PRESSESTATEMENT: BLACK FRIDAY UND KAUF-NIX-TAG AUS WISSENSCHAFTLICHER SICHT

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Prof. Dr. Julia Pitters forscht zum Thema und sagt: Die gesellschaftliche Polarisierung nimmt zu.

Erfurt, 25. November 2021. Am 26. November ist Black Friday, in dessen Umfeld laut Handelsverband Deutschland (HDE) 27 Prozent mehr Umsätze erzielt werden sollen als noch 2020 – also rund 4,9 Milliarden Euro. Auf die Rabattschlacht folgt der Kauf-nix-Tag am 27. November, im Original „Buy Nothing Day“. Der kanadische Künstler Ted Dave hat ihn 1992 als Protestaktion ins Leben gerufen. Konsum und Konsumverzicht prallen aufeinander. Prof. Dr. Julia Pitters, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule (IU), forscht aktuell zu dem Thema und sagt:

„Kauf-nix-Tag und Black Friday haben beide ihre Berechtigung – der eine ist aus ökologischer Sicht wichtig, der andere hilft dem angeschlagenen Einzelhandel. Der Black Friday ist bei zwei sehr gegensätzlichen Gruppierungen besonders beliebt: der ‚digitalisierten Generation‘ der unter 29-Jährigen und den über 60-Jährigen ‚analogen Schnäppchenjägern‘, die vorzugsweise bar bezahlen. Der Kauf-nix-Tag ruft dagegen zum bewussten Konsumverzicht auf. Jeder soll nur kaufen, was benötigt wird und schont damit die Umwelt. Der Kauf-nix-Tag ist im Gegensatz zum Black Friday auf langfristiges Umdenken ausgerichtet und mündet beispielsweise in Ideen wie die Sharing Economy. Die Gefahr liegt in der Polarisierung der Positionen, die wir aktuell in sehr vielen Lebensbereichen feststellen. Durch Krisen wie Corona verstärkt sich diese Tendenz sogar noch. Je nachdem, ob die Krise als Chance oder als Bedrohung wahrgenommen wird, wird beispielsweise das Kaufverhalten risikofreudiger oder vorsichtiger. Dabei ist die Extremisierung in unterschiedlichsten Gesellschaftsfeldern zu beobachten.“


ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE
Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: www.iu.de


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