Prof.in Dr. Laura Dickmann-Kacskovics
Professur für Soziale Arbeit
Kurzprofil
Laura Dickmann-Kacskovics ist staatlich anerkannte Sozialarbeiterin (B.A.) und Religionssoziologin (M.A.). Ihr akademischer Weg führte sie von Köln über das King’s College London bis zur Promotion an der Universität Bremen, wo sie eine qualitativ-rekonstruktive Studie zu den biographischen Verläufen, Orientierungs- und Handlungsmustern junger Salafitinnen verfasste.
Als systemische Beraterin (DGSF) ist sie seit 2017 in der Präventions- und Distanzierungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext des religiös begründeten Extremismus in und außerhalb von Haftkontexten tätig. Diese Expertise an der Schnittstelle von Adoleszenz, Krisenbewältigung, Konflikt und professionellem Handeln bringt sie seit dem Wintersemester 2024/25 als Professorin für Soziale Arbeit am IU Standort Mannheim sowie in der virtuellen Lehre ein.
Forschungsgebiete
Qualitative Sozialforschung und rekonstruktive Verfahren
Hermeneutisches Fallverstehen und Kasuistik
Adoleszenzforschung, Krise und Konflikt
Radikalisierung und Extremismusprävention
Gendersensible Kinder- und Jugendhilfe
Kinderschutz und Intervention
Soziale Arbeit in prekären Lebenslagen
Publikationen und Vorträge
Dickmann-Kacskovics, L. (2024). Junge Salafitinnen in Deutschland: Biographische Verläufe, Orientierungs- und Handlungsmuster; eine qualitativ-empirische Studie. transcript Verlag.
Dickmann-Kacskovics, L. (2023). „Das hat mir gefehlt. Irgendwas, wo ich mich dran festhalten kann“: (Frühe) biographische Erfahrungen junger Frauen in salafitischen Gruppierungen in Deutschland. In J. Langner, M. Zschach, M. Schott, & I. Weigelt (Hrsg.), Jugend und islamistischer Extremismus: Pädagogik im Spannungsfeld von Radikalisierung und Distanzierung (S. 107–126). Springer VS.
Mitgliedschaften
Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH)
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)