01
Juni
2026
|
11:37
Europe/Amsterdam

KI-Sonderpreis bei Jugend forscht: IU Internationale Hochschule kürt Bundessieger

Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit KI-Sprachmodell für Leichte Sprache den Sonderpreis Künstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht

Zusammenfassung

Magnus Schlinsog (18) aus Potsdam gewinnt mit seinem KI-Sprachmodell für Leichte Sprache den Sonderpreis Künstliche Intelligenz beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht.

Herzogenaurach/Erfurt, 1. Juni 2026. Zum ersten Mal vergibt Jugend forscht zusammen mit der IU Internationalen Hochschule einen nationalen Sonderpreis für Künstliche Intelligenz. Bundespreisträger ist Magnus Schlinsog aus Potsdam mit seiner KI „Jacob“. Mithilfe Künstlicher Intelligenz übersetzt das Sprachmodell Texte in Leichte Sprache.   

Die 61. Bundespreisverleihung des renommierten Schüler- und Jugendwettbewerbs fand vom 28. bis 31. Mai 2026 bei der Schaeffler AG in Herzogenaurach statt, für den sich 159 Jungforschende qualifiziert hatten. Insgesamt haben sich über 11.000 Nachwuchs-Forscher:innen mit mehr als 6.000 Projekten für Jugend forscht 2026 angemeldet.

Übergeben hat den KI-Sonderpreis Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Pro-Rektor für Forschung und Transfer und Professor für Informatik an der IU, der die Schirmherrschaft der Hochschule für den KI-Sonderpreis übernommen hat. Zuvor hatte die IU bereits 16 KI-Sonderpreise bei den Landeswettbewerben von Jugend forscht verliehen. Die IU dotiert den Sonderpreis auf Bundesebene mit 1.000 Euro und unterstützt damit gezielt Nachwuchstalente, die KI verantwortungsvoll einsetzen und mit ihren Projekten einen gesellschaftlichen Mehrwert leisten.

„Es ist beeindruckend, welch vielfältige und innovative KI-Projekte die Jugendlichen auf die Beine gestellt haben. Damit zeigen sie eindrucksvoll: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz hebt Lernen und Forschen auf ein neues Level“, sagt Prof. Dr. Kamal Bhattacharya. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese Initiativen mit dem KI-Sonderpreis zu unterstützen.“
 

Jugend forscht Bundessieger für den KI-Sonderpreis 2026

KI-Sonderpreis beim Bundesfinale für Sprachmodell „Jacob“

Mit seinem Projekt  „Jacob“ entwickelte der Gewinner Magnus Schlinsog ein KI-Sprachmodell, das Texte mithilfe Künstlicher Intelligenz in Leichte Sprache überträgt. Ziel ist es, Informationen für Menschen zugänglicher zu machen, die auf besonders verständliche Sprache angewiesen sind. Dafür trainierte Schlinsog ein bestehendes Modell mit aufbereiteten Beispielen in Leichter Sprache und überprüfte die Ergebnisse unter anderem mit Rückmeldungen aus der Zielgruppe. Die Jury würdigte das Projekt als besonders innovatives Beispiel für den verantwortungsvollen und gesellschaftlich relevanten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Bereits auf Landesebene hatte Magnus Schlinsog mit seinem Projekt überzeugt und den KI-Sonderpreis in Brandenburg gewonnen. An diesen Erfolg knüpft er nun an. „Ich gratuliere Magnus Schlinsog im Namen der IU herzlich zu dieser herausragenden Leistung“, sagt Prof. Dr. Bhattacharya.

IU: Umgang mit KI so früh wie möglich erlernen

Als größte Hochschule Deutschlands und Vorreiterin bei der Integration von KI-Kompetenzen in das Studium ist die IU überzeugt: Wer die Zukunft gestalten will, muss KI verstehen und verantwortungsvoll einsetzen können – in der Wissenschaft, auf dem Arbeitsmarkt und darüber hinaus. Aus diesem Grund setzt die IU Internationale Hochschule unter anderem seit 2023 den KI-gestützten Learning Companion Syntea ein und integriert KI-Kompetenzen mit dem selbstentwickelten Job Readiness Framework systematisch in ihren Hochschulcurricula. „Wir sehen tagtäglich im Hochschulbetrieb den Mehrwert von KI-Kompetenzen bei Studierenden. Je früher Jugendliche und junge Erwachsene verstehen, an welcher Stelle KI ihnen hilft und bei welchen Aufgaben der Mensch unerlässlich bleibt, desto besser – für sie selbst und ihre Ausgangslage für den Berufseinstieg, aber auch für wissenschaftliche Projekte“, sagt Prof. Dr. Bhattacharya.

Mehr Informationen zu allen Bundespreisträger:innen von Jugend forscht 2026 hier.

ÜBER DIE STIFTUNG JUGEND FORSCHT E. V. 

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Bundesweit führt Jugend forscht jedes Jahr 130 Wettbewerbe durch, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern. Jugend forscht richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich selbst eine Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Pro Wettbewerbsrunde werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Das Jugend forscht Netzwerk mit rund 250 Partnern ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Mehr als 5.000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht ehrenamtlich als Projektbetreuende und Wettbewerbsleitungen, über 3.000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft engagieren sich in den Jurys. Mehr Informationen zu „Jugend forscht“ unter: Jugend-forscht.de

ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE

Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. Weitere Informationen unter: iu.de

 

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