
Drittmittelgeber und Förderlinie
Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW
Aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW
Eine empirische Untersuchung mit Fachkräften.
Das Praxisforschungsprojekt untersucht Einstellungen von Fachkräften der Jugendkulturarbeit gegenüber postdigitalen Medienphänomenen. Aus einer habitushermeneutischen Perspektive beforscht das Projekt anhand quantitativer sowie qualitativer Verfahren einerseits, welche Leitbegriffe und Konzepte derzeit handlungsleitend sind. Es fokussiert darüber hinaus insbesondere auch unbewusste Vorannahmen und Einstellungen von Fachkräften. Diese werden in Beziehung zu etablierten fachlichen Deutungsmustern der Jugendkulturarbeit gesetzt und vor diesem Hintergrund problematisiert und zur Diskussion gestellt. Das Forschungsprojekt leistet derart einen wichtigen Beitrag zur postdigitalen Reformulierung kulturpädagogischer Leitbegriffe und Deutungsmuster sowie perspektivisch zur Weiterentwicklung der Fachkräftequalifizierung. Zudem schließt das Projekt durch seinen habitushermeneutischen Ansatz auch eine forschungsmethodische Lücke in der kulturpädagogischen Fachkräfteforschung.
Die bundesweite Onlinebefragung von Fachkräften der Kulturellen Bildung wurde erfolgreich abgeschlossen. Die erhobenen Daten wurden ausgewertet und dienten als Grundlage für die Konzeption und Durchführung von Gruppenwerkstätten. Die in diesen Werkstätten gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend systematisch aufbereitet und ausgewertet.

01.09.2024 bis 31.08.2026

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW
Aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW

Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V. (LKD)
Prof. Dr. Tom Braun, tom.braun@iu.org,
Professur Kultur- und Medienpädagogik, Mitglied im Leitungsteam IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität
Tom Braun ist seit 2021 Professor für Kultur- und Medienpädagogik an der IU Internationale Hochschule. Zuvor verantwortete er als langjähriger Geschäftsführer der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) bundesweite Maßnahmen zur Feldentwicklung der kultur- und medienpädagogischen Fachstrukturen sowie die Konzeption und Durchführung von Projekten zur Grundlagen- und Transferforschung. in den Bereichen Kooperationen von Jugend, Kultur und Schule, Kulturelle Schulentwicklung sowie Pädagogik der Anerkennung. Seine Arbeits- und Forschungsgebiete: Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung, Kritische Kulturpädagogik, Kulturen postdigitaler Subjektivität, kulturelle Schulentwicklung sowie kinder- und jugendgerechte Ganztagsbildung. Tom Braun ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DgfE) sowie verschiedenster wissenschaftlicher Beiräte im nationalen und internationalen Kontext, z.B. der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online, des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung, des KinderKunstLabors St. Pölten, des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland u.a.
Prof. Dr. Jule Korte, jule.korte@iu.org,
Professur Kultur- und Medienpädagogik
Studiengangsleitung BA Kultur- und Medienpädagogik, Mitglied im Leitungsteam IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität
Jule Korte ist seit 2020 Professorin für Kultur- und Medienpädagogik an der IU Internationale Hochschule und leitet den gleichnamigen Studiengang. Promoviert hat sie mit einer empirischen Arbeit zu Fernsehen und Fernsehwahrnehmung, insb. vor dem Hintergrund von Labels wie dem des “Unterschichtenfernsehens”. Seitdem hat sie in verschiedenen Forschungsprojekten mitgewirkt, u.a. als PostDoc im BMBF-geförderten Projekt „Transkulturelle Bildungspraktiken im postmigrantischen Theater und in der Schule – Method Mixing als Transmission“ (Projektleitung Prof. Dr. Birgit Althans) und als assoziiertes Mitglied im Nachfolgeprojekt „Waste Land? Ländlicher Raum als Affektraum und kulturelle Bildung als Pädagogik der Verortung“ (Projektleitung Prof. Dr. Birgit Althans). Mit medienpädagogischen Fragestellungen befasst sie sich vor allem im Kontext des Fernsehens und der Sozialen Medien, darüber hinaus interessiert sie der Zusammenhang zwischen Medien und ästhetischer Erfahrung sowie Forschungsperspektiven im Dialog zwischen Medienpädagogik und Kultureller Bildung. Sie ist Mitglied in der kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) sowie des Koordinierungskreises des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung.
Julia Rohde
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der digitalen Transformation?“
Julia Rohde ist seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der IU Internationale Hochschule im Forschungsprojekt „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der postdigitalen Transformation?“. Mit empirischen Fragen Kultureller Bildung beschäftigte sie sich u. a. in den drittmittelgeförderten Forschungsprojekten „JuArt – Bildungsprozesse in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit“ und „AKJDI – Angebote in Handlungsräumen der Kulturellen Bildung im Prozess der Digitalisierung“ (Projektleitung jeweils Prof. Dr. Werner Thole und Prof. Dr. Ivo Züchner), in denen sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Sie promoviert zum Thema „(Be-)Deutungen Kultureller Bildung im Jugendalter“ und befasst sich mit Fragen der Kulturellen Jugendbildung insbesondere im Kontext von Postdigitalität sowie mit Blick auf ästhetische Erfahrungen und jugendkulturelle Praktiken.
Johann Trupp, johann.trupp@iu.org , Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Johann Trupp ist seit 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der IU Internationale Hochschule im Forschungsprojekt „Kulturpädagogische Leitbegriffe in der postdigitalen Transformation?“ Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe „Digitale Bildung in der Schule“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie Doktorand am Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut in der Abteilung „Mediale Transformationen“. Dort arbeitete er im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Bildungsmedien 4.0? Eine Analyse zu den Veränderungen von Produktion und Vermittlungswissen im Feld der Bildungsmedien“ (Projektleitung: Prof. Dr. Felicitas Macgilchrist).
In seiner Dissertation untersucht er die Transformation ökonomischen Vermittlungswissens in Schulbüchern und analysiert Bildungsmedien als Teil eines Dispositivs aus bildungspolitischen, ökonomischen und medialen Strukturen. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der medienwissenschaftlich orientierten Schulbuchforschung, der Diskursanalyse von Bildungsmedien sowie der Untersuchung von Subjektivierungsprozessen in schulischen Wissensmedien. Johann Trupp ist Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM), der AG Medienkultur und Bildung sowie des Netzwerks „Kritische Digitalitätsforschung im Kontext Schule“.
Julia Catharina Wrede, julia-catharina.wrede@iu.org, Wissenschaftliche Hilfskraft