
Prof. Dr. Burak Çopur
Institutsleitung Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention, IU Internationale Hochschule, Essen
Entwicklungen des Rechtspopulismus nach der Bundestagswahl 2025 - Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe
Das Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP) der IU Internationalen Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Resilienz gegenüber extremistischen Einflüssen durch interdisziplinäre Forschung zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokalen Gemeinschaften entstehen Konzepte für die Praxis, um Möglichkeiten der Prävention und Intervention gegenüber antidemokratischen Tendenzen abzuleiten.
Zum Auftakt der offiziellen Institutsgründung des ZRP lädt das Forschungsteam gemeinsam mit dem Evangelischen Erziehungsverband e. V. (EREV) zu einem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ein.

Datum: Dienstag, 29. April 2025
Ort: IU Internationale Hochschule – Campus Essen Kruppstr. 16, 45128 Essen
Zeit: 10 – 16 Uhr (offizielles Programm), 16 – 18 Uhr (Ausklang & Networking)
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 60 Personen begrenzt. Rechtzeitiges Anmelden wird empfohlen.
09:30 – 10:00 Uhr Ankommen und Anmeldung
10:00 – 10:30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Burak Çopur, Institutsleitung Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention, IU Internationale Hochschule, Essen
Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Pro-Rektor für Forschung & Transfer, IU Internationale Hochschule
Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Dr. Björn Hagen, Geschäftsführer Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV)
10:30 – 11:15 Uhr Keynote I: Der Aufschwung der Demokratieverächter: vor autoritären Jahrzehnten?
Markiert der wachsende Zuspruch für autoritäre Ideologien und demokratiefeindliche Strömungen den Wendepunkt zu einer neuen autoritären Epoche?
Prof. Dr. Fabian Virchow, Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf
11:15 – 11:30 Uhr Kaffeepause
11:30 – 12:15 Uhr Keynote II: Rechtsaußen im Trend? Herausforderungen aus Sicht von Jugendforschung und Jugendhilfe
Was folgt aus dem gesellschaftlichen Erstarken von Rechtsaußen-Positionen für (präventionsorientierte) Forschung zu und Arbeit mit jungen Menschen?
Michaela Glaser, Senior Researcher & Project Manager, Berghof Foundation Berlin
12:15 –13:20 Uhr Mittagspause
13:25 –15:25 Uhr Parallele Workshops
Workshop I: Solidarität mit Opfern von Rechtsextremismus und Rassismus
Thematisiert Strategien und Ansätze zur Stärkung der Solidarität mit Opfern von Rechtsextremismus und Rassismus sowie Möglichkeiten der Unterstützung durch die Zivilgesellschaft und pädagogische Arbeit.
Prof. Dr. Kemal Bozay, Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention, IU Internationale Hochschule, Köln
Projektmitarbeitende der Melde- und Dokumentationsstelle für antimuslimischen Rassismus in NRW (MEDAR), InterKultur e. V. Köln
Workshop II: Rechtsextremismus und Social Media: Vom Erstkontakt zur Radikalisierung?
Legt den Fokus auf die personalisierte Verbreitung rechtsextremer Inhalte auf Social Media-Plattformen wie TikTok. Wie kann Medienkompetenz und der kritische Umgang mit rechten Botschaften bei jungen Menschen gestärkt werden?
Prof. Dr. Daniel Hajok, Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Erfurt
Workshop III: Pädagogische Arbeit mit Familien mit rechtsextremen Einstellungen
Wie erkennt man rechtsextreme Haltungen in Familien, wie geht man damit um, und welche Auswirkungen haben sie auf die pädagogische Arbeit?
Torsten Niebling & Thomas Vitt, Rote Linie
Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus, St. Elisabeth-Verein e.V. Marburg
15:30 – 16:00 Uhr Abschlussrunde
Prof. Dr. Burak Çopur, Michaela Glaser, Dr. Björn Hagen, Prof. Dr. Fabian Virchow
16:00 – 18:00 Uhr Gemeinsamer Ausklang bei Sekt & Häppchen

Prof. Dr. Burak Çopur
Institutsleitung Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention, IU Internationale Hochschule, Essen

Prof. Dr. Kemal Bozay
Gründungsmitglied Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention, IU Internationale Hochschule, Köln

Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
(Foto ©Rupert Oberhäuser)

Michaela Glaser
Senior Researcher & Project Manager Berghof Foundation Berlin

Prof. Dr. Kamal Bhattacharya
Prorektor für Forschung & Transfer, IU Internationale Hochschule

Prof. Dr. Fabian Virchow
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf

Dr. Björn Hagen
Geschäftsführer Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV)

Prof. Dr. Daniel Hajok
Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Erfurt
Torsten Niebling
Rote Linie – Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus, St. Elisabeth-Verein e.V. Marburg
Thomas Vitt
Rote Linie – Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus, St. Elisabeth-Verein e.V. Marburg

Mitglieder des InterKultur e.V. Köln

Prof. Dr. Bärbel Bongartz
Gründungsmitglied Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention, IU Internationale Hochschule, Hamburg

Prof. Dr. Jakob Tetens
Professor & Studiengangsleiter Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule, Bremen
Sie benötigen weitere Hintergrundinformationen oder wünschen ein persönliches Gespräch mit den Vortragenden? Dann melden Sie sich bei unserer Pressestelle und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin – entweder am Event-Tag selbst oder vorab/danach, gern auch virtuell.
Jetzt Presse-Anfrage stellenDer Evangelische Erziehungsverband e. V. (EREV) wurde im Jahr 1920 gegründet und ist ein Zusammenschluss der evangelischen Erziehungsarbeit auf Bundesebene. Als Bundesfachverband ist er dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen und fördert die christlich verantwortete Arbeit seiner Mitgliedseinrichtungen in der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe. Der Verband vertritt die Interessen von etwa 500 Einrichtungen, Verbänden und Vereinigungen der Jugendhilfe aus allen Bundesländern. Durch die Bündelung pädagogischer und organisatorischer Erfahrungen in der Jugendhilfe bildet er eine Grundlage, auf der Fachlichkeit weiterentwickelt und neue Impulse für die Arbeit in den Erziehungshilfen gesetzt werden können. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Zukunftssicherung förderlicher Lebensbedingungen für Kinder, junge Menschen und ihre Familien. Weitere Informationen unter: https://www.erev.de/
Mit über 130.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung mit Hauptsitz in Erfurt nahm im Jahr 2000 ihren Betrieb auf und ist heute in 38 deutschen Städten vertreten. Studierende aus über 160 Nationen gestalten ihr Studium ganz nach ihren Bedürfnissen: ob praxisintegriertes duales Studium, flexibles Fernstudium oder individuelles myStudium, das Online-Selbststudium und Campusleben kombiniert. Die IU möchte Menschen weltweit Zugang zu personalisierter Bildung ermöglichen für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben. In mehr als 250 Studienprogrammen im Bachelor-, Master- und MBA-Bereich vermittelt die IU Studierenden zukunftsrelevante Schlüsselkompetenzen. Eine digital gestützte Lernumgebung sowie der Einsatz von KI-Lösungen verhelfen den Studierenden zu optimalen Lernergebnissen und -erlebnissen. Als eine der weltweit ersten Hochschulen hat die IU einen eigenen, KI-gestützten Lernbuddy „Syntea“ entwickelt und im Einsatz. Die IU kooperiert mit über 15.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der akademischen Ausbildung von Fachkräften. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, Vodafone, die AWO und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: iu.de
Pressestelle
IU Internationale Hochschule
presse@iu.org
iu.de/news
Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention
zrp@iu.org
iu.de/forschung/projekte/research-center-zrp