BILDUNG NEU DENKEN: IU GROUP GEWINNT INTERNATIONALE VORDENKER:INNEN FÜR EXPERT:INNEN-BEIRAT

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Gremium unterstützt die IU in ihrer Mission, mehr Menschen weltweit Zugang zu Bildung zu ermöglichen

  • Die IU begrüßt Dr. Frank Weise, Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer, Botschafterin Kamissa Camara,
    Dr. Karina Montilla Edmonds, Raffaela Rein, Lucy Stonehill und Jimmy Wales als Beiratsmitglieder.
  • Mit der IU verbindet diese profilierten Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die gemeinsame Vision einer zukunftsgerichteten Hochschulbildung für mehr Bildungsgerechtigkeit und die Schlüsselqualifikationen von morgen.
  • Die Beiratsmitglieder begleiten die Entwicklung der IU zu einem global relevanten Bildungsanbieter.
  • Die erste Beiratssitzung fand gestern am 30. Juni 2022 statt.

Erfurt, 01. Juli 2022. Bildung, die allen Menschen zugänglich ist. Die durch digitalisiertes, personalisiertes Lernen genau jene Kompetenzen vermittelt, auf die es morgen ankommt: Auf dem Weg zur Verwirklichung ihrer Mission verstärkt sich die IU Internationale Hochschule mit einem neu konstituierten Expert:innen-Beirat. Dafür konnte die größte Hochschule Deutschlands herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gewinnen: Dem Gremium angehören werden Dr. Frank Weise, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland, Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer, Neurobiologe und Lernforscher, Botschafterin Kamissa Camara, ehemalige Außenministerin und Ministerin für digitale Wirtschaft der Republik Mali, Dr. Karina Montilla Edmonds, beim Software-Konzern SAP zuständig für die Beziehungen zu Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen, Raffaela Rein und Lucy Stonehill, Entrepreneurinnen im Bereich digitaler Bildung sowie Jimmy Wales, Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia (weiterführende Informationen zu den Beiratsmitgliedern in Appendix).

Strategische Begleitung einer globalen Bildungsmission 
Mit der Expertise und vielfältigen Erfahrung seiner Mitglieder in zentralen Strategiefeldern der IU wird der Beirat die Hochschule umfassend in ihrer Weiterentwicklung beraten – dies gilt sowohl mit Blick auf die inhaltliche Ausrichtung der IU, die von ihr entwickelten Studienformate als auch ihre Präsenz in internationalen Märkten. Ziel der IU ist es, ihre Gestaltungskraft als Treiber einer neuen Hochschulbildung national und international weiter auszubauen und sich als weltweit relevanter Anbieter digitaler Bildung (EdTech) zu etablieren. Den Vorsitz des IU-Beirates wird Dr. Frank Weise übernehmen. Dies haben die Mitglieder gestern in der konstituierenden Sitzung des Gremiums beschlossen.

„Die IU hat sich nicht weniger als die Bildung der Zukunft zum Ziel gesetzt und adressiert damit eine der elementaren Fragen unserer Zeit – für die Gesellschaft insgesamt und für jede und jeden einzelnen von uns. Die technologiegetriebene Transformation wird nur dann erfolgreich sein, wenn wir als Volkswirtschaft die richtigen Angebote für alle unsere Talente formulieren, lebenslang zu lernen. Um als Gesellschaft zusammenzubleiben, müssen wir dafür sorgen, dass jede und jeder die faire Chance hat, durch Bildung soziale Teilhabe zu erlangen. Die IU bietet dafür bereits heute viele überzeugende Antworten. Ich freue mich darauf, sie gemeinsam mit meinen Beiratskolleginnen und Kollegen auf ihrem weiteren Weg zu unterstützen“, sagt Dr. Frank Weise.

Digitale Innovation für neue Bildungschancen 
An der staatlich anerkannten IU können Studierende mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung selbstbestimmt lernen - wann, wo und wie es ihren persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Möglich wird dies durch eigens entwickelte digitale Plattformen wie den virtuellen Campus und die IU Learn App. Vielen IU-Studierenden wäre ein Studium an einer klassischen Hochschule nicht möglich, da sie etwa auf Einkünfte aus ihrer Erwerbstätigkeit oder auf maximale zeitliche Flexibilität infolge familiärer Verpflichtungen angewiesen sind. An der IU können die Studierenden aus einer Vielzahl an Studienmodellen wählen, Online- und Präsenzveranstaltungen kombinieren und ihre Studieninhalte individuell gestalten. Die proprietäre Lehr- und Lernplattform der IU setzt mit der durchgängigen Digitalisierung von der Erstellung bis zur Vermittlung von Inhalten Maßstäbe. Parallel treibt die IU ihre kontinuierliche Weiterentwicklung voran und setzt dabei zunehmend auch auf die Einbindung künstlicher Intelligenz, um individuellen Bildungsbedürfnissen noch besser gerecht zu werden und optimale Lernerfahrungen und -ergebnisse zu ermöglichen. 

Dr. Sven Schütt, CEO der IU: „Bei der IU setzen wir auf technologischen Fortschritt, um ein zutiefst menschliches Anliegen zu erfüllen: jede und jeden in die Lage zu versetzen, zu wachsen und individuelle Talente zu entfalten. Diese gemeinsame Mission macht uns als Team stark; unser Erfolg als EdTech-Innovationstreiber lebt von Kreativität, der Vielfalt von Perspektiven und gegenseitiger Inspiration. Deswegen bin ich besonders froh, dass wir derart kluge Köpfe und inspirierende Persönlichkeiten aus vielen unterschiedlichen Bereichen gewinnen konnten, um uns auch von außen immer wieder herauszufordern und neue Impulse zu setzen.“

Die Mitglieder des IU-Beirates im Profil

Dr. Frank Weise war von 2004 bis 2017 Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und leitete in Personalunion zwischen 2015 und 2016 das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Dr. Frank Weise ist einer der führenden Experten Deutschlands für die Zukunft von Bildung und Beschäftigung und hat sich in den vergangenen Jahren zudem als Vorstand der gemeinnützigen Hertie-Stiftung sowie als Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert.

Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer ist Direktor am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz (in Gründung). Der deutsch-amerikanische Wissenschaftler beschäftigt sich intensiv mit den zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis. Mit seiner bahnbrechenden Forschung deckt er die biologischen Grundlagen des Lernens auf und zeigt, wie neue Informationen effektiver verarbeitet werden können. Neben seiner Tätigkeit als Direktor des Max-Planck-Instituts hat er Professuren an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, der Norwegian University of Science and Technology, Trondheim und der University of Capetown inne.

Botschafterin Kamissa Camara war Außenministerin der Republik Mali und die jüngste Person, die dieses Amt innehatte, sowie Ministerin für digitale Wirtschaft und Planung. Im Jahr 2016 beriet sie Hillary Clinton in ihrem US-Präsidentschaftswahlkampf. Heute ist sie für das "United States Institute of Peace" tätig. Die in Frankreich geborene Botschafterin Kamissa Camara ist eine politische und intellektuelle Übersetzerin zwischen Afrika und dem Westen und engagiert sich besonders für globale Bildungsgerechtigkeit.

Dr. Karina Montilla Edmonds lebt in Kalifornien und arbeitet beim Software-Konzern SAP an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft. Sie fördert den Wissenstransfer zwischen Forschung und dem Privatsektor und will junge Talente für eine Karriere im Technologiebereich gewinnen. Zuvor hat Dr. Karina Edmonds für Google die Kooperation mit Universitäten im Bereich des maschinellen Lernens verantwortet. 

Raffaela Rein ist EdTech-Expertin und eine prägende Protagonistin in der europäischen Startup-, VC- und Tech-Branche. 2018 ernannte sie das Wirtschaftsmagazin Forbes zu einer von "Europe’s Top 50 Women in Tech“. Mit Career Foundry gründete Raffaela Rein Europas größte Online-Ausbildungsplattform im Bereich User Experience Design. 

Lucy Stonehill, Gründerin von BridgeU, baut im wahrsten Sinne des Wortes Brücken zwischen Schule, Hochschulbildung und Berufsleben, indem sie mit Hilfe von datengestützten Entscheidungsprozessen Studierende bei der Planung ihres Studiums unterstützt. Ihr EdTech-Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz, um Schüler:innen in 139 Ländern zu akademischen Perspektiven zu beraten und sie bei der Bewerbung an Universitäten weltweit zu unterstützen. 

Jimmy Wales ist US-amerikanischer Unternehmer und tritt so konsequent wie kaum ein anderer für die Demokratisierung von Wissen ein. Mit der Gründung von Wikipedia hat Jimmy Wales seine Vision einer umfassenden, neutralen Plattform realisiert, die das Wissen der Welt vereint, kollektive Intelligenz nutzt und frei zugänglich ist.


ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE
Mit über 85.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen dualem Studium, Fernstudium und myStudium, das Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert, wählen und mithilfe einer digital gestützten Lernumgebung ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee des lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung zu verschaffen. Im Jahr 2000 hat die IU ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem die Deutsche Bahn, Motel One, Telekom, Vodafone und VW Financial Services. Weitere Informationen unter: www.iu.de


Auszeichnungen, Akkreditierungen und Zertifizierungen