Neues Branchen-Tool für verantwortungsvollere Media- und Marketingentscheidungen
Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week entwickelten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft die erste Sustainable Media Development Goals Map
Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week entwickelten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft die erste Sustainable Media Development Goals Map.
Hamburg, 20. Juli 2026. Wie lässt sich der Zielkonflikt zwischen effizientem Mediabudget und gesellschaftlicher Verantwortung lösen? Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung zählen laut Global Risks Report 2026 des World Economic Forum zu den größten globalen Risiken – beide werden maßgeblich über Medien und Kommunikation vermittelt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien wird damit zur zentralen Stellschraube, auch für Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund stand das Thema Medien und Kommunikation erstmals auf der Agenda der Hamburg Sustainability Week. In einer Nachhaltigkeits-Werkstatt des IU Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) brachten Expert:innen aus Medien, Kommunikation und Wirtschaft ihre Perspektiven zusammen.
Orientierung für eine Branche, die sie sucht
Für Unternehmen, die Medien zur Kommunikation mit ihren Zielgruppen nutzen, wächst der Bedarf an Orientierung für verantwortungsvollere Entscheidungen. In einer Keynote zeigte Eva Nemela (Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung) den Wert von Medien und Journalismus für die Gesellschaft auf. Weitere Impulse kamen von Prof. Dr. Daniel Graewe (Akademischer Beirat IU RCSMM) sowie von Medien- und Werbeschaffenden des IU RCSMM Boards (u.a. NDR Media, Welect, radiozentrale, teads, RMS, 720Health, bvdw/OVK, GWA, iq digital).
Zentrales Ergebnis: die Sustainable Media Development Goals Map
Im Rahmen der Werkstatt entstand die erste Sustainable Media Development Goals Map. Sie soll Mediennutzer:innen, Politik und Wirtschaft helfen, Chancen und Risiken des Medienkonsums besser zu verstehen und daraus verantwortungsvollere Entscheidungen sowie innovative Angebotsformate abzuleiten. Die Lösungsansätze wurden am selben Abend im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert.
Gern steht Ihnen Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter für nähere Informationen und Interviews zur Verfügung.
Kontakt
Prof. Dr. Lisa-Charlotte Wolter
Leiterin IU Research Center for Sustainable Media & Marketing
lisa-charlotte.wolter@iu.org
Über das Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) der IU Internationalen Hochschule
Das IU Research Center for Sustainable Media & Marketing erforscht und entwickelt mit interdisziplinären Teams nachhaltige Ansätze für Medien- und Marketingmanagement. Damit sollen Grundlagen für nachhaltigere Entscheidungen im Umgang mit Medien und Kommunikation in der Praxis geschaffen werden. Über das Value Media Board wird der systematische Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert.
https://www.iu.de/forschung/projekte/research-center-for-sustainable-media-marketing/
Über die Hamburg Sustainability Week
Die Hamburg Sustainability Week lädt Bürger:innen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen ein, eine Woche lang gemeinsam an zentralen Herausforderungen der Stadt zu arbeiten und Nachhaltigkeitsthemen erlebbar zu machen. Ziel ist es, die lokale Transformation voranzubringen und neue Lösungen für die SDGs zu entwickeln. https://www.sustainability-conference.org/en/sustainability-week
Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. Weitere Informationen unter: iu.de.
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