Wissenschaftsmanagement: IU Internationale Hochschule forscht zu dem jungen Berufsfeld

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Zwischenergebnisse bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung präsentiert

·      Im Projekt „KaWuM“ werden Aufgaben, Karrierewege und Weiterbildungsbereitschaft von Berufstätigen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement untersucht.

·      Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das über drei Jahre laufende Verbundprojekt, an dem neben der IU Internationalen Hoschule zwei weitere Hochschulen beteiligt sind.

 

Erfurt, 17.09.2021. Von der Wissenschaft werden Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Zeit erwartet. Wissenschaftsmanager:innen sind dafür verantwortlich, die Rahmenbedingungen in Forschung und Lehre zu gestalten. Doch wie kommen sie zu ihrer Tätigkeit und wie qualifizieren sie sich für diesen Beruf (weiter)? Mit diesen Fragen befassen sich Forscher:innen von drei deutschen Hochschulen im Verbundprojekt „KaWuM – Karriereentwicklung und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement“.

Dr. Kerstin Janson, IU Internationale Hochschule: „Wissenschaftsmanagement ist ein attraktives Berufsfeld und kein Plan B“

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ist Teil der Förderinitiative „Qualitätsentwicklungen in der Wissenschaft“. Über einen Zeitraum von drei Jahren (2019-2022) untersuchen die Forscher:innen Aufgaben und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement. Dazu werden Berufstätige qualitativ und quantitativ befragt – das übernehmen die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und die Humboldt-Universität zu Berlin. Die Ergebnisse der Befragungen werden fortlaufend mit der Praxis diskutiert – dafür ist die IU Internationale Hochschule zuständig.

Dr. Kerstin Janson, Forschungsreferentin an der IU, leitet das Teilprojekt KaWuM TRANSFER mit dem Ziel, Anregungen aus der Praxis in die Weiterentwicklung des Projekts aufzunehmen. Am heutigen Freitag hat sie bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung einen Überblick über Zwischenergebnisse von KaWuM gegeben. Dr. Kerstin Janson: „Ein sehr schönes Ergebnis des KaWuM-Projekts ist, dass sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Daten belegen: Das Wissenschaftsmanagement ist kein Plan B zur wissenschaftlichen Karriere, sondern ein attraktives Berufsfeld, das spannende Aufgaben im wissenschaftlichen Umfeld und eine Work-Life-Balance bietet.“

Weitere Zwischenergebnisse des KaWuM-Projekts:

·      Ein auffälliges Ergebnis aus den über 1.000 Datensätzen ist, dass für viele der Befragten das Berufsfeld Wissenschaftsmanagement schon frühzeitig interessant war: 40 Prozent gaben an, dass sie schon bei Studienabschluss als Wissenschaftsmanager:in arbeiten wollten.

·      Viele Mitarbeitende gelangen dennoch über den Quereinstieg in das Berufsfeld: Mehr als drei Viertel der Befragten waren vorher in mindestens zwei anderen Bereichen tätig.

·      Erfolg­ versprechend für Karrieren im Wissenschaftsmanagement sind der Befragung zufolge ein Rollenverständnis als Berater:in, Generalist:in, Vermittler:in und Dienstleister:in, aber auch hohe Eigenständigkeit sowie Kommunikationskompetenzen und Fähigkeiten in der Problemlösung.

·      Ein Weiterbildungsstudium im Bereich Wissenschaftsmanagement wird von den Befragten als (sehr) relevant für den Karriereweg eingestuft. Unter Absolvent:innen dieser Studiengänge ist denn auch der Anteil der unbefristet Beschäftigten sowie derjenigen mit Leitungsfunktion am höchsten.

Weitere Informationen zum Projekt und regelmäßige Updates zu den Projektergebnissen sind auf der Homepage www.kawum-online.de zu finden.


Über die IU Internationale Hochschule  

Mit über 70.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung versammelt unter ihrem Dach mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und so ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Im Jahr 2000 hat die IU Internationale Hochschule ihren Betrieb aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 6.000 Unternehmen und unterstützt sie aktiv bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn. Weitere Informationen unter: www.iu.de  



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