DrittmittelprojektBinEvi
Bildung für nachhaltige Entwicklung vielfältig und inklusiv
Projektbeschreibung
Worum geht es?
Das Forschungsprojekt untersucht, wie Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Transformative Bildung stärker für unterschiedliche Zielgruppen der Sozialen Arbeit geöffnet werden können. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Beeinträchtigungen, die in entsprechenden Bildungsangeboten bislang nur unzureichend berücksichtigt werden.

Gemeinsam gestalten
Das Projekt verfolgt einen inklusiven und ressourcenorientierten Ansatz. Die Teilnehmenden werden nicht nur als Adressat:innen von Bildungsangeboten verstanden, sondern als aktive Mitgestaltende, deren Erfahrungen, Perspektiven und Ressourcen in die Entwicklung und Umsetzung der Angebote einfließen. Dabei werden unter anderem Mehrsprachigkeit, unterschiedliche Nachhaltigkeitsverständnisse, interkulturelle Kompetenzen und Erfahrungen mit Barrierefreiheit für gemeinsame Lernprozesse genutzt.

Was wir untersuchen

Von der Forschung in die Praxis
Gemeinsam mit Fachkräften, Referent:innen und Klient:innen werden Bildungsangebote weiterentwickelt, erprobt und evaluiert. Im Zentrum steht die Frage, welche Ansätze geeignet sind, Barrieren abzubauen, Angebote interkulturell und inklusiv auszurichten und die spezifischen Potenziale der beteiligten Zielgruppen einzubeziehen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in Materialien und Handreichungen sowie in Fortbildungsangebote ein und sollen dazu beitragen, inklusive und interkulturelle Ansätze des Globalen Lernens stärker in der Sozialen Arbeit zu verankern.

Dauer des Projekts
01.01.2027 bis 31.12.2029
Weitere Informationen
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Förderrichtlinie: Förderung von Forschungsprojekten an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW-Forschungsakzente)
Bildung trifft Entwicklung, Regionale Bildungsstelle Nord
Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.
Prof. Dr. Okka Zimmermann
Professur für Soziale Arbeit
Prof. Dr. Okka Zimmermann ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule und leitet das Research Center „Gesellschaftsrelevante Bildung“. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte liegt auf Nachhaltigkeit und Sozialer Arbeit. In Lehrforschungsprojekten untersuchte sie unter anderem die Anwendbarkeit von BNE-Angeboten für verschiedene Zielgruppen der Sozialen Arbeit.
Ausgewählte Publikationen:
Wassermann, D., Zimmermann, O., Rieger, J., Stocker, S., Sen, K., Staats, M. & Burschel, M. (Hrsg.) (2024). Handbuch Soziale Arbeit, Nachhaltigkeit und Transformation. Weinheim: Beltz Juventa.
Zimmermann, O., Rieger, J., Burschel, M., Sen, K., Stocker, S. & Staats, M. (2024). Epilog. In D. Wassermann, O. Zimmermann, J. Rieger, S. Stocker, K. Sen, M. Staats & M. Burschel (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit, Nachhaltigkeit und Transformation (S. 624–633). Weinheim: Beltz Juventa.
Zimmermann, O. (2023). Kein Mangel an Ideen. Nachhaltigkeit und Klimawandel in der Fort- und Ausbildung Sozialarbeitender. FORUM sozial – Die berufliche Soziale Arbeit, 28(2), 33–37.
Prof. Dr. Stephanie Stocker
Professur für Soziale Arbeit
Prof. Dr. Stephanie Stocker beschäftigt sich mit Globalem Lernen und dessen Wirkung. In einem Lehrforschungsprojekt untersuchte sie gemeinsam mit Studierenden die Wirkung von Angeboten des Globalen Lernens auf dem Weltacker der Bundesgartenschau 2023.
Ausgewählte Publikationen:
Stocker, S. & Braun, N. (2025). Kontinuität und Veränderungen zivilgesellschaftlichen Engagements während der Migrationsbewegungen 2015 und 2022. Eine qualitative Analyse der Motive ehrenamtlich tätiger Personen in der Geflüchtetenhilfe. Soziale Welt – Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis, 76(1–2), 54–77.
Wassermann, D., Zimmermann, O., Rieger, J., Stocker, S., Sen, K., Staats, M. & Burschel, M. (Hrsg.) (2024). Handbuch Soziale Arbeit, Nachhaltigkeit und Transformation. Weinheim: Beltz Juventa.
Stocker, S. (2023). Genug für alle? Wie der „Weltacker“ Bewusstsein für natürliche Ressourcen schafft und hilft, Konsumverhalten zu reflektieren. FORUM sozial – Die berufliche Soziale Arbeit, 28(2), 50–51.
