(Anti-)Klassismus in der Sozialen Arbeit

Wie kann klassismuskritische Soziale Arbeit aussehen?

Virtuelle Fachtagung am 27. und 28.01.2022

Die Auseinandersetzung mit Klassismus, also der Diskriminierung aufgrund der sozialen oder ökonomischen Position, findet momentan Resonanz in deutschsprachig-öffentlichen Debatten. Gerade die englischsprachige Debatte benutzt den Begriff schon seit vielen Jahrzehnten, um auf (intersektionale) Diskriminierungen aufgrund des sozialen oder ökonomischen Status hinzuweisen. Auch in Deutschland wird seit vielen Jahren mit dem Begriff Klassismus gearbeitet und auf die Notwendigkeit (intersektionaler) antiklassistischer Arbeit hingewiesen. Dabei erstreckt sich das Feld über die Forderung nach antiklassistischer Bildungsarbeit im Hochschulbereich bis zur außerschulischen Bildung von Jugendlichen. Auch in der politischen Organisierung wird immer wieder die Notwendigkeit einer klassismuskritischen Perspektive thematisiert – insbesondere durch Selbstorganisationen von Betroffenen.

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Die Veranstaltung wird sich einerseits mit konzeptionellen Überlegungen zu antiklassistischer/klassismuskritischer Sozialer Arbeit beschäftigen und gleichzeitig Erfahrungen aus Praxisprojekten versammeln, die eine antiklassistische/klassismuskritische Ausrichtungen haben. Wir wollen auch Einreichungen ermutigen, die in ihrer Präsentationform von einem klassischen Vortrag abweichen und kreative Formate in das Programm aufnehmen.

Inhalte der Veranstaltung

  • Was bedeutet Klassismus in der Sozialen Arbeit? 
  • Wo, wie und für wen zeigt sich Klassismus in Kontexten der Sozialen Arbeit? 
  • Wie tritt Klassismus in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit auf?
  • Welche Methoden der Sozialen Arbeit können in welcher Form (anti-)klassistisch wirken
  • Mit welchen gesamtgesellschaftlichen Dynamiken ist Klassismus in der Sozialen Arbeit verwoben?
  • Wie kann eine antiklassistische/klassismuskritische Soziale Arbeit aussehen? 
  • Welche Rahmenbedingungen stärken oder schwächen antiklassistische/klassismuskritische Soziale Arbeit? 
  • Welche Praxiserfahrungen mit antiklassistischer/klassismuskritischer Sozialer Arbeit gibt es? 
  • Wie können Power-Sharing und Empowermentstrategien (anti-)klassistisch wirken? 
  • Wie kann antiklassistische Solidarität bzw. Verbündet-Sein mit Betroffenen in der Sozialen Arbeit entstehen?

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Susanne Becker
IU Internationale Hochschule, München
susanne.becker@iu.org

Weitere Informationen zur virtuellen Tagung gibt es in diesem PDF.

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