Prof. Dr. Hans-Joachim Schott
Professur für Soziale Arbeit
Kurzprofil
Im Anschluss an das Diplom-Studium Germanistik, Sozialphilosophie und pädagogische Vermittlung im Bildungs- und Kulturwesen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg folgten eine Promotion und Habilitation an der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der gleichen Hochschule. Parallel zu seiner Berufstätigkeit übernahm Hans-Joachim Schott Lehraufträge an der Universität Bamberg sowie an der Internationalen Berufsakademie (iba) im Fachgebiet Sozialpädagogik und Management. Zum Wintersemester 2020/2021 nahm Hans-Joachim Schott den Ruf an die IU Internationale Hochschule an.
Seinem Interesse für Bildungs- und Sozialmanagement folgend, arbeitete Hans-Joachim Schott mehrere Jahre als leitender Qualitätsmanager bei der Sächsischen Lehmbaugruppe Leipzig. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren neben der Projekt- und Konzeptentwicklung das Management von sozialen Einrichtungen und Diensten, die internationale Bildungsarbeit sowie die Organisationsentwicklung.
Akademischer & Beruflicher Werdegang
Forschungsgebiete
Geschichte der (sozialen) Arbeit in der Moderne
Kulturen der Führung
Pädagogische Anthropologie (Schwerpunkt: Körpergedächtnis und Lernen)
Theatertheorien und -praktiken des 20. und 21. Jahrhunderts
Post- und Transhumanismus
Sozial- und Kulturphilosophie der Postmoderne
Forschungsprojekte
Interaktionale Gerechtigkeit und Führung
Terrorismus als symbolisches Phänomen
Ökosophie. Eine Einführung in das kulturökologische Denken
Publikationen und Vorträge
Schott, H.-J. (2020): Der unteilbare Andere. Studien zur literarischen Reflexion psychotischer Grenzerfahrungen [Habilitation, Universität Bamberg]. Königshausen & Neumann.
Schott, H.-J. & Bartl, A. (Hrsg.) (2014): Naturgeschichte / Körpergedächtnis. Erkundungen einer kulturanthropologischen Denkfigur. Königshausen & Neumann.
Schott, H.-J. (2012). „Unterm Kleid seid ihr nämlich alle nackt …“ Kynismus, Ideologiekritik und Interpretationismus beim jungen Brecht [Dissertation, Universität Bamberg]. Königshausen & Neumann.
