IU Internationale Hochschule

Research Center
Positive Bildung und Gesundheit

Das Kompetenzzentrum Positive Bildung der IU Internationale Hochschule

Eine positive Bildungszukunft gestalten

Projektbeschreibung

Leitgedanke:

Gesund lernen. Gemeinsam wachsen. Eine positive Zukunft gestalten. 

 

Mission:

„Wir erforschen, was Bildung stärkt, und gestalten, was Menschen aufblühen lässt.” Das Research Center Positive Bildung und Gesundheit verbindet wissenschaftliche Forschung und Transfer in die Praxis. Wir entwickeln und untersuchen Ansätze, die Wohlbefinden, mentale Gesundheit, Teilhabe, Beziehungskultur und wirksame Bildungsentwicklung nachhaltig stärken.


Vision:

Bildungseinrichtungen werden zu Orten, an denen Menschen gesund lernen, gemeinsam wachsen und positive Zukunft gestalten.

Mentales Wohlbefinden und körperliche Gesundheit sollen als Qualitätsmerkmale von Bildung verstanden werden – nicht als Zusatzthemen, sondern als Voraussetzungen für Lernen, Leistung, Beziehung, Partizipation und verantwortliches Handeln. Positive Bildung verbindet persönliches Aufblühen mit der Fähigkeit und Bereitschaft, Gemeinschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Unsere Ansätze/Forschungsprofil

Positive Bildung verbindet Wohlbefinden und Leistung insbesondere in Kita, Schule und Hochschule, mentale Gesundheit und Lernen sowie individuelle Entwicklung und gesellschaftliches Aufblühen (Flourishing). Das Research Center versteht Bildungsinstitutionen als zentrale Lebenswelten: Hier entstehen nicht nur Wissen und Kompetenzen, sondern auch Zugehörigkeit, Selbstwirksamkeit, Beziehungserfahrungen und gesundheitsrelevante Routinen.


Das Research Center bündelt Forschung, Transfer und Praxisentwicklung zur Positiven Bildung. Fachlich arbeitet es an der Schnittstelle von Positiver Pädagogik und Psychologie, Prävention und Gesundheitsförderung, Schul- und Organisationsentwicklung sowie Kommunikations- und Bildungsforschung, Narrative Ansätze. Modelle wie PERMA-H, Positive Education und Whole-School- bzw. Whole-Setting-Ansätze werden für den deutschsprachigen Bildungsraum wissenschaftlich geprüft, kulturell adaptiert, in praxistaugliche Formate übersetzt und evaluiert. Dabei richtet sich der Blick auch auf die Geschichten und Deutungsmuster, die in Bildungsorganisationen entstehen. Untersucht wird, wie solche organisationalen Narrative Orientierung, Zugehörigkeit und Entwicklungsbereitschaft fördern oder bestehende Defizitbilder und begrenzende Routinen verfestigen.

Unsere Kernfragen

  • Welche Interventionen und Qualifizierungen stärken Wohlbefinden, mentale Gesundheit, Lernfreude, Stresskompetenz, Beziehungskultur und Selbstwirksamkeit und für welche Zielgruppen?

  • Welche organisatorischen Rahmenbedingungen, Routinen, Führungs- und Beteiligungsstrukturen entscheiden darüber, ob Positive Bildung im Alltag wirksam und dauerhaft umgesetzt wird?

  • Wie lassen sich internationale Konzepte der Positive Education fachlich solide, kulturell passend und skalierbar in deutschsprachige Bildungs- und Präventionssysteme übertragen?

  • Wie können Lernende, pädagogisches Personal, Leitungsteams und Eltern so beteiligt werden, dass Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Dialogfähigkeit und Mitwirkung erfahrbar werden?

  • Welche organisationalen Narrative fördern Wohlbefinden, Zugehörigkeit, Selbstwirksamkeit und Entwicklungsbereitschaft und welche verfestigen Defizitbilder oder begrenzende Routinen?

  • Wie lassen sich ressourcen- und zukunftsorientierte Geschichten gemeinsam entwickeln, sodass sie positive Schul- und Organisationsentwicklung unterstützen?

Projektdauer

01.10.2026 – 30.09.2029

Unser Team

Prof. Dr. Ulrike Lichtinger

Prof. Dr. Ulrike Lichtinger

Leitung des Research Centers

Pädagogik, Prävention und Gesundheitspsychologie

  • Positive Bildung und PERMA-H

  • Mentales Wohlbefinden und Gesundheitsprävention

  • Positive Schulentwicklung und Lehrkräftebildung

  • Interventions- und Wirkungsforschung

Verantwortet die fachliche Gesamtlinie, Forschungsarchitektur, strategische Positionierung und interdisziplinäre Integration.

, AI-generated

Prof. Dr. Timo Kortsch

Mitglied des Research Centers

Arbeits-, Organisations- und Gesundheitspsychologie

  • Arbeit und Gesundheit

  • Stressprävention und Ressourcenstärkung

  • Psychologische Diagnostik

  • Interventionsevaluation und Implementationsforschung

Verantwortet Evaluationsdesign, Messmethodologie, professionelle Gesundheit und die Verbindung von Bildungs- und Arbeitskontexten.

Prof. Dr. Karin Thier

Prof. Dr. Karin Thier

Mitglied des Research Centers

Pädagogik, Organisationsentwicklung und Storytelling

  • Narrative Methoden und Storytelling

  • Dialog- und Kommunikationskultur

  • Organisationale Veränderungsprozesse

  • Qualitative und multiperspektivische Forschung

Verantwortet Storytelling, Kommunikations- und Dialogformate sowie qualitative Zugänge zu Entwicklungs- und Transferprozessen.

Laufende Projekte und Programme

LAUFEND

SPARKLE.up

SPARKLE.up stärkt Wohlbefinden und psychosoziale Gesundheit in bayerischen Schulen im Startchancen-Kontext. Das Vorhaben verbindet Qualifizierung zu Wohlbefinden mit PERMA sowie konkrete Transferangebote für Schulleben und Unterricht und wird auf Wirkung und Umsetzung hin evaluiert.


Laufzeit: 03/2025–12/2026

LAUFEND

KREALOG

KREALOG untersucht, wie Wohlbefinden, Kreativität und logisches Denken in der Primarstufe durch Maßnamen Positiver Bildung unterstützt durch eine digitale Lernreise gefördert werden können. Das mehrjährige Interventionsprojekt begleitet rund 90 Klassen mit quantitativen und qualitativen Forschungszugängen.


Laufzeit: 08/2023–12/2027

ANLAUFEND

Positive Bildung für Bunkerschulen

Die internationale Kooperation mit dem Österreichischen Austauschdienst (OEAD) sowie Partnern aus der Bildungslandschaft der Ukraine unterstützt Lernumgebungen in der hochbelasteten Krisenregion Saporischschja/Ukraine. Im Fokus stehen psychosoziale Ressourcen, Sicherheit, Resilienz, Lehrkräftewohlbefinden und tragfähige Bildungsbeziehungen.


Zeitraum: 08/2026–07/2027

PROGRAMM

Einfach weniger Stress

Das wissenschaftlich fundierte und evaluierte Stresspräventionsprogramm vermittelt alltagsnahe Strategien für Selbstmanagement, Ressourcenstärkung und einen gesundheitsförderlichen Umgang mit Belastungen.


Seit 2017 als standardisiertes Präventionsprogramm zertifiziert

INSTRUMENT

Happiness-at-Work-Scale

Die Skala erfasst Glück bei der Arbeit mehrdimensional und schafft eine diagnostische Grundlage für Forschung zu professionellem Wohlbefinden, Führung und gesunden Organisationen.


Entwickelt von Rehwaldt und Kortsch

Zusätzliche Informationen

Auszeichnungen, Akkreditierungen und Zertifizierungen

WR Wissenschaftsrat
ZFU