Gesunde Orte für alle? Raum als Gesundheitsressource und Zugangsgerechtigkeit als Grundlage gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland
Das Promotionsvorhaben untersucht, wie gesundheitsförderliche Orte wirken und zeigt, dass ihre positiven Effekte nicht allein aus räumlicher Ausstattung entstehen, sondern erst durch tatsächlichen Zugang, individuelle Wahrnehmung und Nutzung wirksam werden. Im Fokus steht Zugangsgerechtigkeit als zentrale Voraussetzung gesundheitlicher Chancengleichheit, wobei zwischen formaler Erreichbarkeit und realer, gelebter Teilhabe unterschieden wird. Ziel ist es, gesundheitsförderliche Orte und Zugangsbarrieren empirisch sichtbar zu machen und Unterschiede zwischen objektivem Angebot und tatsächlicher Nutzung systematisch zu analysieren.









