28
September
2026
|
11:41
Europe/Amsterdam

Mehr Bildungschancen durch flexible Studienangebote

Befragung zeigt: Private Hochschulen erweitern Bildungszugänge

Zusammenfassung

Die repräsentative Studie „University Experience Study 2026" zeigt: Private Hochschulen erweitern Bildungszugänge.

Erfurt, 28.September 2026. Private Hochschulen eröffnen vielen Studierenden Bildungszugänge, die ihnen sonst verschlossen geblieben wären. Das ergab die repräsentative „University Experience Study 2026“. 82 Prozent aller befragten Studierenden und Absolvent:innen privater Hochschulen geben an, dass ihnen ihre Hochschule ein Studium ermöglicht hat, das sie woanders nicht hätten aufnehmen können. Unter den Befragten staatlicher Hochschulen sind es 76 Prozent. An der IU Internationalen Hochschule liegt dieser Wert bei 85 Prozent (Benchmark: 77 Prozent). Befragt wurden über 4.000 Studierende und Absolvent:innen von Kantar Profiles im Auftrag der IU Internationalen Hochschule.

Dr. Sven Schütt

„Bildungsgerechtigkeit entscheidet sich heute nicht nur daran, ob jemand studieren darf – sondern, ob Menschen ein Studium realistisch in ihr Leben integrieren können“, sagt Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule. „Dafür braucht es Angebote, die zu unterschiedlichen Lebensrealitäten passen – etwa für Berufstätige, Menschen mit Familienverantwortung oder Erstakademiker:innen.“

An der IU stammen beispielsweise etwa 70 Prozent der Studierenanfänger:innen aus nicht-akademischen Elternhäusern[1]. Rund zwei Drittel haben einen Angestelltenjob neben dem Fernstudium[2] und über ein Viertel der Studienstarter:innen gibt an, dass Kinder bei ihnen im Haushalt leben [3].  „Wir schaffen Angebote für Menschen, die sonst keine Chance auf ein Studium gehabt hätten – zum Beispiel, indem wir Teilzeitstudiengänge im Fernstudium oder finanzielle Förderung für Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern anbieten“, erklärt Schütt. „Die aktuelle Befragung zeigt: Das kommt an.“

Die Befragung macht deutlich: Private Hochschulen spielen vor allem für Menschen eine wichtige Rolle, die auf dem Weg ins Studium oft zusätzliche Hürden überwinden müssen. Beispielsweise sagen 84 Prozent der Befragten, die nach eigenen Angaben mit einer Beeinträchtigung leben, dass ihre private Hochschule ihnen einen Studienzugang ermöglicht hat, den sie woanders nicht gehabt hätten (staatliche Hochschulen: 80 Prozent). An der IU stimmen dem 85 Prozent zu (Benchmark: 81 Prozent).

Ähnlich ist das Bild bei Befragten aus nicht-akademischen Elternhäusern, unter denen fast acht von 10 (78 Prozent) angeben, dass sie durch ihre private Hochschule eine Möglichkeit hatten, zu studieren. An staatlichen Hochschulen geben das 73 Prozent an. Bei Studierenden und Absolvent:innen der IU nicht-akademischen Elternhäusern liegt dieser Wert bei 85 Prozent (Benchmark: 74 Prozent).

siehe Grafiken 1 bis 6 weiter unten

Mit Unterstützung und individueller Begleitung für mehr Chancengleichheit

Die Studie zeigt, dass gerade private Hochschulen einen Mehrwert für diejenigen bieten, die zeitlich und örtlich unabhängig studieren möchten und einen Wert auf Individualität legen.

85 Prozent der Befragten privater Hochschulen sind mit der Flexibilität ihres Studiums zufrieden, an staatlichen Hochschulen sind es 79 Prozent. Unter den IU-Befragten bewerten fast neun von zehn (88 Prozent) die Flexibilität ihres Studiums positiv (Benchmark: 80 Prozent).  

Zudem sagen 88 Prozent der IU-Befragten, dass sie durch die IU ihre Lernerfahrungen stärker auf ihren individuellen Lernstil und ihre Ziele abstimmen können bzw. konnten als bei anderen Studienangeboten, die sie kennen (staatliche Hochschulen: 81 Prozent, private Hochschulen (exkl. IU): 84 Prozent). Auch Unterstützungsangebote sind stark nachgefragt: 82 Prozent der IU-Studierenden und -Alumni nutzen Formate wie Tutorien proaktiv (staatliche Hochschulen: 73 Prozent, private Hochschulen (exkl. IU): 77 Prozent). Unter den IU-Befragten mit Beeinträchtigung greifen 91 Prozent darauf zurück (Benchmark: 78 Prozent) und unter IU-Befragten aus nicht-akademischen Elternhäusern sind es etwas mehr als drei Viertel (IU:76 Prozent vs. Benchmark: 67 Prozent).

„Damit Bildungszugänge nicht nur formal, sondern auch praktisch entstehen, braucht es mehr als eine Hochschulzulassung. Bildungsgerechtigkeit entsteht dort, wo Studienangebote arbeitsmarktnah, unterstützend und flexibel zugleich sind – und Studierende ihr Studium individuell an ihre Ziele und Lebenssituation anpassen können“, fasst Schütt die Ergebnisse der „University Experience Study 2026“ zusammen.

siehe Grafiken 7 bis 11 weiter unten

ÜBER DIE STUDIE 

Die Befragung wurde vom 27.08. bis 20.10.2025 durch Kantar Profiles durchgeführt. Befragt wurden 4.004 Studierende und Absolvent:innen staatlicher und privater Hochschulen, darunter 1.597 Alumni, repräsentativ nach Alter und Geschlecht.  Zielgruppe waren Alumni der letzten fünf Jahre, Studierende sowie Studienabbrecher:innen. Die Befragung wurde von der IU Internationalen Hochschule bei Kantar Profiles in Auftrag gegeben. Die Daten wurden von Kantar Profiles entsprechend der internen Qualitätsstandards unabhängig erhoben.

Zur Methodik:

Für eine bestmögliche Vergleichbarkeit der Hochschulen untereinander wurden drei unterschiedliche Vergleiche gewählt: a) Vergleich „Staatliche Hochschule vs. Private Hochschule (exkl. IU) vs. IU“ und b) „IU vs. Benchmark“ und c) Staatlich vs. Private Hochschulen: Bei a) wird die IU mit staatlichen Hochschulen und privaten Hochschulen verglichen. Personen, die bei der IU studieren oder studiert haben werden gesondert betrachtet und nicht den privaten Hochschulen zugeordnet. Betrachtet man die IU vs. Benchmark (b), werden staatliche und private Hochschulen in einer Kohorte zusammengefasst und mit Studierenden und Alumni der IU gegenübergestellt. Bei c) werden gebündelt jeweils alle staatlichen und privaten Hochschulen zusammengefasst (inkl. IU).

ÜBER DIE STUDIENSTARTBEFRAGUNG

Die Studienstartbefragung wird seit 2024 regelmäßig an alle Studienstarter:innen gesendet, die ein duales oder Fernstudium an der IU Internationalen Hochschule beginnen. Dort wird neben demografischen Merkmalen beispielsweise die Motivation für das Studium, die Studienfächer und berufliche Hintergründe erfragt. Im September 2026 haben n= 3.830 Studienanfänger:innen insgesamt an der Umfrage teilgenommen und abgeschlossen, darunter n = 3.530 im Fernstudium (Stand: 10.09.2026).
 


[1] [3] Studienstartbefragung der IU Internationalen Hochschule, Studienanfänger:innen im Fern- und dualen Studium, Erhebungszeitraum 2024 bis 2026, Stand: September 2026, n = 3.830.

[2] Studienstartbefragung der IU Internationalen Hochschule, Studienanfänger:innen im Fernstudium — die Frage wird nur im Fernstudium gestellt, Erhebungszeitraum 2024 bis 2026, Stand: September 2026, n = 3.530.

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ÜBER DIE IU INTERNATIONALE HOCHSCHULE

Mit rund 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) Deutschlands größte Hochschule. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Sitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Lehrbetrieb auf und ist heute an 37 Standorten vertreten. Die IU steht für maximale Flexibilität im Studium: ob dual, im Fernstudium oder am Campus – Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihren Bildungsweg individuell je nach persönlicher Lebenssituation. Mit mehr als 200 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU praxisnahe Kompetenzen. Innovative Lernkonzepte fördern gezielte Zukunftsfähigkeiten für eine zunehmend KI-geprägte Arbeitswelt. Eine moderne, digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglichen effektives, personalisiertes Lernen. Als Vorreiterin in diesem Bereich hat die IU mit „Syntea“ einen eigenen digitalen Lernbegleiter entwickelt, der seit 2023 im Einsatz ist. Ein Netzwerk von über 15.000 Unternehmen – darunter Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn – macht die IU zu einem starken Partner in der Ausbildung von Fachkräften und verbindet akademische Lehre konsequent mit der Praxis. Weitere Informationen unter: iu.de.

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