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Fachtagung
TiDE 2026

Der Eingang ins Fernstudium - Herausforderungen, Perspektiven und Gelingensfaktoren

Save the Date: 23.02.2026

Arbeitstagung des TiDE-Projekts

Fernstudiengänge werden weltweit immer beliebter: Waren es 2017 noch 11 Millionen Fernstudierende erwarten Prognosen für 2028 rund 47 Millionen (Statista Market Insights, 2024). Der Zuwachs betrifft auch Deutschland, wo die Durchdringungsrate von 0,5% im Jahr 2017 auf 1,1% im Jahr 2024 stieg und 2028 voraussichtlich 1,4% erreichen wird (Statista Market Insights, 2024).

Der Übergang ins Studium stellt für Studierende eine kritische Phase dar (Coertjens et al., 2017), die von vielfältigen Herausforderungen geprägt ist (Trautwein & Bosse, 2017; Schweighart et al., 2024). Diese tragen zu hohen Abbruchquoten (Heublein et al., 2017) insbesondere im ersten oder zweiten Semester bei (Neugebauer et al., 2019). Fernstudierende brechen ihr Studium häufiger ab als Präsenzstudierende, wobei Quoten bis zu 99% berichtet werden (Dahm, 2022; Simpson, 2013; Bağrıacık Yılmaz & Karataş, 2022). Auch die Studienleistungen Fernstudierender sind oft schlechter, z.B. bestehen nur 39% nach dem ersten Semester, verglichen mit 64% der Präsenzstudierenden des gleichen Kurses (Fojtík, 2018).

Das Forschungsprojekt TiDE – Transition into Distance Education untersucht den Studieneinstieg ins Fernstudium und fragt, wie sich studentische Erfahrungsräume an einer staatlichen und nicht-staatlichen Hochschule darstellen. Mitte 2023 gestartet wird es vom BMFTR in der Förderlinie Forschung über Nicht-Staatliche Hochschulen gefördert und läuft bis Mitte 2026. Es fokussiert auf die Studieneingangsphase, weil sie als entscheidend gilt für den weiteren Studienverlauf und -erfolg. In ihr sind Studierende herausgefordert, die relevanten Studierkompetenzen zu entwickeln, um die Anforderungen eines (digitalen) Fernstudiums erfolgreich zu bewältigen. Besonders für sogenannte nicht-traditionelle Studierende – die durch vielfältige biografische Hintergründe gekennzeichnet sind– stellen sich hier spezifische Herausforderungen. Ein zentrales Forschungsanliegen von TiDE ist es deshalb, besser zu verstehen, wie sich Studierende in der Studieneingangsphase orientieren, welche kritischen Anforderungen sich speziell durch das Fernstudium und digitale Formate ergeben, und wie sie diese bewältigen.

Anreise & Barrierefreiheit (PDF)


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Jetzt anmelden: TiDE-Arbeitstagung „Der Eingang ins Fernstudium“ am 23.02.2026 in Köln.

  • Aktuelle Einblicke aus Forschung & Praxis

  • Interaktive Workshops mit praktischen Impulsen

  • Austausch und Vernetzung mit Kolleg:innen aus Forschung und Lehre

Teilnahme in Präsenz oder als Zuhörer:in im Livestream. Jetzt anmelden: https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=_skZ9LD3h02-6OjfshkMq3znuJ65SZVFvUqdWXuja_lUNUlHUVRTOExEQUoyUEFKTjRCTU5MSFExVy4u

Abstract zu den Panel-Beiträgen (PDF)Tagungsprogramm (PDF)
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Datum: 23.02.2026
Ort: IU-Campus Hildeboldplatz, Köln


Inhalte der Fachtagung

Im Mittelpunkt der Tagung stehen unter anderem folgende Fragestellungen und Themenbereiche:

  • Was ist ein gelungener Übergang (Transition) ins Fernstudium – und für wen?

  • Welche objektiven und subjektiven Kriterien für gelingendes Studieren gibt es?

  • Wie erleben Studierende mit unterschiedlichen Hintergründen (Heterogenität, non-traditionelle Wege) den Einstieg ins Fernstudium?

  • Welche Rolle spielen Mediendidaktik und digitale Lehr-/Lernformate in der Studieneingangsphase?

  • Welche praktischen Implikationen ergeben sich für die Gestaltung der Studieneingangsphase und für die Unterstützung unterschiedlichster Studierender?

  • Wie können empirisch fundierte sowie partizipative Ansätze dazu beitragen, die Transition ins Fernstudium besser zu gestalten?

Aktuelles zum Projekt

Studienabbruch vermeiden: IU und FernUniversität in Hagen (FeU) erforschen kritische Eingangsphase im Fernstudium

Erstmaliger Vergleich von staatlichen und privaten Fernstudienangeboten aus Studierendenperspektive – mit konkreten Handlungsempfehlungen für Hochschulen. Die Ergebnisse des TiDE-Projekts werden auf dieser Tagung am 23. Februar vorgestellt.


Programmkomitee

  • Prof. Dr. Caroline Trautwein, Professur Business Psychology

  • Prof. Dr. Michael Hast, Professur Psychology

  • Dr. Stefanie Habermann

Weitere Infos

Auszeichnungen, Akkreditierungen und Zertifizierungen