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Fachtagung
Perspektiven auf Kindheitspädagogik

Grundlagen, Potenziale und Herausforderungen

Save the Date: 24.09.2026

Die Konferenz greift die im gleichnamigen Sammelband „Perspektiven der Kindheitspädagogik“ dargelegten thematischen Schwerpunktsetzungen auf und erweitert sie um aktuelle wissenschaftliche Debatten und gesellschaftliche Entwicklungen. Ziel der Tagung ist es, den Austausch über grundlegende Fragen, empirische Befunde und zukünftige Herausforderungen der Kindheitspädagogik zu intensivieren und die weitere Profilierung des Fachdiskurses zu fördern.

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Datum: 24.09.2026
Ort: IU Internationale Hochschule, Campus Berlin, Frankfurter Allee 73a


Inhalte der Fachtagung

Die Tagung folgt den drei übergeordneten Perspektiven des Sammelbandes und lädt Beiträge ein, die diese konzeptionell, analytisch oder empirisch vertiefen, kritisch diskutieren oder innovativ weiterentwickeln.


1. Theoretische und historische Perspektiven der Kindheitspädagogik

Im ersten Themenfeld stehen grundlegende Theoriebildungen, historische Entwicklungen sowie erkenntnistheoretische Positionierungen des Faches im Mittelpunkt. Eingereicht werden können Beiträge zu:

  • historischen und ideengeschichtlichen Linien frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung,

  • theoretischen Grundannahmen und Paradigmen der Kindheitspädagogik, einschließlich bildungsphilosophischer, sozialwissenschaftlicher, entwicklungspsychologischer und kulturtheoretischer Zugänge,

  • Konzeptionen von Kindheit im Wandel gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Rahmenbedingungen,

  • Reflexionen zur Disziplinarität und Interdisziplinarität der Kindheitspädagogik sowie zu ihren wissenschaftssystematischen Verortungen.


Im Fokus stehen sowohl systematische Analysen als auch Beiträge, die neue theoretische Perspektiven eröffnen oder bestehende Ansätze kritisch weiterentwickeln.



2. Institutionen, Profession und pädagogische Praxis

Das zweite Themenfeld widmet sich den organisationalen, professionellen und praktischen Dimensionen frühkindlicher Bildungsprozesse. Mögliche Schwerpunkte umfassen u. a.:

  • Professionalisierung, Qualifizierung und Kompetenzentwicklung von pädagogischen Fach- und Leitungskräften,

  • Strukturen, Prozesse und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen, Familienzentren sowie weiteren Institutionen des frühkindlichen Bildungs- und Betreuungssystems,

  • Fragen der Team-, Leitungs- und Organisationsentwicklung,

  • Pädagogische Konzepte in heterogenen und inklusiven Settings, einschließlich diversitätsbewusster und kultursensibler Pädagogik,

  • Kooperation und Übergangsgestaltung zwischen Familie, Kindertageseinrichtung, Grundschule und weiteren sozialen Institutionen,

  • Herausforderungen und Chancen im Kontext von Digitalisierung, Fachkräftemangel, institutioneller Transformation und Governance-Strukturen.


Eingeladen sind sowohl empirische Untersuchungen als auch theoretisch-konzeptionelle Beiträge, die zur Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis beitragen.



3. Forschungsperspektiven und gesellschaftliche Herausforderungen

Das dritte Themenfeld öffnet den Blick auf aktuelle Forschungsentwicklungen und gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen, die die Kindheitspädagogik prägen und herausfordern. Beiträge können sich befassen mit:

  • empirischen Forschungsprojekten zu Bildungs- und Entwicklungsprozessen in der frühen Kindheit,

  • methodologischen und methodischen Innovationen der kindheitspädagogischen Forschung,

  • Bedingungen des Aufwachsens unter den Dynamiken des gesellschaftlichen Wandels (z. B. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Migration, soziale Ungleichheit, Gesundheit),

  • evidenzbasierter Praxis, Transferforschung und Implementationsstrategien,

  • internationalen, komparativen und bildungspolitischen Perspektiven,

  • theoretischen sowie empirischen Analysen zu Partizipation, Kinderschutz, Inklusion und Chancengerechtigkeit.

Ziel dieses Themenfeldes ist es, Forschungszugänge sichtbar zu machen, die die Weiterentwicklung des Faches in einem komplexen gesellschaftlichen Umfeld ermöglichen.

Call for Abstracts

Wir erhoffen uns für diese Tagung nicht nur akademische Einlassungen im engeren Sinne, sondern ausdrücklich auch Beiträge aus der Perspektive von Praktiker:innen.


Zeitüberblick:
Februar 2026: Call for Abstracts
30.04.2026: Ende Abstract Einreichung
15.05.2026: Rückmeldung zu Einreichungen

Weitere Infos

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