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Positive Psychology-informed Communication in Healthcare

Projektbeschreibung

Eine gelingende Kommunikation zwischen Gesundheitsfachkräften und Patient:innen sowie eine gute therapeutische Beziehung spielen eine zentrale Rolle für den Behandlungserfolg. Sie wirken sich auf die Behandlungsergebnisse, die Adhärenz therapeutischer Empfehlungen und auf die Patient:innensicherheit aus. Auch Selbstwirksamkeit und Motivation der Patient:innen sind entscheidende, aber oft unterschätzte Faktoren für den Therapieerfolg.


Die Positive Psychologie bietet hierfür einen vielversprechenden Ansatz, da sie die Stärkung von Ressourcen und persönlichen Potenzialen in den Vordergrund stellt. Relevante Konzepte umfassen unter anderem positive Kommunikation, gelingende Beziehungen, Stärkenorientierung, Optimismus, Resilienz und Sinnempfinden. Diese könnten dazu beitragen, die therapeutische Beziehung zu stärken, die Selbstwirksamkeit von Patient:innen zu fördern und deren aktives Engagement im Therapieprozess zu unterstützen.


Bislang fehlt eine praxisnahe Analyse, welche Konzepte der Positiven Psychologie in diesem Kontext besonders relevant sind. Ebenso wenig ist bisher untersucht, wie diese Konzepte konkret operationalisiert werden können und welche Kompetenzen Gesundheitsfachkräfte hierfür benötigen.


Es werden vier zentrale Forschungsfragen adressiert:


  1. Welche Konzepte und Methoden der Positiven Psychologie eignen sich besonders, um sowohl die Kommunikation und Beziehungsqualität zwischen Gesundheitsfachkräften und Patient:innen als auch die Motivation und Selbstwirksamkeit der Patient:innen gezielt zu fördern?

  2. Wie können diese Konzepte für den Einsatz in der Gesundheitsversorgung operationalisiert werden?

  3. Welche Kompetenzen benötigen Gesundheitsfachkräfte, um Ansätze der Positiven Psychologie in der Praxis erfolgreich anzuwenden?

  4. Wie können diese Kompetenzen langfristig in Aus- und Weiterbildungsformate für Gesundheitsfachkräfte integriert werden?


Ziel ist die Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für die Versorgungspraxis sowie für die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften.


Dauer des Projekts

21 Monate (01.10.26 – 30.06.28)

Weitere Infos

Auszeichnungen, Akkreditierungen und Zertifizierungen

WR Wissenschaftsrat
ZFU