Erwachsenenbildung im Zeitalter der Digitalisierung
The Future of Upskilling 2021

Studienergebnisse Deutschland

iu.de

Darum geht es in der Studie

Erwachsenenbildung im Wandel. Ein umfassender Blick auf die Anforderungen an Weiterbildungsangebote und ihre Painpoints im Zeitalter der Digitalisierung.

Der Wunsch nach Bildung? Ist groß. Gerade auch bei Erwachsenen. In Deutschland wie auch international. Lebenslanges Lernen ist für viele Menschen das A und O. Und der entscheidende Treiber für eine Weiterbildung. Doch zu welchem Sinn und Zweck möchten sich Menschen heutzutage weiterbilden? In erster Linie dient es der ganz persönlichen, privaten Weiterentwicklung. Aber auch im beruflichen Kontext möchte sich jede:r Zweite weiterbilden. Hier geht es vor allem darum, sich beruflich weiterzuentwickeln, um bei dem technologischen Fortschritt und zukünftigen Themen mithalten zu können. Aber auch eine komplette Um- bzw. Neuorientierung kommt für viele infrage.

Das Interesse an einer Weiterbildung ist also grundsätzlich hoch. Trotzdem ist jede:r Vierte nicht bereit, die Kosten privat zu tragen. Speziell in Deutschland fehlt zudem den Menschen häufig die Idee, welche Kenntnisse sie genau erwerben möchten. Zudem wissen viele nicht genau, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es eigentlich gibt. Noch problematischer ist, dass selbst diejenigen, die sich über Weiterbildungen informiert haben, keine passenden Weiterbildungsangebote für sich finden konnten. Gründe hierfür? Die Angebote passen inhaltlich nicht exakt zu ihrem Weiterbildungswunsch – und auch die fehlende Flexibilität der Angebotewird bemängelt.

Sind diese Hürden erst einmal überwunden, ist das Feedback durchaus positiv: Über die Hälfte der Befragten in Deutschland – international sogar zwei Drittel – hat sehr gute Erfahrungen mit Weiterbildungen gemacht. Auslöser für die gute Bewertung waren insbesondere die Weiterbildungsinhalte sowie die fachliche Betreuung. Die fortschreitende Digitalisierung spielt auch im Bereich der Weiterbildung eine große Rolle. Der Wunsch nach Onlineunterricht wird heutzutage ganz klar präferiert. Sowohl Onlineunterricht zu festen Zeiten als auch mit flexiblem Unterricht wird gewünscht.

Alles in allem sind digitale Weiterbildungsangebote so relevant wie nie zuvor. Sie bieten die Möglichkeit, die persönliche und berufliche Weiterbildung und -entwicklung zeitgemäß und individuell in den (Arbeits-)Alltag zu integrieren. Und das am liebsten remote und flexibel.

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Fünf wichtige Erkenntnisse. Für Deutschland.

  • Weiterbildung – eine persönliche Angelegenheit. Weiterbildung ist wichtig, keine Frage. Selbst, wenn sich jede:r Zweite aus beruflichen Gründen weiterbilden möchte, ist einem Großteil vor allem eines wichtig: die persönliche Weiterbildung – unabhängig vom Beruf. Einfach, weil sie sich für bestimmte Themenbereiche interessieren.
  • Von Grund auf positiv. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten in Deutschland hat bereits sehr gute Erfahrungen mit Weiterbildungen gemacht. Insbesondere die Qualität der Lehrinhalte und die fachliche Betreuung haben überzeugt. 53 Prozent sagen, dass ihnen eine Weiterbildung hilft, ihre Ziele zu erreichen. Und sie sich daher darauf freuen.
  • Information ist alles! Über 38 Prozent der Studienteilnehmer:innen sind an einer Weiterbildung interessiert, wissen jedoch nicht genau, welche Möglichkeiten es gibt. Auch bei denjenigen, die sich bereits konkret informiert haben, geben rund44 Prozent an, noch nicht die passende Weiterbildung gefunden zu haben. Vor allem fehlt es ihnen an flexiblen und inhaltlich passenden Angeboten. Auch der Wunsch nach Beratung, um individuelle Angebote zu finden, ist hoch.
  • Online flexibel bleiben. Der Geist der Zeit geht auch an der Weiterbildung nicht vorbei: In Deutschland wird Onlineunterricht grundsätzlich bevorzugt. Es werden feste Onlinezeiten gewünscht, aber auch eine flexible, selbstbestimmte Zeiteinteilung kommt über einem Drittel der Befragten sehr entgegen.
  • Mehrwert ist nicht gleich mehr Wert. Für eine private Weiterbildung wird grundsätzlich wenig Geld ausgegeben. Nahezu ein Viertel der Befragten findet es klasse, sich weiterzubilden, ist jedoch nicht bereit, die Kosten privat zu tragen. Trotzdem wird viel erwartet. Vor allem auch, was die Erweiterung von Soft Skills angeht.


Über diese Studie:

  • Veröffentlichung am 16.11.2021
  • Zielgruppe Deutschland: n=1.500; In Deutschland wurde repräsentativ nach Alter und Geschlechtsverteilung der deutschen Bevölkerung zwischen 26 und 55 Jahre befragt.
  • Zielgruppe International: n=2.000; International war pro Land die Hälfte der Teilnehmer:innen männlich und weiblich. Das Alter verteilt sich gleichmäßig auf den Bereich 26 bis 55 Jahre. 10 Länder wurden dabei mit einer Fallzahl von je 200 berücksichtigt. Im Detail sind das: Spanien, Italien, Frankreich, Polen, Indien, Pakistan, Nigeria, Südafrika, Brasilien und Mexiko.
  • Zeitraum der Befragung: 03.06.2021-07.06.2021

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