Studie zu KI an Hochschulen: Studierende lernen schneller und effizienter
Besonders private Hochschulen setzen KI schon in der Lehre ein
Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026" zeigt: Der Großteil der Studierenden und Alumni arbeitet durch KI schneller und effizienter.
Erfurt, 22. Juli 2026. In einer sich wandelnden Arbeitswelt sollten Bildung und Weiterbildung Kompetenzen vermitteln, die direkt im Job einsetzbar sind (WEF 2025) – darunter auch der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Hochschulen stehen daher besonders vor der Aufgabe, Studierende auf diese Anforderungen vorzubereiten.
Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026" zeigt: Der Großteil der Studierenden und Alumni arbeitet durch KI schneller und effizienter. Das gaben drei Viertel der Studierenden und Alumni staatlicher Hochschulen an. Bei den privaten Hochschulen (exkl. IU) sind es fast acht von zehn. An der größten privaten Hochschule Deutschlands, der IU Internationalen Hochschule, sprechen sogar 85 Prozent von Effizienzgewinnen durch KI. Befragt wurden über 4.000 Studierende und Absolvent:innen durch Kantar Profiles im Auftrag der IU Internationalen Hochschule.
„Die politische Debatte über einen produktiveren Arbeitsmarkt ist gleichzeitig eine Debatte über Tools, die uns im Job effizienter machen. Genau dafür setzen wir uns bei der IU ein: Wir bringen den Studierenden die nötigen KI-Kompetenzen bei, damit sie sie während des Studiums und im Job direkt anwenden können“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule.
KI besonders bei privaten Hochschulen Teil des Lehrplans
Damit Kompetenzen nicht abstrakt bleiben, müssen Studierende sie im Studium praktisch einüben und anwenden. Während mehr als zwei Drittel der Befragten von staatlichen Hochschulen angeben, dass Künstliche Intelligenz in Aufgaben, Projekten und Bewertungsformaten Einzug gehalten haben (68 Prozent), sind es an privaten Hochschulen (exkl. IU) fast drei Viertel (73 Prozent). An der IU berichten sogar acht von zehn davon, dass KI ein Bestandteil dessen sei. Außerdem stimmt die große Mehrheit (83 Prozent) der IU-Studierenden und -Absolvent:innen der Aussage zu, dass sie den sinnvollen Einsatz von KI-Tools gelernt haben. Zum Vergleich: Bei anderen privaten Hochschulen sind es sieben von zehn und bei staatlichen Hochschulen sind es zwei Drittel (67 Prozent).
„In Deutschland lehren wir noch zu oft an der Realität vorbei. Wir haben es uns bei der IU zur Aufgabe gemacht, das zu ändern – und wir sind stolz darauf, dass das bei den Studierenden und Absolvent:innen auch ankommt“, sagt Schütt. „Mit unserem persönlichen KI-Lernassistenten Syntea zeigen wir schon lange, wie eine sinnvolle Integration von KI in der Lehre funktioniert“, sagt Schütt. „Mit unserem Job Readiness Framework etablieren wir zudem in einem großen Pilotprojekt seit April feste KI-Kurse in unsere Curricula. Damit adressieren wir ganz praxisnah den Bedarf der Unternehmen: Wir lehren heute die Kompetenzen, die morgen auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden.“
In der Befragung geben neun von zehn der IU-Absolvent:innen an, dass sie sich sicher fühlen, KI-Tools verantwortungsvoll einzusetzen und liegen damit im Vergleich mit anderen Hochschulen vorne (Benchmark: 73 Prozent).
Future Skills im Studium zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt
Spätestens seit dem breiten Einsatz generativer KI in der Arbeitswelt ist klar: Vor allem repetitive und standardisierte Aufgaben lassen sich zunehmend automatisieren (WEF 2025). „Hochschulen müssen Studierenden deshalb verstärkt Fähigkeiten wie kritisches Denken, Problemlösung, Kommunikation und digitale Kollaboration vermitteln“, sagt Schütt. Dem stimmt die große Mehrheit der IU-Absolvent:innen zu: 96 Prozent geben an, dass ihr Studium ihre Future Skills gestärkt habe (Benchmark: 83 Prozent). „Mit diesen Zukunftskompetenzen bereiten wir sie auf eine Arbeitswelt vor, in der es nicht reicht zu wissen, was KI kann. Entscheidend ist, zu verstehen, worin Menschen weiterhin stärker sind – und wie sie gemeinsam mit KI zu besseren Ergebnissen kommen“, sagt Schütt.
ÜBER DIE STUDIE
Die Befragung wurde vom 27.08. bis 20.10.2025 durch Kantar Profiles durchgeführt. Befragt wurden 4.004 Studierende und Absolvent:innen staatlicher und privater Hochschulen, darunter 1.597 Alumni, repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Zielgruppe waren Alumni der letzten fünf Jahre, Studierende sowie Studienabbrecher:innen. Die Befragung wurde von der IU Internationalen Hochschule bei Kantar Profiles in Auftrag gegeben. Die Daten wurden von Kantar Profiles entsprechend der internen Qualitätsstandards unabhängig erhoben.
Zur Methodik: Für eine bestmögliche Vergleichbarkeit der Hochschulen untereinander wurden drei unterschiedliche Vergleiche gewählt: a) Vergleich „Staatliche Hochschule vs. Private Hochschule (exkl. IU) vs. IU“ und b) „IU vs. Benchmark“ und c) Staatlich vs. Private Hochschulen: Bei a) wird die IU mit staatlichen Hochschulen und privaten Hochschulen verglichen. Personen, die bei der IU studieren oder studiert haben werden gesondert betrachtet und nicht den privaten Hochschulen zugeordnet. Betrachtet man die IU vs. Benchmark (b), werden staatliche und private Hochschulen in einer Kohorte zusammengefasst und mit Studierenden und Alumni der IU gegenübergestellt. Bei c) werden gebündelt jeweils alle staatlichen und privaten Hochschulen zusammengefasst (inkl. IU).
Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. Weitere Informationen unter: iu.de.
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