IU Beyond: The Dialogue - Die Zukunft von Technologie und Nachhaltigkeit
Expert:innen von IBM, LoopID und der IU Internationalen Hochschule über die Rolle von Technologie bei der Umsetzung nachhaltiger Strategien in Unternehmen
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “IU Beyond: The Dialogue” am 10. September gaben renommierte Expert:innen von IBM, LoopID und der IU zu den Themen Nachhaltigkeit und Technologie in Unternehmen spannende Impulse.
- „Es ist einfach, über Nachhaltigkeit zu reden. Sie zu erreichen, erfordert jedoch harte Arbeit und Koordination“, Dr. Stephanie Metzner, Market Sales Leader bei IBM DACH.
- „Die Linear Economy haben wir über Jahrzehnte optimiert. Jetzt müssen wir Technologien nutzen, um Produkte länger im Kreislauf zu halten“, Christian Adler, Gründer und Geschäftsführer von LoopID.
- „Für uns bei der IU steht der soziale Bereich im Fokus, ohne die anderen Bereiche zu vernachlässigen. Jede Organisation muss ihren Beitrag individuell leisten“, Dr. Sven Schütt, CEO der IU Group und IU Internationalen Hochschule.
Erfurt, 2. Oktober 2024. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „IU Beyond: The Dialogue“ fand am 10. September 2024 eine lebhafte Diskussion unter dem Titel „Technology meets Sustainability“ statt. Mit über 300 Anmeldungen stieß das Event auf großes Interesse. In einer interaktiven Runde brachten renommierte Expert:innen und das Publikum ihre Perspektiven zu den Themen Nachhaltigkeit und Technologie ein.
Anne Gfrerer, Professorin für Wirtschaftsinformatik an der IU Internationalen Hochschule und Moderatorin des virtuellen Events, eröffnete die Diskussionsrunde mit der Frage: „Was ist euch am wichtigsten beim Thema Nachhaltigkeit und Technologie?“ Drei führende Köpfe aus unterschiedlichen Branchen gaben daraufhin folgende Impulse.
Dr. Stephanie Metzner, Market Sales Leader bei IBM DACH, betonte: „Es ist einfach, über Nachhaltigkeit zu reden. Sie zu erreichen, erfordert jedoch harte Arbeit und Koordination. Mit der richtigen Kombination aus Strategie, Kultur und Technologien können Unternehmen nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Zukunft unseres Planeten leisten, sondern sich selbst für einen besseren Geschäftserfolg in den kommenden Jahren positionieren.“
Christian Adler, Gründer und Geschäftsführer von LoopID, ergänzte: „Wir werden die Transformation zur Circular Economy nicht ohne die umfassende Nutzung digitaler Technologien wie Künstlicher Intelligenz schaffen. Die Linear Economy haben wir über Jahrzehnte optimiert. Jetzt müssen wir Technologien nutzen, um Produkte länger im Kreislauf zu halten.“
Für Dr. Sven Schütt, CEO der IU Group und IU Internationalen Hochschule, ist klar: „Nachhaltigkeit muss als Teil der Mission eines Unternehmens starten. So können Unternehmen nicht nur gesellschaftlichen Wert schaffen, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich sein und attraktiv für Mitarbeitende bleiben. Im Zeitalter der KI können wir auf nie dagewesene Weise gesellschaftlichen Impact sowie Mehrwert für Kunden schaffen.“
Das Publikum wurde interaktiv über Mentimeter in die Diskussion einbezogen. Eine Mehrheit der Teilnehmenden gab an, dass Nachhaltigkeit auf der CEO-Agenda ihrer Unternehmen steht. Am zweithäufigsten wurde genannt, dass viele Unternehmen bereits eine definierte Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen, während am wenigsten die Nutzung von KI zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen im Unternehmen genannt wurde. Gleichzeitig wurde auch Studierenden eine Frage über Mentimeter gestellt: „Legen junge digitale Talente Wert auf Nachhaltigkeit bei der Arbeitgeberwahl?“ Die Mehrheit der Studierenden stimmte dem zu.
Expert:innen betonen die enge Verzahnung der ESG-Faktoren für nachhaltigen Erfolg
In der anschließenden Diskussion forderte die Moderatorin alle drei Expert:innen auf, ihre persönliche Einschätzung zu geben, welcher der drei ESG-Faktoren (Environmental, Social, Governance) für sie am wichtigsten sei und warum.
Schütt antwortete: „Ich glaube es hängt sehr von der jeweiligen Organisation ab und es ist schwierig, eine übergreifende Antwort darauf zu geben. Für uns bei der IU steht der soziale Bereich im Fokus, ohne die anderen Bereiche zu vernachlässigen. Jede Organisation muss ihren Beitrag individuell leisten.“
Metzner hob hervor, dass keine der drei Ebenen isoliert betrachtet werden sollte: „Für mich gehören alle drei dazu und sind wichtige Bestandteile. Alles, was unsere Zukunft betrifft und in Richtung Umwelt geht, macht den Umweltaspekt (Environment) besonders relevant. Wie können zum Beispiel Technologien genutzt werden, um den Ressourcenverbrauch zu senken und Emissionen zu reduzieren? Aus Unternehmenssicht geht es darum, langfristig ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit sicherzustellen.“
Adler unterstrich ebenfalls die Untrennbarkeit der drei ESG-Bereiche: „Wir wären nicht erfolgreich, wenn nicht auch die anderen beiden Bereiche erfolgreich wären – das greift ineinander, es ist untrennbar. Heute wird Nachhaltigkeit hauptsächlich als Umweltthema wahrgenommen, aber auch die finanzielle Nachhaltigkeit ist essenziell. Es wird nur eine profitable ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit funktionieren, und genauso ist es bei den ESG-Themen – sie funktionieren nur im Zusammenspiel als Ganzes.“
Die Veranstaltung bot nicht nur Einblicke in aktuelle Herausforderungen, sondern auch konkrete Ansätze, wie Technologie und Nachhaltigkeit in Unternehmen gemeinsam vorangetrieben werden können.
Für alle, die nicht persönlich teilnehmen konnten, steht die Aufzeichnung des Online-Events hier zur Verfügung.
Die nächste Ausgabe von „IU Beyond: The Dialogue“ ist bereits in Planung und verspricht weitere zukunftsweisende Diskussionen.
Environmental, Social und Governance an der IU
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind zentrale Werte der IU Group (IUG) und ihrer Bildungseinrichtungen, zu denen auch die IU Internationale Hochschule (IU) gehört. Als Mitglied des UN Global Compact (UNGC) und seiner Hochschulinitiative Principles for Responsible Management Education (PRME) verpflichtet sich die IU zu höchsten Nachhaltigkeitsstandards zum Nutzen aller Stakeholder. Der Nachhaltigkeitsansatz der IUG wird durch die wichtigsten Grundsätze dieser beiden Initiativen definiert und zeigt deutlich, wie Bildung und Verantwortung miteinander verwoben sind.
Mehr Informationen zum Thema Sustainability bei der IU Group finden Sie hier.
Der ESG-Bericht der IU Group steht hier zum Download bereit.
Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. Weitere Informationen unter: iu.de.
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