernstudium zurückgegangen, negative Gefühle haben hingegen zugenommen. Dies liegt unter anderem auch an der Mehrfachbelastung aus zum Beispiel Studium, Job und Familie. Doch trotz Mehrfachverpflichtungen und sonstiger Belastungen sagen 93,5 Prozent der Befragten, dass sich ein Fernstudium für sie gelohnt hat.&nbsp;<br>„Trotz Stress und aller Entbehrungen zeigen die Erfahrungen mit unseren Studierenden, dass sich die Mühen am Ende lohnen: Nicht nur entwickelt man sich beruflich weiter, ein Studium trägt auch enorm zur persönlichen Entfaltung bei“, sagt Dr.in Carmen Thoma, COO Fernstudium der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><p><br>Auch in der aktuellen Ausgabe (**) der IU-Trendstudie Fernstudium 2023 steht die berufliche Weiterentwicklung an erster Stelle: Für 31,0 Prozent der Befragten ist die berufliche Veränderung der Hauptgrund für ein Fernstudium. Der Aspekt der persönlichen Weiterentwicklung und des lebenslangen Lernens wird von 21,6 Prozent der Befragten als Hauptgrund genannt. 13,5 Prozent der Befragten wollen durch ein Fernstudium in erster Linie ihre Chancen am Arbeitsmarkt verbessern.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Positiver Nebeneffekt: Mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude&nbsp;</h3><p><br>Die aktuelle Trendstudie zeigt auch: Ein Fernstudium lohnt sich nicht nur finanziell und karrieretechnisch. Für 38,5 Prozent der Absolvent:innen wirkt sich ein solches Studium positiv auf das Privatleben aus: 70,2 Prozent der Befragten mit einer positiven Veränderung in ihrem Privatleben gaben an, dass ihr Selbstbewusstsein durch das Fernstudium gestärkt wurde. 51,9 Prozent sind ausgeglichener und haben mehr Lebensfreude. Für 48,9 Prozent ist die soziale Anerkennung gestiegen.&nbsp;<br>Doch trotz aller Freiheiten und Vorteile, die ein Fernstudium mit sich bringt, verlangt ein Fernstudium den Studierenden viel ab.&nbsp;</p><p><br>„Ein Studium ist nicht immer nur mit Freude verbunden, sondern kann auch zeitweise belastend sein. Berufliche und familiäre Verpflichtungen spielen oft gerade in einem Fernstudium eine große Rolle“, erklärt Thoma.&nbsp;<br>Fragt man nach den Gefühlen der Befragten, ist je über die Hälfte stolz auf das Geleistete (52,1 Prozent) oder zufrieden (50,3 Prozent). Doch im Vergleich zur Befragung aus 2021 sind negative Gefühle wie „gestresst“ (31,5 Prozent 2020 vs. 42,9 Prozent 2023) und „überfordert“ (11,5 Prozent vs. 24,3 Prozent) in der aktuellen Befragung deutlich ausgeprägter. Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium empfinden mit 60,8 Prozent die meisten Befragten, die das Studium als belastend empfunden haben, erschwerend. Für weitere 45,2 Prozent spielten das eigene Anspruchsdenken oder Versagensängste eine belastende Rolle.&nbsp;</p><p><br>Zur Reduzierung der Belastung und Steigerung der Lernfreude empfiehlt Thoma: „Bildungsanbieter sollten Studierende, ganz besonders in Krisenzeiten, durch flexible Angebote, innovative Lösungen und individuelle Hilfestellung auf ihrem Bildungsweg unterstützen. Wenn das gelingt, steht die Freude am Lernen auch wieder im Vordergrund.“&nbsp;</p><h3><br>Interesse an KI im Studium ist da – KI ist aber noch nicht angekommen&nbsp;</h3><p><br>Neben maximaler Flexibilität kann Studierenden der Lernalltag durch den Einsatz von digitalen Technologien enorm erleichtert werden. Künstliche Intelligenz (KI) kann an vielen Stellen Unterstützung im Studium bieten, indem sie zum Beispiel die Suche nach Informationen erleichtert oder fachliche Fragen zum Lernstoff beantwortet.&nbsp;</p><p><br>„Viele Studierende wissen gar nicht, welches Potenzial KI für das Lernen bietet. Eine KI arbeitet adaptiv, sie passt sich an Bedürfnisse und Lernstandards der Benutzenden an: Sie weist beispielsweise auf bestimmte Stellen im digitalen Skript hin oder fragt den Wissensstand ab. Studierende können sich somit auf das Wesentliche konzentrieren“, erklärt Prof. Dr. Thomas Zöller, Professor für Data Science und Artificial Intelligence & Studiengangsleitung „Data Science“ an der IU Internationalen Hochschule.&nbsp;</p><p><br>Laut Trendstudie ist das Interesse an Künstlicher Intelligenz im Studium bei einigen grundsätzlich vorhanden. Immerhin würden 41,8 Prozent der Befragten KI im Studium nutzen oder nutzen es bereits im Studium. Nur 21,2 Prozent lehnen dies ab. Auch ist es 42,9 Prozent der Befragten eher bis sehr wichtig, dass eine Hochschule Unterstützung durch Künstliche Intelligenz anbietet.&nbsp;<br>Die Befragten geben am häufigsten an, dass der Einsatz von KI-Tools durch die einfachere Recherche (45,7 Prozent) und das bessere Verfolgen des Lernfortschritts (42,9 Prozent) den Lernalltag erleichtern könnte. Doch es herrscht auch Skepsis: 47,1 Prozent der Befragten befürchten, dass durch die Nutzung von KI weniger menschliche Interaktionen stattfinden. 38,7 Prozent haben Bedenken in Bezug auf den Datenschutz.&nbsp;<br><br>(*)<a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1614857660/Presse%20und%20Forschung/Studien/202103%20Trendstudie%20Fernstudium/IUBH_Whitepaper_Trendstudie_Fernstudium_16zu10_10_Final_icrtea.pdf" target="_blank">Trendstudie Fernstudium 2021</a>, IU Internationale Hochschule, 2021&nbsp;</p><p><br><br>(**)<strong>Über die Studie&nbsp;</strong></p><p>Die Trendstudie Fernstudium 2023 der IU Internationalen Hochschule ist die sechste Ausgabe der deutschlandweit größten Erhebung zu den Lebens- und Studienbedingungen von Fernstudierenden. Hierzu wurden im Oktober und November 2022 6.751 Personen befragt. In der Trendstudie werden nicht nur die Meinungen von Studierenden im Fernstudium abgefragt, sondern auch die Meinungen von Absolvent:innen, Interessierten und Abbrecher:innen eines Fernstudiums. Die Studie bietet so einen umfangreichen Blick auf das Themengebiet.&nbsp;</p><p>Das Whitepaper zur Trendstudie 2023 ist <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/trendstudie-fernstudium-2023/" target="_blank">hier verfügbar</a>.&nbsp;&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 14:01:00 +0100</pubDate>
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                        <title>WEITERBILDUNG BEI BERUFSTÄTIGEN: VIEL MOTIVATION, WENIG AKTION</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/weiterbildung-bei-berufstaetigen-viel-motivation-wenig-aktion/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/weiterbildung-bei-berufstaetigen-viel-motivation-wenig-aktion/</guid><pp:caseid>557302</pp:caseid><pp:subtitle>IU-STUDIE ZEIGT: VOR ALLEM JUNGE MENSCHEN HALTEN LEBENSLANGES LERNEN IM BERUFSLEBEN FÜR ENTSCHEIDEND</pp:subtitle><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. </span>Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li>Für fast 9 von 10 Befragte ist kontinuierliche Weiterbildung der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Karriere, nur gut ein Viertel bilden sich aber tatsächlich weiter.</li><li>Die wichtigsten Motivationsgründe für diejenigen, die derzeit an einer Weiterbildung teilnehmen, sich angemeldet haben oder interessiert sind, sind persönliche Weiterentwicklung, höheres Gehalt und eine höhere berufliche Position.</li><li>Das Bildungsangebot ist für die Befragten motivierend, wenn das Gelernte unmittelbar angewendet werden kann und auf persönliche Ziele einzahlt.&nbsp;</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 17. Januar 2023</strong><span>&nbsp;</span>– Die aktuelle Studie der IU Internationalen Hochschule (IU) „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lebenslanges-lernen/" target="_blank">Lebenslang Lernen. Das motiviert, das hemmt.</a>“ zeigt: 88,7 Prozent der Befragten halten kontinuierliche Weiterbildung zwar für entscheidend, um eine langfristig erfolgreiche Karriere im Beruf einschlagen zu können, doch die gelebte Praxis sieht anders aus: Nur 13,9 Prozent absolvieren derzeit tatsächlich eine Weiterbildung, 14,3 Prozent haben sich für eine Weiterbildung angemeldet, die noch nicht gestartet ist. Und dies, obwohl 86,3 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass persönliche kontinuierliche Weiterbildung in den nächsten Jahren noch deutlich wichtiger werden wird.<br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Jüngere Arbeitnehmer:innen sind motivierter als ältere.</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Dabei ist die Motivation für Weiterbildungen groß: 88,2 Prozent aller Befragten sind motiviert, eine durch den:die Arbeitgeber:in genehmigte Weiterbildung zu absolvieren. Bei persönlichen, das heißt privat finanzierten, Weiterbildungen ist die Einschätzung der eigenen Motivation mit 77,4 Prozent der Befragten ebenfalls stark ausgeprägt. Auffallend ist: Jüngere Arbeitnehmer:innen zeigen eine höhere Motivation als ältere. Vor allem die Befragten bis 29 Jahre streben nach neuem Wissen – durch eine persönliche (83,6 Prozent) oder eine durch den:die Arbeitgeber:in genehmigte Weiterbildung (90,6 Prozent). Von den über 50-Jährigen sind nur noch 66,7 Prozent bzw. 77,6 Prozent motiviert – jeweils über 10 Prozentpunkte weniger als über alle Altersgruppen hinweg.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Diejenigen, die derzeit an einer Weiterbildung teilnehmen, sich angemeldet haben oder interessiert sind, nennen vor allem die persönliche Weiterentwicklung (66 Prozent), daneben den Wunsch nach einem höheren Gehalt (43 Prozent) und das Ziel, eine höhere berufliche Position zu erreichen (42,6 Prozent) als Gründe für eine Weiterbildung.<br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Weiterbildung? Einfach nicht darüber nachgedacht.</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Obwohl die Motivation hoch ist, sieht es in der Praxis ganz anders aus: 71,8 Prozent der Befragten nehmen weder an Weiterbildungen teil, noch haben sie sich dafür angemeldet. Darunter befinden sich 40,8 Prozent, die gar keine Weiterbildungsmaßnahmen geplant haben; 12,5 Prozent, die grundsätzlich Interesse bekunden, aber durch andere Gründe wie fehlende Zeit oder hohe Weiterbildungskosten an einer Teilnahme gehindert werden; und 18,5 Prozent, die sich nach eigenen Aussagen zwar informiert, aber bisher nicht angemeldet haben.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Diese Gruppe derjenigen, die derzeit keine Weiterbildung plant, nennt als wesentliche Gründe für das fehlende Engagement vor allem, dass der:die Arbeitgeber:in keine beruflichen Weiterbildungen anbiete (27,1 Prozent), dass man selbst bereits über alle notwendigen Kenntnisse verfüge (21,2 Prozent), dass keine Zeit für Weiterbildungen zur Verfügung stehe (20,4 Prozent) und, dass man bisher einfach nicht darüber nachgedacht habe (20 Prozent).</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Dr. Mario Herrmann, Professor für Psychologie und Soziale Arbeit an der IU, sieht hier Handlungsbedarf bei den Arbeitgeber:innen: „Berufstätige können von ihrer:ihrem Arbeitgeber:in für eine Weiterbildung motiviert und unterstützt werden, indem der finanzielle und zeitliche Aufwand für den:die Arbeitnehmer:in minimiert und ein möglichst zeitnaher Nutzen in Aussicht gestellt wird.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Ergebnisse der Befragung decken das: Diejenigen, die derzeit keine Weiterbildung absolvieren, nennen als potenzielle Motivationsfaktoren vornehmlich das Gehalt (59,9 Prozent) und die Kostenübernahme der beruflichen Weiterbildung durch den:die Arbeitgeber:in (40,9 Prozent). Für 33,7 Prozent wäre es außerdem wichtig, die Weiterbildung während der Arbeitszeit absolvieren zu können.<br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Konkret, praxisnah und lukrativ: Erwartungen an Bildungsmaßnahmen</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Damit eine Weiterbildung motiviert und Spaß macht, wünschen sich 55,3 Prozent, dass sie gelernte Inhalte sofort in der Berufspraxis anwenden können. Dabei sollte das Gelernte auch im Einklang mit den persönlichen Zielen stehen – das gibt mit 50,7 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Befragten an. Und für 34,6 Prozent ist es motivierend, wenn die Lerninhalte flexibel an das eigene Tempo und die zeitliche Verfügbarkeit anpassbar sind.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Berufstätige wollen die neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten unmittelbar in der eigenen Arbeit anwenden können. Eine starke Praxisorientierung des Angebots ist also unabdingbar. Aber auch ein hohes Maß an Flexibilität der Weiterbildung ist wichtig, um die Vereinbarkeit mit Beruf, Familie und Freizeit zu gewährleisten und Handlungsspielräume in Form eines selbstbestimmten Lernens zu ermöglichen“, fasst Herrmann zusammen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>ÜBER DIE STUDIE</strong><br>Im Rahmen der Studie „<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lebenslanges-lernen/" target="_blank">Lebenslang Lernen. Das motiviert, das hemmt.</a>“ wurden 955 Arbeitnehmer:innen in Deutschland befragt. Das Geschlechterverhältnis betrug 50,6 Prozent Frauen und 49,4 Prozent Männer. 20,5 Prozent der Befragten waren zum Zeitpunkt der Befragung bis 24 Jahre alt, 19,7 Prozent 25 bis 29 Jahre, 20,3 Prozent 30 bis 39 Jahre, 19,3 Prozent 40 bis 49 Jahre, 14,2 Prozent 50 bis 59 Jahre und 6,0 Prozent älter als 59 Jahre.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Whitepaper zur Kurzstudie ist<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lebenslanges-lernen/" target="_blank">hier</a><span>&nbsp;</span>verfügbar.</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Jan 2023 13:51:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/lebenslang-lernen-studie-mockup.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[lebenslang-lernen-studie-mockup.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>WEITERBILDUNG AUF HOCHSCHULNIVEAU</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/weiterbildung-auf-hochschulniveau/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/weiterbildung-auf-hochschulniveau/</guid><pp:caseid>557305</pp:caseid><pp:subtitle>ZERTIFIZIERTE ONLINE-KURSE DER IU AKADEMIE ERHÖHEN JOBCHANCEN FÜR ARBEITSUCHENDE NACHHALTIG</pp:subtitle><description><![CDATA[<ul><li>Weiterbildungen mit flexiblem Beginn, Zeiteinteilung und Ende</li><li>Vollständig digitalisiertes Lehrangebot mit Lern-App und Tablet</li><li>Persönliche Beratung durch Karriereberater:innen und Lerncoach:innen</li><li>Studie legt Defizite reiner Bewerbungs-Trainings offen.<br>&nbsp;</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Erfurt, 21. Dezember 2022.</strong><span><strong>&nbsp;</strong>Mit der IU Akademie bietet die IU Internationale Hochschule (IU),&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/news/iu-internationale-hochschule-erreicht-neuen-meilenstein-von-100-000-studierenden/" target="_blank"><span>Deutschlands größte Hochschule</span></a><span>, Weiterbildungen an, die hinsichtlich Qualität und Inhalten einem Hochschulstudium auf Bachelor-Niveau entsprechen. Das Weiterbildungsangebot richtet sich vorrangig an Arbeitssuchende, die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch geförderte Weiterbildungsmaßnahmen verbessern wollen. Aber auch Arbeitnehmer:innen, die sich beruflich sowie persönlich weiterentwickeln wollen, können die Weiterbildungen in Anspruch nehmen.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>„Die Teilnehmer:innen unserer Kurse profitieren von der jahrelangen Erfahrung der IU Internationalen Hochschule mit innovativer Online-Lehre. Das bedeutet, dass unsere Weiterbildungen vollständig digital und flexibel sind. Auf diese Weise können die Teilnehmer:innen entsprechend ihrer persönlichen Situation in ihrem eigenen Tempo lernen und Prüfungen absolvieren“</i><span>, so Dr. Thomas Fink, Leiter der IU Akademie.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>„Auch bieten wir unseren Teilnehmer:innen mehr, als am Markt üblich ist. Dadurch heben wir uns mit unserem Angebot vom Wettbewerb ab. So können Arbeitssuchende bei erfolgreicher Jobvermittlung bis zu sechs Monate weiter an der IU Akademie ihren Kurs belegen und ihren Abschluss erwerben. Zudem findet für die Teilnehmer:innen in Daily-Check-Ins oder in interaktiven Workshops ein regelmäßiger Austausch untereinander und mit unseren Expert:innnen statt“,</i><span>&nbsp;so Fink weiter.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die IU Akademie strebt danach, ihr Weiterbildungsangebot möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen: Deshalb können Interessierte jederzeit und ohne besondere Zugangsvoraussetzungen mit einer Weiterbildung an der IU Akademie beginnen. Die Teilnahme für Arbeitssuchende ist ebenfalls gesichert, denn die Kosten sind mit dem Bildungsgutschein zu 100 Prozent durch die Agentur für Arbeit förderbar.<br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Über 400 fachspezifische Kurse mit Erfolgsaussicht</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die IU bietet derzeit über 400 Online-Kurse aus den Bereichen Marketing & Sales, Management & Wirtschaft, Gesundheit & Pflege sowie anderen gefragten Berufen. Die Dauer dieser Weiterbildungskurse beträgt, je nach Programm und Modell (Vollzeit oder Teilzeit), zwischen einem Monat und acht Monaten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">In den Kursen erwerben die Teilnehmer:innen gefragte Kompetenzen und werden somit in innovativen Berufsfeldern wie zum Beispiel „Online Marketing-Experte“ oder „Agile Leader“ zur gefragten Fachkraft, um ihre Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Am Ende jedes Trainings erhalten die Teilnehmer:innen ein anerkanntes Zertifikat auf Hochschulniveau – unabhängig vom Bildungsstand, den sie vor der Weiterbildung an der IU Akademie hatten. Weiterbildungen auf Bachelor-Niveau können nach Erhalt des Abschlusszertifikats sogar auf ein Bachelor-Studium an der IU Internationalen Hochschule (IU) angerechnet werden. Damit geben die IU Akademie und die IU Internationale Hochschule als einer der wenigen Anbieter am Weiterbildungsmarkt den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, ihre Weiterbildung in einem Hochschulstudium zu vertiefen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Damit Arbeitssuchende bei der Vielzahl an Weiterbildungs-Möglichkeiten den für sie passenden Kurs finden, gibt es an der IU Akademie Weiterbildungsberater:innen. Diese helfen Interessierten dabei, einen Kurs zu finden der am besten zu ihrem Jobprofil und den persönlichen Stärken passt.<br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Personalisiertes Rundum-Coaching mit hoher Erfolgsquote</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die IU Akademie bietet ein vollumfängliches Beratungs- und Coaching-Paket an, das Bewerber:innen in allen Phasen des Bewerbungsprozesses unterstützt:</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„<i>Wenn man an der IU Akademie eine Weiterbildung absolviert, erhält man ein Gesamtpaket aus Karriereberatung und persönlich abgestimmtem Karriere-Coaching, das auf umfassendes Training sowie auf Persönlichkeitsentwicklung abzielt“</i><span>, sagt Kerstin Kraus, Karriere-Coachin an der IU Akademie.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Karriere-Coaches wie Kerstin Kraus decken sämtliche Karriere-Themen ab. Ob Karriere-Events, Workshops, Gruppen-Coachings oder 1:1-Coachings – die Teilnehmer:innen werden optimal auf zukünftige Bewerbungs- und Arbeitssituationen vorbereitet.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>„Nach einem Jobverlust sind viele Arbeitssuchende verunsichert. Mit einer Kündigung im Nacken stellen sich Orientierungsfragen. Als Coachin bringe ich einen Prozess in Gang, in dem der:die Coachee die Möglichkeit bekommt, Erkenntnisse über sich selbst und die persönlichen Stärken zu gewinnen. Ich sehe meine Aufgabe darin, einen schnellen Start ins Berufsleben möglich zu machen, der gleichzeitig stimmig, gut durchdacht und nachhaltig ist“</i><span>, erklärt Kraus.</span><br>&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>IU-Studie offenbart Defizite bei Bewerbungstrainings</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Viele Bewerbungstrainings sind zu einseitig. Dies zeigt die Studie der IU Internationalen Hochschule (IU) „Bewerben während der Arbeitslosigkeit“: Laut der Studie gab die Hälfte der Befragten (48,1 Prozent) an, dass sie das Gelernte nicht in einer realen Bewerbungssituation einsetzen konnten. Außerdem herrsche eine große Diskrepanz zwischen trainierten und benötigten Inhalten. So gab eine große Mehrheit der Befragten (81,8 Prozent), die bereits ein solches Training bei einem privaten Anbieter absolviert haben, an, dass das Training die Überarbeitung des Lebenslaufs beinhaltete. Doch nicht mal der Hälfte der Befragten (46,4 Prozent) sei dieser Inhalt wichtig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Weiterbildungsangebot</strong><br>Das IU-Weiterbildungsangebot ist gemäß „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung" (AZAV) zertifiziert und staatlich anerkannt. Es findet sich auch im KURSNET, dem Portal der Bundesagentur für Agentur für die berufliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die vollständige Liste aller Weiterbildungs-Programme der IU Akademie ist hier einsehbar:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu-akademie.de/weiterbildungen/" target="_blank">https://www.iu-akademie.de/weiterbildungen/</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Über die IU-Studie</strong><br>Für die Studie „Bewerben während der Arbeitslosigkeit“ der IU Internationalen Hochschule (IU) wurden im Zeitraum vom 17. bis 30. Mai 2022 insgesamt 1.026 Arbeitsuchende in Deutschland befragt. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie Bewerbungstrainings von Arbeitsuchenden wahrgenommen werden, was gut läuft und was verbessert werden kann.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Whitepaper zur Studie ist<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/bewerben-waehrend-der-arbeitslosigkeit/" target="_blank">hier<span>&nbsp;</span></a>verfügbar.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h4><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong></h4><p>Mit über 100.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Hauptsitz in Erfurt versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor- und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU-Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in mehr als 30 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 15.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 14:08:00 +0100</pubDate>
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                        <title>STUDIE: KRISEN VERSTÄRKEN WUNSCH NACH TRADITIONELLEM WEIHNACHTSFEST</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-krisen-verstaerken-wunsch-nach-traditionellem-weihnachtsfest/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-krisen-verstaerken-wunsch-nach-traditionellem-weihnachtsfest/</guid><pp:caseid>557313</pp:caseid><pp:subtitle>GEMEINSAME ZEIT AN WEIHNACHTEN DURCH DIE AKTUELLEN KRISEN SOGAR WICHTIGER ALS SONST</pp:subtitle><description><![CDATA[<ul><li>Fast die Hälfte möchte 2022 an Weihnachten mehr Zeit mit Familie und Freund:innen verbringen.</li><li>Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch unter den 16- bis 25-Jährigen.</li><li>Trotz des Kriegs in der Ukraine und der anderen Krisen wollen sich die meisten zum Beispiel bei der Weihnachtsdekoration nicht zurückhalten. &nbsp;</li><li>Mehr als die Hälfte, von denen, die sich einschränken, müssen auf das Geld achten und jede:r Sechste ist 2022 wegen Krieg und Krisen nicht in Feierlaune.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Erfurt, 15. Dezember 2022.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span>Mehr als drei Viertel der Befragten (76,8 Prozent) ist Weihnachten wichtig und bedeutet für 89,2 Prozent, Zeit mit Familie und Freund:innen zu verbringen. &nbsp;Die aktuellen Krisen wie Corona, Inflation, Energiekrise oder der Krieg in der Ukraine ändern für viele also nichts an der Weihnachtstimmung. &nbsp;Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Kurzstudie der IU Internationalen Hochschule (IU)<span><strong>&nbsp;</strong></span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/weihnachtsbarometer-2022/" target="_blank">"Weihnachtsbarometer: Wie wird 2022 trotz Krisen gefeiert?</a>“.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Für 31,2 Prozent der Befragten spielt das Weihnachtsfest in diesem Jahr sogar eine größere Rolle als sonst, und 46,7 Prozent der Befragten möchten dieses Jahr an Weihnachten mehr Zeit im Kreise der Liebsten verbringen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Letzteres gilt vor allem für die Generation Z: Unter den Befragten in der Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen will mehr als die Hälfte (55,2 Prozent) Weihnachten vermehrt mit Familie und Freund:innen feiern. Ähnlich sieht es bei der Generation Y aus: Unter den 26- bis 40-Jährigen wollen dies 52,0 Prozent der Befragten verstärkt tun. Zum Vergleich: Von den Personen zwischen 41 und 55 Jahren (Generation X) bzw. 56 und 65 Jahren (Baby-Boomer) möchten das nur 40,9 bzw. 41,9 Prozent.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Für viele Befragte ist Weihnachten in diesem Jahr aufgrund der Krisen noch wichtiger geworden. Dies lässt sich mit dem Reaktanzeffekt – einer ‚Jetzt erst recht‘-Reaktion – erklären: Den Menschen wurden während der Coronapandemie und aktuell aufgrund der hohen Inflation viele Freiheiten genommen. Diese Freiheiten wollen sie sich zurückerobern. Das äußert sich in unserer Umfrage dadurch, dass sich viele ihr Weihnachtsfest nicht nehmen lassen wollen und das Fest zum Teil noch intensiver feiern“, sagt Professorin Dr. Julia Pitters, Leiterin des Studiengangs Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule (IU)<strong>.</strong></p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>In einigen Bereichen wird wie üblich gefeiert, in anderen wird eingeschränkt</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die ungebrochene oder sogar verstärkte Feierlaune macht sich zum Teil in Bereichen bemerkbar, die mit dem Weihnachtsfest zusammenhängen: So dekorieren 73,2 Prozent der Befragten ihr Heim zu Weihnachten so wie üblich, und 72,3 Prozent nehmen unverändert an Weihnachtsveranstaltungen mit Familie und Freund:innen teil.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Teilweise Zurückhaltung macht sich im Krisenjahr 2022 bei der Weihnachtsbeleuchtung bemerkbar: Mehr als ein Drittel (36,1 Prozent) der Befragten beleuchten weniger als üblich ihr Heim, Garten oder Balkon zu Weihnachten. 26,0 Prozent besuchen Weihnachtsmärkte weniger als üblich und 26,5 kaufen weniger Weihnachtsgeschenke.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Nachhaltigkeit spielt für einige ebenfalls eine Rolle: Fast jede:r Fünfte (18,8 Prozent) setzt zum diesjährigen Weihnachtsfest mehr als sonst auf selbst gemachte Weihnachtsgeschenke.</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><br><strong>Jeder:jedem Sechsten ist 2022 nicht zum Feiern zumute</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Wenn sich eingeschränkt wird, geht es bei der Frage nach den Gründen hierfür für deutlich mehr als die Hälfte um die Finanzen. 58,4 Prozent müssen an Weihnachten auf das Geld achten. Etwas mehr als ein Drittel (34,4 Prozent) möchte außerdem Geld zurücklegen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Weniger Konsum und mehr Nachhaltigkeit werden von einem Drittel (35,5 Prozent) bzw. einem Viertel (25,5 Prozent) als Gründe genannt, weshalb man sich einschränke.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Jeder:jedem sechsten Befragten (16,9) Prozent ist aufgrund der aktuellen Krisen und des Krieges nicht zu Feiern zumute.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Über die Kurzstudie</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Für die Kurzstudie „Weihnachtsbarometer: Wie wird 2022 trotz Krisen gefeiert?“ der IU Internationalen Hochschule (IU) wurden im Zeitraum vom 11. bis 14. November 2022 insgesamt 1.204 Befragte zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Das Factsheet zur Kurzstudie ist</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><a href="https://www.iu.de/forschung/studien/weihnachtsbarometer-2022/" target="_blank"><strong>hier</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></a><strong>verfügbar.</strong></p><p>&nbsp;</p><h4><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong></h4><p>Mit über 100.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Hauptsitz in Erfurt versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor- und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU-Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in mehr als 30 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 15.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter:<span>&nbsp;</span><a href="https://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 14:42:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/weihnachtsbarometer-kurzstudie-mockup.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[weihnachtsbarometer-kurzstudie-mockup.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>STUDIE: PRÜFUNGSANGST KANN SICH MASSIV AUF KARRIERE AUSWIRKEN</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-pruefungsangst-kann-sich-massiv-auf-karriere-auswirken/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-pruefungsangst-kann-sich-massiv-auf-karriere-auswirken/</guid><pp:caseid>552870</pp:caseid><pp:subtitle>JEDE:R VIERTE BETROFFENE KONNTE WEGEN PRÜFUNGSANGST NICHT DEN WUNSCHBERUF ERGREIFEN</pp:subtitle><description><![CDATA[<ul><li><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">&nbsp;Fast 9 von 10 der Deutschen hatten schon einmal Prüfungsangst; fast zwei Drittel davon während Schule und/oder Studium.</span></span></li><li><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Kaum jemand nimmt Hilfsangebote in Anspruch – obwohl die Auswirkungen der Angstzustände gravierend sein können.</span></span></li><li><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">&nbsp;Fast die Hälfte der Betroffenen fühlt sich mit ihrer Angst nicht ernst genommen.</span></span></li><li><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Für mehr als die Hälfte sind zu hohe Selbstansprüche ein wesentlicher Grund für ihre Prüfungsangst.</span></span></li></ul><p><br><strong>Erfurt, 17. November 2022</strong><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">&nbsp;– Einer&nbsp;</span></span><a href="https://static.iu.de/studies/Pruefungsangst.pdf" target="_blank">aktuellen Studie</a><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">&nbsp;der IU Internationalen Hochschule (IU) zufolge kann Prüfungsangst gravierende Folgen für die berufliche Zukunft der Betroffenen haben: 26,8 Prozent der Befragten, bei denen die Prüfungsangst Auswirkungen hatte, konnten aufgrund der Angst nicht den gewünschten Beruf wählen. Und 41 Prozent der Befragten haben durch ihre Prüfungsangst sogar einen bestimmten Schul- oder Hochschulabschluss nicht erlangt – etwa, weil sie die Schule oder das Hochschulstudium abgebrochen haben.</span></span></p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">42 Prozent der Befragten, bei denen sich die Prüfungsangst ausgewirkt hat, sind Mehrkosten entstanden – zum Beispiel, weil Prüfungen kostenpflichtig wiederholt werden mussten.</span></span></p><h3><br><strong>Fast jede:r hatte schon mal Prüfungsangst</strong></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Die Studie zeigt, dass 9 von 10 Deutschen (86,8 Prozent) schon einmal unter Prüfungsangst litten. Bei den meisten Befragten (64,7 Prozent) trat diese während der Schule oder des Studiums auf. 47,1 Prozent verspürten Prüfungsangst im Rahmen einer Bewerbung, dicht gefolgt von Ängsten während der Berufsausbildung (45,9 Prozent).</span></span><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Das Überraschende: Obwohl die Angst vor Prüfungssituationen so verbreitet ist, nimmt kaum jemand Hilfe in Anspruch. Gerade einmal 14,1 Prozent der Befragten mit Prüfungsangst suchten sich Unterstützung, um etwas gegen ihre Angst zu unternehmen – die meisten davon (53,4 Prozent) bei Freund:innen und Familie; 39,8 Prozent gingen deshalb sogar zur psychologischen Psychotherapie. (*)</span></span></p><h3><br><strong>Mögliche Ursache: Zu hohe Selbstansprüche</strong></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Laut der Umfrage fühlt sich fast die Hälfte der Befragten (45,8 Prozent) mit ihren Ängsten nicht ernstgenommen. Als wesentlicher Grund Nummer Eins für Prüfungsangst nennen 53,8 Prozent der Betroffenen zu hohe Ansprüche an sich selbst (*).</span></span><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">„Es gibt keine andere Generation, die sich so stark vergleicht, wie die Generation Z“, erklärt&nbsp;</span></span><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1668592400/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_November/Anna_Paulin_Horwedel_IU_Internationale_Hochschule.jpg" target="_blank">Anna Paulin Horwedel</a><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">, die sich als Study Guide am IU-Standort Mannheim um die Sorgen der Studierenden kümmert. „Das stresst zum einen natürlich, weil man gefühlt ständig in Konkurrenz steht. Zum anderen steigt dadurch die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen – denn die anderen brauchen sie ja scheinbar auch nicht“, so Hordwedel weiter.</span></span></p><h3><br><strong>Mehr als ein Drittel will Prüfungsangst allein bewältigen</strong></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">49,5 Prozent der Betroffenen glaubt, ihre Prüfungsangst sei nicht schlimm genug, um sich Hilfe zu suchen. 38,6 Prozent möchten es allein schaffen, die Prüfungsangst zu bewältigen (*).</span></span><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Ein folgenreicher Trugschluss, wie Horwedel erklärt: „Je früher man sich Hilfe sucht, desto besser. Sich mit einer solchen Situation allein gelassen zu fühlen, sorgt für emotionalen Stress und verstärkt das Ganze nur. Die Gefahr für eine Gedankenblockade – ein so genannter Blackout –, der während der Prüfung auftreten kann, steigt. Im Austausch mit Expert:innen sollte das Problem daher an der Wurzel gepackt werden, um den Auslöser für die Angst zu finden. Wird die konkrete Ursache, wie etwa zu großer Druck wegen der Wichtigkeit der Prüfung oder internalisierten Erwartungshaltungen von außen schnell gefunden, kann man an einem gemeinsamen Plan arbeiten – etwa, um sich gezielter auf die Prüfung vorzubereiten.“</span></span><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">An der IU Internationalen Hochschule (IU) nehmen sich so genannte Study Guides den Sorgen und Nöten von Studierenden unter anderem in Prüfungssituationen an. Studierende im dualen Studium können sich jederzeit an Anna Horwedel und ihre Kolleg:innen wenden und das umfassende Hilfsangebot der Hochschule nutzen.</span></span><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">* Befragte, die Prüfungsangst während der Schule/des Studiums oder/und während einer Berufsausbildung empfunden haben.</span></span><br><br><br><strong>ÜBER DIE STUDIE</strong><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Im Rahmen der Kurzstudie&nbsp;</span></span><a href="https://static.iu.de/studies/Pruefungsangst.pdf" target="_blank">„Prüfungsangst“</a><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">&nbsp;wurden 1.600 Personen zwischen 16 und 65 Jahren befragt – repräsentativ verteilt nach Alter und Geschlechtsidentität.</span></span><br><br><br><strong>BILDMATERIAL</strong><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1668592400/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_November/Anna_Paulin_Horwedel_IU_Internationale_Hochschule.jpg" target="_blank">Anna Paulin Horwedel</a><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">, Study Guide am Standort Mannheim der IU Internationalen Hochschule.</span></span><br><br><br><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Mit über 100.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Hauptsitz in Erfurt versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor- und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU-Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in mehr als 30 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 15.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter:&nbsp;</span></span><a class="ck-anchor" id="https://www.iu.de" name="https://www.iu.de" href="https://www.iu.de">www.iu.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 06:51:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/pruefungsangst-was-tun.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[pruefungsangst-was-tun.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Warum die Inflation gefühlt so viel höher ist</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/iu-umfrage-warum-die-inflation-gefuehlt-so-viel-hoeher-ist/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/iu-umfrage-warum-die-inflation-gefuehlt-so-viel-hoeher-ist/</guid><pp:caseid>550571</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><h2>Umfrage der IU Internationalen Hochschule</h2><p><strong>Laut Befragung der IU Internationalen Hochschule macht sich mehr als die Hälfte der Verbraucher:innen aktuell große Sorgen.</strong></p><ul><li>Gefühlte Inflation liegt bei 34,2 Prozent, die gemessene bei 7,9 Prozent (Stand: August 2022, destatis).</li><li>Über 90 Prozent der Befragten machen sich angesichts steigender Preise Sorgen, 54,6 Prozent sogar „große Sorgen“.&nbsp;</li><li>Stärkster Verzicht in den Bereichen Energie, Hausrat und Reisen, am wenigsten bei Bildung und Unterhaltung.&nbsp;</li><li>Frauen schränken sich stärker ein als Männer, sind besorgter und haben ein höheres Inflationsempfinden.</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 29. September 2022. </strong>Zwischen gemessener und wahrgenommener Inflation besteht in Deutschland offenbar eine eklatante Differenz: Laut einer Umfrage der IU Internationalen Hochschule (IU) ist für die Verbraucher:innen das tägliche Leben gefühlt um 34,2 Prozent teurer geworden. Bei den Frauen liegt die empfundene Preissteigerung sogar bei 39,3 Prozent (Männer: 29,0 Prozent). Die tatsächlich gemessene Teuerungsrate betrug laut Statistischem Bundesamt im August 7,9 Prozent.</p><p><strong>Überzeichnet: Warum wir glauben, dass die Preise so sehr steigen</strong></p><p>„Wir nehmen Inflation immer dort wahr, wo wir Konsumausgaben haben. Den Menschen interessiert es, was er täglich zahlen muss, um seine Grundbedürfnisse zu erfüllen. Wenn wir jedes Mal beim Einkaufen merken, dass der Warenkorb teurer wird, neigen wir dazu, die reale Steigerung im Gesamten zu überzeichnen“, liefert Dr. Johannes Treu, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der IU, eine Erklärung. Die Preise für alltägliche Dinge wie Strom, Tanken, Lebensmittel seien den Menschen viel bewusster. „Tatsächlich sinken in anderen Bereichen die Preise, wie beispielsweise für Fernseher, Computer, Autos, nur konsumieren wir diese Dinge nicht alltäglich“, erläutert Treu.&nbsp;</p><p><strong>Inflation: Mehr als die Hälfte machen sich „große Sorgen“</strong></p><p>Die große Mehrheit sieht bei der aktuellen Inflation noch kein Ende, im Gegenteil: 82,4 Prozent der Befragten (Frauen: 85,9 Prozent, Männer: 78,8 Prozent) rechnen damit, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen im Oktober „viel höher“ oder „höher“ liegen als im September. Die steigenden Preise bereiten 91,9 Prozent der Befragten Sorgen, mehr als die Hälfte – 54,6 Prozent – machen sich sogar „große Sorgen“.&nbsp;&nbsp;</p><p>„Wenn ich das Gefühl habe, die Inflation ist hoch, erwarte ich automatisch, dass es noch teurer wird“, erklärt Professor Treu. In der Folge würden Unternehmen die Preise noch mehr erhöhen und Gewerkschaften höhere Tarife fordern. „Unsere Erwartungshaltung befeuert somit die Preisentwicklung“, erklärt Treu die Wechselwirkung und rät: „Wir müssen unsere Erwartungen senken, damit es nicht zu einem weiteren tatsächlichen Preisanstieg kommt.“</p><p><strong>Gekürzt: Vor allem bei Energie, Hausrat und Reisen sehen Viele Sparpotenzial</strong></p><p>In ihrer Befragung klopfte die IU außerdem ab, in welchen Bereichen die Deutschen angesichts der Teuerungen den Gürtel deutlich enger schnallen und wo weniger. 80,8 Prozent der Befragten schränken sich vor allem „stark“ oder „etwas“ bei Energiekosten für Wasser, Strom, Gas etc. ein, 76,5 Prozent bei der Anschaffung neuer Haushaltsgegenstände sowie 73,0 Prozent bei Reisen und Hotels. Am wenigsten werde laut der Umfrage bei der Bildung gespart. 26,8 Prozent der Befragten schränken sich in diesem Bereich gar nicht ein. Auch wenn es um Unterhaltung und Genuss geht, ist das Haushalten weniger stark ausgeprägt: 24,4 Prozent der Befragten schränken sich demnach weder bei Medien/Unterhaltung noch bei Alkoholischen Getränken/Tabakwaren (20,7 Prozent) ein.</p><p>Ein weiteres Ergebnis der Kurzstudie: Über alle abgefragten Bereiche hinweg, zu denen unter anderem Freizeit/Kultur, Bekleidung, Gesundheit, andere Waren/Dienstleistungen, Sparen/Rücklagen, Nahrungsmittel und Mobilität gehörten, schränken sich Frauen tendenziell stärker ein als Männer.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Befragung</strong></p><p>Im Rahmen der Kurzstudie „Die aktuelle Inflation. Wie fühlt sie sich an?“ befragte die IU Internationale Hochschule 1.200 Personen zwischen 16 und 65 Jahren, repräsentativ nach Alter und Geschlecht.</p><p>Das Factsheet mit den Befragungsergebnissen finden Sie <a href="https://static.iu.de/studies/Inflation_Kurzstudie.pdf" target="_blank">unter diesem Link</a>.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bildmaterial</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1664370380/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_September/IU_Studien-Factsheet_Gefuehlte-Inflation_Inflationserwartung.jpg" target="_blank">Grafik: 82,4 % der Befragten erwarten weiter steigende Preise</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1664370381/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_September/IU_Studien-Factsheet_Gefuehlte-Inflation_Statement_Prof-Johannes-Treu.jpg" target="_blank">Grafik: Statement von Prof. Dr. Johannes Treu zur Inflationserwartung</a></p><p>Prof. Dr. Treu steht Ihnen als Experte für Interviewanfragen zur Verfügung. Melden Sie sich gern über unsere untenstehenden Kontaktdaten.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong></p><p>Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a></p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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                        <title>MINT-Bildung: Was junge Frauen darüber denken</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/mint-bildung-was-junge-frauen-darueber-denken/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/mint-bildung-was-junge-frauen-darueber-denken/</guid><pp:caseid>550575</pp:caseid><pp:subtitle>Junge Frauen entscheiden sich trotz großen Interesses häufig noch gegen einen MINT-Bildungsweg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Junge Frauen entscheiden sich trotz großen Interesses häufig noch gegen einen MINT-Bildungsweg. Gründe und Lösungsansätze zeigt eine aktuelle Kurzstudie der IU.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Laut Studie der IU Internationalen Hochschule (IU) haben Schülerinnen Vorbehalte gegen MINT-Studienfächer oder -Ausbildungen – unter anderem mangelt es ihnen an weiblichen Vorbildern.&nbsp;</p><ul><li>70 Prozent der befragten Schülerinnen haben ein persönliches Interesse an MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).&nbsp;</li><li>Über 40 Prozent der jungen Frauen und Mädchen fühlen sich jedoch mit diesen Themen überfordert bzw. finden den MINT-Bereich zu schwierig.&nbsp;</li><li>Nur wenige der Befragten haben Freundinnen oder weibliche Verwandte, die in MINT-Berufen arbeiten. Über ein Drittel kennt niemanden, der oder die mit MINT beruflich zu tun hat.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Erfurt, 6. September 2022.</strong> Laut letztem <a href="https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2021/MINT-Herbstreport_2021.pdf" target="_blank">IW-MINT-Herbstreport</a> hat sich die Arbeitskräftelücke im MINT-Bereich dramatisch vergrößert. Der Report fordert ganz explizit dazu auf, mehr Frauen für MINT zu gewinnen. Warum sich viele Schülerinnen trotz großen Interesses gegen einen MINT-Bildungsweg entscheiden, untersucht die aktuelle <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/mint-bildung/" target="_blank">Kurzstudie „MINT-Bildung. Was junge Frauen darüber denken“ </a>der IU Internationalen Hochschule (IU). Gleichzeitig zeigt die Studie Lösungswege auf. Die Kurzstudie ist Auftakt eines umfassenden Forschungsprojekts und der <a href="https://www.iu.de/women-in-tech/" target="_blank">Kampagne „Women in Tech“</a>, mit der die IU Internationale Hochschule Schülerinnen zu MINT-Studium oder -Ausbildung motivieren will.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/354a63f5-a6fb-4680-945e-4b4eeeaca3cc/1920_alexandra-wuttig-kanzlerin-iu-internationale-hochschule-thumb5.jpg?10000"><p>„Frauen entscheiden sich seltener als Männer für MINT-Studienfächer oder -Ausbildungen. Um etwas dagegen zu tun, muss man früh in der Schule ansetzen – etwa durch gendersensiblen Unterricht, der Mädchen und Jungen gleichermaßen anspricht. Vor allem braucht es dringend mehr weibliche Vorbilder aus dem MINT-Bereich, die jungen Frauen Mut machen. Denn Vorbilder im direkten Lebensumfeld, wie Lehrer:innen und Familienmitglieder, aber auch aus der Wirtschaft, haben großen Einfluss auf die spätere Studien- und Berufswahl“, sagt <strong>Alexandra Wuttig, Kanzlerin der IU Internationalen Hochschule</strong>.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Überforderung und fehlendes Vorwissen&nbsp;</h3><p>Obgleich 70 Prozent der befragten Schülerinnen ein persönliches Interesse an MINT-Themen haben und 81,8 Prozent generell an einem Studium interessiert sind, haben viele junge Frauen Bedenken, wenn es um ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung geht. 44,6 Prozent geben an, dieser Bereich sei ihnen zu schwierig, 42,7 Prozent fühlen sich mit MINT-Themen überfordert. Zudem sind viele der Befragten der Meinung, dass ihnen das Vorwissen und die Fähigkeiten für spezielle MINT-Fächer fehlen. So betrachten sich im Bereich Technik nur 14 Prozent und in Informatik 16,2 Prozent der Teilnehmerinnen als ausreichend vorbereitet. Anders ist es lediglich in Biologie: Hier geben 41,2 Prozent an, über viel Vorwissen zu verfügen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/60e44ac0-cedc-45a5-9ce6-0b24083bbbd9/1920_iu-kurzstudie-mint-bildung-wasjungefrauendaruumlberdenken-schlechtgeruumlstet-light.jpg?10000"><h3>Langweiliger Schulunterricht, finanzielle Hürden&nbsp;</h3><p>In der Schule werden Lehrpläne und Lehrende von den befragten Schülerinnen als wenig motivierend empfunden. 44,9 Prozent finden MINT-Fächer in der Schule oft trocken und langweilig, die Inhalte der MINT-Fächer sind 34,8 Prozent zu kompliziert. 42,4 Prozent finden, ihre Lehrer:innen vermitteln die Inhalte auf eine langweilige Art und Weise.&nbsp;<br>Zudem gibt es finanzielle Hürden. Fast ein Vierteil (24,3 Prozent) der befragten Schülerinnen gibt an, dass ein MINT-Studium insgesamt zu teuer wäre, da sie wegen der hohen Belastung keinem Nebenjob nachgehen könnten. Die Meinung des Umfelds spielt eine vergleichsweise untergeordnete Rolle: Nur 16,1 Prozent machen sich Gedanken darüber, was die Freund:innen denken könnten, 8,4 Prozent fürchten, ihre Eltern wären mit der Studienwahl nicht einverstanden.</p><h3>Fehlende Vorbilder vs. Orientierungsangebote&nbsp;</h3><p>Die Frage „Kennst du jemanden, der oder die im MINT-Bereich arbeitet“ beantwortet über ein Drittel der Befragten (34,1 Prozent) mit nein. Nur wenige der Befragten haben Freundinnen oder weibliche Verwandte, die in MINT-Berufen arbeiten: Gerade einmal 9,9 Prozent haben eine Freundin, 8,2 Prozent gaben ihre Mutter oder Oma, 14,5 Prozent sonstige weibliche Verwandte an.&nbsp;&nbsp;<br>Abhilfe könnten hier Orientierungsangebote für die Berufs- oder Studienwahl schaffen. 65 Prozent der Schülerinnen, die bereits Praktika absolviert oder in den Ferien gearbeitet haben, finden dies nützlich. Fast ebenso beliebt (62,3 Prozent) sind Gespräche mit Freund:innen, Familie oder Mentor:innen. Infoveranstaltungen wie Jobmessen, Girls'Day oder Thementage landeten mit 45 Prozent auf Platz drei. Ähnlich populär sind mit 43,5 Prozent digitale Infokanäle – vor allem Instagram, Facebook, TikTok – und firmeneigene Webseiten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2867/8e02e1bf-f64e-4cf3-bdc3-748b4a802d7f/1920_iu-kurzstudie-mint-bildung-wasjungefrauendaruumlberdenken-kaumeinejungefraukennteinemintlerin-light.jpg?10000"><h3>IU startet Kampagne rund ums Thema „Women in Tech“&nbsp;</h3><p>Zeitgleich mit der Studie startet die IU Internationale Hochschule eine Kampagne, die jungen Mädchen und Frauen Mut machen soll, sich für den MINT-Bereich zu entscheiden. Herzstück ist der <a href="https://www.iu.de/forschung/projekte/young-women-in-stem/" target="_blank">Inkubator Young Women in STEM</a> (Frauen in MINT) einer IU-Professorinnengruppe, die auch maßgeblich an der Studie beteiligt ist und diese weiterentwickelt.&nbsp;&nbsp;</p><p>Am 5. Oktober beginnt die sechsteilige Online-Serie „Yes she can – Girls in IT“, die sich an Schülerinnen ab der zehnten Klasse richtet. Hier tauchen MINT-Professorinnen der IU in die Welt der IT und des Internets ein. In Kooperation mit der Bitkom realisiert die IU zudem das Projekt „Frida“ (Frauen in der digitalen Arbeitswelt), mit dem Ziel, Frauen in IT-Berufen sichtbarer zu machen. Geplant ist eine Reihe von Kurzvideos über IT-Frauen mit Vorbildcharakter. Last, but not least widmet sich der Podcast „Einig Uneinig“ ab 23. September großen Fragen rund um das Thema Bildung – unter anderem auch mit Bezug auf Frauen und MINT-Karrieren.&nbsp;</p><h3>Über die Studie&nbsp;</h3><p>Für die Kurzstudie „MINT-Bildung. Was junge Frauen darüber denken“ der IU Internationalen Hochschule (IU), die am 6. September veröffentlicht wurde, wurden insgesamt 777 Schülerinnen befragt. 83 Prozent der Befragten streben Abitur oder Fachabitur an, 7,6 Prozent die Hochschul- oder Fachhochschulreife, 9,3 Prozent einen Realschulabschluss. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie groß das Interesse der Schülerinnen an MINT-Studienfächern und -Ausbildungen ist, welche Faktoren sie vom MINT-Bildungsweg abhalten und welche begünstigenden Faktoren für eine Studien- oder Berufswahl im MINT-Bereich es gibt.&nbsp;&nbsp;</p><p>Das Whitepaper zur Studie ist <a href="https://www.iu.de/forschung/studien/mint-bildung/" target="_blank">hier </a>verfügbar.&nbsp;<br>Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie <a href="https://www.iu.de/women-in-tech/" target="_blank">hier</a>.&nbsp;</p><p><br>An der Studie beteiligte Professorinnen der IU Internationalen Hochschule&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/dodiya-janka/" target="_blank">Prof. Dr. Janki Dodiya</a>, Professur für Augmented/Virtual Reality und HCI<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/heinisch-cornelia/" target="_blank">Prof. Dr. Cornelia Heinisch</a>, Professur für Computer Science<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/hess-claudia/" target="_blank">Prof. Dr. Claudia Heß</a>, Professur für Digitale Transformation<br>•&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/kunz-sibylle/" target="_blank">Prof. Dr. Sibylle Kunz</a>, Professur für Medieninformatik<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/rebholz-sandra/" target="_blank">Prof. Dr. Sandra Rebholz</a>, Professur für Softwareentwicklung<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/schlomer-inga/" target="_blank">Prof. Dr. Inga Schlömer</a>, Studiengangsleitung B.A. Digital Business, Professur für Digitale Transformation<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/steffen-adrienne/" target="_blank">Prof. Dr. Adrienne Steffen</a>, Professur für Business Administration<br>•&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.iu.de/hochschule/lehrende/vaas-silke/" target="_blank">Prof. Dr. Silke Vaas</a>, Professur für Business Intelligence</p><h4><br>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</h4><p>Mit über 100.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) mit Hauptsitz in Erfurt die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 15.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem die Deutsche Bahn, Motel One, Telekom, Vodafone und VW Financial Services. Weitere Informationen unter: <a class="ck-anchor" id="www.iu.de" name="www.iu.de" href="https://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Studien,ESG]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>IMMER NOCH GROßE DEFIZITE BEIM DIGITALEN UNTERRICHT</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/immer-noch-grosse-defizite-beim-digitalen-unterricht/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/immer-noch-grosse-defizite-beim-digitalen-unterricht/</guid><pp:caseid>550679</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Laut IU Studie gibt es an Schulen nach wie vor viele Hürden bei der Digitalisierung</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;In vielen Schulen ist Breitband-Internet nicht flächendeckend vorhanden.&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zwei Drittel der Schulleitung sehen in der unzureichenden Ausstattung für Schüler:innen mit digitalen Geräten die größte Hürde der Digitalisierung.<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Immerhin: 41,5 Prozent der Schulen arbeiten bereits mit Mitteln aus dem Digitalpakt.<br><br><strong>Erfurt, 19. Juli 2022</strong>. Trotz Forderung nach mehr digitalem Unterricht – so wie im aktuellen <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/nationaler-bildungsbericht-2055540" target="_blank">Bildungsbericht</a> – und intensiver Förderung durch den Digitalpakt findet digitaler Unterricht an deutschen Schulen noch nicht flächendeckend statt. Das zeigt die aktuelle <a href="https://static.iu.de/studies/Digitale_Bildung_Studie.pdf" target="_blank">Studie</a> „Wie digital sind unsere Schulen?“ der IU Internationalen Hochschule (IU), in der Schulpersonal und Eltern von Schüler:innen deutschlandweit befragt wurde.<br>&nbsp;</p><p>Weniger als die Hälfte (44,8 Prozent) der befragten Lehrer:innen und Mitglieder der Schulleitung gibt an, dass digitale Medien im Unterricht regelmäßig genutzt werden. Gerade mal 2,2 Prozent des Schulpersonals weist darauf hin, dass moderne Konzepte wie Flipped Classrooms, bei denen die Schüler:innen den Stoff eigenständig erarbeiten und Präsenz- oder Onlinephasen zur Vertiefung genutzt werden, in ihren Schulen stattfinden. Immerhin findet laut befragtem Personal bereits an jeder zehnten Schule Unterricht unter hauptsächlicher Nutzung digitaler Medien statt.&nbsp;Aus Sicht der Eltern ist das Defizit sogar noch größer: Nur 37,9 Prozent geben an, dass ihre Kinder in der Schule mindestens regelmäßig digital und multimedial unterwegs sind.<br>&nbsp;</p><p>So findet auch die Hälfte der befragten Eltern (51,6 Prozent), dass digitale Medien in der Schule ihres Kindes zu selten verwendet werden. Außerdem wünschen sich viele eine bessere Ausstattung mit Tablets und Laptops. Ihrer Erfahrung nach gibt es in nur 32,2 Prozent der Fälle Tablet-Klassensätze, die bei Bedarf eingesetzt werden können. Dementsprechend fordern auch 47,3 Prozent der Eltern entsprechende Tablet-Klassensätze an den Schulen. Das Schulpersonal nimmt dies hingegen anders wahr: Im Rahmen der Studie gaben gut zwei Drittel (65,8 Prozent) an, ihre Klassen seien mit Tablet-Klassensätzen ausgestattet.<br>&nbsp;</p><p><strong>Nicht alle Schulen verfügen über flächendeckendes Internet&nbsp;</strong><br>Neben ausreichend vorhandener Hardware ist die flächendeckende Abdeckung mit Breitband-Internet eine der Grundvoraussetzungen, um mit digitalen Inhalten arbeiten zu können. Zwar geben ganze 98,5 Prozent des Schulpersonals an, dass ihre Schulen mit dem Internet verbunden sind – bei nur rund zwei Dritteln (68,6 Prozent) gibt es jedoch Internet in allen benötigten Räumen. Die befragten Eltern beobachten ein größeres Defizit: Sie geben zwar an, dass 93,7 Prozent der Schulen ihrer Kinder über eine Internet-Anbindung verfügen, davon aber nur 40,6 Prozent in allen benötigten Räumen Internet-Zugriff haben. Und in 6,3 Prozent der Schulen gibt es ihrer Erfahrung nach gar kein Internet.<br>&nbsp;</p><p><strong>Viel WLAN, wenige Smartboards – der Status-Quo an deutschen Schulen</strong><br>Drei Viertel des Schulpersonals (76,1 Prozent) geben an, dass es in den Klassenzimmern WLAN-Zugangspunkte gibt. Desktop-PCs oder Laptops sowie Projektoren sind jeweils in mehr als der Hälfte der Unterrichtsräume vorhanden. Smartboards sind dünner gesät: Weniger als der Hälfte (45,1 Prozent) des befragten Schulpersonals stehen diese im Klassenzimmer zur Verfügung. Steckdosen an Schulpulten für Laptops oder Smartphones gibt es laut Schulpersonal so gut wie gar nicht (2,9 Prozent). Dementsprechend fordert auch mehr als ein Drittel der befragten Eltern (39,6 Prozent), die angeben, dass diese Geräte nicht in den Klassenzimmern verfügbar sind, mehr Smartboards und die Hälfte (53,8 Prozent) wünscht sich Steckdosen an Schulpulten.<br>&nbsp;</p><p><strong>Lehrer:innen mit sehr positiver Eigenwahrnehmung bei Digitalkompetenz</strong>&nbsp;<br>Digitaler Unterricht erfordert mehr als die richtige Hardware und flächendeckendes Breitband-Internet, das Schulpersonal muss bei der Nutzung digitaler Medien firm sein. Dies sehen auch die befragten Mitglieder der Schulleitung so: Laut ihnen stellt die unzureichende Ausstattung der Schüler:innen mit digitalen Geräten die größte Hürde der Digitalisierung dar (65,7 Prozent), direkt danach folgt mit 63,7 Prozent die Digitalkompetenz der Lehrer:innen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Demgegenüber steht die Eigenwahrnehmung des Lehrpersonals: 99,5 Prozent geben an, sie bewegen sich routiniert durch das Internet. 22,3 Prozent von ihnen können sogar Inhalte für Blogs und Videokanäle erstellen – und 8,1 Prozent besitzen Programmierkenntnisse. Ihr digitales Know-how erlangen die Lehrer:innen nicht durch Schulungen oder Seminare, sondern im Austausch durch Kolleg:innen (81,5 Prozent) und durch Trial-and-Error (70,4 Prozent).<br>&nbsp;</p><p>„Viele Lehrer:innen und Schulleiter:innen sind sicher im Umgang mit Onlineanwendungen – das zeigen auch die Studienergebnisse. Allerdings können sie sich oft nicht auf die IT-Systeme verlassen, da diese zu häufig ausgewechselt werden. Am Ende wird dann die sicherste, aber vielleicht schlechteste Lösung eingesetzt, mit der alle gezwungenermaßen arbeiten müssen“, sagt Prof. Dr. Ulrike Lichtinger, Professorin für Schulpädagogik, IU Internationale Hochschule (IU).&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Digitalpakt wird zögerlich genutzt</strong><br>Angesichts der vielen Hürden bei der Digitalisierung ist die staatliche Förderung umso relevanter. Lediglich 41,5 Prozent der Mitglieder der Schulleitung geben an, dass ihre Schulen bereits mit Mitteln aus dem Digitalpakt des Bundes arbeiten – und bei weiteren 40,0 Prozent wurde immerhin ein Antrag gestellt oder bewilligt.<br>&nbsp;</p><p>Bei der Ausarbeitung der Digitalisierungsstrategie werden an Schulen in gut zwei Drittel der Fälle (67,3 Prozent) externe Expert:innen hinzugezogen. Als zentrale Digitalisierungs-Maßnahme nannten die meisten Mitglieder der Schulleitung allerdings die Diskussion im Lehrer:innen-Kollegium (89,0 Prozent).<br>&nbsp;</p><p>„Bei digitaler Bildung geht es nicht darum, die analogen Lehrmaterialien einfach durch digitale Dateien und Tablets auszutauschen. Digitale Bildung bedeutet vielmehr, ein strategisches und ganzheitliches Lehr- sowie Lernkonzept an Schulen zu implementieren, welches auf digitaler Ebene ganz neu gedacht werden muss.“, sagt Prof. Dr. Ulrich Kerzel, Professor für Data Science und Artificial Intelligence an der IU Internationalen Hochschule (IU).&nbsp;<br><br><br><strong>Über die Studie</strong><br>Für die Studie „Wie digital sind unsere Schulen?“ der IU Internationalen Hochschule (IU) wurden zwei Personengruppen in Deutschland befragt: 683 Lehrer:innen und Mitglieder der Schulleitung sowie 944 Personen mit insgesamt 1.268 schulpflichtigen Kindern im Haushalt. Mit der Studie wollte die IU herausfinden, wie ausgiebig digitale Medien an Schulen genutzt werden und wie gut Schulen mit digitaler Infrastruktur ausgestattet sind.&nbsp;<br><br>Das Whitepaper zur Studie ist <a href="https://static.iu.de/studies/Digitale_Bildung_Studie.pdf" target="_blank">hier</a> verfügbar.<br><br><strong>Grafiken:</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1658227742/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juli/Studie-Digitale-Bildung/IU_WP_Digitale_Bildung_PR-Grafiken_A5_RGB_Final_01.jpg" target="_blank">Digitale Medien im Unterricht</a><br>&nbsp;</p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1658227742/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juli/Studie-Digitale-Bildung/IU_WP_Digitale_Bildung_PR-Grafiken_A5_RGB_Final_02.jpg" target="_blank">Viel WLAN, wenige Smartboards</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1658227742/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juli/Studie-Digitale-Bildung/IU_WP_Digitale_Bildung_PR-Grafiken_A5_RGB_Final_03.jpg" target="_blank">Ausstattung an Geräten: Eher gering</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1658227742/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juli/Studie-Digitale-Bildung/IU_WP_Digitale_Bildung_PR-Grafiken_A5_RGB_Final_04.jpg" target="_blank">Strategien und Hürden der Digitalisierung an Schulen</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1658227742/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juli/Studie-Digitale-Bildung/IU_WP_Digitale_Bildung_PR-Grafiken_A5_RGB_Final_05.jpg" target="_blank">Größte Hürden: Ausstattung und Kompetenzen</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bildmaterial der Sprecher:innen:</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1640162754/10%20-%20Team/DACH/Lehrende/lichtinger-ulrike.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Lichtinger</a>, Professorin für Schulpädagogik, Mitarbeiterin an der IU Internationalen Hochschule (IU).</p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1616051305/Presse%20und%20Forschung/Forschungsprojekte/Fotos%20Profs%20Projekte/EduC%20Kompass/Kerzel_e0lndr.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Ulrich Kerzel</a>, Professor für Data Science und Artificial Intelligence an der IU Internationalen Hochschule (IU).&nbsp;<br><br><br><br><br><br><strong>Über die IU Internationale Hochschule&nbsp;</strong><br>Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem die Deutsche Bahn, Motel One, Telekom, Vodafone und VW Financial Services. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de" target="_blank">www.iu.de</a><br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 10:55:00 +0200</pubDate>
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                        <title>WEITERBILDUNG: SO MOTIVIERT SIND ARBEITSUCHENDE</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/weiterbildung-so-motiviert-sind-arbeit-suchende/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/weiterbildung-so-motiviert-sind-arbeit-suchende/</guid><pp:caseid>550614</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Studie zeigt, welche Chancen Weiterbildung bei der Jobsuche eröffnet.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Kündigung kann eine Chance sein: 48,0 Prozent der Befragten sehen die Arbeitslosigkeit als Anstoß, einen Job zu finden, den sie wirklich gerne machen.<br><br>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Angst, Neues zu lernen, ist groß: 29,5 Prozent der Befragten, die keine Motivation zur Weiterbildung verspüren, befürchten Schwierigkeiten beim erneuten Lernen.<br><br>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Weiterbildung muss auf persönliche Ziele einzahlen: Für 42,8 Prozent der Befragten ist die Lernmotivation besonders hoch, wenn die Maßnahme zu den konkreten Zukunftsplänen passt.<br><br><strong>Erfurt, 28. Juni 2022</strong> – Lernen während der Arbeitslosigkeit? Arbeitslosigkeit vielleicht sogar als Chance betrachten? Dass dies möglich ist, bestätigt die aktuelle Studie<a href="https://www.iu.de/forschung/studien/lernmotivation-in-der-arbeitslosigkeit/" target="_blank"> </a><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1656400306/studies/lernmotivation-in-der-arbeitslosigkeit-studie.pdf" target="_blank"><strong>„Lernmotivation in der Arbeitslosigkeit“</strong> </a>der IU Internationalen Hochschule (IU) – auch wenn die Gefühle der Befragten dazu gemischt sind. Die Studie befasst sich mit der Frage, wie motiviert Arbeitsuchende sind, wenn es um Weiterbildungsmaßnamen geht. Das Fazit: Grundsätzlich sind Arbeitsuchende Bildungsprogrammen gegenüber positiv gestimmt. Viele befürchten aber, nicht mehr lernfähig zu sein und haben Angst davor, Neues zu lernen.<br><br><strong>Arbeitslos, nicht chancenlos!</strong><br>Über ein Drittel der Befragten (37,2 Prozent) begreift Arbeitslosigkeit als Chance, besonders dafür, sich endlich einen erfüllenden Job zu suchen, der wirklich Freude macht: 48,0 Prozent derjenigen, die durch Ihre Arbeitslosigkeit neue Perspektiven erkennen, sehen diesen Punkt auf Platz Eins der Chancen.<br><br>Die Arbeitslosigkeit bietet außerdem vor allem eines: mehr Zeit für die eigenen Zukunftspläne und für das, was man in Zukunft wirklich machen möchte. Das geben 42,4 Prozent an. Und 38,6 Prozent wollen die gewonnene Zeit für chancenreiche Weiterbildungsmaßnahmen nutzen.<br><br>Eine Chance, die auch Prof.in Dr.in Svenja Krämer, Professorin für Erwachsenenpädagogik an der IU Internationalen Hochschule, betont: „Weiterbildung ist kein reiner Wissenstransfer. Weiterbildung ist ein Impuls, eine Phase des Umdenkens, des Neugestaltens. Wer sich weiterbildet, knüpft Kontakte, lernt neue Leute kennen. Und entwickelt dadurch völlig neue Jobperspektiven, über die man vorher vielleicht einfach nicht nachgedacht hat. Man hat die Möglichkeit, nochmals über eigene Wünsche und Bedürfnisse nachzudenken und mit einer Zertifizierung im Gepäck ganz neue Erfolge im und Freude am Job zu bekommen. Vor allem ein formal anerkannter Abschluss unterstützt die Beschäftigungsfähigkeit.“<br><br><strong>Lernen als Hürde? Barrieren abbauen!</strong><br>Wer sich weiterbildet, lernt viel Neues. Doch der Schritt zurück ins Klassenzimmer stellt für einige eine Hürde dar: 29,5 Prozent der Befragten, die keine Motivation zu einer Weiterbildung verspüren, geben als Grund an, dass sie Schwierigkeiten damit haben würden, wieder zu lernen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit eine belastende Zeit: 25,6 Prozent der Demotivierten fühlen sich durch den Jobverlust zu gestresst, um sich um eine Weiterbildung zu kümmern. Und 24,2 Prozent geben an, dass ihnen eine Weiterbildung nichts bringt.<br><br>Anbieter von Weiterbildungsprogrammen sollten diese Barrieren abbauen, erklärt Prof.in Krämer: „Lernen im Erwachsenenalter soll kein zusätzlicher Druck sein, sondern Perspektiven und Support bieten. Wieder zu lernen wird teils mit zusätzlichem Stress verbunden, das stellt für viele eine große Hürde dar. Doch die Sorge ist unbegründet. Durch eine niedrigschwellige Begleitung während der Weiterbildung mit Tutor:innen, persönlichen Ansprechpartner:innen und gemeinsamen Lernveranstaltungen mit anderen Studierenden können die Barrieren abgebaut werden. Lernen ist individuell. Lernprozesse und Lernverhalten sind etwas Persönliches.“<br><br><strong>Wofür mache ich das eigentlich? Persönliche Lernmotivation.</strong><br>Besonders hoch ist die Lernmotivation für 42,8 Prozent der Befragten, wenn das Gelernte auf die persönlichen Ziele einzahlt. 39,6 Prozent schätzen vor allem Angebote, deren Inhalte sie sofort in die Praxis umsetzen können und fühlen sich dadurch besonders motiviert. Die persönliche Entwicklung ist beinahe genauso wichtig: Für 38,6 Prozent ist es ausgesprochen motivierend, wenn sie eine persönliche Verbesserung während des Lernprozesses beobachten können.<br><br>So chancenreich Weiterbildungsangebote aber auch sein mögen, beinahe die Hälfte (44,7 Prozent) der Befragten plant der Studie zufolge momentan keine Weiterbildung. Fast jede:r Fünfte (19,2 Prozent) hat einfach noch nicht darüber nachgedacht, überhaupt eine Weiterbildung zu beginnen, während 17,4 Prozent der Befragten keine genaue Vorstellung davon haben, was sie eigentlich lernen sollen. 15,6 Prozent sehen keinen persönlichen Nutzen in einer Weiterbildung.<br><br>Die Motivation, eine Weiterbildungsmaßnahme zu ergreifen, steigt vor allem dann, wenn sich die Befragten sicher sein können, im Anschluss einen Job zu bekommen. Das geben 55,0 Prozent derjenigen an, die derzeit keine Weiterbildung planen. Und auch die Aussicht auf ein höheres Einstiegsgehalt im neuen Job würde 40,5 Prozent der Studienteilnehmer:innen ohne konkrete Weiterbildungspläne motivieren.<br><br><br><br><strong>Über die Studie</strong><br>Im Rahmen der IU-Studie „Lernmotivation in der Arbeitslosigkeit“ wurden 1.002 Personen, die seit höchstens 24 Monaten arbeitslos sind, befragt. 43,1 Prozent der Befragten waren weiblich, 56,4 Prozent männlich und 0,5 Prozent divers. Die Studie ging der Frage nach, wie hoch die Motivation von Arbeitsuchenden ist, eine Weiterbildung zu absolvieren, welche Rolle das Thema Lernen dabei spielt und welche Hürden im Lernprozess bestehen. Dazu wurde die persönliche Motivation zum Lernen ebenso abgefragt, wie die Kriterien für ideale Weiterbildungsprogramme. Die Studie beschäftigt sich darüber hinaus mit den Gründen, warum Arbeitsuchende keine Weiterbildungsmaßnahmen ergreifen.<br><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1656400306/studies/lernmotivation-in-der-arbeitslosigkeit-studie.pdf" target="_blank"><strong>Das Whitepaper zur Studie ist hier verfügbar.&nbsp;</strong></a><br><br><strong>Grafiken:</strong><br><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1655115041/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juni/Lernmotivation%20Arbeitsuchende/IU_WP_Lernmotivation_Grafik_Chancen_durch_Arbeitsloigkeit.jpg" target="_blank">Chancen durch die Arbeitslosigkeit</a><br><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1655115038/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juni/Lernmotivation%20Arbeitsuchende/IU_WP_Lernmotivation_Grafik_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_eine_Weiterbildung.jpg" target="_blank">Gründe für eine Weiterbildung</a><br><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1655115039/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juni/Lernmotivation%20Arbeitsuchende/IU_WP_Lernmotivation_Grafik_Unterst%C3%BCtzung_beim_Lernprozess.jpg" target="_blank">Unterstützung beim Lernprozess in der Weiterbildung</a><br><br><strong>Bildmaterial der Sprecherin:</strong><br><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1653026969/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Juni/Prof._Dr._Svenja_Kraemer_IU_Internationale_Hochschule.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Svenja Krämer</a>, Professorin für Erwachsenenpädagogik an der IU Internationalen Hochschule.<br><br><br><strong>Über die IU Internationale Hochschule</strong><br>Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem die Deutsche Bahn, Motel One, Telekom, Vodafone und VW Financial Services. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de">www.iu.de</a></p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 14:10:00 +0200</pubDate>
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                        <title>HOMEOFFICE: NEUES NORMAL MIT NEUEN HERAUSFORDERUNGEN</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/homeoffice-neues-normal-mit-neuen-herausforderungen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/homeoffice-neues-normal-mit-neuen-herausforderungen/</guid><pp:caseid>550651</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Laut Befragung der IU ist Homeoffice entscheidendes Argument bei der Arbeitgeberwahl.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für mehr als die Hälfte der Befragten ist regelmäßiges Arbeiten im Homeoffice auch nach Corona unabdingbar.<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Einsamkeit und fehlender sozialer Austausch sind ernstzunehmende Begleiterscheinungen des Arbeitens von zu Hause: Eine:r von vier fühlt sich im Homeoffice einsam.<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fast drei Viertel der Führungskräfte haben großes Vertrauen in die Produktivität ihrer Mitarbeiter:innen im Homeoffice.<br><br><strong>Erfurt, 24. Mai 2022.</strong> Homeoffice ist – beschleunigt durch die Corona-Pandemie – in der Mitte der Gesellschaft angekommen und für viele bereits heute ein ausschlaggebendes Argument bei der Wahl des Unternehmens. Das belegt die Studie <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1653377255/studies/Homeoffice_Check.pdf" target="_blank">„Das neue Normal? Homeoffice im Check“</a> der IU Internationalen Hochschule (IU). Demnach ist die Möglichkeit für regelmäßiges Arbeiten von zu Hause auch nach Corona für 63,8 Prozent der Befragten unabdingbar. Denn für Viele überwiegen die Vorteile: Fast drei Viertel (72,8 Prozent) genießen das Gefühl von mehr Selbstbestimmung und mehr als die Hälfte (61,6 Prozent) gibt an, durch die Arbeit im Homeoffice mehr Freizeit zu haben. Und: Über die Hälfte (61,0 Prozent) bewertet die eigene Produktivität im Homeoffice höher als beim Arbeiten im Büro.<br>„An Homeoffice-Möglichkeiten führt in der Zukunft kein Weg vorbei. Bei der Suche nach einem neuen Unternehmen fallen nun nicht mehr jene Unternehmen positiv auf, die Remote-Modelle anbieten, sondern solche, die keine Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice gewähren – allerdings negativ. Unternehmen, die diesen elementaren Wunsch der großen Mehrheit der Arbeitnehmer:innen nicht berücksichtigen, werden sich beim Anwerben neuer Mitarbeiter:innen und dem Halten von Kolleg:innen im Unternehmen sehr schwertun. Die Frage der Zukunft ist nicht mehr das ‚ob‘, sondern das ‚wie‘“, erklärt Prof. Dr. Regina Cordes, Professorin für Personal und Organisation an der IU Internationalen Hochschule.</p><p><strong>Einsamkeit und Überstunden im Homeoffice – keine Ausnahmephänomene</strong><br>Trotz der Vorteile, die das Arbeiten von zu Hause für die Mehrheit mit sich bringt, birgt es für viele Befragte auch Nachteile, für die sich Arbeitgeber:innen Lösungen überlegen müssen: Ein Viertel (26,5 Prozent) fühlt sich im Homeoffice einsam und über der Hälfte (53,9 Prozent) fehlt beim Arbeiten von zu Hause der soziale Austausch. Jede:r Fünfte (21,1 Prozent) gibt an, durch die Arbeit im Homeoffice nach Feierabend und am Wochenende schlechter abschalten zu können und mehr als ein Viertel (28,0 Prozent) macht mehr Überstunden, seitdem er:sie von zu Hause arbeitet.</p><p>„Die neue Arbeitswelt bietet Unternehmen die Chance, individuell passende Arbeitsumgebungen zu schaffen. Für Führungskräfte bedeutet das allerdings, dass sie in diesen sich ändernden Strukturen noch stärker antizipieren müssen, wie die Stimmungslage ihrer Mitarbeiter:innen ist. Denn Schwierigkeiten wie Überforderung, Überlastung oder gesundheitliche und psychische Probleme können schneller übersehen werden, wenn die nonverbalen Signale aus dem Büroalltag wegfallen. Der Fürsorge und dem aktiven Einholen von Feedback durch die Führungskraft kommt daher besondere Bedeutung zu, um Überstunden zu vermeiden, Burn-outs vorzubeugen und für alle Mitarbeiter:innen die beste Arbeitsumgebung zu schaffen“, betont New-Work-Expertin Prof. Cordes.</p><p><strong>Homeoffice aus Sicht der Führungskräfte</strong><br>Der neuen Aufgaben sind sich die Führungskräfte bewusst: Über die Hälfte der befragten Führungskräfte (58,4 Prozent) empfindet Homeoffice als Herausforderung für ihre Rolle als Führungskraft. Trotzdem sind 59,9 Prozent von ihnen überzeugt, dass sie ihren Aufgaben als Vorgesetzte im Homeoffice ebenso gut nachkommen können, wie bei der Arbeit im Büro. Die Studienergebnisse belegen zudem, dass fast drei Viertel (73,0 Prozent) das Vertrauen in ihre Mitarbeiter:innen haben, dass sie im Homeoffice mindestens genauso produktiv arbeiten, wie im Büro. „Gegenseitiges Vertrauen ist ein zentraler Grundpfeiler, damit die neue Arbeitskultur funktioniert. Führungskräfte müssen lernen, an der ein oder anderen Stelle loszulassen, ohne dabei den Kontakt zu ihren Mitarbeiter:innen zu verlieren und weiterhin bei Schwierigkeiten erreichbar sein. Das erfordert von beiden Seiten eine offene Kommunikation und Fingerspitzengefühl“, erklärt Prof. Cordes.<br><br><strong>Über die Studie</strong><br>Im Rahmen der IU-Studie „Das neue Normal? Homeoffice im Check“ wurden im Januar 2022 1.030 Personen aus Deutschland befragt, die während der Corona-Pandemie im Homeoffice gearbeitet haben oder zum Zeitpunkt der Befragung im Homeoffice arbeiteten.<br>Mit der Studie wollte die IU Internationale Hochschule herausfinden, wie es Arbeitnehmer:innen damit geht, dass Homeoffice zum Standard in der (Büro-) Arbeitswelt geworden ist, welche Vor- aber auch Nachteile sich für Mitarbeiter:innen daraus ergeben und vor welche Herausforderungen dies Unternehmen und Führungskräfte stellt, um auch zukünftig als attraktive Arbeitgeber:innen wahrgenommen zu werden.&nbsp;<br><br><strong>Das Whitepaper zur Studie ist</strong><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1653377255/studies/Homeoffice_Check.pdf" target="_blank"><strong> hier </strong></a><strong>verfügbar.</strong></p><p><strong>Grafiken:</strong><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652345543/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studie%20Homeoffice/IU_Whitepaper_Homeoffice_PR-Grafiken_A5_RGB_01.jpg" target="_blank">Homeoffice: Ein neues Kriterium für die Employer Brand</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652345540/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studie%20Homeoffice/IU_Whitepaper_Homeoffice_PR-Grafiken_A5_RGB_02.jpg" target="_blank">Homeoffice ist beliebt. Und macht produktiver.</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652345540/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studie%20Homeoffice/IU_Whitepaper_Homeoffice_PR-Grafiken_A5_RGB_03.jpg" target="_blank">Einsamkeit im Homeoffice</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652345542/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studie%20Homeoffice/IU_Whitepaper_Homeoffice_PR-Grafiken_A5_RGB_04.jpg" target="_blank">Eine Herausforderung für Führungskräfte</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652345541/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studie%20Homeoffice/IU_Whitepaper_Homeoffice_PR-Grafiken_A5_RGB_05.jpg" target="_blank">Vertrauen in die Mitarbeiter:innen</a></p><p><strong>Bildmaterial der Sprecherin:</strong><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652945063/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Prof._Dr._Regina_Cordes_IU_Internationale_Hochschule.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Regina Cordes</a>, Professorin für Personal und Organisation an der IU Internationalen Hochschule<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die IU Internationale Hochschule</strong><br>Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a><br><br>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 May 2022 10:57:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Personalführung: Was Mitarbeitende wirklich motiviert</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/personalfuhrung-was-mitarbeitende-wirklich-motiviert/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/personalfuhrung-was-mitarbeitende-wirklich-motiviert/</guid><pp:caseid>550641</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Eine Studie der IU Internationalen Hochschule (IU) geht der Frage nach, was Angestellte anspornt:</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p><strong>Es geht nicht immer nur ums Geld.</strong></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für fast 70 Prozent der Befragten ist ein hohes Grundgehalt einer der Top-5-Faktoren, wenn es um den Traumjob geht.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gehalt ist ein Hygienefaktor und für mehr als ein Viertel der Befragten der am häufigsten genannte Demotivator. Die Top-Motivatoren hingegen sind für jeweils fast ein Drittel eine gute Arbeitsatmosphäre und Anerkennung.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ein schlechtes Arbeitsklima ist der Kündigungsgrund Nummer Eins: Fast ein Viertel derjenigen, die frisch ihren Job gewechselt haben, hat die alte Stelle deswegen aufgegeben.</p><p><strong>Erfurt, 10. Mai 2022</strong> – Demotivierte Mitarbeitende kosten Unternehmen Geld. Wer in seinem Job unzufrieden ist, zeigt kaum Einsatz und wandert im schlimmsten Fall schneller aus dem Unternehmen ab – eine Kostenfalle für die Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, das bestehende Personal zu halten. Worauf es dabei ankommt, zeigt die <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652099329/studies/Nachhaltige_Arbeitsmotivation.pdf" target="_blank">Studie „Nachhaltige Arbeitsmotivation“</a> der IU Internationalen Hochschule (IU). Die Studie orientiert sich an drei übergeordneten Motivationsfaktoren der nachhaltigen Arbeitsmotivation: G<i>ehalt, Wohlfühlen und Wertschätzung sowie Interesse und Sinnstiftung.</i></p><p>Ein leistungsgerechtes Gehalt, das zeigen die Studienergebnisse, bildet die Basis für motiviertes und zufriedenes Arbeiten: Knapp 70 Prozent der Befragten (69,3 Prozent) sehen ein hohes Grundgehalt unter den Top-5 im Ranking der Aspekte eines Traumjobs. Am zweithäufigsten im Top-5-Ranking ist mit 44,1 Prozent „Flexibilität im Arbeitsalltag“ vertreten. Darunter fallen beispielsweise die Möglichkeit zum Homeoffice oder Vertrauensarbeitszeiten. Selbständigkeit ist bei den Befragten offenbar hoch im Kurs, denn der Punkt „Selbstständige Arbeitsgestaltung“ wurde von 41,0 Prozent am dritthäufigsten unter die Top-5 gewählt.</p><p>Laut Erhebung nehmen motivierte Mitarbeitende ihr Gehalt als angemessener wahr: So empfinden ein Drittel (33,6 Prozent) der Befragten, die sich als motiviert beschreiben würden, ihre Bezahlung als „genau richtig“. Weitere 13,4 Prozent empfinden ihr Gehalt sogar als „etwas oder viel mehr als angemessen“. Bei den unmotivierten Befragten sind es im Vergleich nur 15,9 Prozent, die ihr Gehalt als angemessen empfinden – und nur 7,7 Prozent halten es für „mehr als angemessen“.</p><p><strong>Mehr Gehalt motiviert – aber nicht lange.</strong></p><p>„Gute Bezahlung ist ein wichtiger Faktor, keine Frage. In erster Linie muss die Bezahlung stimmen, sonst laufen alle weiteren Motivationsmaßnahmen ins Leere. Denn was helfen eine sinnstiftende Tätigkeit und tolle Kolleg:innen, wenn das Gehalt nicht für die Miete reicht?“ , erklärt Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Martina Lütkewitte, Professorin für International Management an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>„Dennoch zeigen genügend Studien, wie sich der Motivationseffekt von Geld abnutzt – ab einer bestimmten Höhe oder über die Zeit. Rahmenbedingungen wie faire Bezahlung, ein:e freundliche:r Chef:in oder ein angenehmes Arbeitsumfeld werden als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Wer diese als Arbeitgeber nicht bietet, riskiert Unzufriedenheit und am Ende Kündigungen“, so Lütkewitte weiter.</p><p>Und tatsächlich: Unter den Top-10-Nennungen der Motivationsfaktoren landet das „Interesse am Aufgabengebiet“ mit 31,4 Prozent auf Platz eins – dicht gefolgt von „Anerkennung/Wertschätzung“ mit 31,1 Prozent.</p><p>Die Liste der Wohlfühlfaktoren setzt sich fort. So nannten Befragte weiter: „selbstständige Arbeitsgestaltung“ (27,5 Prozent), das „Gefühl, etwas Sinnvolles zu machen“ (26,5 Prozent) und „Starker Zusammenhalt im Team“ (25,4 Prozent).</p><p><strong>Anerkennung ist unbezahlbar. Wortwörtlich.</strong></p><p>Zu wenig Gehalt <i>ist der</i> Top-Demotivator. Für 27,2 Prozent der Befragten ist dieser Punkt der am häufigsten genannten Aspekt, der sie in ihrem Job demotiviert. Doch das ist nicht alles: Keine oder wenig Anerkennung durch Vorgesetzte (27,1 Prozent), schlechtes oder unangemessenes Verhalten durch Vorgesetzte (24,7 Prozent), Stress bei der Arbeit (23,6 Prozent) und eine negative Einstellung von Kolleg:innen (22,7 Prozent) landen nur knapp hinter dem Gehalt.</p><p>„Eine gute Bezahlung wird mit der Zeit als selbstverständlich wahrgenommen und motiviert nur temporär. Gravierende Folgen für die Motivation hat es, wenn Mitarbeitende zu wenig Gehalt, keine oder wenig Anerkennung erfahren. Sie speichern dies negativ ab und sind zudem empfänglicher für neue Jobangebote oder Headhunter-Anfragen, bei denen sie umworben und umschmeichelt“, erklärt Prof. Dr. Stefan Remhof, Professor für Internationales Management an der IU Internationalen Hochschule.</p><p><strong>Demotivierte sind gelangweilter und bleiben tendenziell kürzer in Unternehmen.</strong></p><p>Die Studie zeigt auch: Unzufriedene bzw. unmotivierte Arbeitnehmende fühlen sich in ihrer Arbeitsaufgabe häufiger über- oder unterfordert als ihre zufriedenen Pendants. Der Grund jedoch ist sehr viel öfter Unterforderung als Überforderung: So fühlen sich laut Studienergebnissen 29,1 Prozent der Unmotivierten unterfordert und sogar 8,3 Prozent sehr unterfordert.</p><p>Und schließlich wirkt sich Motivation direkt darauf aus, wie lange Mitarbeiter:innen in einem Unternehmen tätig bleiben wollen. Hier verdeutlich die Studie: Wer motiviert und zufrieden ist, kann sich vorstellen, länger zu bleiben. So können sich 39,0 Prozent der motivierten Befragten vorstellen, mehr als 10 Jahre bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu bleiben.</p><p>Bei den unmotivierten Befragten sind es gerade mal 12,3 Prozent, die länger als 10 Jahre bleiben wollen. 13,5 Prozent von ihnen befinden sich aktuell auf Jobsuche. Bei den Motivierten sind es gerade einmal 1 Prozent, die sich nach einem neuen Job suchen.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong></p><p>Im Rahmen der IU-Studie „Nachhaltige Arbeitsmotivation“ wurden 2.034 Personen aus Deutschland im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.</p><p>Die Studie ging der Frage nach, wie Unternehmen Mitarbeitende nachhaltig motivieren können und somit langfristig an sich binden, um dem steigenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dazu wurden unter anderem die persönlichen Motivations- und Demotivationsfaktoren bei den Teilnehmenden abgefragt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Das Whitepaper zur Studie ist </strong><a href="https://static.iu.de/studies/Nachhaltige_Arbeitsmotivation.pdf" target="_blank"><strong>hier</strong></a><strong> verfügbar.&nbsp;</strong></p><p><strong>Grafiken:</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652090350/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studien-Nachhaltige-Arbeitsmotivation/IU_WP_Mitarbeitermotivation_PR-Grafiken_A5_RGB_01.jpg" target="_blank">Was beim Traumjob zählt</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652090357/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studien-Nachhaltige-Arbeitsmotivation/IU_WP_Mitarbeitermotivation_PR-Grafiken_A5_RGB_03.jpg" target="_blank">Motivierte empfinden ihr Gehalt als angemessener</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652090361/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studien-Nachhaltige-Arbeitsmotivation/IU_WP_Mitarbeitermotivation_PR-Grafiken_A5_RGB_05.jpg" target="_blank">Das direkte Arbeitsumfeld zählt</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652090367/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studien-Nachhaltige-Arbeitsmotivation/IU_WP_Mitarbeitermotivation_PR-Grafiken_A5_RGB_06.jpg" target="_blank">Zu wenig Anerkennung und Wertschätzung</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652090372/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studien-Nachhaltige-Arbeitsmotivation/IU_WP_Mitarbeitermotivation_PR-Grafiken_A5_RGB_08.jpg" target="_blank">Bore-Out vor Burn-Out</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1652090377/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Mai/Studien-Nachhaltige-Arbeitsmotivation/IU_WP_Mitarbeitermotivation_PR-Grafiken_A5_RGB_09.jpg" target="_blank">Wer motiviert und zufrieden ist, bleibt länger</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bildmaterial der Sprecher:innen</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1610970076/05%20-%20Beratung%20und%20Kontakt/Duales%20Studium/Fakult%C3%A4t/Berlin/martina-luetkewitte.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Martina Lütkewitte</a>, Professorin für International Management an der IU Internationalen Hochschule</p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1620381597/10%20-%20Team/DACH/Lehrende/Remhof-Stefan_g3r4ol.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Stefan Remhof</a>, Professor für Internationales Management an der IU Internationalen Hochschule</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Über die IU Internationale Hochschule</strong></p><p>Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter:&nbsp;<a href="https://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a></p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 May 2022 10:58:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Studie: Mehrheit der Deutschen sieht KI im Recruiting kritisch</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-mehrheit-der-deutschen-sieht-ki-im-recruiting-kritisch/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-mehrheit-der-deutschen-sieht-ki-im-recruiting-kritisch/</guid><pp:caseid>550611</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Laut Befragung der IU Internationalen Hochschule lehnen die meisten den Einsatz von KI ab</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mehr als die Hälfte der Befragten befürchtet, dass die Zwischenmenschlichkeit unter mehr KI leidet.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;43 Prozent sind sogar der Meinung, dass KI den Bewerbungsablauf für sie verschlechtert.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ein Drittel der Befragten sieht in der Nutzung von KI die Chance, Diskriminierungen zu verhindern.</p><p><strong>Erfurt, 11. April 2022. </strong>Die neue Studie „<a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649672445/studies/202203_KI_im_Recruiting_Whitepaper.pdf" target="_blank">KI im Recruiting</a>“ der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt: Die Mehrheit der Befragten (64,7 Prozent) lehnt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Recruiting ab und bewertet die technologische Entwicklung als negativ. Vor allem der Verlust von zwischenmenschlichen Aspekten wie Sympathie (59,4 Prozent) sowie die gefühlt unkontrollierte Datenverarbeitung (34,1 Prozent) sorgen für Bedenken.</p><p>Zwei Drittel der Befragten (65,2 Prozent) vertrauen &nbsp;den Entscheidungen, die durch Algorithmen getroffen werden, nicht und 58,6 Prozent der Befragten haben kein Vertrauen in Unternehmen, die KI im Bewerbungsprozess einsetzen. Vier von fünf Befragten (80,5 Prozent) fühlen sich weniger wertgeschätzt, wenn KI anstelle eines Menschen im Bewerbungsprozess eingesetzt wird; und 43 Prozent denken sogar, dass KI den Bewerbungsablauf für sie insgesamt verschlechtert.</p><p>So sind auch mehr als 72,3 Prozent der Befragten der Meinung, dass jeder Schritt im Bewerbungsprozess und die getroffenen Entscheidungen in Menschenhand bleiben sollen.</p><p>Grundsätzlich lässt sich anhand der Studienergebnisse sagen: Je tiefer der Bewerbungsprozess geht, desto eher wird der Einsatz von KI abgelehnt. Während noch 69,8 Prozent den Einsatz von KI beim Verfassen von Stellenanzeigen für gut befinden, finden es nur 38,1 Prozent gut, wenn KI bei der Analyse von Wortwahl und Mimik im Bewerbungsgespräch zum Einsatz kommt.</p><p><strong>KI bietet Chancen für mehr Gerechtigkeit</strong></p><p>Aus Sicht der Befragten bringt der Einsatz von Algorithmen im Bewerbungsprozess auch positive Aspekte mit sich: So sieht jede:r dritte Befragte (32,9 Prozent) in der Nutzung von KI die Chance, Diskriminierungen etwa aufgrund von Herkunft, Alter oder Geschlecht zu verhindern. Und jede:r Fünfte (21,5 Prozent) findet, dass der Auswahlprozess gerechter ist, da die KI Entscheidungen immer anhand derselben Kriterien wie beispielsweise der beruflichen Qualifikation trifft. Auch finden ein Drittel (31,7 Prozent) der Befragten, dass durch den Einsatz von KI der gesamte Bewerbungsprozess schneller läuft.</p><p>„Künstliche Intelligenz hat gegenüber dem Menschen einen entscheidenden Vorteil hinsichtlich Gleichberechtigung: Sie denkt in Einsen und Nullen. Vorurteile und subjektive Wertung sind ihr fremd, sie entscheidet rein auf Faktenbasis – vorausgesetzt die KI-Algorithmen sind richtig programmiert“, sagt Prof. Dr. Michaela Moser Professorin für Personalmanagement an der IU Internationalen Hochschule (IU).</p><p><strong>Deutliche Unterschiede bei Herkunft und Bildung</strong></p><p>Personen mit Migrationshintergrund zeigen sich deutlich offener gegenüber KI als Befragte ohne Migrationshintergrund. So blickt die Hälfte (48,6 Prozent) der Befragten mit Migrationshintergrund positiv auf den Einsatz von KI, während dies nur ein Drittel (32,6) der Befragten ohne Migrationshintergrund tun.</p><p>Beim Blick auf den Bildungsgrad fallen weitere Unterschiede auf. Dabei zeigen die Studienergebnisse: Je höher der Bildungsabschluss, desto positiver die Haltung gegenüber dem Einsatz von KI. Während nur 30,1 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss KI für eine positive Entwicklung halten, tun dies schon 42,5 Prozent der Befragten mit Hochschulabschluss.</p><p><strong>Fehlendes Bewusstsein für KI-Einsatz</strong></p><p>Ein Grund für die grundsätzliche Skepsis gegenüber KI könnte fehlende Erfahrung sein: 9 von 10 Befragten (88,5 Prozent) haben noch keine bewusste Erfahrung mit KI in einem Bewerbungsprozess gemacht. Lediglich 6,3 Prozent haben Künstliche Intelligenz in bisherigen Bewerbungsprozessen bewusst wahrgenommen. Am häufigsten geschah dies bei der Stellen- und Unternehmensrecherche über Websites, Messen oder Telefonate.</p><p>„Bewerber:innen ist der Einsatz von KI im Bewerbungsprozess häufig gar nicht bewusst. Außerdem ruft die Vorstellung von KI im Recruiting bei einigen zunächst Skepsis hervor, da viele gar nicht wissen, wie und an welcher Stelle des Bewerbungsprozesses KI überhaupt ihren Einsatz findet. Wer einmal bewusst Erfahrung mit KI gemacht hat, ist in der Regel auch offener für ihren Einsatz. Es empfiehlt sich daher, die Anwendung von KI im Bewerbungsprozess transparenter zu machen“, Prof. Dr. Katharina-Maria Rehfeld, Professorin für Personalmanagement an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>Beim Blick in die Zukunft sind fast zwei Drittel (63,3 Prozent) der Meinung, dass KI im Recruiting zukünftig häufiger eingesetzt wird. Doch nur gut jede:r Dritte (36,6 Prozent) davon beurteilt diese Entwicklung als gut. Bei der Frage, was die Zweifel an einem Einsatz von KI im Bewerbungsprozess mildern würde, gab die Hälfte der Befragten (53,8 Prozent) an, die freie Wahl zwischen Mensch oder KI im Bewerbungsprozess zu haben.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;</strong></p><p><strong>Über die Studie</strong></p><p>Im Rahmen der IU-Studie „KI im Recruiting: Emotionen, Ansichten, Erwartungen“ wurden 1.005 Personen aus Deutschland im Alter zwischen 16 und 65 Jahren im Zeitraum Oktober/November 2021 befragt. Die Studie ist repräsentativ nach Alter und Geschlecht.</p><p>Mit der Studie wollte die IU Internationale Hochschule herausfinden, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Recruiting von Bewerber:innen wahrgenommen wird und was getan werden kann, um eine größere Akzeptanz für den Einsatz von KI zu schaffen, um damit letztendlich auch die Candidate Experience zu verbessern. Die Candidate Experience beinhaltet alle gesammelten Erfahrungen, die Bewerber:innen während des Bewerbungsprozesses in einem Unternehmen machen – von der Stellensuche bis hin zum Interview und letztendlich zum Onboarding.</p><p>&nbsp;</p><p>Das Whitepaper zur Studie ist <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649672445/studies/202203_KI_im_Recruiting_Whitepaper.pdf" target="_blank">hier</a> verfügbar. &nbsp;</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Grafiken:</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649661863/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_April/Studie_KI-im-Recruiting/IU_WP_Smart-Data_PR-Grafiken_A5_RGB_04.jpg" target="_blank">„Eine negative Entwicklung“: Ablehnung dominiert – Mit Unterschieden</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649661839/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_April/Studie_KI-im-Recruiting/IU_WP_Smart-Data_PR-Grafiken_A5_RGB_05.jpg" target="_blank">Je tiefer im Bewerbungsprozess, desto eher wird KI abgelehnt</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649661856/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_April/Studie_KI-im-Recruiting/IU_WP_Smart-Data_PR-Grafiken_A5_RGB_02.jpg" target="_blank">KI im Bewerbungsprozess: Weniger Mensch, mehr Chancengleichheit</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649661849/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_April/Studie_KI-im-Recruiting/IU_WP_Smart-Data_PR-Grafiken_A5_RGB_01.jpg" target="_blank">Gut versteckt oder kaum genutzt? KI wird selten erkannt</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1649661864/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_April/Studie_KI-im-Recruiting/IU_WP_Smart-Data_PR-Grafiken_A5_RGB_03.jpg" target="_blank">„Antiskeptika“: Diese Mittel können Zweifel lindern</a></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Bildmaterial der Sprecherinnen</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1610970335/05%20-%20Beratung%20und%20Kontakt/Duales%20Studium/Fakult%C3%A4t/D%C3%BCsseldorf/michaela-moser.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Michaela Moser</a> Professorin für Personalmanagement an der IU Internationalen Hochschule (IU).</p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1629459446/10%20-%20Team/DACH/Lehrende/Katharina_Rehfeld_HR_vttuhy.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Katharina-Maria Rehfeld</a>, Professorin für Personalmanagement an der IU Internationalen Hochschule.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong></p><p>Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter:&nbsp;<a href="http://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a></p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 12:25:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Nach der Pause: Rückkehr in den Beruf als Neustart</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/nach-der-pause-rueckkehr-in-den-beruf-als-neustart/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/nach-der-pause-rueckkehr-in-den-beruf-als-neustart/</guid><pp:caseid>550655</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Die neue Studie zeigt, dass sich ein Großteil für den Wiedereinstieg weiterbilden möchte.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><ul><li>Laut neuer Studie der IU Internationalen Hochschule sehen drei Viertel der Berufsrückkehrer:innen im Wiedereinstieg die Möglichkeit, sich beruflich ganz oder teilweise neu zu orientieren.&nbsp;</li><li>Rund 9 von 10 Befragten haben Interesse an einer Weiterbildung, die meisten im Bereich Gesundheit. Die Chancen für den Zukunftsmarkt IT werden nicht genutzt.</li><li>Zeitliche und örtliche Flexibilität sind sowohl bei der Wahl des Weiterbildungskonzepts als auch für den neuen Beruf wichtig.</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Erfurt, 11. Januar 2022.</strong> Laut der Studie „Zurück in den Beruf – Gleichberechtigt, Gebildet, Gefragt?“ der IU Internationalen Hochschule (IU) betrachten die meisten Befragten den Wiedereinstieg in den Beruf als Chance für eine Neuorientierung. In der Studie wurden Personen befragt, die sich in längerer Erziehungs- oder Pflegezeit befinden und nicht an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückkehren können. 46,4 Prozent streben für ihre Berufsrückkehr eine neue Tätigkeit an. 29,5 Prozent wollen bei gleicher Tätigkeit erweiterte Aufgaben oder mehr Verantwortung.</p><p>Um ihre Chancen zu verbessern, möchten sich neun von zehn Befragten (87,6 Prozent) weiterbilden und zwar ausschließlich online (58,9 Prozent). Außerdem erachten fast alle Befragten (91 Prozent) eine freie Zeiteinteilung als wichtig. Die Weiterbildung soll ihnen unter anderen ermöglichen, flexibler zu arbeiten. Mit 37,1 Prozent ist das der wichtigste Grund, gefolgt von dem Ziel, einen neuen Job zu finden (34,2 Prozent), sich beruflich zu verändern (30,8 Prozent) oder ein höheres Gehalt (29,9 Prozent) oder eine höhere Position (23,4 Prozent) zu beziehen. Gesundheit ist die beliebteste Branche für eine Weiterbildung (38,6 Prozent), gefolgt von Marketing und Kommunikation (27,2 Prozent). Der Bereich IT und Technik folgt mit 20 Prozent erst an dritter Stelle.</p><p>„Gesundheitsberufe sind in der Regel schlechter bezahlt, sehr anstrengend und weniger flexibel. Der Bereich IT ist dagegen ein klarer Zukunftsmarkt und bietet gerade Frauen, die nach einer Pause in den Beruf zurückkehren, beste Chancen. Viele Frauen haben noch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber der Branche. Aber IT ist alles andere als trocken und abstrakt, sondern sehr konkret und sozial. Meine Erfahrung ist, dass ihr Interesse schnell geweckt wird, wenn sie einmal mit der Branche in Berührung gekommen sind“, sagt Prof. Dr. Alexandra Wuttig, Kanzlerin der IU.</p><p>Obwohl 79,4 Prozent aller Befragten mit dem alten Arbeitgeber zufrieden waren, ist eine Rückkehr für sie nicht möglich oder nicht gewünscht: 28,1 Prozent der Befragten haben gekündigt, 45,1 Prozent eine Kündigung oder nach Auslaufen des Arbeitsvertrags kein neues Angebot erhalten. Von den Befragten, die selbst gekündigt haben, gaben 40 Prozent an, dass Job und Familie unvereinbar gewesen waren. Sogar wurde 21,5 Prozent der Befragten von ihrem Arbeitgeber nicht die Option eingeräumt, die Arbeitsstunden zu reduzieren.</p><p>„Beruf und Familie lassen sich schwer vereinen, besonders wenn es um Führungspositionen geht. Solche Positionen sind in der Regel auf Vollzeit ausgelegt. Es ist noch ein weiter Weg, bis alle Jobs teilbar und mit der Familie vereinbar sind“, sagt Prof. Dr. Regina Cordes, Prorektorin sowie Studiengangsleiterin New Work an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>22,3 Prozent der Befragten befürchten, dass sie bei der Arbeitssuche aufgrund ihrer familiären Situation benachteiligt werden könnten. Der Großteil blickt aber optimistisch in die Zukunft: Rund 70 Prozent schätzen ihre Aussicht auf eine neue Tätigkeit sehr gut bis eher gut ein.&nbsp;</p><p>Um erfolgreich in das Berufsleben zurückzukehren, bietet die IU Akademie Arbeitssuchenden gezielte Online-Weiterbildungen an. Die vollständig digitalisierten und modularen Lernangebote sind staatlich anerkannt und werden bis zu 100 Prozent von der Agentur für Arbeit gefördert. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.iu-akademie.de/" target="_blank">www.iu-akademie.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Das Whitepaper zur Studie finden Sie&nbsp;<a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831856/07%20-%20Pages/Unit%20Bilder/DACH/Studien/202201_Zurueck_in_den_Beruf/202201_Zurueck_in_den_Beruf_Whitepaper.pdf" target="_blank"><strong>hier.</strong></a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Grafiken:</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831494/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Januar/Studie-Berufsrueckkehrerinnen/IU_Whitepaper_Berufsrueckkehrer-innen_1080x1080px_RZ4_sk4zzo.jpg" target="_blank">Neue Herausforderungen: Ja bitte.</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831494/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Januar/Studie-Berufsrueckkehrerinnen/IU_Whitepaper_Berufsrueckkehrer-innen_1080x1080px_RZ3_oerfwc.jpg" target="_blank">Wiedereinstieg dank Weiterbildung</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831495/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Januar/Studie-Berufsrueckkehrerinnen/IU_Whitepaper_Berufsrueckkehrer-innen_1080x1080px_RZ7_uqteuq.jpg" target="_blank">Das große Wie: Online schlägt Präsenz</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831495/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Januar/Studie-Berufsrueckkehrerinnen/IU_Whitepaper_Berufsrueckkehrer-innen_1080x1080px_RZ2_kal5jh.jpg" target="_blank">Kinder, Krankheit, Pflege: Das steckt hinter der Auszeit</a></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831494/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2022/2022_Januar/Studie-Berufsrueckkehrerinnen/IU_Whitepaper_Berufsrueckkehrer-innen_1080x1080px_RZ1_f0d4ix.jpg" target="_blank">Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Die harte Wahrheit</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bildmaterial der Sprecher:innen:</strong><br><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1620381607/10%20-%20Team/DACH/Lehrende/Wuttig_Alexandra_fkcoer.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Alexandra Wuttig</a>, Kanzlerin der IU.</p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1629285871/07%20-%20Pages/Unit%20Bilder/ALO/Blog/Trendstudie%20Arbeitslosigkeit/Frey-Cordes_l4z5tn_itu0cs.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Regina Cordes</a>, Prorektorin sowie Studiengangsleiterin New Work an der IU Internationalen Hochschule.<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong></p><p>Im Rahmen der 2021 durchgeführten Trendstudie „Zurück in den Beruf – Gleichberechtigt, gebildet, gefragt?“ wurde sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Befragung durchgeführt. Es wurden 497 Personen quantitativ und anonym befragt, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in längerer Erziehungs- oder Pflegezeit befanden und nicht an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückkehren konnten. 79,4 Prozent der Befragten sind weiblich, was sich mit der Statistik der Bundesagentur für Arbeit deckt, laut der überwiegend Frauen Berufsrückkehr:innen sind. Qualitativ wurden zwei Fokusgruppen zu je sechs Teilnehmenden befragt. Die befragten Personen sind zwischen 26 und 49 Jahre alt und befinden sich seit mehr als einem Jahr in einer beruflichen Auszeit.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong></p><p>Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a></p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 10:52:00 +0100</pubDate>
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                        <title>INTERNATIONALE STUDIE: BILDUNG BEDEUTET, FÜR DAS LEBEN ZU LERNEN</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/internationale-studie-bildung-bedeutet-fuer-das-leben-zu-lernen/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/internationale-studie-bildung-bedeutet-fuer-das-leben-zu-lernen/</guid><pp:caseid>550668</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Menschen wollen sich eher aus persönlichen Gründen weiterbilden als aus beruflichen.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Lebenslanges Lernen als Motiv: 85,6 Prozent der international Befragten finden es persönlich (sehr) wichtig, ihr Wissen regelmäßig mit Weiterbildung zu erweitern.</strong></p><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Große Unterschiede in der Orientierung: Die Befragten in Nigeria wissen am klarsten, welche Qualifikationen und Kenntnisse sie erwerben möchten; das Schlusslicht bildet Italien.</strong></p><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Keine Rückkehr in das Klassenzimmer: 38,5 Prozent der international Befragten bevorzugen flexibles Online-Lernen mit freier Zeiteinteilung.</strong></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erfurt, 14. Dezember 2021. </strong>Die neue Trendstudie „The Future of Upskilling. Adult Education in a Digital World“ der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt: Auch wenn sich jede und jeder Zweite (48,7 Prozent) der weltweit Befragten aus beruflichen Gründen weiterbilden möchte, steht für die Mehrheit die persönliche Weiterbildung im Vordergrund (65,6 Prozent). In Italien (36,2 Prozent) und Frankreich (32,3 Prozent) spielen berufliche Motive die geringste Rolle. Am wichtigsten sind sie in Nigeria (68,9 Prozent) und Südafrika (60,6 Prozent) sowie in Indien (58,9 Prozent) und Pakistan (57,9 Prozent).</p><p>„Bildung ist keine Frage des Alters. Das ganze Leben ist ein Bildungsweg. Erwachsene wollen sich weiterbilden, auch jenseits von Schule und Studium. Dass sie vor allem aus persönlichen Gründen etwas Neues lernen wollen, zeigt, wie wichtig Bildung für die Persönlichkeit ist“, sagt Carolin Kreuder, COO Strategic Partnerships & Upskilling an der IU.</p><p>85,6 Prozent finden es persönlich (sehr) wichtig, ihr Wissen mit Weiterbildung zu erweitern. Wie konkret das Interesse ist, unterscheidet sich weltweit: Die Befragten in Nigeria (86,2 Prozent), Pakistan (83,5 Prozent) und Indien (75,7 Prozent) wissen am deutlichsten, welche Kenntnisse sie erwerben möchten. Am wenigsten Orientierung gibt es bei Befragten in Spanien (56,9 Prozent), Frankreich (53,5 Prozent), Polen (55,1 Prozent) und Italien (50,3 Prozent). Im Durchschnitt wissen 67,9 Prozent der weltweit Befragten, welche Qualifikationen und Kenntnisse sie erwerben wollen.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Weitere Top-Ergebnisse der Studie:</strong></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die meisten Befragten blicken positiv darauf, wieder etwas zu lernen: 43,4 Prozent freuen sich darauf. 11,1 Prozent haben Angst. Und 30,7 Prozent sagen, dass sie sich selbst motivieren müssen.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ins Klassenzimmer wollen die Wenigsten zurück: Mehr als ein Drittel (38,5 Prozent) wünschen sich flexiblen Onlineunterricht mit freier Zeiteinteilung, etwas weniger (32,7 Prozent) wünschen sich Onlineunterricht mit festen Zeiten. Ausschließlich klassischer Präsenzunterricht kommt nur für 13,4 Prozent in Frage.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;37,5 Prozent der an beruflicher Weiterbildung Interessierten wollen sich in ihrem aktuellen Tätigkeitsgebiet weiterentwickeln. 20,5 Prozent wollen einen Karrierewechsel. Und 24,4 Prozent wollen mit dem technologischen Wandel Schritt halten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die beliebtesten Weiterbildungsthemen sind: Wirtschaft und Management (30,6 Prozent), Marketing und Kommunikation (25,7 Prozent), IT und Softwareentwicklung (25,1 Prozent), Human Resources (22,2 Prozent) sowie Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz (21,2 Prozent).</p><p>&nbsp;</p><p>Das Whitepaper zur Studie finden Sie <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1639391445/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202112_Erwachsenenbildung_International_Whitepaper_twvgvb.pdf" target="_blank"><strong>hier.</strong></a></p><p><strong>Grafiken:</strong></p><p>Weiterbildung ist für<strong> </strong>über 85% (sehr) wichtig:<strong> </strong><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1639466774/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Dezember/Further_Education_Upskilling_International_lawipn.jpg" target="_blank">Further Education? It's very important.</a>&nbsp;<br>Die Mehrheit der Befragten weiß, was sie will: <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1639466784/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Dezember/IU_Whitepaper_Upskilling_International_Majority_knows_gmuttj.jpg" target="_blank">The Majority know what they want.</a>&nbsp;<br>Die meisten Befragten freuen sich drauf, etwas neues zu lernen: <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1639466788/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Dezember/IU_Whitepaper_Upskilling_International_High_excitement_lg7fjc.jpg" target="_blank">Excitement for further education is high.</a>&nbsp;<br>Flexibles Online-Lernen wird bevorzugt: <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1639466800/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Dezember/IU_Whitepaper_Upskilling_International_Flexibility_online_aa1lvd.jpg" target="_blank">More flexibility online.</a><br>Wirtschaftsthemen sind beliebter als digitale Fächer: <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1639466804/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Dezember/IU_Whitepaper_Upskilling_International_Facts_Figures_t1qfh3.jpg" target="_blank">First Business. Then digital topics.</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>ÜBER DIE STUDIE</strong><br>Für die internationale Trendstudie „The Future of Upskilling 2021“ befragte die IU Internationale Hochschule im Juni 2021 jeweils 200 Personen in zehn Ländern (2.000 Personen gesamt) und zwar im gleichen Alter und je gleichmäßig verteilt sowie hälftig männlich und weiblich in Brasilien, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Polen, Spanien und Südafrika.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong><br>Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.iu.de" target="_blank">www.iu.de</a></p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:45:00 +0100</pubDate>
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                        <title>LEBENSLANGES LERNEN: BISHER NUR THEORIE</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-lebenslanges-lernen-bisher-nur-theorie/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-lebenslanges-lernen-bisher-nur-theorie/</guid><pp:caseid>550593</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Neue Studie zeigt: Menschen in Deutschland wollen sich weiterbilden, wissen aber nicht, wozu.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die IU Internationale Hochschule (IU) veröffentlicht eine für Deutschland repräsentative Umfrage zum Thema Weiterbildung.<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;65 Prozent der Menschen in Deutschland finden regelmäßige Weiterbildung wichtig bis sehr wichtig, weltweit sind es 20 Prozent mehr.<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;Trotz Interesse an privater Weiterbildung wissen mehr als die Hälfte der Befragten nicht oder nicht genau, welche Kenntnisse sie erwerben wollen.<br><br><strong>Erfurt, 16. November 2021</strong>. Lebenslanges Lernen ist für Menschen in Deutschland wichtig, doch für viele ist das nur ein theoretisches Konstrukt: Ihnen fehlt die Orientierung, wozu sie sich in eigener Regie weiterbilden wollen. Das ist das Ergebnis der Trendstudie <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636974505/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202109_Erwachenenbildung_Deutschland_Whitepaper_zqre1t.pdf" target="_blank">„The Future of Upskilling. Erwachsenenbildung im Zeitalter der Digitalisierung“</a>, die die IU Internationale Hochschule (IU) heute veröffentlicht. International sehen 85,6 Prozent der Befragten die eigene Weiterbildung als wichtig bis sehr wichtig an. In Deutschland sind es laut der repräsentativen Umfrage 65 Prozent: Das sind ganze 20 Prozentpunkte weniger.</p><p>Knapp drei Viertel der Personen, die sich in Deutschland für Weiterbildung interessieren, möchten sich persönlich weiterentwickeln (73,2 Prozent), nur etwa die Hälfte möchte sich im beruflichen Kontext weiterbilden (48,4 Prozent). Die Mehrheit weiß nicht, wozu: 29,3 Prozent der an Weiterbildung Interessierten sind unsicher, 26,8 Prozent wissen überhaupt nicht, welche Qualifikationen und Kenntnisse sie erwerben wollen. International haben sich 40,6 Prozent über konkrete Weiterbildungsangebote informiert, in Deutschland nicht einmal jede und jeder Vierte (24,3 Prozent).</p><p>„Das Konzept des lebenslangen Lernens ist in Deutschland zwar bekannt, aber noch nicht in der Praxis angekommen. Menschen wollen sich weiterentwickeln, vor allem persönlich. Doch im internationalen Vergleich fällt auf: Deutschland braucht Orientierungshilfe beim Thema private Weiterbildung. Wir haben ein großes Potenzial, das wir besser nutzen müssen und können“, sagt<a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636966782/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/November%202021/Carolin_Kreuder_dr3wr0.jpg" target="_blank"> Carolin Kreuder</a>, COO Strategic Partnerships & Upskilling an der IU.<br><br><strong>DIGITALKOMPETENZ NOCH NICHT GESUCHT</strong><br>Bei den Inhalten für Weiterbildung landet der Themenbereich Wirtschaft und Management international auf Platz eins (30,6 Prozent).&nbsp;Doch während Kompetenzen für IT (25,1 Prozent) und Datenwissenschaften (21,2 Prozent) international zu den Spitzenthemen gehören, rangieren sie in Deutschland weiter hinten: Für IT wollen sich hierzulande 18,2 Prozent weiterbilden, für Datenwissenschaften 10,1 Prozent.<br>„Wer sich für Wirtschaft interessiert, muss auf die digitale Transformation vorbereitet sein. Deutschland hat dazu allerdings im internationalen Vergleich erheblichen Nachholbedarf. Wenngleich weltweit Wirtschaft und Management das Topthema für Weiterbildungsangebote ist, hinkt Deutschland in den Themen IT & Softwareentwicklung sowie Data Science & Künstliche Intelligenz deutlich hinterher. Meine Prognose: Wenn Deutschland im internationalen Wettbewerb bestehen will, muss sich dies deutlich verändern“, sagt <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1620380128/10%20-%20Team/DACH/Lehrende/Jeschke_Kurt.jpg_kp6nsk.jpg" target="_blank">Prof. Dr. Kurt Jeschke</a>, Akademischer Direktor Corporate Upskilling an der IU.<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>ÜBER DIE STUDIE</strong><br>Für die Trendstudie „The Future of Upskilling 2021“ befragte die IU Internationale Hochschule im Juni repräsentativ nach Alter und Geschlecht 1.500 Menschen zwischen 26 und 55 Jahren in Deutschland. International wurden zusätzlich 2.000 Personen (200 pro Land) im gleichen Alter und je gleichmäßig verteilt in Brasilien, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Polen, Spanien und Südafrika befragt.<br><br>&nbsp;</p><p>Das Whitepaper zur Studie finden Sie <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636974505/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202109_Erwachenenbildung_Deutschland_Whitepaper_zqre1t.pdf" target="_blank"><strong>hier</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>Grafiken</strong><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636970913/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/November%202021/Lebenslanges_Lernen_zzesda.jpg" target="_blank">Lebenslanges Lernen</a>: 65 Prozent finden es wichtig, sich regelmäßig weiterzubilden.<br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636970921/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/November%202021/Land_der_fehlenden_Ideen_hg7pel.jpg" target="_blank">Land der fehlenden Ideen</a>: Über die Hälfte der Befragten wissen nicht, welche Qualifikationen sie erwerben wollen.<br>Einer anstehenden Weiterbildung blicken die Befragten mit <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636970927/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/November%202021/Angst_und_Freude_izszmf.jpg" target="_blank">Angst und Freude </a>entgegen.<br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636970933/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/November%202021/Orientierung_gefragt_wmcyrg.jpg" target="_blank">Orientierung gefragt:</a> Oft scheitert es an fachlichen Inhalten oder mangelnder Flexibilität.<br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636970939/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/November%202021/Wirtschaft_und_Digitales_urh55s.jpg" target="_blank">Wirtschaft und Digitales:</a> Diese Bereiche für Weiterbildungen sind am beliebtesten.<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE</strong><br>Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: www.iu.de<br><br>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 12:53:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Elektromobilität hat Aufholbedarf</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/elektromobilitaet-hat-aufholbedarf/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/elektromobilitaet-hat-aufholbedarf/</guid><pp:caseid>550701</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Der neue Mobility Kompass der IU zeigt: Junge Käufer:innen interessieren sich nicht für E-Autos.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>·&nbsp;Die Aufmerksamkeit für die Themen Mobilität und Umweltschutz im Verkehr steigt, so die Untersuchung der IU Internationalen Hochschule (IU).</p><p>·&nbsp;E-Mobilität und E-Autos spielen bei der jüngeren Zielgruppe aber eine untergeordnete Rolle.</p><p>·&nbsp;Audi statt Tesla: Laut Studie bevorzugen die Interessierten deutsche Autobauer beim Neukauf eines E-Autos.</p><p>&nbsp;<strong>Erfurt, 21. Oktober 2021 </strong>– Der <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634653627/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/IU_Mobility_Kompass_2021_blqeic.pdf" target="_blank">Mobility Kompass 2021</a> der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt ein wachsendes Interesse an den Themen Mobilität und Umweltschutz – E-Autos spielen dabei aber eine untergeordnete Rolle. Lediglich 36 Prozent der 4.056 befragten IU-Studierenden interessieren sich laut der Mobilitätsstudie für Elektroautos.</p><p>Für rund 41 Prozent der Befragten sind geringere Emissionen der wichtigste Grund für die Anschaffung eines E-Autos. Staatliche Subventionen landen an zweiter Stelle der Vorteilsliste, sind allerdings nur für zehn Prozent der Teilnehmer:innen tatsächlich von Bedeutung. E-Autos bleiben für sie zu teuer: Knapp 14 Prozent nennen die hohen Anschaffungskosten als stärkstes Gegenargument für den Kauf eines Elektromobils. Verglichen mit dem Preis für ein Fahrzeug mit Verbrennungs-Motor halten die Befragten einen durchschnittlichen Aufpreis von 2.780 Euro für akzeptabel. 16 Prozent kritisieren die lange Ladedauer, damit stellt sie den zweitgrößten Nachteil dar. Das größte Manko sehen die Befragten (30 Prozent) in der Reichweite: Durchschnittlich 518 Kilometer sollten es mindestens sein.</p><p>Der Neukauf eines elektrischen Autos ist für Studierende der IU kein großes Thema. Für die 37 Prozent der Befragten, die in den nächsten Jahren einen Autokauf planen, stehen Fahrzeuge mit Benzin-Motor noch immer mit deutlichem Abstand an erster Stelle (44 Prozent). Vollelektrische Fahrzeuge liegen mit 16 Prozent auf dem vorletzten Platz. Doch die Studie zeigt eine Trendwende: Die Anschaffung eines Plug-In-Hybrid-Fahrzeugs ist mit rund 19 Prozent in diesem Jahr erstmals wahrscheinlicher als die Anschaffung eines Diesel-Fahrzeugs, für das sich knapp 17 Prozent entscheiden würden.</p><p>Für deutsche Autobauer zeichnet der IU Mobility Kompass 2021 eine rosige Zukunft. Fragt man Interessierte, welche Automarke für sie beim Neukauf eines E-Autos in Betracht käme, liegen deutsche Autobauer ganz vorne: Audi (16 Prozent), VW (14 Prozent), Mercedes (12 Prozent) und BMW (12 Prozent) sind die Top-Vier, Tesla kommt mit unter sechs Prozent erst auf dem fünften Platz.</p><p>„Unsere Studie zeigt in diesem Jahr recht deutlich: Junge Studierende sind beim Thema umweltschonende Mobilität noch völlig außen vor. Umweltschutz im Verkehr ist ihnen zwar wichtig, der Markt hätte also großes Absatzpotenzial. Aber E-Autos erfüllen weitgehend noch nicht die Anforderungen potenzieller junger Käufer:innen. Hersteller müssen jetzt sinnvolle Marketing- und Kommunikationsstrategien entwickeln, um grundsätzlich interessierte junge Menschen zu motivieren und Zweifel auszuräumen. Gerade auch im Hinblick auf alternative Antriebsarten wie Wasserstoffzellen wäre das dringend angeraten“, sagt Prof. Dr. Christian Lucas, Studienleiter sowie Professor für allgemeine BWL und Studiengangleitung Marketing-Management an der IU.</p><p>Der IU Mobility Kompass ist eine jährliche Befragung unter IU-Studierenden zu ihrem Mobilitätsverhalten. In seiner zweiten Runde haben 4.056 Befragte mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren an der Onlineerhebung teilgenommen. Im Jahr 2020 wurde der erste IU Mobility Kompass veröffentlicht.</p><p>Der IU Mobility Kompass 2021 ist <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634653627/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/IU_Mobility_Kompass_2021_blqeic.pdf" target="_blank">hier</a> abrufbar.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die IU Internationale Hochschule</strong></p><p>Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor- und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und so ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Im Jahr 2000 hat die IU Internationale Hochschule ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a></p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 12:06:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Studie: Duales Studium hilft gegen Fachkräftemangel</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-duales-studium-hilft-gegen-fachkraeftemangel/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-duales-studium-hilft-gegen-fachkraeftemangel/</guid><pp:caseid>550677</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Jedes zweite Unternehmen will mehr dual Studierende beschäftigen, um Fachkräftemangel aufzufangen.</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>• Laut Studie der IU Internationalen Hochschule wollen Unternehmen mehr in dual Studierende investieren.</p><p>• 70 Prozent der Betriebe planen, all ihre dual Studierenden anschließend zu übernehmen.</p><p>• Für knapp die Hälfte (46 Prozent) ergaben sich durch Corona Qualitätsverluste bei der Ausbildung.</p><p><strong>Erfurt, 14. Oktober 2021.</strong> Die Trendstudie „<a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634048215/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202110_Duales_Studium_aus_Unternehmenssicht_Whitepaper_un2ibq.pdf" target="_blank">Duales Studium aus Unternehmenssicht</a>“ der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt, wie wichtig das duale Studium ist, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: Fast alle befragten deutschen Unternehmen (90 Prozent) wollen investieren oder haben bereits in dual Studierende investiert, um zukünftige Fachkräfte für ihren Betrieb auszubilden. Mehr als jedes zweite befragte Unternehmen (57 Prozent) möchte gerne mehr dual Studierende einstellen, um den Fachkräftemangel aufzufangen.</p><p>„Fachkräfte zu finden, ist für viele Unternehmen eine Herausforderung. Dual Studierende auszubilden, ist für sie eine Lösung. Die Studie zeigt, wie groß der Bedarf bereits ist und wie wichtig es ist, Zugänge zu schaffen, um Nachwuchs an Unternehmen heranzuführen“, sagt Michael Kästner, COO Duales Studium an der IU Internationalen Hochschule.</p><p><strong>Duales Studium lohnt sich für beide Seiten</strong></p><p>Durch die Kombination von Theorie und Praxis ergeben sich für Unternehmen Vorteile: So finden 73 Prozent der befragten Betriebe, dass dual Studierende in einem Praxisunternehmen einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag erhalten. Weitere 67 Prozent nannten als Vorteil einen hochwertigen akademischen Abschluss und die Sammlung praktischer Erfahrung im Betrieb, und 65 Prozent gaben als Vorteil die Verknüpfung von fundiertem Fachwissen und Hintergrundwissen aus der Praxis an.</p><p>Die Studienergebnisse zeigen, dass ein duales Studium nicht nur Vorteile für Unternehmen mit sich bringt, sondern auch für dual Studierende: 70 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihre dual Studierenden anschließend zu übernehmen. 62 Prozent der befragten Betriebe sind bereit, die Studiengebühren komplett zu bezahlen, 20 Prozent würden das teilweise tun.</p><p><strong>Qualitätsverluste durch Corona</strong></p><p>Durch die Corona-Pandemie verlagerte sich auch die Ausbildung dual Studierender vom Büro in das Homeoffice. 83 Prozent befragten Unternehmen sagen, dass sie „sehr gut oder eher gut“ auf die Digitalisierung der Ausbildung vorbereitet waren. Trotzdem litt laut IU-Studie der Wissenstransfer zwischen Betrieb und Studierenden: Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (46 Prozent) beurteilt die Qualität der Ausbildung in der Pandemie als „eher oder viel schlechter“, während 30 Prozent sie im Vergleich zur Zeit vor Corona als „unverändert“ beurteilen.</p><p>Nur ein Viertel der Unternehmen (24 Prozent), bei der es die Option auf Homeoffice gibt, hat laut Umfrage konkrete Schritte wie beispielsweise die Beschaffung von Hard- und Software oder die Digitalisierung von Abläufen eingeleitet, um die Ausbildung zukünftig stärker zu digitalisieren.</p><p>„Auch beim Thema Ausbildung stellt die Corona-Pandemie Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie müssen die praktische Ausbildung ihrer dual Studierenden digitalisieren. Selbst wenn die meisten Unternehmen sagen, dass sie gut darauf vorbereitet waren, sind sie mit der Qualität in Summe wenig zufrieden. Der Wissenstransfer zwischen Unternehmen und dual Studierenden gestaltet sich an einem Punkt besonders schwierig: dem direkten Austausch vor Ort“, sagt Prof. Dr. Patrick Geus, Prorektor Duales Studium an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong></p><p>Die „Trendstudie Duales Studium aus Unternehmenssicht“ hat die IU Internationale Hochschule (IU) in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Markt und Mittelstand“ realisiert. Mit der Studie wollte die IU herausfinden, wie wichtig das Ausbildungskonzept duales Studium für Unternehmen ist, worauf es bei Talenten ankommt und wie gut eine Ausbildung in Zeiten von Corona funktioniert. Dazu befragte die Hochschule im August 2021 765 Unternehmen in Deutschland, die dual Studierende derzeit beschäftigen, beschäftigt haben oder Interesse daran haben, dual Studierende zu beschäftigen.</p><p>Das Whitepaper zur Studie ist unter <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634048215/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202110_Duales_Studium_aus_Unternehmenssicht_Whitepaper_un2ibq.pdf" target="_blank">diesem Link</a> abrufbar.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Grafiken</strong></p><p><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634196582/Presse und Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Oktober/47769_Whitepaper_Duales_Studium_aus_Unternehmenssicht_A5_quer_RGB_150dpi_3_aqphdg.jpg" target="_blank">Relevanz von dual Studierenden in Unternehmen</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634196593/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Oktober/47769_Whitepaper_Duales_Studium_aus_Unternehmenssicht_A5_quer_RGB_150dpi_4_dl1ozn.jpg" target="_blank">Vorteile des dualen Studiums für Unternehmen</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1634196602/Presse und Forschung/PR-Bilder/2021/2021_Oktober/47769_Whitepaper_Duales_Studium_aus_Unternehmenssicht_A5_quer_RGB_150dpi_6_l3onue.jpg" target="_blank">Auswirkungen von Corona auf die Ausbildungsqualität</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die IU Internationale Hochschule</strong></p><p>Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und so ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Im dualen Studium bietet die IU 22 Studiengänge an. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen, unter anderem Motel One, VW Financial Services und Deutsche Bahn. Auf Wunsch vermittelt die Hochschule ihren Praxispartnern auch Kandidatinnen und Kandidaten. Weitere Informationen unter: www.iu.de</p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien,Dualstudium]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Oct 2021 12:57:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Trendstudie Online International Learning: Studieren für mehr Wohlstand</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/trendstudie-online-international-learning-studieren-fuer-mehr-wohlstand/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/trendstudie-online-international-learning-studieren-fuer-mehr-wohlstand/</guid><pp:caseid>550686</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Young Professionals wollen mit einem Online-Studium vor allem ihren Marktwert steigern</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p>•&nbsp;IU Internationale Hochschule befragte junge Fachkräfte aus 28 Ländern.</p><p>•&nbsp;Ein IT-nahes Studium ist mit 18,8 Prozent das Top-Studienfach unter den Befragten.</p><p>•&nbsp;Die Hälfte der Befragten (49,9 Prozent) bevorzugt Online-basiertes Lernen on demand.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erfurt, 21. September 2021</strong>. Die <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1632403088/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202106_Trend_study_international_online_learning_Whitepaper_ubw6zh.pdf" target="_blank">Trendstudie</a> 2021 „Online International Learning“ der IU Internationalen Hochschule zeigt, dass junge Fachkräfte ein Studium vor allem als Hebel zur finanziellen Absicherung (40,7 Prozent) oder zur Steigerung des eigenen Wohlstands (40,5 Prozent) betrachten. Die persönliche Entwicklung und Sammlung von Lebenserfahrung stellen für 41,2 Prozent die größte Motivation für ein Online-Studium dar, und 32,8 Prozent möchten online studieren, um beruflich aufzusteigen. 31,2 Prozent der Befragten erhoffen sich dadurch ein höheres Gehalt, und 25,3 Prozent der Befragten wollen dazu lernen, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen.</p><p>Dabei zielt die Mehrheit (52,5 Prozent) der Teilnehmenden auf einen Master-Abschluss ab, und annähernd die Hälfte strebt einen Bachelor-Abschluss an (43,2 Prozent).</p><p>In den befragten 28 Ländern sehen die Young Professionals vor allem ein Informatik- oder ein IT-nahes Studium als Top-Online-Studienfach (18,8 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgt Wirtschaft und Management (16,9 Prozent), dahinter liegen Ingenieurswissenschaften und Technologie (10,6 Prozent).</p><p>„Das Streben nach finanzieller Sicherheit ist ein grundlegendes Bedürfnis – und das ist keineswegs eine Entwicklung, die es erst seit Kurzem gibt. Der Wunsch nach größerer finanzieller Unabhängigkeit wurde bereits bei der Generation Y beobachtet und gewinnt bei der Generation Z zunehmend an Bedeutung. Damit verbunden ist auch das Streben nach mehr individueller Freiheit und Flexibilität “, sagt Prof. Dr. Florian Hummel, Prorektor International & Diversity an der IU Internationale Hochschule.</p><p><strong>Online-Studium on demand bevorzugt</strong></p><p>Die Hälfte der Teilnehmenden (49,9 Prozent) würde sich für einen Online-Unterricht on demand ohne Präsenzzeiten entscheiden, um beim Studieren möglichst flexibel zu bleiben. Weitere 34,3 Prozent würden Online-Vorlesungen mit festen Zeiten bevorzugen. Nur 15,5 Prozent wünschen sich verbindliche Präsenzvorlesungen zu festen Zeiten.</p><p>Was die Art des Studiums angeht, so ist das Teilzeitstudium gefragter als das Vollzeitstudium: 68,6 Prozent der Befragten würden gerne in Teilzeit studieren, wovon 47,9 Prozent bis zu 30 Wochenstunden präferieren, und 20,7 Prozent bis zu 15 Wochenstunden bevorzugen.</p><p><strong>Internationale Anerkennung ist Top-Kriterium</strong></p><p>Die internationale Anerkennung einer Hochschule (57,4 Prozent) und die Möglichkeit, einen internationalen Abschluss zu erwerben (53,6 Prozent), sind die wichtigsten Kriterien für die Wahl eines Online-Lernanbieters. Wenn es um dessen Vertrauenswürdigkeit geht, sind Qualitätssiegel staatlicher Stellen sowie offizielle Rankings die entscheidenden Voraussetzungen. Zudem möchte sich die Mehrheit der Teilnehmenden direkt auf ein Online-Studium bewerben (82 Prozent) und nicht über Bildungsagenturen.</p><p><strong>Wichtigste Anforderungen: Video-Recordings und Erreichbarkeit</strong></p><p>Was die Erfordernisse an den Distanzunterricht angeht, so wünschen sich 43,1 Prozent der Befragten Video-Erklärungen (Aufzeichnungen) zu einzelnen Lerninhalten. Für 43,0 Prozent ist die Erreichbarkeit der Ansprechpartner:innen per E-Mail wichtig, und 41,2 Prozent wünschen sich eine Kommunikation per Messenger-Dienst (WhatsApp etc.). Ferner sind 41,0 Prozent der Befragten Online-Foren für den Austausch mit anderen Studierenden wichtig.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Studie</strong></p><p>Mit der Trendstudie „International Online Learning“ wollte die IU Internationale Hochschule herausfinden, worauf Young Professionals bei der Wahl eines Online-Studiums in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Globalisierung achten. Hierzu wurden im Dezember 2020 online in 28 Ländern pro Land 200 junge Fachkräfte (in Algerien 50) befragt, die sich für ein Online-Studium interessieren.</p><p>Zu den Ländern gehören die Vereinigten Staaten, Frankreich, Algerien, Kenia, Pakistan, Nigeria, Ghana, Indien, Vietnam, die Philippinen, Ägypten, Indonesien, Südafrika, Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Türkei, Russland, Polen, Rumänien, Spanien, Südkorea, Italien, Saudi-Arabien, Schweden, die Niederlande, Kanada und das Vereinigte Königreich.</p><p>Hier geht es zur Studie: <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1632403088/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202106_Trend_study_international_online_learning_Whitepaper_ubw6zh.pdf" target="_blank"><strong><u>Trendstudie "Online International Learning"</u></strong></a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die&nbsp;IU Internationale Hochschule&nbsp;</strong>&nbsp;</p><p>Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und so ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Im Jahr 2000 hat die IU Internationale Hochschule ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 6.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere&nbsp;Informationen unter: <a href="http://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 12:55:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wissenschaftsmanagement: IU Internationale Hochschule forscht zu dem jungen Berufsfeld</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/wissenschaftsmanagement-iu-forscht-zu-dem-jungen-berufsfeld/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/wissenschaftsmanagement-iu-forscht-zu-dem-jungen-berufsfeld/</guid><pp:caseid>550620</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Zwischenergebnisse bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung präsentiert</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><ul><li>Im Projekt „KaWuM“ werden Aufgaben, Karrierewege und Weiterbildungsbereitschaft von Berufstätigen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement untersucht.</li><li>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das über drei Jahre laufende Verbundprojekt, an dem neben der IU Internationalen Hoschule zwei weitere Hochschulen beteiligt sind.</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Erfurt, 17.09.2021. </strong>Von der Wissenschaft werden Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Zeit erwartet. Wissenschaftsmanager:innen sind dafür verantwortlich, die Rahmenbedingungen in Forschung und Lehre zu gestalten. Doch wie kommen sie zu ihrer Tätigkeit und wie qualifizieren sie sich für diesen Beruf (weiter)? Mit diesen Fragen befassen sich Forscher:innen von drei deutschen Hochschulen im Verbundprojekt „KaWuM – Karriereentwicklung und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement“.</p><p><strong>Dr. Kerstin Janson, IU Internationale Hochschule: „Wissenschaftsmanagement ist ein attraktives Berufsfeld und kein Plan B“</strong></p><p>Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ist Teil der Förderinitiative „Qualitätsentwicklungen in der Wissenschaft“. Über einen Zeitraum von drei Jahren (2019-2022) untersuchen die Forscher:innen Aufgaben und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement.<strong> </strong>Dazu werden Berufstätige qualitativ und quantitativ befragt – das übernehmen die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und die Humboldt-Universität zu Berlin. Die Ergebnisse der Befragungen werden fortlaufend mit der Praxis diskutiert – dafür ist die IU Internationale Hochschule zuständig.</p><p>Dr. Kerstin Janson, Forschungsreferentin an der IU, leitet das Teilprojekt KaWuM TRANSFER mit dem Ziel, Anregungen aus der Praxis in die Weiterentwicklung des Projekts aufzunehmen. Am heutigen Freitag hat sie bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung einen Überblick über Zwischenergebnisse von KaWuM gegeben. Dr. Kerstin Janson: „Ein sehr schönes Ergebnis des KaWuM-Projekts ist, dass sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Daten belegen: Das Wissenschaftsmanagement ist kein Plan B zur wissenschaftlichen Karriere, sondern ein attraktives Berufsfeld, das spannende Aufgaben im wissenschaftlichen Umfeld und eine Work-Life-Balance bietet.“</p><p><strong>Weitere Zwischenergebnisse des KaWuM-Projekts:</strong></p><ul><li>Ein auffälliges Ergebnis aus den über 1.000 Datensätzen ist, dass für viele der Befragten das Berufsfeld Wissenschaftsmanagement schon frühzeitig interessant war: 40 Prozent gaben an, dass sie schon bei Studienabschluss als Wissenschaftsmanager:in arbeiten wollten.</li><li>Viele Mitarbeitende gelangen dennoch über den Quereinstieg in das Berufsfeld: Mehr als drei Viertel der Befragten waren vorher in mindestens zwei anderen Bereichen tätig.</li><li>Erfolg­ versprechend für Karrieren im Wissenschaftsmanagement sind der Befragung zufolge ein Rollenverständnis als Berater:in, Generalist:in, Vermittler:in und Dienstleister:in, aber auch hohe Eigenständigkeit sowie Kommunikationskompetenzen und Fähigkeiten in der Problemlösung.</li><li>Ein Weiterbildungsstudium im Bereich Wissenschaftsmanagement wird von den Befragten als (sehr) relevant für den Karriereweg eingestuft. Unter Absolvent:innen dieser Studiengänge ist denn auch der Anteil der unbefristet Beschäftigten sowie derjenigen mit Leitungsfunktion am höchsten.</li></ul><p>Weitere Informationen zum Projekt und regelmäßige Updates zu den Projektergebnissen sind auf der Homepage <a href="http://www.kawum-online.de" target="_blank">www.kawum-online.de</a> zu finden.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die&nbsp;IU Internationale Hochschule&nbsp;</strong>&nbsp;</p><p>Mit über 70.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und so ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Im Jahr 2000 hat die IU Internationale Hochschule ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 6.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere&nbsp;Informationen unter: <a href="http://www.iu.de/" target="_blank">www.iu.de</a>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 12:59:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2867/iu-logo-d-black-rgb-vertikal.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Logo IU Internationale Hochschule (vertikal)]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Studie: Dual Studierende sehen sich auf dem Arbeitsmarkt im Vorteil</title>
                        <link>https://www.iu.de/news/studie-dual-studierende-sehen-sich-auf-dem-arbeitsmarkt-im-vorteil/</link>
                        <guid>https://www.iu.de/news/studie-dual-studierende-sehen-sich-auf-dem-arbeitsmarkt-im-vorteil/</guid><pp:caseid>550570</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Wirtschaft bevorzugt laut Befragung die Verbindung von Theorie und Praxis</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><ul><li>Die meisten dual Studierenden haben sich wegen der Verknüpfung von Theorie und Praxis für dieses Modell entschieden.</li><li>Die Doppelbelastung empfindet die Hälfte als anstrengend, aber sie lohne sich auch: Zwei Drittel sind überzeugt, dass ein duales Studium von Unternehmen als höherwertig angesehen wird als ein klassisches Studium.</li><li>Jede und jeder Zweite befürwortet die Idee eines komplett digitalen Studiums. Sorgen machen sich die Befragten am ehesten über einen möglichen Mangel an Kontakt, Motivation und Austausch.</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Erfurt, 12. Juli 2021</strong> – Mit einer <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625647096/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/2021_Trendstudie_Duales_Studium_Whitepaper_lqvbia.pdf" target="_blank"><strong>neuen Trendstudie </strong></a>legt die IU Internationale Hochschule die bisher größte Befragung zum Thema Duales Studium in Deutschland vor. Demnach können zwei von drei Personen, die dual studieren oder studiert haben, ihr Wissen im Praxisunternehmen anwenden. Damit erfüllt das Studienmodell die Hoffnung, die die Mehrheit damit verbindet: 82 Prozent nennen die Verknüpfung von Theorie und Praxis als wichtigsten Beweggrund, dual zu studieren. Knapp 68 Prozent sind sogar überzeugt, dass ein duales Studium von Unternehmen im Vergleich zu einem klassischen Präsenzstudium als höherwertig angesehen wird.</p><p>Zeit für Theorie finden die meisten abends: 76 Prozent der Befragten lernen laut Umfrage nach Feierabend oder Vorlesungsende. 71 Prozent investieren ihr Wochenende, knapp ein Viertel (24 Prozent) ihren Urlaub. Und 40 Prozent nutzen am liebsten die frühen Morgenstunden. Die Doppelbelastung durch Ausbildung an der Hochschule und Arbeit im Partnerunternehmen führt bei der Hälfte der dual Studierenden dazu, dass sie sich gestresst fühlen. Doch 92 Prozent derer, die damit zu kämpfen haben, sind überzeugt, dass sich die Anstrengung lohnt. Drei von vier Befragten, die dual studieren oder studiert haben, sagen, dass sie sich persönlich schneller entwickelt hätten als Studierende im klassischen Präsenzstudium. 77 Prozent der Absolvent:innen geben an, einen besseren Jobeinstieg gefunden zu haben.</p><p>„Dass ein duales Studium durch die Doppelverpflichtung von theoretischer Lehre und praktischer Arbeit im Unternehmen für Studierende eine große Herausforderung ist, ist kein Geheimnis.&nbsp;Die Aufgabe der Hochschule und der Praxisunternehmen ist es, diese Doppelbelastung so weit wie möglich in positive Bahnen zu lenken. Zum Beispiel durch freie Zeiten vor&nbsp;Klausurphasen&nbsp;oder eine Kontrolle der Arbeitszeiten, damit die Studierenden auch ausreichend Zeit zum Lernen haben“, so Prof. Dr. Linda Wegener, Akademische Regionalleitung an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>Die Arbeitsbelastung hat sich durch die Corona-Krise für viele dual Studierende verändert: Knapp ein Drittel sagt, dass der Umfang im praktischen Teil gesunken sei (30 Prozent), für 23 Prozent hat er zugenommen. Rund ein Viertel hat keine Auswirkungen erlebt. Mit den Reaktionen der Hochschule auf die Pandemie sind die meisten Studierenden sehr zufrieden, auch wenn viele Präsenzveranstaltungen ausgefallen sind und das Studium digitalisiert wurde. Die Idee eines komplett virtuellen Studiums bewerten rund 54 Prozent als (eher) positiv. Sorgen würden sich die Befragten am ehesten über fehlenden Kontakt, fehlende Motivation und fehlenden Austausch machen.</p><p>„Die ganze Welt wird immer digitaler. Auch in der Präsenzlehre kommt man an dieser Entwicklung nicht vorbei. Viele dual Studierende oder Interessierte wünschen sich Veranstaltungen, die teilweise oder regelmäßig online stattfinden. Hier muss ein Umdenken bei den Hochschulen stattfinden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden“, sagt Michael Kästner, COO Duales Studium an der IU Internationalen Hochschule.</p><p>Aktuell ist die gute Erreichbarkeit für dual Studierende noch immer das wichtigste Kriterium für die Wahl einer passenden Hochschule (68 Prozent). Weitere Kriterien sind die Unterstützung bei der Unternehmenssuche (62 Prozent), das Wunschstudienfach (61 Prozent), persönliche Betreuung (57 Prozent) und Dozent:innen mit viel Praxiserfahrung (56 Prozent). Mehr als 40 Prozent der Befragten würden beziehungsweise haben sich für eine private Einrichtung entschieden. Knapp die Hälfte (48 Prozent) nutzt Informationsportale, um eine Hochschule zu finden, die zu ihnen passt.</p><p>„Die Studienergebnisse verdeutlichen: Wer studieren will, informiert sich im Vorfeld heute in erster Linie online. Die Analyse unserer Portale zeigt, dass Hochschulwebseiten ihre eigenen Informationen mit vertrauenswürdigen Inhalten von externen, unabhängigen Studienportalen anreichern, um einen besseren Gesamteindruck der Hochschule oder des Studiengangs zu vermitteln. Dabei sind insbesondere authentische Erfahrungsberichte ein wichtiger Faktor für die Entscheidung bei der Studienwahl“, so Thomas Tibroni, Gründer und Geschäftsführer von StudyCheck.</p><p>&nbsp;</p><p>Die „Trendstudie Duales Studium“ hat die IU Internationale Hochschule in Kooperation mit der Onlineplattform StudyCheck realisiert. Sie untersucht Beweggründe und Auswahlkriterien für die Aufnahme eines dualen Studiums sowie die Erfahrungen von Studierenden und Absolvent:innen. An der Befragung nahmen im März 2021 insgesamt 6.100 derzeit eingeschriebene und ehemalige dual Studierende sowie Studieninteressierte teil.</p><p>Hier geht es zur Studie: <a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625647096/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/2021_Trendstudie_Duales_Studium_Whitepaper_lqvbia.pdf" target="_blank"><strong>Trendstudie Duales Studium 2021</strong></a></p><p><strong>Grafiken:&nbsp;</strong><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625922312/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/Juli%202021/46821_IU_grafiken_whitepaper_dual_SoMe_1080x1080px_01_zysoxx.jpg" target="_blank">Besser als klassisches Studium</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625922336/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/Juli%202021/46821_IU_grafiken_whitepaper_dual_SoMe_1080x1080px_03_z7r8ym.jpg" target="_blank">Das Beste aus zwei Welten</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625922354/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/Juli%202021/46821_IU_grafiken_whitepaper_dual_SoMe_1080x1080px_05_gao3mw.jpg" target="_blank">Gestresst aber glücklich</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625922118/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/Juli%202021/46821_IU_grafiken_whitepaper_dual_SoMe_1080x1080px_02_l6yxia.jpg" target="_blank">Dual zu mehr Jobchancen</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625922343/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/Juli%202021/46821_IU_grafiken_whitepaper_dual_SoMe_1080x1080px_04_tb2tmz.jpg" target="_blank">Wissenstransfer in die Praxis</a><br><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1625922308/Presse%20und%20Forschung/PR-Bilder/2021/Juli%202021/46821_IU_grafiken_whitepaper_dual_SoMe_1080x1080px_06_qv23zp.jpg" target="_blank">Und wer zahlt?</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h5>Über die IU Internationale Hochschule&nbsp;</h5><p>Mit aktuell 70.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und so ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Im Jahr 2000 hat die IU Internationale Hochschule ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Im dualen Studium stehen 22 Studiengänge zur Auswahl. Die Hochschule kooperiert mit über 6.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter:<strong> </strong><a href="http://www.iu.de" target="_blank">www.iu.de</a></p><p>&nbsp;</p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien,Dualstudium]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jul 2021 13:02:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Happy trotz Corona: Mehr Wissen, mehr Geld, mehr Glück!</title>
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                        <guid>https://www.iu.de/news/trendstudie-fernstudium-bildung-2021/</guid><pp:caseid>550618</pp:caseid><description><![CDATA[<div class="relative bg-white py-12"><div class="mx-auto px-4 max-w-screen-xl sm:px-6 lg:px-8"><div class="mb-6"><h2 class="inline font-bold px-2.5 sm:px-3 leading-[1.4] bg-blue box-decoration-clone text-black uppercase text-2xl sm:text-4xl">Erfolgsmodell für E-Learning: 96 Prozent der Studierenden sind zufrieden</h2></div><div class="wysiwyg mt-3 mb-10 text-base leading-7 one-column inline"><p><strong>Erfurt, 8. März 2021</strong> – Hohe Zufriedenheit trotz Pandemie: Den Fernstudierenden in Deutschland geht es gut. Mit ihrem Studium im Allgemeinen – und mit den Studienbedingungen während der Pandemie im Besonderen. Dies belegt die heute veröffentlichte <i>Trendstudie Fernstudium: Bildung 2021</i> der IUBH Internationale Hochschule. Für die fünfte Ausgabe der deutschlandweit größten Untersuchung der Lebens- und Studienbedingungen von Fernstudierenden wurden 6.400 Personen befragt: aktuelle und ehemalige Studierende an deutschen Fernhochschulen sowie Interessenten für ein Fernstudium.&nbsp;</p><p>Über 96 Prozent der Studierenden sind zufrieden mit ihrem Fernstudium. Das das ist sogar noch ein Prozentpunkt mehr als in der letzten Trendstudie Fernstudium von 2019. Wichtig für die hohe Zufriedenheit: dass das Fernstudium nahezu ungestört abläuft. Rund 70 Prozent der eingeschriebenen Fernstudierenden berichten, ihr Studium werde nicht von der Pandemie beeinträchtigt. Und über 95 Prozent sind zufrieden mit den Maßnahmen, die ihre Hochschule getroffen hat, um die – wenigen – durch die Krise bedingten Einschränkungen auszugleichen.&nbsp;</p><p><strong>Lern-Apps, Videokonferenzen, Podcasts – so funktioniert digitale Bildung</strong></p><p>&nbsp;„Corona hat unsere Gesellschaft zwei bis drei Jahre in die digitale Zukunft katapultiert. Für viele Bildungsanbieter ist das eine große Herausforderung. Für Fernstudierende dagegen sind Lernplattformen, Lern-Apps, Videokonferenzen, Podcasts und digitale Tutorials längst Alltag“, so Prof. Dr. Holger Sommerfeldt, Prorektor Fernstudium der IUBH. „Moderne Fernstudiengänge zeigen, wie digitale Bildung funktioniert. Das Fernstudium ist das Erfolgsmodell für E-Learning.“</p><p>&nbsp;Für fast 93 Prozent der Studierenden ist auch im Fernstudium die individuelle Betreuung wichtig. Jedoch unterscheidet sich die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden von der im Präsenzunterricht: Der Lehrende übernimmt beim E-Learning eher die Rolle des Unterstützers, berichtet Prof. Dr. André Hollstein, Leitung Mediendidaktik & Innovation „Beim Fernstudium geht es viel stärker als im traditionellen Präsenzunterricht darum, durch innovative digitale Angebote die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der einzelnen Studierenden zu treffen.“</p><p>&nbsp;<strong>Weitere Zunahme der Studierendenzahlen erwartet</strong></p><p>Auch vor Corona hatte die Zahl der Fernstudierenden in Deutschland schon stark zugenommen. Die Krise habe das Wachstum noch einmal beschleunigt, so Dr. Carmen Thoma, COO Fernstudium an der IUBH. Durch Corona ist 25 Prozent der befragten Interessenten überhaupt erst klar geworden, wie wichtig Weiterbildung ist. Und über 97 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass Online-Lernen durch die Pandemie noch viel mehr Bedeutung gewinnt.&nbsp;</p><p>Aktuell sind rund 190.000 Fernstudierende in Deutschland eingeschrieben, gut 35 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Thoma sagt eine weitere Zunahme der Studierendenzahlen im Fernstudium voraus. „Ein digitales Studium passt perfekt in die heutige Lebenswelt und zu den vielfältigen Anforderungen, denen die Menschen heute gerecht werden müssen und wollen“, lautet ihre Begründung.</p><p><strong>Gestiegenes Ansehen und finanzielle Belohnung</strong></p><p>Die Studie zeigt zudem, dass ein Fernstudium inzwischen als ebenso wertvoll oder sogar wertvoller als ein Präsenzstudium angesehen wird. Drei Viertel sind der Auffassung, dass ihr Arbeitgeber das genauso sieht. Dazu passt, dass 48 Prozent nach ihrem Abschluss attraktivere Aufgaben bekommen haben – und 55 Prozent ein höheres Gehalt.<br><br><strong>Über die Studie</strong></p><p>An der <i>Trendstudie Fernstudium: Bildung 2021</i> haben sich 6.400 Menschen beteiligt. Rund 50 Prozent der Teilnehmenden sind aktuell in einem Fernstudienprogramm an einer deutschen Hochschule ein­geschrieben, rund 40 Prozent planen in Kürze ein Fernstudium aufzunehmen. Drei Prozent haben ein Fernstudium abgebrochen. Etwa fünf Prozent haben ihr Fernstudium bereits erfolgreich abgeschlossen. Sie ist die größte Untersuchung der Lebens- und Studienbedingungen von Fernstudierenden und fand 2020/21 zum fünften Mal statt.</p><p><strong>Die Studienergebnisse finden Sie </strong><a href="https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1614857660/Presse%20und%20Forschung/Studien/202103%20Trendstudie%20Fernstudium/IUBH_Whitepaper_Trendstudie_Fernstudium_16zu10_10_Final_icrtea.pdf" target="_blank"><strong>hier</strong></a></p></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Studien,Fernstudium]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Mar 2021 12:49:00 +0100</pubDate>
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