Projekt "Distanz"

Strukturelle Ursachen der Annäherung an und Distanzierung von islamistischer Radikalisierung - Entwicklung präventiv-pädagogischer Beratungsansätze (Projekt „Distanz“)

Das Verbundprojekt Distanz besteht aus zwei Teilprojekten an zwei Standorten:

Teilprojekt Distanz-IU

Standort: IU Internationale Hochschule am Campus in Hannover, Fachbereich Soziale Arbeit

Projektleitung: Prof. Dr. Mehmet Kart

Dauer: 01.11.2020 - 31.10.2024

Teilprojekt Distanz-Universität Vechta

Standort: Universität Vechta, im Fachbereich Erziehungswissenschaften

Projektleitung: Prof*in Dr. Margit Stein

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Projektbeschreibung

In enger Zusammenarbeit von beiden Standorten werden im Verbundprojekt zwei Arbeitspakete bearbeitet. Das Projekt Distanz zielt in der ersten Arbeitsphase darauf ab, mit Hilfe qualitativer Interviews mit jungen Menschen und Praktiker*innen aus themenrelevanten Beratungsstellen den Prozess der Annäherung sowie der gelungenen Distanzierung von islamistischen Radikalisierung umfassend wissenschaftlich herauszuarbeiten (AP I). In der zweiten Arbeitsphase werden anhand der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der qualitativen Untersuchung gemeinsam mit den Praxispartner*innen neue Modelle, Fortbildungen bzw. präventiv-pädagogische Ansätze für Beratungsstellen und weitere Akteur*innen im Feld erarbeitet, um Distanzierung zu unterstützen. Das Projekt beschäftigt sich somit praxisbezogen mit der Fragestellung, wie Radikalisierungstendenzen von jungen Menschen in einem frühen Stadium festgestellt und welche präventiv-pädagogischen Maßnahmen/Projekte – insbesondere in struktureller Hinsicht in Familien, Schulen, Arbeitsstätten und in (religiösen) Einrichtungen – erfolgreich eingesetzt werden können, um Radikalisierung entgegenzuwirken und Distanzierung zu befördern. Darüber hinaus werden Unterrichtskonzepte und Lehrkräftefortbildungen für Schulen zur präventiv-pädagogischen Arbeit entwickelt (AP II). Die mehrstündigen praxisnahen Workshops und Fortbildungen richten sich an interessierte Lehrkräfte. Im Arbeitspaket II wird nicht nur auf die Ergebnisse der Projektphase I zugegriffen, sondern es findet eine zusätzliche Sichtung bisheriger Ansätze und Angebote der Deradikalisierung statt, welche systematisiert und hinsichtlich der Übertragbarkeit auf das Projekt geprüft werden. Dies gilt sowohl für die Fortbildungen und Workshops als auch die Handreichung, die den Praktiker*innen zur Verfügung gestellt wird.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Mehmet Kart
Professur für Soziale Arbeit

Yannick von Lautz
Projektmitarbeiter

Kontakt distanz@iubh.de

Drittmittelgeber und Förderlinie:

  • gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Förderlinie: „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“
  • Themenfeld I: „Gesellschaftliche Ursachen von Islamismus in Deutschland und Europa“

Weitere Informationen

Mehr Informationen zum Forschungsverbund Deradikalisierung gibt es hier.

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