Qualität der Lehre
Wir sind eine staatlich anerkannte Hochschule und vergeben Bachelor- und Masterabschlüsse, die offiziellen Qualitätsstandards unterliegen. Unser Schwerpunkt liegt auf Lehre und Praxisbezug. Forschung ist ebenso Teil unseres Profils und wird kontinuierlich ausgebaut.
In den vergangenen Jahren sind wir sehr schnell gewachsen. Dies hat uns organisatorisch stark gefordert. Wir haben unsere internen Prozesse gezielt nachgeschärft, insbesondere im Qualitätsmanagement und in der Betreuung unserer Studierenden.
Die IU Internationale Hochschule ist staatlich anerkannt und bis 2033 systemakkreditiert – das ist der längst mögliche Zeitraum für die Systemakkreditierung. Die Systemakkreditierung bestätigt, dass Curricula, Prüfungen, Lehrmaterialien und Evaluationen hochschulweit professionell und nach anerkannten Qualitätsstandards gestaltet werden.
Darüber hinaus finden in größeren Abständen institutionelle Akkreditierungsverfahren durch den Wissenschaftsrat statt. Diese beleuchten die organisatorischen Strukturen und Prozesse der Hochschule. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung unseres Studienangebotes und der Hochschulorganisation ein. Wir sind selbstverständlich institutionell akkreditiert und befinden uns aktuell im regulären und turnusgemäßen Verfahren der Reakkreditierung.
Wir betreuen rund 130.000 Studierende in unterschiedlichen Studienmodellen. Dies stellt hohe Anforderungen an die Organisation, die wir kontinuierlich verbessern. So haben wir seit Ende 2024 unser Qualitätsmanagement umfassend ausgebaut und zusätzliche Kennzahlen sowie klare Service- und Bearbeitungsstandards (z.B. Antwort- und Korrekturzeiten) eingeführt.
Über 750 Professorinnen und Professoren sorgen für wissenschaftliche und praxisnahe Expertise, und wir investieren weiter gezielt in Lehrkapazität. Die Zufriedenheit mit den Lehrenden liegt im Fernstudium bei 86,4%, im Dualen Studium sogar bei 88,6% - das ging aus unseren IU-Evaluationsdaten hervor. Externe Studien und Bewertungsportale zeigen insgesamt eine hohe Zufriedenheit mit Betreuung, Organisation und Erreichbarkeit.
Die Ergebnisse der aktuellen von Kantar Profiles im Auftrag der IU durchgeführten Studie mit über 4.000 Befragten zeigen: Unsere Standards kommen bei den Studierenden an:
94% unserer Studierenden sind mit den Lehrinhalten zufrieden (Benchmark: 86%)
91% sind mit Lehrqualität und Lernmaterialien zufrieden (Benchmark: 85%)
89% würden das gleiche Studium erneut wählen (Benchmark: 82%)
Unter Studierenden mit vorherigen Hochschulerfahrungen sagen 93%: Die Lehre an der IU ist qualitativ besser, 91% bewerten die Betreuung als besser, 94% empfinden die Leistungsbewertung als fairer und transparenter.
Auch die Kurszufriedenheit ist laut IU Evaluationsdaten hoch, sowohl im Dualen Studium als auch im Fernstudium. Im Dualen Studium stieg sie zuletzt von 77,5% auf 82,3%, im Fernstudium wurde das positive Niveau von 80% gehalten.
Die IU verbindet Lehre und Forschung eng miteinander – unsere Forschung ist anwendungsorientiert, praxisnah und darauf ausgelegt, wissenschaftliche Erkenntnisse wirksam in Wirtschaft und Gesellschaft zu transferieren.
Über 1.000 wissenschaftliche Publikationen im Jahr 2025, davon rund 60 % in peer-reviewed Journals – das belegt die wachsende Sichtbarkeit und Qualität unserer Forschung.
Nahezu eine Verdopplung der Drittmittelanträge (2025 gegenüber 2024) unterstreicht die steigende Dynamik und die zunehmende Einbindung externer Förderprogramme.
Mit der Gründung des ersten Forschungsinstituts (Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention) sowie sechs etablierten Forschungszentren wurde eine solide Struktur für zentrale Forschungsschwerpunkte geschaffen.
Über 20 Förderprojekte wurden initiiert, um neue Ideen zu entwickeln und in nachhaltige Projekte zu überführen.
Mehr dazu im aktuellen IU Forschungsbericht.
Visa-Situation für internationale Studierende in Berlin
Das Landesamt für Einwanderung Berlin (LEA) hat Anfang 2025 seine Verwaltungspraxis bei der Visa-Verlängerung für internationale Studierende verschärft. Betroffen war unser bisheriges Format myStudies English (MSE) – ein während der Corona Pandemie eingeführtes Format, dass Online-Lehre mit verpflichtenden Präsenzveranstaltungen kombiniert. Das Format wurde über Jahre hinweg als Vollzeitstudium im Sinne des §16b AufenthG anerkannt.
Als Begründung für die Entscheidung führte das LEA an, dass MSE nicht die Anforderungen an ein visarelevantes Vollzeit-Präsenzstudium erfülle. Zum 1. Oktober 2025 wurde MSE durch das neu akkreditierte Campus Studies English (CSE)-Format als Präsenzstudium abgelöst.
Die Akkreditierung, die Infrastruktur und Lehre wurden dabei ausdrücklich nicht in Frage gestellt. Unabhängig vom Verfahren haben wir unsere Studien- und Prüfungsordnung zum 1. Januar 2026 angepasst und verbindliche Präsenzelemente eingeführt.
Zusätzlich verlangt das LEA inzwischen neben dem Nachweis der Lebenshaltungskosten auch den Nachweis der vollständigen Studiengebühren im Voraus oder durch gesichertes Einkommen. Diese Praxis betrifft alle Hochschulen mit Studiengebühren und erhöht den administrativen Aufwand erheblich.
Für unsere Studierenden:
Wir haben frühzeitig und sehr schnell reagiert und umfassende Unterstützung etabliert:
Neuakkreditierung von CSE als Vollzeit-Präsenzstudium ab Oktober 2025
Wechselmöglichkeit für alle MSE-Studierenden in das neue CSE-Format
Einführung einer neuen Prüfungsordnung (APO/SPO) ab Januar 2026, die bei der die Mehrheit der Kurse eine Mindestanwesenheitspflicht von 60% als Prüfungszulassung voraussetzt und nur noch Prüfungen am Campus erlaubt
Übernahme von Anwaltskosten für Studierende, die die Visa-Kriterien erfüllen und ihren Studienfortschritt sowie ihre finanzielle Situation nachweisen können
Eigenes Visa-Team: Ein spezielles Team kümmert sich um alle Fragen rund um Visa und Aufenthalt vor Ort in individuellen Gesprächen, aber auch in Form von Webinaren.
Studierende, die aus persönlichen Gründen die aktuellen Visa-Kriterien nicht erfüllen können, wird angeboten, ihr Studium kostenlos in unseren Fernstudiengängen aus dem Heimatland fortzusetzen.
Aktiver Austausch und Aufbau von Beziehungen mit Behörden und Vereinigungen.
Für unsere Standorte: Vor dem Hintergrund der derzeit restriktiven und schwer planbaren Visa-Praxis in Berlin haben wir entschieden, CSE-Programmstarts für internationale Studierende am Standort Berlin im Jahr 2026 vorübergehend auszusetzen. Bewerbende wurden im Dezember 2025 informiert.
Studiengang „Physician Assistant"
Wir haben den Fernstudiengang „Physician Assistant" als flexibles, berufsbegleitendes Qualifizierungsangebot entwickelt – speziell für Menschen, die bereits in medizinischen Berufen arbeiten. Der Studiengang wurde von externen Fachgutachter:innen akkreditiert und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen.
Die Bundesärztekammer empfiehlt für die Ausbildung zum Physician Assistant ein Präsenzstudium. Diese Empfehlung ist nicht rechtlich bindend. 2025 hat die Bundesärztekammer ein Positionspapier veröffentlicht, das Fernstudiengänge wie unseren kritisch bewertet. Die Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants e.V. sieht das ähnlich.
Wir haben umgehend gehandelt und Anpassungen vorgenommen:
Neue Bewerbungen pausiert: Damit schaffen wir Klarheit, bis die Gespräche abgeschlossen sind.
Dialog gesucht: Wir sind auf die Bundesärztekammer zugegangen, um Lösungen zu finden.
Bestandsstudierende abgesichert: Wer bei uns eingeschrieben ist, kann das Studium abschließen.
Kammerfähigkeit Architektur-Studiengänge im Dualen Studium
Bei Studiengängen der Architektur kam es in der Vergangenheit zu Unsicherheiten hinsichtlich der formalen Voraussetzungen für die Kammerfähigkeit. Die Kammerfähigkeit ist bei Architektur-Studiengängen ein zentrales Thema. Nur wer einen anerkannten Abschluss hat, kann von einer Landesarchitektenkammer in Deutschland aufgenommen werden und den Beruf uneingeschränkt ausüben.
Unser Bachelor (BA) Architekturstudium wurde gezielt auf die Anforderungen der Kammerfähigkeit reakkreditiert und erfüllt nun in Abstimmung mit der Bundesarchitektenkammer die nötigen Voraussetzungen an ein BA-Studium. Dies gilt ausschließlich für das Duale Studium an der IU.
Seit Oktober 2024 ist der neu akkreditierte Architektur-Studiengang im Dualen Studium offiziell kammerfähig. Damit haben unsere Absolvent:innen die nötigen Voraussetzungen, um sich nach dem Abschluss des Masters und der notwendigen Berufserfahrung bei der Kammer registrieren zu lassen und den Berufsweg als Architekt:in zu starten.
Zusätzlich haben wir mit Architektur Plus ein Nachholangebot geschaffen. Damit ermöglichen wir es Studierenden des alten dualen Bachelorstudiums, in den neu akkreditierten Studiengang zu wechseln und sich bereits erbrachte Leistungen anerkennen zu lassen. Nach dem Erbringen ergänzender Leistungen können sie so einen Abschluss im neu akkreditierten dualen Bachelor erwerben, der die Voraussetzung für ein Masterstudium erfüllt und einen ersten akademischen Schritt für die Registrierung in der Architektenkammer bildet.
Unsere Fernstudiengänge im Architekturbereich B.A. Architektur, M.A. Architektur und B.A. Innenarchitektur sind derzeit nicht kammerfähig. Studierende erwerben damit fachliche Kompetenzen (berufsbefähigend), aber können anschließend nicht den geschützten Berufstitel Architekt:in tragen (berufsqualifizierend). Trotzdem stehen ihnen viele andere Karrieremöglichkeiten in der Branche offen.
IU als private Hochschule
Eine Hochschule zu sein, die unternehmerisch geführt wird und mit modernen Managementmethoden arbeitet, ist kein Widerspruch. Im Gegenteil: Es ermöglicht uns, flexibel in Lehre, Betreuung und digitale Infrastruktur zu investieren und Bildungsangebote für Zielgruppen zu entwickeln. Innovative Didaktik, moderne Lerntechnologien und die Fähigkeit, schnell auf neue berufliche Kompetenzanforderungen zu reagieren, stärken am Ende vor allem eines: den Erfolg unserer Studierenden. Gleichzeitig arbeiten wir als staatlich anerkannte Hochschule mit klar definierten akademischen Prozessen, Gremienstrukturen und Qualitätsstandards – diese gelten unabhängig von wirtschaftlichen Erwägungen.
Die IU finanziert sich über eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital. Diese Form der Finanzierung ist in der Unternehmenspraxis üblich. Wichtig ist dabei vor allem, dass ein Unternehmen seine Verpflichtungen zuverlässig erfüllen kann. Das ist bei der IU der Fall. Unsere wirtschaftliche Stabilität wird regelmäßig von externen Finanzierungspartnern und Ratingagenturen überprüft und bestätigt. Diese bewerten die IU als finanziell solide und langfristig verlässlich aufgestellt.
Die Phase sehr schnellen Wachstums war für uns organisatorisch herausfordernd. Wir sind überzeugt: Bei entsprechender Organisation lassen sich Wachstum und akademische Qualität vereinbaren.
Deshalb haben wir die IU in den vergangenen 18 Monaten strategisch neu ausgerichtet. Wir setzen nicht mehr auf den Ausbau jedes Studienformats an jedem Standort, sondern auf nachhaltiges Wachstum, operative Exzellenz und vor allem ein exzellentes Studienerlebnis.
Was haben wir konkret verbessert?
klare Verantwortlichkeiten für jeden Prozessschritt von Interessierten und Studierenden,
zusätzliche Investitionen in Lehrqualität, Service, Daten und Systeme,
strengere Qualitäts- und Risiko-Prüfungen vor der Einführung neuer Studiengänge,
schnellere Eskalations- und Korrekturprozesse,
ein lückenloses Qualitätsmanagement entlang jedes Studierendenkontakts mit qualitativen Erhebungen zu einzelnen Modulen, der Studierendenerfahrung insgesamt, sowie einzelner qualitativer Überwachungen insbesondere bei der Betreuung der Abschlussarbeiten Bachelor- und Master-Thesis.
Unser Ziel: Akademische Bildung für unterschiedliche Lebenssituationen zugänglich machen – besonders für Menschen, die sonst kaum studieren könnten. Lange war akademische Bildung in Deutschland ein System mit hohen Eintrittshürden: Wer kein Abitur hatte, aus einer Nichtakademikerfamilie kam, berufstätig war oder regionale Bindungen hatte, fand oft kaum Anschluss.
Wir haben hier systematisch Barrieren abgebaut – mit Fernstudiengängen, berufsbegleitenden Modellen und einem starken Fokus auf Durchlässigkeit. Damit haben wir hunderttausenden Menschen neue Chancen eröffnet.
Klassische Universitäten leisten Großartiges in der Grundlagenforschung. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften wie die IU ergänzen das System mit Praxisnähe, Agilität und unmittelbarem Transfer in die Berufswelt. Diese Vielfalt macht das deutsche Bildungssystem stark.
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